ohne Titel / untitled




25.6.-27.8.2016



Eröffnung am Freitag, 24.6., 18-23h

 

Einführung um 19h30:
Dr. Jürgen Graf, Ines und Jürgen Graf Stiftung für Kunst, Kultur, Industriedesign, Köln

 

Der Künstler ist anwesend.

Die Eröffnung findet im Rahmen der 4. K1 - Lange Sommernacht der Innenstadt-Galerien Köln statt: K1-Galerien.de




Öffnungszeiten

Di–Fr 12–19h, Sa 12–16h und nach Vereinbarung



ohne Titel ist die dritte Ausstellung des Kölner Malers Markus Fräger in der Galerie Biesenbach. Präsentiert werden dreizehn neue Ölleinwände.

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Die Bilder von Markus Fräger (geboren 1959 in Hamm, lebt und arbeitet in Köln) ähneln einer Symbiose aus früheren Epochen und dem Heute. In leidenschaftlicher, virtuoser Malerei setzt Fräger scheinbar alltägliche Momentaufnahmen um: Eine barocke Bildsprache, die in der modernen Lebenswelt angekommen ist.

 

Die Malerei Markus Frägers, die Anatomie, Perspektivität und Bildkomposition beherrscht, oszilliert zwischen Gefallen und Irritation. Beim Betrachter lösen seine vermeintlichen Alltagssituationen, konzipiert wie fotografische Momentaufnahmen, eine gewisse Ratlosigkeit aus. Jede Person scheint für sich realistisch und ist in einem absichtsvollen Verhalten abgebildet, oftmals wie durch eine Fensterscheibe von außerhalb betrachtet. Man ahnt jedoch die verschiedenen Welten und Realitäten, in die sich die Figuren wirklich einordnen lassen.

 

Manche der Protagonisten stehen im direkten Blickkontakt mit dem Betrachter, als schauten sie in eine Kamera. Andere scheinen mit sich selbst beschäftigt, wirken allein mit sich und ihren Botschaften. Die Personen, die hier miteinander agieren, verbleiben letztendlich in getrennten Sphären.

 

Markus Fräger dokumentiert in seinen Bildern das Augenblickhafte, Wandelbare und zeitlich Bedingte von Wahrnehmung. Durch sein gekonntes Spiel mit Licht und Schatten – gleich einer düster-romantischen Atmosphäre – fühlt man sich in die Gemälde hineingezogen. Eine Auseinandersetzung beginnt, denn auf mysteriöse Weise rühren und regen die Figuren an, ihre Geheimnisse zu entschlüsseln.

 

Markus Frägers Gemälde befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen, z.B. Mittelrhein Museum, Koblenz; Museum am Dom, Würzburg; Städtisches Museum, Miltenberg; Ines und Jürgen Graf Stiftung für Kunst, Kultur, Industriedesign, Köln.

Markus Fräger <br> ohne Titel, 2016 <br> Öl auf Leinwand, 130 x 160 cm
Markus Fräger
ohne Titel, 2016
Öl auf Leinwand, 130 x 160 cm
Markus Fräger <br> ohne Titel, 2016 <br> Öl auf Leinwand, 150 x 130 cm
Markus Fräger
ohne Titel, 2016
Öl auf Leinwand, 150 x 130 cm
Markus Fräger <br> ohne Titel, 2016 <br> Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm
Markus Fräger
ohne Titel, 2016
Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm
Markus Fräger <br> ohne Titel, 2016 <br> Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm
Markus Fräger
ohne Titel, 2016
Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm
Markus Fräger <br> ohne Titel, 2016 <br> Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm
Markus Fräger
ohne Titel, 2016
Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm
Markus Fräger <br> ohne Titel, 2016 <br> Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm
Markus Fräger
ohne Titel, 2016
Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm
Markus Fräger <br> ohne Titel, 2016 <br> Öl auf Leinwand, 120 x 140 cm
Markus Fräger
ohne Titel, 2016
Öl auf Leinwand, 120 x 140 cm
Markus Fräger <br> ohne Titel, 2016 <br> Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm
Markus Fräger
ohne Titel, 2016
Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm