David Jones




19.4.–19.5.2012



Neuzugang in der Galerie Biesenbach: Der britische Künstler David Jones stellt ab dem 19. April 2012 seine abstrakten Gemälde aus, reich an Details und sublim anmutend.

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Arbeiten des 31-jährigen Malers befinden sich in zahlreichen, internationalen Sammlungen wie z.B. Frederick R. Weisman Art Foundation, Los Angeles; Kunstsammlungen Chemnitz; Stiftung Sammlung Marx; Jose Cuervo Collection, Mexiko; Weil, Gotshal & Manges; UBS Collection; West Collection, Philadelphia.

 

Der in London lebende Maler David Jones (*1980) ist nicht nur der jüngste Neuzugang der Galerie Biesenbach, sondern tatsächlich auch vom Alter her der jüngste Künstler im Programm. Jones, der am renommierten Londoner Goldsmiths College studiert hat, arbeitet mit großformatigen Aluminiumplatten, auf die er in mehreren aufwendigen Schichten Kunstharz (Polyurethan), Ölfarbe und feinste Tuschezeichnungen aufträgt.

 

Auf den ersten Blick wecken die ästhetisch-farbintensiven Bilder, die fiebrig wie ein neues Auto leuchten, figürliche Assoziationen: Motive scheinen sich aus dem vielschichtigen Farb- und Strukturen-Nebel herauszukristallisieren. Menschen, Gebäude oder Tiere erheben sich. Kommt man näher, lösen sich diese Figuren allerdings genauso schnell auf, wie sie gekommen sind. Wie von Geisterhand verschwunden. Das, was eben noch wie eine Pflanze oder ein Fabelwesen aussah, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als abstrakte Form mit unzähligen Windungen. Eine Form, die aus sich selbst heraus zu brechen scheint.

 

Amorph fließt eine Kontur in die nächste über. In organischer Anmutung, einem Gehirn nicht ganz unähnlich, ziehen sich komplexe Linienstrukturen aus schwarzer Tusche netzartig über schwungvoll gesetzte, farbige Pinselstriche und geben, auch in ihrer Wirkungsweise vergleichbar mit dem menschlichen Denkapparat, Impulse in die verschiedensten Richtungen: Man fühlt sich an topografische Karten genauso erinnert wie an Landschaftsdarstellungen japanischer Holzschnitte oder Comics.

 

David Jones spielt mit diesem Zustand des Unfassbaren, mit dem Kontrast zwischen grobem Pinselstrich und feiner Linienführung, mit der Divergenz zwischen Fläche und Linie und dem Ruhe suchenden und interpretierenden des Betrachters. Das Erfassen seiner Bilder fordert Letzteren immer wieder auf ein Neues heraus und lässt ebenso oft Spielraum für Auslegungen und Klassifikationen.




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David Jones <br> Implosive Neuro Polymorphism - Conjoined Arena - Section 54, 2011 <br> Öl, Tusche und Polyurethan auf Aluminium, 180 x 200 cm
David Jones
Implosive Neuro Polymorphism - Conjoined Arena - Section 54, 2011
Öl, Tusche und Polyurethan auf Aluminium, 180 x 200 cm
David Jones <br> 2012 <br> Ausstellungsansicht
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