29.01.2020

Group Show

MNMLSM II

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Auf zu neuen Ufern: Wir starten das neue Jahrzehnt mit neuem Konzept für die Galerie.

Ab Januar 2020 zeigen wir unsere Ausstellungen ausschließlich in temporären Räumen in Köln. Zusätzlich geht die Galerie Biesenbach auf Reisen: Präsentationen in Berlin und Paris sind bereits geplant.

Termin und Adresse für unseren Start im Januar stehen fest und wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung unserer Gruppenausstellung MNMLSM II am Freitag, 17. Januar, 18 bis 21h:
Galerie Biesenbach
c/o Haus der Stiftungen
Zeughausstraße 26
50667 Köln

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Gruppenausstellung minimalistischer Werke 8 internationaler Künstler ... mehr >

Thematische Fortsetzung unserer Gruppenausstellung MNMLSM aus dem Jahr 2018: minimalistisch-abstrakte Gemälde und Wandskulpturen von Nicolò Baraggioli (IT, *1985), Ivan De Menis (IT, *1973), Graphic Surgery (NL, *1978 als Erris Huigens und Gysbert Zijlstra), Aske Sigurd Kraul (DK, *1985), Ji Eun Lee (KR, *1984), Matthias Recht (DE, *1984), Douglas Witmer (US, *1971) und Hideaki Yamanobe (JP, *1964)

MNMLSM II wird in unserem ersten temporären Ausstellungsraum in 2020 gezeigt:
Galerie Biesenbach
c/o Haus der Stiftungen
Zeughausstraße 26
50667 Köln

Die Midissage findet im Rahmen des 9. K1 Galerien-Rundganges statt: 20 Kölner Innenstadt-Galerien halten ihre Räume am Sonntag, den 26. Januar, von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Auszug aus einem Artikel von Heidrun Wirth über MNMLSM:

Es scheint in dieser nichtfigurativen, oft "konkret" genannten Kunst ein weltweit verbindendes Band zu geben, hier demonstriert von dem 1964 in Tokyo geborenen Japaner Hideaki Yamanobe, dem 1971 geborenen, aus Philadelphia stammenden Douglas Witmer, dem niederländischen Künstlerduo Graphic Surgery (Gisbert Zijstra und Erris Huigens) und dem 1985 in Genua geborenen Nicolò Baraggioli.

Und trotzdem tut sich eine schier unerschöpfliche Diversität auf: Perfektes neben dem Unvollendetem, hochglänzende, spiegelnde Oberflächen (Baraggioli) im Gegenüber zu einer matten Farbigkeit (Witmer, Yamanobe). Die bei dem Japaner fast an vegetabile Formen erinnernde Malerei kontrastiert mit Materialassemblagen, die nichts anderes sein wollen als schwarze übereinandergelegte Latten (Graphic Surgery). Irrationale Durchblicke entstehen im Spiel aus Konstruktion und Dekonstruktion. Doch die gute nachdenkliche Pinselarbeit kann sich samt Farbspritzern daneben behaupten. Damit wird wieder einmal das längst tot gesagte "Tafelbild" hinterfragt, das auch hier Bestand hat. Und so liegt der Reiz in dieser Gruppenausstellung auch darin, dass die Wahrnehmung wie von selbst sensibilisiert wird.

Dies meinte der von der Mennonit-Kultur in Lancaster, Pennsylvania beeinflusste Douglas Witmer, der "die tiefen Beziehungen zur Einfachheit, zum Frieden-Stiften und zur Demut" studierte: "Im 21. Jahrhundert sehe ich mein Werk als klare Alternative zu unserer visuellen Kultur, die sich durch Geschwindigkeit, Vielschichtigkeit und Komplexität auszeichnet. Meine Hoffnung ist, dass ich schlicht die Sinne anregen kann, wie es sich allein bei der Bildbetrachtung ergibt".

17.1. – 15.2.2020

Vernissage
Freitag, 17. Januar
18 – 21 Uhr
in Anwesenheit der Künstler

K1 Galerien Köln
Sonntag, 26. Januar
11 – 16 Uhr
Galerien-Rundgang

Öffnungszeiten  
Dienstag – Freitag 11 – 19 Uhr
Samstag 12 – 16 Uhr
u. n. V.