Gisela Krohn

lebt und arbeitet am Starnberger See

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Die Malerin Gisela Krohn (*1966 in Köln, lebt und arbeitet in Berlin und am Starnberger See) studierte bei dem Kölner Maler Paul Greven und in Berlin an der Hochschule der Künste bei Werner Liebmann und Hans Schimansky. Ihr künstlerisches Empfinden des Raumes und ihr Beherrschen großformatiger Leinwände hat Gisela Krohn als langjährige Theater-Malerin geschult. Ihr Werk konzentriert sich auf das Sujet der Landschaft.

Das Thema der gefährdeten Natur zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Œuvre. „Mir geht es um die intime Durchdringung von Natur und menschlicher Kultur. Ich denke, dass meine Bilder so etwas wie einen Riss bezeichnen, der durch die Natur und den Menschen gleichermaßen hindurchgeht“, sagt die Künstlerin.

Naturerfahrung ist seit der Renaissance ein epochen- und generationsübergreifendes Thema. Moderne Künstler wie Gisela Krohn setzen sich mit Natur und Landschaft doppeldeutig auseinander: Melancholisch-romantische Aspekte und traumverlorene Stimmung stehen neben Empfindungen der Entfremdung von der Natur und der zunehmenden Ignoranz des Menschen gegenüber Naturzerstörung und der Bedrohung von Natur überall auf der Welt. Zu diesem Aspekt kommt hinzu, dass besonders das Waldsujet eine metaphysische Auseinandersetzung mit Themen wie Vergänglichkeit und Unbeständigkeit sowie dem steten Wechsel von Werden und Vergehen ermöglicht.

Auch wenn in Gisela Krohns Bildern Menschen nur indirekt vorkommen, beispielsweise durch Wege, Pfade oder Türme in der Waldlandschaft, so entsteht doch immer eine Synthese von Außen- und Innenwelt. Und ob die Künstlerin ihr „Atelier“ in den winterlichen Wäldern Kanadas oder in der bayrischen Bergwelt aufschlägt, um sich, wie Gisela Krohn selbst sagt „der Realität zu stellen“, so scheint in ihren Arbeiten doch immer eine tiefere Dimension auf: In ihrer organischen Struktur, Fragilität und Verletzlichkeit gleicht die Natur dem Menschen.

In subtilem Farbenspiel und faszinierenden Kompositionen gelingt es Gisela Krohn, die Schönheit der Natur und deren Bedrohung gleichermaßen zu thematisieren.


Biographie

1966
geboren in Köln
Ausbildung zur Theatermalerin an der Deutschen Oper Berlin
1991‑95 Studium der Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. W. Liebmann
1995-01 Erasmus Stipendium, Bordeaux
2000 Diplom der Malerei, Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei H. Schimansky
2001 Artist in Residence in Nizza, Florenz, Stromboli und Oslo
2004-07 Artist in Residence, Costa Rica
2007 Einladung nach Südafrika, Projekt "Victoriafälle"
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Ausgewählte Einzel- und Gruppenausstellungen

2018 Galerie Rother und Winter, Wiesbaden (G)
von Fraunberg Art Galerie, Düsseldorf (E)
2017       
Galerie Biesenbach, Köln (E)
Galerie Biesenbach, Köln (G)
2016 Galerie Villa Köppe, Berlin (E)
Galerie Frey, Wien (E)
Galerie Madesta, Regensburg (S)
2015 Galerie Frey, Salzburg (E)
Galerie Biesenbach, Köln (E)
Galerie Biesenbach, Köln (G)
2014 Neue Galerie im Kulturhaus Beda, Bitburg (G)
Galerie Art Affair, Regensburg (E)
Galerie Biesenbach, Köln (G)
2013 ARD-Hauptstadtstudios, Berlin (E)
Galerie Wittenbrink, München (E)
Long & Ryle, London (G)
TU Berlin, Hauptgebäude, Lichthof (G)
2012 DSV Kunstkontor Stuttgart (E)
Kunsthandel Melsheimer, Köln (E)
Berlin Art Projects, Berlin (G)
2011 XII International Workshop of Visual Arts and Artists
Meeting in Marianowo, Polen (G)
2009 Kunstamt Berlin (E)
Galerie Wittenbrink, München (E)
2007 Galerie Wittenbrink, München (E)
La Biennale du Prieuré, Belgien (G)
2006 Kunsthandel Melsheimer, Köln (E)
Audi-Forum Berlin (E)
2005 Galerie im Körnerpark Berlin (E)
2004 Galerie Wittenbrink, München (E)
Stift Neuzelle, deutsch-polnisches Stipendium des Landes Brandenburg (E)
2003 Galerie Bago, Berlin (E)
Galerie Wittenbrink, München (G)
2001 Diplomausstellung, Kunsthochschule Berlin (E)
2000   Goethe-Institut Bordeaux (E)


Ausgewählte öffentliche und private Sammlungen

  • Audi AG Berlin
  • DSV Kontor Stuttgart

    

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