20.01.2021

Group Show

Sculptural.Painting.

Gruppenausstellung zum Thema: Skulptur oder Malerei? ... mehr >

Thematische Gruppenausstellung rund um die Arbeit von Jussi Niva, den Gewinner unseres unseres Online-Wettbewerbs ART MATTERS im vergangenen April. Wir präsentieren vier weitere Künstler, deren Arbeiten sich im Spannungsfeld von Skulptur und Malerei bewegen: Bram Braam, Árpád Forgó, Ted Larsen und Ji Eun Lee.


Online Vernissage am Freitag, 22. Januar um 18h

Wegen der aktuellen Lockdown-Regelungen findet die Eröffnung unserer ersten großen Gruppenausstellung im neuen Jahr ohne Publikum vor Ort statt, dafür exklusiv online auf unserer Webseite und unserem Instagram-Feed.


Über die Ausstellung:

Sculptural.Painting.

Die neue Gruppenausstellung in der Galerie Biesenbach – zunächst exklusiv online ab dem 22. Januar 18h – beleuchtet künstlerische Prozesse, die eine Hybridisierung von Malerei und Bildhauerei thematisieren.

Mit dem bewussten Fokus auf wandbasierten Werken präsentieren wir skulpturale Formen, in denen die Grenzen zwischen Gemälde und Skulptur ausgelotet, verwischt und aufgehoben werden. Da diese Objekte, die zwar dimensionale Qualitäten besitzen, die Wand bewohnen, einen Ort, der traditionell von der Malerei besetzt ist, verweisen sie auf die Malerei und funktionieren doch darüber hinaus. Die Wand-Skulptur birgt die Möglichkeit, Dinge erscheinen oder verschwinden zu lassen, je nachdem, wo man im Verhältnis zum Werk steht. Malerei funktioniert nicht so; egal, wo man steht, das Gemälde wird im Wesentlichen immer gleich aussehen. Wo die Malerei aufhört und die Bildhauerei beginnt…


Über die Künstler:

Bram Braam (*1980 in den Niederlande, lebt und arbeitet in Berlin) konzentriert seine künstlerische Praxis auf Assemblage-ähnliche Objekte zwischen Bild und Wandskulptur. Er beschäftigt sich mit Architektur und der ständigen Veränderung unserer Umgebung, indem er den öffentlichen Raum durch das Auge eines Bildhauers betrachtet. Innerhalb dieses Konzepts dreht sich in Braams Arbeiten alles um wiederverwertete Materialien, gefundene Objekte, Teile von Möbelstücken, Fragmente von Stadtmauern, die ihm für seine Kompositionen dienen.

Árpád Forgó (*1972 in Budapest, lebt und arbeitet ebendort) interessiert sich für experimentelle Malerei, für die Frage der Erweiterung der Interpretation der nicht-figurativen Tafelmalerei, indem er deren malerischen Charakter beibehält und die Grenze zwischen Malerei und Skulptur auslotet. Seine geformten Leinwandwerke (shaped canvasses) sind aus einem vordefinierten modularen System aufgebaut, wobei Struktur, Form, Maße und Rhythmus sowie die flächigen und räumlichen Beziehungen im Mittelpunkt seiner Praxis stehen.

Ted Larsen (*1964 in den USA, lebt und arbeitet in Santa Fe, New Mexico) betrachtet seine Arbeit als „Malerei". Zwar lehnt der Künstler den Pinsel ab, jedoch nicht die Malerei selbst, und arbeitet so mit vorgestrichenen Oberflächen, die es ihm ermöglichen, sich die Farbe konzeptionell als seine „eigene Farbe" anzueignen. Indem er dreidimensionale Formen mit diesen vorgestrichenen Oberflächen bedeckt, werden sie zu geformten Gemälden und werfen die Frage auf, wo die Malerei endet und wo die Skulptur beginnt.

Ji Eun Lee (*1984 in Seoul, lebt und arbeitet in Bayreuth) kombiniert in ihren reliefartigen Objekten die Vorzüge des plastischen Arbeitens mit denen hängender Werke. Die Künstlerin erforscht anhand verschiedener Materialien die Möglichkeiten einer Visualisierung von Räumlichkeit, die das Verhältnis von Innen und Außen hinterfragt. Die zuletzt durch das Aushöhlen und Schnitzen von Holz entstandenen Strukturen wirken wie visuelle Essays zwischen Bildhauerei und Malerei. Ziel ist es, eine malerische Auswirkung mit fein-poetischem Stil auf das massive Material zu haben.

Jussi Niva (*1966 in Pello, Finnland, lebt und arbeitet in Helsinki) arbeitet parallel an gemalten, zweidimensionalen Flächen und dreidimensionalen Objekten, um die Erfahrung der Dreidimensionalität von der „modellierten Form" zu lösen und sie stattdessen mit der Oberfläche des Gemäldes zu verbinden. Seine Wandskulpturen – flächig bemalte Schnitt- und Faltgeometrie aus festem Holz – sind eine Art Intervention, sie stoßen in den Raum, aber umgekehrt projizieren sie auch Raum.

22.1. – 6.3.2021

Sculptural.Painting.
Bram Braam (NL)

 

Wegen der aktuellen Lockdown-Regelungen bleibt die Galerie bis mindestens 31. Januar 2021 geschlossen.

Wir arbeiten weiter vor Ort und stehen für Beratungstermine zur Verfügung. Auch für Informationen zu unseren aktuellen Ausstellungen und Künstlern bzw. verfügbaren Werken, emailen Sie uns bitte an art@galerie-biesenbach.com oder melden sich auch gerne telefonisch unter +49-174-490 96 35.

Verkaufte Arbeiten können nach terminlicher Vereinbarung abgeholt oder ausgeliefert werden.

Des Weiteren sind wir täglich in den Sozialen Medien aktiv, einfach mal auf unserem Instagram-Feed vorbeischauen!

 

Eröffnung
Freitag, 22. Januar
18h
Exklusiv Online

Galerien-Rundgang
Samstag, 13.2., 11 – 20h
Sonntag, 14.2., 11 – 16h
K1 Galerien Köln

Öffnungszeiten  
Di – Fr 12 – 18h
Sa 12 – 16h
u. n. V.  

 

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