Projekt ASKI

   

Somone Alive - Ausstellung Freitag 24. September bis Samstag 25. Oktober 2021

ASKI

ASKI ist seit ca. 2006 aktiv kunstschaffend, die ersten interaktiven Objekte wurden Anfang 2014 gebaut und ausgestellt. In nahezu allen seinen Arbeiten spielt Software als Medium eine zentrale Rolle: in der ersten Schaffensperiode diente Software als Werkzeug, um Digitale Grafiken, Animationen oder auch Klangkompositionen zu erzeugen. Seit 2014 ist Software Kernbestandteil seiner meist interaktiven Kunstwerke. Software als Medium wird in der Bildenden Kunst eher exotisch bewertet. In dem Gesamtwerk von ASKI wird versucht, möglichst viele Aspekte der Frage zu beleuchten, welche zusätzlichen neuen Möglichkeiten sich durch den Einsatz von Software in der Kunst ergeben. Es gibt Aspekte, die völlig neu sind, beispielsweise kann sich der Charakter einer Arbeit durch die Änderung der in ihr laufenden Software verändern. Fragen nach dem Original einer Arbeit stellen sich ebenso wie völlig neue Aspekte wie Versionierung oder auch der Einfluss von Künstlicher Intelligenz.

Die Ausstellung „Someone Alive“ in der Galerie Biesenbach zeigt 3 großformatige Arbeiten des Kölner Künstlers ASKI. Die Ausstellung ist für den Zeitraum Juni 2021 geplant, kann aber auf Grund der Corona-Pandemie noch Terminänderungen erfahren. Die großzügige Förderung des kunstfonds wurde verwendet, um die Realisierung der bislang nicht in dieser Größe gefertigten Arbeiten zu finanzieren und einen Katalog zur Ausstellung anzubieten.

Bei den ausgestellten Arbeiten handelt es sich um großformatige Objekte (120cm hoch, 51cm breit), die flach ausgefertigt sind (3,5cm tief) und hängend an der Wand montiert werden. Alle drei Objekte sind äußerlich und innerlich gleich aufgebaut: sie bestehen aus zwei miteinander starr verbundenen Schattenfugenrahmen aus Holz, in die schwebend Platten eingelassen sind. Die obere Platte besteht aus Kupfer, die untere Platte aus weiß beschichtetem Aluminium-Dibond, die Rückwand besteht aus Werkzeugstahl. Alle ausgestellten Objekte enthalten im Inneren LEDs, das Licht kann durch die schwebende Aufhängung der Platten nach außen dringen. Es ist explizit erwünscht, dass die Kupferplatten durch den Betrachter berührt werden, zusätzlich enthalten die Objekte versteckte Abstandssensoren, so dass sich das im Inneren erzeugte Licht durch die Berührung und Präsenz des Betrachters ändern kann. Die drei Objekte unterscheiden sich nur in der Art, wie sie auf Berührung und Präsenz reagieren: äußerlich scheinen sie völlig identisch zu sein, aber in ihrem Inneren laufen unterschiedliche Vorgänge ab. Der Besucher wird mit der Frage konfrontiert, in wieweit ein abstraktes Objekt ein Innenleben wie z.B. Stimmungen haben kann und wie er als Besucher auf das Objekt einwirkt. Die drei Objekte sind zudem miteinander im Kontakt und können sich Mitteilungen senden. Weiterhin haben die Objekte eine von außen erreichbare Schnittstelle, so dass der Betrachter mit seinem Smartphone einen Einblick in einen Teil des Innenlebens erhält. Die Objekte haben ein Gedächtnis und auch einen Zeitsinn, so dass die Reaktionen sowohl auf Grund der Tageszeit, der Stimmung als auch der Erfahrungen unterschiedlich ausfallen können.

Stiftung Kunstfonds – zielgerichtete Förderung zeitgenössischer Kunst und Künstler:innen

Die Stiftung Kunstfonds setzt sich seit 40 Jahren dafür ein, künstlerisches Schaffen in Deutschland zu fördern und die Vermittlung zeitgenössischer bildender Kunst bundesweit zu unterstützen. Viele inzwischen anerkannte und erfolgreiche Künstler:innen begannen ihre Karriere mit einem Kunstfonds-Stipendium. Sie sind heute weltweit in Ausstellungen, Biennalen und Kunstmessen vertreten; ihre Werke werden in renommierten Museen und Sammlungen gezeigt. Dies belegt das Gespür der Kunstfonds-Gremien für heranwachsende Talente und die gezielte Förderung künstlerischer Arbeit.

Jährlich vergeben wir bis zu 2 Millionen Euro an Künstler:innen, Galerien, Kunstvereine, Museen und freie Kurator:innen. Rund 2.700 Stipendiat:innen, Projekte, Ausstellungen und Dokumentationen wurden bislang von uns gefördert – mit einem bisherigen Gesamtvolumen von mehr als 37 Millionen Euro. Auch während der Corona-Pandemie und im Rahmen von NEUSTART KULTUR leistet der Kunstfonds einen wesentlichen Beitrag zu Erhalt und Stärkung der bundesweiten Kunstszene und vergibt Sonderförderungen.

 

 

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