ART MATTERS 16

Online Gruppen-Ausstellung


30. März – 8. April 2026 (Werke online verfügbar bis zum 15. April)

1 neue*r Künstler*in täglich um 18h MEZ


exklusiv hier und auf: Instagram, Galerie Biesenbach Webshop und Facebook


FINALE: Mittwoch 8
. April um 17h und um 18h

Wir verkünden die zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs: Sie werden eingeladen, an unserer 2. physischen ART MATTERS-Gruppenausstellung in unserer Kölner Galerie im Winter 2026 teilzunehmen. (2 weitere Teilnehmer*innen – Citlali L. Halfar und Kyungseo Lee – wurden bereits im vergangenen Herbst im Rahmen unserer offenen Ausschreibung ART MATTERS 15 ausgewählt.)

 

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Auf unseren 16. Open Artist Call folgend startet am Montag 30. März um 18h unsere neue ART MATTERS Online-Gruppenausstellung. Aus allen eingegangen Bewerbungen haben wir 9 Finalist*innen ausgewählt, die nacheinander bis zum 7. April mit ihren eingereichten Kunstwerken hier auf unserer Webseite, auf Instagram und auf Facebook vorgestellt werden. Jeden Tag um 18h wird ein neuer Name und ein neues Kunstwerk enthüllt, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt. Abgerundet wird die Präsentation unserer Top 9 durch die „Honourable Mentions" in unseren täglichen Instagram-Stories, in denen wir die Arbeiten einer ausgewählten Anzahl von Künstler*innen würdigen, die den Sprung ins Finale knapp verpasst haben (27, um genau zu sein, gepostet vom 31. März bis 8. April, jeweils 3 pro Tag und zwischen 12 und 18h).


Finaltag: Am Mittwoch 8. April um 17h und 18h geben wir die zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden zur Teilnahme an der 2. physischen Gruppen-Gruppenausstellung ART MATTERS in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen, die Anfang Dezember 2026 eröffnet wird.


Wir laden Euch herzlich ein, ART MATTERS 16 regelmäßig hier auf unserer Webseite, Instagram und Facebook zu besuchen!


Über unsere ART MATTERS-Reihe:
Wie schon bei unseren ersten 15 Open Artist Calls seit April 2020 – 12 reguläre Ausgaben und 3 thematische Special Summer Editions – war uns bewusst, wie vielseitig und eklektisch diese 16. Online-Ausstellung werden könnte. Aber gerade die Idee eines offenen Aufrufs reizt uns weiterhin: Künstler*innen aus den unterschiedlichsten Richtungen einzuladen, sich zu bewerben und ihre Arbeiten einzureichen. Aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen erhoffen wir uns eine Ausstellung, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken zeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie der Galerie passt, aber auch etwas Neues in unser Programm bringt.


Ihr könnt Euch unsere ersten 15 ART MATTERS-Ausstellungen im Archiv weiter unten ansehen.


PS: Unser nächster Open Call ART MATTERS 17 – Special Summer Edition findet im Juli 2026 statt... dann wieder mit thematischer Vorgabe!

   
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FINALTAG: Mittwoch 8. April

EUNJEONG KIM – Gewinnerin 2/2

Es ist an der Zeit, die zweite von zwei Gewinnerinnen unseres 16. ART MATTERS-Online-Wettbewerbs bekannt zu geben: Herzlichen Glückwunsch an EUNJEONG KIM, die wir hiermit einladen, an der zweiten physischen ART MATTERS-Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen.

Drei weitere Teilnehmerinnen wurden bereits ausgewählt: Hajin Jeong heute um 17h als unsere erste Gewinnerin von ART MATTERS 16 sowie Citlali L. Halfar und Kyungseo Lee im Rahmen unserer offenen Ausschreibung für ART MATTERS 15.

Eunjeong Kim (*1990) lebt und arbeitet zwischen Deutschland und Südkorea. 2023 hat sie ihr Masterstudium unter Wolfgang Ellenrieder an der Kunsthochschule Braunschweig abgeschlossen. Kims Arbeiten umfassen Malerei, digitale Bildräume und räumliche Installationen. Die Künstlerin untersucht, wie sich malerische Formen von der Oberfläche lösen, sich in den Raum ausdehnen und sowohl als visuelles als auch als körperliches Erlebnis wahrgenommen werden können. Sie verwandelt die zweidimensionale Natur der Malerei in dreidimensionale Skulpturen und macht den Betrachter zu einem aktiven Teil ihrer Werke.

Ausgehend von der Malerei nutzt sie digitale Verfahren, um Bild und Raum neu zu ordnen. Innerhalb dieser digitalen Bildräume entfalten sich malerische Formen in Bewegung und Zeitlichkeit und erzeugen räumliche Kompositionen. Die dort entwickelten Strukturen werden anschließend wieder in die Malerei zurückübertragen. In diesem Prozess trifft die glatte Oberfläche digitaler Bilder auf die materielle Dichte der Farbe. Diese Überlagerung schafft ein Spannungsfeld zwischen digitalem Bildraum und physischer Präsenz.

Materialität und Immaterialität, Realität und Virtualität, Oberfläche und Raum: Eunjeong Kims Werk ist farbenfroh, entsteht in kleinen bis großen Formaten, ist ausdrucksstark und zugleich fokussiert und expansiv. Es bietet eine Erfahrung, die auf analoger wie digitaler Ebene gleichermaßen fesselnd wie umfassend ist und den Betrachter unweigerlich in ihren Bann zieht. Wir freuen uns sehr, ab dem 4. Dezember 2026 eine Auswahl ihrer Werke in unserer Galerie zeigen zu können.

 

Eunjeong Kim

Fragment 20, 2025
Acryl auf Leinwand
40 x 40 cm


Das Werk ist in unserem Webshop erhältlich. Klicken Sie hier für weitere Informationen!

 

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STATEMENT

Ich untersuche die Schnittstellen zwischen Malerei und digitalen Medien sowie zwischen Materialität und Immaterialität, Realität und Virtualität, Fläche und Raum.

Ausgehend von der Malerei nutze ich digitale Prozesse wie 3D-Animation, VR und AR, um Bild und Raum neu zu organisieren. In diesen digitalen Bildräumen entfalten sich malerische Formen in Bewegung und Zeitlichkeit und erzeugen räumliche Kompositionen.

Die dort entwickelten Strukturen werden anschließend wieder in die Malerei überführt. Dabei begegnen sich die glatte Oberfläche digitaler Bilder und die materielle Dichte der
Farbe. In dieser Überlagerung entsteht ein Spannungsfeld zwischen digitalem Bildraum und physischer Präsenz.

Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei, digitalen Bildräumen und räumlichen Installationen. Dabei interessiert mich, wie sich malerische Formen von der Fläche lösen, in den Raum ausdehnen und als visuelle wie auch körperliche Erfahrung wahrgenommen werden können.

 

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HAJIN JEONG – Gewinnerin 1/2

Es ist an der Zeit, die erste von zwei Gewinner*innen unseres 16. ART MATTERS-Online-Wettbewerbs bekannt zu geben: Herzlichen Glückwunsch an HAJIN JEONG, die wir hiermit einladen, an der zweiten physischen ART MATTERS-Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen.

Der*die zweite*n Gewinner*in wird um 18 Uhr bekannt gegeben! Außerdem: Zwei weitere Teilnehmerinnen – Citlali L. Halfar und Kyungseo Lee – wurden bereits im vergangenen Herbst im Rahmen unserer offenen Ausschreibung für ART MATTERS 15 ausgewählt.

Die Nachwuchskünstlerin Hajin Jeong (*1995 in Seoul, Südkorea) lebt und arbeitet in Berlin. Nach ihrem Studium an der Hongik-Universität in Seoul und der Utrecht School of the Arts in den Niederlanden absolviert sie derzeit einen Masterstudiengang an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (bei Prof. Anne Neukamp). Jeong wurde kürzlich mit dem Caspar-David-Friedrich-Nachwuchspreis 2026 ausgezeichnet.

Hajin Jeongs Malerei entfaltet sich in einem Schwebezustand zwischen Abstraktion und Figuration. Motive tauchen auf – Baumkronen, Körperfragmente, eine Figur im Raum –, um im nächsten Moment wieder in fließende Farbflächen zurückzugleiten. Ihre Arbeiten enthalten selten in sich geschlossene Erzählungen, sondern entfalten sich als offenes Netzwerk von Fragmenten. Die Szenen oszillieren zwischen dem Erkennbaren und dem Ungefähren und evozieren die Flüchtigkeit eines Traums, in dem Bilder kurz aufblitzen und sogleich wieder verschwinden.

Zwischen Präsenz und Auflösung entsteht so ein Raum der Resonanz, in dem sich Erinnerung, Natur und Fantasie miteinander verflechten – Bilder, die tief im Persönlichen verwurzelt sind und sich doch als universell erweisen. Bewegend, emotional und stimmungsvoll: Wir freuen uns sehr, ab dem 4. Dezember 2026 eine Auswahl ihrer Gemälde in unserer Galerie zeigen zu dürfen.

 

Hajin Jeong

Stange, 2026
Öl auf Leinwand
91 x 86 cm


Das Werk ist in unserem Webshop erhältlich. Klicken Sie hier für weitere Informationen!

 

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STATEMENT

Meine Malerei visualisiert die Landschaft vor uns, die sich als Reaktion auf Emotionen bewegt und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten innerhalb jedes individuellen Universums verschiebt. Durch die verschiedenen Tempi des Unterwegsseins fange ich Fragmente der Natur im urbanen Raum sowie die Wesen ein, die dessen Dynamik durchqueren. So entstehen Landschaften an der Grenze zwischen Figuration und Abstraktion. Diese bleibenden und eindringlichen Momente zerlege ich in mehrere Sequenzen und setze sie anschließend durch Farbe und Pinselstrich zu einer eigenen malerischen Sprache neu zusammen.

In der Anonymität von Megastädten wie Berlin oder Seoul werden die vielen Gestalten, denen ich im Vorübergehen begegne, zum Ausgangspunkt meiner visuellen Erzählung. Im städtischen Alltag, umgeben von Menschen und kaum Natur, erscheinen Dinge, die unseren Blick anziehen, nur für einen Moment, bevor sie wieder verschwinden. Die Figuren in meinen Bildern entspringen meiner Neugier gegenüber Fremden, denen ich unterwegs begegne. Sie werden zu Sujets, die die zufällige Begegnung zwischen mir und dem Gegenüber sichtbar machen. Das Erinnern eines Motivs und seine Übersetzung in Malerei ist für mich ein Akt der Wiederentdeckung. Er schenkt der Figur Zeit und Raum, um sie mit einem aufrichtigen und unverstellten Blick zu erforschen.

 

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UNSERE TOP 9 AUF EINEN BLICK:



Unsere finale TOP 9 ist komplett – vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 16 (von oben links):

Josh Juett – Noah Kashiani – John Brennan

Alena Ahrens – Hajin Jeong – Hadin Schorn

Justin Goebgens – Eunjeong Kim – Anna Olsson


Heute Abend um 17h und um 18h verkünden wir die 2 Gewinner*innen unseres ART MATTERS 16 Online-Wettbewerbs!


Über ART MATTERS 16
:

Auch bei der insgesamt 16. ART MATTERS-Ausgabe war es für uns nicht einfach, aus den vielen tollen Einsendungen, die wir auf unseren letzten Open Artist Call erhalten haben, nur 9 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen.

Wir hoffen, dass aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen eine Ausstellung resultiert, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken aufzeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie unserer Galerie passt, aber auch definitiv etwas Neues in unser Programm bringt.

Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können sie nicht alle in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, dreimal im Jahr für ca. 2 Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, und vielen Dank auch – vor allem – an alle teilnehmenden Künstler*innen, insbesondere an unsere TOP 9 und die 27 Honourable Mentions (von denen wir heute noch einige in unseren Instagram-Stories vorstellen).

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UNSERE 9 FINALIST*INNEN:

 

ANNA OLSSON

Stop!, 2025
Wandteppich, Leinen
je 57 x 57 cm (Serie von 6)


Das Werk ist in unserem Webshop erhältlich. Klicken Sie hier für weitere Informationen!

Tag 9 unserer 16. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Wir stellen die letzte unserer 9 Finalist*innen vor... d.h.: Morgen ist Finale und wir geben – um 17h und um 18h – die 2 Gewinner*innen unseres Kunstwettbewerbs bekannt! Aber zuerst freuen wir uns, heute die schwedische Textil-Künstlerin ANNA OLSSON (*1972, lebt und arbeitet in Göteborg) zu präsentieren. Olsson zeigt auf ihrem sechsteiligen Wandteppich eine bunte Schar von Mädchen, die sich für Gleichberechtigung für alle einsetzen und gegen Krieg und Klimawandel protestieren. Mit einem Anflug von Resignation rümpfen sie die Nase und verdrehen die Augen, wenn sie uns Erwachsene ansehen, die eigentlich ihr Fels in der Brandung und ihr Schutzschild gegen eine ungewisse Zukunft hätten sein sollen. Lesen Sie unten mehr über Anna Olsson und ihr Werk.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 7. April werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 8. April um 17h und um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant und 2 weitere Teilnehmerinnen – Citlali L. Halfar und Kyungseo Lee – wurden bereits im vergangenen Herbst im Rahmen unserer offenen Ausschreibung ART MATTERS 15 ausgewählt.

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STATEMENT

Ich versuche, die Welt an meinem Webstuhl zu verstehen, und die Wandteppiche werden zu meiner Antwort auf den Wandel. Ich webe, weil ich etwas erzählen möchte. Ich höre zu, sehe hin und begegne Menschen. Ich denke nach, grüble, und Bilder entstehen. Bilder, die dann zu Bildgeweben werden.

Ich bin Textilkünstlerin und webe hauptsächlich Wandteppiche am Webstuhl, besticke aber auch Bilder und Objekte. Seit meinem Abschluss im Jahr 1995 arbeite ich in meinem eigenen Atelier und habe Einzelausstellungen veranstaltet sowie an verschiedenen Gruppenausstellungen teilgenommen, sowohl in Schweden als auch im Ausland. Meine Bilder setzen sich aus Flächen in verschiedenen Farben zusammen, die durch Komposition und Rhythmen gestaltet sind. Ich mag Farben und die gewebte Oberfläche. Oft arbeite ich an einem zusammenhängenden Thema. Meine Kunst wurde schon immer stark von einer politischen Vision in mir angetrieben.

 

MEHR ÜBER ANNA OLSSON

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EUNJEONG KIM

Fragment 20, 2025
Acryl auf Leinwand
40 x 40 cm


Das Werk ist in unserem Webshop erhältlich. Klicken Sie hier für weitere Informationen!

Tag 8 unserer 16. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Heute freuen wir uns, die südkoreanische Künstlerin EUNJEONG KIM (*1990, lebt und arbeitet in Duisburg) vorzustellen. Kims Malstil ist farbenfroh, ausdrucksstark und zugleich sowohl fokussiert als auch ausufernd. Ihre Arbeiten bieten ein Erlebnis, das sowohl auf analoger als auch auf digitaler Ebene ebenso fesselnd wie umfassend ist und den/die Betrachter/in unweigerlich in seinen Bann zieht. Die Künstlerin verwandelt die Zweidimensionalität der Malerei in skulpturale Dreidimensionalität und macht den Betrachter so zu einem aktiven Teil ihres Werks. Lesen Sie unten mehr über Eunjeong Kim und ihr Werk.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 7. April werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 8. April um 17h und um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant und 2 weitere Teilnehmerinnen – Citlali L. Halfar und Kyungseo Lee – wurden bereits im vergangenen Herbst im Rahmen unserer offenen Ausschreibung ART MATTERS 15 ausgewählt.

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STATEMENT

Ich untersuche die Schnittstellen zwischen Malerei und digitalen Medien sowie zwischen Materialität und Immaterialität, Realität und Virtualität, Fläche und Raum.

Ausgehend von der Malerei nutze ich digitale Prozesse wie 3D-Animation, VR und AR, um Bild und Raum neu zu organisieren. In diesen digitalen Bildräumen entfalten sich malerische Formen in Bewegung und Zeitlichkeit und erzeugen räumliche Kompositionen.

Die dort entwickelten Strukturen werden anschließend wieder in die Malerei überführt. Dabei begegnen sich die glatte Oberfläche digitaler Bilder und die materielle Dichte der
Farbe. In dieser Überlagerung entsteht ein Spannungsfeld zwischen digitalem Bildraum und physischer Präsenz.

Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei, digitalen Bildräumen und räumlichen Installationen. Dabei interessiert mich, wie sich malerische Formen von der Fläche lösen, in den Raum ausdehnen und als visuelle wie auch körperliche Erfahrung wahrgenommen werden können.

 

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JUSTIN GOEBGENS

Loves Me / Loves Me Not, 2026
Öl auf lasergeschnittener MDF-Platte
56 x 47,5 x 0,3 cm


Das Werk ist in unserem Webshop erhältlich. Klicken Sie hier für weitere Informationen!

Tag 7 unserer 16. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Der Berliner Künstler JUSTIN GOEBGENS (*1996) ist unser siebter von neun Finalisten. Seine Arbeit versteht sich als Versuch, queere Intimität sichtbar zu machen. Formale Reduktion und präzise, glatte Oberflächen stehen im Kontrast zu symbolischen Eingriffen, die von struktureller Gewalt, gesellschaftlichem Druck und historischer Belastung erzählen. Dabei entstehen Bildräume, in denen Zärtlichkeit und Bedrohung nebeneinander existieren. Lesen Sie unten mehr über Justin Goebgens und sein Werk.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 7. April werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 8. April um 17h und um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant und 2 weitere Teilnehmerinnen – Citlali L. Halfar und Kyungseo Lee – wurden bereits im vergangenen Herbst im Rahmen unserer offenen Ausschreibung ART MATTERS 15 ausgewählt.

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Meine künstlerische Praxis setzt sich mit dem queeren Körper als politischem und sozialen Raum auseinander. Mich interessiert, wie sich gesellschaftliche Normen, Ausgrenzung und kollektive Erfahrung in körperliche Bilder übersetzen lassen. Der Körper erscheint dabei nicht als vollständige Identität, sondern als Fragment - als Oberfläche, an der sich Verletzlichkeit, Kontrolle und Widerstand zugleich zeigen. Ausgehend von meiner eigenen Erfahrung als Teil einer marginalisierten Gemeinschaft untersuche ich die Spannung zwischen Intimität und Öffentlichkeit. Queere Existenz bewegt sich oft zwischen Schutz und Sichtbarkeit, zwischen Selbstbehauptung und dem Bewusstsein, angreifbar zu sein. Diese Ambivalenz bildet den Ausgangspunkt meiner Arbeiten.

Formale Reduktion und präzise, glatte Oberflächen stehen im Kontrast zu symbolischen Eingriffen, die von struktureller Gewalt, gesellschaftlichem Druck und historischer Belastung erzählen. Dabei entstehen Bildräume, in denen Zärtlichkeit und Bedrohung nebeneinander existieren. Der Körper wird nicht naturalistisch inszeniert, sondern als Projektionsfläche für soziale Mechanismen und kollektive Erfahrung. Meine Arbeiten verstehen sich als Versuch, queere Intimität sichtbar zu machen - nicht als Provokation, sondern als Behauptung von Präsenz innerhalb eines Raumes, der diese Präsenz nicht immer selbstverständlich zulässt.

 

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HADIN SCHORN

Stäbchen, 2022
Hinterglasmalerei, Acrylfarbe hinter Floatglas
190 x 24,7 x 0,5 cm


Das Werk ist in unserem Webshop erhältlich. Klicken Sie hier für weitere Informationen!

Tag 6 unserer 16. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Heute freuen wir uns, die deutsche Künstlerin HADIN SCHORN (*1980, lebt und arbeitet in Leipzig) vorzustellen. Das Material Glas besitzt eine ihm eigene Schönheit, Kühle und Härte, gleichzeitig aber auch eine Zerbrechlichkeit oder Zartheit. Hadin Schorn fühlt sich von diesem Widerspruch angezogen. Ihre Hinterglasmalerei entfaltet sich im Wechselspiel zwischen dem Sich-Hingeben an eine intuitive malerische Geste und dem kontrollierten Ausschneiden der Farbflächen sowie des Glases selbst: ein Dialog zwischen Form und Farbe. Lesen Sie unten mehr über Hadin Schorn und ihr Werk.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 7. April werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 8. April um 17h und um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant und 2 weitere Teilnehmerinnen – Citlali L. Halfar und Kyungseo Lee – wurden bereits im vergangenen Herbst im Rahmen unserer offenen Ausschreibung ART MATTERS 15 ausgewählt.

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STATEMENT

Auf den Bildschirmen unserer Handys und Computer nehmen wir die Welt täglich und immer häufiger durch die digitalen Fenster wahr. Farben leuchten uns auf spiegelnden Oberflächen entgegen – schön, glatt, unerreichbar. Auch Malerei wird uns immer öfter auf leuchtenden Bildschirmen angezeigt. Dieses Phänomen nutzt Hadin Schorn als Ausgangspunkt für ihre Arbeiten. Das Digitale in einen analogen Arbeitsprozess zurückführen – mit Hinterglasmalerei. Das Glas verstärkt die Leuchtkraft der Farben, sowie die Oberflächen und die Lichter unsere Monitore.

Der Materialität von Glas wohnt eine Schönheit, Kühle, Härte und gleichzeitig Verletzlichkeit bzw. Zerbrechlichkeit inne. Zu dieser Widersprüchlichkeit fühlt sich Hadin Schorn hingezogen. Ihre Hinterglasmalerei vollzieht sich im Wechselspiel des Einlassens auf den intuitiven malerischen Gestus und dem kontrollierten Beschneiden der Farbflächen und auch dem Glas selbst. Sie schält Formen aus dem Material. Eine Arbeit entsteht nicht als Umsetzung einer konkreten Idee, sondern im Bearbeitungsprozess – „aus dem Material heraus“. Es ist ein Dialog mit Form und Farbe. Ihr Formvokabular findet seinen Anfang in der bewussten, dynamischen, körperlichen und fließenden Bewegung. Die Formen wabern, verstricken und verweben sich, werden mit dem Skalpell zerschnitten und tauchen an anderer Stelle wieder im Bild auf. Ihre Bildsprache lässt Assoziationen von Computergrafiken, Polypen, textilen Oberflächen und Jugendstilornamenten zu. Leerräume bzw. wieder freigelegte Stellen verweisen zurück auf das Material und in die Wirklichkeit. Schatten, die die Formen auf den Hintergrund werfen, geben der Malerei eine räumliche Dimension.

Hinterglasmalerei hat eine Jahrhunderte zurückreichende Tradition und kann bis in die Antike zurückverfolgt werden. Noch heute sind zahlreiche Hinterglasbilder aus dem Mittelalter erhalten. Hinterglasmalerei ist uns vorwiegend bekannt aus dem Kontext der Kirchen- und Volkskunst. Glas als Bildträger verblüfft in seiner zeitgemäßen Optik. Hadin Schorn überführt es mit ihrem Form- und Farbvokabular ins 21. Jahrhundert.

 

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HAJIN JEONG

Stange, 2026
Öl auf Leinwand
91 x 86 cm


Das Werk ist in unserem Webshop erhältlich. Klicken Sie hier für weitere Informationen!

Es ist Tag 5 unserer 16. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Die südkoreanische Malerin HAJIN JEONG (*1995, lebt und arbeitet in Berlin) ist unsere fünfte von neun Finalist*innen. Jeongs Arbeiten eröffnen in meist großformatigen, expressiv farbigen Malereien Räume, die von Emotionen durchdrungen sind. Ihre Arbeiten, die bisweilen provokativ und beunruhigend wirken, zeichnen sich durch große Vielseitigkeit aus. Auf subtile Weise platziert sie Figuren – Menschen und Tiere – in fragmentarischen Landschaften, die nicht die Realität widerspiegeln, sondern aus gesammelten Eindrücken bestehen und somit vielfältige Erzählebenen bedienen. Hajin Jeong lädt die Betrachter dazu ein, eine Verbindung zu ihren eigenen Erinnerungen herzustellen. Lesen Sie unten mehr über Hajin Jeong und ihr Werk.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 7. April werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 8. April um 17h und um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant und 2 weitere Teilnehmerinnen – Citlali L. Halfar und Kyungseo Lee – wurden bereits im vergangenen Herbst im Rahmen unserer offenen Ausschreibung ART MATTERS 15 ausgewählt.

Über Hajin Jeong ... mehr >


STATEMENT

Meine Malerei visualisiert die Landschaft vor uns, die sich als Reaktion auf Emotionen bewegt und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten innerhalb jedes individuellen Universums verschiebt. Durch die verschiedenen Tempi des Unterwegsseins fange ich Fragmente der Natur im urbanen Raum sowie die Wesen ein, die dessen Dynamik durchqueren. So entstehen Landschaften an der Grenze zwischen Figuration und Abstraktion. Diese bleibenden und eindringlichen Momente zerlege ich in mehrere Sequenzen und setze sie anschließend durch Farbe und Pinselstrich zu einer eigenen malerischen Sprache neu zusammen.

In der Anonymität von Megastädten wie Berlin oder Seoul werden die vielen Gestalten, denen ich im Vorübergehen begegne, zum Ausgangspunkt meiner visuellen Erzählung. Im städtischen Alltag, umgeben von Menschen und kaum Natur, erscheinen Dinge, die unseren Blick anziehen, nur für einen Moment, bevor sie wieder verschwinden. Die Figuren in meinen Bildern entspringen meiner Neugier gegenüber Fremden, denen ich unterwegs begegne. Sie werden zu Sujets, die die zufällige Begegnung zwischen mir und dem Gegenüber sichtbar machen. Das Erinnern eines Motivs und seine Übersetzung in Malerei ist für mich ein Akt der Wiederentdeckung. Er schenkt der Figur Zeit und Raum, um sie mit einem aufrichtigen und unverstellten Blick zu erforschen.

 

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ALENA AHRENS

Consequential Field (19.5°), 2026
Pastell auf Kozo-Papier
40,6 x 40,6 cm (variabel)


Das Werk ist in unserem Webshop erhältlich. Klicken Sie hier für weitere Informationen!

Tag 4 unserer 16. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Heute freuen wir uns, die zeitgenössische asiatisch-amerikanische Künstlerin ALENA AHRENS (*1979) vorzustellen. In ihren Arbeiten nutzt Ahrens zurückhaltende Farbpaletten und minimale Farbintervalle, um die Beziehung zwischen Farbe, Licht und Betrachtung zu erforschen. Subtile Farbverläufe und abgestimmte Tonwertverschiebungen schaffen Felder, die eher atmosphärische Spannung als expressive Gestik vermitteln. Ihre minimalistischen Formen integrieren eine dosierte Neigung oder räumliche Verschiebung, die die Oberfläche belebt und es der Farbe ermöglicht, nicht als Bild, sondern als Wahrnehmungsereignis zu fungieren. Lesen Sie unten mehr über Alena Ahrens und ihr Werk.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 7. April werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 8. April um 17h und um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant und 2 weitere Teilnehmerinnen – Citlali L. Halfar und Kyungseo Lee – wurden bereits im vergangenen Herbst im Rahmen unserer offenen Ausschreibung ART MATTERS 15 ausgewählt.

Über Alena Ahrens ... mehr >


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Mein kulturelles Erbe ist geprägt von den Hütern des Geistes: den Maurern, Fischern, baptistischen Diakonen, buddhistischen Mönchen, Graffiti-Wänden, Pflanzgefäßen und transzendentalen Mantras. Ich stamme aus dem Mittleren Westen der USA und aus Südostasien – Regionen mit unterschiedlichen und gegensätzlichen Selbstverständnissen. Das Zusammentreffen dieser beiden Welten, jede mit ihren eigenen Traditionen, Werten und Perspektiven, inspiriert mich dazu, Themen der kulturellen Hybridität zu erforschen.

Alena Ahrens ist eine zeitgenössische asiatisch-amerikanische Künstlerin, deren Schaffen die Farbfeldmalerei anhand ihres Konzepts des „verlagerten Feldes“ neu betrachtet. In ihren Arbeiten, die Malerei sowie minimalistische Strukturen aus Holz oder Papier umfassen, untersucht sie, wie sich ein Feld – physisch, wahrnehmungsmäßig und philosophisch – verändert, wenn es Neigungen, Unterteilungen und daraus resultierenden Verläufen ausgesetzt ist.

In ihren Gemälden verwendet Ahrens zurückhaltende Farbindizes und minimale Farbintervalle, um die Beziehung zwischen Farbe, Licht und Betrachtung zu erforschen. Subtile Farbverläufe und kalibrierte Tonwertverschiebungen schaffen Felder, die eher atmosphärische Spannung als expressive Gestik vermitteln. Ihre minimalistischen Formen integrieren eine dosierte Neigung oder räumliche Verschiebung, die die Oberfläche aktiviert und es der Farbe ermöglicht, nicht als Bild, sondern als Wahrnehmungsereignis zu fungieren.

Sowohl in der Malerei als auch in den gefalteten Strukturen wird die Fläche als relational und instabil behandelt. Eine Neigung, eine Falte oder ein rekursiver Bogen wird zu einem generativen System, durch das sich das Rechteck über sich selbst hinaus ausdehnt. Geprägt von ihrer bikulturellen Erfahrung als Asiatin in Amerika setzt sich Ahrens mit Minimalismus durch verkörpertes Bewusstsein und relationale Geometrie auseinander. Die Arbeit stellt das Feld nicht als feste Fläche dar, sondern als etwas Verschobenes – aktiviert durch Ausrichtung, Proportion und gelebtes Maß –, das die Betrachter zu einer gesteigerten Wahrnehmung von Gleichgewicht, Licht und Präsenz einlädt.

Ahrens hat in Einzel- und Gruppenausstellungen im Zhou B. Art Center (Chicago, IL), im Tipi Project (Brooklyn, NY), im MoMA PS1 (New York, NY), im DAMU Theatre (Prag, CZ) und im ARTROOM (Lissabon, PT) ausgestellt. Sie hat an internationalen Residenzen bei Residency Unlimited (New York), Château Orquevaux (Frankreich) und Hangar Arts (Lissabon) teilgenommen. Im Jahr 2025 wurde eine Auswahl ihrer Satori-Gemälde von der J.P. Morgan Chase Art Collection erworben.

 

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JOHN BRENNAN

The Mask, 2026
Öl auf Leinwand
55 x 45 x 4 cm


Das Werk ist in unserem Webshop erhältlich. Klicken Sie hier für weitere Informationen!

Tag 3 unserer 16. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Der britische Maler JOHN BRENNAN (*1966 in Liverpool, lebt und arbeitet in Oxfordshire) ist unser dritter von neun Finalist*innen. In seinen Gemälden setzt sich der Künstler mit seiner Faszination für Unbehagen, das Unbekannte und das Geheimnisvolle auseinander und schafft dabei bewusst Mehrdeutigkeit. Das Ergebnis ist von eindringlicher Schönheit. Lesen Sie unten mehr über John Brennan und sein Werk.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 7. April werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 8. April um 17h und um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant und 2 weitere Teilnehmerinnen – Citlali L. Halfar und Kyungseo Lee – wurden bereits im vergangenen Herbst im Rahmen unserer offenen Ausschreibung ART MATTERS 15 ausgewählt.

Über John Brennan ... mehr >


STATEMENT

Emotionale und kontextuelle Spannungen stehen im Mittelpunkt meiner Malerei. Mich fasziniert ein subtiles Gefühl, das ich mittlerweile als eine Art visuelle Paranoia zu erkennen und zu deuten gelernt habe. Es kann in einer Vielzahl von Motiven zum Ausdruck kommen, wobei der gemeinsame Nenner ein Gefühl des Unheimlichen, des Rätselhaften oder einfach nur ein nagender Zweifel ist. Es könnte eine Landschaft sein, die sich zugleich erhebend und bedrohlich anfühlt, ein ruhiger Gesichtsausdruck, der auf eine unterschwellige Dunkelheit hindeutet, oder eine Körperhaltung, die sowohl Einladung als auch Ablehnung suggeriert. Es sind diese Spannungen, die ich fesselnd finde.

Ich arbeite mit einer Mischung aus eigenen Fotografien sowie generierten und gefundenen Quellen, die ich entweder unverändert übernehme oder verändere, um neue Szenen zu schaffen. Durch den Malprozess verstärke oder modifiziere ich selektiv jene Eigenschaften der Quelle, die meine Aufmerksamkeit zuerst auf sich gezogen haben.

Die Fiktion und Populärkultur meiner Kindheit und frühen Jugend spielt bei der Wahl meiner Themen eine Rolle, eher als Anspielung denn als direktes Zitat. Das Ergebnis ist eine heterogene Sammlung von Motiven. In meinem Kopf verbinden sie sich und bewohnen dieselbe Welt.

 

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NOAH KASHIANI

Constant Pressure System, 2025
Acryl, Polystyrol, Wasserspielzeug aus Kunststoff
76 x 63 x 15 cm

Das Werk ist in unserem Webshop erhältlich. Klicken Sie hier für weitere Informationen!


Tag 2 unserer 16. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Heute freuen wir uns, ein skulpturales Wandobjekt des aufstrebenden, in Chicago lebenden Künstlers NOAH KASHIANI (*1992) zu präsentieren. Als iranisch-amerikanischer Künstler der ersten Generation beschäftigt sich sein Werk damit, wie dominante Systeme Kulturen und das menschliche Streben nach Profit und Macht neu formen. Kashiani bedient sich der Bildsprache der Konsumkultur, verherrlicht die assimilierende Natur des menschlichen Konsums und nutzt gleichzeitig unsere Verwundbarkeit gegenüber dem amerikanischen Traum aus. Lesen Sie unten mehr über Noah Kashiani und sein Werk.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 7. April werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 8. April um 17h und um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant und 2 weitere Teilnehmerinnen – Citlali L. Halfar und Kyungseo Lee – wurden bereits im vergangenen Herbst im Rahmen unserer offenen Ausschreibung ART MATTERS 15 ausgewählt.

Über Noah Kashiani ... mehr >


STATEMENT

„Es muss wunderschön sein, wenn man es nicht lesen kann.“
Das war die erste Reaktion des Dramatikers George Bernard Shaw, als er 1931 in New York City die Leuchtreklamen sah. Das Spektakel, die Ablenkung.

Ich finde Gefallen an diesem künstlichen Weltuntergang. Meine Arbeit untersucht die feine Grenze zwischen Kritik und der Verehrung von Konsumgütern und nutzt skulpturale Formen, um die Absurdität aufzudecken, die in der zeitgenössischen materiellen Kultur eingebettet ist. Ich greife Trends und die Vergänglichkeit der heutigen Konsumgewohnheiten auf und zeige, wie die Besessenheit von heute zur Reliquie von morgen wird.

Die Objekte, mit denen ich arbeite, sind aus hellen, glänzenden und meist auf Erdöl basierenden Materialien geformt. Entworfen, um attraktiv, effizient und gedankenlos konsumiert zu werden. Indem ich sie in einen neuen Kontext stelle, zeige ich auf, wie diese einst geliebten Gegenstände schnell von einer kulturellen Fixierung zu einer Belastung für Umwelt und Zivilisation werden. Sie stehen als synthetische Relikte da und markieren unsere Zyklen des wettbewerbsorientierten Konsums sowie das Erbe von Materialien, die ihre Relevanz überdauern.

Diese Skulpturen spiegeln wider, wie weit wir uns von unserer Menschlichkeit entfernt haben. Die Fähigkeiten, die Arbeit und die Kultivierung, die einst zum Überleben notwendig waren, sind durch eine Identitätsökonomie ersetzt worden, die auf Zurschaustellung, Markenbildung und Prunk basiert.

Meine Perspektive als Iranerin mit amerikanischer Staatsbürgerschaft hat mein Bewusstsein dafür geschärft, wie dominante kulturelle Strömungen, insbesondere westliche Konsumideologien, Gesellschaften durchdringen, Wünsche, Werte und Praktiken prägen und dabei oft lokale oder traditionelle Lebensweisen untergraben. Was einst essenziell war, erscheint heute nur noch als Ornament oder Performance, aufgegangen im Strudel der Selbstdarstellung. Ich unterstreiche, wie unsere materiellen Wünsche eine Entfremdung von den Praktiken verschleiern, die einst die menschliche Existenz definierten.

Gemeinsam spiegeln diese Werke die Komik und den Zusammenbruch wider, die in unserer heutigen Situation eingebettet sind, und fordern uns auf, darüber nachzudenken, was bleibt, wenn das Spektakel verblasst und der Konsum fortbesteht.

 

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JOSH JUETT

Cobbled Together, 2024
Öl auf Leinwand
150 x 120 cm

Das Werk ist in unserem Webshop erhältlich. Klicken Sie hier für weitere Informationen!


Heute starten wir unsere 16. ART MATTERS-Online-Gruppenausstellung mit der Präsentation eines eingereichten Gemäldes des australischen Künstlers JOSH JUETT (*1991). Juetts Werk wimmelt von Objekten, die von einer obskuren Symbolik durchdrungen sind und sich durch eine hohe Detailgenauigkeit auszeichnen, die seine Wertschätzung für klassische Maltechniken widerspiegelt. Der Künstler verbindet diese Ideen mit Elementen der Popkultur, um Arbeiten zu schaffen, die sowohl zum Nachdenken anregen als auch auf eigenwillige Weise unterhaltsam sind. Lesen Sie unten mehr über Josh Juett und sein Werk.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 7. April werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 8. April um 17h und um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant und 2 weitere Teilnehmerinnen – Citlali L. Halfar und Kyungseo Lee – wurden bereits im vergangenen Herbst im Rahmen unserer offenen Ausschreibung ART MATTERS 15 ausgewählt.

Über Josh Juett ... mehr >


STATEMENT

Josh Juett (*1991) ist ein Künstler, der in Adelaide, Südaustralien, lebt und arbeitet.

Seit seinem Abschluss an der University of South Australia im Jahr 2021 (Bachelor of Visual Art) hat er mehrere Einzelausstellungen präsentiert, seine Werke national und international ausgestellt und an verschiedenen Künstlerresidenzen in Australien und im Ausland teilgenommen.

Juett arbeitet vorwiegend mit Malerei und untersucht in seinem Schaffen, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und konstruieren. Er interessiert sich dafür, wie Identität durch die Anhäufung von Erinnerungen und gelebten Erfahrungen entsteht, und übersetzt diese inneren Prozesse in dicht geschichtete Kompositionen. In Anlehnung an die technische Präzision und die dramatische Farbgebung der Malerei des Goldenen Zeitalters der Niederlande wirken seine Werke wie psychologische Stillleben, die intime Reflexionen darüber enthalten, wie er sich selbst und die Welt sieht.

Durch Assoziation, Erinnerung und Verzerrung bevölkert Juett seine Leinwände mit verzerrten Objekten, die in mehrdeutigen, leeren Räumen schweben, ähnlich den Bildern, die man hinter geschlossenen Augenlidern erblickt. Er entwickelt eine kryptische persönliche Symbolik, um anekdotische Wahrheiten zu artikulieren und zu anhaltender Reflexion einzuladen. Indem er sich der visuellen und konzeptuellen Abstraktion zuwendet und gleichzeitig die Strenge des Realismus beibehält, wirken seine Gemälde zunächst kohärent, um sich bei genauerer Betrachtung subtil zu destabilisieren. Auf diese Weise nutzt Juett die Abstraktion als Mittel, um die oft missverstandenen und widersprüchlichen Aspekte der menschlichen Erfahrung zu beleuchten.

 

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ARCHIV
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ART MATTERS 15

Online Gruppen-Ausstellung


8. – 17. Dezember 2025

1 neue*r Künstler*in täglich um 18h MEZ


exklusiv hier und auf: Instagram, Galerie Biesenbach Webshop und Facebook


FINALE: Mittwoch 17
. Dezember um 17h und 18h

Wir verkünden die zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs: Sie werden eingeladen, an unserer 2. physischen ART MATTERS-Gruppenausstellung in unserer Kölner Galerie im Winter 2026 teilzunehmen. (2 weitere Teilnehmer*innen werden über unseren ART MATTERS 16 Open Call im kommenden Frühjahr ausgewählt.)

 

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Auf unseren 15. Open Artist Call folgend startet am Montag 8. Dezember um 18h unsere neue ART MATTERS Online-Gruppenausstellung. Aus allen eingegangen Bewerbungen haben wir 9 Finalist*innen ausgewählt, die nacheinander bis zum 16. Dezember mit ihren eingereichten Kunstwerken hier auf unserer Webseite, auf Instagram und auf Facebook vorgestellt werden. Jeden Tag um 18h wird ein neuer Name und ein neues Kunstwerk enthüllt, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt. Abgerundet wird die Präsentation unserer Top 9 durch die „Honourable Mentions" in unseren täglichen Instagram-Stories, in denen wir die Arbeiten einer ausgewählten Anzahl von Künstler*innen würdigen, die den Sprung ins Finale knapp verpasst haben (27, um genau zu sein, gepostet vom 9. bis 17. Dezember, jeweils 3 pro Tag und zwischen 12 und 18h).


Finaltag: Am Mittwoch 17. August um 17h und 18h geben wir die zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden zur Teilnahme an der 2. physischen Gruppen-Gruppenausstellung ART MATTERS in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen, die Anfang Dezember 2026 eröffnet wird.


Wir laden Euch herzlich ein, ART MATTERS 15 regelmäßig hier auf unserer Webseite, Instagram und Facebook zu besuchen!


Über unsere ART MATTERS-Reihe:
Wie schon bei unseren ersten 14 Open Artist Calls seit April 2020 – 11 reguläre Ausgaben und 3 thematische Special Summer Editions – war uns bewusst, wie vielseitig und eklektisch diese 15. Online-Ausstellung werden könnte. Aber gerade die Idee eines offenen Aufrufs reizt uns weiterhin: Künstler*innen aus den unterschiedlichsten Richtungen einzuladen, sich zu bewerben und ihre Arbeiten einzureichen. Aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen erhoffen wir uns eine Ausstellung, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken zeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie der Galerie passt, aber auch etwas Neues in unser Programm bringt.


Ihr könnt Euch unsere ersten 14 ART MATTERS-Ausstellungen im Archiv weiter unten ansehen.


PS: Unser nächster Open Call ART MATTERS 16 findet im März/April 2026 statt... wieder ohne thematische Vorgabe!

   
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FINALTAG: Mittwoch 17. Dezember

CITLALI L. HALFAR – Gewinnerin 2/2

Und nun zur nächsten Verkündung des Abends: Herzlichen Glückwunsch an CITLALI L. HALFAR, die 2. Gewinnerin unseres 15. ART MATTERS Online-Wettbewerbs. Die junge Künstlerin mit mexikanischen Wurzeln (*2004 in Stuttgart) studiert derzeit noch an der Kunstakademie Düsseldorf. Obwohl sie erst 21 Jahre alt ist, zeugen ihre Arbeiten bereits von einer bemerkenswerten künstlerischen Reife. Ihre ehrlichen, subtil-sensiblen Porträts faszinieren und inspirieren uns durch ihre malerische Qualität und ihren Inhalt, und wir freuen uns, ab dem 4. Dezember 2026 eine Auswahl ihrer Gemälde in unserer Kölner Galerie zeigen zu können – zusammen mit Arbeiten der 1. Gewinnerin unserer Ausschreibung, Kyungseo Lee. (2 weitere Teilnehmer*innen werden durch ART MATTERS 16 im März/April 2026 ermittelt!)

In ihren Ölgemälden stellt Halfar Menschen aus ihrem unmittelbaren Umfeld dar, oft in klassischen Porträtsituationen, die alle auf realen, ungezwungenen Situationen aus ihrem Alltag basieren. Dabei spielt das Konzept der Erinnerung eine wichtige Rolle. Indem sie eine Person in einem ausgewählten Moment ausarbeitet, muss sich die Künstlerin mit jedem Detail dieses Moments auseinandersetzen und erlebt diese Erinnerung so aus ihrer aktuellen Perspektive auf differenzierte Weise erneut.

„Ich suche nach Momenten, die meine Wahrnehmung ihrer Realitäten ausdrücken und so ihre Persönlichkeiten einfangen. Das sind meist Momente, in denen sie sehr ruhig und mit sich selbst beschäftigt sind, da dann ihre Charaktere am deutlichsten zu erkennen sind.“

 

CITLALI L. HALFAR

Hübscher Bursche/ April 2025, 2025
Öl auf Leinwand
30 × 25 cm
 
Über Citlali L. Halfar ... mehr >


STATEMENT

Als Jugendliche habe ich hauptsächlich mit Graphit gearbeitet und seit meinem Studienbeginn habe ich mich fast ausschließlich der Ölmalerei gewidmet, jedoch waren schon immer Menschen das Subjekt, das mich mit Abstand am meisten interessiert hat.

Spezifischer formuliert bilde ich Menschen in meinem nahen Umfeld ab, die ich sehr gut kenne, denn nur dadurch wirkt ein Bild auf mich interessant. Oft stelle ich diese in klassisch anmutenden Porträt-Situationen dar, wobei diese alle auf realen, ungestellten Situationen basieren, die sich in meinem Alltag wiederfinden.

Das Konzept von Erinnerungen spielt in meiner Malerei eine besonders wichtige Rolle, da ich durch das Ausarbeiten einer Person in einem ausgewählten Moment mich jedem Detail dieses Augenblicks stellen muss und so diese Erinnerung aus meiner jetzigen Perspektive nochmal differenziert wieder erlebe. In den letzten Jahren habe ich oft auch Szenarien dargestellt, welche ich gar nicht miterlebt habe, jedoch trotzdem eng mit meinem Leben verwoben sind. Dies waren meist Referenzen meiner Mutter, die es mir erlauben, ihre Rolle vor meiner Existenz zu verstehen und dadurch ihren und meinen mexikanischen Hintergrund zu erforschen.

Allerdings fokussiert sich aktuell meine Malerei hauptsächlich auf meine beiden jüngeren Schwestern, die sich langsam dem Erwachsenenalter nähern. Die Widersprüche, die in diesem Lebensabschnitt entstehen, und die Ästhetik, die sich eine individuelle Person hierbei hingibt, finden sich in meinen Darstellungen wieder.

Ich suche mir Momente, in denen meine Wahrnehmung ihrer Lebensrealitäten zum Ausdruck kommt und so die ausgestrahlte Persönlichkeit von ihnen einfängt. Meist sind dies Augenblicke, in denen sie sehr ruhig und mit sich selbst beschäftigt sind, da hierbei ihre Charaktere am meisten spürbar sind.

 

LEBENSLAUF

Citlali L. Halfar

*2004 in Stuttgart
lebt und arbeitet in Düsseldorf


Ausbildung

2022-23
- Orientierungsbereich Kunstakademie Düsseldorf

2023-25
- Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Ellen Gronemeyer

seit 2025
- Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Kati Heck

Ausgewählte Ausstellungen

2025

- Gruppenausstellung ART MATTERS 15, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Kuboshow-Messe
- CASA-Gruppenausstellung, AstA-Ausstellungsraum, Düsseldorf
- Fresh Positions Gruppenausstellung, BBK, Düsseldorf

2024
- Kombi Gruppenausstellung, Kunstquartier Bethanien, Berlin
- Kuboshow-Messe
- Gruppenausstellung, Kunstzentrum Wachsfabrik, Köln

2022
- Duoausstellung ,,Story Lines"

Berufserfahrung

seit 2024
-Assitenzmalerin (Werkstudentin), Studio Vivian Greven

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KYUNGSEO LEE – Gewinnerin 1/2

Es ist an der Zeit, die 1. Gewinnerin unseres 15. ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt zu geben: Herzlichen Glückwunsch an KYUNGSEO LEE, die wir hiermit zur Teilnahme an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln einladen. (Ein*e weitere*r Gewinner*in verkünden wir um 18h!)

Die aufstrebende Künstlerin Kyungseo Lee (*1995 in Südkorea) lebt und arbeitet in London. Sie erwarb ihren Master of Arts am Royal College of Art in Malerei (2023) und ihren Bachelor of Arts an der Hongik University in Malerei und Visueller Kommunikationsgestaltung (2020). Lee wurde als Artist in Residence an der Cité Internationale des Arts (Paris, 2016) und der PADA Artist Residency (Lissabon, 2023) ausgewählt.

Kyungseo Lee's erotisch aufgeladene Gemälde fordern den Betrachter heraus, sich mit seiner eigenen Ambivalenz gegenüber dem Thema „Körperbild” auseinanderzusetzen. Obwohl sich der Stil der Künstlerin in letzter Zeit von einem eher figurativen Stil hin zur Abstraktion gewandelt hat, bleibt der menschliche Körper ein integraler Bestandteil ihrer Arbeit.

Lee arbeitet mit einem lockeren Malstil, in dem die Figuren schnell mit Oberflächenmarkierungen und Gesten verschmelzen. Eine manchmal eher einheitliche Farbpalette oszilliert mit kräftigeren Einsätzen lebhafter Pinselstriche in stärkeren Farben. Ihr Werk fördert die physische Erotik in der zeitgenössischen Malerei. Es lädt zu unterschiedlichen Betrachtungs- und Interpretationsweisen ein, und obwohl auch abstrakte Landschaften vorhanden sind, sind es vor allem die versteckten voyeuristischen Fenster, die uns am meisten fesseln. Wir freuen uns, eine Auswahl ihrer Bilder ab dem 4. Dezember 2026 zeigen zu dürfen.

 

KYUNGSEO LEE

Exchange, 2025
Öl auf Leinwand
25,5 x 20 cm

 

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STATEMENT

In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit den widersprüchlichen Emotionen und Werten gegenüber der menschlichen Erfahrung. Die erotisch aufgeladenen Bilder dienen dem Betrachter als Stressfaktor und fordern ihn heraus, seine eigene Ambivalenz zum Thema „Körperbild“ zu hinterfragen. Grauzonen zwischen den Gegensätzen von Körperverehrung und Objektivierung, Recht und Unrecht, Gut und Böse sind für mich seit jeher ein Thema und ein Interesse. Die Erfahrung der polarisierten Gesellschaft in Korea, insbesondere in meiner Generation, hat mich dazu gebracht, die Räume dazwischen zu erforschen. Ich bin auch von einer echten Neugier und Bewunderung dafür getrieben, wie jeder Einzelne sein eigenes Universum an Werten und Erfahrungen mit sich trägt.

Die Figuren in meinen Gemälden verwandeln sich in Abstraktionen und wandeln sich von Form zu Ausdruck. Ich habe mich speziell mit der Fluidität in meinen Gemälden beschäftigt. Um dies zu erreichen, ziehe ich den Pinsel zurück und halte ihn zurück, sodass Teile der Leinwand leer bleiben. Ich lasse die Farben fließen und verschmelzen und bringe so die Mehrdeutigkeit voll zur Geltung. Durch meinen lockeren Malstil löst sich die Figur bald in Oberflächenmarkierungen und Gesten auf.

 

LEBENSLAUF

Kyungseo Lee

*1995 in Südkorea
lebt und arbeitet in London


Ausbildung

2021-23
- MA Painting, Royal College of Art, London

2014-20
- BFA Painting, Hongik University, London

2016-20
- BFA Visual Communication Design, Hongik University, Seoul

2016
- Illustration (Exchange Programme), Paris College of Art, Paris

2011-14
- Seoul Arts High School, Seoul

Einzelausstellungen

2024
- Phosphenes, Gallery Belenius, Stockholm
- Demian, Makasiini Contemporary, Turku, Finnland

2021
- Love Me/Love Me Not, LKIF Gallery, Seoul

Gruppenausstellungen

2025
- ART MATTERS 15, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Dolce Far Niente, MyMA, US (online)
- The Self-Portrait Prize Exhibition, Ruth Borchard Collection, UK (online)
- EXH15, Floorr Magazine, UK (online)
- Open Studio, Revue Studios (Soho Revue Residency), London

2024
- Walk While You Have the Light, Safehouse 1, London
- In the Emancipation of Self, D Contemporary, London
- Carnalia (Duo Exhibition with Hannah Lim), Blue Shop Gallery, London

2023
- This is Not a Toxic Field, Galleria PADA (PADA Residency), Lissabon
- SSA 125th Annual Exhibition, Maclaurin Art Gallery, Ayr, UK
- RCA Painting Degree Show, The Truman Brewery, London
- Works on Paper 5, Blue Shop Cottage (now Blue Shop Gallery, online)
- South Open, OHSH Projects, Peckham Arches, London
- Old and New, Show and Tell x Pick and Place, Seoul

2022
- 1:1:1, KO Art & Antiques, UK (online)
- Oneiric, Purslane Art, UK (online)
- TERRA, SET Studios Gallery, London
- Collaboration with The Little Scarlet Door, Soho Revue, London
- Works on Paper 4, Blue Shop Cottage (now Blue Shop Gallery, online)
- Come One Come All, The Function Suite, London
- RAW, Soho Revue, London
- WIP Show, Royal College of Art, UK (online)

2021
- Drying Time, Gallery 100_0, Seoul

2020
- Poster Factory, 9AND, Seoul

2019
- BFA Degree Show (Visual Design), Hongik University, Seoul

2018
- BFA Degree Show (Painting), Hongik University, Seoul

2017
- Open Studio, Department of Painting, Hongik University, Seoul
- FLESH, Gallery HOARD, Seoul

2016
Open studio with Reeha Lim, Cité Internationale des Arts, Paris
EMERGENCE, Le Pavé d'Orsay, Paris

Auszeichnungen & Stipendien

2025
- The Self-Portrait Prize (Longlist), Bournemouth
- Jackson’s Art Prize (Extended Longlist), London

2022
- The Waverton Art Prize (Longlist), London

2017
- Adobe Design Achievement Awards (Semifinalist), Kalifornien
- Overseas Scholarship, Hongik University, Seoul

Residenzen

2025
- Revue Studios (Soho Revue Gallery), London

2023
- PADA Studios Artist-in-Residence, Lissabon

2016-17
- Cité Internationale des Arts Residency, Paris

Kollaboration

2022
- Exhibition and Artwork Acquired by Nike, Nike SNKRS Hongdae, Seoul

Lehrerfahrung

2023
- Artist Talk and Tutorial, Anglia Ruskin University (ARU), Cambridge
- Artist Talk and Workshop, University for the Creative Arts (UCA), Farnham, UK

2022
- Workshop, Camberwell College of Arts (UAL), London

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UNSERE TOP 9 AUF EINEN BLICK:



Unsere finale TOP 9 ist komplett – vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 15 (von oben links):

Citlali L. Halfar – Chiau-Syuan Chai – Francisco Gonzalez Camacho

JKB Fletcher – Raha Rastifard – Francesco Gioacchini

Stephen Whatcott – Ruud Simons – Manuel Rumpf


Heute Abend um 17h und um 18h verkünden wir die 2 Gewinner*innen unseres ART MATTERS 15 Online-Wettbewerbs!


Über ART MATTERS 15
:

Auch bei der insgesamt 15. ART MATTERS-Ausgabe war es für uns nicht einfach, aus den vielen tollen Einsendungen, die wir auf unseren letzten Open Artist Call erhalten haben, nur 9 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen.
Wir hoffen, dass aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen eine Ausstellung resultiert, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken aufzeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie unserer Galerie passt, aber auch definitiv etwas Neues in unser Programm bringt.
Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können sie nicht alle in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, dreimal im Jahr für ca. 2 Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.
Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, und vielen Dank auch – vor allem – an alle teilnehmenden Künstler*innen, insbesondere an unsere TOP 9 und die 27 Honourable Mentions (von denen wir heute noch einige in unseren Instagram-Stories vorstellen).

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UNSERE 9 FINALIST*INNEN:

 

MANUEL RUMPF

Lichthof, 2023
Öl auf Leinwand
23 x 40 cm

Tag 9 unserer 15. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Wir stellen den letzten unserer 9 Finalisten vor... d.h.: Morgen ist Finale und wir geben die 2 Gewinner*innen unseres Kunstwettbewerbs bekannt! Aber zuerst freuen wir uns, heute MANUEL RUMPF (*1987, lebt und arbeitet in München) zu präsentieren. Seine Gemälde und Zeichnungen zeigen menschenleere Umgebungen, oft in künstlichem oder diffusem Licht, mal als stille Szenerie, mal aus der Bewegung heraus. Diese Orte und Landschaften erscheinen nicht als statisches Bild, sondern als ein Moment zwischen Wahrnehmen und Verschwinden. Lesen Sie unten mehr über Manuel Rumpf und seine Arbeit.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 16. Dezember werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 17. Dezember um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant.

Über Manuel Rumpf ... mehr >


STATEMENT

Die Landschaften der Gegenwart sind menschengemacht. Verkehrswege, Gewerbegebiete, Industrieanlagen und urbane Randbereiche entstehen aus funktionalen Notwendigkeiten und prägen die Umwelt vieler Menschen. Sie dienen als Infrastruktur des Alltags, werden jedoch selten als gestaltete oder bedeutungsvolle Räume wahrgenommen. Ihre Funktion ist auf Effizienz ausgerichtet, nicht auf Repräsentation oder Identifikation.
Diese Orte wirken oft unscheinbar, da sie keinen klassischen Aufenthaltswert besitzen. Sie sind Durchgangsräume und Zwischenzonen – unbewohnt, aber keineswegs ungenutzt. Der Blick auf sie ist flüchtig: Man passiert sie auf dem Weg zur Arbeit oder nimmt sie aus dem Zugfenster wahr. Obwohl sie beiläufig erscheinen, besitzen sie eine spezifische Atmosphäre: Lichtverhältnisse, Verlassenheit und Spuren menschlicher Nutzung formen eine Szenerie, die über die reine Funktion hinausgeht.

Mit dieser Atmosphäre setzt sich Manuel Rumpf in seiner Malerei auseinander. Der erste Schritt im Entstehungsprozess ist die fotografische Erkundung, die weniger der dokumentarischen Erfassung als dem unmittelbaren Erleben des Ortes dient. Licht, Stimmung und räumliche Wirkung stehen dabei im Mittelpunkt. In der malerischen Umsetzung überträgt Rumpf diese Eindrücke in Öl auf Leinwand oder Tusche auf Papier. Seine Darstellungsweise verzichtet bewusst auf übermäßig präzise Details und betont stattdessen das Flüchtige und Ungefähre der Erinnerung. Lasierend aufgebaute Farbschichten erzeugen Tiefe und Raum, konkretisieren oder lassen Konturen verschwimmen. Seine Arbeiten zeigen menschenleere Umgebungen, oft in künstlichem oder diffusem Licht, mal als stille Szenerie, mal aus der Bewegung heraus.
Die Orte und Landschaften in Rumpfs Malerei erscheinen nicht als statisches Bild, sondern als ein Moment zwischen Wahrnehmen und Verschwinden.

 

LEBENSLAUF

Manuel Rumpf

*1987 in München
lebt und arbeitet in München

www.manuelrumpf.de
@rumpf_manuel


Ausbildung

2006-09
-Berufsausbildung im Bereich Kommunikationsdesign, München

2007-14
- Studium an der Akademie der Bildenden Künste München

Preise und Auszeichnungen

2013
- Ernennung zum Meisterschüler, AdBK München

2020
- Förderpreis der Darmstädter Sezession

2023
- Förderpreis des Kunstvereins Rosenheim

2025
-Bayerischer Atelierpreis

Ausgewählte Ausstellungen

2025
- „ART MATTERS 15“, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- „nocturne“, Kunstverein Landshut
- „Zur ewigen Freiheit“, Modern Studio, Altes Gefängnis Freising
- „Summer Salon“, Marshall Gallery, Santa Monica (CA)
- „ORBIT“, Galerie Grabsdorf, München
- „PERSPEKTIVE - RETROSPEKTIVE“, Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe

2024
- „IKON/IKONE/KULTBILD“, Darmstädter Sezession, Designhaus Darmstadt
- „31. Aichacher Kunstpreis“, Kunstverein Aichach, SanDepot Aichach
- „JUNGE KUNST | Jan Gemeinhardt - Manuel Rumpf“, BBK Galerie im Glaspalast Augsbur

2023
- „222118“, Darmstädter Sezession, Designhaus Darmstadt
- „KUNST AKTUELL 2023“, Kunstverein Rosenheim, Städt. Galerie Rosenheim (Förderpreis)

2022
- „Electronic Landscapes“, Preisträgerausstellung, Darmstädter Sezession, Atelier Siegele Darmstadt
- „UMNACHTET - BESTIRNT: Das Nächtliche in der Kunst“, Stiftung BC - pro arte, Biberach
- „Sights“, Modern Studio, Altes Gefängnis Freising
- „Peripherie“, Einzelausstellung, Galerie Orange, Tegernsee

2021
- „KUNST AKTUELL 2021“, Kunstverein Rosenheim, Städt. Galerie Rosenheim

2020
- „KOMPAKT“, Darmstädter Sezession, Designhaus Darmstadt (Förderpreis)

- „IR-REAL“, Galerie Bodenseekreis, Meersburg

2019
- „Europe Calling“, Aki Gallery Taipei, Taiwan

2018
- Einzelausstellung, Galerie Orange, Tegernsee

2017
- „WIR“, Galerie Weise, Chemnitz

2016
- „Neue Positionen“, Galerie Rieder, München

2015
- „Munich contemporary art“, Aki Gallery Taipei, Taiwan
- „Orte“, Galerie Rieder, München

2014
- „Genug gewollt“, Galerie Gierig, München
- „Dioskuren“, Galerie der Künstler, BBK München

2013
- „Bonjour, Monsieur Duchamp!”, Kunstpavillon München

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RUUD SIMONS

Changing References, 2024
Öl auf Leinwand
140 x 120 cm

Tag 8 unserer 15. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Heute freuen wir uns, den niederländischen Künstler RUUD SIMONS (*1962, lebt und arbeitet in Venlo) vorzustellen. In seinen Arbeiten, die regelmäßig zwischen Malerei und Skulptur wechseln, geht Simons von seiner Faszination für die unendlichen Möglichkeiten aus, mit denen er Materialien zu assoziativen Kompositionen manipulieren kann. Auf diese Weise schafft er eine Neuanordnung der Realität, die beim Betrachter vielfältige Interpretationsebenen hervorruft. Lesen Sie unten mehr über Ruud Simons und seine Arbeit.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 16. Dezember werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 17. Dezember um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant.

Über Ruud Simons ... mehr >


STATEMENT

Kunst bedeutet, die Notwendigkeit, das Gesehene zu erklären, aufzuschieben.
Die Bedeutung ist stets im Wandel, immer in Bewegung.

Ein Werk wird für mich interessant, wenn ein undefinierbarer Zweifel an seiner Bedeutung Raum für vieldeutige Gedanken und Assoziationen schafft.

Ein Gefühl der Unvollständigkeit ist hier wesentlich, das Gefühl, dass sich alles jederzeit ändern kann.
Wie das Leben selbst: Nichts ist fest, nichts ist beständig.

 

LEBENSLAUF

Ruud Simons

*1962
lebt und arbeitet in Venlo

www.ruudsimons.com
@ruudsimons_


Ausbildung

1981-86
- Maastricht Institute of Arts, Abschluss als freischaffender, bildender Künstler und Dozent für Malerei, Druckgrafik und Kunstgeschichte

Ausgewählte Ausstellungen

2025
- ART MATTERS, Galerie Biesenbach, Köln (online)

2024
- Galerie Wilms Venlo, „Amuse“
- Limburg Biennale Marres Maastricht
- Kunstverein Duisburg, Ausstellung „Odd Connection“

2023
- Kulturpodium Domani Venlo, Konzertausstellung mit dem Musiker Jacq Sanders

2022
- Ausstellung Atelier-Galerie Ruud Simons, „About the human face and beyond“, zwei- und dreidimensionale figurative Arbeiten

2020
- „Odd gaat vreemd“, Gruppenausstellung zum 10-jährigen Jubiläum der Odd Art Route Venlo im ehemaligen Gebäude des Van Bommel van Dam Museums

2016
- Ausstellung „Garden of the Arts“ Arcen, Galerie Wilms und Museum van Bommel van Dam

2015
- Gruppenausstellung „For Freedom’s Sake“ zum 70. Jahrestag der Befreiung von Margraten
- Ausstellung Wanda Reiff Contemporary Art Bemelen
- Ausstellung „Amuse“ Galerie Wilms Venlo
- Ausstellung „Heads“ Kunstraum p.ART.s Oirlo

Ausgewählte Auftragsarbeiten und Skulpturen im öffentlichen Raum

2020
- Entwurf von „de Opstaeker“ Venlo

2019
- Installation der monumentalen Skulptur „Like the Compliance of a Chess Piece“ in Kessel

2018
- Installation der monumentalen Edelstahlskulptur „The Balance of Change“ in Wegrow, Polen

2017
- Bronzekopf „der Urmensch“, Erich-Wilker-Museum Lohmar, DE

2016
- Bronzestatue „de Vastelaoves Geis“, Blerick

2013
- Porträt im Auftrag der Jugendkirche Lei Brueren Venlo

2011
- Installation der Cortenstahlskulptur „Encircled Image“ im Domani Venlo

2010
- Endgültige Neuinstallation der monumentalen Skulptur „Toleranceintolerance“ in Venlo

2009
- diverse (halb-)private Aufträge für Bleiglasfenster und Stahlskulpturen

2008
- Installation eines monumentalen Tores aus Cortenstahl für Cultural Veranstaltungsort Domani, Venlo

2007
- „Where Am I Going“, Installation einer Skulptur aus Stahlblech, Venlo
- Auftragsarbeit: Bleiglasfenster für die Dominikanerkirche Venlo

2002
- Installation der monumentalen Skulptur „Balance of Change“, Gemeinde Helden

2001
- Installation der monumentalen Skulptur „Circle of Influence“, Gelreplein Venlo
- „The Test of Rightiousness“, privater Auftrag in Bronze

2000
- Installation der monumentalen Skulptur „Toleranceintolerance“, Odapark Venray

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STEPHEN WHATCOTT

Shift, 2024
Acryl auf Leinwand
30 x 20 cm

Tag 7 unserer 15. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Der britische Maler STEPHEN WHATCOTT (*1983, lebt und arbeitet in Worcestershire, UK) ist unser siebter von neun Finalisten. In seinen Werken verwendet Whatcott vor allem Linien und Formen. Seine weitgehend monochromen abstrakten Gemälde erforschen Solidität, Textur und Komposition und sind oft in einer scheinbar aggressiven oder zumindest expressiven Manier ausgeführt. Lesen Sie unten mehr über Stephen Whatcott und seine Arbeit.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 16. Dezember werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 17. Dezember um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant.

Über Stephen Whatcott ... mehr >


STATEMENT

Meine abstrakten Gemälde versuchen, instinktive, ausdrucksstarke Markierungen zu zeigen und gleichzeitig eine ausgewogene Komposition beizubehalten.

Beeinflusst vor allem durch Punkrock und Grunge-Musik in meiner Jugend, später dann durch Jazz, konzentrieren sich meine Arbeiten auf die Stimmung, wobei die Freiheit der Improvisation im Mittelpunkt steht. Die Zufälligkeit des Prozesses dient daher als Leitfaden bei der Komposition meiner Werke.

Die emotionale Wirkung des Bildes steht bei diesen Gemälden immer im Vordergrund. Sie reichen von großen, kolossalen Farbflächen bis hin zu frei fließenden, expressiven Formen und bestehen aus vielen strukturierten Schichten, wobei jede Schicht auf die zuvor im gesamten Prozess gemachten Markierungen Bezug nimmt. Die Gemälde sind weitgehend instinktiv komponiert, sowohl in ihrer Technik als auch in ihrer Präsenz physisch, versuchen aber letztendlich, auf einer emotionalen Ebene zu kommunizieren.

Da meine Arbeit ihre Wurzeln im Zeichnen hat, tendiere ich dazu, Linien und Formen zu verwenden. Diese weitgehend monochromen abstrakten Gemälde erforschen Solidität, Textur und Komposition und werden oft auf eine scheinbar aggressive oder zumindest expressive Weise ausgeführt.

Es sind die grundlegenden Komponenten von Vitalität, Antrieb und Gefühl, die Dinge, die das Leben verkörpern, die in diesen Bildern vermittelt werden.

 

LEBENSLAUF

Stephen Whatcott

*1983 in Cheltenham, UK
lebt und arbeitet in Hampton, Worcestershire, UK

www.stephenwhatcott.com
@stephenwhatcott


Ausbildung

- Autodidakt

Einzelausstellung

2018
- Heikko, Curious Duke Gallery, London

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2025
- ART MATTERS 15, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- ING Discerning Eye, Mall Galleries, London
- Fresh: Art Fair, Cheltenham (mit Little Buckland Gallery)
- Hibernal, Little Buckland Gallery, Broadway, Worcestershire

2024
- Heliac, Little Buckland Gallery, Broadway, Worcestershire
- Black Swan Arts Open 2024, Black Swan Arts, Frome, Somerset
- Summertide, Little Buckland Gallery, Broadway, Worcestershire
- Fresh: Art Fair, Cheltenham (mit Little Buckland Gallery)

2023
- ART MATTERS 8, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- ART MATTERS 7, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Affordable Art Fair, Battersea (Frühjahr), London (mit Caiger Art)

2022
- ART MATTERS 5, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Affordable Art Fair, Battersea (Herbst), London (mit Caiger Art)
- Black Swan Arts Open 2022, Black Swan Arts, Frome, Somerset
- Affordable Art Fair, Battersea (Frühjahr), London (mit Caiger Art)

2021
- Affordable Online Art Fair

2020
- A6 Murals Worldwide, ein Projekt von Lydia Wierenga, Netherlands
- Affordable Art Fair, Battersea, London

2018
- Winter, Highgate Contemporary Art, London
- Summer Group Show, Curious Duke Gallery, London
- The Big Mix, Highgate Contemporary Art, London
- The Secret Art Prize 2017, The Hoxton Hotel, Shoreditch, London

2017
- The Secret Art Prize 2017, The Hoxton Hotel, Shoreditch, London
- Summer Love, Curious Duke Gallery, London
- Affordable Art Fair, Hampstead, London
- Three100, No Format Gallery, London

2016
- A Curious Christmas, Curious Duke Gallery, London
- SOHO Pop-Up, L'Escargot, London
- The Art Garden Party, Curious Duke Gallery, London
- The Pastel Society Annual Exhibition 2016, Mall Galleries, London

2015
- Mix 2, The Underdog Gallery, London
- Secret Art Prize - The Winners, Curious Duke Gallery, London
- The Pancakes & Booze Art Show, Studio Spaces E1, London
- The Creative Bubble Pop-Up Show (April Edition), Roxy Bar & Screen, London
- The Pastel Society Annual Exhibition 2015, Mall Galleries, London

2014
- The Curious Art-Pie Show, Curious Duke Gallery, London
- The Creative Bubble Pop-Up Show (November Edition), Roxy Bar & Screen, London
- The Creative Bubble Pop-Up Show (September Edition), Roxy Bar & Screen, London

2012
- Open Exhibition 2012, Number 8 Gallery, Pershore

2011
- OH! Oxford House, London
- Second Glance, Brick Lane Gallery, London

2008
- Innate Ability IV, Number 8 Gallery, Pershore

2005
- Innate Ability I, Number 8 Gallery, Pershore

Selbst initiierte Ausstellungen

2013
- Solo show @ The Regal Cinema, Evesham

Bibliographie & Features

2018
- The Plus Paper, "Read between the lines”, März 2018

Auszeichnungen

2015
- Secret Art Prize: Category Winner: Painting

2012
- Number 8 Gallery Special Merit Award

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FRANCESCO GIOACCHINI

Untitled (test series #19), 2024
Öl, Buntstift auf Leinwand
30 x 30 cm

Tag 6 unserer 15. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Heute freuen wir uns, den italienischen Künstler FRANCESCO GIOACCHINI (*1985, lebt und arbeitet in Berlin) vorzustellen. Minimalistisch und konzeptuell: Gioacchinis Malerei lotet die Grenzen der Leinwand aus. Er ist nicht daran interessiert, Geschichten zu erzählen, sondern versucht vielmehr zu verstehen, was innerhalb des begrenzten und reduzierten Raums der Oberfläche geschehen kann. Lesen Sie unten mehr über Francesco Gioacchini und seine Arbeit.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 16. Dezember werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 17. Dezember um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant.

Über Francesco Gioacchini ... mehr >


STATEMENT

Meine Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der Marginalität und des Versuchs. Ausgehend von Referenzen aus der Kunstgeschichte, Literatur und zeitgenössischen Ästhetik verfolge ich eine visuelle Praxis, die aus Kontrasten, Kollisionen und Überlagerungen von Medien besteht. Durch die Verwendung einer minimalistischen und konzeptuellen Malerei ist meine Arbeit eine fortwährende Erforschung der Grenzen der Leinwand. Ich bin nicht daran interessiert, Geschichten zu erzählen, sondern versuche zu verstehen, was innerhalb des begrenzten und reduzierten Raums der Oberfläche geschehen kann, sei es ein Blatt Papier, eine Leinwand oder sogar ein dreidimensionaler Raum. Meine Forschung ist geprägt von einer Reihe von Versuchen und Misserfolgen, bei denen die bildlichen Elemente den Raum des physischen Objekts, das sie enthält, einnehmen müssen.

 

LEBENSLAUF

Francesco Gioacchini

*1985 in Loreto, IT
lebt und arbeitet in Berlin


Ausbildung

2018
- Academy of Fine Arts of Macerata (Italien), Master’s Degree in Painting

2014
- Slade School of Fine Art (UCL), London (UK), Summer school

2011
- University of Macerata (Italien), Master’s Degree in Publishing Communication

2009
- Universitat Ramón Llull, Barcelona, Erasmus program

2008
- University of Macerata (Italien), Bachelor’s Degree in Mass Media Communication

Einzelausstellungen

2025
- Aside From Us, curated by Jack Lazenby, Soho House Berlin

2024
- Francesco Gioacchini: Parking exhibition #1, JYR56, Chongqing, China

2021
- Francesco Gioacchini: Closing Lines, WerkStadt Berlin e.V., Berlin
- Fenster Projekt 1.6: Francesco Gioacchini, Prenzlauer Studio, Berlin

2018
- Francesco Gioacchini. Missing Days, curated by Giulia Perugini and Emanuele Gurini, GABA.MC Young, Macerata, Italien
- Equilibri d’identità, duo show with Iacopo Pinelli, Galleria Puccini, Ancona, Italien

Ausgewählte Einzelausstellungen

2025
- ART MATTERS 15, Galerie Biesenbach, Köln (online)

2024
- Fuck War, curated by Cheap Festival, Bologna
- Caro Alberto (cartoline per Alberto Garutti), curated by Giacinto Di Pietrantonio, Spazio Tempesta, Recanati, Italien

2023
- Let the circus begin - 48 Stunden Neukölln, SUB TEI, Berlin
- Anomalie art point, Anomalie art club, Berlin

2022
- Alias, Spazio Opal, Mailand

2021
- Combat Prize 2021, Museo Civico Giovanni Fattori, Livorno, Italien
- Unblock Fair Art Fair, Studios ID, Berlin
- Rea Art Fair 2021, Fabbrica del Vapore, Mailand

2020
- Hastings Open, Hastings Museum & Art Gallery, Hastings, UK
- Kunst der Nachhaltigkeit, Group Global 3000, Berlin
- Est e Ovest, Fondazione Pescarabruzzo, Pescara, Italien

2019
- Premio Marche 2019, Pinacoteca Civica, Ascoli Piceno, Italien
- Lynx Art Prize: Salone Regionale Marche Puglia, curated by Enea Chersicola and Riccardo Tripodi, Trieste
- In//Between #4, Green hill gallery, Berlin

2018
- Premio Marche-Biennale d’arte contemporanea, Forte Malatesta, Ascoli Piceno, Italien
- X Sottrazione, curated by Serena Scolaro, Palazzo Parissi, Monteprandone, Italien

2017
- Rassegna Internazionale d’Arte Premio G.B. Salvi, curated by Stefano Papetti, Palazzo della Pretura, Sassoferrato, Italien
- Marche, lo stato dell’arte-Biennale Arteinsieme 2017, Museo Archeologico Nazionale delle Marche, Ancona, Italien

2016
- What’s the problem?, curated by Franko B, public art project at Garibaldi Parking, Macerata, Italien
- 66^ Rassegna Internazionale d’Arte Premio G.B. Salvi, curated by Nunzio Giustozzi and Daniela Simoni, Palazzo della Pretura, Sassoferrato, Italien
- Vibrators due, curated by Franko B, Il Pozzo, Macerata, Italien

Auszeichnungen, Residenzen, Artist Talks & Workshops

2025
- In conversation: artist Francesco Gioacchini, artist talk part of Gallery Weekend Berlin, Soho House Berlin

2024
- Macht des Spiegels, 2024, by Ido Gotlib, drawings by Francesco Gioacchini (Art Department)

2023
- Paint with Francesco Gioacchini, painting workshop at Soho House Berlin

2022
- Art Matters #5: Honourable mention, Open call by Galerie Biesenbach, Köln

2021
- Art Clinic, artist talk hosted by WerkStadt Berlin e.V, Berlin
- Combat Prize 2021: Shortlisted, Livorno, Italien
- Rea Art Fair 2021, Group Exhibition Prize: Winner, Mailand

2020
- Exibart Prize 2020: Shortlisted, exibartprize.com
- Climate change to go: Artist Talk hosted by Group Global 3000, Berlin
- Hastings Open: Shortlisted for group exhibition, Hastings, UK

2019
- Lynx Art Prize: Shortlisted for Regional Pavillions group exhibition, Trieste
- In//Between #4: Residency at Kulturschöpfer / Green hill gallery, Berlin

2018
- Premio Marche - Biennale d’arte contemporanea: Winner. Ascoli Piceno, Italien

2017
- 67° Premio Internazionale d’Arte G. B. Salvi: Shortlisted, Sassoferrato, Italien
- Premio Arte 2017: Shortlisted, Mailand

2016
- Collaboration on The Floating Piers project by Christo, Iseo Lake, Italien
- Premio Roma olimpica passato e futuro: Shortlisted, Rom
- 66° Premio Internazionale d’Arte G. B. Salvi: Shortlisted, Sassoferrato, Italien

Ausgewählte Publikationen

Kataloge (Print)

2022
- Alias, catalogue of group exhibition, p. 24-27

2021
- Combat Prize 2021, catalogue of group exhibition, p. 21. ISBN 9788833402505
- Rea Art Fair 2021, catalogue of art fair, pp. 96-97. ISBN 9788894571417

2020
- Est e Ovest, catalogue of group exhibition, pp. 54-55. ISBN 9791280022073
- Re-see, catalogue of group exhibition, pp. 32-39

2019
- In//Between #4, brochure of group exhibition

2018
- Premio Marche 2018 - Biennale d’arte contemporanea, catalogue of group exhibition, pp. 122 and 207. ISBN 9788895052229
- Equilibri d’identità, brochure of solo exhibition

2017
- 67^ Rassegna Internazionale d’Arte Premio G.B. Salvi, catalogue of group exhibition, pp. 208-211. ISBN 9788839210234

2016
- 66^ Rassegna Internazionale d’Arte Premio G.B. Salvi, catalogue of group exhibition, pp. 204-205. ISBN 9788839210142

Kunst-Magazine (Print)

2024
- Exibart prize N4 - Studio visit, p. 8

2020
- Bluebee Magazine Issue n° 4 - Daffodil, p. 23

2018
- Juliet Art Magazine n° 190 - December 2018, p. 6. ISSN 11222050
- Juliet Art Magazine n° 188 - June 2018, p. 8. ISSN 11222050

2017
- Arte, n° 529 - September 2017, Cairo Editore - Editoriale Giorgio Mondadori, p. 18. ISSN 1122585870529

Online

2025
- 15 Jahre Soho House Berlin: Wie üppig sich das Hotel nun selbst beschenkt, berliner-zeitung.de, 10 May, 2025
- Your Guide to Gallery Weekend Berlin 2025, sleek-mag.com, 2 May, 2025
- Gallery Weekend Berlin 2025: Diese Ausstellungen und Events sollten Sie sich vormerken, vogue.de, 1 May, 2025

2024
- Per le strade di Bologna i poster contro la guerra, arte.sky.it, 14 Set. 2024
- 200 poster in strada per sabotare la retorica della guerra: è la nuova sfida di Cheap a Bologna, exibart.com, 10 Set. 2024

2022
- The story behind the new stairwell artwork in Soho House Berlin, sohohouse.com, 24 Nov., 2022
- Alias - mostra ReA! Art Prize 2021, artribune.com, 10 May, 2022
- Alias di ReA! Arte, una lettura del mondo contemporaneo attraverso il lavoro di nove artisti internazionali, artslife.com, 5 May, 2022
- 5 questions with the artist: Francesco Gioacchini, artsted.com, 16 Feb., 2022

2021
- ReA! Art Fair, Milan. History as a teacher of life: in today’s art it is worth little, but it is not a lack of respect, lampoonmagazine.com, 7 Oct., 2021
- Il Combat Prize 2021 apre le porte: ecco i finalisti in mostra a Livorno, exibart.com, 15 Sep., 2021
- ReA! Art Fair 2021. La reazione dell’arte emergente, balloonproject.it, 19 Sep., 2021
- Unblock Fair Art Fair puts a spotlight on Lichtenberg, berliartlink.com, 8 Sep., 2021
- È aperta ReA! Art Fair a Milano, artribune.com, 4 Sep., 2021
- Antagónicos, Art book published on antagonicos.com, 4 Feb., 2021
- Young Italian Artists - Francesco Gioacchini, arshake.com, 18 Jan., 2021

2020
- Artist Interview | Francesco Gioacchini, artsy.net, 21 Jun., 2020
- Exhibition Re-see, artsy.net, 6 Jun., 2020
- Re-see, artland.com, 6 Jun., 2020
- Exhibition Re-see, medium.com, 6 Jun., 2020
- Re-see, artrabbit.com, 6 Jun., 2020
- Interview with Francesco Gioacchini, untitledv.com, 22 Mar., 2020.

2019
- Vernissage: In//Between #4, artconnect.com, 1 Aug., 2019

2018
- Francesco Gioacchini/Iacopo Pinelli - Equilibri d’identità, exibart.com, 16 Nov. 2018
- Francesco Gioacchini. Missing Days, rivistasegno.eu, 21 Oct., 2018
- Francesco Gioacchini - Missing Days, exibart.com, 20 Oct., 2018
- Missing Days di Francesco Gioacchini, insulaeuropea.eu, 20 Oct., 2018
- Critical Grounds #10, Glenn Ligon - Pensieri di confine / Border Thoughts, arshake.com, ISBN 9788898709083

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JKB FLETCHER

Landmass, 2021
Öl auf Leinwand
150 × 150 cm

Es ist Tag 5 unserer 15. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Der britische Maler JKB FLETCHER (*1982, lebt und arbeitet in Luxemburg) ist unser fünfter von neun Finalisten. Aus der Ferne wirken Fletchers Werke wie verschwommene Schwarz-Weiß-Fotografien. Aus der Nähe wird deutlich, wie er mit seinem Pinsel diese Unschärfe, aber auch eine erstaunliche Tiefe erzeugt. Lesen Sie unten mehr über JKB Fletcher und seine Arbeit.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 16. Dezember werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 17. Dezember um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant.

Über JKB Fletcher ... mehr >


STATEMENT

Ich male Landschaften. Große Landschaften. Bäume, Berge, Wasser – die üblichen Verdächtigen. Sie enthalten keine Botschaft und kein Manifest. Ich versuche nicht, die Kunstwelt zu retten oder die Malerei neu zu erfinden. Ich glaube einfach, dass Stille und Schönheit etwas Kraftvolles haben, etwas, das man sich länger als fünf Sekunden ansehen möchte.

Die Arbeit befindet sich irgendwo zwischen dem realen Leben und einer Erinnerung – klar genug, um sie zu erkennen, vage genug, um ihr jede beliebige Bedeutung zu geben. Man braucht keine Theorie, um sie zu mögen. Wenn sie einem gefällt, gefällt sie einem, und wenn sie über dem Sofa gut aussieht, nun, dann ist das nicht meine Schuld.

 

LEBENSLAUF

JKB Fletcher

*1982 in Solihull, UK
lebt und arbeitet in Bridel, LU


Ausbildung

2006
- BFA (Honours), Duncan of Jordanstone College of Art and Design, Schottland

Solo Exhibitions

2025
- ‚Formations', DavisKlemm Gallery, DE / 'Echo', Nosbaum Reding, LU / 'Echo’s', AW, Howald, LU

2023
-‚Blue Work', Kunstverein Dillingen, DE

2022
- ‚Abundance', Nosbaum Reding, LU

2020
- ‚Landmass', Nosbaum Reding, LU

2015
- ‚Social Portrait: Photorealism Post Internet', Metro Gallery, Melbourne, AUS

2014
- ‚Digital Photography', Espace H2O, LU

2012
- ‚Role Models', Metro Gallery, Melbourne, AU

2011
- ‚Angles with Dirty Faces', FortyFive Downstairs, Melbourne, AU

2010
- ‚In the Flesh', Carbon Black Gallery, Melbourne, AU

Gruppenausstellungen / Kunstmessen

2025
- 'ART MATTERS 15', Galerie Biesenbach, Köln, DE (online) / 'PopUp Gallery, Amsterdam / UGIGRAFF, Musée de la Résistance

2024
- Art Week Luxembourg / MNHR / Pavillon du Centenaire-Galerie

2023
- Art Week Luxembourg / Konschthal Esch / Rarity Gallery / DavisKlemm Gallery, DE / Art Geneva

2022
- Luxembourg Art Week / BRAFA / Art Geneva

2021
- Art Dijon / Art Week, LU

2020
- Art Geneva / Art2Cure

2019
- Halle Victor Hugo, Luxembourg Art Week / Art2Cure, Banque Internationale à Luxembourg

2018
- Art2Cure, Banque Internationale à Luxembourg / Bernard Massard, Grevenmacher

2017
- Halle Victor Hugo, Luxembourg Art Week / Plus One Gallery, London

2016
- Plus One Gallery, London (Opening)

2015
- Cercle Artistique de Luxembourg, Salon 2015 / Luxembourg Art Week

2014
- Arcadia Contemporary, Miami Art Fair / Dropr, London / Arcadia Contemporary, New York Art Fair / Plus One Gallery, London

2013
- ‚Shared Space', Carlton, Melbourne / 'The Art of Fashion', Metro Gallery, Melbourne / Plus One Gallery, London

2012
- ‚White Warehouse' (with Michael Staniak), Melbourne / 'Six Years Later', Melbourne / Plus One Gallery, London / 'Climate Change', Metro Gallery, Melbourne

2011
- ‚Things to Come', Metro Gallery, Melbourne

2009
- Melbourne Art Fair, BSG, Melbourne

2008
- Lounge, Birmingham / Frankston Art Centre, Cube 37

2007
- Gallery Heinzel / Bridge View Gallery, Aberdeen

2006
- Sun Gallery, Fife / The White Gallery, Dundee / The Meffan Gallery, Forfar / Wall Projects, '69 Degrees', Fife / RSA ‚Student Exhibition', Edinburgh / Dundee University, Scotland

Öffentliche Sammlungen / Auszeichnungen

2022
- MNHA, LU

2015
- CAL, Finalist Selection, LU

2012
- Doug Moran Art Award, Shortlisted Selection, Melbourne, AUS

2011
- Metro Gallery Art Award, Finalist Selection, Melbourne, AUS

2010
- ‚Six Degrees', Frankston Art Centre, Cube 37, Finalist Selection, Melbourne, AUS

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KYUNGSEO LEE

Exchange, 2025
Öl auf Leinwand
25,5 x 20 cm

Tag 4 unserer 15. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Heute freuen wir uns, die junge Londoner Künstlerin KYUNGSEO LEE (*1995 in Südkorea) vorstellen zu dürfen. In Lees lockeren Gemälden verwandeln sich Figuren in Abstraktionen, wandeln sich von Form zu Ausdruck und lösen sich in Oberflächenmarkierungen und Gesten auf. Es dreht sich alles um Fluidität, und die Farben fließen und verschmelzen miteinander, wodurch sie ihre ganze Mehrdeutigkeit entfalten. Lesen Sie unten mehr über Kyungseo Lee und ihre Arbeit.


Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 16. Dezember werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 17. Dezember um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant.

Über Kyungseo Lee ... mehr >


STATEMENT

In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit den widersprüchlichen Emotionen und Werten gegenüber der menschlichen Erfahrung. Die erotisch aufgeladenen Bilder dienen dem Betrachter als Stressfaktor und fordern ihn heraus, seine eigene Ambivalenz zum Thema „Körperbild“ zu hinterfragen. Grauzonen zwischen den Gegensätzen von Körperverehrung und Objektivierung, Recht und Unrecht, Gut und Böse sind für mich seit jeher ein Thema und ein Interesse. Die Erfahrung der polarisierten Gesellschaft in Korea, insbesondere in meiner Generation, hat mich dazu gebracht, die Räume dazwischen zu erforschen. Ich bin auch von einer echten Neugier und Bewunderung dafür getrieben, wie jeder Einzelne sein eigenes Universum an Werten und Erfahrungen mit sich trägt.

Die Figuren in meinen Gemälden verwandeln sich in Abstraktionen und wandeln sich von Form zu Ausdruck. Ich habe mich speziell mit der Fluidität in meinen Gemälden beschäftigt. Um dies zu erreichen, ziehe ich den Pinsel zurück und halte ihn zurück, sodass Teile der Leinwand leer bleiben. Ich lasse die Farben fließen und verschmelzen und bringe so die Mehrdeutigkeit voll zur Geltung. Durch meinen lockeren Malstil löst sich die Figur bald in Oberflächenmarkierungen und Gesten auf.

 

LEBENSLAUF

Kyungseo Lee

*1995 in Südkorea
lebt und arbeitet in London


Ausbildung

2021-23
- MA Painting, Royal College of Art, London

2014-20
- BFA Painting, Hongik University, London

2016-20
- BFA Visual Communication Design, Hongik University, Seoul

2016
- Illustration (Exchange Programme), Paris College of Art, Paris

2011-14
- Seoul Arts High School, Seoul

Einzelausstellungen

2024
- Phosphenes, Gallery Belenius, Stockholm
- Demian, Makasiini Contemporary, Turku, Finnland

2021
- Love Me/Love Me Not, LKIF Gallery, Seoul

Gruppenausstellungen

2025
- ART MATTERS 15, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Dolce Far Niente, MyMA, US (online)
- The Self-Portrait Prize Exhibition, Ruth Borchard Collection, UK (online)
- EXH15, Floorr Magazine, UK (online)
- Open Studio, Revue Studios (Soho Revue Residency), London

2024
- Walk While You Have the Light, Safehouse 1, London
- In the Emancipation of Self, D Contemporary, London
- Carnalia (Duo Exhibition with Hannah Lim), Blue Shop Gallery, London

2023
- This is Not a Toxic Field, Galleria PADA (PADA Residency), Lissabon
- SSA 125th Annual Exhibition, Maclaurin Art Gallery, Ayr, UK
- RCA Painting Degree Show, The Truman Brewery, London
- Works on Paper 5, Blue Shop Cottage (now Blue Shop Gallery, online)
- South Open, OHSH Projects, Peckham Arches, London
- Old and New, Show and Tell x Pick and Place, Seoul

2022
- 1:1:1, KO Art & Antiques, UK (online)
- Oneiric, Purslane Art, UK (online)
- TERRA, SET Studios Gallery, London
- Collaboration with The Little Scarlet Door, Soho Revue, London
- Works on Paper 4, Blue Shop Cottage (now Blue Shop Gallery, online)
- Come One Come All, The Function Suite, London
- RAW, Soho Revue, London
- WIP Show, Royal College of Art, UK (online)

2021
- Drying Time, Gallery 100_0, Seoul

2020
- Poster Factory, 9AND, Seoul

2019
- BFA Degree Show (Visual Design), Hongik University, Seoul

2018
- BFA Degree Show (Painting), Hongik University, Seoul

2017
- Open Studio, Department of Painting, Hongik University, Seoul
- FLESH, Gallery HOARD, Seoul

2016
Open studio with Reeha Lim, Cité Internationale des Arts, Paris
EMERGENCE, Le Pavé d'Orsay, Paris

Auszeichnungen & Stipendien

2025
- The Self-Portrait Prize (Longlist), Bournemouth
- Jackson’s Art Prize (Extended Longlist), London

2022
- The Waverton Art Prize (Longlist), London

2017
- Adobe Design Achievement Awards (Semifinalist), Kalifornien
- Overseas Scholarship, Hongik University, Seoul

Residenzen

2025
- Revue Studios (Soho Revue Gallery), London

2023
- PADA Studios Artist-in-Residence, Lissabon

2016-17
- Cité Internationale des Arts Residency, Paris

Kollaboration

2022
- Exhibition and Artwork Acquired by Nike, Nike SNKRS Hongdae, Seoul

Lehrerfahrung

2023
- Artist Talk and Tutorial, Anglia Ruskin University (ARU), Cambridge
- Artist Talk and Workshop, University for the Creative Arts (UCA), Farnham, UK

2022
- Workshop, Camberwell College of Arts (UAL), London

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FRANCISCO GONZALEZ CAMACHO

Elsewhere, 2025
Photopolymer-Radierung auf Kozo Misu, Mansonia-Rahmen, Museumsglas
36 x 29 cm
edition 3/5


Tag 3 unserer 15. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Der spanische Fotokünstler FRANCISCO GONZALEZ CAMACHO (*1990, lebt und arbeitet in Finnland) ist unser dritter von neun Finalisten. Als Teil seiner meditativen Serie „Elsewhere” (die sich mit Themen wie Familie, Sterblichkeit und der Verbundenheit zwischen Landschaft und Selbst beschäftigt) untersucht sein eingereichtes Werk die Idee der Entfremdung, wobei die Natur als Bewältigungsmechanismus und transzendentaler Raum in den Vordergrund rückt. Lesen Sie unten mehr über Francisco Gonzalez Camacho und sein Werk.

Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 16. Dezember werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 17. Dezember um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant.

Über Francisco Gonzalez Camacho ... mehr >


STATEMENT

Der in Helsinki lebende spanische Künstler Francisco Gonzalez Camacho beschäftigt sich in seiner Arbeit vor allem mit Themen wie Familie, Sterblichkeit und der Verbundenheit zwischen Landschaft und Selbst. In Elsewhere untersucht Camacho die Idee der Entfremdung, wobei die Natur als Bewältigungsmechanismus und transzendentaler Raum in den Vordergrund rückt. Das seit zwei Jahren in Finnland entwickelte Projekt verbindet Elemente poetischer Erzählung, Bezüge zum Pictorialismus und den Einsatz von Infrarotfotografie.

„Die eingereichte Arbeit ist Teil meiner Serie Elsewhere, die einen introspektiven Blick auf meine eigene Einwanderungsreise nach Finnland und die damit verbundenen Gefühle der Isolation wirft und dabei die Landschaft als Mittel zur emotionalen Katharsis nutzt. Ich präsentiere einen Raum der Kontemplation, in dem sich Elemente poetischer Erzählung, Infrarotfotografie und Bezüge zum Pictorialismus miteinander verflechten.
Sie reflektiert die tiefere materielle Verbindung zwischen Landschaft und Bildgestaltung durch die Erforschung traditioneller Drucktechniken wie Fotopolymer-Radierung und die Verwendung von handgeschöpftem japanischem Papier.“

 

LEBENSLAUF

Francisco Gonzalez Camacho

*1990 in Spanien
lebt und arbeitet in Finnland


Ausbildung

2025
- MA Art and Media, Photography, Aalto University, Finnland

2020
- BA Documentary Photography at University of South Wales

Einzelausstellungen

2025
- United Nations University (UNU), SEEEU 2025, European Photography Month, Tokyo
- InCadaqués Photo Festival, Katalonien
- The Griffin Museum of Photography, Massachusetts
- Galeria Valid Foto, Barcelona

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2025
- ART MATTERS 15, Galerie Biesenbach, Köln, online
- Lucie Scholarship Program & Lucie Photo Book Prize exhibition (projection), The REEF, Los Angeles
- Sony World Photography Awards, satellite exhibition at Salon de la Photo, Paris
- Der Greif, Guest Room: Christine Marie Serchia & Charlotte Jansen, online
- Unbound 14, Candela Books + Gallery, Richmond
- TEOS 2025, Kaapelitehdas, Helsinki
- Sony World Photography Awards Exhibition (projection), Somerset House, London
- IPE 166, International Photography Exhibition at Saatchi Gallery, London
- Living Image, The Halide Project, Philadelphia

2024
- Fondazione Francesco Fabbri, group exhibition at Villa Brandolini, Treviso
- Photo Fringe OPEN Eco, Brighton
- Der Greif, Guest-Room: Michael Famighetti, online
- ‘You're Innocent in Your Dreams', collective exhibition at ZERO art space, Tokyo
- The Active Image: Political Ecologies & Photographic Agency Exhibition, Bristol
- Fresh Eyes Talents group exhibition and book launch at Haute Photographie, Amsterdam
- A Testament to Loss, Too Tired Projects, online
- Etheriality, group exhibition at Photobook Cafe, London
- 30th Annual Members Juried Exhibition, The Griffin Museum of Photography, Massachusetts
- Open Studio Korpúlfsstaðir, SÍM Residency, Reykjavík
- Young Portfolio Satellite Exhibition at Place M, Tokyo

2023
- FOCUS photo l.a. 2023 finalists' exhibition, Galerie XII, Los Angeles
- Young Portfolio Acquisitions, Kiyosato Museum of Photographic Arts, Japan
- Fresh Eyes Talents group exhibition at Haute Photographie, Amsterdam
- Der Greif, Guest-Room: Marina Paulenka, online
- 8. Marta Hoepffner-Preis für Fotografie 2023, Stadtmuseum Hofheim am Taunus
- Tides, Galleria Ahjo, Espoo Cultural Centre, Espoo, Finnland
- Bloom 2023, Young Artists’ Exhibition at Lokal Gallery, Helsinki
- Kolga Tbilisi Photo, Georgia
- 17th Edition Arte Laguna Prize, Arsenale of Venice, Venedig
- Freedom Redefined: Rotterdam Photo, Niederlande
- MoA 23 exhibition, Finnish Museum of Photography, Finnland

2022
- “Darkness” group show, FLOOR_, Seoul
- Salong CFF 2022, Vulkano, Göteborg
- BOOKED 22, MUU Helsinki Contemporary Art Centre, Cable Factory, Finnland
- Emerging Vision: Biennial Student Show, Colorado Photographic Art Center (CPAC), Denver
- International Juried Exhibition (IJE) at the Center for Photographic Art (CPA), Kalifornien
- Fringe Arts Barth, Bath Open Art Prize, at 44AD Artspace, Bath
- AAVA 2022, Art in Porkkala, Porkkalanniemi, Finnland
- The Auxiliary Project Space, Middlesbrough, United Kingdom

2020
- Emergence, The Glasgow Gallery of Photography. Glasgow
- Free Walkers, Seili Field Course, Väre, Aalto University, Finnland

2019
- The Mutterscream: Crepuscular Lush, West Wharf Gallery, Cardiff

2018
- USW group exhibition at Guernsey Photography Festival. Guernsey, United Kingdom
- Una mirada a Africa.Centro de Congresos y Exposiciones, San Fernando, Cadiz

Publikationen

2025
- IPE 166, International Photography Exhibition zine
- Reverting, exhibition catalogue by Griffin Museum of Photography
- Coups de cœur, Fisheye Magazine #73: Amour
- Reverting, exhibition catalogue by Griffin Museum of Photography
- Sony World Photography Awards book
- Anarchyº2, ephemere.tokyo
- Borders and Boundaries, Safelight Paper

2024
- Artdoc Magazine, Expressive Nature
- Der Greif, Issue 17 by Torbjørn Rødland
- Moon, Collective Book by DITO Publishing
- Imperfect Poetry, Float Magazine
- Fresh Eyes International vol. 2, GUP Magazine

2023
- The Hand Magazine, Issue 43
- Young Portfolio Acquisitions exhibition catalogue, Kiyosato Museum of Photographic Arts
- All About Photo 'Nature' Awards, Issue 33
- B&W Minimalism Magazine, Issue 38
- 8. Marta Hoepffner-Preis für Fotografie exhibition catalogue by Stadtmuseum Hofheim am Taunus
- Fresh Eyes International, GUP Magazine

2022
- Elsewhere, Self-publish Photobook, edition of 100
- Handbali Magazine Volume 4

Residenzen

2026
- Collotype workshop, Benrido Atelier, Japan

2025
- Rancho Linda Vista, United Sates

2024
- Art print Residence, Spanien
- SÍM Residency, Island

2023
- The Åland Archipielago Guest Artist Residence, Finnland

Auszeichnungen & Stipendien

2025
- Lucie Scholarship Program by Lucie Foundation, honorable mention
- Hariban Award, juror’s choice award
- Incadaqués Photo Festival, special mention
- Innovative Grant, honorable mention
- City of Espoo, working grant
- Frame Contemporary Art Finland
- Sony World Photography Awards, shortlist
- Art and Media Grant, Aalto University
- Material Works Art Award, shortlist

2024
- Amedeo Modigliani Foundation Prize, winner
- The Independent Photographer, open call award, finalist
- Premio Francesco Fabbri, finalist
- Graciela Iturbide MA-g Awards, The Museum of Avant-Garde, finalist
- Radar Photo Festival, shortlist
- OD Photo Prize, longlist
- Life Framer, Planet Earth, editor's pick
- Photolucida, Critical Mass, Top 200
- The Hopper Prize, finalist
- Griffin Museum 30th Annual Members Juried Exhibition, honorable mention and exhibition award

2023
- Nobuyoshi Araki MA-g Awards, The Museum of Avant-Garde, shortlisted
- Daylight Photo Awards, Juror Pick
- Paris Photo - Carte Blanche Students, finalist
- Revela’T Festival, Portfolio Review, third prize winner
- 8. Marta Hoepffner-Preis für Fotografie, shortlisted
- Life Framer Series Award, finalist
- All About Photo Nature Awards, particular merit mention
- Kolga Tbilisi Photo Award 2023, shortlisted
- Chico Review & Publishing Prize, attendee
- Descubrimientos PhotoEspaña, selected- Finnfoto Scholarship
- Art and Media Grant, Aalto University

2022
- Art and Media Grant, Aalto University
- Booooooom Photo Book Award, winner

2020
- ND Awards, honorable mention
- Monovisions Awards, honorable mention

2019
- The Reginald Salisbury Travel Award

Sammlungen

- Griffin Museum of Photography, United States
- Candela Gallery, United States
- Amedeo Modigliani Foundation, Italy
- The Museum of Avant-Garde, Switzerland
- Kiyosato Museum of Photographic Arts, Japan

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CHIAU-SYUAN CHAI

Haus Sammlung 100, 2024
Keramik
35 x 27 x 1,2 cm (zweiteilig)


Tag 2 unserer 15. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung: Heute freuen wir uns, die junge, in Hamburg lebende Künstlerin CHIAU-SYUAN CHAI (*1996 in Taipeh, TW) vorstellen zu dürfen. Chais skulpturales Wandobjekt ist das 100. und letzte Werk ihrer Serie „Haus Sammlung 100“ und bildet den Abschluss eines dreijährigen Projekts. Es besteht aus zwei geometrischen Keramikplatten, die zu einem Haus zusammengefügt sind, und spiegelt die Gedanken der Künstlerin über Heimat und Zugehörigkeit zwischen Taiwan und Deutschland wider. Lesen Sie unten mehr über Chiau-Syuan Chai und ihre Arbeit.

Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 16. Dezember werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 17. Dezember um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant.

Über Chiau-Syuan Chai ... mehr >


STATEMENT

Meine Arbeit untersucht Themen rund um das Zuhause und das städtische Leben anhand verschiedener Medien, darunter Keramik, Holz und Papier. Durch vereinfachte Formen und strukturierte Kompositionen untersuche ich, wie Architektur sowohl die funktionalen als auch die emotionalen Aspekte von Lebensräumen widerspiegelt, und verwandle architektonische Elemente in visuelle Darstellungen von Stadtlandschaften.

„House Collection 100”:
Ende 2024 habe ich „House Collection 100” fertiggestellt, eine dreijährige Serie von Keramikarbeiten. Während ich in verschiedenen europäischen Ländern lebte, habe ich mich mit Wohnarchitektur aus der Perspektive der bildenden Kunst beschäftigt, ihre Formen dokumentiert und in Keramikarbeiten umgesetzt. Diese Gebäude, die sowohl funktionale als auch emotionale Bedeutung haben, wurden als abstrakte, flache Hausbilder neu interpretiert, die nur ihre Silhouetten einfangen.

Ich habe bewusst Ton mit Texturen und Farben verwendet, die den tatsächlichen Baumaterialien nachempfunden sind, und den Anteil an Grog angepasst, um subtile Texturvariationen zu erzielen. Dieser Prozess ähnelte einer Reihe von Miniatur-Architekturprojekten, bei denen nasser Ton mit Grog (als Symbol für Zement) gemischt und die Oberflächen poliert wurden, um einen kontinuierlichen Dialog mit den gesammelten Bildern von Häusern aufrechtzuerhalten.

 

LEBENSLAUF

Chiau-Syuan Chai

*1996 in Taipeh, TW
lebt und arbeitet in Hamburg


Ausbildung

2018
- Bachelor of Fine Arts, Taipei National University of Arts, Taipeh, Taiwan

2023
- Master of Fine Arts unter Prof. Jorinde Voigt, Hochschule für Bildende Künste, Hamburg

Ausgewählte Ausstellungen

2025
- ART MATTERS 15, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Salon der Gegenwart, 15Jahre Re-united, sdg, Hamburg
- Salon Abend 20, Ebbing Architect, Bochum
- Young Fresh Different 25, Zilberman Gallery, Berlin
- Mausgrau, Lycra Raum, Hamburg
- Reduktion x Repetition x Reflexion, Raum Links Rechts, Hamburg
- Fragments and Relation, The Space, Hamburg

2024
- Art Auction 13, Weserhalle, Berlin
- Collective Gaze, Project Room – Dosenfabrik, Hamburg
- 3 x 3 x 3 - Project House 3, Gallery Hyle, Hamburg
- Plan A _Untitled, Mumu Gallery, Tainan, TW
- Negative Space – Duet, Gallery Rainer Gröschl, Kiel
- Spotlight Taiwan, Gallery Atelier lll, Barmstedt
- Unlimited Painting, Gallery K146, Hamburg
- Salon Abend17 – maison rêvée 29, Ebbing Architect, Bochum

2023
- Salon der Gegenwart 2023, sdg, Hamburg
- Kunstauktion Rotary Club Berlin-Luftbrücke, Berlin
- Heavy Match, bei Wiensowski & Harbord, Berlin
- HFBK Graduation Show 2023, Hochschule für Bildende Künste, Hamburg
- Kurzurlaub, Evelyn Drewes Gallery, Hamburg
- 6+6 Diaspora Dialogues, Kunstquartier Bethanien-Studio 1, Berlin

2022
- Berlin Art Fair – "Academy Positions 2022", Tempelhof Airport, Hangar 5-6, Berlin
- Sommer.Frische.Kunst.-Masterclasses, Power plant, Bad Gastein
- Glück in Glückstadt, Palace for contemporary art, Glückstadt

2021
- HFBK Annual Exhibition 2021, Hochschule für Bildende Künste, Hamburg

Auszeichnungen & Stipendien

2024
- Project Funding of National Culture and Arts Foundation, Taiwan

2023
- Project Funding Karl H. Ditze Stiftung, Deutschland

2022
- Government Scholarship to Study Abroad / GSSA, Taiwan

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CITLALI L. HALFAR

Hübscher Bursche/ April 2025, 2025
Öl auf Leinwand
30 × 25 cm


Heute starten wir unsere 15. ART MATTERS Online-Gruppenausstellung mit der Präsentation der eingereichten Arbeit der in Düsseldorf lebenden Malerin CITLALI L. HALFAR (*2004). Halfars ungezwungene Porträts von Menschen aus ihrem unmittelbaren Umfeld basieren auf alltäglichen Momenten, in denen ihre Motive sehr ruhig und in sich selbst versunken sind, wodurch ihr Charakter am deutlichsten zum Vorschein kommt. Lesen Sie unten mehr über Citlali L. Halfar und ihre Arbeit.

Aus den eingegangenen Bewerbungen auf unseren letzten Open Artist Call haben wir insgesamt 9 Finalist*innen ausgewählt. Bis zum 16. Dezember werden wir diese Künstler*innen und ihre eingereichten Werke nacheinander hier auf unserer Webseite und auf Instagram vorstellen. Jeden Tag um 18h enthüllen wir einen weiteren Namen und präsentieren ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Mittwoch 17. Dezember um 18h geben wir die 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Sie werden eingeladen, an der 2. physischen ART MATTERS Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Die Eröffnung ist für Anfang Dezember 2026 geplant.

Über Citlali L. Halfar ... mehr >


STATEMENT

Als Jugendliche habe ich hauptsächlich mit Graphit gearbeitet und seit meinem Studienbeginn habe ich mich fast ausschließlich der Ölmalerei gewidmet, jedoch waren schon immer Menschen das Subjekt, das mich mit Abstand am meisten interessiert hat.

Spezifischer formuliert bilde ich Menschen in meinem nahen Umfeld ab, die ich sehr gut kenne, denn nur dadurch wirkt ein Bild auf mich interessant. Oft stelle ich diese in klassisch anmutenden Porträt-Situationen dar, wobei diese alle auf realen, ungestellten Situationen basieren, die sich in meinem Alltag wiederfinden.

Das Konzept von Erinnerungen spielt in meiner Malerei eine besonders wichtige Rolle, da ich durch das Ausarbeiten einer Person in einem ausgewählten Moment mich jedem Detail dieses Augenblicks stellen muss und so diese Erinnerung aus meiner jetzigen Perspektive nochmal differenziert wieder erlebe. In den letzten Jahren habe ich oft auch Szenarien dargestellt, welche ich gar nicht miterlebt habe, jedoch trotzdem eng mit meinem Leben verwoben sind. Dies waren meist Referenzen meiner Mutter, die es mir erlauben, ihre Rolle vor meiner Existenz zu verstehen und dadurch ihren und meinen mexikanischen Hintergrund zu erforschen.

Allerdings fokussiert sich aktuell meine Malerei hauptsächlich auf meine beiden jüngeren Schwestern, die sich langsam dem Erwachsenenalter nähern. Die Widersprüche, die in diesem Lebensabschnitt entstehen, und die Ästhetik, die sich eine individuelle Person hierbei hingibt, finden sich in meinen Darstellungen wieder.

Ich suche mir Momente, in denen meine Wahrnehmung ihrer Lebensrealitäten zum Ausdruck kommt und so die ausgestrahlte Persönlichkeit von ihnen einfängt. Meist sind dies Augenblicke, in denen sie sehr ruhig und mit sich selbst beschäftigt sind, da hierbei ihre Charaktere am meisten spürbar sind.

 

LEBENSLAUF

Citlali L. Halfar

*2004 in Stuttgart
lebt und arbeitet in Düsseldorf


Ausbildung

2022-23
- Orientierungsbereich Kunstakademie Düsseldorf

2023-25
- Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Ellen Gronemeyer

seit 2025
- Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Kati Heck

Ausgewählte Ausstellungen

2025

- Gruppenausstellung ART MATTERS 15, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Kuboshow-Messe
- CASA-Gruppenausstellung, AstA-Ausstellungsraum, Düsseldorf
- Fresh Positions Gruppenausstellung, BBK, Düsseldorf

2024
- Kombi Gruppenausstellung, Kunstquartier Bethanien, Berlin
- Kuboshow-Messe
- Gruppenausstellung, Kunstzentrum Wachsfabrik, Köln

2022
- Duoausstellung ,,Story Lines"

Berufserfahrung

seit 2024
-Assitenzmalerin (Werkstudentin), Studio Vivian Greven

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ART MATTERS 14 – Special Summer Edition

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinner
Rafael Triana

Als Gewinner von ART MATTERS 14 wird Rafael Triana an unserer physischen Gruppenausstellung Stillleben in unserer Kölner Galerie teilnehmen. Die Ausstellung eröffnet Anfang September 2026.

 

18. – 27.8.2025 ... mehr >


FINALTAG: Mittwoch 27. August

RAFAEL TRIANA – Gewinner "ART MATTERS 14: Stillleben"

Es ist Zeit, den Gewinner unseres 14. ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt zu geben: Herzlichen Glückwunsch an den in Paris lebenden Künstler RAFAEL TRIANA (*1988 in Ciego de Ávila, Kuba), den wir hiermit zur Teilnahme an der Gruppenausstellung „Stillleben“ in unserer Galerie in Köln einladen, die Anfang September 2026 eröffnet wird.

Als wir vor einigen Wochen unseren Aufruf zum Thema „Stillleben“ starteten, hatten wir noch keine Vorstellung davon, wie die daraus resultierende Online-Ausstellung aussehen könnte, da dies natürlich von den Einsendungen abhängt. Aber wir hatten von Anfang an eine Vorstellung davon, wie die physische „Stillleben“-Ausstellung in unserer Galerie aussehen sollte. Und Rafael Triana passt perfekt zu unserer Vision!

Bei unserer Auswahl (sowohl hinsichtlich der Online-Ausstellung als auch des Gewinners) war es uns wichtig, bestimmte Merkmale der klassischen Kunstform des Stilllebens zu berücksichtigen: die Darstellung/Ansammlung unbelebter Objekte, die kompositorische Anordnung dieser Gegenstände, die Fokussierung auf Ästhetik und Textur, das Spiel mit Licht und Schatten sowie eine allegorische Bedeutung. Diese Merkmale ziehen sich nicht nur durch Trianas eingereichte Arbeit, sondern durch fast sein gesamtes Werk.

Trianas skulpturale Stillleben-Installation bietet eine zeitgenössische Neuinterpretation dieser Kunstform: humorvoll, ironisch und subversiv. Der Künstler verwendet Vakuumtrocknungstechnologie, um Plastiklebensmittel zu verkapseln, und liefert damit eine präzise Kritik an der Dynamik von Kontrolle, Entmenschlichung und Simulation, die den heutigen Migrations- und Automatisierungssystemen innewohnt. In seinen eigenen Worten: „Die Verkapselung, die als formale und konzeptuelle Geste fungiert, übersetzt die Sprache der Automatisierung und Kontrolle in ein ästhetisches Mittel. Nylon und Vakuum dienen nicht nur als Behälter, sondern konfigurieren auch die Beziehung zwischen Materialität und Abwesenheit neu und regen zu einer kritischen Reflexion über die Kommodifizierung der menschlichen Existenz an. Durch diese Strategie problematisiert das Werk nicht nur die Dynamik von Ausgrenzung und Ausbeutung, sondern hebt auch den Prozess hervor, durch den das Leben selbst in eine technokratische Logik subsumiert wird, die Simulation und Reproduktion gegenüber dem Menschen privilegiert.“

 

RAFAEL TRIANA

Vacuum Play, 2025
Plastikspielzeug für Kinder, maschinell vakuumversiegelt in industriellen Nylontaschen
Maße variabel: Installation von über 120 Teilen anpassbar an den Ausstellungsraum

Über Rafael Triana ... mehr >


STATEMENT

ICH BIN ALL DAS, WAS ICH NICHT BRAUCHTE
von
Zoa Tamara, Theaterkritikerin, Kuba, 2025 

Rafaels Praxis entspricht keiner objektbasierten oder formalistischen Logik. Er produziert keine Werke, sondern formuliert Positionen. Seine Arbeit verlagert die Kunst aus dem Bereich der Repräsentation hin zu einer Politik der Geste, in der Sprache zerfällt, Wiederholungen sich entleeren und Bedeutungen zerbrechen. 

Anstatt zu zeigen, unterbricht er. Anstatt Bilder zu konstruieren, bricht er Grammatiken. Was in seiner Arbeit aktiviert wird, ist eine Poetik der Dysfunktion, in der Materie nicht erhält, sondern vielmehr die Unmöglichkeit der Verbindung signalisiert, die Erosion des Gemeinschaftlichen, das Scheitern als operativer Kern. 

In seiner Praxis verstärkt Wiederholung nicht – sie entwaffnet. Jede Wiederkehr ist eine Verzerrung. Erinnerung ist kein Archiv, sondern ein Rückstand. Subjektivität ist keine Identität, sondern die Exposition gegenüber Instabilität. In diesem Spannungsfeld wirkt das Werk wie ein Kurzschluss im Wahrnehmungsregime: ein Ort, an dem Kunst nicht darauf abzielt, darzustellen, sondern zu missachten.

Für Rafael ist Kunst kein Objekt. Sie ist eine kritische, ethische und politische Position. Eine Art, die Kluft zu bewohnen, auf dem Rand zu bestehen, das Scheitern in Sprache zu verwandeln.

 

LEBENSLAUF

Rafael Triana

Rafael Triana (Ciego de Ávila, Kuba, 1988) ist ein in Paris lebender bildender und multidisziplinärer Künstler. Seine Praxis bewegt sich am Rande der Darstellung und erforscht Gestik, Scheitern und Dysfunktion als kritische Strategien. Mit seinen Arbeiten in den Bereichen Performance, Installation, Video, Objekt, Skulptur und digitale Zeichnung bricht er mit der konventionellen Logik von Sprache und Wahrnehmung. Er hat ein Golddiplom in Szenografie vom Instituto Superior de Arte (ISA) in Havanna und seine Projekte wurden in Theatern, Museen und alternativen Räumen in Lateinamerika und Europa präsentiert.

www.rafael-triana.com
@rafaeltrianapez


Gruppenausstellungen

2024-25
- ART MATTERS 14, Galerie Biesenbach, Köln (online) – Vacuum Play
- 13th Edition of BADA – International Contemporary Art Fair, Buenos Aires, Argentinien – Regalo
- Galería La Sindicalista Estudio, Cáceres, Spanien – Sinfonía de la lluvia
- LATINISMO Art & Education, New York, USA – TEST
- Crocker Art Museum, California, USA – Chromatic Transvaluation
- 54th Pollença Biennial Art Contest (Finalist), Palma de Mallorca, Spanien – How to Fold a Flag?
- DATARTE Prize (Finalist), Madrid, Spanien – Smell of War
- Galería Sur – Latin American Contemporary Art, Barcelona, Spanien – Haute Couture
- Arte Laguna Prize (Finalist), Arsenale of Venice, Italien – Hunger for Gold
- Art Talent Fair Prize, MOHO Gallery, Arte Padova, Italien – Perfume
- PHNMN Fréquences Festival, Paris, Frankreich – Haute Couture
- VAO UK International Emerging Artist Awards (Finalist), London, UK – Strike
- Rencontres Archipel, Centre Wallonie-Bruxelles / Paris, Frankreich – Hunger for Gold and Deep Sleep
- ART BATTALION Vol. VIII, Madrid, Spanien – Aspirations
- YICCA Art Prize (Finalist), Milan, Italien – Strike
- ARTBOX.PROJECT, Schweiz – The Weight of Emptiness
- Chianciano Biennale, Museum of Terme Art, Italien – Strike

2022-23
- COMBAT Prize (Finalist), Livorno, Italien – Overload
- Artist Film Screening, MACBA Museum, Buenos Aires, Argentinien – Overload
- Faenza Festival, Madrid, Spanien – Sandbank
- PerFoArtNet International Performance Biennial, Bogotá, Kolumbien – Sisyphus
- 5th NEMO Festival (Tatami), Priego de Córdoba, Spanien – Atlas
- 60Seconds Festival & One-Off Moving Image Festival, Copenhagen, Dänemark – Home

2021-22
- Published in Al-Tiba9 Contemporary Art Journal, Barcelona, Spanien – Paralelo
- Published in Chroma Agency Digital Journal, DE – Paralelo
- CLASH, THE HOLY ART Gallery, London, UK – Paralelo
- Group Exhibition, La Salita, Barcelona, Spanien – Paralelo

2018
- ELECTROCHOC, 31st Les Instants Vidéo Festival, Marseille, Frankreich – Overload
- Annecy International Animation Film Festival, Frankreich – Evolución
- Madrid Gráfica Festival, Spanien – City Person
- Kontemporánea Festival, Basque Country, Spanien – The Artist’s Insomnia
- AUTRES PAYSAGES Festival, La Tostadora, Kolumbien – Sandbank
- 3rd International Video and Animation Art Biennial VEA, Puebla, Mexiko – Evolución

2017
- Cold Bench, London, UK – Sandbank
- MADATAC Festival, SpSpanienain – Overload
- VIDEO BABEL Festival, Peru – Evolución
- INTERMEDIACIONES Festival, Bogotá, Kolumbien – Exchange
- WOTISART Review, London, UK – Card Game
- CARTÓN Festival, Buenos Aires, Argentinien – Overload
- 3rd CMUCH Biennial, Mexiko – Overload
- International Human Rights Film Festival, Bogotá, ColKolumbienombia – Tea Time
- Pirineos Sur Festival, Spanien – Sisyphus

2016
- VIDEO BABEL Festival, Cusco, Peru – Post-fake Dictatorship
- CUVO Festival, Madrid, SSpanienpain – Ideological Construction
- SUR-KO Festival, Chile, Mexico, Colombia, Brasilien – Middle Class
- Video Bardo Festival, Buenos Aires, Argentinien – Dogfight
- International Video Mapping Festival, Girona, Spanien – Collective Memory
- BANG International Video Art Festival, Barcelona, Spanien – Propagation
- Without Cardinal Points, Fidencia Art Space, Mexiko – Rage
- Today is Any Day, in the Middle of 2030, Círculo de Bellas Artes, Madrid, Spanien – Rechargeable
- SIART International Biennial, La Paz, Bolivien – BIP – 20 Mud Spits
- BANG H2O / Contrast Gallery, Barcelona, Spanien – Propagation
- BACOS International Biennial, Santa Cruz de Tenerife, SSpanienpain – Jeff Koons’ Burden (ATEO Collective)

2015
- FIVA – International Video Art Festival, Buenos Aires, Argentinien – Horizons Bleus
- 6th International Video Art Festival, Camagüey, Kuba – Horizons Bleus
- 5th International Video Art Festival, Camagüey, Kuba – GTM Time Zone
- Young Art Gallery, Ciego de Ávila, Kuba – Fábulas
- Factoría Gallery, Havana, Kuba – Lantern

Einzelausstellungen

2022
- Espace 16PROD, Paris, Frankreich – I Am All Those Things I Didn’t Need

2019
- EAC – Museum of Contemporary Art, Uruguay – The Truth? It’s All a Lie

2018
- Stripart Gallery, Guinardó Civic Center, Barcelona, Spanien – Control Z

2015
- THE VOLTA Gallery, Girona, Spanien – Cubaland

2014
- Zalle Zero Gallery, Alliance Française, Havana, Kuba – Help

Sammlungen
- Museum of Terme Art, Italein – Strike
- Bòlit Contemporary Art Museum, Girona, Spanien – Collective Memory
- Video Art Collection, El Almacén de las Artes, City Council of Astillero, Spanien – Overload

Auszeichnungen and Ehrungen

2018
- Honorable Mention, 3rd International Biennial of Video and Animation Art, Puebla, Mexiko – Evolución

2017
- First Prize, Video Art Competition, City Council of Astillero – El Almacén de las Artes, Spanien – Overload
- First Mention, FIVAC Festival, Camagüey, Kuba – Overload
- Special Mention, International Film Festival of the Five Continents, Caracas, Venezuela – Overload

2014
- First Mention, Revolución y Cultura Award, 14th Art Fair, Kuba – Missed Call
- First Prize, Design Center of Visual Arts, Luz y Oficio Gallery, Havana, Kuba – Missed Call

Residenzen and Projekte

2025
- Cité Internationale des Arts, Montmartre, Paris, Frankreich – Projekt: Overdose

2024
- Lo Pati – Centre d’Art, in collaboration with Bòlit Contemporary Art Museum, Girona, Spanien – Projekt: Perfume
- „Cuidar y Cuidarnos" Residency, Ha.aH LABORATORY, MANIFESTA 15 Biennial, Barcelona, Spanien – Projekt: Urban Trace

2018
- Audiovisual Residency MADATAC, Casa de Velázquez, Madrid, Spanien – Projekt: The Death of the Artist

2015
- Bòlit Contemporary Art Center, Girona, Spanien – as part of FIMG – International Video Mapping Festival – Projekt: No Setup, Pero Yo

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UNSERE TOP 9 AUF EINEN BLICK:


Unsere finale TOP 9 ist komplett – vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 14 – Stillleben (von oben links):

Julie Derbyshire – Harry van Renswou – Christiane Brams

Reinhard Hölker – Raha Rastifard – Diego Azzola

Friedhelm Falke – Rafael Triana – Vanessa Leissring


Heute Abend um 18h verkünden wir den oder die Gewinner*in unseres ART MATTERS 14-Online-Wettbewerbs!


Über ART MATTERS 14
:

Auch bei der insgesamt 14. ART MATTERS-Ausgabe war es für uns nicht einfach, aus den vielen tollen Einsendungen, die wir auf unseren letzten Open Artist Call erhalten haben, nur 9 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen.

Wir hoffen, dass aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen eine Ausstellung resultiert, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken aufzeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie unserer Galerie passt, aber auch definitiv etwas Neues in unser Programm bringt.

Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können sie nicht alle in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, dreimal im Jahr für ca. 2 Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, einige schon seit 13 Ausgaben, und vielen Dank auch – vor allem – an alle teilnehmenden Künstler*innen, insbesondere an unsere TOP 9 und die 27 Honourable Mentions (von denen wir heute noch einige in unseren Instagram-Stories vorstellen).

 

 

 

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ART MATTERS 13

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinner*innen
Jakob Limmer und Gabriele Ludewig

Als Gewinner und Gewinnerin von ART MATTERS 13 werden Jakob Limmer und Gabriele Ludewig (zusammen mit BERGERNISSEN und Hyein Jang, Gewinnerinnen unseres ART MATTERS 12-Wettbewerbs im Dezember 2024) an unserer ersten physischen ART MATTERS Gruppenschau in unserer Kölner Galerie teilnehmen. Die Ausstellung eröffnet am 5. Dezember.

7. – 16.4.2025 ... mehr >


FINALTAG: Mittwoch 16. April

JAKOB LIMMER – GEWINNER 2/2 "ART MATTERS 13"

Es ist soweit und wir geben den zweite Gewinner unseres 13. ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt: Wir gratulieren dem deutschen Künstler JAKOB LIMMER (*1988, lebt und arbeitet in Leipzig), den wir hiermit einladen, zusammen mit Gabriele Ludewig, BERGERNISSEN und Hyein Jang an der 1. physischen ART MATTERS-Gruppenausstellung in unserer Galerie im Dezember 2025 teilzunehmen – die Eröffnung findet am Freitag 5.12. statt!

An Limmers Werk interessiert uns besonders, wie der Künstler das Konkrete auflöst, seine Bedeutung hinterfragt und es in neue Kontexte stellt. Serien und Wiederholungen sind ein bestimmender Aspekt seines Ansatzes, nicht als statische Iterationen, sondern als sich entwickelnde Auseinandersetzungen. Indem er sich intensiv mit einer Technik auseinandersetzt, entwickelt sie sich zu einem symbolischen Akt – ein Knotenpunkt, an dem gesellschaftliche und mentale Mechanismen sichtbar werden.

Jakob Limmer studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Joachim Blank in der Klasse für Installation und Raum (2016–2020). Zuvor absolvierte er ein Studium in Sound Design an der Fachhochschule Salzburg im Studiengang Multi-MediaArt.

"Struktur und Ordnung bilden das Spannungsfeld, in dem meine Arbeiten entstehen. Sie treten als verlässliche Systeme in Erscheinung, offenbaren aber zugleich ihre Starrheit und Grenzen. Meine künstlerische Forschung untersucht die subtilen Mechanismen, die Ordnung formen, abstrahiert sie und überführt sie in visuelle Reflexionen über Macht und Kontrolle.
Die entstandenen Arbeiten bewegen sich dabei an der Schwelle zwischen Vertrautem und Unbekanntem. Meine Praxis erstreckt sich auch auf das Publikum: Die verwendeten Materialien erzeugen eine taktile Körperlichkeit, die gleichzeitig anzieht und auf Distanz hält. Sie verweisen auf verborgene Strukturen, die menschliches Verhalten formen, und regen dazu an, scheinbar Selbstverständliches zu hinterfragen."

 

JAKOB LIMMER

SRA/W 5 (sea green), 2023
Edelstahl, Silikon, Pigment
96 x 48 x 28 cm

 

Über Jakob Limmer ... mehr >


STATEMENT

Jakob Limmer (*1988 in Bamberg) studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Joachim Blank in der Klasse für Installation und Raum (2016–2020). Zuvor absolvierte er ein Studium in Sound Design an der Fachhochschule Salzburg im Studiengang MultiMediaArt.

Struktur und Ordnung bilden das Spannungsfeld, in dem meine Arbeiten entstehen. Sie treten als verlässliche Systeme in Erscheinung, offenbaren aber zugleich ihre Starrheit und Grenzen. Meine künstlerische Forschung untersucht die subtilen Mechanismen, die Ordnung formen, abstrahiert sie und überführt sie in visuelle Reflexionen über Macht und Kontrolle.

Ich löse das Konkrete auf, hinterfrage seine Bedeutung und verorte es in neuen Zusammenhängen. Serien und Wiederholungen sind dabei keine bloßen Reproduktionen, sondern fortlaufende, iterative Auseinandersetzungen. Durch die intensive Forschung an einer Technik entwickelt sich diese zu einem symbolischen Akt – einem Schnittpunkt, an dem gesellschaftliche und mentale Strukturen sichtbar werden.

Die entstandenen Arbeiten bewegen sich dabei an der Schwelle zwischen Vertrautem und Unbekanntem. Meine Praxis erstreckt sich auch auf das Publikum: Die verwendeten Materialien erzeugen eine taktile Körperlichkeit, die gleichzeitig anzieht und auf Distanz hält. Sie verweisen auf verborgene Strukturen, die menschliches Verhalten formen, und regen dazu an, scheinbar Selbstverständliches zu hinterfragen.

Im Kern meiner Praxis steht die Untersuchung von Handlungsspielraum – verstanden als fragiles Konstrukt, das immer wieder neu verhandelt werden muss. Meine Arbeiten öffnen einen Raum, in dem Kontrolle, Routine und Ordnung aufgelöst und transformiert werden – ein experimentelles Feld, das zur Reflexion über die Systeme einlädt, in denen wir uns bewegen.

 

LEBENSLAUF

Jakob Limmer

1988 geboren in Bamberg
lebt und arbeitet in Leipzig

www.jakoblimmer.de
@jakoblimmer


Ausbildung

2016-20
- HGB Leipzig, Klasse für Installation und Raum Prof. Joachim Blank, Diplom

2010-13
- Fachhochschule Salzburg, MultiMediaArt, Spezialisierung auf Sound Design, B.A. in Arts & Design

Ausgewählte Ausstellungen

2025
- ART MATTERS 13, Galerie Biesenbach, Köln (online)

2024
- Positions Berlin Art Fair
- PREVIOUS IV, ODP Galerie, Leipzig
- s.t.e.i.n., ODP Galerie, Leipzig (solo)

2023
- PREVIOUS III, ODP Galerie, Leipzig

2022
- WHAT WE ALL WANT, Studio12, Halle 14, Spinnerei Leipzig
- SUBTLY DISSIDENT, ODP Galerie, Leipzig (solo)
- Positions Berlin Art Fair
- APPROACHING THE UNKNOWN, Galerie der HfbK Hamburg
- PREVIOUS II, ODP Galerie, Leipzig
- FLUID GROUNDS, a&o Kunsthalle, Leipzig
- TASTE OF SINS, nyg-west artspace, Leipzig 

2020
- PLASTIK, ODP Galerie, Leipzig (solo)
- CALL FOR SUBMISSION, Galerie Baturina, Leipzig (solo)

2019
- WE ALL SHOULD BE LICHENS, A&O Kunsthalle, Leipzig
- ATMO, UG Halle 14, Alte Baumwollspinnerei (Spinnerei), Leipzig
- HUMAN PARTICLES OF THE LIVING SUN, The Art Foundation, Athen

Stipendien/Preise

2022
- Kickstart Stipendium der Stiftung Kunstfonds innerhalb des Projektes NEUSTART KULTUR

2021
- Arbeitsstipendium des Kulturamtes der Stadt Leipzig

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GABRIELE LUDEWIG – GEWINNERIN 1/2 "ART MATTERS 13"

Es ist an der Zeit, unsere Entscheidung und die erste Gewinnerin unseres 13. ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt zu geben (die zweite Verkündung folgt um 18h!): Wir gratulieren der deutschen Künstlerin GABRIELE LUDEWIG (*1956, lebt und arbeitet in Hamburg), die wir hiermit einladen, an der 1. physischen ART MATTERS-Gruppenausstellung in unserer Galerie im Winter 2025 teilzunehmen! Weitere Teilnehmer*innen der Ausstellung, die am 5. Dezember eröffnet: Hyein Jang und BERGERNISSEN, die Gewinnerinnen von ART MATTERS 12 und der/die zweite Gewinner*in von ART MATTERS 13 (Verkündung um 18h).

In ihren künstlerischen Arbeiten geht es Gabriele Ludewig (1988 Absolventin der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK) bei Ulrich Rückriem, Klaus Bendixen und Franz Erhard Walther) weniger um Gegenständlichkeit als um Atmosphäre, die sich in den Gegenständen transportiert. Ihre Plastiken überzeugen uns mit einer intensiven Energie, die nicht sichtbar, sondern nur spürbar ist. Indem sie mit Formen und Farben neue Räume energetischer Konzentration schafft, gelingt es der Künstlerin, das Alltägliche zu transzendieren.

"Mit ihrer neuen Werkreihe „Balloons“ schafft Gabriele Ludewig Plastiken kondensierter Energie. Fein ausbalancierte Wölbungen intensiver Farbigkeit fügen sich zu comicartigen Figuren, die Freude und Lebendigkeit ausstrahlen. Die getürmten Formen und Farben übertragen das Prinzip von Formulierung und Antwort im malerischen Prozess auf die Plastik. Die Balloons sind zugleich konkret und Inspiration für Imaginationen, die aus ihnen eine Gesellschaft eigenwilliger Charaktere machen."

 

GABRIELE LUDEWIG

Balloon No 12, 2024
Artstone
48 x 20 x 20 cm
(Fotos: Jessica Backhaus)

Über Gabriele Ludewig ... mehr >


STATEMENT

Mit ihrer neuen Werkreihe „Balloons“ schafft Gabriele Ludewig Plastiken kondensierter Energie. Fein ausbalancierte Wölbungen intensiver Farbigkeit fügen sich zu comicartigen Figuren, die Freude und Lebendigkeit ausstrahlen. Die getürmten Formen und Farben übertragen das Prinzip von Formulierung und Antwort im malerischen Prozess auf die Plastik. Die Balloons sind zugleich konkret und Inspiration für Imaginationen, die aus ihnen eine Gesellschaft eigenwilliger Charaktere machen.

 

LEBENSLAUF

Gabriele Ludewig

1956 geboren in Hildesheim
lebt und arbeitet in Hamburg

www.gabrieleludewig.de
@gabriele.ludewig


Ausbildung

1974
- Abitur
- Hochschule Hildesheim Studium Kunst und Deutsch für Lehramt

1978
- 1. Staatsexamen

1980
- 2. Staatsexamen

1981-88
- Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK) bei Ulrich Rückriem, Klaus Bendixen und Franz Erhard Walther

1988-96
- ausgedehnte Auslandsaufenthalte in Asien

Ausgewählte Ausstellungen

2024
- ART MATTERS 13, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Balloons, nogallery, Cordts Art Foundation, Berlin

2012
- new abstractions, white trash contemporary, Hamburg

2011
- Open Studio, Berlin

2002
- Arte nella Cava, Seravezza, Italien

2001
- Ausufern: Skulpturenprojekt an der Lahn, Marburg
- Co Laboratorium, Servezza, Italien

2000
- Neue Kunst in alten Gassen, Bad Lasphe

1999
- In between, Hamburg
- Emergency: Dialoge zum Ausnahmezustand, Hamburg
- Open Village, Dilschhausen

1988
- Ich werde kommen und es wird Montag sein, Hamburg

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UNSERE TOP 9 AUF EINEN BLICK:


Unsere finale TOP 9 ist komplett – vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 13 (von oben links):
Eva Dijkstra – Zurab Arabidze – Petko Stoevski
Gabriele Ludewig – Ömer Faruk Kaplan – Sebastian Jauregui
Oliver Schuß – Tae Dong Lee – Jakob Limmer


Heute Abend um 17h und um 18h verkünden wir die 2 Gewinner*innen unseres ART MATTERS 13-Wettbewerbs!


Über ART MATTERS 13
:

Auch bei der insgesamt 13. ART MATTERS-Runde war es für uns nicht einfach, aus den vielen tollen Einsendungen, die wir auf unseren letzten Open Artist Call erhalten haben, nur 9 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen. Aber es war ein großes Vergnügen, so viele großartige künstlerische Positionen zu entdecken und kennen zu lernen!

Wir hoffen, dass aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen eine Ausstellung resultiert, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken aufzeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie unserer Galerie passt, aber auch definitiv etwas Neues in unser Programm bringt.

Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können sie nicht alle in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, dreimal im Jahr für ca. 2 Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, einige schon seit 13 Ausgaben, und vielen Dank auch – vor allem – an alle teilnehmenden Künstler*innen, insbesondere an unsere TOP 9 und die 27 Honourable Mentions (von denen wir heute noch einige in unseren Instagram-Stories vorstellen).

 

 

 

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ART MATTERS 12

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinnerinnen
BERGERNISSEN (Alisa Berger & Lena Ditte Nissen) und Hyein Jang

Als Gewinnerinnen von ART MATTERS 12 werden BERGERNISSEN und Hyein Jang an unserer ersten physischen ART MATTERS Gruppenschau in unserer Kölner Galerie teilnehmen. Die Ausstellung eröffnet am 5. Dezember und zwei weitere Teilnehmer*innen werden über unseren ART MATTERS 13-Wettbewerb im Frühjahr 2025 ermittelt.

9. – 18.12.2024 ... mehr >


FINALTAG: Mittwoch 18. Dezember

HYEIN JANG – GEWINNERIN 2/2 "ART MATTERS 12"

Es ist soweit und wir geben die zweite Gewinnerin unseres 12. ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt: Wir gratulieren der aus Südkorea stammenden Künstlerin HYEIN JANG (*1993, lebt und arbeitet in Karlsruhe und Würzburg), die wir hiermit einladen, zusammen mit dem bereits verkündeten Gewinnerinnenduo BERGERNISSEN an der 1. physischen ART MATTERS-Gruppenausstellung in unserer Galerie im Winter 2025 teilzunehmen! (2 weitere Teilnehmer*innen der Ausstellung werden durch unseren nächsten Open Call im März/April 2025 ausgewählt! Save the date!!) Das Werk der jungen Künstlerin fasziniert uns durch eine beeindruckende emotionale Tiefe.

Hyein Jang studierte an der Kyonggi Universität in Suwon Südkorea und an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und absolvierte dort ihren Meister bei Professor Daniel Roth. In ihren textilen Arbeiten überlagern sich Stoffinstallationen, wodurch ein 3D-Effekt entsteht und das Werk in Bewegung zu sein scheint. Durch wiederholte Handstiche wird die Unvollkommenheit unserer Gefühle und Erinnerungen zum Ausdruck gebracht.

Emotionen sind in einem ständigen Fluss und werden innerhalb von Beziehungen immer wieder neu strukturiert. In ihrer poetisch berührenden Arbeit Wodurch werden sie bewegt stellt Jang dies durch "stoffartige Schichten" dar. Im Laufe der Zeit können Emotionen in unserer Erinnerung verblassen, aber je mehr sich die Schichten überlagern, desto intensiver und deutlicher treten sie hervor. Diese Stoffschichten brechen dabei aus dem Rahmen der Leinwand aus und bewegen sich frei im Wind, was die Unvollkommenheit der Emotionen symbolisiert. "Die Stoffe, die unterschiedliche Längen haben, bewegen sich durch den Wind, der von vorbeigehenden Menschen verursacht wird. Dies zeigt, wie Emotionen sich durch Beziehungen zu anderen verändern und beeinflusst werden. Mit dieser Darstellung habe ich die Unvollkommenheit der Emotionen und ihre Rekonstruktion visualisiert."

 

HYEIN JANG

Wodurch werden sie bewegt, 2024
Handnähen auf Stoff
210 x 120 cm

Über Hyein Jang ... mehr >


STATEMENT

Die Erinnerung an Emotionen

Unsere Emotionen werden in der Gesellschaft, in der wir leben, stark von unserer Umgebung und anderen Menschen beeinflusst. Sie sind ständig im Wandel, und dieser Wandel bewirkt auch Veränderungen in uns selbst. Das Ich der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft kann jeweils unterschiedlich sein.

Doch diese Veränderungen können durch Beziehungen zu anderen Menschen wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehren oder in eine neue Form umgewandelt werden. Emotionen sind in einem ständigen Fluss und werden innerhalb von Beziehungen immer wieder neu strukturiert.

Ich habe dies durch ‘stoffartige Schichten’ dargestellt. Im Laufe der Zeit können Emotionen in unserer Erinnerung verblassen, aber je mehr sich die Schichten überlagern, desto intensiver und deutlicher treten sie hervor. Diese Stoffschichten brechen dabei aus dem Rahmen der Leinwand aus und bewegen sich frei im Wind, was die Unvollkommenheit der Emotionen symbolisiert.

Die Stoffe, die unterschiedliche Längen haben, bewegen sich durch den Wind, der von vorbeigehenden Menschen verursacht wird. Dies zeigt, wie Emotionen sich durch Beziehungen zu anderen verändern und beeinflusst werden. Mit dieser Darstellung habe ich die Unvollkommenheit der Emotionen und ihre Rekonstruktion visualisiert.

Hyein Jang (*1993 in Gyeryong, Süd Korea) lebt und arbeitet in Würzburg. Sie studierte an der Kyonggi Universität in Suwon Süd Korea und an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und absolvierte ihren Meister an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Professor Daniel Roth.

 

LEBENSLAUF

Hyein Jang

geboren 1993 in Gyeryong, Südkorea
lebt und arbeitet in Karlsruhe

@hyein_jang_art


Ausbildung

2023-2024
- Meisterschülerin, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Daniel Roth

2018-2023
-Freie Kunst (Grafik & Malerei), Diplomstudium, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Daniel Roth, Olaf Quantius

2012-2016
- Fine Arts, Kyonggi University, Suwon, Südkorea

Ausgewählte Ausstellungen

2024
- Gruppenausstellung, ART MATTERS 12, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Gruppenausstellung, "ARE YOU HAPPY REALLY, AGAIN“, Puchheimer Kulturzentrum PUC, Puchheim
- Duoausstellung, “Never-ending ever-expanding”, Luisleu Galerie, Karlsruhe
- 4. Südwestdeutscher Kunstpreis, Stiftung Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
- VIII. Ellwanger Kunstausstellung 2024, im Kunstverein Ellwangen e.V.
- Dounaueschinger Regionale 2024, in Donaueschingen Donauhallen, Bartók
- TOP_0024, Die Meisterschüler*innen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe im Museum Ettlingen und auf der Wilhelmshöhe
- Kunst im Klub, the 19th Restaurant_Bar_lounge, Karlsruhe
- Karlsruhe Academy Square, Art Karlsruhe 2024
- Einzelausstellung, "Come to mind" Swimmingpool Galerie, Berlin

2023
- Jahresausstellung 2023, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, juriert und kuratiert: Prof. Franz Ackermann, Rita Vitorelli und Christian Kobald, Prof. Marijke van Warmerdam, Prof. Axel Heil
- Diplomausstellung, "Echo of memories", Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

2022
- Jahresausstellung 2022, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, juriert und kuratiert: Prof. Corinne Wasmuht, Prof. Sophie von Hellermann und Prof. David Ostrowski

2021
- NICHT KUSSEN NICHT HAUEN‘, Kunstparcours in Durlach Karlsruhe

2020
- Junge Kunstler*innen in der Villa, Kunstverein Neustadt an der Weinstraße e.V.

2019
- Kunst-, Handwerk-, Design- und Weihnachtsmesse Karlsruhe, Regierungspräsidium am Rondellplatz

2017
- 25 minutes before scattering, Städtische Galerie Suwon, Suwon, Südkorea

2014
- The young painter in a new year, Galerie Gaia, Seoul, Südkorea

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BERGERNISSEN – GEWINNERINNEN 1/2 "ART MATTERS 12"

Es ist an der Zeit, unsere Entscheidung und die ersten Gewinnerinnen unseres 12. ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt zu geben (die zweite Verkündung folgt um 18h!): Wir gratulieren dem Künstlerinnenduo BERGERNISSEN (bestehend aus Alisa Berger und Lena Ditte Nissen, beide geboren 1987), die wir hiermit einladen, an der 1. physischen ART MATTERS-Gruppenausstellung in unserer Galerie im Winter 2025 teilzunehmen! Das Werk der Künstlerinnen überzeugt uns besonders durch ihre subtil-kritische Herangehensweise an kontroverse Themen.

BERGERNISSEN arbeiten seit 2011 gemeinsam an performativen, filmischen und kuratorischen Projekten und beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit subjektiven Mythologien und psychologischen Räumen. "Das Material unserer Arbeit sind Gruppenprozesse, kollektiv erlebte Realitäten und unsere Beziehung zu kulturellen Institutionen. Das illusionistische Potenzial von Film und Kino ist eine Inspirationsquelle für die Entwicklung unserer Performances und Happenings, die Realitäten simulieren. An dem Wendepunkt, an dem die Vernunft die Illusion zerstören könnte, verfestigt sich die Täuschung bis zur Unbestechlichkeit, während gleichzeitig die Illusion genau an den Stellen brüchig erscheint, an denen sie konsequent und selbstverständlich erscheinen sollte."

Das von BERGERNISSEN für ART MATTERS 12 eingereichte Werk European Sleep ist eine eindringlich-beunruhigende, installative Arbeit, bei der eine abgehängte Decke vorgetäuscht und darin eine Nebelmaschine installiert wird, die ihren Rauch durch einen Rauchmelder leitet. Anstatt auf den Rauch zu reagieren, erzeugt der Melder selbst Rauch. Das Werk, das den Betrachter schnell an eine Art Gaskammer mit Büroästhetik erinnert, reflektiert das Problem von Sicherheit und Wachsamkeit als Voraussetzung für die Zerstörung von Freiheit.

 

BERGERNISSEN

Alisa Berger & Lena Ditte Nissen
European Sleep, 2024
Installation bestehend aus Rauchmeldern, Nebelmaschine, abgehängter Decke, Holz, Gips, Deckenleuchten
Abmessungen variabel

VIDEO ABSPIELEN

Über BERGERNISSEN ... mehr >


STATEMENT

Das Material unserer Arbeit besteht aus Gruppenprozessen, kollektiv erlebten Realitäten und unserer Beziehung zu kulturellen Institutionen. Das illusionistische Potenzial von Film und Kino dient als Inspiration für die Entwicklung unserer Performances und Happenings, die Realitäten simulieren. An dem Wendepunkt, an dem die Vernunft die Illusion zerstören könnte, verfestigt sich die Täuschung bis zur Unbestechlichkeit, während gleichzeitig die Illusion genau an den Stellen brüchig erscheint, an denen sie konsequent und selbstverständlich erscheinen sollte.

Durch rituelle Handlungen oder wissenschaftliche Recherchen - und in Zusammenarbeit mit Protagonisten, Objekten und institutionellen Strukturen - schaffen wir Situationen, die die künstlichen Verbindungen zwischen Wissenschaft, Kunst, Spiritualität und Politik beleuchten. Der Betrachter kann sich einmischen oder zurückziehen. Die Erkundung illusorischer Grenzen und deren Überschreitung entfaltet ihre Kraft durch Happening und Performance und dringt in die Realität des Betrachters ein.

Mit European Sleep täuschen BERGERNISSEN eine abgehängte Decke vor, in der eine Nebelmaschine installiert wird, die ihren Rauch durch einen Rauchmelder leitet. Der Rauchmelder an der abgehängten Decke ist das einzige sichtbare Objekt im Raum. Anstatt auf den Rauch zu reagieren, erzeugt der Melder selbst Rauch. Das System wird durch eine Zeitschaltuhr gesteuert, die den Nebel in kurzen Intervallen ausströmen läßt. Das Werk, das den Betrachter schnell an eine Art Gaskammer mit Büroästhetik erinnert, reflektiert das Problem von Sicherheit und Wachsamkeit als Voraussetzung für die Zerstörung von Freiheit. In den letzten Jahren wurden in den europäischen Medien oft Freiheit und Sicherheit einander gegenübergestellt, um die Massen mit der Idee der totalen Überwachung zu beunruhigen.

 

LEBENSLAUF

Alisa Berger

geboren 1987 in Makhachkala, Republik Dagestan, Russland
lebt und arbeitet in Paris

www.alisabergermun.com
@alisa.berger.mun
www.bergernissen.com
@bergernissen


Ausbildung

2022-2024
- Le Fresnoy - Studio national des arts contemporains, Promotion Claude Lévi-Strauss, Tourcoing, FR

2010-2016
- "Media Art" at the Academy of Media Arts Cologne, Cologne, DE

2013
- "Artes Plasticas" at Universidad Nacional de Colombia, Bogotá, COL (international exchange)

2010
- Psychology at the University of Hagen, Hagen, DE

Künstlerische Kollektive/Kollaborationen

- since 2021 working with Maria Wildeis as sound art duo SONGS FOR SEALS
- since 2019 founded FORTIS FEM FILM production company
- since 2011 working with Lena Ditte Nissen in artistic duo as BERGERNISSEN

Ausgewählte Filmfestivals

2024
- IDFA International Doc. Fest. Amsterdam Doclab - Immersive Non-Fiction Competition, Amsterdam, NL
- Gimme Some Truth - Dave Barber Cinematheque, Winnipeg, CA
- 14° Sicilia Queer filmfest – International New Visions Festival, Palermo, ITA
- 31° Hot Docs Canadian International Documentary Festival, screening, Toronto, CA
- 21o CPH:DOX Copenhagen International Documentary Film Festival , screening, Copenhagen, DK
- 16o Imagine Science Film Festival, screening, New York, USA
- 56o Sitges Festival Internacional Cinema Fantastic, screening, Spain
- 19o Lucca Film Festival. Italy

2023
- 30° Hot Docs Canadian International Documentary Festival, screening, Toronto, CA
- 41° Festival Cinematográfico Internacional del Uruguay, screening, Montevideo, Uruguay
- Onion City Film Festival, screening, Chicago, USA

2022
- New Orleans Film Festival, screening, New Orleans, USA
- Saigon Experimental Film Festival IV, screening, Saigon, Vietnam
- 18o Lucca Film Festival, screening, Lucca, Italy

2018
- Sci-Fi Film Festival, screening, London, UK
- International Video Art Festival Now&After, Artplay St. Petersburg, group, St. Petersburg, RU
- DC Independent Film Festival, screening, Washington DC, USA
- Filmmor Women Film Festival Istanbul, screening, Istanbul, TURKEY
- Internacional Festival Cinematográfico del Uruguay, screening, Montevideo, URUGUAY

2017
- Filmfestival Max Ophüls Prize, screening, nominated for best feature film, Saarbrücken, DE

2016
- San Diego Underground Film Festival, screening, San Diego, USA 

Ausgewählte Gruppenausstellungen/Vorführungen/Performances

2025
- Kunstpalast: Die Grosse, performance / group, Düsseldorf, DE

2024
- ART MATTERS 12, Galerie Biesenbach, Cologne, DE (online)
- Neuer Aachener Kunstverein, Benefiz Auktion, group, Aachen, DE
- London Migration Film Festival / Screening Rights, Lexi Cinema, screening, London, UK
- Midlands Art Centre Birmingham / Screening Rights Film Festival, screening, Birmingham, UK
- Pochen Biennale
- “Ex Oriente” , bergernissen, with Lena Ditte Nissen, group, Chemnitz, DE
- Le Fresnoy “Panorama 26”, group, Turcoing, FR
- Tokyo Metropolitan Art Museum, group “Unforeseen Deviations”, Tokyo, JP
- Biennale NOVA_XX: Plurivers & Contingence, Centre Wallonie Bruxelles, group, Paris, FR

2023
- Neuer Aachener Kunstverein, Benefiz Auktion, group, Aachen, DE
- Le Fresnoy “Panorama 25”, group, Turcoing, FR
- Neuer Kunstraum Düsseldorf “TV Gardener”, group, Düsseldorf, DE
- Fire Flies V - Malkasten Kunstverein, group, Düsseldorf, DE
- Sinema Transtopia, screening, Berlin, DE

2022
- Smithsonian's National Museum of Asian Art, screening, Washington DC, USA
- Kunsthaus NRW Kornelimünster, group, Aachen, DE
- NKR Neuer Kunstraum Düsseldorf VOR DEN BILDERN, group, Düsseldorf, DE
- Diaspora Film Festival, screening, Incheon, KR
- Institut français du Japon, Kyotographie Photography Festival CROWNLETTER, group, Kyoto, JPN

2021
- XIV Krasnoyarsk Museum Biennale, Museum Ploshad Mira, group, Krasnoyarsk, RU
- Kunstverein Malkasten, “Starke Frauen in Kunst und Kultur” Frauenkulturbüro NRW, group, Düsseldorf, DE
- Weltkunstzimmer, “GHOST3”, group and curation of performances, Düsseldorf, DE
- Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich, performance w/ Manfred Ruecker and Maria Wildeis, Leverkusen, DE

2020
- Literatur Biennale Wuppertal, performance w/ Thorsten Krämer, Andreas Oskar Hirsch, Taka Kagitomi, DE
- Lyrikfestival Literaturhaus Köln “Satelliten” , performance w/ Thorsten Krämer, Cologne, DE
- Kunstverein Malkasten “Culture Loop: Strange days - Erinnerung ist ein Gespenst” online with Dr. Doris Krystof (K21), Düsseldorf, DE
- Striped House Gallery, Arata-Alicia Kitamura’s “MURASAME in Pandemic Day”, performance Tokyo, JP
- SOLO Seoul Art Space Geumcheon “K-Saram”, solo exhibition, Seoul, KR

2019
- KOMAGOME 1-14 contemporary art space “Oriental Discourse” , group, Tokyo, JP
- 7th Nakanojo Biennale - 中之条ビエンナーレ 国際現代芸術祭, Gunma, JP
- Galerie der Künstler München im BBK, w/ Lena Ditte Nissen, group, Munich, DE
- Hay Art Center & Goethe-Institut Yerevan “Die Grenze”, group, Yerevan, Armenia
- Kindl – Centre for Contemporary Art / Babette Cafe, performance, Berlin, DE
- SOLO Gemeinde Köln, AWAKENING: FUTURE, solo of bergernissen, with Lena Ditte Nissen, Köln, DE
- Palace Of Youth Creativity & Goethe Institut Tashkent “Die Grenze”, group, Tashkent, Uzbekistan

2018
- SOLO PATARA Gallery, Behind the Curtain, solo exhibition, Tbilisi, GEO
- Artisterium XI, Tbilisi International Contemporary Art Exhibition, group, GEO
- Kasteyev State Museum of Arts,“Die Grenze” group, Almaty, KAZ
- SOLO S.Y.P. artist space and gallery, solo exhibition of "Three Borders", Shinjuku-ku, Tokyo, JPN
- Kunstverein Wolfenbüttel, “Surviving Fitness”, group, as BERGERNISSEN, Wolfenbüttel, DE
- NCCA - Ural National Centre of Contemporary Art, “Die Grenze” group, Yekaterinburg, RU
- Goethe-Institut Yerevan / Mirzoyan Library, screening and performance, Yerevan, ARMENIA
- OAG - Deutsche Gesellschaft für Natur und Völkerkunde Ostasiens, lecture and screening, Tokyo, JAPAN
- AUTOCENTER “last dance” at Kindl - Centre for Contemporary Art, group, Berlin, DE

2017
- SOLO HMKV Hartware MedienKunstverein Dortmund - video of the month “Three Borders”, solo exhibition, Dortmund, DE
- Hartware MedienKunstVerein Dortmund, “Die Grenze” group, Dortmund, DE
- History Museum Tbilisi & Goethe Institut, group, Tbilisi, Georgia
- Dovzhenko Centre / Plivka Art Center & Goethe Institute, group, Kyiv, UKRAINE
- Museum Centre Peace Square & Goethe Institut, group, Krasnoyarsk, RU
- Artplay St. Petersburg & Goethe Institut, group, St. Petersburg, RU
- BACC Bangkok Art & Culture Centre, group, w/ Lena Ditte Nissen as BERGERNISSEN, Bangkok, THA
- MMOMA - Moscow Museum of Modern Art & Goethe Institut, group, Moscow, RU

2016
- KAI 10, Arthena Foundation, performance “TAKE UP YOUR SPACE” as BERGERNISSEN, Düsseldorf, DE
- 2016 Anthology Film Archives - AXWFF, screening, NewYork, USA
- CCA - Center for Contemporary Art, artist talk, screening, curation, Tbilisi, GE

2015
- Kunsthalle Düsseldorf - Time Based Academy, performance, Düsseldorf, DE
- EMAF, group w/ Lena Ditte Nissen as BERGERNISSEN, Kunsthalle Osnabrück, DE
- Videonale Parcours, LVRMuseum & Fabrik45, group, Bonn, DE

2014
- Kunstfilmtage, group w/ Lena Ditte Nissen as BERGERNISSEN, Düsseldorf, DE
- FULL SATURATION. Kunstpavillon, group, München, DE
- Cinemateca Distrital, screening, Bogota, CO
- Synthetic Zero, Bronx Art Space, screening, New York, USA
- K21 Ständehaus Kunstsammlung NRW: Lichterfest , performance w/ Lena Ditte Nissen as BERGERNISSEN

 

LEBENSLAUF

Lena Ditte Nissen

geboren 1987 in München
Kurzfilme im Vertrieb von LightCone Paris und der Deutschen Kinemathek

www.lenadittenissen.com
@lenaditte
www.bergernissen.com
@bergernissen


Ausbildung

currently
- Kunstuni Linz . PhD candidate with Prof. Karin Harrasser . Linz . AU

2010-2016
- Academy of Media Art Cologne KHM . Cologne . DE

2014-2016
- Kunstakademie Düsseldorf . Düsseldorf . DE

2013
- Universidad Nacional de Bogotá . Fine Art Department . Bogotá . CO 

Ausgewählte Forschungstätigkeiten/Lehre/Künstlergespräche

2024
- teaching Artistic Research at Universität zu Köln . DE
- c
uratorial team of the international symposium ‘PASSED ON’ - symposium on narrativization of vernacular archives . Kunstuniversiät Linz . AU
- guest lecture at Kunstuniversiät Linz . AU

2023
- research travelling in Argentina and Chile
- artist talk at Goethe Institute Buenos Aires . AR
- lecture at Parsons - The New School NYC . USA
- presentation at ÖAW Austrian Academy of the Sciences . AU
- presentation at IFK International Research Center for Cultural Studies Vienna . AU

2022
- moderation of panel discussion at Werkleitz Symposium . Halle . DE
- teaching Artistic Research at Katholische Hochschule NRW Münster . DE
- presentation at ICI - Institute for Cultural Inquiry . Berlin . DE

2021
- teaching Experimental Documentary Film at Katholische Hochschule NRW Münster . DE
-
Project-Presentation at Universität Oldenburg . DE
- teaching Artistic Research at Katholische Hochschule NRW Münster . DE

202
- artist talk at ART HUB . Copenhagen . DK
-
Lecture at UTOPIA Symposium . Filmbüro NW . DE with Alisa Berger as bergernissen

2019
- screening and master class at FAMU - Film and TV School . Prague . CZ 

Ausgewählte Residenzen/Labore

2024 Arctic Circle, Residency, Svalbard, Norway / 2022/2023 IFK - International Research Center for Cultural Studies, Junior Fellowship, Vienna, AU / 2022 Doc Station - Berlinale Talents, selected participant, Berlin, DE 2021/2022 Sommerakademie Paul Klee, Fellowship, Bern, CH / 2019/2020 KÜNSTLERHAUS BÜCHSENHAUSEN, art & theory fellowship, Innsbruck, AU / 2017 SOMA Summer, Mexico City, MX (residency) / 2016 LIGHT CONE; Atelier 105, Paris, FR (post-production residency) / 2013 lugar a dudas, Cali, Colombia (residency in collaboration with Alisa Berger as bergernissen) / 2012 International Summer Academy Salzburg (fully funding scholarship, course by Mara Mattuschka) 

Ausgewählte Stipendien/Förderung

2024 Danish Arts Foundation (residency funding), 2024 Goethe Institut Norway (residency funding), 2023 Government of Nordrhein-Westphalia (individual research travel scholarship), 2022 - 2025 Austrian Academy of the Sciences, AU (three-year artistic research grant), 2022 Stiftung Kunstfond (one year working grant) 2022 Film und Medien Stiftung NRW (research grant), 2022 Neustart Kultur (working grant), 2020/21 Kunststiftung NRW - Junge Szene (project funding), 2020 Danish Arts Foundation (production grant) 2019/20 Government of Nordrhein-Westphalia (individual travel scholarship) 2017 Bonner Kunstverein, Germany (studio stipend with Alisa Berger as bergernissen), 2017 DAAD (research scholarship for Mexico)

Ausgewählte Screenings/Vorführungen/Ausstellungen/Online (s/p/e/on)

2026
- Kunstmuseum Reutlingen . DE (e)

2025
- TENDENZ VERZERRUNG - exhibition on the occasion of the ver.di-grant for emerging artitsts . Kunstpavillon München . DE (solo - e) 

2024
- ART MATTERS 12, Galerie Biesenbach, Cologne, DE (on)
- Pochen Biennale . Chemnitz . DE (with Alisa Berger as bergernissen) (e)

2023
- Goethe Center Maputo . MOZ (e)

2022
- Filmmuseum Potsdam . DE (on)
-
Gemeinde Köln . DE (solo - e)

2021
- PRISME . Nantes . FR (s)
-
FRACTO . Acud Macht Neu . Berlin . DE (s)
- Experiments in Cinema . New Mexico . USA (s)
- IDENTITY IS UNCERTAINTY #2 . Kunstpavillon . Innsbruck . AT (e)
- Window Videos . Buchhandlung Walther König . Cologne . DE (e) 

2020
- DOK Leipzig . DE (s) (German Premiere of short film THERE IS)
- A Handful of Dust . Berlin . DE (p) (in collaboration with historian Sandra Franz)
- KinoviSIEon LEO Kino. Innsbruck . AT (solo screening night)
- CPH:DOX . Copenhagen . DK (s) (World Premiere of short film THERE IS)
- Geumcheon Art Space . Seoul . CO (with Alisa Berger as bergernissen) (e) 

2019
- Premierentage (Gallery Weekend) . Künstlerhaus Büchsenhausen . Innsbruck . AT (s)
- Cicuito Nomadica . Bologna . ITA (s)
- Galerie der Künstler . München . DE (with Alisa Berger as bergernissen) (e)
- Queer Experimental Shorts . Filmpalette . Köln . DE (s)
-
AWAKENING DESTRUCTION . Gemeinde Köln . Köln . DE (with Alisa Berger as bergernissen) (p/e)
-
Vorspiel/Transmediale&CTM . Berlin . DE (s)

2018
- Spätgaben . Galerie ohne Namen . München . DE
-
Rathausgalerie . DIE FREIHEIT ERHEBT IHR HAUPT . München . DE (e)
- Fragen ohne Antworten . München . DE (with Carl Nissen) (p/e)
- SOLILOQUY WITH MACHINE #1 . The Hub Gallery . München . DE (solo - p)
- Sisters Wild Cinema . Ulm . DE (s)
-
SURVIVING THE FITNESS - Kunstverein Wolfenbüttel . DE (with Alisa Berger as bergernissen) (e)
- Rubenstein Arts Center . Duke University . Durham . USA (s)
- Schmalfilmtage Dresden . Dresden . DE (s/p) 

2017
- De Ateliers . Amsterdam Gallery Weekend . NL (e)
- Museo de Arte Moderno . Rio de Janeiro . BRA (s)
- Espectro Electromagnético with Goethe Institut Mexico . Mexico City . MX (s)
- 25FPS . special screening programmed by Mads Mikkelsen of CPH:DOX . Zagreb . HR (s)
- La Lumière Collective . Montréal . CA (s)
- Pärnu International Documentary Film Festival . Pärnu . EST (s)
- Edinburgh International Film Festival . UK (s)
- Chicago Underground Film Festival . USA (s)
- Meconio - Muestra de Nuevos Artistas . Madrid . ES (s)
- CPH:DOX . Danish Artists film/video . Copenhagen . DK (s)
- Scratch Projection . LIGHT CONE . Paris . FR (s)
- EVA13 / Media Conference2017 . BACC Bangkok Art and Culture Center . Bangkok . THA (e)
- Gaze As Metaphor . DISPLAY . Berlin . DE (e) 

2016
- aCinema . Milwaukee . USA (s)
- Festival de nouveau cinéma . Montréal . CA (s)
- KAI10 | Arthena Foundation . Düsseldorf . DE(with Alisa Berger as bergernissen) (p)
- Belo Horizonte International Short Film Festival . BRA (s)
- Chicago Underground Film Festival . USA (s)
- Edinburgh International Film Festival . UK (s)
- Anthology Film Archives . AXWFF . NewYork . USA (s)
- CCA - Center for Contemporary Art . Tbilisi . Georgia (s)
- Experiments in Cinema . Albuquerque . New Mexico . USA (s)
- Tiefgarage . Köln . DE (with Alisa Bergeras bergernissen) (e) 

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Unsere finale TOP 9 ist komplett – vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 12 (von oben links):
Simone Pick – Amédé Ackermann – Julia Oram
Meike Schlemmer – Max Gehlofen Casper White
Marina Pagh & Susanne Schmidt-Nielsen – Hyein Jang – BERGERNISSEN (Alisa Berger & Lena Ditte NIssen)


Heute Abend um 17h und um 18h verkünden wir die 2 Gewinner*innen unseres ART MATTERS 12-Wettbewerbs!


Über ART MATTERS 12
:

Auch bei der insgesamt 12. ART MATTERS-Runde war es für uns nicht einfach, aus den vielen tollen Einsendungen, die wir auf unseren letzten Open Artist Call erhalten haben, nur 9 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen. Aber es war ein großes Vergnügen, so viele großartige künstlerische Positionen zu entdecken und kennen zu lernen!

Wir hoffen, dass aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen eine Ausstellung resultiert, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken aufzeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie unserer Galerie passt, aber auch definitiv etwas Neues in unser Programm bringt.

Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können sie nicht alle in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, dreimal im Jahr für ca. 2 Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, einige schon seit 10 Ausgaben, und vielen Dank auch – vor allem – an alle teilnehmenden Künstler*innen, insbesondere an unsere TOP 9 und die 27 Honourable Mentions (von denen wir heute noch einige in unseren Instagram-Stories vorstellen).

 

 

 

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ART MATTERS 11 – SPECIAL SUMMER EDITION

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinnerin
Cheuk Yiu Lo

Als Gewinnerin von ART MATTERS 11 (Special Summer Edition zum Thema "Tierisch") wird Cheuk Yiu Lo ab Mitte Oktober 2025 an der Gruppenausstellung "Tierisch" in unserer Kölner Galerie teilnehmen. Die Eröffnung findet am Freitag 17. Oktober statt!

10. – 19.8.2024 ... mehr >


FINALE: Montag 19. August

CHEUK YIU LO – GEWINNERIN "ART MATTERS 11"

Es ist an der Zeit, unsere Entscheidung und die Gewinnerin unseres 11. ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt zu geben: Wir gratulieren der chinesischen Künstlerin CHEUK YIU LO (*1998, lebt in Hongkong und London), die mit einer Auswahl ihrer Werke an unserer Gruppenausstellung „Tierisch“ in unserer Galerie im Jahr 2025 teilnehmen wird! Dies ist das erste Mal, dass eine Künstlerin aus China unseren Wettbewerb gewonnen hat!

Wir sind beeindruckt von ihrer einzigartigen und poetischen Ausdruckskraft, die ihre Werke trotz ihres jungen Alters bereits zeigen. „The Unsung Citizen“ – ihre Kunstharz-Skulptur einer Ente, die diskret in die Weste eines Bauarbeiters ‚gekleidet‘ ist – ruft dazu auf, die übersehenen Aspekte unserer städtischen Umwelt stärker zu würdigen. Sie hebt die Bedeutung der Enten für das Ökosystem hervor und fordert den Betrachter auf, die kleinen, scheinbar unbedeutenden Beiträge zu erkennen, die unsere Gesellschaft erhalten und bereichern. Die Skulptur symbolisiert ihre wichtige Rolle bei der Schädlingsbekämpfung, der Gesundheit des Wassers und der Erholung. „Die Skulptur zelebriert ihre Widerstandsfähigkeit und stille Präsenz und ermutigt zu einer achtsameren und umfassenderen Sicht auf die Gemeinschaft und das Ökosystem, indem sie die wesentliche Rolle dieser 'unbesungenen Bürger' bei der Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts und der Bereicherung der menschlichen Erfahrung anerkennt“, sagt Lo.

Wir sind fasziniert von Lo's Kunstfertigkeit und ihrer Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, durch die ihre Arbeit zu einem mitfühlenden Verständnis des Unsichtbaren einlädt. Sie schafft einen Dialog zwischen dem Betrachter und dem stillen Geschichtenerzähler.

 

CHEUK YIU LO

The Unsung Citizen, 2024
Acryl auf Kunstharz
30 x 18 x 18 cm

 

Über Cheuk Yiu Lo ... mehr >


KÜNSTLERIN-STATEMENT

„The Unsung Citizen“ ruft dazu auf, übersehene Aspekte unserer städtischen Umwelt stärker zu würdigen. Er hebt die Bedeutung der Enten in den Londoner Parks hervor und fordert den Betrachter auf, die kleinen, scheinbar unbedeutenden Beiträge zu würdigen, die unsere Gesellschaft erhalten und bereichern. Die gelbe Ente mit der dezenten Weste, die die Kleidung eines Bauarbeiters widerspiegelt, symbolisiert ihre wichtige Rolle bei der Schädlingsbekämpfung, der Wassergesundheit und der Erholung. Die Skulptur feiert ihre Widerstandsfähigkeit und stille Präsenz und ermutigt zu einer achtsameren und umfassenderen Sicht auf die Gemeinschaft und das Ökosystem, indem sie die wesentliche Rolle anerkennt, die diese „unbesungenen Bürger“ bei der Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts und der Bereicherung der menschlichen Erfahrungen spielen.

 

LEBENSLAUF

Cheuk Yiu Lo

geboren 1998
lebt und arbeitet in Hong Kong und London

www.locheukyiu.com
@locheukyiu_art


Künstlerischer Background

Cheuk Yiu Lo (geb. 1998) ist eine in Hongkong und London lebende Künstlerin. Sie schloss ihr Studium an der Slade School of Fine Art mit einem MFA in Bildhauerei im Jahr 2023 und an der Hong Kong Baptist University Academy of Visual Arts im Jahr 2020 ab. Lo konzentriert sich in ihrem aktuellen Werk auf die Feinheiten der übersehenen Aspekte der Gesellschaft, menschliche Emotionen und Beziehungen, wobei sie diese Themen mit einer Verschmelzung von Natur und Mensch verbindet.

Lo's Skulpturen sind tief in narrativen und emotionalen Erkundungen verwurzelt und stellen Szenen und Figuren dar, die die stillen Kämpfe und die Widerstandsfähigkeit marginalisierter Gemeinschaften widerspiegeln. Ihre Werke beleuchten Themen wie Isolation, Schutz und die Kraft des kreativen Ausdrucks. Diese Werke fangen das empfindliche Gleichgewicht zwischen Verletzlichkeit und Stärke ein und fordern den Betrachter auf, sich mit den oft unbeachteten Teilen der Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Durch ihr handwerkliches Geschick und ihre Geschichten lädt Lo's Kunst zu einem mitfühlenden Verständnis des Unsichtbaren ein. Ihre Skulpturen schaffen einen Dialog zwischen dem Betrachter und den stillen Erzählungen derer, die häufig übersehen werden, und betonen die Bedeutung von Empathie und sozialem Bewusstsein.

Lo erforscht in ihrer Arbeit die Harmonie zwischen dem menschlichen Geist und der natürlichen Welt, wobei sie den Schwerpunkt auf die Schönheit in der Verletzlichkeit und die Notwendigkeit von Schutz und Fürsorge in unseren Gemeinschaften legt. Ihre Arbeit geht über das Sichtbare hinaus und bietet einen tiefgründigen Kommentar zu menschlichen Verbindungen und den Feinheiten emotionaler Erfahrungen.


Ausbildung

2021-23
- Distinction in MFA Fine Art, Slade School of Fine Art, University College London, UK

2018-19
- Exchange study in Iceland Academy of Art, Reykjavík, Iceland

2016-20
- 1st Class Honor in BA Visual Arts, Academy of Visual Arts, Hong Kong Baptist University, Hong Kong, China

Professionelle Erfahrung

2023
- Site dresser, S2 events ltd, London

2022
- Experience Ambassador, UCL Campus Experience & Commercial Services Team, UCL

2021
- Student representative of Library committee for postgraduate sculpture, Slade UCL

2019
- Art Basel Hong Kong Booth Assistant, Cardi Gallery

Ausgewählte Ausstellungen

2024
- ART MATTERS 11, Galerie Biesenbach, Köln, DE “online group show“
- Nap, Anonymous, Fishing, ugg, “The Wall is Never Innocent, Unless“
- Anonymous, Gilded Reverence, Art SuperMarket “NEXA art market”

2023
- MaoMao, Gilded Reverence, Henrietta Scrine Contemporary "Weather Report“
- Dependence, Mother, In the gentle light of dawn, eyes unfurled, all is restored, Savouring the Uninvolved View, The Who Gallery "Outside of History“
- Anonymous, Aspiration, Mother, Recollection of Silhouette, Beyond the Sight, Dependence, Slade School of Fine Art "Slade MA/MFA/PHD Degree Show“
- Anonymous, UAL Chinese Society "Mind the Gap“
- Recollection of Silhouette and Greet, Subtitle Labs “Impression”
- Smoke, Slade School of Fine Art “ Slade Interim Show”

2022
- Smoke, Chinese Year Book, Mezhdunarodnyi Hudozhestvennti Fond, Sheng Shi Ge Ya Art Culture, "Time: International Contemporary Art Exhibition“
- Comer, Domestic Pulse, Cilvilized Egg Shells, Untitled, 139 Copeland Rd “The Edge of Safehouse”
- Primal, The Tub Hackney “Synthesis”
- Nature Morte is still life and Life Form, The Holy Art Gallery “Young Blood - Virtual Edition 02”

2021
- Perception, Hong Kong Ocean Park long-term display

2020
- Sky, 天河区文化艺术中心“2020 广州雕塑大展暨澳门雕塑邀请展
- Sky, Hainan Library“守正与创新—2020‘海口美术作品展’”
- Sky, Hong Kong City Hall Central“Fresh Trend 2020”

2019
- Leave your mark, Sólvallagata 79, 101 Reykjavíkurborg, Iceland “VÍDDUR”
- Not able to calculate the sum of a continuously growing figure, but a figure of a temporary moment, HKBU Communication and Visual Arts Building

2018
- Perception, Hong Kong Vitoria Park “Hong Kong Flower Show 2018”
- Perception, HKBU Communication and Visual Arts Building
- Lion Siblings, “Marble Fable” HKBU Communication and Visual Arts Building

Ausgewählte Publikationen

2023
- Ocula, London Graduates 2023: Young Artists to Watch

2020
- A.M.Post Artplus, Aspiration of the "Young Heart" Revealed by Diversified Arts Creation
- CNN, Creative Class of 2020: From New York to Tokyo, art students share what it's like to graduate during a pandemic, 14 July 2020
- 我形我塑【学院展讯】香港浸会大学视觉艺术学院:2020 届雕塑本科线上毕业
- 雕塑头条『雕塑头条』香港浸會大學視覺藝術學院雕塑專業 2020 届本科生畢業 作品
- 当代雕塑 香港浸会大学视觉艺术学院:2020 届雕塑本科线上毕业展

2018
- Hong Kong Baptist University News Visual Arts students showcase wood sculptures at Flower Show

Ausgewählte Sammlungen

2020
- Über-dream – held within the HKBU Academy of Visual Art Studies Collection
- Perception – collected by Hong Kong Ocean Park

2021
- Tian – private collector

2022
- Primal, Fleeting Smoke – private collectors

2023
- Greet, Aspiration, Recollection of Silhouette, Beyond the Sight, first model of In the gentle light of dawn, eyes unfurled, all is restored – private collectors

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Unsere finale TOP 9 ist komplett – vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung Tierisch (von oben links): Nathan Schönewolf – Björn Heyn – Johannes Rave – Eunjung Suh – Anja Segermann – Cheuk Yiu Lo – Pascal Wild – Camille Theodet & Sali Muller.


Heute Abend um 18h verkünden wir die Gewinnerin oder den Gewinner unseres ART MATTERS 11-Wettbewerbs!


Über ART MATTERS 11
:

Auch bei der insgesamt 11. ART MATTERS-Runde (9 reguläre und 2 Special Summer Editions mit thematischer Vorgabe) war es für uns nicht einfach, aus den vielen tollen Einsendungen, die wir auf unseren letzten Open Artist Call erhalten haben, nur 9 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen. Aber es war ein großes Vergnügen, so viele großartige künstlerische Positionen zu entdecken und kennen zu lernen!

Wir hoffen, dass aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen eine Ausstellung resultiert, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken aufzeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie unserer Galerie passt, aber auch definitiv etwas Neues in unser Programm bringt.

Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können sie nicht alle in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, zwei- bis dreimal im Jahr für ca. 2 Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, einige schon seit 10 Ausgaben, und vielen Dank auch – vor allem – an alle teilnehmenden Künstler*innen, insbesondere an unsere TOP 9 und die 27 Honourable Mentions (von denen wir heute noch einige in unseren Instagram-Stories vorstellen).

 

 

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ART MATTERS 10

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinnerin
Heike Weber

Unsere ART MATTERS 10-Gewinnerin Heike Weber nahm im Mai/Juni 2025 an der Gruppenausstellung "Analogien" in unserer Kölner Galerie teil.

6. – 15.4.2024 ... mehr >


FINALE: Montag 15. April

HEIKE WEBER – GEWINNERIN "ART MATTERS 10"

Es ist an der Zeit, unsere Entscheidung bekannt zu geben und die Gewinnerin unseres 10. ART MATTERS Online-Wettbewerbs zu verkünden: Wir gratulieren der deutschen Bildhauerin und Malerin HEIKE WEBER (*1973), die Anfang 2025 (noch genau festzulegen) mit einer Auswahl ihrer Werke zu einer Gruppenausstellung in unserer Galerie eingeladen wird! Dies ist das erste Mal, dass ein*e Künstler*in aus unserer Heimatstadt Köln gewinnt!

Heike Weber war in der Vergangenheit bereits mehrfach unter unseren ART MATTERS-Finalist*innen und wir haben ihr Werk, das konkrete Raumskulpturen aus Keramik, Stahl und Bronze, aber auch Wandarbeiten aus Aluminium und Malerei umfasst, immer besser kennen und schätzen gelernt. Es sind vor allem ihre kleinformatigen Keramikskulpturen mit ihren konkreten, geschwungenen Linien und scheinbar mühelosen Kompositionen, die uns faszinieren und inspirieren.

Durch die Kombination einzelner, ähnlicher Formen schafft Weber minimalistische Objekte mit Innenräumen. Die Skulpturen wachsen zu einem neuen Ganzen, einem manchmal organisch anmutenden abstrakten Objekt, einem Raumwerk. Durch die Art und Weise, wie die Verbindungen hergestellt werden, entwickeln sie eine eigene Formensprache, die wir als Betrachter zu erkunden suchen.

Konkrete Räume entstehen durch die Verbindung von klaren Formen, Bögen bilden einen Raum, sie beherbergen ein Inneres und bilden einen Schutzraum für das nach außen gerichtete Innere. Abstrakt und spielerisch zugleich.

 

HEIKE WEBER

3 Bögen um die Ecke | konkret | schwarz, 2024
schwarzer Ton gebrannt, Glasur schwarz matt
29 x 14 x 12 cm

   

   


Unsere TOP 9 ist komplett – vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung an (von oben links): Petra Schmidt – Kirsi Kivivirta – Michael Francis Ryan – Nanou Dupuis – Azim F. Becker – Amelia Nin – Heike Weber – Clara Lemos – Anne Berlit.


Heute Abend um 18h verkünden wir die Gewinnerin oder den Gewinner unseres ART MATTERS 10-Wettbewerbs!


Über ART MATTERS 10
:

Auch bei der insgesamt 10. ART MATTERS-Runde (9 reguläre und eine Special Edition im letzten Sommer) war es für uns nicht einfach, aus den vielen tollen Einsendungen, die wir auf unseren letzten Open Artist Call erhalten haben, nur 9 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen. Aber es war ein großes Vergnügen, so viele großartige künstlerische Positionen zu entdecken und kennen zu lernen!

Wir hoffen, dass aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen eine Ausstellung resultiert, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken aufzeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie unserer Galerie passt, aber auch definiti etwas Neues in unser Programm bringt.

Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können sie nicht alle in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, zwei- bis dreimal im Jahr für ca. 2 Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, einige schon seit 10 Ausgaben, und vielen Dank auch – vor allem – an alle teilnehmenden Künstler*innen, insbesondere an unsere TOP 9 und die 27 Honourable Mentions (von denen wir heute noch einige in unseren Instagram-Stories vorstellen).

 

 

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ART MATTERS 9

Online Group Exhibition

1. Gewinnerin
Kira Fröse

Als 1. Gewinnerin von ART MATTERS 9 präsentierte Kira Fröse von Juli bis August 2024 ihre LAB-Einzelausstellung Nach Strich und Faden in unserer Kölner Galerie.

2. Gewinner
Albrecht/Wilke

Als 2. Gewinner von ART MATTERS 9 präsentierte das Künstler-Duo Albrecht/Wilke von Juni bis August 2023 seine Online-Einzelausstellung Imbissnasen auf unserer Webseite.

2. – 16.12.2023 ... mehr >


FINALTAG: Sonntag 17. Dezember

   

1. PREIS: KIRA FRÖSE – Gewinnerin Galerie-Gruppenausstellung

Herzlichen Glückwunsch an KIRA FRÖSE: Die deutsche Künstlerin Kira Fröse (*1992, lebt und arbeitet in Bochum) ist heute die zweite unserer beiden ART MATTERS 9 Gewinnerinnen und wird 2024 mit einer Auswahl ihrer Arbeiten zu einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln eingeladen! Fröses Arbeiten sind emotional und thematisieren die Sehnsucht nach haptischen Erfahrungen. Glänzende Oberflächen, strukturierte fließende Formen und dynamische Materie - das Nebeneinander von Stille und Bewegung fasziniert und inspiriert uns. Ihre Arbeiten laden uns ein, unseren Sinnen zu misstrauen und Vertrautes neu zu interpretieren. Und in diesem Sinne haben wir bereits einige Ideen für eine schöne Präsentation mit den Werken von Kira Fröse und freuen uns auf eine baldige Zusammenarbeit mit der Künstlerin!

"Durch den Einsatz von Farbe, organischen, spielerischen und dynamischen Formen will meine Arbeit den Betrachter verführen und einladen, das, was vor ihm liegt, mit den eigenen Sinnen und der eigenen Vorstellungskraft zu erfahren. Unbewusst beeinflusst von der Ästhetik der Natur und von gebrauchten Gegenständen des täglichen Lebens, schaffe ich statische Formen, die Bewegung darstellen und trotz der Schwere ihrer Substanz glatt und leicht erscheinen. Bei näherer Betrachtung kann man erkennen, dass Ästhetik nur durch die Anwesenheit unästhetischer Details Bestand haben kann."

KIRA FRÖSE

quetschbar, 2015
alter Geschirrspüler, Textil, Sprühfarbe
70 x 68 x 50 cm

   

   

2. Preis: ALBRECHT/WILKE – Gewinner Online-Einzelausstellung

Herzlichen Glückwunsch an das Künstler-Duo ALBRECHT/WILKE: Die Berliner Künstler Albrecht/Wilke (Tim Albrecht, *1992 in Berlin and Hannes Wilke, *1991 in Stade) sind heute die ersten unserer beiden ART MATTERS 9 Gewinner*innen und werden in 2024 mit einer Auswahl ihrer Arbeiten auf Leinwand und Papier in einer Online-Einzelausstellung auf unserer Website und unseren Social Media Kanälen präsentiert! Figurativ, aber auch abstrakt, assoziativ, subjektiv – zentrales Thema der Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit dem deutschen Mittelschichtsmilieu. Dafür vermengen die Künstler die Kunst- und (Pop-)Kulturgeschichte des vergangenen Jahrhunderts mit einer kräftigen Portion Zeitgeist: Wir lieben einfach ihr humorvolles Spiel mit Klischees und ironischen Vergleichen und sind bereits jetzt auf die Zusammenarbeit gespannt!

"Wir sind Maler. Wir malen, was wir sehen. Wir malen, was gut ist!“ – mit diesen Sätzen leiten wir unser Manifest „Gute Malerei“ ein. Die zunächst dreist erscheinende Parole löst sich in Abgrenzung zum Begriff der Schlechten Malerei im weiteren Manifest als humorvolles Spiel mit Klischees und ironischen Vergleichen auf, so wie wir auch mit Malerei umgehen. Unsere Bilder sind eine Verwebung formaler Elemente, kunsthistorischer Zitate und einer Menge Ironie.“

ALBRECHT/WILKE

Currywurst (Kommste vonne Schicht, Wat schönret gibt et nich’), 2023
Öl und Acryl auf Leinwand
140 x 120 cm

   

   


Unsere TOP 15 ist komplett – vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung an (von oben links): Paul Ahl, Jan Jansen, Simone Pick, Jamie Drouin, Stephen Whatcott, Alejandro Javaloyas, Birgit Cauer, Danil Yordanov, Tom Cartmill, Amélie von Heydebreck, Heike Weber, Kira Fröse, Aleksandr Vladimirovich Nuss, Albrecht/Wilke & Xu Zheng.


Über ART MATTERS 9
:

Auch bei der insgesamt 9. ART MATTERS-Runde (8 reguläre und eine Special Edition im letzten Sommer) war es für uns nicht einfach, aus den vielen tollen Einsendungen, die wir auf unseren letzten Open Artist Call erhalten haben, nur 15 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen. Aber es war ein großes Vergnügen, so viele großartige künstlerische Positionen zu entdecken und kennen zu lernen!

Wir hoffen, dass aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen eine Ausstellung resultiert, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken aufzeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie unserer Galerie passt, aber auch definitv etwas Neues in unser Programm bringt.

Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können sie nicht alle in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, zwei- bis dreimal im Jahr für etwas mehr als zwei Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, einige schon seit 9 Ausgaben, und vielen Dank auch – vor allem – an alle teilnehmenden Künstler*innen, insbesondere an unsere TOP 15 und die 45 Honourable Mentions (von denen wir heute noch einige in unseren Instagram-Stories vorstellen).

 

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ART MATTERS 8 – Special Summer Edition

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinner
Eric Keller

Als Gewinner von ART MATTERS 8 nahm Eric Keller von September bis November 2024 an der Gruppenausstellung LANDSCHAFT?! in unserer Kölner Galerie teil.

19. – 28.8.2023 ... mehr >


FINALTAG: Montag 28. August

ERIC KELLER: Gewinner ART MATTERS Sommer 2023

Herzlichen Glückwunsch an ERIC KELLER: Der deutsche Künstler (geb. 1985, lebt und arbeitet in Dresden) ist mit seinem Bild „Einfahrt" (2022, Öl auf Holz, 60 x 85 cm) der Gewinner unseres ART MATTERS Sommer 2023 Wettbewerbs!
Wir laden ihn herzlich ein, mit einer Auswahl seiner Werke an einer Gruppenausstellung zum Thema LANDSCAPES in unserer Galerie in Köln im September 2024 teilzunehmen!

Die Gemälde von Eric Keller zeigen Orte, Städte und Landschaften, manchmal auch Menschen und Porträts. Es geht aber nicht nur um das Abbilden eines Ortes oder einer Person, sondern auch um die Beobachtung von erlebten Momenten, Stimmungen und Prozessen. Keller überführt seine visuellen Erinnerungen in eine malerische Fiktion, angesiedelt in einer ortlosen Sphäre voller Stimmungen und Gefühle. Wir sind fasziniert von der fast unheimlichen Atmosphäre in seinem Werk, von den erdigen Farben und Tönen seiner Landschaften, die oft seltsam neblig wirken. Seine an Traum- oder Filmbilder erinnernden Werke sind gewiss nicht optimistisch, aber die Geschichten, die sie entfalten, sind auf eine eigentümliche Weise sehr fesselnd. Kellers Bilder sind letztlich Fiktion, die uns eine emotionale Art der Wahrnehmung der Realität zeigen.

"[...] Je intensiver man hinschaut, desto besser erfassen die Augen den transparenten, vibrierenden und schillernden Reichtum von Kellers Farbgeweben. Seine Bilder sind jenseits der gegenständlichen Darstellungen auch Manifeste dafür, was mit den Mitteln der Malerei alles zu erreichen ist. Aber Keller arbeitet nicht konzeptuell. Er braucht keine theoretische Unterfütterung und lädt seine Bilder nicht mit kalkulierten Verweisen auf. Die Intuition und das innere visuelle Gedächtnis spielen eine wichtig Rolle. Im Gegensatz zu den meisten gegenständlichen Malern heute nutzt er keine Fotografien als Vorlagen. „Alles, was ich male, habe ich real gesehen“, erklärt Keller. „Aber ich halte in den Landschaften und Architekturen nichts fest, fotografiere auch nicht. In dem Moment vor Ort weiß ich noch nicht, dass ein Bild daraus entstehen wird.“ Ein unbewusstes Speichern. Beim Malen kehrt Keller in seiner Fantasie in die Räume und topografischen Situationen zurück. Er muss die Eindrücke aber alle tatsächlich erlebt haben. „Sonst werden sie für mich nicht benutzbar.“ [...]" (Ausschnitt aus Erinnerung an die Gegenwart: Sebastian Preuss über das Werk von Eric Keller)

 

ERIC KELLER

Einfahrt, 2022
Öl auf Holz
60 x 85 cm

   

   


Unsere finale TOP 9 ist komplett! Vielen Dank für Eure Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung (von oben links): Lorenz Bögle, Hanna Kaminski, Luis Zimmermann, Maximilian Welz, Lars Unger, Christo Daskaltsis, Eric Keller, Jean/Yohanan Delaunay-Israël & Marc Fiegle.


Über ART MATTERS SOMMER 2023:
Die erste Sommer-Sonderausgabe unserer ART MATTERS-Reihe folgte auf unseren jüngsten 8. offenen Künstleraufruf, mit dem wir zum ersten Mal ein Thema für die Einreichungen vorgegeben hatten: LANDSCHAFTEN. Bei der Auswahl der Künstler und ihrer Werke haben wir uns nicht unbedingt auf klassische, figurative Landschaftsdarstellungen konzentriert. Und so präsentieren wir auch abstrakte, fast minimalistische Arbeiten, die oft nur die Idee einer Landschaft vermitteln und die Ausstellung zu einer vielseitigen Gesamtpräsentation machen.

Auch bei dieser neuesten ART MATTERS-Runde fiel es uns nicht leicht, aus den vielen großartigen Einsendungen, die wir auf unseren 8. offenen Aufruf hin erhalten hatten, nur 9 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen. Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können nicht alles in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt zwei-/dreimal im Jahr für etwa zwei Wochen einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, einige von Euch schon seit 8 Ausgaben, und vielen Dank auch an alle teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen, insbesondere an unsere TOP 9 und die 27 Honourable Mentions (es gibt noch einige, die wir heute auf unseren Instagram Stories vorstellen!).

 

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ART MATTERS 7

Online Gruppen-Ausstellung

1. Gewinner
Austin Turley

Als 1. Gewinner von ART MATTERS 7 nahm Austin Turley von Januar bis März 2024 an der Gruppenausstellung unbunt in unserer Kölner Galerie teil.


2. Gewinnerin
Elizabeth Charnock

Als 2. Gewinnerin von ART MATTERS 7 präsentierte Elizabeth Charnock von Oktober bis Dezember 2023 ihre Online-Einzelausstellung At a Distance auf unserer Webseite.

8. – 23.4.2023 ... mehr >


FINALTAG: Sonntag 23. April

AUSTIN TURLEY: Gewinner Galerie-Gruppenausstellung

Herzlichen Glückwunsch an AUSTIN TURLEY: Der US-amerikanische Künstler (geb. 1977, lebt und arbeitet in Portland, OR) ist der zweite unserer beiden ART MATTERS 7 Gewinner und wird mit einer Auswahl seiner Werke zu einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln Anfang 2024 eingeladen! Wir sind fasziniert von Turleys künstlerischer Auseinandersetzung mit ofengeformtem, kaltbearbeitetem Glas. Die daraus resultierenden Wandobjekte sind sehr klein und zerbrechlich, aber dennoch kühn und eindrucksvoll. Wir haben bereits einige Ideen für eine schöne Präsentation mit Austin Turleys Werken und freuen uns auf eine baldige Zusammenarbeit mit dem Künstler!

"Spontaneität, Improvisation und die Techniken des Bricoleurs sind das Ergebnis scharfer Beobachtungen, die dazu führen können, im Unerwarteten Relevanz zu finden. Ich glaube, dass meine Art des Schaffens parallel zu der des Bricoleurs verläuft und die Vorstellung erforscht, dass Wissenschaft und mystisches Denken gleichwertige Ansätze sind, um die Welt um uns herum zu verstehen. Ich interessiere mich für den transformativen Charakter von Objekten, die sich im Laufe der Zeit entwickeln, erodieren und verändern. Während ich weiterhin lerne und mit der Komplexität von gebranntem Glas experimentiere, dreht sich mein Fokus und meine Forschung um die Sprache des Mediums selbst, wie es sich verhält, seine Merkmale und seine Eigenschaften. Ich glaube, dass die Betonung dieser Rhythmen, Muster und Formationen die Fähigkeit besitzt, als Stellvertreter für Dinge zu fungieren, die über sich selbst und seine scheinbar einfache physische Existenz hinausgehen. Diese Korrespondenz zwischen den Gläsern ist ein vielschichtiger, sich wiederholender Prozess des Aufhebens und Wiederherstellens, bei dem Strategien der Wiederholung, der Interferenz und der Unterbrechung eingesetzt werden. Mein Ziel ist es, Präsenz im Übersehenen zu schaffen und zu hinterfragen, wie wir unsere Bedingungen sehen, erfahren und steuern.“

AUSTIN TURLEY

Variant 5, 2022
im Ofen geformtes, kalt bearbeitetes Glas
18 x 13 x 2 cm

   

   

ELIZABETH CHARNOCK: Gewinnerin Online-Einzelausstellung

Herzlichen Glückwunsch an ELIZABETH CHARNOCK: Die junge Künstlerin (geboren 1990 in Großbritannien, lebt und arbeitet in Berlin) ist heute die erste unserer beiden ART MATTERS 7 Gewinnerinnen und wird ca. Ende 2023 mit einer Auswahl ihrer Tuschezeichnungen in einer Online-Einzelausstellung auf unserer Website und unseren Social Media Kanälen präsentiert! Charnocks unbewohnte Räume und urbane Situationen sind von eindringlicher Schönheit. Mit ihrem konzentrierten und klaren visuellen Vokabular gelingt es ihr, unsere spielerische Vorstellungskraft anzuregen. Ihr malerischer Minimalismus lässt auch offene Assoziationen über unsere moderne Zivilisation zu. Wir fühlen uns dem Werk der Künstlerin sehr verbunden, freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind gespannt, wohin sie uns führen wird!

"Die gebaute Umwelt und städtebauliche Ideologien ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Arbeit. Räumliche Beziehungen prägen ihre Arbeit in allen Maßstäben – von ganzen Städten und Straßenszenen bis hin zu den scheinbar banalen kleinen Strukturen, die unsere Umgebung durchdringen. Indem sie sich auf einen großen Bestand an Dokumentarfotografie bezieht, collagiert sie im Geiste mehrere urbane Elemente zu imaginären Umgebungen, die sie mit mehreren Schichten von Tinte auf Papier akribisch wiedergibt.
Ihre Arbeiten fangen oft Momente „dazwischen" ein – Miniaturschnappschüsse der Ruhe vor oder nach menschlicher Aktivität. Die von ihr geschaffenen Szenen bevölkern Welten, die völlig fiktiv, aber dennoch sofort wiedererkennbar sind. Die unbewohnten Räume rufen Gefühle der Isolation hervor, bieten Vertrautheit – aber nur aus der Ferne - und laden den Betrachter dazu ein, seinen eigenen Platz in der Umgebung zu überdenken.“

ELIZABETH CHARNOCK

Through the trees II, 2023
Tusche auf Papier
50 x 40 cm (ohne Rahmen)

   

   


Unsere TOP 15 ist komplett – vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung an (von oben links): Stephen Whatcott, Benjamin Schoones, Tom Cartmill, Petra Schmidt, Anja Rausch, Austin Turley, Pascal Ungerer, John Trashkowsky, Nicolas Vionnet, Heike Weber, Sinéad Butler-Aldridge, Nadine Karl, David Mohr, Elizabeth Charnock & Jaewon Kim.


Über ART MATTERS 7:

Auch bei der 7. ART MATTERS Runde war es für uns nicht einfach, aus den vielen tollen Einsendungen, die wir auf unseren 7. Open Artist Call erhalten haben, nur 15 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen. Aber es war ein großes Vergnügen, so viele großartige künstlerische Positionen zu entdecken und kennen zu lernen! Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können sie nicht alle in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, zweimal im Jahr für etwas mehr als zwei Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, einige schon seit 7 Ausgaben, und vielen Dank auch – vor allem – an alle teilnehmenden Künstler*innen, insbesondere an unsere TOP 15 und die 45 Honourable Mentions (von denen wir heute noch einige in unseren Instagram-Stories vorstellen).

 

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ART MATTERS 6

Online Gruppen-Ausstellung

1. Gewinnerin
Molly Thomson

Als 1. Gewinnerin von ART MATTERS 6 nahm Molly Thomson von Juni bis August 2023 an der Gruppenausstellung TRIALOGUE – Aspects of Abstraction in unserer Kölner Galerie teil.


2. Gewinnerin
Rosina Rosinski

Als 2. Gewinnerin von ART MATTERS 6 präsentierte Rosina Rosinski von Februar bis April 2023 ihre Online-Einzelausstellung Damian auf unserer Webseite.

15. – 30.10.2022 ... mehr >


FINALTAG: Sonntag 30. Oktober

   

MOLLY THOMSON: Gewinnerin Galerie-Gruppenausstellung

Herzlichen Glückwunsch an Molly Thomson: Die schottische Künstlerin (*1953, lebt und arbeitet in Norwich, England) ist die zweite unserer beiden ART MATTERS 6 Gewinnerinnen und wird im Jahr 2023 mit einer Auswahl ihrer Werke an einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilnehmen! Mehr dazu demnächst.

Dass mit Molly Thomson, ehemalige MA (Malerei) Studentin des Royal College of Art in London, eine zweite weibliche Position gewinnt, ist purer Zufall. Ihr Werk jedoch reiht sich nahtlos in unser größtenteils abstrakt-minimalistisches Galerieprogramm ein. Das Thema „skulpturale Malerei“ interessiert uns seit vielen Jahren und auch Thomson - vor allem Malerin - setzt sich mit dem Gegenstand des Gemäldes und seinen hybriden Identitäten auseinander.

„Meistens beginne ich mit der einfachen Tatsache der rechteckigen Bildtafel und versetze mich in die Position des Handelnden und des Beobachters, indem ich jedes Stück durch Schneiden, Zusammensetzen und Gießen neu forme - und darauf reagiere. Ich interessiere mich nicht nur für die vielschichtige Fassade, die sich präsentiert, sondern auch für die Tatsache, dass das Gemälde Schatten wirft und enthält.
[…] Oft sind Innenräume involviert, auch wenn sie nur durch kleinste Öffnungen zu sehen sind, und ich interessiere mich für die leisen Fragen, die solche Brüche in der Fassade aufwerfen können. Manchmal sind die Gemälde geschichtet und suggerieren komprimierte Schichten von parallelen Oberflächen. Manche Gemälde spielen leise auf das an, was nicht zu sehen ist oder nicht gesehen werden sollte, während andere ihre Gelenke beugen oder ihre Oberflächen mit etwas mehr Weite ausdehnen. […]“

Wir haben bereits einige Ideen für eine Gruppenausstellung mit Molly Thomsons Werken und freuen uns schon auf die Zusammenarbeit!

MOLLY THOMSON

Painting with wedged interior, 2022
Acryl, Spachtelmasse, Holzplatte
36 x 27 x 6 cm

   

   

ROSINA ROSINSKI: Gewinnerin Online-Einzelausstellung

Herzlichen Glückwunsch an Rosina Rosinski: Die junge Künstlerin (*1989, lebt und arbeitet in Dortmund) ist die erste unserer beiden ART MATTERS 6 Gewinner*innen und wird im Jahr 2023 mit einer Auswahl ihrer Bilder in einer Online-Einzelausstellung auf unserer Website und unseren Social Media Kanälen präsentiert! Mehr dazu demnächst.

Angesichts der bisher höchsten Beteiligung von Künstlerinnen an unserem ART MATTERS-Wettbewerb ist es nur angemessen, dass es auch mindestens eine Gewinnerin gibt. Rosina Rosinskis kühne Gemälde und Selbstporträts zeigen starke, überlebensgroße Frauenfiguren und basieren auf christlicher und mythologischer Ikonografie. Auf den ersten Blick grell, bunt und laut, ziehen die Gemälde den Betrachter zunehmend in ihren Bann, indem sie Geschlechterfragen erörtern und Themen wie Leben, Tod und Eitelkeit aufgreifen.

Rosina Rosinski ist nach Patrizia Kränzlein (ART MATTERS 2) erst unsere zweite weibliche Gewinner*in. Und es ist auch überhaupt das erste Mal, dass figurative Kunst bei unserem Wettbewerb gewinnt. Das liegt auch daran, dass wir mehr figurative Arbeiten eingereicht bekommen haben und daraus auswählen konnten als bei allen bisherigen ART MATTERS-Ausgaben zuvor.

Rosinskis Werke repräsentieren für uns eine komplett neue und aufregende Richtung. Sie funktionieren nicht nur im physischen Raum, sondern eignen sich durch ihre leuchtenden Farben und Rosinskis akribische Art, saubere, druckähnliche Oberflächen zu malen, auch perfekt für Online-Präsentationen. Wir fühlen uns dem Werk der Künstlerin sehr verbunden, freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind gespannt, wohin sie uns führen wird!

ROSINA ROSINSKI

Home safely (Venus mourning the death of Adonis), 2022
Acryl und Airbrush auf Leinwand
150 x 195 cm

   

   


Unsere TOP 15 ist komplett - vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung an (von oben links): Zixu Wang, Rosina Rosinski, Molly Thomson, Tomica Radulovic, Christine Lee, Gemma Carson, Brennan Wojtyla, Silvia Giordani, Katya Granova, Heike Weber, Frijke Coumans, Graziela Guardino, Roberto Rivadeneira, Mattia Noal und John Brendan Guinan.


Über ART MATTERS 6:

Auch bei der 6. ART MATTERS Runde war es für uns nicht einfach, aus den vielen tollen Einsendungen, die wir auf unseren 6. Open Artist Call erhalten haben, nur 15 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen. Aber es war ein großes Vergnügen, so viele großartige künstlerische Positionen zu entdecken und kennen zu lernen! Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können sie nicht alle in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, zweimal im Jahr für etwas mehr als zwei Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.

Besonders bemerkenswert fanden wir dieses Mal, dass sich vielmehr Künstlerinnen als sonst beworben haben. Dass es noch mehr internationale Beteiligung gab, besonders aus osteuropäischen aber auch nord- und verstärkt südeuropäischen Ländern. Viel mehr Bewerber als sonst gab es auch aus Asien, Nord- und Südamerika und Australien und sogar Afrika. Am meisten hat uns jedoch gefreut, dass sich auch endlich vermehrt figurativ arbeitende Künstler*innen angemeldet haben, da sonst die Abstraktion bei ART MATTERS immer stark vorherrschend war. All dies spiegelt sich in der Auswahl unserer TOP 15 wider, die so eklektisch ist wie nie zuvor.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, einige schon seit 6 Ausgaben, und vielen Dank auch - vor allem - an alle teilnehmenden Künstler, insbesondere an unsere TOP 15 und die 45 Honourable Mentions (von denen wir heute noch einige in unseren Instagram-Stories vorstellen).

 

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ART MATTERS 5

Online Gruppen-Ausstellung

1. Gewinner
Vittorio Bianchi

Als 1. Gewinner von ART MATTERS 5 nahm Vittorio Bianchi von Januar bis Februar 2023 an der Gruppenausstellung TRIALOGUE – Delicate Strength in unserer Kölner Galerie teil.


2. Gewinner
Arran Rahimian

Als 2. Gewinner von ART MATTERS 5 präsentierte Arran Rahimian von November 2022 bis Januar 2023 seine Online-Einzelausstellung TIME auf unserer Webseite.

9. – 24.4.2022 ... mehr >

   

ART MATTERS 5

Auf unseren 5. Open Artist Call folgend starten wir am Samstag 9. April um 18h unsere neue ART MATTERS 5 Online-Gruppenausstellung. Aus allen eingegangen Bewerbungen haben wir 15 Finalist*innen ausgewählt, die nacheinander bis zum 23. April mit ihren eingereichten Kunstwerken auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt werden. Jeden Tag um 18h werden ein neuer Name und ein neues Kunstwerk enthüllt, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt. Abgerundet wird die Präsentation unserer Top 15 durch „Honourable Mentions" in unseren täglichen Instagram-Stories, in denen wir die Arbeiten einer ausgewählten Anzahl von Künstler*innen würdigen, die den Sprung ins Finale knapp verpasst haben (45, um genau zu sein, gepostet vom 10. bis 24. April, jeweils 3 pro Tag und zwischen 12 und 18h).


Am Sonntag 24. April um 17 und 18h geben wir zum ersten Mal zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Eine*r wird eine Solo-Online-Ausstellung erhalten, der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppen-Ausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.


Über unsere ART MATTERS-Reihe:
Wie schon bei unseren ersten vier Open Artist Calls im April und November 2020 und April und November 2021 war uns bewusst, wie vielseitig und eklektisch diese fünfte Online-Ausstellung werden könnte. Aber gerade die Idee eines offenen Aufrufs hat uns gereizt: Künstler aus den unterschiedlichsten Richtungen einzuladen, sich zu bewerben und ihre Arbeiten einzureichen. Aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen erhoffen wir uns eine Ausstellung, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken zeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie der Galerie passt, aber auch etwas Neues in unser Programm bringt.

Finaltag 3/3 - VITTORIO BIANCHI

Herzlichen Glückwunsch an Vittorio Bianchi: Der italienische Künstler aus Mailand ist der zweite unserer beiden heutigen ART MATTERS 5 Gewinner und wird bald mit einer Auswahl seiner Werke in einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln präsentiert werden! Mehr Informationen dazu in Kürze.

Natürlich ist es schwierig, aus einer Vielzahl von Künstlern und Künstlerinnen, die sich durch einen Open Call beworben haben, einen Gewinner bzw. zwei Gewinner auszuwählen. Es geht dabei auch nicht um besser oder schlechter. Vielmehr um ein Gefühl. Wie zuvor auch schon bei Arran Rahimian beschrieben, fühlen wir bei Vittorio Bianchi eine starke Verbundenheit mit seinem Werk und glauben, dass es gut in unser Galerieprogramm passt! Einer unserer Favoriten seit die Arbeit eingereicht wurde aufgrund der ihr eigenen textilen und auch skulpturalen Aspekte, haben wir schon ein sehr schönes Projekt im Kopf, das wir sobald wie möglich mit dem Künstler umsetzen werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind gespannt, was sich daraus entwickelt!

Gewinner 1/2: Vittorio Bianchi

R #6, 2019
Polyurethan, Nylon, Capaver Glasgewebe
119 x 83,5 cm

   

Sonntag 24. April: Finaltag 2/3 - ARRAN RAHIMIAN

Herzlichen Glückwunsch an Arran Rahimian: Der junge, in Edinburgh lebende und arbeitende Künstler ist der erste unserer zwei heutigen ART MATTERS 5 Gewinner und wird demnächst mit einer Auswahl seiner Gemälde in einer Online-Einzelausstellung auf unserer Webseite und unseren Social Media-Kanälen präsentiert werden! Mehr Infos hierzu bald.

Wir fühlen eine starke Verbundenheit mit dem Werk des Künstlers und glauben, dass es sich gut in unser Galerie-Programm einfügen wird und auch als Online-Ausstellung gut vermittelbar ist. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind gespannt, wohin uns dies führen wird!

Gewinner 2/2: Arran Rahimian

46 Hours, 2022
Öl auf Leinwand
76 x 70 cm (gerahmt)

   

TOP 15

Unsere Top 15 ist komplett - vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung an (in der Reihenfolge ihrer täglichen Posts): Stephen Wozniak, Bianca Barandun, Stephen Whatcott, Max Geisler, Mika Natri, Elliott Mickleburgh, Arran Rahimian, Tomoko Konae, Alejandro Javaloyas, James OKeefe, Paulus Maassen, Johannes Steininger, Vittorio Bianchi, Jonathan Ducrest und Johan Van Oeckel.

 

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ART MATTERS 4

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinner
Alireza Elahi

Als Gewinner von ART MATTERS 4 nahm Alireza Elahi von Juni bis August 2022 an der Gruppenausstellung Where the Rubber Meets the Road in unserer Kölner Galerie teil.

17. – 31.10.2021 ... mehr >

 

ART MATTERS 4

Auf unseren 4. Open Artist Call folgend haben wir am Sonntag 17. Oktober um 18h unsere neue ART MATTERS 4 Online-Gruppenausstellung gestartet. Aus allen eingegangen Bewerbungen haben wir 15 Finalist*innen ausgewählt, die nacheinander bis zum 31. Oktober mit ihren eingereichten Kunstwerken auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt werden. Jeden Tag um 18h werden ein neuer Name und ein neues Kunstwerk enthüllt, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt. Abgerundet wird die Präsentation unserer Top 15 durch „Honourable Mentions" in unseren täglichen Instagram-Stories, in denen wir die Arbeiten einer ausgewählten Anzahl von Künstlern würdigen, die den Sprung ins Finale knapp verpasst haben (90, um genau zu sein, gepostet vom 18. Oktober bis 1. November, jeweils 6 pro Tag und zwischen 12 und 18h).

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über unsere ART MATTERS-Reihe:
Wie schon bei unseren ersten drei Open Artist Calls im April und November 2020  und April 2021 war uns bewusst, wie vielseitig und eklektisch diese vierte Online-Ausstellung werden könnte. Aber gerade die Idee eines offenen Aufrufs hat uns gereizt: Künstler aus den unterschiedlichsten Richtungen einzuladen, sich zu bewerben und ihre Arbeiten einzureichen. Aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen erhoffen wir uns eine Ausstellung, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken zeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie der Galerie passt, aber auch etwas Neues in unser Programm bringt.

Finaltag

ART MATTERS 4: And the winner is… Alireza Elahi (*1991, lebt und arbeitet Teheran) – herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns, zum ersten Mal einen iranischen Künstler in unser Programm aufzunehmen und seine expressiv-abstrakte Malerei in einer unserer kommenden Galerie-Gruppenausstellungen zu präsentieren.

Auch beim 4. ART MATTERS-Durchgang ist es uns nicht leicht gefallen, aus den vielen großartigen Einsendungen, die wir im Rahmen unseres 4. Open Artist Call erhalten haben, nur 15 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen und dann auch noch eine*n einzige*n Gewinner*in zu bestimmen... Es hat uns auf jeden Fall Spaß gemacht, so viele tolle künstlerische Positionen zu entdecken bzw. sie besser kennenzulernen! Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, wir können nicht alles in unserer Galerie zeigen. Aber die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, zweimal im Jahr über etwas mehr als 2 Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Publikum online vorzustellen.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt mitverfolgen, einige von Ihnen/Euch schon seit 4 Ausgaben mittlerweile, und vielen Dank auch – vor allem – an alle beteiligten Künstler*innen, insbesondere an unsere Top 15, nämlich (in Reihenfolge ihrer täglichen Posts): Alireza Elahi, Katja Pál, Bislacchi, Amir Chasson, Mariejon de Jong-Buijs, Aaron Kaveh Ossia, Molly Thomson, René Korten, Stephen Wozniak, Peter Evans, Eva Dijkstra, Beverly Rautenberg, Alan Greenberg, Clemens Gritl und last but not least Sharon Haward.

Doch am Ende kann es auch hier nur eine*n geben und wir haben den jungen iranischen Künstler Alireza Elahi in einer äußerst knappen Entscheidung zum ART MATTERS 4 Gewinner gewählt. Mit seiner eingereichten Arbeit „ohne Titel“ (2020, Acryl und Sprühfarbe auf grundierter Leinwand, 150 x 100 cm) und seinem Künstler-Statement sowie seinem gesamten künstlerischen Ansatz/Werk hat er uns komplett überzeugt und wir freuen uns, ihn 2022 zu einer thematischen Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln einzuladen. Wir haben bereits ein tolles Projekt im Kopf und sind uns sicher, dass Alirezas Arbeit wunderbar zu uns passen wird – weitere Informationen folgen in Kürze!

 

ALIREZA ELAHI

ohne Titel, 2020
Acryl und Sprühfarbe auf grundierter Leinwand
150 x 100 cm



UNSERE TOP 15

 

 

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ART MATTERS 3

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinner
Stephen Burke

Als Gewinner von ART MATTERS 3 nahm Stephen Burke von Juni bis August 2022 an der Gruppenausstellung Where the Rubber Meets the Road in unserer Kölner Galerie teil.

11.4. – 25.4.2021 ... mehr >

 

ART MATTERS 3

Um unsere neue Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3 zu organisieren und kuratieren, haben wir vom 14. bis 28. März 2021 per Open Call nach internationalen bildenden Künstlern gesucht. Aus allen eingegangenen Bewerbungen wählte unsere unabhängige Jury, das Reclaim-Kollektiv, schließlich 15 aus.

Alle 15 Finalist*innen werden ab Sonntag, den 11. April, täglich um 18 Uhr MEZ mit ihren eingereichten Arbeiten exklusiv auf galerie-biesenbach.de und unseren Instagram/Facebook-Accounts vorgestellt. Abgerundet wird die Präsentation unserer Top 15 durch „Honourable Mentions" in unseren täglichen Instagram-Stories, in denen wir die Arbeiten einer ausgewählten Anzahl von Künstlern würdigen, die den Sprung ins Finale knapp verpasst haben (90, um genau zu sein, gepostet vom 12. bis 26. April, jeweils 6 pro Tag und zwischen 12 und 18h).

Am Montag, den 26. April um 18 Uhr wird der/die Gewinner*in unseres Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zu einer Ausstellung im Jahr 2021 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über unsere ART MATTERS-Reihe:
Wie schon bei unseren ersten beiden Open Artist Calls im April und November 2020 war uns bewusst, wie vielseitig und eklektisch diese dritte Online-Ausstellung werden könnte – zumal wir uns dafür entschieden hatten, sie von einer unabhängigen Jury kuratieren zu lassen. Aber gerade die Idee eines offenen Calls hat uns gereizt: Künstler aus den unterschiedlichsten Richtungen einzuladen, sich zu bewerben und ihre Arbeiten einzureichen. Aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen erhoffen wir uns eine Ausstellung, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken zeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie der Galerie passt, aber auch etwas Neues in unser Programm bringt.

 

Finaltag

Wir möchten uns bei unserer Jury – den Jungs vom Reclaim Kollektiv – bedanken, die mit uns an diesem Projekt zusammengearbeitet und eine so schöne, vielseitige Ausstellung kuratiert hat! Wir wissen, wie schwer es ist, aus allen Einsendungen, die wir im Rahmen unseres offenen Open Calls erhalten haben, eine Auswahl von nur 15 Künstler*innen zu treffen und dann auch noch eine*n Gewinner*in zu bestimmen... Es hat uns auf jeden Fall Spaß gemacht, so viele tolle künstlerische Positionen zu entdecken bzw. sie besser kennenzulernen!

Vielen Dank auch an alle, die dieses Projekt mitverfolgen, einige von Ihnen/Euch schon seit wir vor einem Jahr damit begonnen haben, und vielen Dank – vor allem – an alle beteiligten Künstler*innen, insbesondere an unsere Top 15, nämlich (in Reihenfolge ihrer täglichen Posts): Patia Fa, Isabella Convertino, Jeroen Molenaar, Dorota Goczal, PUTPUT, Vera Saldivar de Lira, Paul Snell, Chris Tille, Stephen Burke, Oliver Cain, Susanne Stähli, Daniel Morata Gressel, Rafael Raposo Pires, Maaike Kramer und last but not least Francisco Valenca Vaz.

Aber am Ende kann es auch hier nur eine*n geben und unsere Jury hat Stephen Burke (*1991 in Dublin, lebt und arbeitet in Dublin) in einer äußerst knappen Entscheidung zum ART MATTERS 3 Gewinner gewählt. Herzlichen Glückwunsch! Mit seiner eingereichten Arbeit Bump aus dem Jahr 2021 (Sprühfarbe, Emulsion und Kaugummi auf taktilen Fliesen, Stahlrahmen, 60 x 45 x 3 cm) und seinem Statement sowie seinem gesamten künstlerischen Ansatz/werk hat er nicht nur unsere Jury überzeugt und wir freuen uns, ihn 2022 zu einer thematischen Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln einzuladen. Wir haben bereits ein tolles Projekt im Kopf – weitere Informationen folgen in Kürze!

 

STEPHEN BURKE

Bump, 2021
Sprühfarbe, Emulsion und Kaugummi auf taktilen Fliesen, Stahlrahmen
60 x 45 x 3 cm



UNSERE TOP 15

 

 

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ART MATTERS 2

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinnerin
Patrizia Kränzlein

Als Gewinnerin von ART MATTERS 2 nahm Patrizia Kränzlein von September bis Oktober 2021 an der Gruppenausstellung PoP - Painting on Paper in unserer Kölner Galerie teil.

29.11. – 14.12.2020 ... mehr >

 

ART MATTERS 2

Um unsere Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 2 zu kuratieren, starteten wir am 8. November unseren zweiten Open Call mit dem Ziel, 15 neue Künstler*innen zu finden. Bis Montag Abend haben wir zwei Wochen lang täglich um 18h die Finalist*innen mit ihren eingereichten Arbeiten einzeln vorgestellt.

Am 14. Dezember verkündeten wir die Gewinnerin. Wir freuen uns, Patrizia Kränzlein (*1987 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Stuttgart) als die Gewinnerin unserer Ausschreibung einzuladen, im Sommer 2021 an einer thematischen Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Ihre sensible Formsprache und Herangehensweise an das Medium Papier haben uns begeistert und bringen neue, interessante Aspekte in unser Galerieprogramm.

Für uns war es extrem schwierig, aus so vielen bemerkenswerten künstlerischen Positionen eine einzige herauszupicken. Deswegen hier ein herzliches Dankeschön an alle Künstler*innen, die ihre Arbeiten eingereicht haben. Es hat uns sehr viel Freude bereitet, diese tollen Künstler*innen zu entdecken oder besser kennenzulernen!

Die Finalist*innenin – der Reihe ihrer täglichen Präsentation nach: Birte Horn, Armin Mühsam, Laura Jane Scott, Tonneke Sengers, Viktoria Körösi, Sali Muller, Paul Corvers, Stuart Fineman, Katja Pál, Ute Krafft, Evelyn Snoek, Andrew Clausen, Alex De Bruycker & Yoella Razili

 

PATRIZIA KRÄNZLEIN

o.T., 2020
Linolfarbe und Graphit auf Papier (auf Platte aufgezogen), 70 x 50 cm

 

UNSERE TOP 15

 

 

 

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ART MATTERS 1

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinner
Jussi Niva

Als Gewinner von ART MATTERS 1 nahm Jussi Niva von Januar bis April 2021 an der Gruppenausstellung Sculptural.Painting. in unserer Kölner Galerie teil.

12.4. – 26.4.2020 ... mehr >

 

ART MATTERS 1

1 neue(r) Künstler(in) täglich 18h!

Aus der Corona-/Lockdown-Situation im März/April heraus – Ausstellung verschoben, Galerie für Publikumsverkehr geschlossen – ist unsere erste virtuelle Gruppenausstellung ART MATTERS entstanden, die nur online auf www.galerie-biesenbach.de und unseren Instagram und Facebook-Accounts besichtigt werden konnte. Ungewöhnliche Zeiten, neue Wege!

Mit einem auf Instagram gestarteten Open Call haben wir zwei Wochen lang neue KünstlerInnen gesucht und schließlich 15 TeilnehmerInnen für unsere Gruppenausstellung ausgewählt.

Uns war bewusst, wie eklektisch diese Online Only-Ausstellung ausfallen könnte. Doch genau in der Idee des Open Call lag für uns der Reiz: Künstler der unterschiedlichsten Richtungen aufzufordern, sich zu bewerben und ihre Arbeit einzureichen. Aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen haben wir eine Ausstellung kuratiert, die ein Spannungsfeld aber auch einen symbiotischer Dialog zwischen den einzelnen KünstlerInnen und Kunstwerken aufzeigt. Eine Ausstellung, die zur Richtung und Philosophie der Galerie passt, aber auch Neues in unser Programm gebracht hat.

Ab Sonntag, 12. April wurden täglich um 18 Uhr jeweils ein(e) KünstlerIn mit dem eingereichten Werk vorgestellt. Am 26.4. wurde der oder die GewinnerIn unserer Ausschreibung verkündet und zur Teilnahme an einer später stattfindenden Ausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen. Unsere Wahl war auf Jussi Niva gefallen, der mit einer Auswahl seiner Arbeiten in der Gruppenausstellung "Sculptural.Painting." im Januar/Februar 2021 präsentiert wird.

Mit Arbeiten von: Christina Augustesen, Carlos Balbás, Bram Braam, Michael Craik, Alex De Bruycker, Viktoria Körösi, Ute Krafft, Vincent Lo Brutto, Daniel Müller-Jansen, Jussi Niva, PUTPUT, Beverly Rautenberg, Michael Samuels, Jon Thomas & Michael Weißköppel

 

Jussi Niva

Another Together, 2019
Öl auf Holz, 199 x 53 x 29 cm

 

UNSERE TOP 15

 

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