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Group Show
Linien, Bögen & Gesten
Die Werke von Sergio Femar (*1990 in Galicien, Spanien, lebt und arbeitet ebendort) erinnern an die raffinierte Materialverwendung der Arte Povera, aber er zeigt durch die verschiedenen Schnitte im Holz einen neuen Weg auf, sich ihr zu nähern. Stücke dieses Materials werden bemalt, besprüht und zusammengesetzt, um einzigartige und heitere Reflexionen zu erzeugen.
„Meine Arbeit steht zwischen der Ruhe des Ateliers und dem hektischen Tempo der zeitgenössischen Kultur und ihrer Vergänglichkeit. Sie führt den Vandalen-Akt zu einem reifen Nachdenken, mit anderen Worten, sie bringt die Freuden des Schaffens zurück, ohne sich durch akademischen Druck eingeschränkt zu fühlen, indem sie das Risiko als verbindendes Element zwischen Schwindel und Gelassenheit einsetzt.
Die Wand- und Raumplastiken von Heike Weber (*1971 in Nürtingen, lebt und arbeitet in Köln) entwickeln ihre eigene Formsprache durch durch das Verbinden von Bögen. Es entstehen Keramiken mit Innenräumen. Sie zeigen eine Komplexität und Dreidimensionalität, fügen sich mit einer unaufdringlichen Leichtigkeit in ihre Umgebung ein und bilden dabei einen eigenen Raum. Klarheit in der konkreten Form, die Dreidimensionalität an der Wand, das Spiel mit dem Raum in der Form und dem Glasurauftrag am fertigen Objekt zeichnen die Keramiken aus. Die Keramik-Objekte sind Einzelanfertigungen und entstammen nicht aus einer Gießform. Jedes Objekt wird von Hand geformt, gebrannt, geschliffen und oft mehrfach glasiert.
Seit über zwei Jahrzehnten erkundet Douglas Witmer (*1971 in Winchester, Virginia, lebt und arbeitet in Philadelphia) kontinuierlich und subjektiv die Materialität des gemalten Objektes und verfeinert dabei schrittweise seine Arbeit im Rahmen der reduktiven abstrakten Malerei. Seine elementaren kompositorischen Strukturen werden durch sinnliche Farben und vielfältig improvisierte gestische und zufällige Handlungen aktiviert. Sein nachhaltiges Interesse besteht darin, einen visuellen Ort zu schaffen, der in offener Weise zu persönlichen Seh- und Empfindungserfahrungen einlädt.
13.3. – 25.4.2026