Group Show

Gruppenausstellung mit 8 Künstlern und minimalistischen Werken ... mehr >

Minimalistisch-abstrakte Gemälde, Assemblagen und Wandobjekte von Nicolò Baraggioli (IT, *1985), Ivan De Menis (IT), Graphic Surgery (NL, *1978 als Erris Huigens und Gysbert Zijlstra), Aske Sigurd Kraul (DK, *1985), Ji Eun Lee (KR, *1984), Matthias Recht (DE, *1984), Douglas Witmer (US, *1971) und Hideaki Yamanobe (JP, *1964)

Die Midissage findet im Rahmen der 9. K1-Galerien-Köln-Rundganges statt:
20 Kölner Innenstadt-Galerien halten ihre Räume am Sonntag, 26. Januar, von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Auszug aus einem Artikel von Heidrun Wirth
 
Es scheint in dieser nichtfigurativen, oft "konkret" genannten Kunst ein weltweit verbindendes Band zu geben, hier demonstriert von dem 1964 in Tokyo geborenen Japaner Hideaki Yamanobe, dem 1971 geborenen, aus Philadelphia stammenden Douglas Witmer, dem niederländischen Künstlerduo Graphic Surgery (Gisbert Zijstra und Erris Huigens) und dem 1985 in Genua geborenen Nicolò Baraggioli.

Und trotzdem tut sich eine schier unerschöpfliche Diversität auf: Perfektes neben dem Unvollendetem, hochglänzende, spiegelnde Oberflächen (Baraggioli) im Gegenüber zu einer matten Farbigkeit (Witmer, Yamanobe). Die bei dem Japaner fast an vegetabile Formen erinnernde Malerei kontrastiert mit Materialassemblagen, die nichts anderes sein wollen als schwarze übereinandergelegte Latten (Graphic Surgery). Irrationale Durchblicke entstehen im Spiel aus Konstruktion und Dekonstruktion. Doch die gute nachdenkliche Pinselarbeit kann sich samt Farbspritzern daneben behaupten. Damit wird wieder einmal das längst tot gesagte "Tafelbild" hinterfragt, das auch hier Bestand hat. Und so liegt der Reiz in dieser Gruppenausstellung auch darin, dass die Wahrnehmung wie von selbst sensibilisiert wird.

Dies meinte der von der Mennonit-Kultur in Lancaster, Pennsylvania beeinflusste Douglas Witmer, der "die tiefen Beziehungen zur Einfachheit, zum Frieden-Stiften und zur Demut" studierte: "Im 21. Jahrhundert sehe ich mein Werk als klare Alternative zu unserer visuellen Kultur, die sich durch Geschwindigkeit, Vielschichtigkeit und Komplexität auszeichnet. Meine Hoffnung ist, dass ich schlicht die Sinne anregen kann, wie es sich allein bei der Bildbetrachtung ergibt".
18.1. – 29.2.2020

Vernissage
Freitag, 17. Januar 2020
18 – 21 Uhr
Künstler anwesend

Midissage
Sonntag, 26. Januar 2020
11 – 16 Uhr
K1 Galerien Köln Rundgang

Öffnungszeiten  
Dienstag – Freitag 11 – 19 Uhr
Samstag 12 – 16 Uhr
u. n. V.