ART MATTERS 7

Unser nächster Open Artist Call beginnt am Samstag 18. März 2023 um 18h.

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ART MATTERS 6

Online Gruppen-Ausstellung


15. – 30. Oktober 2022
zu sehen bis Sonntag 13. November


1 neue*r Künstler*in täglich um 18h MEZ


exklusiv auf: galerie-biesenbach.de, Instagram und Facebook


FINALE: Sonntag, 30. Oktober - Verkündung der 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs um 17h (Online-Solo-Schau) und 18h (Galerie-Gruppenausstellung)

 

Über ART MATTERS 6 ... mehr >


Auf unseren 6. Open Artist Call folgend starten wir am Samstag 15. Oktober um 18h unsere neue ART MATTERS 6 Online-Gruppenausstellung. Aus allen eingegangen Bewerbungen haben wir 15 Finalist*innen ausgewählt, die nacheinander bis zum 29. Oktober mit ihren eingereichten Kunstwerken auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt werden. Jeden Tag um 18h werden ein neuer Name und ein neues Kunstwerk enthüllt, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.
Abgerundet wird die Präsentation unserer Top 15 durch „Honourable Mentions" in unseren täglichen Instagram-Stories, in denen wir die Arbeiten einer ausgewählten Anzahl von Künstler*innen würdigen, die den Sprung ins Finale knapp verpasst haben (45, um genau zu sein, gepostet vom 16. bis 30. Oktober, jeweils 3 pro Tag und zwischen 12 und 18h).


Am Sonntag 30. Oktober um 17 und 18h geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Eine*r wird eine Solo-Online-Ausstellung bei uns erhalten, der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppen-Ausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.


Somit laden wir Euch herzlich ein, ART MATTERS & regelmäßig hier auf unserer Webseite, Instagram und Facebook zu besuchen!


Über unsere ART MATTERS-Reihe:
Wie schon bei unseren ersten fünf Open Artist Calls seit April 2020 war uns bewusst, wie vielseitig und eklektisch diese sechste Online-Ausstellung werden könnte. Aber gerade die Idee eines offenen Aufrufs hat uns gereizt: Künstler aus den unterschiedlichsten Richtungen einzuladen, sich zu bewerben und ihre Arbeiten einzureichen. Aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen erhoffen wir uns eine Ausstellung, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken zeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie der Galerie passt, aber auch etwas Neues in unser Programm bringt.


Ihr könnt Euch unsere ersten fünf ART MATTERS Ausstellungen weiter unten ansehen.


PS: Unser nächster Open Call findet im März/April 2023 statt...


FINALTAG: Sonntag 30. Oktober

MOLLY THOMSON: Gewinnerin Galerie-Gruppenausstellung

Herzlichen Glückwunsch an Molly Thomson: Die schottische Künstlerin (*1953, lebt und arbeitet in Norwich, England) ist die zweite unserer beiden ART MATTERS 6 Gewinnerinnen und wird im Jahr 2023 mit einer Auswahl ihrer Werke an einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilnehmen! Mehr dazu demnächst.

Dass mit Molly Thomson, ehemalige MA (Malerei) Studentin des Royal College of Art in London, eine zweite weibliche Position gewinnt, ist purer Zufall. Ihr Werk jedoch reiht sich nahtlos in unser größtenteils abstrakt-minimalistisches Galerieprogramm ein. Das Thema „skulpturale Malerei“ interessiert uns seit vielen Jahren und auch Thomson - vor allem Malerin - setzt sich mit dem Gegenstand des Gemäldes und seinen hybriden Identitäten auseinander.

„Meistens beginne ich mit der einfachen Tatsache der rechteckigen Bildtafel und versetze mich in die Position des Handelnden und des Beobachters, indem ich jedes Stück durch Schneiden, Zusammensetzen und Gießen neu forme - und darauf reagiere. Ich interessiere mich nicht nur für die vielschichtige Fassade, die sich präsentiert, sondern auch für die Tatsache, dass das Gemälde Schatten wirft und enthält.
[…] Oft sind Innenräume involviert, auch wenn sie nur durch kleinste Öffnungen zu sehen sind, und ich interessiere mich für die leisen Fragen, die solche Brüche in der Fassade aufwerfen können. Manchmal sind die Gemälde geschichtet und suggerieren komprimierte Schichten von parallelen Oberflächen. Manche Gemälde spielen leise auf das an, was nicht zu sehen ist oder nicht gesehen werden sollte, während andere ihre Gelenke beugen oder ihre Oberflächen mit etwas mehr Weite ausdehnen. […]“

Wir haben bereits einige Ideen für eine Gruppenausstellung mit Molly Thomsons Werken und freuen uns schon auf die Zusammenarbeit!

MOLLY THOMSON

Painting with wedged interior, 2022
Acryl, Spachtelmasse, Holzplatte
36 x 27 x 6 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

Über Molly Thomson ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Ich setze mich mit dem Gegenstand des Gemäldes und mit seinen hybriden Identitäten auseinander. Meistens beginne ich mit der einfachen Tatsache der rechteckigen Bildtafel und versetze mich in die Position des Handelnden und des Beobachters, indem ich jedes Stück durch Schneiden, Zusammensetzen und Gießen neu forme - und darauf reagiere. Ich interessiere mich nicht nur für die vielschichtige Fassade, die sich präsentiert, sondern auch für die Tatsache, dass das Gemälde Schatten wirft und enthält. Es besteht immer ein empfindliches Gleichgewicht zwischen Kontrolle und dem unvorhersehbaren Verhalten der Materialien, und der Prozess schreitet in langsamen Schritten, Fehlschritten und Überarbeitungen voran. Gelegentlich kommt die Arbeit von der Wand herunter und verlangt nach Raum oder sogar Mobilität. Es gibt Spiel und manchmal auch Humor.

Die aktuelle Arbeit entwickelt sich weiter, indem sie eine Reihe von Problemen und Verschiebungen in jeder Struktur aufwirft. Oft sind Innenräume involviert, auch wenn sie nur durch kleinste Öffnungen zu sehen sind, und ich interessiere mich für die leisen Fragen, die solche Brüche in der Fassade aufwerfen können. Manchmal sind die Gemälde geschichtet und suggerieren komprimierte Schichten von parallelen Oberflächen. Manche Gemälde spielen leise auf das an, was nicht zu sehen ist oder nicht gesehen werden sollte, während andere ihre Gelenke beugen oder ihre Oberflächen mit etwas mehr Weite ausdehnen. Oft habe ich den Eindruck, dass die Ordnung provisorisch ist - etwas, an dem man herumpfuschen kann.

 

LEBENSLAUF

Molly Thomson

1953 geboren in Perth, Schottland
lebt und arbeitet in der Nähe von Norwich, Schottland

mollythomson.com
@mollythomson555


Studium

- MA (Painting) – Royal College of Art, London
- Diploma in Post-Graduate studies (Sculpture) – Edinburgh College of Art
- MA Fine Art (Sculpture) – Edinburgh University and College of Art

Ausgewählte Ausstellungen (seit 2000)

Kommende

2023
- At Cross Purposes, Oriel Mon, Anglesey, North Wales
- At Cross Purposes, Queen Street Studios, Belfast, North Ireland

Aktuelle und Vergangene

2022
- ART MATTERS 6, Galerie Biesenbach, Köln (G, online)
- Group show, &Gallery, Edinburgh
- Paint Edgy, Contemporary British Painting, Ropewalk Gallery, Barton-upon-Humber, England
-
An Expanding Field, Gloam, Sheffield, England
- Vitalistic Fantasies, Contemporary British Painting, Elysium Gallery, Swansea, Wales
- Line,Colour and Form, (3-person exhibition), &Gallery, Edinburgh
- Paradoxes, Contemporary British Painting, Quay Arts, Newport, Isle of Wight

2021
- ART MATTERS 4, Galerie Biesenbach, Cologne (G, online)
- Border Crossing, Pineapple Black, Middlesbrough
- Que des femmes. 6th Biennial of Non-Objective Art, Pont de Claix, France
- Perceiving Anomalies, Yellow Archangel, General Practice, Lincoln
- Rock, Paper, Scissors, Houghton Hall, Norfolk
- Orbit, Poimena Gallery, Launceston, Tasmania

2020
- Vitalistic Fantasies, Contemporary British Painting, The Cello Factory, London
- A Fine Balance, Houghton Hall, 19), 2019), Norfolk
- Image_Object, Poimena Gallery, Mona Foma festival, Launceston

2019
- neo:art prize, Bolton Art Gallery, Bolton
- Exeter Contemporary Open, Exeter Phoenix, Exeter
- Creekside Open 2019, APT Gallery, London
- The End of Lines, X Marks the Spot, Great Yarmouth
- Contemporary British Painting, Norwich Cathedral, Norwich
- Made in Britain, Contemporary British Painting, National Museum of Poland, Gdansk
- 4-person exhibition, Gray Contemporary, Houston, Texas

2018
- Artworks Open 2018, Barbican Arts Group Trust, London
- Beep Painting Biennial, Swansea Art School, Swansea

2017
- Contemporary British Painting Prize, Stables Gallery, Orleans House, Richmond Museum London

2016
- Plenty of time to lose your balance, Nunn’s Yard Gallery, Norwich
- PING, The Minories, Colchester

2014
- Of Other Spaces, Sheffield Institute of Arts Gallery, Sheffield Hallam University
- Recent Works, Thirteen A Gallery, Norwich (solo)

2012
- Regrouping, Bend in the River Gallery, Workstation, Sheffield
- x-Church, Gainsborough

2011
- Exeter Contemporary Open, Exeter Phoenix, Exeter

2010
- We Are What We Do, Stew Gallery, Norwich

2009
- Locus, Visions Gallery, Tokyo, Japan (solo)

2008
- Digital Eyes 2008-2009,Los Angeles Municipal Art Gallery

2007
- Siggraph 2007, Global Eyes, San Diego, USA

2006
- Unsern Nachbarn, Haus Metternich, Koblenz, Germany
- Proof, Howard Gardens Gallery, Cardiff

2005
- V9-U9 Project, Print Portfolio, (India/UK)

2002
- On the Edge, Salthouse, Norfolk

2000
- Connections, John Innes Centre, University of East Anglia, Norwich
- Drawing Connections, Beach Museum, Kansas, USA

Künstler-Residenzen

2011
- Orford Ness, Suffolk

2009
- Asabi School of Art, Tokyo

Schriften

2017
- ‘Mary Heilmann: Looking at Pictures’, review in Journal of Contemporary Painting (issue 4.1)
- Joint guest-editor of Journal of Contemporary Painting (issue 3.1&2: Painting as Commitment)

Artikel

2021
- Interview with Contemporary British Painting. October newsletter

Lehraufträge

1991-2010
- Senior Lecturer in Fine Art, Norwich University College of the Arts

   

   

ROSINA ROSINSKI: Gewinnerin Online-Einzelausstellung

Herzlichen Glückwunsch an Rosina Rosinski: Die junge Künstlerin (*1989, lebt und arbeitet in Dortmund) ist die erste unserer beiden ART MATTERS 6 Gewinner*innen und wird im Jahr 2023 mit einer Auswahl ihrer Bilder in einer Online-Einzelausstellung auf unserer Website und unseren Social Media Kanälen präsentiert! Mehr dazu demnächst.

Angesichts der bisher höchsten Beteiligung von Künstlerinnen an unserem ART MATTERS-Wettbewerb ist es nur angemessen, dass es auch mindestens eine Gewinnerin gibt. Rosina Rosinskis kühne Gemälde und Selbstporträts zeigen starke, überlebensgroße Frauenfiguren und basieren auf christlicher und mythologischer Ikonografie. Auf den ersten Blick grell, bunt und laut, ziehen die Gemälde den Betrachter zunehmend in ihren Bann, indem sie Geschlechterfragen erörtern und Themen wie Leben, Tod und Eitelkeit aufgreifen.

Rosina Rosinski ist nach Patrizia Kränzlein (ART MATTERS 2) erst unsere zweite weibliche Gewinner*in. Und es ist auch überhaupt das erste Mal, dass figurative Kunst bei unserem Wettbewerb gewinnt. Das liegt auch daran, dass wir mehr figurative Arbeiten eingereicht bekommen haben und daraus auswählen konnten als bei allen bisherigen ART MATTERS-Ausgaben zuvor.

Rosinskis Werke repräsentieren für uns eine komplett neue und aufregende Richtung. Sie funktionieren nicht nur im physischen Raum, sondern eignen sich durch ihre leuchtenden Farben und Rosinskis akribische Art, saubere, druckähnliche Oberflächen zu malen, auch perfekt für Online-Präsentationen. Wir fühlen uns dem Werk der Künstlerin sehr verbunden, freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind gespannt, wohin sie uns führen wird!

ROSINA ROSINSKI

Home safely (Venus mourning the death of Adonis), 2022
Acryl und Airbrush auf Leinwand
150 x 195 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

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KÜNSTLER-STATEMENT

Ich bin eine Künstlerin, die 1989 in Dortmund, geboren wurde. Ich habe Kunsttheorie studiert und mein Masterstudium 2019 abgebrochen. Ich hatte einfach einen Moment, in dem Theorie für mich keinen Sinn mehr machte. Jeder hatte etwas über Kunst zu sagen und keiner von uns hatte jemals einen Pinsel oder eine Farbdose in der Hand gehabt. So begann ich 2019 autodidaktisch zu malen, während ich in einem Auktionshaus arbeitete. Seit diesem Sommer bin ich Vollzeitmalerin.

Meine Gemälde sind im Wesentlichen großformatige Selbstporträts, die auf christlicher und mythologischer Ikonografie basieren. Ich übersetze diese Ikonografie in die Gegenwart und meine eigene persönliche Erzählung, indem ich persönliche Erfahrungen darstelle. Meine Porträts konzentrieren sich hauptsächlich auf den weiblichen Körper und die Geschichte seiner Darstellung, wobei ich den männlichen Blick und die seit langem etablierten visuellen Wahrnehmungen hervorhebe. Die weiblichen Körper in meinen Gemälden werden immer muskulöser und ich stelle sie überlebensgroß dar. Auf diese Weise können sie einen ganzen Raum einnehmen, sie sind präsent, mehr als ich es die meiste Zeit bin, und sie offenbaren die Diskrepanz zwischen physischer und psychischer Stärke und kehren Stereotypen um. Biblische und mythologische Figuren werden geschlechtsspezifisch vertauscht. Indem ich Akte male, die oft in Stillleben eingebettet sind, weise ich auf die Beziehung zwischen Menschenfleisch und Fleisch hin und darauf, wie beide in unserer Gesellschaft oft gleichgesetzt werden. Indem ich Fleisch und Fleisch in Beziehung setze, werden Themen wie Leben, Tod und Eitelkeit aufgegriffen. Meine Bilder, die in Ausstellungen dem Betrachter auf den ersten Blick das Gefühl geben, einen Süßwarenladen zu betreten, sind auf den zweiten Blick tatsächlich ziemlich unangenehm. Ich verwende leuchtende Farben und habe eine sehr akribische Art, saubere, druckähnliche Oberflächen zu malen, die im Widerspruch zu dunklen Themen stehen.

 

LEBENSLAUF

Rosina Rosinski

1989 geboren in Dortmund
lebt und arbeitet in Dortmund

@rosina.rosinski


Ausbildung

seit 2017
Folkwang Universität der Künste/Universität Duisburg-Essen
Master Kunst- und Designwissenschaft

2013-2017
Universität Duisburg-Essen
2-Fach BA Kunstwissenschaft/Anglophone Studies

Einzel- und Gruppenausstellungen

2022
- ART MATTERS 6, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Summer Edition ‘22, Circle of None, London (G, online)
-
The Rise of Inside, Eve Leibe Gallery, London (G, online)
- ROSINA, Galerie Norbert Arns, Köln (E)

2021
- From Her to Eternity, Galerie Norbert Arns, Köln (G)

Veröffentlichung

Artsin Square, Print and Digital Magazine Edition 3, ‘Summer ‘22‘
artsinsquare.com/issue3

   

   


Unsere TOP 15 ist komplett - vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung an (von oben links): Zixu Wang, Rosina Rosinski, Molly Thomson, Tomica Radulovic, Christine Lee, Gemma Carson, Brennan Wojtyla, Silvia Giordani, Katya Granova, Heike Weber, Frijke Coumans, Graziela Guardino, Roberto Rivadeneira, Mattia Noal und John Brendan Guinan.


Schaut Euch weiter unten oder auf Instagram unsere letzten 15 Beiträge an, um alles über ART MATTERS 6 und die 15 Künstler*ìnnen/Kunstwerke zu erfahren, die wir im Rahmen unseres letzten Open Calls ausgewählt haben!


Und schaut später wieder vorbei, wenn wir die zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs verkünden. Denn heute ist Finaltag und wir verraten:

- um 17h den/die Künstler*in, der/die eine Online-Soloausstellung auf galerie-biesenbach.de zeigen wird

- um 18h den/die Künstler*in, den/die wir zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln einladen werden.


Über ART MATTERS 6:

Auch bei der 6. ART MATTERS Runde war es für uns nicht einfach, aus den vielen tollen Einsendungen, die wir auf unseren 6. Open Artist Call erhalten haben, nur 15 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen. Aber es war ein großes Vergnügen, so viele großartige künstlerische Positionen zu entdecken und kennen zu lernen! Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können sie nicht alle in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, zweimal im Jahr für etwas mehr als zwei Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.

Besonders bemerkenswert fanden wir dieses Mal, dass sich vielmehr Künstlerinnen als sonst beworben haben. Dass es noch mehr internationale Beteiligung gab, besonders aus osteuropäischen aber auch nord- und verstärkt südeuropäischen Ländern. Viel mehr Bewerber als sonst gab es auch aus Asien, Nord- und Südamerika und Australien und sogar Afrika. Am meisten hat uns jedoch gefreut, dass sich auch endlich vermehrt figurativ arbeitende Künstler*innen angemeldet haben, da sonst die Abstraktion bei ART MATTERS immer stark vorherrschend war. All dies spiegelt sich in der Auswahl unserer TOP 15 wider, die so eklektisch ist wie nie zuvor.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, einige schon seit 6 Ausgaben, und vielen Dank auch - vor allem - an alle teilnehmenden Künstler, insbesondere an unsere TOP 15 und die 45 Honourable Mentions (von denen wir heute noch einige in unseren Instagram-Stories vorstellen).


Alle Werke sind über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


PS: Unser nächster ART MATTERS Open Call findet im März/April 2023 statt - mehr Details dann!


Die 15 Finalist*innen:

   

JOHN BRENDAN GUINAN

Flag, 2021
genähte Plane und Coleman-Schlafsack auf gespannter Leinwand
183 x 152 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Dies ist der letzte unserer Finalisten. Morgen werden wir die beiden Gewinner unserer Online-Ausstellung und des Wettbewerbs ART MATTERS 6 bekannt geben. Doch zunächst freuen wir uns, heute den amerikanischen Künstler John Brendan Guinan (*1981, lebt und arbeitet in New York City) als unseren Finalisten Nummer 15 von 15 bekannt zu geben. In Guinans Arbeiten finden sich subversive Verweise auf verehrte Objekte und Ikonen sowie die Verschmelzung von anspruchsvollen und weniger anspruchsvollen Materialien - Schlafsäcke, Bungee-Seilchen, Zelte, Priestergewänder, Kreuze, Planen und mehr. Lesen Sie mehr über John Brendan Guinan und sein Werk, einschließlich eines Künstler-Statements, weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über John Brendan Guinan ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

John Brendan Guinan ist ein interdisziplinärer Künstler mit Sitz in Brooklyn, NY. Seine künstlerische Praxis ist von seiner Erziehung in der Tradition der Catholic Worker beeinflusst, die Pazifismus, Personalismus und Anarchismus betont - zusammen mit seiner Arbeit im Gemeinschaftsaufbau. Guinans Praxis umfasst Collagen, Assemblagen, Textilien und Readymade-Skulpturen. In seiner Arbeit untersucht er Konzepte in Bezug auf Klasse, Unterkunft, Vertreibung und das Heilige durch die Umgestaltung von gefundenen Objekten und Materialien. In seinen Arbeiten finden sich subversive Bezüge zu verehrten Objekten und Ikonen sowie die Verschmelzung von hoch- und niederwertigen Materialien - Schlafsäcke, Bungee-Schnüre, Zelte, Priestergewänder, Kreuze, Gebetszettel, Ratschenriemen, Planen, gewachste Baumwolle, Gaberdine, Pimabaumwolle und Leder und vieles mehr.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Guinan seit mehr als 10 Jahren in der Friedensförderung und Jugendentwicklung tätig, sowohl international als auch im Inland in Nordirland, Chile, der Dominikanischen Republik, Washington DC und New York. Er wurde zu Hause im Viertel Logan Circle in der Innenstadt von Washington, D.C., über dem Obdachlosenheim und der Suppenküche geboren, die von seinen Eltern gegründet und betrieben wurden. Sein Vater, ein ehemaliger katholischer Priester und bekannter Aktivist und Autor, J. Edward Guinan (Dez. 2015), war eine treibende Kraft in der Bewegung für soziale Gerechtigkeit und Gründer der Community for Creative Non-Violence. Guinan hat sowohl an Einzel- als auch an Gruppenausstellungen in New York, Los Angeles, Washington, D.C., Richmond und Miami teilgenommen. Er war Thema des Dokumentarfilms "Why I Paint", der 2018 von dem mit dem Oscar ausgezeichneten Film Fine Films produziert wurde.

 

LEBENSLAUF

John Brendan Guinan

1981 geboren in Washington DC
lebt und arbeitet in New York City


Ausgewählte Ausstellungen

2022
- Gruppenausstellung, 'ART MATTERS 6', Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Gruppenausstellung, 'The Patriot', O'Flaherty's NYC, New York, NY
- Gruppenausstellung, 'Life Beyond the Marble: A Freedom Plaza Art Show', Homme Gallery, Washington, DC
- Gruppenausstellung, 'Impart', Cultivate Gallery, London (Virtual)
- Gruppenausstellung, 'Emerging Artists 2022', Dodomu Gallery, Brooklyn, NY (Virtual)
- Gruppenausstellung, 'Putting the Pieces Back Together', Bristol Art Museum, Bristol, Rhode Island

2021
- Gruppenausstellung, 'still/life', Monochrome Collective: Umbrella art show, Washington, DC
- Einzelausstellung, 'Where do you summer?', Homme Gallery, Washington, DC
- Gruppenausstellung, 'The Mediators', Tribute Collective, Washington, DC
- Einzelausstellung, 'Saginaw Oxford', CM Gallery, Richmond, VA

2018
- Einzelausstellung und Film-Screening, 'Why I Paint', Dupont Underground, Washington, DC
- Gruppenausstellung und Auktion, 'Lily of the Valley Endeavor', Embassy of South Africa, Washington, DC
- Gruppenausstellung, 'Revolutionary Future', The Stew, Washington, DC
- Two-Person Exhibition, 'United Expressions', Hyphen Gallery, Washington, DC
- Gruppenausstellung und Auktion, New Orchestra of Washington Gala, Aix La Chapelle, Poolesville, MD

2017
- Gruppenausstellung und Auktion, Transformer, Katzen Arts Center (American University), Washington,DC
- Gruppenausstellung, 'Home + Discordance = US', NYU (DC Campus), Washington, DC
- Gruppenausstellung und Auktion, Washington Project for the Arts, Washington, DC'
- Gruppenausstellung, Eastwood Ranch, De Re Gallery, Los Angeles, CA
- Gruppenausstellung und Auktion, Waterkeeper Alliance, Sotheby’s, New York, NY

2016
- Duo-Ausstellung, 'Rough Ride', Satellite Art Show, Miami, FL

2015
- Einzelausstellung, 'The Art of Mourning', Artery Gallery, New York, NY

   

MATTIA NOAL

Drop (Deikman’s Vase), 2022
Acryl auf Holz
30 x 40 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Heute verraten wir den Namen des vorletzten, 14. Finalisten unserer ART MATTERS 6 Online-Gruppenausstellung und freuen uns, den italienischen Maler Mattia Noal (*1984, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main) vorzustellen. In seinen Bildern transportiert Noal den Moment des Eintauchens in eine virtuelle Welt in das klassische Bildmedium der Malerei. Seine Arbeiten wirken wie Episoden einer Geschichte mit rätselhaften Erscheinungen. Lesen Sie mehr über Mattia Noal und seine Arbeit, einschließlich eines Künstler-Statements, weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Mattia Noal ... mehr >


ARTIST STATEMENT

Durch meine Arbeit biete ich eine mögliche Interpretation des gegenwärtigen ontologischen Zustands der Malerei in Bezug auf Erfahrungen heterogener Natur, mit einem besonderen Fokus auf die Dualität von Malerei und virtueller Welt, die in Videospielen dargestellt wird. Ich folge der Definition von Expanded Painting, wobei Expansion nicht nur als physische Ausdehnung des malerischen Mediums über die von seinem Träger diktierten Grenzen hinaus zu verstehen ist, sondern als Haltung, die seine Sprache mit der Außenwelt verbindet. Meine Malerei repräsentiert die Erfahrung der "Immersion", ein künstlich geschaffenes Ereignis, das als real erkannt wird, während man es in der virtuellen Welt erlebt. In meinen Werken wird die Leinwand zu einem Konfrontationsraum zwischen Elementen, die rein mit der virtuellen Dynamik verbunden sind, wie einem Avatar, einer szenografischen Umgebung oder interaktiven Objekten und der eigentlichen Sprache der Malerei.
Mattia Noal, 2019

“In den Werken von Mattia Noal sind Videospiele mit ihrer Bildsprache und Dynamik präsent. Er transportiert den Moment des Eintauchens in eine virtuelle Welt in das klassische Bildmedium der Malerei. Seine Arbeiten auf Leinwand wirken wie Ausschnitte eines Videofilms, wie Episoden einer Geschichte mit rätselhaften Erscheinungen.“
Barbara Thurau, Frankfurt am Main, 2019

 

LEBENSLAUF

Mattia Noal

1984 geboren in Schio, Italien
lebt und arbeitet in Frankfurt am Main


Künstlerischer Werdegang

2007
- Abschluss an der Universität Padua ( Studium der Kunst-, Musik- und Theaterwissenschaften, DAMS) (IT)

2012
- Abschluss in Malerei bei Prof. Daniele Nalin an der Accademia di Belle Arti di Verona (IT)

Seit 2013 Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Frankfurt am Main (DE)

Ausstellungen

2022
- ART MATTERS 6, 15. – 30.10.2022, Online-Gruppenausstellung, Galerie Biesenbach, Köln (DE).
- WILHELM MORGNER PREIS 2022, 23.03 – 12.06.2022, Gruppenausstellung, Museum Wilhelm Morgner, Soest (DE).
- PRELUDIO, ARBEITEN AUF LEINWAND UND PAPIER, OBJEKTE, 26.02 – 25.03.2022, Gruppenausstellung, Frankfurter Westend Galerie, Frankfurt am Main (DE).

2021
- CHRONIKEN AUS DEM WALD, 20.03 – 4.06.2021, Solo Ausstellung, Frankfurter Westend Galerie, Frankfurt am Main (DE).

2020
- MISCELLANEA, VALENTINA D ́ AMARO / MATTIA NOAL / LORENZO DI LUCIDO / VALENTINA PERAZZINI / THOMAS SCALCO, 17.10 – 14.11, Gruppenausstellung, Galleria Villa Contemporanea, Monza (IT).

2019
- DRAWING STORAGE, ASSONANCES, 10.01 – 04.02, Gruppenausstellung, Alliance Française, Bologna (IT).
- GENERATION Y, MATTIA NOAL / ELEONORA ESSE / GIULIO ZANET, 06.04 - 17.05, Gruppenausstellung, Frankfurter Westend Galerie, Frankfurt am Main (DE).
- SUMMER BREAK, 15.08-30.08, Gruppenausstellung, Frankfurter Westend Galerie, Frankfurt am Main (DE).
- SELVATICO [14], 26.10.2019-19.01.2020, Gruppenausstellung, Museo Civico Luigi Varoli, Cotignola (IT). [Katalog: ISBN 9788885449428].
- 00:44 Sec. [Immersion], 30.11 – 01.12.2019, Formwerke Atelier, Frankfurt/ Höchst (DE).

2018
- COMBAT PRIZE 2018, 23.06 – 14.07, Gruppenausstellung, Museo Civico Giovanni Fattori ex Granai di Villa Mombelli e Museo di Storia Naturale, Livorno (IT).
- FCKPRSM! THERE IS NO SECRET!, MATTIA NOAL / SIMONE BRIZZI, 30.06 – 01.07, Gruppenausstellung, Formwerke Atelier, Frankfurt/Höchst (DE).
- PAPER PLEASE, 01.12 – 02.12, Solo Ausstellung, Formwerke Atelier, Frankfurt/Höchst (DE).

2017
- CITYSCAPES/LAND(E)SCAPES, 26.01 – 30.04, Gruppenausstellung, Rechtsanwaltskammer, Frankfurt am Main (DE).
- IM LICHT DES RAUMES, 01.07 – 02.07, Solo Ausstellung, Formwerke Atelier, Frankfurt/Höchst (DE).
- THE DROP, 02.12 – 03.12, Solo Ausstellung, Formwerke Atelier, Frankfurt/ Höchst (DE).

2016
- LAND(E)SCAPES, 01.07 – 03.07, Solo Ausstellung, Formwerke Atelier, Frankfurt/Höchst (DE).
- GESCHICHTEN DER NACHT, 26.11 – 27.11, Solo Ausstellung, Formwerke Atelier, Frankfurt/Höchst (DE).

2015
- EINRAUM – EINBLICK, MATTIA NOAL / PHILIPP BEISCHEIM, 20.02 – 01.03, Gruppenausstellung, Einraum Atelier, Würzburg (DE).

2014
- GREEN CALL, 31.05 – 01.06, Gruppenausstellung, Kränzelhof, Cermes, Bozen (IT).
- COMBAT PRIZE 2014, 21.06 – 05.07, Gruppenausstellung, Museo Civico Giovanni Fattori ex Granai di Villa Mombelli e Museo di Storia Naturale, Livorno (IT).
- ESPACE YOUNG 2014, 11.11 – 29.11, Gruppenausstellung, Espace La Stanza, Bozen (IT).

2013
- MATTIA NOAL / ENRICO MINGUZZI, 19.04 – 22.05, Gruppenausstellung, Galleria Atlantica, Vicenza (IT).

2012
- SALUZZO ARTE 2012, 21.04 – 06.05, Gruppenausstellung, Antiche Scuderie – Piazza Montebello, Saluzzo (IT).
- ART VERONA FAIR 2012, 18.10 – 22.10, Galleria Atlantica, Pavilion 7 Stand n. 6, Verona (IT).

2011
- FIRST STEP II, 24.06 – 02.07, Gruppenausstellung, La Giarina Contemporary Gallery, Verona (IT).

2010
- FIRST STEP I, 26.06 – 03.07, Gruppenausstellung, Galleria dello Scudo, Verona (IT).

Preise und Stipendien / Publikationen

2022
- Finalist WILHELM MORGNER PREIS 2022, (Katalog)

2021
- CHRONIKEN AUS DEM WALD, (Katalog)

2019
- SELVATICO [14], (Katalog).

2018
- Finalist COMBAT PRIZE 2018 (Katalog).

2016
- COMBAT PRIZE 2016, nominiert als ausgewählter Künstler (Katalog).

2015
- COMBAT PRIZE 2015, nominiert als ausgewählter Künstler (Katalog).

2014
- Finalist COMBAT PRIZE 2014 (Katalog).

2011
- Stipendium SACS – Sound Art City Spaces, 11.05 – 20.05, Vilnius, Litauen.

   

ROBERTO RIVADENEIRA

Spatial Awareness, 2022
Acryl und Öl auf Leinwand
160 x 125 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Es ist der 13. Tag unserer Gruppenausstellung ART MATTERS 6 und wir freuen uns, unseren 13. Finalisten, den in Berlin lebenden Künstler Roberto Rivadeneira (*1991 in Ecuador), zu präsentieren. Rivadeneiras anfängliches grafisches Werk hat sich langsam in eine abstrakte Interpretation verwandelt, in der der Künstler die Beziehung zwischen Abstraktion und alltäglichen Elementen unseres Lebens untersucht. Die Arbeiten, die sich hauptsächlich auf Studio-Galeriearbeiten und Wandmalerei konzentrieren, reichen von kleinen Stücken bis hin zu größeren Wandbildern. Lesen Sie mehr über Roberto Rivadeneira und sein Werk, einschließlich eines Künstler-Statements, weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Roberto Rivadeneira ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Rivadeneiras Arbeit konzentriert sich auf die Untersuchung von Beziehungen als Ausgangspunkt seiner Praxis; in einem abstrakten Sinn bedeutet das Wort Beziehung die Art und Weise, wie zwei oder mehr Menschen oder Dinge miteinander verbunden sind.

Meine derzeitige Praxis zielt darauf ab, meine Vision der Realität für die Wahrnehmung des Betrachters darzustellen, indem ich die Beziehung zwischen Architektur, Licht, Farbe und Raum untersuche. Auf spielerische Weise versuche ich, meine Arbeit in Form, Materialität und Farbe zu definieren und zu untersuchen, wie die Beziehung zwischen diesen Kombinationen zu Bedeutung führt.

Darüber hinaus konzentriert sich meine visuelle Forschung darauf, zu definieren, wie diese Elemente, die isoliert eine Bedeutung haben, wenn sie nebeneinander präsentiert werden, die Bedeutung und die Wahrnehmung des Betrachters verändern.

 

LEBENSLAUF

Roberto Rivadeneira

1991 geboren in Ecuador
lebt und arbeitet in Berlin

www.rrivadeneira.com/
@rivadeneira____


Roberto Rivadeneira ist ein zeitgenössischer bildender Künstler, der in Quito, Ecuador, aufgewachsen ist und seit 2015 in Berlin lebt und arbeitet. Nach seinem Designstudium in Sydney - Australien hat sich Robertos anfängliches grafisches Werk langsam in eine abstrakte Interpretation verwandelt, in der der Künstler die Beziehung zwischen Abstraktion und alltäglichen Elementen unseres Lebens untersucht. Roberto konzentriert sich hauptsächlich auf Studio-Galerien und Wandmalerei, wobei die Arbeiten von kleinen Stücken bis hin zu größeren Wandbildern reichen. Er ist stark beeinflusst von den Malern des frühen 19. Jahrhunderts, dem Modernismus, dem Konstruktivismus, dem abstrakten Expressionismus, der zeitgenössischen Kultur, der NFT, der auf Technologie und neuen Medien basierenden Kunst und alltäglichen Beobachtungen zwischen verschiedenen Städten und Gesellschaften.


Einzel- und Duo-Ausstellungen

2023
- Hosek Contemporary - Berlin
- Contemporary Cluster - Rom

2021
- Overdue - Bmurals - with Gamze Yalcin - Barcelona

2019
- Casi Despierto - MasArte Galeria - Quito - Ecuador
- Transiciones - Galeria A7MA - Sao Paulo

2018
-
Color Dialects - Volume Gallery - Berlin

Gruppenausstellungen und Residenzen

2022
- ART MATTERS 6 - Online - Galerie Biesenbach _ Köln
- Glue Berlin - Group Exhibition - Berlin
- Grotta AIR - Art Residency - Andalucia
- No Point Atelier - Art Residency - Gabrovo - Bulgarien
- Premio Brazil - Centro de arte Contemporaneo - Quito - Ecuador
- BAAM Berlin - Monopol - Berlin

2021
- B Murals - Artist residency - Barcelona
- SWAB Art Fair - MasArte Galeria - Barcelona
- MISA in St Agnes 3 - König Gallery - Berlin
- Overlay - Circus Network - Porto
- Stay awake, stay awake - PADA Studios artist residency- Lisbon
- Natch - PADA Studios artist residency- Lisbon

2020
Quellen Galerie - Stuttgart
Still Connected - Weserhalle - Berlin
Walk on my shoes - Concept Gallery - Istanbul

2019
- 30 x 30 - Stockroom Gallery- Melbourne
- Das Ministerium- Berlin
- Lost on the Highway - Soho House - Istanbul
- Graphic Days - Berlin

2018
- Visual Sound triple show - Voodoo55 - Berlin

2017
- Wheel to wall - Neurotitan Gallery- Berlin

2015
- Put it on wax - The standard - Sydney
- A study on Power - Juddy Roller - Melbourne

Kunstprojekte im öffentlichen Raum

2021
- Antalya mural Festival - Mural - Antalya
- B Murals - Barcelona
- Mostar art festival - Mostar - Bosnien & Herzegovina
- Niko Movement - Mural - Batumi - Georgien

2020
- Urban Nation - One Wall - Berlin

2019
- Festival Asalto - Public installation - Zaragoza
- Calle Libre - Mural - Wien
- Duk Mural Festival - Mural - Cacak - Serbien
- Atea - Mural - Mexik-Stadt
- Numu Festival - Mural - San Antonio - Ecuador

2018
- Izmir Mural Festival - Mural - Izmir - Turkei
- Stray Art Festival - Mural - Siros - Griechenland

   

GRAZIELA GUARDINO

Deconstructed Painting, 2022
Acrylfarbe auf belgischem Leinen, Holz
44 x 55 x 1 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 6 Tag 12 von 15: Wir freuen uns, die in Brasilien geborene Künstlerin Graziela Guardino (*1979, lebt und arbeitet zwischen Sao Paulo und Sydney) zu präsentieren. Ihr Werk geht von der Dekonstruktion von Leinen aus, wobei sie den Träger und die Materialität sowohl der Malerei als auch der Textilarbeiten neu definiert. In diesem Sinne geht Guardino den umgekehrten Weg: Anstatt Schichten hinzuzufügen, entfernt sie diese. Lesen Sie mehr über Graziela Guardino und ihre Arbeit, einschließlich eines Künstler-Statements, weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Graziela Guardino ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Die in Brasilien geborene und zwischen Sao Paulo und Sydney lebende Graziela Guardino ist eine Künstlerin der Mischtechnik. Ihre Arbeit beginnt mit der Dekonstruktion von Leinen, wobei sie den Träger und die Materialität sowohl der Malerei als auch der Textilarbeiten neu definiert. In diesem Sinne geht Graziela den umgekehrten Weg: Anstatt Schichten hinzuzufügen, entfernt sie diese.

Ihr Experimentieren mit Farbe, Form, Material und Komposition verwandelt die Idee des Webens von einem zweidimensionalen Element in eine architektonische Komponente, die die Grenzen nicht nur des Trägers, sondern auch des Raums herausfordert. Ihre Linien scheinen stets unbewusst die Grenzen zwischen dem Objekt und dem Kunstwerk zu testen.

In dieser Entflechtung der Fäden offenbart sich das Werk der Künstlerin. Grazielas gewebte Gemälde und Skulpturen sind das Ergebnis von Experimenten und Materialstudien, die eine einzigartige visuelle Sprache der minimalistischen Abstraktion bilden. Sie basieren auf der Dekonstruktion, um neue Lesemöglichkeiten über die Wiedervereinigung, das Weibliche und die Abstammung zu erweitern.

In diesem Zusammenhang verzichtet Graziela nicht auf das Wissen um den mystischen Prozess, der mit der Textilarbeit verbunden ist. Im Gegenteil, sie integriert ihre Untersuchungen bezüglich dieser Unterstützung und der Interpretationen frei in die zeitgenössische Kunstwelt, in dem Sinne, dass sie immer noch prägnant in unserer Vorstellungswelt auftaucht. In Unkenntnis ihres untergeordneten Zustands hat sie lange vor dem Suprematismus eine systematische abstrakte Komposition hervorgebracht, ein Wissen, das konkrete und begrifflich nicht greifbare Symbole einschreibt. Guardino spürt unserem Denken über diese Konstruktion nach, von den Ursprüngen bis zur Gegenwart.

Graziela Guardino hat einen Master of Research (mit Auszeichnung) an der RMIT University in Hongkong abgeschlossen. Sie hat in Brasilien, Hongkong, Australien und Singapur ausgestellt. Im Jahr 2017 wurde Graziela ausgewählt, die RMIT University im Rahmen des La Salle College of the Arts in Singapur zu vertreten. Guardinos Kunstwerke befinden sich in privaten Sammlungen in Singapur, den USA, Brasilien, Australien, Israel, Italien, Hongkong und Indien. Sie ist Finalistin für eine Reihe renommierter Kunstpreise, darunter der Churchie Emerging Art Prize, der Muswellbrook Art Prize und der Fisher's Ghost Award in Australien. Im Jahr 2021 war Guardino die Gewinnerin des Waverley Art Prize in Sydney, Australien.

 

LEBENSLAUF

Graziela Guardino

1979 geboren in Brasilien
lebt und arbeitet zwischen Sao Paulo und Sydney

@grazielaguardino


Ausbildung

2017
- Master of Fine Arts (Research), RMIT with Distinction

2015
- Master of Fine Arts (Coursework), UNSW Art & Design

2013
- Short courses, National Art School, Sydney.

2012
- Short courses, Julian Ashton Art School, Sydney

2001
-Bachelor of Visual Communications, FAAP, SP, Brazil.

Einzelausstellungen

2022
- Hiatus, Galeria Karla Osorio,São Paulo, Brazil.

2021
- A outra metade é silêncio, Arte Formatto, São Paulo, Brazil

2020
- Finite infinity, MAY SPACE, Sydney.

2019
- The sense of everything as golden and remembered, Sheffer Gallery, Sydney.
- Not so dark as a silent house , Rubicon, Melbourne

2018
- The Unity of opposites , Five Walls, Melbourne.
- The Subtlety of Colours, Gallery Smith Project Space, Melbourne.
- Coexistence , Factory 49, Sydney.

2017
- The Breath of Empty Space , Hong Kong Visual Art Centre, Hong Kong.

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2022
- ART MATTERS 6, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- ArtRio, Brazil
- SP Arte, Brazil
- India Art Fair, India

2021
- (Winner) Waverley Art Prize , Sydney.
- Sydney Contemporary, May Space Gallery, Sydney.
- Diadikasia, Pompom Galerie, Sydney.

2020
- By a thread MAY SPACE, Sydney.
- BAM Art Prize, Byron Bay, Sydney.
- SP Arte Sao Paulo, Brazil

2019
- Ravenswood Australian Women’s Prize , Ravenswood Girls School, Sydney.

2018
- Blacktown Art Prize, Blacktown Art Gallery, Sydney.
- Redlands Art Awards 2018, Redlands Art Gallery, Cleveland.

2017
- The Churchie National Emerging Art Prize, QUT Art Museum, Brisbane.
- Beyond the Journey , Pao Gallery, Hong Kong Arts Centre, Hong Kong. Waverley Art Prize , Sydney.
- Eternal , Cat Street Gallery, Hong Kong.

2016
- Contemporary Art Awards online exhibition
- Fiction Dreams, Institute of Contemporary Art, La Salle College, Singapore. In-Between, Gaffa Gallery, Sydney.

2015
- Fisher’s Ghost Art Award, Sydney.
- Waverley Art Prize , Sydney.
- Moreton Bay Region Art Awards, Redcliffe. Chippendale New World Art Prize. Muswellbrook Art Prize, Muswellbrook, NSW.

2014
- Botanica, Remnants, UNSW Art & Design, Sydney. Waverley Art Prize , Sydney.

Auszeichnungen / Residenzen

2022
- Finalist Waverley Art Prize, Sydney.

2021
- Winner Waverley Art Prize, Sydney.
- Short-listed, BEERS London annual open call, London. 2020 Semi Finalist) BAM Art Prize, Byron Bay, Sydney.

2019
- Long-listed, BEERS London annual open call, London.
- (Finalist) Ravenswood Australian Women’s Prize , Ravenswood Girls School, Sydney.

2018
- (Finalist) Blacktown Art Prize, Blacktown Art Gallery, Sydney.
- (Finalist) Redlands Art Awards 2018, Redlands Art Gallery, Cleveland.

2017
- (Finalist) The Churchie National Emerging Art Prize, QUT Art Museum, Brisbane. 2017 Highly Commended, Winsor and Newton Scholarship

2016
- (Finalist) Contemporary Art Awards online exhibition
- Institute of Contemporary Art Residency, La Salle College, Singapore.

2015
- (Finalist) Fisher’s Ghost Art Award, Sydney.
- (Finalist) Waverley Art Prize , Sydney.
- (Finalist) Moreton Bay Region Art Awards, Redcliffe. (Finalist) Chippendale New World Art Prize.
- (Finalist) Muswellbrook Art Prize, Muswellbrook, NSW.

Sammlungen

- Alessandro Stein Collection, Milan and Los Angeles.
- Institute of Contemporary Art, Singapore.
- Private collections in Australia, Brazil, India, London and Hong Kong.

Publikationen

- Ed. Zemtsova. M, Art Maze Magazine , No. 9, pp 85.
- Bam Arts & Media. Bam Arts Magazine, issue 18, pp 30.

   

FRIJKE COUMANS

Swimming Pool (Serie "Empty Playgrounds“, Villajoyosa), 2021
analoge Fotografie auf Aluminiumträger (Edition von 3)
40 x 60 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 6 Tag 11 von 15: Wir freuen uns, die junge, niederländische Fotokünstlerin Frijke Coumans (*1995, lebt und arbeitet in Nijmegen, Niederlande) zu präsentieren. Ihre Fotoserien sind voller Chaos, Nicht-Wissen, Eindrücke und Fragen, geleitet von einer scheinbaren Machbarkeit, die im Kopf entsteht, aber nicht kontrolliert werden kann. Lesen Sie mehr über Frijke Coumans und ihre Arbeit, einschließlich eines Künstler-Statements, weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Frijke Coumans ... mehr >


ARTIST STATEMENT

Meine fotografischen Arbeiten beschäftigen sich mit Strukturen von Funktion und Erscheinung: Ich versuche, die Sprache der Objekte zu übersetzen. Ihre Faktizität scheint unumkehrbar, birgt aber gleichzeitig unsere Angst vor dem Unvermeidlichen.

Wie kommt es, dass wir unsere Umwelt so gestalten und die Natur so manipulieren, wie wir es tun? Unsere vergeblichen Versuche, die Macht der Natur zu kontrollieren, offenbaren den Wunsch nach einer kontrollierbaren, formbaren und geordneten Szenerie.

Ich beginne einen Dialog mit dem Betrachter über zeitgenössische Landschaften. Wenn das Kapital langsam versickert, bleiben Reste in den Rinnsteinen, Ritzen und Kriechkuhlen zurück, die neue Rollen übernehmen, während sie ihre Funktion verlieren.

Meine Fotografien schwanken zwischen dem Wunsch, alles zu kontrollieren, und dem Akzeptieren dessen, was tatsächlich ist. Die Beziehung zwischen Nichtwissen, Nichtverstehen und unserem fortwährenden Verlangen ist für mich sehr wichtig.

Die Unruhe in meinem Kopf und die unbeantworteten Fragen passen nicht in eine harmonische und kontrollierte Umgebung. Unbeantwortete Fragen stellen ein Bedürfnis dar und befeuern meine Projekte und machen Lust. Meine Fotoserien sind voll von Chaos, Nichtwissen, Eindrücken und Fragen, geleitet von einer scheinbaren Machbarkeit, die im Kopf entsteht, aber nicht kontrolliert werden kann.

 

LEBENSLAUF

Frijke Coumans

1995 geboren in Nijmegen, Niederlande
lebt und arbeitet in Nijmegen, Niederlande

www.frijkecoumans.co.uk
@frijkecoumans


Ausbildung

2014-18
AKV|St.Joost Breda, Bachelor of Arts, Photography

2013-14
ArtEZ Institute of the Arts, Arts in Education

Ausgewählte Ausstellungen

2022
- (online) ART MATTERS 6, Galerie Biesenbach, Köln
- ON FIRE, Cheap Festival, Bologna
- Ornates (set up 1), Felle Ellende, Bieb3000, Arnhem
- Mag Launch: Why Take Photographs?, These Days, Los Angeles
- (solo) Bookrelease: 2021, Boys with Wood Radio, Nijmegen

2021
- Earthlings, Atelier Néerlandais, Dutch Embassy, Paris
- (solo) Gardeners of Desire, About Desire, Ragusa Photo Festival 2021, Ragusa
- Every Woman Biennial, The Copeland Gallery, London
- Demons, CHARTA: a Photobook Festival, Rome
- Behind the Lens plus: expanded, R.I. Center for Photographic Arts, Providence

2020
- Lowland Exhibition, HuMBASE, Stüttgart
- Mirrors and Reflections, Loosenart, Rome
- R E C L A I M, Cheap Festival, Bologna
- ARTivism, Amazing Things Art Center, Framingham
- Curators Picks - 2019, Gallery Baird, Seattle
- Contemporary Art Venice, Palazzo Ca’ Zanardi, Venice

2019
- The Georgetown Art Attack, Gallery Baird, Seattle
- New religions: Nasty Women, De Balie, Amsterdam
- Printing Plant Art Book Fair, Looiersgracht 60, Amsterdam Art Weekend, Amsterdam
- Unseen Book Market 2019, Westergas, Amsterdam
- Nearly every thought leads to nothing, WolfArt Project Space/WOLk, Rotterdam
- Pro•to•type, Le paradis c’est ici, Alterworks Studios, New York City
- (solo) Kunstgrillen: The paradis c’est ici, BarVizart, Antwerpen
- Blurring the Lines, Fotodok, HKU Oudenoord 700, Utrecht
- Rotterdam Photo 2019: City Limits, Rotterdam Art Week, Rotterdam
- Бредам, collaboration Hendrik van Dijk, Cultuurnacht Breda, Electron, Breda

2018
- This Art Fair 2018, Beurs van Berlage, Amsterdam
- New 2019: Melkweg Expo, GUP, Melkweg, Amsterdam
- Blurring the Lines, Paris Photo 2018, Paris College of Arts, Paris
- (solo) NONF #1 Protest in de 21e eeuw, MotMot Gallery, Tilt Festival, Breda
- Hoveniers van het Verlangen, Wijland Festival, Wisentbos, Dronten
- (solo) Hoveniers van het Verlangen (Graduation Show), Launch 2018, AKV|St.Joost, Breda
- Scissors, Fotografie 4, AKV|St.Joost, Breda

2017
- Het Foto Asiel, AKV|St.Joost, Breda
- I know what you did last summer, Nieuwe Veste, Breda
- (solo) Love and the ultimate tragedy, Museum ‘t Oude Slot, Veldhoven
- Cool Area, collaboration Stan Gonera, Wijland Festival, Wisentbos, Dronten
- A Photographer’s Journal, Cloud Gallery, Amsterdam
- Hole in the wall, First Floor, AKV|St.Joost,’s-Hertogenbosch

2016
- Je bent godverdomme niet thuis!, Mengfabriek,’s-Hertogenbosch

Veröffentlichungen

2022
- Why Take Photographs?, FIVE NINE
- 2021, Self Publish

2021
- MOJO flavour, Yogurt Magazine
- Goldenrod Zine Issue 02, Goldenrod Editions
- Secrecy and confession, Potted Purple Mag
- FIRST EDITION, Ladies Drawing Club
- TIME WARP, Velvet Fields

2020
- Lowland Issue 6, Lowland Magazine
- Read: Frijke Coumans, Angels Magazine
- Looking Glass Edition, Verses Mag
- LDCLÜB Issue #4, Ladies Drawing Club
- Leap Year - Valentine Day, Är Zine
- I Can Hear The Road Call, Jeff Smudde

2019
- Thin Fortune, Rushed Hours, Self Publish
- Untitled No.1, Gallery Baird
- A5 Magazine #32 November, A5 Zine
- Le Paradis c’est ici, Self Publish

2018
- Blurring the Lines, Urbanautica Institute
- New Dutch Photography Talent 2019, GUP Magazine
- Sleeping with the Fishes, Self Publish
- Happy People, Catalog, Launch 2018
- Hoveniers van het Verlangen, Self Publish

2017
- A Photographer’s Journal, Cloud Gallery Amsterdam
- Try purple without blue, Self Publish

Auszeichnungen und Preise

2022
- Werkbijdrage, Pictoright
- Grant, Stroomversneller Arnhem

2020
- Winner Ragusa Photo Festival ‘About Desire’, Urbanautica
- Grant, KunstLoc Proeftuin Internationalisering Brabant

2019
- Nominated for European Identity Dialogues, Copenhagen Photo Festival
- Selected for Arts Connective: Volume One
- Longlist Harry Pennings Award, Galerie Pennings

2018
- Selected for New Dutch Photography Talent by GUP Magazine

Presse

2022
- Talent in Focus: Frijke Coumans, Photo31

2021
- Ragusa Foto Festival 20.21: The Desire, The Eye of Photography
- A Ragusa Ibla torna il Foto Festival, Rolling Stone

2020
- This is a good kissing spot by Frijke Coumans, Grace Marie Dewitt
- Read Before Bed, Pigiama Zine
- Art In The Outbreak, Oases Art
- The Politics of Home, Vacant Museum

2019
- Interview: Frijke Coumans, ITSLIQUID
- Elaboration 2: Frijke Coumans, FIVE NINE
- Bougie Art Gallery Magazine: Body as a language, Bougie Gallery
- Frijke Coumans: Gardeners of Desire, Blurring the Lines

2018
- This is Frijke, This Art Fair 2018
- Op weg naar het eindexamen: Frijke Coumans, Kiekie tabloid
- The Launch 2018 Graduation Show Breda, Mimi Berlin
- Art Spotlight: Frijke Coumans, The 405

2017
- We Care, kunstexpositie in samenwerking met De Kunstpraktijk, Cult & Tumult
- Duo-expositie Museum ‘t Oude Slot & De Kunstpraktijk, Fotobond Brabant Oost
- Zolang we blijven fantaseren kunnen we alles zijn wat we willen!, New Dawn Paper

   

HEIKE WEBER

3 Bögen | Keramik 22.3 | hellblau, 2022
gebrannter, glasierter Ton
13 x 16 x 11 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Es ist der 10. Tag unserer Gruppenausstellung ART MATTERS 6 und wir freuen uns, die Kölner Künstlerin Heike Weber (*1971, lebt und arbeitet in Köln) vorzustellen, deren minimalistischen Skulpturen - hier eine glasierte Keramik bestehend aus 3 konkreten Bögen - ein Spiel mit Raum, Form und Farbe repräsentieren. Lesen Sie weiter unten mehr über Heike Weber und ihre Arbeit, einschließlich ihres Künstlerstatements.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Heike Weber ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Der Bogen als geometrische Form bildet einen Raum, durch Verbindung einzelner Bögen entstehen neue Objekte mit interessanten Innenräumen. Das fasziniert und reizt mich. Die Skulptur wächst beim Bearbeiten zu einem neuen Ganzen.

Die Objekte entwickeln eine eigenen Formsprache durch die Art und Weise, wie die Verbindungen gesetzt werden, zeigen eine Komplexität und Dreidimensionalität. So fügen sich die Skulpturen mit einer unaufdringlichen Leichtigkeit in den Raum, bilden einen eigenen Raum, den der Betrachter zu erkunden und verstehen sucht. Das Material unterstreicht den Charakter der Skulptur oder steht im Kontext zu dieser.

Die hier gezeigte Keramik besteht aus 3 konkreten Bögen, miteinander verbunden, die Bögen stehen in einem klaren Verhältnis zueinander und bilden einen Raum. Die glänzende Glasur unterstreicht die minimalistische Form, die Farbe gibt der Skulptur einen spielerischen Charakter. Die Skulptur fügt sich leicht, spielerisch und schön in den Raum. Ein ist ein Spiel mit Raum, Form und Farbe.

 

LEBENSLAUF

Heike Weber

1971 geboren in Köln
lebt und arbeitet in Köln

www.heike-weber-koeln.de
@heikeweber.cologne


2022
Ateliergründung | Kunstzentrum Signalwerk Frechen | Fortbildung Glasurtechniken

2020-21
Aufbauklasse | Bildhauerhalle Bonn | Schweißkurs | Fortbildung Porzellanguss

2019-20
Aufbaustudium | Bildhauerhalle Bonn

2014-19
Basisstudium Bildhauerei | Bildhauerhalle Bonn bei Paul Advena

2012-14
div. künstlerische Fortbildungen | Trimester Bildhauerei bei Sebastian Probst, Köln

seit 2007
Mischtechniken auf Leinwand

2005-07
Studium der Malerei | Freie Kunstschule Köln

Ausgewählte Ausstellungen

2023
- Signalwerk Frechen | FrühjahrsKunstSalon | „Na und!?“
- Kunstverein Bad Godesberg | Glaskarree | Gruppenausstellung

2022
- Galerie Biesenbach, Köln | ART MATTERS 6 (online)
- Frauenmuseum Bonn | 27. ArtFair
- The Stage Gallery Köln | Stage Vol. 3
- The Stage Gallery Köln | All the Glitters
- Signalwerk Frechen | FrühjahrsKunstSalon | rosarot und himmelblau
- Kunstverein zu Frechen | Denn was innen ist, das ist außen
- The Stage Gallery Köln | Back in Black

2021
- Kunstzentrum Signalwerk, Frechen | offene Ateliers
- Bildhauerhalle Bonn | Projektraum Skulptur
- ArtFair Luxembourg | VanGoghArtGallery, Madrid

2020
- Bildhauerhalle Bonn | Verdichtung und Auflösung

2019
- Bildhauerhalle Bonn | Werkschau 

seit 2014
Dauerausstellungen meiner Bilder in Praxen, öffentlichen und privaten Räumen

   

KATYA GRANOVA

By the Fountain, 2021
Öl auf Leinwand
115 x 150 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 9 unserer Gruppenausstellung ART MATTERS 6 und wir freuen uns, die aufstrebende Malerin Katya Granova (*1988 in der ehemaligen UdSSR, lebt und arbeitet in London) zu präsentieren. Basierend auf alten Fotografien bieten Granovas Gemälde eine Möglichkeit, in eine sinnliche Interaktion mit der in Bildern festgehaltenen Realität der Vergangenheit zu treten, angetrieben von ihrem Protest gegen die Subjektivität der Geschichte. Lesen Sie unten mehr über Katya Granova und ihre Arbeit, einschließlich ihres Künstlerstatements.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Katya Granova ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Der Wunsch, in die Vergangenheit einzudringen, gegen die Unumkehrbarkeit der Zeit zu rebellieren - das ist der Antrieb für meine Praxis. Ich verwende alte Fotografien, um meine Malerei zu starten. Sie ermöglichen mir einen Blick in die Vergangenheit, aber dieser Blick wird von der Person hinter der Linse geschnitten, ist also voreingenommen und selektiv. Fotografien locken uns mit einem flüchtigen Moment, aber sie erlauben es nicht, diesen Moment zu betreten. Als Zeitmaschine ist die Fotografie also eher unzulänglich.

Warum habe ich überhaupt das Bedürfnis, in die Vergangenheit einzutauchen? Da ich in der UdSSR kurz vor ihrem Zusammenbruch geboren wurde, verbrachte ich meine Kindheit in den Ruinen ihres kulturellen Paradigmas. Die mündlichen Erzählungen, die mir von meiner Familie über die Sowjetära überliefert wurden, waren ziemlich widersprüchlich, meine Schulgeschichtsbücher wurden vor meinen Augen verändert und neu geschrieben, so dass meine Generation früh lernte, dass man der Geschichte nicht trauen kann. Man sagt, um die Zukunft zu kennen, muss man die Vergangenheit kennen - aber was passiert, wenn man keine Vergangenheit hat, was passiert, wenn man an der Stelle eines Bruchs, eines Risses, eines Aufbruchs geboren wird?

In meiner Praxis verändere, abstrahiere und fiktionalisiere ich übertragene fotografische Bilder, die entweder von meiner Familie stammen oder auf Flohmärkten gefunden wurden, und hinterlasse in ihnen durch meine gestischen Zeichen einen Abdruck meiner eigenen körperlichen Bewegung - und diese Bewegung wird von dem Wunsch angetrieben, die Vergangenheit zurückzugewinnen. Indem ich das Zeichen des "Alten" in ein gemaltes Bild übersetze, kann ich die visuelle Dynamik des fotografischen Bildes kontrollieren, meine eigene subjektive Position durchsetzen, einen formalen Raum organisieren und über Malerei nachdenken. Die großen Formate meiner Leinwände erlauben es mir, sie nicht als Fenster zu empfinden, sondern eher als ein Portal zur Vergangenheit, durch das ich meine Präsenz einbringen kann. Ich versuche, die lineare Raumperspektive der Fotografie zu stören, also zerstöre ich absichtlich die Beziehung zwischen Vorder- und Hintergrund und vermische sie zu einer einzigen Bildmasse aus schleimiger Farbe.

Meine Malerei ist also eine Möglichkeit, in eine sinnliche Interaktion mit der in Bildern festgehaltenen Realität der Vergangenheit zu treten, angetrieben von meinem Protest gegen die Subjektivität der Geschichte.

 

LEBENSLAUF

Katya Granova

1988 geboren in Leningrad, USSR
lebt und arbeitet in London, UK

grart.net/g/
@katyagranova


Ausbildung
10/2018 – 06/2021 Royal College of Arts, MA Painting
10/2015 – 06/2017 ICA Moscow, "New Methods in Contemporary art"
06/2014 – 05/2015 Paris College Of Art, Certificate program in fine art
09/2012 – 10/2013 Kingston University London, MA Art and Space
10/2005 – 07/2011 St Petersburg State University, Department of Psychology, Specialist degree in Social Psychology

Auszeichnungen

2021
- ArtWorks Open, Barbican Arts Group Trust (Solo residency award), UK

2020
- Signature Art Prize (Painting Prize winner), UK
- John Moores Prize (shortlisted), UK
- Castlegate prize (shortlist and exhibition), UK
- Bridgeman Studio Award (shortlisted), UK

2019
- Bankley art prize, Manchester (shortlist and exhibition), UK
- Art Rooms Award (Group Show award), UK

Ausgewählte Einzel- und Duo-Ausstellungen

- 08/2022 Fractures of the lens(with Simon Hodgkinson), Burgh house, London
- 03/2022 Picnic in July, 37, Open Studios, Winzavod CCA, Moscow, RU

- 02/2021 Act one. Scene 5 (with Anna Tagantzeva-Kobzeva), Sphera Fund, Moscow, RU

- 09/2020 Atelier by the Police bridge. Dukley project gallery, Budva, ME

- 11/2018 Voyariste’s attic, FFTN Gallery, St Petersburg, RU

- 10/2017 Oilcloth, Gallery Art-League, Pushkinskaya 10 Museum, St Petersburg, RU

- 05/2016 – 06/2016 Communal paradise lost, Gallery "Beo-Project", Belgrade, SE
- 05/2016 Advantages of spiders (with Pyotr Shvetsov) Gallery Luda, St Petersburg, RU
- 02/2016 Something is getting out, Gallery "Intimnoe mesto", St Petersburg, RU

Kuratierte Ausstellungen

- 05/2019 Nostalgia 2.0 The zombie stage, RED DOOR Project Space, London, RU

- 07/2016 – 08/2017 "Then it was unknown to us", Moscow International biennale for young art, parallel program

Ausgewählte  Gruppen-Ausstellungen

- 10/2022 ART MATTERS 6, online group exhibition, Galerie Biesenbach, Köln
- 05/2022 Little explosions, The Bomb Factory South, London, UK
- 04/2022 Overwhelming majority, Schtager Gallery, London, UK
- 04/2022 Demolution, K.L.8, Brussels, BE
- 03/2022 A room of her own, Irving Contemporary, Oxford, UK

- 12/2021 Marvels of reason, Ural Vision Gallery, Yekaterinburg, RU
- 12/2021 Art Works Open Barbican Art Trust Prize, Barbican Art Trust, London
- 11/2021 London grads now.2021, Saatchi gallery, London
- 09/2021 Yield, No.20 Arts, London
- 06/2021 RCA 2021 Painting and Sculpture Satellite show, Cromwell place, UK
- 01/2021 New arrivals, Castlegate House Gallery, UK

- 12/2020 New Painting, Galerie Dutko, Paris, FR
- 11/2020 Night in Montenegro, Cetinje Art Museum, Cetinje, ME
- 05/2020 Stretching arms, A Woman’s Thing, online show, New-York, USA
- 02/2020 Equalism, White cube foundation, Moscow, RU
- 02/2020 Signature Art Prize Gala, Somerset house, London, UK

- 11/2019 Playground, Venue MOT, London, UK
- 11/2019 Art Rooms Award, Le Dame Gallery, London, UK
- 10/2019 Bankley prize, Bankley gallery, Manchester, UK
- 10/2019 Synergic, The Old Biscuit Factory, London, UK
- 10/2019 GIFC, House of Vans, London, UK
- 05/2019 Nostalgia 2.0 The zombie stage, RED DOOR Project Space, London, UK
- 03/2019 10 hours of sun in January, FFTN gallery group show, Austrian consulate in Moscow, RU
- 01/2019 WiP show, Royal College of Arts, Sackler building, London, UK
- 03/2019 Impostesse - The ghost of gender, Pig Snout Gallery, St Petersburg, RU

- 03/2018 Beach, Dukley art centre, ME

- 12/2017 Paradise papiers, Galerie le garage, Lorgues, FR

- 12/2016 It can exist, Rabochii i Kolchoznitsa exhibition centre, MVO Manezj, Moscow, RU
- 07/2016 Then it was unknown to us, Moscow International biennale for young art, Moscow, RU
- 06/2016 II, Omelchenko Gallery, Moscow, RU

- 05/2015 Les Closharts Celestes, Art Space Albatros, Paris, Montreuil, FR
- 04/2015 7+/-2 - an exploration of memory, Gallery Le Pavais d’Orsay, Paris, FR

- 09/2013 "#23Michaeljordan" Stanley Picker Gallery, Kingston-upon-Thames, UK

Ausstellungen mit APXIV Art Collective (Mitbegründerin und Mitglied seit 31/12/2016)

- 11/2021 Re: Beuys, CCA Fabrica, Moscow, Edel-Extra, Nürnberg, GE (funded by Goethe Institute Moscow)
- 04/2021 Goathotspot, Assuming the distance: fakes, speculations and predictions in the age of coronacen, Garage Museum, Moscow, RU

- 10/2019 Curatorial forum (with solo-performance "Existential Services Agency"), St Petersburg, RU
- 06/2019 Communities and Spaces group exhibition. Winzavod (Winery), Moscow, RU
- 05/2019 Distributed Bar System Within Copenhagen Art Week. Copenhagen Contemporary, Copenhagen, DK
- 04/2019 In Your Trace. Within Budapest Art Week. Mikve Gallery, Budapest, HU

- 02/2018 Cosmoscow Talks, Cosmoscow Art Fair, Gostinyi Dvor, Moscow, RU
- 06/2018 APXIV24, Parallel program of The Moscow International Biennale for Young Art, APXIV artist-run space, Moscow, RU
- 06/2018 Baikonur, APXIV in association with the Austrian Consulate. APXIV artist-run space, RU

Kommerzielle Projekte

- 04/2020 Collaboration with Burberry Social Project

Messen

2021
- BLAZAR Moscow, independent artist

2020
- S.T.A.R.T. Art Fair, represented by Shtager Gallery London

2019
- SAM-fair, St Petersburg, RU

Residenzen
01/06/2022 - 31/08/2022 International Summer Residency Aschersleben, Aschersleben, GE
01/12/2021 - 10/02/2022 Open Studios Winzavod CCA, Moscow, RU
16/01/2021 - 16/02/2021 Smirnov Sorokin Fund, Moscow, RU
27/10/2020 - 01/12/2020 Art Residency Normandy, FR
21/07/2020 - 21/08/2020 Dukley art centre residence (curated by Marat Guelman), Budva, ME
01/05/2016 - 11/06/2016 Beo-Project art residency, Belgrade, RS
01/12/2016 - 27/12/2016 Kunstarhuset Messen residency, Alvik, NO

Werke befinden sich in mehreren Privatsammlungen im Vereinigten Königreich, in Frankreich und Russland. 2021 erwarb das Royal College of Art das Gemälde "Surgeons" für seine öffentliche Sammlung.

   

SILVIA GIORDANI

Dolmen, 2022
Acryl und Öl auf Leinwand
105 x 160 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Halbzeit: noch eine Woche bis zur Bekanntgabe des/der letzten TOP 15 Künstlers/in am Samstag 29. Oktober und dem Finale am Sonntag 30. Oktober, wenn die beiden Gewinner unseres 6. ART MATTERS Online-Wettbewerbs gekürt werden. Heute ist Tag 8 unserer Gruppenausstellung und wir freuen uns, Ihnen die junge italienische Künstlerin Silvia Giordani (*1992, lebt und arbeitet in Venedig) vorzustellen. Für Giordani ist das Landschaftsthema vorherrschend und sie nutzt die abgebildeten Massen von Mineralien, Felsen und geologischen Schnitten, um uns von der Abwesenheit, dem Verschwinden der Dinge zu erzählen. Lesen Sie mehr über Silvia Giordani und ihre Arbeit, einschließlich ihres Künstler-Statements, weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Silvia Giordani ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Meine künstlerische Praxis hat sich auf natürliche Weise mit dem Prozess der Schichtung befasst, durch die Anziehung zu Mineralien, Felsen und geologischen Abschnitten. Ich interessiere mich für die Art und Weise, wie sich Mineralien an der Oberfläche festsetzen, die Schichtung der Zeit und die Geschichte der menschlichen Aktivitäten. In meinen Werken untersuche ich den Prozess der Schichtung durch die Malerei. Meine Leinwände zeigen Orte, an denen sich alltägliche Bezüge mit fernen Andeutungen vermischen, das Ergebnis ist ein "anderer" Raum, dessen Koordinaten uns entgehen. Die durch die Malerei geschaffenen Orte stützen sich auf verschiedene Referenzen: digitale Einstellungen, geologische Schnitte, Landschaftsdarstellungen aus der Vergangenheit, Satellitenbilder von anderen Planeten. Die Grenze zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschwindet, und die Elemente, die die Bilder bevölkern, erscheinen als mysteriöse Objekte, fast so, als wären sie Fundstücke aus fernen Dimensionen. Das Ergebnis ist ein Szenario mit dystopischen Zügen und schwebenden Atmosphären, das sich wiederum dazu eignet, untersucht zu werden.

"Silvia Giordani nutzt die Masse, um uns von der Abwesenheit, dem Verschwinden der Dinge zu erzählen. Sobald ich ihr Arbeitszimmer betrete, fällt mein Blick auf das Buch auf dem Boden. Am Fuße dieses riesigen Felsblocks finde ich Byung- chul Hans Non-Things, und dieser Kontrast an sich macht mich sofort neugierig. Nicht wegen des Inhalts, der ganz im Sinne der Poetik des Künstlers ist, sondern weil die Präsenz des einen die Präsenz des anderen aufhebt. Bei Giordani, wie auch bei den anderen Stipendiaten, ist das Landschaftsthema vorherrschend, aber ihre Bilder zeigen keine bukolische Umgebung, sondern eher eine glänzende. Ein Ort-ohne-Ort ohne Raum und Zeit, näher an der Kälte des Drucks als an der Materialität der Malerei. Alles in ihnen verwirrt uns, angefangen bei dem verwendeten Medium. In der Tat wendet Silvia einen persönlichen Malstil an, der sich auf den Ausschnitt konzentriert. Diese riesigen Felsbrocken, die in der Gegenwart angesiedelt sind, aber aus der Vergangenheit oder der Zukunft stammen, sehen aus wie digitale Collagen und führen uns zurück in die Dimension des Synthetischen und Manipulierten."
Eva Comuzzi, Kuratorin, aus dem Katalog der Ausstellung Poison Green, Bevilacqua La Masa, Galerie am Markusplatz, Venedig, IT.

 

LEBENSLAUF

Silvia Giordani

1992 geboren in Vicenza
lebt und arbeitet in Venice

@silvia__giordani


Silvia Giordani ist eine italienische Malerin, die in Venedig lebt. Sie besuchte die Akademie der Schönen Künste in Venedig, wo sie 2015 den BD in Malerei und 2018 den MD in visueller und zeitgenössischer Kunst erwarb. Seitdem arbeitet sie als Assistentin für Anatomie, Zeichnung und Malerei an derselben Akademie. Im Jahr 2021 gewann sie das Künstlerresidenzprogramm der Bevilacqua La Masa Foundation in Venedig und nahm mit derselben Stiftung an der Gruppenausstellung "Poison Green" in der Galerie am Markusplatz in Venedig teil. Sie nahm an mehreren Gruppenausstellungen in Italien und im Ausland teil, darunter 2022 "Klementina Golija & Silvia Giordani", Zweipersonenausstellung, Galerie Vorspann|Galerija Vprega, Bad Eisenkappel, Österreich; 2019, "Abstract Mind", CICA Museum, Gimpo, Südkorea und 2018 "Italian Academies exhibition", VII Saint Petersburg International Cultural Forum, Russland. Im Jahr 2022 eröffnete sie ihre erste persönliche Ausstellung mit dem Titel "Where is far away?" im Palazzo Cordellina in Vicenza. Im Jahr 2021 nahm sie am Residenzprogramm "In-Edita 2" in Forte Marghera, Venedig, teil und war im selben Jahr Finalistin des Premio Nocivelli, Brescia.


Ausstellungen und Aktivitäten

2022
- “ART MATTERS 6”, online group exhibition, Galerie Biesenbach, Köln
- Winner of Bevilacqua La Masa artist residence programme 2021-2022, Venice
- Klementina Golija & Silvia Giordani , two-person show, Galerie Vorspann|Galerija Vprega, Bad Eisenkappel, Austria
- Bologna Artfair 2022, stand Bevilacqua La Masa, Bologna
- “Poison Green”, group exhibition curated by Bevilacqua La Masa Foundation, St. Marks Square, Venice
- “Dov’è lontano”, solo exhibition curated by Matteo Sormani and Amanda Hawkins Beltrame, Palazzo Cordellina, Vicenza
- “Inedita 2”, group exhibition curated by the galleries: Alberta Pane, Ikona Photo Gallery, Marina Bastianello Gallery, Sala del Camino, Venice

2021
- “Perché siamo come tronchi nella neve”, group exhibition curated by Luca Zuccala e Andrea Tinterri, Società Umanitaria, Praevenus, Milan
- “Flat Rate Contemporary’s eighth”, online exhibition, US
- “Unlikely”, curated by School for Curatorial Studies, Palazzo Malipiero, Venice
- “Opus Focus”, a cura di Francesco Fabris e della School for Curatorial Studies, Calle Legrenzi, Venezia Mestre
- “Inedita 2”, artist residence curated by the galleries: Alberta Pane, Ikona Photo Gallery, Marina Bastianello Gallery, Fondazione Forte Marghera Forte Marghera, Venezia
- “ReA Art Fair”, Fabbrica del Vapore, Milano
- “Premio NOCIVELLI 2021”, exhibition of the finalists, Verolanuova (BS)

2020
-“Whatever it takes”, group exhibition curated by School for Curatorial Studies Venice, A plus A gallery, Venice (IT)

2019
- Group exhibition for LYNX Prize, Salone regionale, curated by Associazione Il Sestante - Villa Prinz - Trieste (IT)
- Workshop “Laboratorio aperto”, curated by Carlo Di Raco, Forte Marghera, Venice (IT)
- Mentioned at COMBAT PRIZE 2019
- “Abstract Mind 2019”, group show, CICA Museum, Gimpo, South Korea

2018
- Italian Academies group exhibition, VII Saint-Petersburg International Cultural Forum, Saint Petersburg, Russia
- “FATUM”, Art Night 2018, curated by Mirella Brugnerotto and Cristina Treppo, Academy of Fine Arts, Venice (IT)
- Finalist at Nocivelli Prize 2018, curated by Associazione Culturale Techne, Verolanuova (IT)
- Finalist at International Engraving prize “Gli Argonauti”, Sala delle Arti, Collegno, Torino (IT)

2017
- “Combo”, group exhibition, curated by Lisa Angaran, Spazio Norbert Salenbauch, San Marco, Venice (IT)
- “Forme in mutamento” Rotary Prize collective exhibition, Marciana National Library, Venice (IT)
- “Coi Vermi Nel Cuore”, group exhibition, Atelier 3+10, curated by Saverio Simi De Burgis, Mestre (IT)

2016
- “Perdersi”, solo exhibition, Spazio Nadir, Vicenza
- Carnello, cArte ad Arte 2016 Prize, XXX FIBRENUS, Museo Civico di Sora, Frosinone (IT)

2015
- “E in Guerra tutti I baci furono vietati”, group exhibition curated by Matteo Vanzan, Palazzina Storica, Peschiera del Garda, Verona (IT)
- “New Generation Festival”, group exhibition, curated by MVeventi Culturali, Palazzo Pisani, Lonigo, Vicenza (IT)
- “Gea – It’s a (wo)man’s world”, group exhibition curated by Fondazione Bracco, Mostrami Factory, Milan (IT)
- Finalist at “FRASE Got Talent Prize 2015”, online group exhibition

   

BRENNAN WOJTYLA

Plastic Altar, 2022
Sprühfarbe auf gespannter Kunststofffolie
122 x 183 x 4 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Es ist Tag 7 unserer Gruppenausstellung ART MATTERS 6 und wir freuen uns, den jungen amerikanischen Künstler Brennan Wojtyla (*2001, lebt und arbeitet in Florida) vorstellen zu können, dessen Werk darauf abzielt, die Wahrnehmung des Betrachters für seine Umgebung zu schärfen, indem es kleine Details des zeitgenössischen Großstadtlebens vorstellt, die täglich isoliert und hinterfragt werden können. Diese ständige Aufmerksamkeit ermöglicht es den Menschen, ihre Umgebung mit einem künstlerischen Auge zu betrachten und ihre Definition von "Kunst" zu erweitern. Mehr über Brennan Wojtyla und sein Werk, einschließlich seines Künstler-Statement, gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Brennan Wojtyla ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

"Cathedral of Labor" ist ein transdisziplinärer Schwerpunkt, der seit drei Jahren entwickelt wird und auf der Idee basiert, industrielle Formen/Prozesse zu dekontextualisieren und sie in den Kontext der bildenden Kunst zu stellen. Dazu werden dieselben Verfahren wie im Bauwesen und in der Baubranche verwendet, einschließlich Mauerwerk, Beton und Stahlbau, und es werden Materialien wie Spanngurte, Plastikfolien, Kreidestriche, Emaille und Bodenmarkierungsfarbe usw. eingesetzt. Dies führt zu einer Untersuchung der Gebrauchsform außerhalb der Grenzen eines früheren funktionalen Zwecks, und diese alltäglichen Objekte/Leistungen können zu einem Punkt der Anbetung und Kontemplation erhoben werden.

Die Absicht meiner Arbeit ist es, die Wahrnehmung des Betrachters für seine Umgebung zu schärfen, indem ich kleine Details des zeitgenössischen Großstadtlebens vorstelle, die täglich isoliert und hinterfragt werden können. Diese ständige Aufmerksamkeit ermöglicht es den Menschen, ihre Umgebung mit einem künstlerischen Auge zu betrachten und ihre Definition von "Kunst" zu erweitern.

 

LEBENSLAUF

Brennan Wojtyla

2001 geboren in Florida
lebt und arbeitet in Florida

brennanwojtyla.com
@wojtyl.a


Ausbildung

BFA with a concentration in Graphic Design and Digital Media from the University of North Florida (anticipated December 2022)

Ausgewählte Ausstellungen und Auszeichnungen

2022-23
- MOCA “Cathedral of Labor"

2022
- Online Exhibition ‘ART MATTERS 6’ @ Galerie Biesenbach, Köln
- MOCA Artist-in-Residence
- ICCCIA 9, Berlin, Germany
- JFAF Award
- Lazzara Family Scholarship Endowment - Art
- Reddi Arts Gallery Show
- Florida School of the Arts, accepted portfolio for show “Reclamation”

2021-22
- Seaside Side Sculpture Park, Accepted sculpture for Jacksonville Beach

2021
- BillBoard Creative, contest finalist

Veröffentlichungen

- MOCA Jacksonville, “Artist in Residence 2022”, 2022
- Jacksonville Fine Arts Forum, “September Newsletter”, 2022
- Florida School of the Arts, “Reclaimation Press Release”, 2022
- Unscene, Spring 2022, “Rebel”, 2022
- UNF Spinnaker, sculpture installation, 2021
- News4Jax, sculpture installation, 2021
- Radx fifth issue, “FOCUS”, 2021
- Folio 2.0, September Issue, 2020

   

GEMMA CARSON

How to See 5, 2022
Acryl und Tusche auf Leinwand
60 x 50 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


6. Tag unserer Gruppenausstellung ART MATTERS 6 und wir freuen uns, die junge britische Künstlerin Gemma Carson (*1994, lebt und arbeitet in den Niederlanden und Italien) zu vorzustellen. Carsons Arbeit ist ein Ausdruck von Neugierde zwischen dem Dreidimensionalen und dem Spirituellen. Sie erschafft Gemälde mit viel Gefühl, die Anekdoten aus dem täglichen Leben ausstrahlen und einen Zwischenzustand des Seins erforschen. Ob sie sich von Erinnerungen, dem Alltäglichen oder emotionalen Reaktionen inspirieren lässt, ihre Arbeit zielt darauf ab, den Betrachter zärtlich in eine fabelhafte Erfahrung zu ziehen. Mehr zu Gemma Carson und ihrem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Gemma Carson ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Malen ist für Carson ein spiritueller Akt. Ihre künstlerische Praxis ist das Ergebnis einer Intuition, die mit dem vertraut ist, was jenseits des Alltäglichen liegt. Wie in einem Tanz, der von gegensätzlichen Kräften in Gang gesetzt wird, verschmelzen in ihren Werken Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Figuration und Abstraktion. Diese Anfertigungen drehen sich um Gesichter und Blicke. Wenn sich Zug und Druck in ihrer ständigen Dynamik die Waage halten, kann ein Bild entstehen, das gleichzeitig umrissen und offen ist. Carson achtet auf die verschiedenen Ebenen, die unserer Realität Tiefe verleihen, und ist sich bewusst, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nebeneinander bestehen können, vermischt mit Erinnerungen und Emotionen. Ihre Praxis ist das Ergebnis wiederholter Besuche an einem Ort, an dem sich Rückblenden ereignen können und Vorstellungskraft und Anderssein sich überschneiden.

Das Dazwischen ist die Dimension, die Carson erforscht und in jeder Geste neu verwirklicht. Es ist eine Schwelle, ein Intervall, ein Raum, der mit Kontakten und Distanzen gefüllt ist; es ist ein Ort, an dem sich Lücken berühren. Ihre Aufmerksamkeit wird von der Energie gefangen genommen, die das Nichts zu einer gefühlten Präsenz und die Stille zu einem Lied macht. Unsichtbare Kräfte lenken ihren Weg zwischen Zweifel und Verwirrung, jeder Schritt wird von Unterwasserströmungen gestreichelt. Hinter allem, was uns umgibt, steckt mehr: das ist Carsons Überzeugung. Es existiert in Form von Geistererscheinungen, Träumen oder Intuitionen.

 

LEBENSLAUF

Gemma Carson

1994 geboren in den USA
lebt und arbeitet in den Niederlanden und Italien

www.gemmaayncarson.com
@gemmacarson_


Ausbildung

2022
MFA Painting with Cum Laude, The Frank Mohr Institute, NL

2017
BA Fine Art, Norwich University of the Arts, UK

Ausgewählte Ausstellungen

2023
- Galerie Nord, Groningen, NL

2022
- Online Exhibition ‘ART MATTERS 6’ @ Galerie Biesenbach, Köln, DE
- Lucht 2.0, Kunstpunt, NL
- Exhibition @ Picture Groningen ‘A selection of works by graduate students 2022’, NL
- Frank Mohr Institute & Minerva Art Academy Graduation show, FUTURE, NL
- Exhibition @ EMG Factory, “Last Year We Didn’t Even Have A Name”, NL
- Exhibition @ RE:SEARCH GALLERY, “RE:Present 2/22 RSG Crimson”, NL

2021
- The Window Show @ The Frank Mohr Institute, NL
- Film screening @The Creative Playground, NL
- Online Exhibition ‘Together Through Painting’ @ London Paint Club, UK
- The Window Show @ The Frank Mohr Institute, NL
- Exhibition @ The Tub Hackney & Live Auction @ The Auction Collective London, UK

2020
- ARTBOX presents Barcelona, ES

2018
- Degree show @ Norwich University of the arts

2017
- (Workshop) with Evan Ifekoya @ Wysing Art Centre

2016
- (Exhibition) ‘2,2,2,2’ @ Nunns Yard, Norwich
- (Pop up exhibition)’ Young Associates: In Addition’ @ Sainsbury Centre for Visual Arts
- (Performance) ‘Score’ Collaboration with Molly Aldous @ Yallops, Norwich
- (Exhibition @ Norwich Univeristy of the Arts & residency @ Wysing Art Centre) ‘Carry On’, ‘I am I am I am’ with Lisa Selby & Wysing Art Centre

Veröffentlichungen

2022
- SAND JOURNAL Berlin #24

2020
- Volume 1 of Flea Circus Magazine

Auszeichnungen

2022
- Lucht 2.0 KunstPunt Groningen

Mitgliedschaften und Künstlerresidenzen

- MEMBER of Outpost Norwich, UK
- RESIDENCY @ Micheal and Shona Cartwright Atelier, Bagni Di Lucca, ITALY, August 2021

   

CHRISTINE LEE

We squeeze lemon juice on oysters, 2021
Ton, Sprühfarbe, Holz, Stoff
100 x 100 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


5. Tag unserer Gruppenausstellung ART MATTERS 6 und wir freuen uns, die asiatisch-amerikanische Künstlerin Christine Lee (*1990, lebt und arbeitet in Südkorea, Großbritannien und den USA) vorzustellen. In ihren Skulpturen und Installationen untersucht sie die Dynamik zwischen Ost und West - eine interaktive und integrierte Beziehung, die Rasse, Kultur und Sprache hervorbringt. Als Inspirationsquelle verwendet die Künstlerin Objekte, die kulturelle Verschmelzung und Akkulturation symbolisieren. Mehr zu Christine Lee und ihrem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Christine Lee ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Meine Skulpturen und Installationen untersuchen die Dynamik zwischen Ost und West - eine interaktive und integrierte Beziehung, die Rasse, Kultur und Sprache hervorbringt.
Als asiatische Amerikanerin interessiere ich mich besonders für die Nachahmung und Darstellung von Aspekten östlicher und westlicher Kulturen durch die jeweils andere. Und wie dies zu einem Transformationsprozess führt, der die heutige Welt formt. Indem ich persönliche Erzählungen mit Literatur und Kulturwissenschaften verbinde, stelle ich die Idee einer tiefgreifenden Interdependenz sowie einer Hybridisierung dar, nicht nur um die Beziehung darzustellen, sondern auch um das Engagement der Ideen in alltäglichen Umständen aufzuzeigen - ich untersuche, wie Globalisierung, Internationalisierung und Immigration Traditionen und Ursprünge durcheinander bringen, um die Idee der Identität in der heutigen Zeit zu untersuchen.

Als Inspirationsquelle verwende ich oft Objekte, die kulturelle Verschmelzung und Akkulturation symbolisieren. Die Objekte in meiner Arbeit stellen Verbindungen, Überschneidungen und Verflechtungen verschiedener Kulturen dar. Und sie erklären den Prozess der Beeinflussung und der Entstehung dessen, was heute ist. Die Objekte werden an Orten wie Esstischen, Treppen und Kaminen platziert, um vertraute Szenen zu schaffen, denen man täglich begegnen kann. Die symbolischen Objekte in den Szenen spiegeln die Koexistenz verschiedener Kulturen und Ideen im alltäglichen Leben wider - jedes der Objekte verschmilzt mit jedem anderen und schafft neue Rollen und Definitionen in ihnen.

Die Zitronen in meiner Arbeit zum Beispiel haben eine lange Geschichte der Migration von Ost nach West. Als eine der am weitesten verbreiteten Früchte gelangte die Zitrone aus Asien über den Nahen Osten in das antike Europa. Sie war hoch geschätzt und wurde bald zu einem symbolischen Gegenstand in der westlichen Religion. Da sich die Zitronen an verschiedenen Schauplätzen mit anderen Objekten vermischen, ändern sich ihre Darstellung und ihre Rolle. Indem ich die symbolischen Objekte mit der Identität vergleiche, verweist meine Arbeit darauf, wie wir als Individuen in der Gegenwart durch die Ströme und den Austausch von Kultur, Rasse und Sprache ständig beeinflusst werden, uns verändern und auflösen. Sie stellt die Frage, was uns als Ganzes ausmacht, und lädt zum Nachdenken über die Definition von Identität in der heutigen Zeit ein.

 

LEBENSLAUF

Christine Lee

1990 geboren in Südkorea
lebt und arbeitet in Südkorea, Großbritannien und den USA

www.rshlee.cargo.site
@rsh_leeo


Ausbildung

2018-20
Royal College of Art, London, UK - Sculpture MA

2009-13
School of Visual Arts, New York, USA - Graphic Design BFA (Honors)

Ausgewählte Ausstellungen

2023
- A Non Binary Garden - Gallery Dos, Seoul, South Korea

2022
- ART MATTERS 6, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Gwanghwamun International Art Festival - Sejong Center, Seoul, South Korea
- Unveil - 9 Club Row, London, UK
- Splinters in the ongoing normal (Virtual) - Project Gallery V, New York, USA
- 2022 Emerging Artists (Virtual) - Dodomu Gallery, New York, USA
- 1st Exhibition (Virtual) - Artsin Square

2021
- Yellow Wind - H Contemporary Gallery, Seungnam, South Korea
- Chimera - Cylinder, Seoul, South Korea
- Abstract Mind - CICA Museum, Gimpo, South Korea

2020
- Visions - Gander Gallery, (Online Show) UK

2019
- Plastic Tongue - 5156 Ltd, London, UK
- Dear Damon - The Courtyard Gallery, London, UK

2018
- A World in Vertigo Brunel Museum, London, UK

2012
- ISE Cultural Foundation Award - ISE Cultural Foundation Gallery, New York, USA

Veröffentlichungen

2023
- FOA (Friend of the Artist) Volume 16

2022
- Create! Magazine Issue 29

2020
- Al-Tiba 9 Magazine Issue 06

2012
- GDUSA (Graphic Design USA)

Auszeichnungen

2013
- ISE Cultural Foundation, Jan Staller Award

2013
- Hiiibrand International Packaging Design Award, Finalist

2012
- GDUSA (Graphic Design USA), Winner of the Publication/Editorial Award

   

TOMICA RADULOVIC

o.T., 2022
Öl auf Leinen
190 x 145 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 6 Tag 4: Wir freuen uns, den jungen Maler Tomica Radulovic (*1995 in Banja Luka, Bosnien und Herzegowina, lebt und arbeitet in Belgrad, Serbien) zu präsentieren. Seine Gemälde stellen Momente dar, die einmal geschehen und vergangen sind, sind Beschwörungen einer bestimmten Bewegung oder Handlung, immer mit der Erinnerung als Schlüsselstelle. Lesen Sie mehr über Tomica Radulovic und seine Arbeit, einschließlich seines Künstler-Statements, weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Tomica Radulovic ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Die Gemälde stellen Momente dar, die sich einmal ereignet haben und vergangen sind, die aber im Bewusstsein gespeichert blieben und später durch das Auffinden eines neuen Objekts aktiviert werden. Es sind Beschwörungen einer bestimmten Bewegung oder Handlung. In einem solchen Verfahren nimmt das Gedächtnis eine Schlüsselstellung ein, denn mit dem Gedächtnis wird die Wahrnehmung von allem Unnötigen und Unwichtigen gereinigt. Man kann sagen, dass die Wahrnehmungen aus der realen Umgebung in den Erfahrungsfundus gelegt und dann verarbeitet wurden, um aus den Gedächtnisdepots im Bild als neue visuelle Tatsache zu erscheinen, die dann zum Gegenstand einer neuen Wahrnehmung wird. Die Bilder lassen keine eindeutige Lesart des Werks zu und liegen in Schichten der Abstraktion, die die Spannung aufrechterhalten, anstatt sie aufzulösen, wobei sie der Stimmung den Vorrang vor der Erzählung geben und sich auf eine kraftvolle Atmosphäre konzentrieren, die mit der des Horrorgenres in Zeitlupe vergleichbar ist. Sie verweigern sich einer eindeutigen Interpretation und erforschen die Malerei vielmehr als einen Ort, an dem Wissen und Bewusstsein in einem ewigen Zustand der Bewegung gefangen sind - Dinge werden erinnert, vergessen, sie verändern ihr Aussehen, und ihr Ort in der Zeit ist nie festgelegt und verändert sich ständig. Durch nicht-lineare Erzählungen werden die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Fiktion und Realität verschmolzen und verwischt; Figuren sind der Zeit enthoben und verweigern sich der Lösung. Ein Besuch in den vielfältigen Dimensionen der Erinnerung, die auf diese Weise präsentiert werden, indem Fotos und Objekte, die im Internet oder im persönlichen Umfeld gefunden wurden, als Vorlagen für Bilder verwendet werden, legt die Tatsache nahe, dass die Vergangenheit nicht auf ein kohärentes Ganzes reduziert werden kann. Sie bleibt immer ein unverbundenes und formloses Ding, ein fremdes und inkohärentes Objekt, das dieselbe Erinnerung murmelt. In gewisser Weise sind die fragilen Architekturen, die ich komponiere, ein Versuch, die Erinnerung an eine Wahrnehmung wiederherzustellen, die ihren Gegenstand verloren hat. Ich schaffe einen neuen narrativen Horizont, der mit dem beginnt, was die Überreste einer inneren Katastrophe zu sein scheinen. Denn was mit der Unreduzierbarkeit der Vergangenheit suggeriert wird, ist die Möglichkeit einer anderen Geschichte, eines anderen Körpers, einer anderen Zeit und eines anderen Ortes. In Kostümen gekleidet, in ritualisierten Bewegungen mit kopflosen Körpern, gesichtslosen Köpfen, werden Gesten und Geschichten festgehalten und verworfen - und verschwinden langsam in der Dunkelheit. Es geht nicht darum, was sich unter dem Hemd, dem Anzug, der Uniform oder der glänzenden Haut befindet, sondern um die Haut selbst und darum, welche Erzählungen oder Möglichkeiten auf sie projiziert werden können. So fungieren auch Gemälde als Häute. Paradoxerweise spielt es keine Rolle, woher die Bilder kommen, worauf sie basieren, welchen Inhalt sie haben oder in welchem Kontext sie tatsächlich stehen. Es ist, als würde man das Gemälde seiner ursprünglichen Bedeutung berauben, um mit ihm eine neue zu konstruieren. Es ist der Prozess der Entleerung des Bildes in diesem Sinne. Aber die Entladung hinterlässt immer eine Spur der ursprünglichen Schicht im Inneren. Sie halten ihre Geheimnisse gekonnt zurück, ein "Schleier, der die Dinge bedeckt".

 

LEBENSLAUF

Tomica Radulovic

1995 geboren in Banja Luka, Bosnien und Herzegovina
lebt und arbeitet in Belgrad, Serbien

@tomica.radulovic


Ausbildung

Tomica Radulovic absolvierte sein Bachelor- und Masterstudium an der Universität der Künste in Belgrad.
Derzeit befindet er sich im zweiten Jahr seines Promotionsstudiums.

Ausgewählte Einzelausstellungen

2022
- Dressed in fog, FLU Gallery, Belgrad
- From behind in USILJS KORNJAČA, Belgrad

2020
- National Museum In Smederevska Palanka, Gallery of Modern Art, Smederevska Palanka

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2022
- ART MATTERS 6, Galerie Biesenbach, Köln (online)

2021
- SET(S), FLU Gallery, Belgrad
- 24-25 annual art circle exhibition,Vojvodina Museum, Novi Sad
- A look into the unexpected, Paviljon Cvijeta Zuzorić, Belgrad
- Exhibition of New Members of ULUS, Paviljon Cvijeta Zuzorić, Belgrad

2019
- Exhibition of FLU students at USILJS KORNJAČA, Belgrade
- Exhibition of works by award-winning FLU students, FLU Gallery, Belgrad
- Master's degree student exhibition "MASTERPIECES" exhibition space U10,Belgrad
- 48. Exhibition of small format drawings and sculptures of FLU students,Dom omladine, Belgrad

2018
- Exhibition of works by award-winning FLU students, FLU Gallery, Belgrad
- 47. Exhibition of small format drawings and sculptures of FLU students, Dom omladine, Belgrad

2017
- 46. Exhibition of small format drawings and sculptures of FLU students, Dom omladine, Belgrad

Auszeichnungen

2019
- Grand Prize of the Faculty of Fine Arts, „Rista and Beta Vukanović, painters“

2018
- Prize for the portrait „Đorđe Bošan, painter and professor at ALU

   

MOLLY THOMSON

Painting with wedged interior, 2022
Acryl, Spachtelmasse, Holzplatte
36 x 27 x 6 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Es ist der 3. Tag unserer Gruppenausstellung ART MATTERS 6 und wir freuen uns, die schottische Künstlerin Molly Thomson (*1953 in Perth, lebt und arbeitet in der Nähe von Norwich) zu präsentieren. In ihren malerischen und zugleich skulpturalen Arbeiten interessiert sie sich nicht nur für die geschichtete Fassade, sondern auch für die Tatsache, dass die Malerei Schatten wirft und enthält. Mehr zu Molly Thomson und ihrem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Molly Thomson ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Ich setze mich mit dem Gegenstand des Gemäldes und mit seinen hybriden Identitäten auseinander. Meistens beginne ich mit der einfachen Tatsache der rechteckigen Bildtafel und versetze mich in die Position des Handelnden und des Beobachters, indem ich jedes Stück durch Schneiden, Zusammensetzen und Gießen neu forme - und darauf reagiere. Ich interessiere mich nicht nur für die vielschichtige Fassade, die sich präsentiert, sondern auch für die Tatsache, dass das Gemälde Schatten wirft und enthält. Es besteht immer ein empfindliches Gleichgewicht zwischen Kontrolle und dem unvorhersehbaren Verhalten der Materialien, und der Prozess schreitet in langsamen Schritten, Fehlschritten und Überarbeitungen voran. Gelegentlich kommt die Arbeit von der Wand herunter und verlangt nach Raum oder sogar Mobilität. Es gibt Spiel und manchmal auch Humor.

Die aktuelle Arbeit entwickelt sich weiter, indem sie eine Reihe von Problemen und Verschiebungen in jeder Struktur aufwirft. Oft sind Innenräume involviert, auch wenn sie nur durch kleinste Öffnungen zu sehen sind, und ich interessiere mich für die leisen Fragen, die solche Brüche in der Fassade aufwerfen können. Manchmal sind die Gemälde geschichtet und suggerieren komprimierte Schichten von parallelen Oberflächen. Manche Gemälde spielen leise auf das an, was nicht zu sehen ist oder nicht gesehen werden sollte, während andere ihre Gelenke beugen oder ihre Oberflächen mit etwas mehr Weite ausdehnen. Oft habe ich den Eindruck, dass die Ordnung provisorisch ist - etwas, an dem man herumpfuschen kann.

 

LEBENSLAUF

Molly Thomson

1953 geboren in Perth, Schottland
lebt und arbeitet in der Nähe von Norwich, Schottland

mollythomson.com
@mollythomson555


Studium

- MA (Painting) – Royal College of Art, London
- Diploma in Post-Graduate studies (Sculpture) – Edinburgh College of Art
- MA Fine Art (Sculpture) – Edinburgh University and College of Art

Ausgewählte Ausstellungen (seit 2000)

Kommende

2023
- At Cross Purposes, Oriel Mon, Anglesey, North Wales
- At Cross Purposes, Queen Street Studios, Belfast, North Ireland

Aktuelle und Vergangene

2022
- ART MATTERS 6, Galerie Biesenbach, Köln (G, online)
- Group show, &Gallery, Edinburgh
- Paint Edgy, Contemporary British Painting, Ropewalk Gallery, Barton-upon-Humber, England
-
An Expanding Field, Gloam, Sheffield, England
- Vitalistic Fantasies, Contemporary British Painting, Elysium Gallery, Swansea, Wales
- Line,Colour and Form, (3-person exhibition), &Gallery, Edinburgh
- Paradoxes, Contemporary British Painting, Quay Arts, Newport, Isle of Wight

2021
- ART MATTERS 4, Galerie Biesenbach, Cologne (G, online)
- Border Crossing, Pineapple Black, Middlesbrough
- Que des femmes. 6th Biennial of Non-Objective Art, Pont de Claix, France
- Perceiving Anomalies, Yellow Archangel, General Practice, Lincoln
- Rock, Paper, Scissors, Houghton Hall, Norfolk
- Orbit, Poimena Gallery, Launceston, Tasmania

2020
- Vitalistic Fantasies, Contemporary British Painting, The Cello Factory, London
- A Fine Balance, Houghton Hall, 19), 2019), Norfolk
- Image_Object, Poimena Gallery, Mona Foma festival, Launceston

2019
- neo:art prize, Bolton Art Gallery, Bolton
- Exeter Contemporary Open, Exeter Phoenix, Exeter
- Creekside Open 2019, APT Gallery, London
- The End of Lines, X Marks the Spot, Great Yarmouth
- Contemporary British Painting, Norwich Cathedral, Norwich
- Made in Britain, Contemporary British Painting, National Museum of Poland, Gdansk
- 4-person exhibition, Gray Contemporary, Houston, Texas

2018
- Artworks Open 2018, Barbican Arts Group Trust, London
- Beep Painting Biennial, Swansea Art School, Swansea

2017
- Contemporary British Painting Prize, Stables Gallery, Orleans House, Richmond Museum London

2016
- Plenty of time to lose your balance, Nunn’s Yard Gallery, Norwich
- PING, The Minories, Colchester

2014
- Of Other Spaces, Sheffield Institute of Arts Gallery, Sheffield Hallam University
- Recent Works, Thirteen A Gallery, Norwich (solo)

2012
- Regrouping, Bend in the River Gallery, Workstation, Sheffield
- x-Church, Gainsborough

2011
- Exeter Contemporary Open, Exeter Phoenix, Exeter

2010
- We Are What We Do, Stew Gallery, Norwich

2009
- Locus, Visions Gallery, Tokyo, Japan (solo)

2008
- Digital Eyes 2008-2009,Los Angeles Municipal Art Gallery

2007
- Siggraph 2007, Global Eyes, San Diego, USA

2006
- Unsern Nachbarn, Haus Metternich, Koblenz, Germany
- Proof, Howard Gardens Gallery, Cardiff

2005
- V9-U9 Project, Print Portfolio, (India/UK)

2002
- On the Edge, Salthouse, Norfolk

2000
- Connections, John Innes Centre, University of East Anglia, Norwich
- Drawing Connections, Beach Museum, Kansas, USA

Künstler-Residenzen

2011
- Orford Ness, Suffolk

2009
- Asabi School of Art, Tokyo

Schriften

2017
- ‘Mary Heilmann: Looking at Pictures’, review in Journal of Contemporary Painting (issue 4.1)
- Joint guest-editor of Journal of Contemporary Painting (issue 3.1&2: Painting as Commitment)

Artikel

2021
- Interview with Contemporary British Painting. October newsletter

Lehraufträge

1991-2010
- Senior Lecturer in Fine Art, Norwich University College of the Arts

   

ROSINA ROSINSKI

Home safely (Venus mourning the death of Adonis), 2022
Acryl und Airbrush auf Leinwand
150 x 195 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 2 unserer Gruppenausstellung ART MATTERS 6 und wir freuen uns, die deutsche Malerin Rosina Rosinski (*1989, lebt und arbeitet in Dortmund) zu präsentieren. Ihre Gemälde sind im Wesentlichen großformatige Selbstporträts, die auf christlicher und mythologischer Ikonografie basieren. Mehr zu Rosina Rosinski und ihrem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Rosina Rosinski ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Ich bin eine Künstlerin, die 1989 in Dortmund, geboren wurde. Ich habe Kunsttheorie studiert und mein Masterstudium 2019 abgebrochen. Ich hatte einfach einen Moment, in dem Theorie für mich keinen Sinn mehr machte. Jeder hatte etwas über Kunst zu sagen und keiner von uns hatte jemals einen Pinsel oder eine Farbdose in der Hand gehabt. So begann ich 2019 autodidaktisch zu malen, während ich in einem Auktionshaus arbeitete. Seit diesem Sommer bin ich Vollzeitmalerin.

Meine Gemälde sind im Wesentlichen großformatige Selbstporträts, die auf christlicher und mythologischer Ikonografie basieren. Ich übersetze diese Ikonografie in die Gegenwart und meine eigene persönliche Erzählung, indem ich persönliche Erfahrungen darstelle. Meine Porträts konzentrieren sich hauptsächlich auf den weiblichen Körper und die Geschichte seiner Darstellung, wobei ich den männlichen Blick und die seit langem etablierten visuellen Wahrnehmungen hervorhebe. Die weiblichen Körper in meinen Gemälden werden immer muskulöser und ich stelle sie überlebensgroß dar. Auf diese Weise können sie einen ganzen Raum einnehmen, sie sind präsent, mehr als ich es die meiste Zeit bin, und sie offenbaren die Diskrepanz zwischen physischer und psychischer Stärke und kehren Stereotypen um. Biblische und mythologische Figuren werden geschlechtsspezifisch vertauscht. Indem ich Akte male, die oft in Stillleben eingebettet sind, weise ich auf die Beziehung zwischen Menschenfleisch und Fleisch hin und darauf, wie beide in unserer Gesellschaft oft gleichgesetzt werden. Indem ich Fleisch und Fleisch in Beziehung setze, werden Themen wie Leben, Tod und Eitelkeit aufgegriffen. Meine Bilder, die in Ausstellungen dem Betrachter auf den ersten Blick das Gefühl geben, einen Süßwarenladen zu betreten, sind auf den zweiten Blick tatsächlich ziemlich unangenehm. Ich verwende leuchtende Farben und habe eine sehr akribische Art, saubere, druckähnliche Oberflächen zu malen, die im Widerspruch zu dunklen Themen stehen.

 

LEBENSLAUF

Rosina Rosinski

1989 geboren in Dortmund
lebt und arbeitet in Dortmund

@rosina.rosinski


Ausbildung

seit 2017
Folkwang Universität der Künste/Universität Duisburg-Essen
Master Kunst- und Designwissenschaft

2013-2017
Universität Duisburg-Essen
2-Fach BA Kunstwissenschaft/Anglophone Studies

Einzel- und Gruppenausstellungen

2022
- ART MATTERS 6, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Summer Edition ‘22, Circle of None, London (G, online)
-
The Rise of Inside, Eve Leibe Gallery, London (G, online)
- ROSINA, Galerie Norbert Arns, Köln (E)

2021
- From Her to Eternity, Galerie Norbert Arns, Köln (G)

Veröffentlichung

Artsin Square, Print and Digital Magazine Edition 3, ‘Summer ‘22‘
artsinsquare.com/issue3

   

ZIXU WANG

o.T., 2022
Airbrush, Acryl, Dibond-Platten, UV-Druck
125 x 105 x 4,5 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Startschuss: Wir eröffnen unsere 6. ART MATTERS-Gruppenausstellung mit der Präsentation des chinesischen Künstlers Zixu Wang (*1993, lebt und arbeitet in Hamburg), dessen Arbeit sich durch eine Kombination aus Malerei und (digitaler) 3D-Modellierung auszeichnet. Mehr zu Zixu Wang und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren letzten Open Artist Call vom 24.9. bis 8.10. eingegangen sind. Bis zum 29. Oktober stellen wir die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vor. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 30. Oktober geben wir wieder zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung auf galerie-biesenbach.de (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Zixu Wang ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Zixu Wang (*1993) ist ein chinesischer Künstler, der in Hamburg lebt und arbeitet. Er machte 2016 seinen Abschluss an der Central Academy of Fine Arts in Peking und studierte anschließend bei Prof. Anselm Reyle an der HFBK - Hochschule für bildende Künste Hamburg (Bachelor of Arts). Seit 2019 ist Wang auch an der Erstellung von Bühnenbildern beteiligt.

Die Arbeiten von Zixu Wang zeichnen sich durch die Kombination von Malerei mit digitaler und dreidimensionaler Modellierung aus.

In seiner jüngsten Werkserie wendet Wang eine neue Arbeitsmethode an. In seinen früheren Arbeiten sammelte er zunächst viele Materialien und verfolgte dann während des Arbeitsprozesses unbewusste Handlungen oder Gestaltungsweisen. Seine neue Methode bedeutet auch eine neue Art des Denkens. In der neuen Serie arbeitet Wang auf der Grundlage digitaler Modelle und kehrt dann von der Digitalisierung in die Realität zurück.

Diese Serie entfaltet sich derzeit in Kreisen. Punkte, Linien und Flächen waren schon immer wichtige Elemente in Wangs Werk, das von den Punkten in seiner Abschlussarbeit von 2016 inspiriert ist. Nachdem er viele verschiedene Kombinationen von Formen ausprobiert hatte, stellte Wang fest, dass der Kreis sowohl die einfachste als auch die umfassendste Form ist. Er kann Zeit, Raum und Zirkulation darstellen; er ist sowohl flach als auch dreidimensional in seiner räumlichen Bedeutung; er ist eine Form ohne Winkel und Kanten. In dieser neuen Serie wählt Wang immer die einfachsten Elemente und Formen, mit Kombinationen aus verschiedenen Farben, Größen und Winkeln. 

Andererseits ist der Mensch für Wang ein visuelles Wesen, das in einem dreidimensionalen Raum lebt. Das Sehen ist trügerisch. Es ist üblich, durch das Sehen eine visuelle Illusion zu erzeugen. Die Rückführung eines dreidimensionalen Objekts auf eine flache Oberfläche und die Schaffung visueller Illusionen ist eine von Wangs starken Intentionen in seinen Praktiken geworden. Es gibt eine Verflechtung zwischen Realität und Irrealität. 

Unter dem Aspekt der Räumlichkeit ist ein Objekt dreidimensional, weil es Licht und Schatten gibt. Die Menschen sind so sehr an die Existenz von Licht gewöhnt, dass es oft ignoriert wird. Ein flaches Objekt "sieht aus wie" ein dreidimensionales Objekt mit hellen und dunklen Verbindungslinien, was eine visuelle Täuschung darstellt. In seinen Werken verwendet Wang verschiedene Lichtquellen, um die Bilder zu einem einzigen Werk zu kombinieren. Indem er die visuelle Illusion von Objekten mit verschiedenen Lichtquellen, die auf einer Fläche erscheinen, absichtlich verstärkt, werden die Konzepte von Zeit und Raum, zu denen die verschiedenen Lichter gehören, in Wangs Kreation unterschiedlich.

 

LEBENSLAUF

Zixu Wang

1993 geboren in Panjin, Liaoning, China
lebt und arbeitet in Hamburg

www.zixuwang.info
@zixu__wang


Ausbildung

2012-2016
BA, Central Academy of Fine Arts, Beijing

2019-2022
BA, Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HFBK Hamburg)

Ausgewählte Ausstellungen und Auszeichnungen

2022
- ART MATTERS 6, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- International Art Fair Munich, München
- sommer.frische.kunst 2022, Bad Gastein
- Bühnenbild für das Theaterstück "Das Neujahrsopfer und der kommende Tag", Kampnagel, Hamburg
- Art School Alliance (ASA), Hamburg
- Nomination Achievement Grants Hamburg

2021
- Nomination German Scholarship Hamburg
- Annual Exhibition HFBK Hamburg

2020
- Caligula, SPRECHWERK, Hamburg
- Rundgang, HFBK Hamburg

2019
- Shanghai Art Fair SHAF, Shanghai

2016
- "Fresh History" Beijing Tiandi Art Centre
- Shanghai Art Fair, Shanghai

2015
- Graffiti Acts, Capital Airport Beijing

Anstellung

2022
- Anselm Reyle Studio (Open Studio) Assistent

 

 

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ARCHIV


ART MATTERS 5

Online Gruppen-Ausstellung


9. – 24. April 2022 - verlängert bis 8. Mai
1 neue*r Künstler*in täglich um 18h MEZ
exklusiv auf: galerie-biesenbach.de, Instagram und Facebook
FINALE: Sonntag, 24. April - Verkündung der 2 Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs um 17h (Online-Solo-Schau) und 18h (Galerie-Gruppenausstellung)

Über ART MATTERS 5 ... mehr >


Auf unseren 5. Open Artist Call folgend starten wir am Samstag 9. April um 18h unsere neue ART MATTERS 5 Online-Gruppenausstellung. Aus allen eingegangen Bewerbungen haben wir 15 Finalist*innen ausgewählt, die nacheinander bis zum 23. April mit ihren eingereichten Kunstwerken auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt werden. Jeden Tag um 18h werden ein neuer Name und ein neues Kunstwerk enthüllt, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.
Abgerundet wird die Präsentation unserer Top 15 durch „Honourable Mentions" in unseren täglichen Instagram-Stories, in denen wir die Arbeiten einer ausgewählten Anzahl von Künstler*innen würdigen, die den Sprung ins Finale knapp verpasst haben (45, um genau zu sein, gepostet vom 10. bis 24. April, jeweils 3 pro Tag und zwischen 12 und 18h).


Am Sonntag 24. April um 17 und 18h geben wir zum ersten Mal zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Eine*r wird eine Solo-Online-Ausstellung erhalten, der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppen-Ausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.


Somit laden wir Euch herzlich ein, ART MATTERS 5 regelmäßig hier auf unserer Webseite, Instagram und Facebook zu besuchen!


Über unsere ART MATTERS-Reihe:
Wie schon bei unseren ersten vier Open Artist Calls im April und November 2020 und April und November 2021 war uns bewusst, wie vielseitig und eklektisch diese fünfte Online-Ausstellung werden könnte. Aber gerade die Idee eines offenen Aufrufs hat uns gereizt: Künstler aus den unterschiedlichsten Richtungen einzuladen, sich zu bewerben und ihre Arbeiten einzureichen. Aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen erhoffen wir uns eine Ausstellung, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken zeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie der Galerie passt, aber auch etwas Neues in unser Programm bringt.


Ihr könnt Euch unsere ersten vier ART MATTERS Ausstellungen weiter unten oder in unserem Ausstellungsarchiv ansehen.


PS: Unser nächster Open Call findet im Oktober/November 2022 statt...


Die 15 Finalist*innen:

   

Sonntag 24. April: Finaltag 3/3 - VITTORIO BIANCHI

Herzlichen Glückwunsch an Vittorio Bianchi: Der italienische Künstler aus Mailand ist der zweite unserer beiden heutigen ART MATTERS 5 Gewinner und wird bald mit einer Auswahl seiner Werke in einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln präsentiert werden! Mehr Informationen dazu in Kürze.

Natürlich ist es schwierig, aus einer Vielzahl von Künstlern und Künstlerinnen, die sich durch einen Open Call beworben haben, einen Gewinner bzw. zwei Gewinner auszuwählen. Es geht dabei auch nicht um besser oder schlechter. Vielmehr um ein Gefühl. Wie zuvor auch schon bei Arran Rahimian beschrieben, fühlen wir bei Vittorio Bianchi eine starke Verbundenheit mit seinem Werk und glauben, dass es gut in unser Galerieprogramm passt! Einer unserer Favoriten seit die Arbeit eingereicht wurde aufgrund der ihr eigenen textilen und auch skulpturalen Aspekte, haben wir schon ein sehr schönes Projekt im Kopf, das wir sobald wie möglich mit dem Künstler umsetzen werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind gespannt, was sich daraus entwickelt!

Gewinner 2/2: Vittorio Bianchi

R #6, 2019
Polyurethan, Nylon, Capaver Glasgewebe
119 x 83,5 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

Über Vittorio Bianchi ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Auszug aus einem Text von Domenico de Chirico, Kurator, Mailand, 2019:

Das Werk von Vittorio Bianchi konzentriert sich vor allem auf ein Element, das sich am ehesten als Geste, als Riss, definieren lässt. Die Zweidimensionalität der von Bianchi verwendeten Materialien wird sklavisch durch Eingriffe in Frage gestellt, die Abwesenheiten schaffen und somit Durchgänge zu anderen möglichen Dimensionen öffnen, die ihre Zerbrechlichkeit und gleichzeitig die radikale Eleganz und Kostbarkeit dessen, was zerrissen wird, unterstreichen. Die Stoffe, die der Künstler in seinen Werken verwendet, zeugen von einer engagierten Forschung, die von taiwanesischer Seide bis zu italienischem Lampas, von monochromen Texturen bis zu aufwendigen Drucken reicht.

Seine künstlerische Forschung erstreckt sich daher auch auf das Studium des Multikulturalismus mit einem starken Bezug auf die Historizität der behandelten Materialien, deren Verarbeitung das Echo der Zeit unterstreicht.

 

LEBENSLAUF

Vittorio Bianchi

1982 geboren in Busto Arsizio (Varese), IT
lebt und arbeitet in Mailand, IT

www.vittoriobianchi.net
@vtrbnch


Biographie

Vittorio Bianchi wurde 1982 in Busto Arsizio (Varese) geboren. Nach einem Bachelor-Abschluss in Pharmazie in Parma (Italien) zog er nach Mailand, wo er begann, mit der Performance-Künstlerin Francesca Lolli zusammenzuarbeiten. Im Jahr 2014 wurde er als Finalist für den Fondazione Henraux Prize nominiert und erhielt eine Notiz für den Celeste Prize Award. 2019 wurde er für die VIR Viafarini Residency ausgewählt und zur Teilnahme an der Ausstellung Panorama #03 in der Galería Fran Reus in Palma de Mallorca eingeladen. Seine Arbeit wurde in Hystery, Ausgabe 14, vorgestellt, die auf der Art Basel Miami im Dezember 2019 präsentiert wurde. Er ist der Drittplatzierte der letzten Ausgabe des Prisma Art Prize und hat die Preise ArtRights und Artuu sowie die Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2023 im Contemporary Cluster (Palazzo Brancaccio, Rom) gewonnen.

Ausgewählte Ausstellungen

- ART MATTERS 5, Galerie Biesenbach, Cologne (online), Apr - May 2022

- BIENVENUE Art Fair, Paris, group show in the booth of StudyForArtPlatform, Stockholm

- Panorama #03, group show, Galeria Fran Reus, Palma de Mallorca, Dec 2019 - March 2020.

- VIR residency group show, Viafarini, Milan, Dec 2019. 

- VIR residency group show, Viafarini, Milan, Jul 2019

- Vetrina, solo show, BPM bank, Pietrasanta, Apr - May 2018. 

   

Sonntag 24. April: Finaltag 2/3 - ARRAN RAHIMIAN

Herzlichen Glückwunsch an Arran Rahimian: Der junge, in Edinburgh lebende und arbeitende Künstler ist der erste unserer zwei heutigen ART MATTERS 5 Gewinner und wird demnächst mit einer Auswahl seiner Gemälde in einer Online-Einzelausstellung auf unserer Webseite und unseren Social Media-Kanälen präsentiert werden! Mehr Infos hierzu bald.

Wir fühlen eine starke Verbundenheit mit dem Werk des Künstlers und glauben, dass es sich gut in unser Galerie-Programm einfügen wird und auch als Online-Ausstellung gut vermittelbar ist. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind gespannt, wohin uns dies führen wird!

Gewinner 1/2: Arran Rahimian

46 Hours, 2022
Öl auf Leinwand
76 x 70 cm (gerahmt)

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

Über Arran Rahimian ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Ich betrachte die Natur als eine Erweiterung meines Ateliers; sie spielt eine wichtige Rolle in meiner Arbeit. Meine Praxis wird spontan und intuitiv durch das Gehen ausgeführt. Ich bin immer wieder fasziniert von den natürlichen Elementen, die mich umgeben und deren Bewegung und Präsenz mich inspirieren.

Als Künstler reizt mich die Unvorhersehbarkeit und Rohheit der Entstehung eines Bildes. Ich plane meine Werke nicht und habe auch keine vorgefasste Meinung darüber, wie sie aussehen werden.

 

LEBENSLAUF

Arran Rahimian

1991 geboren
lebt und arbeitet in Edinburgh

www.arranrahimian.com
@arran.rahimian


Ausbildung

2011-14
- BA Honours in Sculpture, Edinburgh College of Art

2010-11
- Foundation in Art and Design, Leith School of Art

Ausgewählte Einzelausstellungen

2021
- 'COLLECTIONS // PAGES', Anthropologie, Edinburgh
- 'LAST HAND', Bianca Bova Gallery, Chicago
- 'PAGE', Alessandro Stein, Los Angeles

2019
- 'R O L I G E', Nordic Living, Edinburgh

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2022
- 'ART MATTERS 5', Galerie Biesenbach, Cologne (virtual show)

2021
- 'MEDITATIONS IN AN EMERGENCY', Curated by Alessandro Stein (virtual show)
- 'OPEN CALL WINNERS', Delphian gallery, Unit 1 Gallery, London
- 'PAGES', Galleri Kai, Copenhagen
- 'PUZZLE', Roman Sviridov, Milan

2020
- 'DEFINE A LINE', Curated by Alessandro Stein (virtual show)
- 'TO ALL OUR ABSENT DIALOUGES', Warbling Collective, London

2017
- 'OUTLOOK', &Gallery, Edinburgh

2015
- 'STILL', Patriothall Gallery, Edinbrugh
- 'Affordable Art Fair', Battersea, London

2014
- 'Its just a quick walk to the future from here', Arusha Gallery, Edinburgh
- 'Bryant & Keeling Prize', One Church Street Gallery, London
- The Manchester Contemporary, Old Granada Studios, Manchester
- 'STILL' Patriothall Gallery, Edinburgh
- Edinburgh College of Art Degree Show, Edinburgh
- RSA Opens Exhibitions, The Royal Scottish Academy, Edinburgh

2013
- ECA @ RCA exhibition, Royal College of Art, London
- Rue Villars, Aix en Provence, France
- New Word Alive (NWA) Conference, Pestalyn, Wales

2012
- Clarendon House Space, Clarendon House, George Street, Edinburgh
- Best of British, Notting Hill Mayfest, St John's Church, London

Ausgewählte Künstlergespräche und Workshops

2019
- CAPTURING COLOUR, Anthropologie, Edinburgh

2018
- COLOUR AND MOVEMENT, Anthropologie, Edinburgh

2016
- My Practice, University of Edinburgh, Scotland

2013
- In Your Hands, Aix en Provence, France
- Inside the mind of an artist, Prestalyn, Wales

Künstler-Residenzen

2014-15
- Artist in resident at Merchiston Castle School, Edinburgh

2013
- New Word Alive, Prestalyn, Wales

Publikationen

2021
- i-on, Edinburgh
- APART JOURNAL, Iceland

2019
- Home and Interiors, Scotland
- PLAZA INTERIORS, Sweden

   

TOP 15

Unsere Top 15 ist komplett - vielen Dank für die Teilnahme an unserer Online-Gruppenausstellung an (in der Reihenfolge ihrer täglichen Posts): Stephen Wozniak, Bianca Barandun, Stephen Whatcott, Max Geisler, Mika Natri, Elliott Mickleburgh, Arran Rahimian, Tomoko Konae, Alejandro Javaloyas, James OKeefe, Paulus Maassen, Johannes Steininger, Vittorio Bianchi, Jonathan Ducrest und Johan Van Oeckel.

Schaut Euch weiter unten oder auf Instagram unsere letzten 15 Beiträge an, um alles über ART MATTERS 5 und die 15 Künstler*ìnnen/Kunstwerke zu erfahren, die wir im Rahmen unseres letzten Open Calls ausgewählt haben!


Und schaut später wieder vorbei, wenn wir, die Galerie Biesenbach als Jury von ART MATTERS 5, zum ersten Mal nicht nur einen, sondern zwei Gewinner*innen unseres Online-Wettbewerbs verkünden. Heute ist Finaltag und wir verraten:

- um 17h den/die Künstler*in, der/die mit einer Online-Soloausstellung belohnt wird

- um 18h den/die Künstler*in, den/die wir zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln einladen.


Zum Thema:

Auch bei der 5. ART MATTERS Runde war es für uns nicht einfach, aus den vielen tollen Einsendungen, die wir auf unseren 5. Open Artist Call erhalten haben, nur 15 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen. Aber es war ein großes Vergnügen, so viele großartige künstlerische Positionen zu entdecken und kennen zu lernen! Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, aber wir können sie nicht alle in unserer Galerie zeigen. Die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, zweimal im Jahr für etwas mehr als zwei Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Online-Publikum zu präsentieren.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt verfolgen, einige schon seit 5 Ausgaben, und vielen Dank auch - vor allem - an alle teilnehmenden Künstler, insbesondere an unsere Top 15 und die 45 Honourable Mentions (von denen wir heute noch einige in unseren Instagram-Stories vorstellen).

PS: Unser nächster ART MATTERS Open Call findet im Oktober/November 2022 statt - mehr Details dann!


Alle Werke sind über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

   

JOHAN VAN OECKEL

untitled indigo, 2021
Acryl auf Aluminium
103 x 102 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


15. und letzter Tag unserer ART MATTERS 5 Gruppenausstellung - morgen verraten wir unsere 2 Gewinner*innen! Aber zuerst freuen wir uns heute, den Belgischen Künstler Johan Van Oeckel (*1971, lebt und arbeitet in Leuven, BE und Amsterdam, NL) mit einer seiner malerischen Wandskulpturen zu präsentieren. Mehr zu Johan Van Oeckel und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Johan Van Ockel ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

"Mit seinem entschlackten Werk gelingt es Johan Van Oeckel, eine meditative Frequenz zu finden, die eine Oase der geistigen Ruhe in unser überstimuliertes Dasein bringt. Indem er Flächen, Formen, Linien, Farben und Texturen akribisch kombiniert und ausbalanciert, erreicht er immer wieder ein ästhetisch ansprechendes und harmonisches Bild. Seine Praxis steht in der Tradition der ungegenständlichen Kunst, jedoch mit einer interessanten Wendung.

Während die klassische Abstraktion in der Regel eine Reduktion der Realität bedeutet, geht der Künstler den umgekehrten Weg: Er nimmt eine reine Form und lädt sie mit Informationen auf. Er geht vom Nichts aus, vom völlig Unbestimmten, und baut von dort aus auf. Rechteckige Farbflächen werden mit Vertiefungen versehen, die umgeschlagen werden, so dass ein eleganter Tanz zwischen starren und gebogenen Formen entsteht, ein rhythmisches Puzzle, das Hartes und Weiches, Nachsichtiges und Entschlossenes verbindet.

Ein wichtiger Protagonist im Werk von Johan Van Oeckel ist die Farbe. Farbe als Signifikant, Farbe als Träger eines bestimmten Zeitgeistes, Farbe, die Information atmet. Wenn Van Oeckel Grün wählt, ist es nicht irgendein Grün, sondern ein Grün, das stillschweigend viel über eine bestimmte Stilepoche aussagt. Die Farbe ist, genau wie der Geruch, ein ideales Mittel, um uns schnell zu einer unbewussten Erinnerung zu bringen.

Indem Johan Van Oeckel nicht nur die Farbe, sondern auch die Form als ultimativen Bedeutungsträger einsetzt, strebt er nach Prinzipien jenseits des Sichtbaren. Sein Werk bewegt sich in einem stillen, universellen Raum, der zeitlos ist und überall und nirgends gefunden werden kann. Es berührt grundlegende Strukturen und Gesetze, die auch in der Sprache, der Mathematik, der Musik und sogar in der Natur gelten. Ratio und Emotion, Ordnung und Chaos, Stillstand und Bewegung ziehen sich immer und überall wie ein roter Faden durch.

Was Johan Van Oeckel in dieser unendlichen Dimension schafft, sind Geschenke. Ein Augenschmaus, um es respektlos auszudrücken, oder vielleicht eher ein visuelles Vergnügen. Mit jedem Werk überreicht Ihnen der Künstler eine persönliche Ikone, etwas, das ganz Ihnen gehört und bei Ihnen bleibt, weil Sie derjenige sind, der ihm Inhalt gibt. Sie können es auch mit sich herumtragen, wie eine Dosis heiliger Geometrie zum Mitnehmen, die Sie anwenden können, wann immer Sie das Bedürfnis verspüren. Das macht Johan Van Oeckel zu einem Geber. Er schafft eine freie, souveräne Erfahrung für den Betrachter.

Dies ist nur möglich, weil er als Künstler der 'reinen Idee' treu bleibt. Es gibt keinen Anfang und kein Ende, es gibt keine Progression im Werk. Der Prozess wird nicht malerisch interessanter gemacht - Linien, Materie und Schichten sind bewusst abwesend. Jedes Gemälde oder jeder Siebdruck von Johan Van Oeckel sagt "Ich bin" statt "Ich werde".

Dennoch schleicht sich mehr Zeitlichkeit ein, als beabsichtigt ist. Nicht nur die Farbe verweist auf einen bestimmten Moment in der Vergangenheit, sondern jedes Werk absorbiert die Energie seines Schöpfers und des Augenblicks, in dem es entstanden ist. Daraus ergibt sich ein interessantes Spannungsfeld, das dazu führt, dass das Hauptziel von Johan Van Oeckel (das Streben nach reiner Form und Farbe) immer Gefahr läuft, etwas zu scheitern.

In seinen skulpturalen Arbeiten und Installationen stellt er seine eigenen Prämissen weiter in Frage. So versucht er zum Beispiel, Siebdrucke in 3D umzuwandeln, so dass es scheint, als ob dieses abstrakte Werk plötzlich eine Darstellung der Skulptur ist. Er führt uns von der Abstraktion zur Figuration und wieder zurück - und schafft damit eine Pattsituation in seinem eigenen künstlerischen Diskurs.

Johan Van Oeckel geht entschlossen seinen eigenen Weg, scheut sich aber nicht, nach fortschreitender Einsicht und Forschung den Kurs zu ändern. So verspricht sein Werk, stets faszinierend zu bleiben, indem es seine eigenen Ausgangspunkte unerschöpflich hinterfragt. Er ist ein abstrakter Künstler, der das Spielfeld viel weiter zieht, als er ursprünglich beabsichtigt hatte. Der Nebeneffekt für den Betrachter ist eine Bildsprache, die erfrischt, überrascht und neue, anregende Symbole hervorbringt."

Annelies Vanbelle, 2021

 

LEBENSLAUF

Johan Van Oeckel

1971 geboren in Herentals, BE
lebt und arbeitet in Leuven, BE und Amsterdam, NL

www.johanvanoeckel.com
@johanvanoeckel


Ausbildung

1990-94
- Master Of Fine Arts, Sint-Lukas Brussels

Ausgewählte Einzel- und Duoausstellungen

2020
- Voor de vorm, Rivoli Gallery, Brussels

2019
-Under Pressure, De Drukkerij, Kessel-Lo

2018
- Graphic work, BarStan, Leuven

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2022
- ART MATTERS 5, Galerie Biesenmbach, Cologne (online)
- Palau de Casavells, Alzueta Gallery, Spain

2021
- SHIFT, Rivoli Gallery, Brussels
- Art Basel Group Exhibition, Alfa Gallery, Miami
- Splash!, ZEIT Gallery, Antwerp
- V, Alfa Gallery, Miami
- Be Happy, Alfa Gallery, Miami

2020
- XS, Alfa Gallery, Miami
- EXPO VIER, Gallery KEEN, Antwerp
- Booth 07, Online viewing rooms

2019
- 3-D, Alfa Gallery, Miami

   

JONATHAN DUCREST

Out of Gas, 2020
Fotodruck auf Papier
101,6 x 152,4 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 14 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung: Wir freuen uns, den Schweizer Künstler Jonathan Ducrest (*1976, lebt und arbeitet in Zürich und Los Angeles) mit seiner Fotoarbeit Out of Gas zu präsentieren. Mehr zu Jonathan Ducrest und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Jonathan Ducrest ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Ich bin fasziniert von Orten, die einst blühten, heute aber keinerlei Lebenszeichen mehr aufweisen. Ich versuche, die Aufmerksamkeit durch meine Arbeit zu fokussieren, indem ich im Kopf des Betrachters eine Geschichte darüber erzeuge, was passiert sein könnte. Aber ich möchte auch ein Gefühl der Zeitlosigkeit hervorrufen, deshalb vermeide ich Hinweise innerhalb des Bildes und verzichte auf Mode oder Autodesigns. Ein Beispiel dafür ist meine Arbeit Dry 'n Wild (2020): In einem ehemaligen Wasserpark in Palm Springs aufgenommen, ist das Wasser abgelassen worden, ebenso wie die gesamte menschliche Existenz, was eine Ergriffenheit und einen Unterton von postkapitalistischer Verzweiflung hinterlässt.

Im Gegensatz dazu fotografiere ich oft Städte wie Las Vegas, die immer noch sehr stark bewohnt sind, aber vor oder nach den Öffnungszeiten, wodurch sich die übliche Wahrnehmung der Menschen ändert, und zwar mit dramatischer Absicht. 2018 war ich in Nevada und ging an einem frühen Sonntagmorgen mit meiner Leica los, um die Stadt zu erkunden. Es fühlte sich an, als ob keine andere Seele in der Stadt wäre.

 

LEBENSLAUF

Jonathan Ducrest

1976 geboren in der Schweiz
lebt und arbeitet in Zürich und Los Angeles

www.jonathanducrest.com
@jonathanducrest


Biographie

Jonathan Ducrest (geb. 1976) ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen, wo sein Interesse an der Fotografie mit einer Point-and-Shoot-Kamera geweckt wurde, die er von seinen Eltern erhielt. Die Gebirgsausblicke, die atmosphärischen Bedingungen und die dramatische Szenerie der hoch aufragenden Schweizer Landschaft lieferten ihm seine ersten Motive.

1998 siedelte er in die Vereinigten Staaten über, wo er sich in New York City niederließ. Dort erweiterte er seine Praxis auf die urbanen Canyons und architektonischen Wunder der Metropole, die Parallelen zu seinen früheren Szenen der ehrfurchtgebietenden Kraft der Natur aufwiesen.

2013 zog Ducrest auf der Suche nach neuen fotografischen Entdeckungen nach Los Angeles. Die abwechslungsreiche Topografie der Westküste - Wüsten, ozeanische Horizonte und lokale Stile - hat ihn vor neue künstlerische Herausforderungen gestellt und gleichzeitig die verschiedenen Stränge seiner visuellen Palette aus fünfundzwanzig Jahren des Experimentierens und kreativen Forschens zusammengeführt. Ducrests kompositorisches Geschick, sein scharfsinniges Auge und seine filmische Sensibilität haben ihn zu einem der führenden Vertreter der Landschafts-, Reise- und Stadtfotografie im Raum Los Angeles gemacht. Nach 23 Jahren in den USA kehrte er Anfang 2021 in seine Heimat Schweiz zurück. Er verbringt seine Zeit zwischen Zürich und Los Angeles.

Als Autodidakt benutzt Ducrest bevorzugt eine Sony A7RIV und für Drohnenaufnahmen eine DJI Mavic 3. Er beherrscht alle technischen und redaktionellen Prozesse, die für die zeitgenössische digitale Fotografie erforderlich sind.

Ducrests Arbeiten werden von Privatpersonen und großen Sammlern, darunter Netflix, in großem Umfang gesammelt. Seine Fotografien wurden in vielen Fernsehproduktionen gezeigt - Disney-ABC, Warner Media und Apple. Im Jahr 2020 wurde er vom renommierten American Institute of Architects im Rahmen der AIA/Architectural Photography Awards für Petrol Station 2018 ausgezeichnet. Im April 2020 wurde sein Bild Salerno Umbrellas vom Chefkurator von Saatchi Art für die "New This Week Collection" ausgewählt und Anfang 2021 ernannte ihn Saatchi Art zu einem der 21 Künstler, die man 2021 im Auge behalten sollte.

Ausgewählte Ausstellungen

- April 2022
Galerie Biesenbach, Cologne, DE (online)

- August 2021
Jag Gallery, Key West, FL

- February 2020
Superfine Art Fair, Los Angeles, CA

- May 2017
LA Art Share, Los Angeles, CA

Auszeichnungen

- January 2021
Saatchi Art “21 Artists to Watch in 2021” 

- February 2020
AIA LA Architecture Photography Award

   

VITTORIO BIANCHI

R #6, 2019
Polyurethan, Nylon, Capaver Glasgewebe
119 x 83,5 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 13 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung: Wir freuen uns, den italienischen Künstler Vittorio Bianchi (*1982, lebt und arbeitet in Mailand) mit einem seiner gerissenen Stoff-Gemälde vorzustellen. Mehr zu Vittorio Bianchi und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Vittorio Bianchi ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Auszug aus einem Text von Domenico de Chirico, Kurator, Mailand, 2019:

Das Werk von Vittorio Bianchi konzentriert sich vor allem auf ein Element, das sich am ehesten als Geste, als Riss, definieren lässt. Die Zweidimensionalität der von Bianchi verwendeten Materialien wird sklavisch durch Eingriffe in Frage gestellt, die Abwesenheiten schaffen und somit Durchgänge zu anderen möglichen Dimensionen öffnen, die ihre Zerbrechlichkeit und gleichzeitig die radikale Eleganz und Kostbarkeit dessen, was zerrissen wird, unterstreichen. Die Stoffe, die der Künstler in seinen Werken verwendet, zeugen von einer engagierten Forschung, die von taiwanesischer Seide bis zu italienischem Lampas, von monochromen Texturen bis zu aufwendigen Drucken reicht.

Seine künstlerische Forschung erstreckt sich daher auch auf das Studium des Multikulturalismus mit einem starken Bezug auf die Historizität der behandelten Materialien, deren Verarbeitung das Echo der Zeit unterstreicht.

 

LEBENSLAUF

Vittorio Bianchi

1982 geboren in Busto Arsizio (Varese), IT
lebt und arbeitet in Mailand, IT

www.vittoriobianchi.net
@vtrbnch


Biographie

Vittorio Bianchi wurde 1982 in Busto Arsizio (Varese) geboren. Nach einem Bachelor-Abschluss in Pharmazie in Parma (Italien) zog er nach Mailand, wo er begann, mit der Performance-Künstlerin Francesca Lolli zusammenzuarbeiten. Im Jahr 2014 wurde er als Finalist für den Fondazione Henraux Prize nominiert und erhielt eine Notiz für den Celeste Prize Award. 2019 wurde er für die VIR Viafarini Residency ausgewählt und zur Teilnahme an der Ausstellung Panorama #03 in der Galería Fran Reus in Palma de Mallorca eingeladen. Seine Arbeit wurde in Hystery, Ausgabe 14, vorgestellt, die auf der Art Basel Miami im Dezember 2019 präsentiert wurde. Er ist der Drittplatzierte der letzten Ausgabe des Prisma Art Prize und hat die Preise ArtRights und Artuu sowie die Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2023 im Contemporary Cluster (Palazzo Brancaccio, Rom) gewonnen.

Ausgewählte Ausstellungen

- ART MATTERS 5, Galerie Biesenbach, Cologne (online), Apr - May 2022

- BIENVENUE Art Fair, Paris, group show in the booth of StudyForArtPlatform, Stockholm

- Panorama #03, group show, Galeria Fran Reus, Palma de Mallorca, Dec 2019 - March 2020.

- VIR residency group show, Viafarini, Milan, Dec 2019. 

- VIR residency group show, Viafarini, Milan, Jul 2019

- Vetrina, solo show, BPM bank, Pietrasanta, Apr - May 2018. 

   

JOHANNES STEININGER

FAT-BBL1602, 2022
Vinyl, Holz, Luft
50 x 39 x 8 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 12 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung: Wir freuen uns, den österreichischen Bildhauer Johannes Steininger (*1977, lebt und arbeitet in Linz) mit einer seiner aufblasbaren Wandskulpturen zu präsentieren. Mehr zu Johannes Steininger und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Johannes Steininger ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Der Wahnsinn in der Membrane

Meine Arbeit erforscht die Beziehung zwischen den 3-dimensionalen weichen Skulpturen, die aus der verformbaren AIR, die aus 2-dimensionalen präparierten Vinylschichten herausragen. Ich forme unglaubliche Oberflächenstrukturen, in verschiedenen geometrischen Formeln mit herrlichen Farbabstufungen, damit die Luft - Wandarbeiten aus der gewöhnlichen 2-dimensionalen Enge ausbrechen zu lassen. Dreidimensionalität ist etwa die aus Volumen besteht. Auch trage ich die Objekte zunächst in mehreren Schichten auf, um immer stärkere Reliefs.

Meine Luftwand-Skulpturen sind Inhalt und Medium zugleich. Ich beschäftige mich mit der Wahrnehmung und dem Aspekt des Mediums Luft. Die Funktion eines dreidimensionalen Objekts und seines Trägers, der Luft, wird wird erforscht, oft konstruiert und in eine neue Ordnung des Crossovers von Material Malerei & Wand Skulpturen. Die unterschiedlichen Lichtqualitäten ergänzen die Malerei-Skulpturen und werden durch die durch die verschiedenen Ausbuchtungen der Werke, die geschichtet sind.

 

LEBENSLAUF

Johannes Steininger

1977 geboren in Linz
lebt und arbeitet in Linz

www.johannessteininger.at
@steininger_johannes_m.a._m_a


Biographie

1992-96
- Apprenticeship Machinist, EBNER Industrieofenbau

1996
- Community Service in upper Austria, Samariterbund

1997
- Voluntary work at Culture Club StwSt Linz & Culture Club Zuckerfabrik

1997
- Course of education audio technician & audio technology Professional

1998
- Self-employed Sound_Engineer, State of Upper Austria

1997-98
- Employment contract with National public broadcaster ORF

1999
- Multiskilling and retraining on Direct Marketing College

1999-2000
- Technical Assistant (TA) at Culture – Center Bruckmühle

2000
- W.T.R. announce Foundation , Production and DSTR. Music Bands

2000-02
- Employment contract with Theater Phoenix Linz

2002-03
- World tour to I Malaysia, Australia, Indonesia, Thailand, China

2003
- Employment contract with Upper Austrian Culture Quarter

2003-05
- Non-degree study program at Bruckner conservatory I Department: Studio for Advanced Music & Media Technology

2004
- Employment contract with the Theater Phoenix Linz I

2004-08
- Bachelor Studies at the University of Art and Design I Department: Space & Design Strategies

2008-10
- Master’s degree study at the Berlin University of the Arts (UdK) I Department: Acoustic Communication & Sound Studies

2010
- UdK University, education and specializing in auditive architecture I Department: Auditive Architecture

2010-11
- Guest Student at the Technical University of Berlin I Department: Engineering Acoustics

2011
- Second Master’s degree study at the University of Art and Design I Department: Space & Design Strategies

2012
- Ph.D. Studies at the University of Art and Design I Department: Space & Design Strategies

2012
- Independent Artist

2021
- Teaching assignment at the University of Art and Design I Linz Department: Textile & Technology

Ausgewählte Ausstellungen

2022
- ART MATTERS 5 | Galerie Biesenbach | Cologne (online)
- Elegant and Provocative | Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund | Görlitz

2021
- It's going to blow [U] up] | DWDS | Bregenz
- Young Collectors Night | Galerie am Lindenplatz | Vaduz
- bad art presents Hot.Air LONDON | Manor Place Warehouse
- located spaces 2021 | SCHAEXPIR- THEATERFESTIVAL
- plastics fabrication 2021 | 44er GALLERY
- Under Construction 2021 | Kunstverein Ooe
- THAT´S NEW AND NEEDED II| Ooe Kunstsammlung

2020
- SCHAUFENSTERGALERIE 2020 | Kunstverein Ooe
- UNTITLED | Kunstsammlung des Landes Ooe | Linz
- Sommerausstellung 2020 | Schloßmuseum | Linz

2019
- YICCA | CMC | Milano
- Lineare Buckelarbeiten | Luftmuseum Amberg
- AIR | OPEN | AIR Gallery | AIR_Gallery London

2018
- BESTOFF | ON | Splace Gallery

2017
- werk.schau 2015_2017 | LOKAL | Phönix Theater Linz
- KUNST SALON 2017 | PEACE, ORDER , AND GOOD DAY | Kunstverein Ooe
- EIGENRAUSCHEN 2017 | NEU DAZU | Kunstverein Ooe

2016
- HÖHENRAUSCH 2016 | ANDERE ENGEL | Kulturquartier Linz

2013
- HÖRKÖRPER_2013 Kryptophonie Salzburg | Salzburg

2012
- Atmosphärenkonstruktion_2012 ARS Electronica / SoundStudies | Linz
- VERTRAUT-FREMD FREMD-VERTRAUT ENERGIE ag POWER TOWER | Linz
- VANS the GENUINE | Linz
- the EXHIBITION Kunstuniversität Linz | Linz
- VOLUMEN KHG (KATHOLISCHE HOCHSCHULGEMEINSCHAFT) LINZ | Linz

2011
- Aufhören ! HomeBase V | Berlin

2010
- Crack? Kommunale Galerie Berlin | Berlin

2009
- A_B laufen Gruppe 01 Kunstuniversität Linz | Linz

2008
- Sound Studies Gr. Wasserspeicher | Berlin
- Composed City Wriezener Freiraum | Berlin
- Tiefenrausch Offenes Kulturhaus Oö. | Linz

2006
- Europe Flagship on Tour Technisches Museum | Wien
- Europe Flagship on Tour UD. A. últimos diseños austríacos | Madrid
- Europe Flagship on Tour Ontario Science Centre | Toronto

Theaterproduktionen

2016
- RESCUE | Dschungel Wien & Theater Phönix Linz| Silk Fluegge | Wien

2014
- HAPPY PLANET| Theater Phönix | Regie: Heidelinde Leutgöb | Linz

2013
- StadtRauschen LINZ # WIEN # GRAZ | Theaternyx | TheaterFOXFIRE | TaO! | Linz

2012
- Autogespräche Theaternyx | Theater Bahnhof Graz Regie: M. Z., R.P. | Graz
- wer bin ich n°02, 03, 04 Theaternyx | Nordico Stadtmuseum Linz | Regie: M. Z.| Linz

2011
- 11_Familiengespräche Theaternyx | Exchange Radical Moments! Regie: M. Z. | Linz
- Autogespräche Theaternyx | Theater im Bahnhof Regie: M. Zeindlinger | Linz

2009
- Siebenundzwanzig Theaternyx | Regie: M. Zeindlinger | Linz
- Rumor Hetlab Utrecht | Regie: G. Vegter | Linz09, Utrecht

2008
- Was ich hörte vom Irak | Theaternyx Regie: M. Zeindlinger | Linz
- Das Leben schmeckt so Rezeptfrei. | HGKZ Zürich Regie: M. Haimburger | Zürich

2007
- Drive Theaternyx | Regie: M. Zeindlinger | Linz

2004
- Maerz und Hanna | Projekttheater Feldkirch | Regie: S. Lieztlow | Feldkirch
- Unterfischen | Theater | Phoenix Linz| Regie: Zeno Stanek | Linz

Sound-Installationen | Auditory Architecture | Klangkunst

2014
- CUMULUS | The BubbleDays Hafengelände | Linz

2013
- RAG DunkTank | Easy Dunker The BubbleDays Hafengelände | Linz

2011
- Atmosphärenkonstruktion Kunstuniversität Linz Institut: R&D | Linz
- Raumakustische Aufenthaltsqualität Luftmuseum | Amberg

2010
- Lange Nacht der Wissenschaften Volkswagenbibliothek | Berlin

2009
- Klanggolf Stadtkeller | Linz
- Verwesungsanalyse Mauskörper Kunstuniversität Linz Institut: R&D | Linz
- Klanganalyse Römerbergtunnel Kunstuniversität Linz Institut: E.G. | Linz

2007
- Weißes Gold Kunstuniversität Linz Institut: Raum und Designstrategien | Linz

2006
- Klangkörper Rinderkörper Kunstuniversität Linz Institut: R&D | Linz

   

PAULUS MAASSEN

Spellbound 4, 2022
Acryl, Sägemehl, Muschelsand auf Holz
ca. 128 x 180 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 11 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung: Wir freuen uns, den niederländischen Künstler Paulus Maassen (*1970, lebt und arbeitet in Amsterdam) mit einem 8-teiligen, skulpturalen Gemälde vorzustellen. Mehr zu Paulus Maassen und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Paulus Maassen ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Wenn ich die Wolken vorbeiziehen sehe, erkenne ich alles Mögliche: Kaninchen, Gesichter, Felsen, ganze Landschaften, und manche Wolken bleiben einfach Wolken. Das wirft die Frage auf, wann wir anfangen, etwas wiederzuerkennen. Wann löst ein Pinselstrich oder eine Bleistiftlinie Assoziationen aus und wann bleiben sie nur Pinselstriche oder Linien? Dieser Bereich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion fasziniert mich. Ich bin nicht so sehr daran interessiert, zu zeichnen oder zu malen, was ich sehe, zumindest nicht im Voraus. Der Prozess beginnt mit ein paar spontanen Linien, die zu Formen werden, die ich beobachte und ausarbeite. Der Prozess geht weiter, indem ich die Zeichnung verändere, bis sie eine Persönlichkeit bekommt, bis sie etwas zurückgibt. Danach beginnt das Malen. Ich verwende dicke Acrylfarben und eine Vielzahl von Pinseln. Ich mag es, die Geste des Malens zu zeigen und liebe die Körperlichkeit der Farbe, vorzugsweise der dicken Farbe. Ich male auf Holz und säge die Form aus, wenn das Bild fertig ist. Diese Ausschnitte beginnen eine neue Geschichte in Bezug auf die Wand oder, in einigen Fällen, auf ein anderes Bild. In gewisser Weise wird die Wand Teil des Bildes.

 

LEBENSLAUF

Paulus Maassen

1970 geboren in Oosterbeek, NL
lebz und arbeitet in Amsterdam, NL

www.paulusmaassen.com
@paulus_maassen


Künstler-Biographie

Paulus Maassen studierte Malerei und Zeichnung an der ArtEZ Art Academy (früher AKI) in Enschede (Niederlande) und am DAI (Dutch Art Institute) in Enschede. Seit der AKI hat Maassen an Skulpturen und Kohlezeichnungen auf Aluminium gearbeitet, aber vor allem an Ölgemälden auf Leinwand und Holz in einem einfachen, suggestiven Stil. Seit 7 Jahren arbeitet er auch mit Acrylfarben. Maassen arbeitete in Enschede und Amsterdam und stellte in Enschede, Amsterdam und Venlo (NL) aus. Heute lebt und arbeitet Maassen in Amsterdam.

Ausbildung

- AHK Academie voor Beeldende Vorming 2010-2012 ( Bachelor)

- BIK: Beroepskunstenaars in de klas 2008-2009

- Kunstacademie 2de fase: AKI 2( Dutch Art Institute) 1996-1998 (Master)

- Kunstacademie: AKI Enschede 1991-1996 (Bachelor)

- Militaire dienst: Gele Rijders Arnhem 1990-1991

- Middelbare school: HAVO 1983-1989

Ausgewählte Ausstellungen

2022
- ART MATTERS 5, Galerie Biesenbach, Cologne (online)

2016
- Deelname aan ADAF kunstbeurs Fashion centre Amsterdam

2014
- Deelname aan groepstentoonstelling Museum Bommel van Dam Venlo

2008
- Actief als singer-songwriter optredens in CAFE SAPPHO Amsterdam

2007
- Kijkkasten in de Sint-Nicolaassteeg (DE KATTENBAK)

2006
- Deelname aan de KUNSTVLAAI –Westergasterrein Amsterdam
- Organisatie, deelname en hoesontwerp van “BODYWISE”, een groepstentoonstelling (met objecten en tekeningen) KUNSTKERK Amsterdam
- Groepstentoonstelling “DIERENDAG IN DE KUNSTKERK- KUNSTKERK Amsterdam

2005
- Tekenperformance cultureel centrum CONCORDIA Enschede
- Solotentoonstelling “FINGERSMITH” B93 Enschede
- Schilder-workshop voor kinderen tot 12 jaar- Ateliergebouw B93 Enschede

2002-05
- Actief als zanger, djembe-speler en fluitist bij FJORD, een experimentele rockband

1998-2020
- werkzaam als beeldend kunstenaar

Kulturelle Bildungsprojekte mit Kindern

2016-20
- Diverse naschoolse projecten voor de Stichtingen Cultura Nederland en Talententent

2015
- Project Creatief met de i-pad TSA O.B.S De Toekomst
- Project Talentendag Huizingaschool Amsterdam
- Project Afval is Gaaf Ichthusschool Amsterdam
- Project Tussen Kunst en Kitsch Ichthusschool Amsterdam

2014
- Project Maskerade Ichthusschool Amsterdam
- Project Transvormers Tugelahuis
- Project maskers en kussens De Matrix Amsterdam
- Project Fantasie-eiland Huizinghaschool Amsterdam
- Project Afval is Gaaf Huizinghashool Amsterdam

2013
- Project Fantasie-eiland Huizinghaschool Amsterdam
- Project Zomerschool-Kinderen van ‘t Koggeschip Amsterdam Amsterdam (basisschool)

Leerlingen maken een schilderij
van diverse bekende Amsterdamse gebouwen
Dit doen ze op het exterieur van een ruimte
waarin kijkdozen te bezichtigen zijn. De kijkdozen
vertonen op hun beurt weer een deel van
de geschiedenis van Amsterdam
2013 Project Muziektechniek Ichttusschool Amsterdam ( basisschool)
Leerlingen maken een hoorspel op basis
van een wel of niet bestaand verhaal met
behulp van zelfgemaakte instrumenten.
2013 Project Fantasie-eiland Huizinghaschool Amsterdam (basisschool)
Leerlingen maken een klein eiland van
diverse materialen als karton, zand, hout etc.
Daarnaast maken ze een overzicht van de
flora en fauna , bevolking e.d van dit eiland
thema’s -Geschiedenis (Ontdekkingsreizen)-
Natuur- Aardrijkskunde- Taal

2012
- Project Afval is Gaaf Huizinghaschool Amsterdam
- Project Je lichaam als instrument Huizinghaschool Amsterdam
- CKV-stage Bovenbouw (AHK) IJburgcollege Amsterdam
- Project Afval is Gaaf Jenaplanschool De Zevensprong Amsterdam

2011
- ProjectStage AHK “The Big Secret” Ijburgcollege theater workshop Amsterdam
- Project Afval is Gaaf Huizingaschool (via Cultura Nederland) Amsterdam
- VMBO en Havo Onderbouw Stage AHK Geert Groote CollegeBeeldende Vorming Amsterdam
-  Project Wonderlijf Basisschool De Opmaat Nieuw Vennep
- Project Wonderlijf Basisschool St. Willibrordus Buitenkaag

2010
- Project “Je lichaam als instrument” Kunstmagneetschool De Kraal Amsterdam
- Project Wonderlijf O.B.S De Tovercirkel Hoofddorp
- Project Pimp je Kleren Koningin Emma-Praktijkschool Hoofddorp
- Project Pimp je Kleren O.B.S De Bosrank Hoofddorp
- Project Wonderlijf O.B.S Dorus Rijkers Amsterdam (naschools)
- Project Wonderlijf Etude Talentontwikkeling ( Dynamo)(naschools) Amsterdam
- Docent beeldende vorming Kunstmagneetschool De Kraal

2009
- Project Wonderlijf O.B.S Kudelstaart Kudelstaart
- Project Wonderlijf Etude Talentontwikkeling Naschools project-Amsterdam
- Project : Rapworkshop Muziek en Taal Grafisch Lyceum VMBO 2e jaars Rotterdam
- Project “MontiHop 4e Montessorischool De Pinksterbloem Muziek en dans (i.s.m.David Moir)
Amsterdam

2008-09
- Stageprojecten tijdens BIK opleiding:

Project 1: “Kijken met je oren Beeldend- en muziek Jenaplan basisschool HetWespennest Amsterdam
Project 2 : Project Wonderlijf P.J. Troelstraschool Amsterdam Beeldend
Project 3 : “ De 12 provincies” Dorus Rijkersschool AmsterdamBeeldend, film en muziek
(i.s.m. Rachel de Boer en Sander Teymant)

   

JAMES OKEEFE

Number 31922, 2022
Acryl auf Masonitplatte
60 x 50 x 4 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 10 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung: Wir freuen uns, den amerikanischen Künstler James OKeefe (*1946, lebt und arbeitet in Joshua Tree, CA. und Otis, Oregon, US) mit seinem abstrakten Gemälde Number 31922 zu präsentieren. Mehr zu James OKeefe und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über James OKeefe ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Gemälde als Übergangsobjekte

In den letzten Jahren sind meine Gemälde minimalistischer geworden, nach dem Prinzip, dass weniger mehr ist. Außerdem habe ich versucht, das traditionelle Rechteck in alle Richtungen zu erweitern, indem ich weitere Rechtecke an den Seiten der Bilder und auf den Oberseiten hinzugefügt habe. Diese geformten Holzoberflächen suggerieren, dass andere Gemälde in die Bilder hinein- oder aus ihnen herauswachsen können. Die Ideen für diese Bilder entstanden durch den Prozess des Malens selbst. Mir kam der Gedanke, dass ein Gemälde nur ein Sprungbrett zum nächsten ist und dass die Zeitabstände zwischen den Gemälden ebenso wichtig sind. So kam ich zu der Auffassung, dass Gemälde nicht so sehr abgeschlossene Objekte sind, sondern vielmehr Übergangsobjekte. Einflüsse gehen von einem Gemälde zum nächsten und weiter in zukünftige Gemälde über. Es ist diese Übergangsqualität, die in der Herstellung von Gemälden zu finden ist, die meine Forschung zu dieser Zeit vorantreibt.

 

LEBENSLAUF

James OKeefe

1946 geboren in den USA
lebt und arbeitet in Joshua Tree, CA. und Otis, Oregon, US

@jamesokeefestudio


Ausgewählte Ausstellungen

2022

- ART MATTERS 5, Galerie Biesenbach, Cologne (online)
- Invited to join JJ. Harrington Gallery, Palm Desert, CA. USA
- Featured artist of the month Asher-Grey Gallery, Santa Monica, CA. January 2022.

2021
- 2-person show at JTAG Gallery, Joshua Tree, CA, (show cancelled due to COVID) April

2020
- Covid no shows

2019
- January group show at the Hanger Gallery, old  Santa Monica Airport, Santa Monica , CA.

2011-18
- Member JTAG  Gallery, Joshua Tree, Ca.
- Numerous group shows, 4, 2-person shows.

2010
- Retropective; works from 1998-2006. Sculptures and assemblage paintings, Corvallis Art Center, Corvallis, Oregon.

   

ALEJANDRO JAVALOYAS

Tache noire fendue 2, 2022
Acryltusche, Acrylsprühfarbe, Kohle, Ölpastell auf roher Leinwand
160 x 120 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 9 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung: Wir freuen uns, den jungen spanischen Maler Alejandro Javaloyas (*1987, lebt und arbeitet in Toulouse, FR) mit seinem abstrakten Gemälde Tache noire fendue 2 vorzustellen. Mehr zu Alejandro Javaloyas und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Alejandro Javaloyas ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Meine Praxis konzentriert sich auf die Untersuchung von Flecken, Spritzern, Güssen, Kratzern, Schlieren, Schmutz, Fußspuren usw. als Spuren des Geschehens, als materielle Überreste des täglichen Lebens in diesem Zeitalter des Hyperkonsums, in dem die Kultur der Fast Fashion und der Fertigmöbel eine aseptische und texturierte Gesellschaft hervorgebracht hat, die von einem banalen und unpersönlichen Geschmack getrieben wird und voller Wegwerfobjekte ist, ohne Vergangenheit und mit einer sehr kurzen Zukunft.

Die Summe meiner Zeichnungen, Gemälde, Installationen und anderen Medien bildet ein eigenes Vokabular, das die Sterilität der Gegenwart durch die Schaffung von Objekten bekämpfen will, deren formale Erscheinung, deren Textur, eine Aufzeichnung und eine Folge des Herstellungsprozesses selbst ist.

Meine abstrakte Arbeit ist formal mit dem spanischen Informalismus der Nachkriegszeit und dem französischen Tachismus verbunden. Auch wenn ich mit den genannten Konversationen ähnliche lyrische Bestrebungen und einen sehr starken Fokus auf Materialien teile, bin ich nicht so sehr an der Aktion der Geste selbst interessiert, denn meine Zeichen sind grundsätzlich nostalgisch. Die Umarmung des Schmutzes, die Rechtfertigung unserer Häuser und Städte als archäologische Stätten, das Verständnis der bereits gelebten Objekte, die uns umgeben, als Beweisstücke, die die Geschichten derer erzählen, die nicht mehr unter uns sind, als einzige Möglichkeit, uns selbst zu verstehen und wie wir hierher gekommen sind.

Das ungemachte Bett
Ein neuer Sabberfleck auf dem Kopfkissenbezug

Ein Rotweinkreis auf einer Leinentischdecke
Die schlaffe Couch
Verbeulte Stühle auf dem Teppich
Staub auf dem Sitz des Heimtrainers
Und der subtile Schmutz um den Lichtschalter

Zahnpastaspritzer auf dem Spiegel
Stiftungsspuren auf dem Handtuch

Krümel auf dem Küchentisch
Kratzer auf dem Holzschneidebrett
Der Fleck von einem Kaffee, der eines Tages auf dem Parkett verschüttet wurde

Das Gespenst eines Fotos an der Wand, das nicht mehr da ist

Ein Fußabdruck auf dem trockenen Zement
Klebebandreste auf einem Schaufenster
Kaugummi auf dem Bürgersteig
Ein fast ausradierter Zebrastreifen
Eine kobaltblaue Sprühmarkierung auf dem Bürgersteig
Viele Graffiti-Tags auf dem öffentlichen Mülleimer

Archäologie des täglichen Lebens

 

LEBENSLAUF

Alejandro Javaloyas

1987 geboren auf Mallorca
lebt und arbeitet in Toulouse

www.alejandrojavaloyas.com
@alejandro_javaloyas


Ausbildung

2022
- Abstract Painting Mentorship Program with Ty Nathan Clark, online

2014
- BBA in International Business (Summa Cum Laude), Aalto University, Helsinki, Finland

2011
- BA in Film Direction (Summa Cum Laude), University of Barcelona & ESCAC Barcelona Film School, Barcelona, Spain

Ausgewählte Einzelausstellungen

2021
- "Con Ziritione" at Uco Space, Mallorca, Spain

2006
- "Capítulo I: Un último paseo" at Centro Cultural de Bunyola, Mallorca, Spain

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2022
"ART MATTERS 5" at Galerie Biesenbach, Cologne, Germany (online)

2021
- "100 unter 1000" at Galerie Schindler LAB in Postdam, Berlin, Germany
- "Visibility & Remembrance: Standing with the Trans* Community", hosted by the University of South Florida (online)

2007
- "Award Finalists Exhibition" at Fundación Barceló, Mallorca, Spain

2006
- "Malena Tous School of Art: Student Exhibition" at Centro Cultural Flassaders, Mallorca, Spain

2005
- "Malena Tous School of Art: Student Exhibition" at Centro Cultural Flassaders, Mallorca, Spain

2004
- "Malena Tous School of Art: Student Exhibition" at Centro Cultural Flassaders, Mallorca, Spain

Ausgewählte Kommissionen

2021
- “Suceden Tardes,” (Ed. Sloper), by Marcos Augusto, book cover
- “Cool,” by New Body Electric, album cove

Auszeichnungen

2006
- Recipient, Summa Cum Laude Award and tuition scholarship, Ministry of Education and Culture of Spain (MEC)

Presse

2021
- "A Route To The Unknown: Interview With Alejandro Javaloyas" for Create! Magazine
- "Artist Diaries: Alejandro Javaloyas" for Piece With Artist
- "Interview to Alejandro Javaloyas" for Ara Balears Newspaper

   

TOMOKO KONAE

ohne Titel, 2021
Polyestergarn, Schaumstoff, Metall
30 x 45 x 8 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Halbzeit: Tag 8 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung und wir freuen uns, die junge japanische, in Dänemark lebende Künstlerin Tomoko Konae (*1986, lebt und arbeitet in Valby, DK) mit einer ihrer "gehäkelten Grafiken" vorzustellen. Mehr zu Tomoko Konae und ihrem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Tomoko Konae ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Ich häkle Grafiken, keine Textilien. Grafische Formen haben mich schon immer fasziniert. Ich versuche, meinen Kunstwerken Originalität und Einzigartigkeit zu verleihen, indem ich mit weichen Materialien - Garn - und Häkeltechniken bestimmte Umrisse zum Ausdruck bringe.

Zusammengesetzte gehäkelte Grafiken entstehen als Wandskulpturen. Meine Idee fließt über die Grenze zwischen zwei und drei Dimensionen. Ich glaube, dass meine Wandskulpturen als mein Ausdruck eine Position zwischen Gemälden und Skulpturen einnehmen.

 

LEBENSLAUF

Tomoko Konae

1986 geboren in Japan
lebt und arbeitet in Valby, DK

www.konaekonae.com
@konaetomoko


Ausbildung

2011
- Associate Degree of Arrangement & Composition, Major in Songwriting SHOBI College of Music, Bunkyo-ku, Tokyo, Japan

2008
- Bachelor of Fine Art, Major in Communication Design, Department of Art, Osaka University of Arts, Minamikawachi-gun, Osaka, Japan

Ausgewählte Ausstellungen

2022
- Group Exhibition, ART MATTERS 5, Galerie Biesenbach, Cologne (online)
- Group Exhibition, MY FAMILY 2022, Motif, Kagawa, Japan
- Juried Exhibition, Charlottenborg Spring Exhibition 2022, Kunsthalcharlottenborg, Copenhagen, Denmark

2021
- Solo Exhibition, Crocheted graphics, Amenohi Seisakusyo, Nara, Japan
- Solo exhibition, Crocheted graphics, Void, Hyogo, Japan

2020
- Group Exhibition, Local Art Support, Copenhagen, Denmark
- Small Solo Exhibition, Secret spot concerts presents LUCKY LO concert, Copenhagen, Denmark

Kommissionen

2021
- Pop Up, roomsSHOP Shinjuku, LUMINE Shinjuku, Tokyo, Japan

Publikationen

- Kobe Shinbun, Interview in the newspaper, Kobe Shinbun Co., Ltd., 17 May 2021 haconiwa, “WHO’S HOT?”, RIDE MEDIA & DESIGN, 07 July 2020

   

ARRAN RAHIMIAN

46 Hours, 2022
Öl auf Leinwand
76 x 70 cm (gerahmt)

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 7 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung: Wir freuen uns, den jungen britischen Maler Arran Rahimian (*1991, lebt und arbeitet in Edinburgh) mit seinem abstrakten Gemälde 46 Hours zu präsentieren. Mehr zu Arran Rahimian und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Arran Rahimian ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Ich betrachte die Natur als eine Erweiterung meines Ateliers; sie spielt eine wichtige Rolle in meiner Arbeit. Meine Praxis wird spontan und intuitiv durch das Gehen ausgeführt. Ich bin immer wieder fasziniert von den natürlichen Elementen, die mich umgeben und deren Bewegung und Präsenz mich inspirieren.

Als Künstler reizt mich die Unvorhersehbarkeit und Rohheit der Entstehung eines Bildes. Ich plane meine Werke nicht und habe auch keine vorgefasste Meinung darüber, wie sie aussehen werden.

 

LEBENSLAUF

Arran Rahimian

1991 geboren
lebt und arbeitet in Edinburgh

www.arranrahimian.com
@arran.rahimian


Ausbildung

2011-14
- BA Honours in Sculpture, Edinburgh College of Art

2010-11
- Foundation in Art and Design, Leith School of Art

Ausgewählte Einzelausstellungen

2021
- 'COLLECTIONS // PAGES', Anthropologie, Edinburgh
- 'LAST HAND', Bianca Bova Gallery, Chicago
- 'PAGE', Alessandro Stein, Los Angeles

2019
- 'R O L I G E', Nordic Living, Edinburgh

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2022
- 'ART MATTERS 5', Galerie Biesenbach, Cologne (virtual show)

2021
- 'MEDITATIONS IN AN EMERGENCY', Curated by Alessandro Stein (virtual show)
- 'OPEN CALL WINNERS', Delphian gallery, Unit 1 Gallery, London
- 'PAGES', Galleri Kai, Copenhagen
- 'PUZZLE', Roman Sviridov, Milan

2020
- 'DEFINE A LINE', Curated by Alessandro Stein (virtual show)
- 'TO ALL OUR ABSENT DIALOUGES', Warbling Collective, London

2017
- 'OUTLOOK', &Gallery, Edinburgh

2015
- 'STILL', Patriothall Gallery, Edinbrugh
- 'Affordable Art Fair', Battersea, London

2014
- 'Its just a quick walk to the future from here', Arusha Gallery, Edinburgh
- 'Bryant & Keeling Prize', One Church Street Gallery, London
- The Manchester Contemporary, Old Granada Studios, Manchester
- 'STILL' Patriothall Gallery, Edinburgh
- Edinburgh College of Art Degree Show, Edinburgh
- RSA Opens Exhibitions, The Royal Scottish Academy, Edinburgh

2013
- ECA @ RCA exhibition, Royal College of Art, London
- Rue Villars, Aix en Provence, France
- New Word Alive (NWA) Conference, Pestalyn, Wales

2012
- Clarendon House Space, Clarendon House, George Street, Edinburgh
- Best of British, Notting Hill Mayfest, St John's Church, London

Ausgewählte Künstlergespräche und Workshops

2019
- CAPTURING COLOUR, Anthropologie, Edinburgh

2018
- COLOUR AND MOVEMENT, Anthropologie, Edinburgh

2016
- My Practice, University of Edinburgh, Scotland

2013
- In Your Hands, Aix en Provence, France
- Inside the mind of an artist, Prestalyn, Wales

Künstler-Residenzen

2014-15
- Artist in resident at Merchiston Castle School, Edinburgh

2013
- New Word Alive, Prestalyn, Wales

Publikationen

2021
- i-on, Edinburgh
- APART JOURNAL, Iceland

2019
- Home and Interiors, Scotland
- PLAZA INTERIORS, Sweden

   

ELLIOTT MICKLEBURGH

XX.XX.XX Choreographic Reference for Jewelry Advert, 2021
Archival Inkjet Print
A2 Blattgröße, 49 x 66 cm (Edition von 3 + 2AP)

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 6 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung: Wir freuen uns, den in Seattle geborenen Künstler Elliott Mickleburgh (*1990, lebt und arbeitet in London) mit seiner konzeptuellen Fotoarbeit XX.XX.XX Choreographic Reference for Jewelry Advert zu präsentieren. Mehr zu Elliott Mickleburgh und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Elliott Mickleburgh ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

XX.XX.XX ist ein interdisziplinäres Projekt, das über die biblische Erzählung der Verkündigung nachdenkt und sie neu erzählt, und zwar anhand der eklektischen Materialien, die bei der Produktion und Darstellung von Luxusgütern wie Kleidung, Schmuck und Kosmetika entstehen. Bei der Herstellung von Werbung und den Produkten, die sie beschreiben, weisen Dokumente und Objekte wie Moodboards, Screen-Tests und die für die Fotografie und Videografie verwendeten Sets auf einen Zustand der Arbeit und des Einfallsreichtums hin, der vor und während der Herstellung von etwas stattfindet, ein Zustand, in dem sich die Kreativität noch nicht auf einen Punkt im teleologischen Horizont festgelegt hat. Die Verkündigung vermittelt einen ähnlichen Eindruck des Prototypischen: Die im Lukasevangelium kanonisierte Chronik beschreibt den Prunk und die Zeremonie rund um den Erzengel Gabriel, der vom Himmel herabsteigt, um Maria mitzuteilen, dass sie schließlich die Mutter Gottes auf Erden werden wird. Wie die ersten Produktionsschritte bei der Herstellung von Luxusgütern und ihren fetischisierten Bildern ist die Verkündigung eine interne Mitteilung, die besagt, dass noch weitere Mitteilungen folgen werden, eine Botschaft, die erklärt, dass es weitere Mitteilungen geben wird, ein Versprechen, dass etwas Außergewöhnliches geschehen wird, aber noch nicht ganz.

 

LEBENSLAUF

Elliott Mickleburgh

1990 geboren in Seattle
lebt und arbeitet in London

Elliott Mickleburgh
@bytebop


Ausbildung

2018-20
- MA Photography, Royal College of Art

2009-13
- BFA with Liberal Arts Thesis, School of the Art Institute of Chicago

Ausgewählte Ausstellungen

2022
- ART MATTERS 5, Galerie Biesenbach, Köln, DE (online)
- Come One Come All, The Function Suite, London, UK

2021
- XX.XX.XX (Under the Scene), Salzburger Kunstverein, Salzburg, AT

2020
With fists, it kicks, it bites, TJ Boulting, London, UK

2019
- Everything the same, Everything a little different, The Art Academy, London, UK 2019: Rulers, Coco Hunday, Tampa FL, US

2016
- PDF-OBJECTS, Mana Contemporary, Chicago IL, US

2015
- General Objects, Fjord, Philadelphia PA, US

2014
- General Objects, Ballroom Projects, Chicago IL, US
- Faber & Faber Present Elliott Mickleburgh, Faber & Faber, Chicago IL, US 2014: Kaspar Hauser, Kaspar Hauser, Chicago IL, US
- Tentatively Titled, Sunday Project, Chicago IL, US

2013
- Believe Me, Gallery 7, Madison WI, US
- In Situ, LeRoy Neiman Center Gallery, Chicago IL, US
- Archetype Drift, Johalla Projects, Chicago IL, US
- Quality Experience, Sullivan Galleries, Chicago IL, US

2012
- Take Away, LeRoy Neiman Center Gallery, Chicago IL, US

2011
- Crossing the Rubikon, Johalla Projects, Chicago IL, US

Schriften

2022
- Strata, Future Archive exhibition catalog

2020
- Night Bus, With fists, it kicks, it bites exhibition catalog
- The Artist As Frankenstein, The Seen

2018
- Rose Salane // All These Events Are True, But None of Them Happened, THE SEEN 2017: Ed Fornieles // The Finiliar, THE SEEN

2017
- Jeremy c. 1980 - 1999, Storyfile

2016
- Proxima, Storyfile

2015
- Backside Soundtrack, Serpentine Magazine
- A Closeness Always Faint, Notes on Metamodernism

2014
- Out of Hand: Materializing the Postdigital, Art in Print
- Speculative Engineering, Notes on Metamodernism

2013
- Songs for Driving Home After the Slow Dance, Temporary Art Review
- Show All History, Notes on Metamodernism

Auszeichnungen

2021
- Winner of the SpallArt Prize Salzburg

2020
- Shortlisted for the HIGH Prize for Creative Excellence

Künstler-Residenzen

2021
- Salzburger Kunstverein, Salzburg, AT
- Frans Masereel Centrum, Kasterlee, BE (did not attend due to COVID-19 restrictions)

Vorlesungen

2022
- Couture and the Catechism, Swansea College of Art, UK

2020
- The Artist As Frankenstein, Universität für angewandte Kunst Wien, AT 2020: The Artist As Frankenstein, Royal College of Art, London, UK
- The Artist As Frankenstein, University of Oxford, UK

2014
- Ersatz Evidence, Peregrine Projects, Chicago IL, US

2013
- Show All History, School of the Art Institute of Chicago, US

   

MIKA NATRI

ELEMENT 5, 2022
Beton
Ø25 x 5 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 5 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung: Wir freuen uns, den Finnischen Künstler Mika Natri (*1969, lebt und arbeitet in Turku, FI) mit seinem skulpturalen Wandobjekt ELEMENT 5 vorzustellen. Mehr zu Mika Natri und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Mika Natri ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Ich arbeite in den Bereichen Bildhauerei, Malerei, Installation und öffentliche Auftragsarbeiten.

Sorgfältig durchdachte Komposition und Ästhetik sind die Schlüsselfaktoren in meiner Arbeit.

In letzter Zeit konzentriere ich mich auf minimalistische, abstrakte Reliefs mit Beton als Material. Der Widerspruch zwischen dem gewöhnlichen Material und dem fertigen Werk fasziniert mich - Alltägliches trifft auf bildende Kunst.

Ich bin auch ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, mich durch die bildende Kunst auszudrücken. So arbeite ich beispielsweise nicht nur mit klar abgegrenzten Werken der Bildhauerei oder der Malerei, sondern bin auch daran interessiert, die Idee zwischen beiden zu erforschen und die Idee einer Skulptur und die Idee einer Malerei zu einem zusammenhängenden Kunstwerk zu verbinden.

 

LEBENSLAUF

Mika Natri

1969 geboren in Finland
lebt und arbeitet in Turku, Fi

www.mikanatri.com
@mikanatri


Ausbildung

1999-2003
- BA, Arts Academy at Turku University of Applied Sciences, Department of Fine Arts

1998-99
- Lahti People's College, Department of Fine Arts

1994-98
- The University of Jyväskylä, (studies in Art Education, Art History, Multimedia)

Ausgewählte Einzelausstellungen

- Auran Gallery, Turku, 2022, 2018, 2016, 2013, 2011 and 2009

- Gallery Becker, Jyväskylä, 2021

- Gallery Pirkko-Liisa Topelius, Helsinki, 2019

- Gallery Katariina, Helsinki, 2015

- Wave, Aboa Vetus & Ars Nova Museum, Gallery Takkahuone, Turku, 2014-15

- Galerie Pleiku, Berlin, Germany, 2013

- Consequence, Galerija Singular, Pula, Croatia, 2013

- Paintings, Gallery G, Helsinki, 2013

- Gallery Kapriisi, Tampere, 2012

- Lönnström Art Museum, Studio, Rauma, 2009

- Gallery AMA, Helsinki, 2008

- Gallery Nefret, Studio, Turku, 2008

- In the Shadow of Factories, Kohiseva Gallery, Pukkila, 2008

- Gallery AMA, Turku, 2007

- Landscape, Kunstraum Malerhof Voigtholz, Germany, 2005

- In the Shadow of Factories, Gallery Pirkko-Liisa Topelius, Helsinki, 2005

- Landscape, Vanhan Raatihuoneen Galleria, Turku, 2005

- Beginning, Gallery AMA, Turku, 2003

- From My Mind, Brinkkalan Ullakko, Turku, 2002

Ausgewählte Gruppenausstellungen

- ART MATTERS 5, Galerie Biesenbach, Cologne, 2022 (online)

- Aboa Vetus&Ars Nova Museum, Turku, 2021

- Pirkanpohja Art Centre, Ähtäri, 2021

- Turku Castle, 2020

- Festival of Painting!, Galleria Becker, Jyväskylä, 2019

- East & West, Gallery Kookos, Helsinki, 2019

- Wiurila summer, Wiurila mansion, Halikko, 2019

- Barefoot Path, Korppoo, 2019

- PINK, AVA Gallery, Helsinki, 2018

- PINK, UN Headquarters and Gallery 4W43, New York, 2018

- ART100+1, Jyväskylä Art Museum, Jyväskylä, 2017-18

- From Still Life to Landscape, Aboa Vetus&Ars Nova Museum, Turku, 2016-17

- Journey to the Heartlands, Saarijärvi Museum, 2015

- Gallery Uusi Kipinä, Lahti, 2014-15

- Anxieties, Salo Art Museum, Salo, 2014

- Miniature sculptures, Finnish House, St. Petersburg, Russia, 2013

- Pyhäniemi, Hollola, 2013 and 2011

- Union of Finnish Art Associations’ Annual Exhibition, Hyvinkää Art Museum, 2012-13

- Galleria Artidec, Bracciano, Italy, 2012

- Jöötti 20 years, Estonian National Library, Tallinn, Estonia, 2011

- Uuden Polven Museo, Jyväskylä, 2011

- XII Consciousness - Event of Contemporary Art, Hyvinkää Art Museum, 2011

- Picks - Contemporary Art from Turku, Voipaala, 2011

- Glow - Jöötti’s 20th Anniversary Exhibition, Aboa Vetus&Ars Nova Museum, Turku, 2010-11

- Highlights-100th Anniversary of the Association of Finnish Sculptors, Wäinö Aaltonen Museum, Turku, 2010

- Mänttä Art Festival, 2009 and 2003

- Shepherd in a Cityscape, Wäinö Aaltonen Art Museum, Turku, 2007

- 2nd International Symposium for Medallic Art, Turku, 2007

- Pro Pronssi, Rantakasarmi, Suomenlinna, Helsinki, 2005

- The Guild of Medallic Art’s 40th Anniversary Exhibition, Tampere Art Museum, 2005

- Cire Perdue, Gallery Mältinranta, Tampere, 2005

- The 110th Finnish Artists´ Exhibition, Kunsthalle, Helsinki, 2005

- Finnish Contemporary Medallic Sculpture, Lisbon and Seixal, Portugal, 2004

- Cire Perdue, Poriginal-gallery, Pori, 2004

- Garden of Paradise, Helsinki City Art Museum, 2004

- Pacifists of Love, Cable Factory, Helsinki, 2003

- New Ideas in Medallic Sculpture, (New York, Philadelphia, Lisbon, Turku), 2002-03

- Forum Box, Helsinki, 2002

- The 106th Finnish Artists´ Exhibition, Jyväskylä, 2001

Öffentliche Kunstwerke, Kommissionen, Sammlungen

- Flower, Linnanfältti-area, Turku, 2021

- Knot, As Oy Turun Clipper, Turku, 2020

- Arches, Raisio City, 2020

- Poppies, VASO-housing company, Turku, 2018

- Abstraction, Albertinpiha, Jyväskylä, 2017

- road, Award Sculpture, SAFA, Finnish Association of People with Physical Disabilities, Building Information Group, 2015

- Off-Balance, Kaarina, VASO-housing company, 2013

- The Tower and its Buddy, Helsinki, Lehtisaari Daycare center, 2012

- Clouds, Salmela-corporation, Turku, 2006

- Path, Academy of Finland’s Prize Sculpture, 2003

- Sampo, Finnish Literature Society, 2002

- Finnish National Gallery

- Helsinki City Art Museum

- Hospital District of Helsinki and Uusimaa Art Collections

- Finnish Art Society

- Wäinö Aaltonen Museum

- Aboa Vetus&Ars Nova Museum/Matti Koivurinta Foundation

- Turku Art Museum

- Lönnström Art Museum

- University of Jyväskylä

- Turun Sanomat

- City of Turku

- Arts Academy at Turku University of Applied Sciences

- Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf, Germany

Auszeichnungen

- 1st Prize (shared), Stamp Design Competition, Finnish Artists’ Association and Itella, 2014

- 1st Prize (shared), Annual Medal Competition, Guild of Medallic Art in Finland, 2008

- 1st and 2nd Prize, Academy of Finland’s Art Competition, 2003

- 1st Prize and 4th Place, Finnish Literary Society’s Art Competition, 2001

Stipendien

- Arts Promotion Centre Finland, 2022, 2021, 2020, 2013, 2011, 2009, 2005

- Arts Promotion Centre Finland, Southwest Finland, 2020, 2017, 2015, 2011, 2009, 2007, 2004

- City of Turku, 2016, 2013, 2008

- Public Display Grant for Visual Artists, 2012, 2008, 2004

- Finnish State, 1-year artist grant, 2010

- Oskar Öflund Foundation, 2010, 2008

- Svenska Kulturfonden, 2009

- Finnish Cultural Foundation, Varsinais-Suomi Regional Fund, 2008, 2005

- Finnish Cultural Foundation, Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf, Germany, 2004

- Finnish Art Society, 2003

- Wäinö Aaltonen’s Society, 2003

- Turku Art Society, Magnus and Ellen Dahlström Foundation, 2003

Mitgliedschaften

- Association of Finnish Sculptors

- Finnish Painters’ Union

- Artists’ Association of Turku

- Artists’ Association of Jyväskylä

- Jöötti (Bronzecasting Association)

- Kuvasto ry. (Copyright Association for Visual Artists)

Vertrauenspositionen

- Jöötti, President, Member of the Board, 2011-2016

- Jöötti, Vice President, Member of the Board, 2007-11

- Union of Finnish Art Associations, Member of the Board, 2006-07

Residenzen

- Pula, Croatia, 2013

- Marbella, Spain, 2012

- Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf, Wiepersdorf, Germany, 2004

Demnächst

- Residency, L’Oeil de Poisson, Quebec City, Canada, 2022

   

MAX GEISLER

H.1.20 "Habitat", 2020
Acryl, Lack, Klebeband auf Strandmuschel
190 x 50 x 120 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 4 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung: Wir freuen uns, den jungen deutschen Künstler Max Geisler (*1990, lebt und arbeitet in Offenbach) mit seiner plastischen Malerei H.1.20 "Habitat" vorzustellen. Mehr zu Max Geisler und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Max Geisler ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Meine künstlerische Arbeit als Maler und Installationskünstler wird von persönlichen Seherfahrungen und Beobachtungen auf meine Umwelt beeinflusst. Oftmals dient mir ein banales Alltagsphänomen als Ausgangspunkt für die Entwicklung einer neuen Arbeit. Dadurch können beispielsweise soziale Interaktionen im öffentlichen Raum, Oberflächenstrukturen oder das Layout einer Zeitschrift in meine künstlerische Praxis mit einfließen. In Zeiten der Digitalisierung und der damit einhergehenden Dematerialisierung von Bildern interessiert mich als analog arbeitender Maler (Bildhersteller) die Frage nach der Rolle und Produktion von Malerei im Postdigitalen Zeitalter.

Meine malerische Auseinandersetzung findet auf flachen Leinwand-Formaten und plastischen Objekt-Bildträgern statt. Darüber hinaus erschaffe ich ortsspezifische Rauminstallationen, die sich als begehbare Bildräume den Betrachter*innen darbieten.
Die installativen Raumbilder lassen sich als eine Art eingefrorene Momentaufnahme beschreiben, die sich zwischen Konstruktion und Dekonstruktion verorten lassen. Der teils geplante und prozessual gesteuerte Herstellungsprozess wird von der Bausubstanz des jeweiligen Ausstellungsraumes geleitet. Ich adoptiere gezielt die bereits verbauten Materialien und verändere die gegebene Raumstruktur, sodass ein vielschichtiger Bildraum entsteht.

Die Betrachter*innen sind durch die Bewegung im Raum unmittelbar an der Aufwertung der ‚schadhaften’ Oberflächen beteiligt: Je nach Standpunkt verschieben sich die Schichten gegeneinander, lösen sich auf und formieren sich zu neuen Kompositionen. Es entsteht ein moiréeartiges Flimmern, das an eine analoge Materialisierung jener Bildstörungen erinnert, die in der digitalen Bildbearbeitung als Glitches auftreten. Die subtilen Farbschwünge und brachialen Eingriffe formen sich zu einem temporären Zustand der Ungewissheit. Zerfällt der Raum oder türmt er sich zu etwas Neuem auf?
Die eingefrorene Bewegung bleibt als Standbild einer zerstörerischen Handlung zurück. Der Zustand wird zum Ausgangspunkt, der Zwischenstand zum temporären Finale.

 

LEBENSLAUF

Max Geisler

1990 geboren in Frankfurt am Main
lebt und arbeitet in Offenbach

www.maxgeisler.de
@maxgeisler


Ausbildung und Studium

2018
- Diplom an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach (Prof. Gunter Reski)

2017
- Akademie der bildenden Künste Wien (Prof. Erwin Bohatsch)

2009-18
- Hochschule für Gestaltung in Offenbach (Prof. Gunter Reski, Prof. Adam Jankowski)

Stipendien und Preise

2020
- Stipendium der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim
- Projektstipendium „Hessen innovativ neu eröffnen“ der Hessischen Kulturstiftung

2019
- Rudi-Seitz-Kunstpreis

2011
- Stipendium der Johannes-Mosbach-Stiftung

Publikationen

2021
- Max Geisler, Collapse: Ausst. Kat., Hg. Mountains, Berlin
- Unopened Max Geisler: Ausst. Kat., Hg. Max Geisler

2020
- Perception is Reality. Frankfurter Kunstverein 2015 bis 2020, Hg. Franziska Nori, Frankfurt am Main, ISBN 978-3-00-066101-3

2019
- Entkunstung III, Hg. Kulturverein Entkunstung, Vienna, 2019
- Nicht über mein Sofa: Ausst. Kat., Basement / AtelierFrankfurt, Frankfurt am Main
- Lies about: Ausst. Kat., Hg. Kunsthalle Perleberg, Gussglashalle, Berlin
- (K) (D) Diplome 2019, Hg. Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, ISBN 978-3-945365-26-7

2018
- Soft opening: Ausst. Kat., Le Bureau, Frankfurt am Main

2017
- Geld: Ausst. Kat., Semperdepot, Wien

2016
- gout#10 - Malerei In-/Extended: Ausst. Kat., Hg. Sheraton Offenbach Hotel & Hochschule für Gestaltung Offenbach Offenbach am Main

2014
- Die Neue Hesslichkeit: Ausst. Kat., Palais für aktuelle Kunst, Glückstadt

2012
- Ateliergespräche Malerei (Spieglein Spieglein): Ausst. Kat., ISBN 978-3-92 1997-90-1

Ausgewählte Ausstellungen

2022
- ART MATTERS 5, Galerie Biesenbach, Köln, DE (online)

2021
- Max Geisler, Collapse, Mountains, Berlin, DE (solo)
- Café Futurama, (kuratiert von Simon Henrich), Magma Maria, Offenbach, DE Oh hell yea, humanity Part 2, Studio 294, Frankfurt am Main, DE

2020
- Oh hell yea, humanity Part 1, Akademirommet på Kunstnernes Hus, Oslo, NO Boutique, Mountains, Berlin, DE (shop window)
- Kunst am Bau, Freiluftschau ohne Eröffnung, (organisiert von Hans-Jürgen Hafner, Gunter Reski & Marcus Weber) Rummelsburg, Berlin, DE
- In A Single Work - Max Geisler, Mountains Gallery, Berlin, DE (solo)

2019
- Nicht über mein Sofa, Basement - AtelierFrankfurt, Frankfurt am Main, DE
- Aus unserer Werbung, HfG Kunsthalle, Offenbach, DE
- Absage, Kulturscheune, Schöneck, DE
- Lies about, (kuratiert von Kunsthalleperleberg) Gussglashalle, Berlin, DE
- And this is Us: Junge Kunst aus Frankfurt, (kuratiert von Franziska Nori & Dennis Brzek) Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main, DE

2018
- Soft opening, (kuratiert von Larri Moskau) Le Bureau, Frankfurt am Main, DE Max Eichler - Julia Geisler, Passage, Offenbach, DE

2017
- Ernst & Young Benefizauktion, Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main, DE Konsistenz und Existenz, Station, Offenbach, DE
- A thousand hours of hell for one moment of love, Satellit, Berlin, DE
- Tschau ragazzi, Akademie der bildenden Künste, Vienna, AT
- Geld, Semperdepot, Vienna, AT

2016
- VGHW oder ähnlich, Galerie Dechanatstr., Hochschule der Künste Bremen, DE gout#10 - Malerei In-/Extended, Sheraton Hotel, Offenbach, DE
- Potent group show titles, Banksy, Offenbach, DE
- Der aktuelle Vorstand, Satellit, Berlin, DE
- Syntax Display, Zollamt Galerie, Offenbach, DE

2015
- Walllust, Kunsthalle Weißensee, Berlin, DE
- Aus vielem Eines, Künstlerkollektiv Louisa / Gruppenprojekt, Gallus Zentrum , Frankfurt am Main, DE

2014
- Die Neue Hesslichkeit, (organisiert von Gunter Reski) Palais für aktuelle Kunst, Glückstadt, DE Aussenstelle, Mailbox, Gießen, DE

2013
- Fin, (kuratiert von Adam Jankowski) Art Space Rhein Main, Frankfurt am Main, DE Maximum Imperium, Remisengalerie, Hanau, DE (solo)

2012
- Links Berge rechts Seen, Kunstverein Familie Montez e.V., Frankfurt am Main, DE Beste Leben, Remisengalerie, Hanau, DE
- Spieglein Spieglein, Ehemaliges Haus des Börsenvereins, Frankfurt am Main, DE

   

STEPHEN WHATCOTT

A Flower Through Concrete, 2022
Acryl auf Leinwand
50 x 50 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 3 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung: Wir freuen uns, den britischen Künstler Stephen Whatcott (*1983, lebt und arbeitet in Hampton, Worcestershire, UK) und sein minimalistisches Gemälde A Flower Through Concrete zu präsentieren. Mehr zu Stephen Whatcott und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Stephen Whatcott ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

In meinen abstrakten Gemälden geht es darum, eine instinktive, ausdrucksstarke Zeichnung zu schaffen und gleichzeitig eine ausgewogene Komposition zu erhalten.

Die emotionale Wirkung des Bildes steht bei diesen Gemälden immer im Vordergrund. Sie reichen von großen, kolossalen Farbwänden bis hin zu frei fließenden, ausdrucksstarken Formen und werden in vielen strukturierten Schichten aufgebaut, wobei sich jede Schicht auf die zuvor während des gesamten Prozesses gemachten Zeichen bezieht. Die Gemälde sind größtenteils instinktiv komponiert und sowohl in ihrer Technik als auch in ihrer Präsenz physisch, versuchen aber letztlich, auf einer emotionalen Ebene zu kommunizieren.

Da meine Wurzeln in der Zeichnung liegen, tendiere ich in meiner Arbeit dazu, Linien und Formen zu verwenden. Diese größtenteils monochromen, abstrakten Gemälde erforschen Festigkeit, Textur und Komposition, oft in einer scheinbar aggressiven oder zumindest expressiven Weise ausgeführt.

Es sind die grundlegenden Komponenten der Vitalität, des Antriebs und des Gefühls, die in diesen Bildern vermittelt werden und die das Leben verkörpern.

 

LEBENSLAUF

Stephen Whatcott

1983 geboren in Cheltenham, UK
lebt und arbeitet in Hampton, Worcestershire, UK

www.stephenwhatcott.com
@stephenwhatcott


Ausbildung

- Autodidakt

Einzelausstellung

2018
- Heikko, Curious Duke Gallery, London

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2022
- ART MATTERS 5, Galerie Biesenbach, Cologne (online)
- Affordable Art Fair, Battersea, London

2021
- Affordable Online Art Fair

2020
- A6 Murals Worldwide, a project by Lydia Wierenga, Netherlands
- Affordable Art Fair, Battersea, London

2018
- Winter, Highgate Contemporary Art, London
- Summer Group Show, Curious Duke Gallery, London
- The Big Mix, Highgate Contemporary Art, London
- The Secret Art Prize 2017, The Hoxton Hotel, Shoreditch, London

2017
- Affordable Art Fair, Hampstead, London
- Three100, No Format Gallery, London

2016
- The Pastel Society Annual Exhibition 2016, Mall Galleries, London

2015
- Mix 2, The Underdog Gallery, London
- Secret Art Prize - The Winners, Curious Duke Gallery, London
- The Pastel Society Annual Exhibition 2015, Mall Galleries, London

2014
- The Curious Art-Pie Show, Curious Duke Gallery, London

2012
- Open Exhibition 2012, Number 8 Gallery, Pershore

2011
- OH! Oxford House, London

Bibliographie & Features

2018
- The Plus Paper, “Read between the lines” March 2018

Auszeichnungen

2015
- Secret Art Prize: Category Winner: Painting

2012
- Number 8 Gallery Special Merit Award

   

BIANCA BARANDUN

Morphing Memories and the Possible Future 6, 2022
Keramik und Pigmente
84 x 67 x 3 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 2 unserer 5. ART MATTERS Gruppenausstellung: Wir freuen uns, die junge Künstlerin Bianca Barandun (*1984, lebt und arbeitet in St. Gallen) mit einer ihrer skulpturalen Wandarbeiten vorzustellen. Mehr zu Bianca Barandun und ihrem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Bianca Barandun ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Meine Praxis entspringt meiner experimentellen Auseinandersetzung mit Materialien. Bei meiner Arbeit an der Schnittstelle von Druck, Zeichnung und Skulptur kombiniere ich verschiedene Verfahren. Dabei konstruiere ich Arbeiten durch die Strategie des Tüftelns, indem ich innovative Methoden kombiniere und abwechselnd anwende, um herauszufinden, was passiert, wenn Materialien auf unkonventionelle Weise verwendet werden, z. B. durch die Anwendung verschiedener Materialien in Druckverfahren. In dieser Hinsicht sind die Entscheidungen, die während des Entwicklungsprozesses des Werks getroffen werden, wesentlich. Es ist eine ständige Suche nach dem Gleichgewicht, wann man eingreift oder wann man loslässt und das Unerwartete geschehen lässt, damit die Materialien die Kontrolle übernehmen, während man gleichzeitig auf die ursprüngliche Idee des Projekts zurückgreift und einen Sinn für malerische oder bildhauerische Logik erkennen lässt. Mein Ziel ist es, auf einer intuitiven, nonverbalen Ebene zu kommunizieren, indem ich komplexe Emotionen in Formen, Pinselstrichen und Farben zusammenfasse. Ich strebe danach, eine visuelle Sprache mit Rhythmus und Fluss zu entwickeln, die sowohl das Unvollkommene als auch das Unerwartete als Teil eines wachsenden Vokabulars beinhaltet.

Meine Arbeit basiert auf meinen Beobachtungen der Bildung von Gruppen und sozialen Zusammenschlüssen. In meiner Kunst verwende ich eine Vielzahl von Medien, um eine visuelle Andeutung der Komplexität der Gesellschaft zu schaffen. Schichten verschwimmen, Prägungen und Entprägungen wechseln sich ab und veranschaulichen die verschlungene und labyrinthische Natur der Interaktion innerhalb der Gesellschaft, den Raum, in dem Konvergenz und Organisation stattfinden.

 

LEBENSLAUF

Bianca Barandun

1984 geboren
lebt und arbeitet in St. Gallen, Schweiz

www.bianca-barandun.com
@bianca.barandun


Künstler-Biographie

Bianca Barandun (lebt und arbeitet in St. Gallen, CH) arbeitet in den Bereichen Druck, Malerei und Skulptur. Nach ihrem Studium der wissenschaftlichen Illustration an der ZHdK Zürich hat sie einen BA in Illustration an der HAW Hamburg und einen MA in Druckgrafik am Royal College of Art in London erworben, den sie 2017 abschloss. Seitdem hat Bianca sowohl national als auch international ausgestellt, darunter Einzelausstellungen bei Blank100, London und Unit 1 Gallery/Workshop, London, nachdem sie eine Solo-Residency erhalten hatte. Sie nahm an Ausstellungen in der Kunsthalle Appenzell Ziegelhütte, Appenzell; Kunsthal Charlottenborg, Kopenhagen; MK Gallery, Milton Keynes; A.P.T. Gallery, London; Southwark Park Galleries, London; Hiltibold, St.Gallen und NEON Gallery, Wroclaw teil, um nur einige zu nennen. Im Jahr 2020 erhielt sie den Werkbeitrag des Kantons St.Gallen und den 2020 Summer Innovate Grant, USA. Kürzlich wurde Bianca für den Ingram Prize 2021, London, nominiert und ihre Arbeiten befinden sich in der öffentlichen Sammlung des Kantons St. Gallen. Bianca arbeitet als freiberufliche Pädagogin und war am Royal College of Art, London, an der University of Creative Arts Epsom und an der Zürcher Hochschule der Künste tätig.

Baranduns Praxis wurzelt in der Beobachtung der Bildung von Gruppen und sozialen Zusammenschlüssen. Ihre Kunst verwendet eine Vielzahl von Medien, um die Komplexität der Gesellschaft visuell darzustellen und die verschlungene und labyrinthische Natur der menschlichen Interaktion mit der Gesellschaft zu veranschaulichen. Baranduns Wandskulpturen laden uns ein, einen Schritt zurückzutreten und die Art und Weise zu betrachten, in der gesellschaftliche Konvergenz und Organisation stattfinden.

Studium

2015-17
- MA Fine Art, Print, Royal College of Art, London, UK

2010-14
- BA, Illustration, Hamburg University of Applied Science (HAW), Germany by Anke Feuchtenberger and Gesa Lange, D

2008-10
- Scientific Illustration (BA), Zurich University of the Arts, Zhdk Zürich, CH

Ausgewählte Einzel- und Duo-Ausstellungen

2021
- HILTIBOLD Plattform für aktuelle Kunst, St.Gallen, CH (Two Person Exhibition) 2019 Bianca Barandun, Blank100, London UK

2018
- Line in Sand, Unit 1 Gallery/Workshop, London, UK

2014
- Hinterconti, with Jens Julich, supported by Hamburg Kulturbehörde, Hamburg, D

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2022
- ART MATTERS 5, Galerie Biesenbach, Cologne, D (online)

2021
- Heimspiel, Triennale, Kunsthalle Appenzell Ziegelhütte, CH
- The Ingram Prize 2021, Unit 1 Gallery/Workshop, London, UK
- Fair Art Fair Curated I, Unit 1 Gallery/Workshop, curated by Angeliki Kim Jonsson, Delphian Gallery, Maria Koroleskaya and Stacie - McCormick, London, UK
- Floorr/Exh 7, London, UK
- The Invitational I, Unit 1 Gallery/Workshop, London, UK

2020
- MK Calling 2020, MK Gallery, Milton Keynes, UK
- Kunsthal Charlottenborg, Spring Exhibition 2020, Copenhagen, DK
- Kunstsalonen, Copenhagen, DK
- Ducato Prize 2020, online presentation due to Covid-19, Sezione Arte Contemporanea, Piacenza, ITL
- Art on a Postcard Auction, - International Women`s Day, The AllBright Mayfair, London, UK
- Warbling, To all our Absent Dialogues, 155A Gallery, curated by Robyn Graham, London, UK

2019
- HIX Award 2019, HIX Art Gallery, London, UK
- A.P.T. Gallery, Creekside Open 2019 curated by Sacha Craddock, London, UK
- Editions Show, Kensington and Chelsea Art Weekend, Unit 1 Gallery / Workshop, London, UK
- Abstraction v Figuration, curated by Cedric Christie & Pascal Rousson, Kunstgenerator, Geneve, CH

2018
- Herrick Gallery, London, UK
- RCA Secret, Dyson Gallery, London, UK and Art Dubai, Madinat Jumeira, Dubai, ARE
- Call me Bitter, Kaleidoscope Gallery, Sevenoaks, with Heidi Maribut and Liz Willson, UK
- Zureta, traveling exhibition, Chinretsukan (TUA Exhibition Hall), University of the Arts, Tokyo, JPN, The College of Fine Art of Shanghai University, CHN, NEON Gallery, Wroclaw, PL, Galéria Medium, Bratislava, SVK,

2017
- Super Super, Kingsgate Project Space, London, UK SHOW2017 - RCA, London, UK
- Supercommunity, RCA Dyson Gallery, London, UK
- Output, CGP London, Southwark Park Galleries, London, UK P.P.S - Royal College of Art, London, UK
- MA & Other Postgraduates 2017, Atkinson Gallery, Millfield, UK

2016
- Edit Control, Hockney Gallery, London, UK
- RCA Secret, Dyson Gallery, London, UK and Art Dubai, Madinat Jumeira, Dubai, ARE Break Link, CGP London, Southwark Park Galleries, UK

2014
- Kunst in der Börse, Börsensaal, Hamburg, supported by Lions Club, Handelskammer Hamburg, D
- Thomas Manns Beziehung zu den Künsten, Group Exhibition, Museum Buddenbrookhaus, Lübeck, D
- add art, Shipper Company, Hamburg, D

Ausgewählte öffentliche Sammlungen

2021
- Kunstsammlung des Kantons St.Gallen, CH

Auszeichnungen und Künstler-Residenzen

2021
- Shortlisted for The Ingram Prize 2021 London, Chris Ingram & Jo Baring, UK

2020
- Werkbeitrag, Kanton St.Gallens, CH
- Innovate Grant Recipient Summer 2020, feature, grant and interview, US
- Shortlisted for Ducato Prize 2020, Sezione Arte Contemporanea, Piacenza, ITL
- Vermont Studio Center residency supported by the VSC Merit Grant, US (cancelled due to Covid-19)

2019
- Shortlisted for HIX Award 2019 sponsered by Hauser and Wirth, HIX Art Gallery, London
- BAK Kulturfonds, Stiftung Kulturfonds - Pro Arte/Gleyre, CH
- Anderson Contemporay, four month Artist Residency at Anderson Contemporary, London, UK

2018
- Unit 1 Gallery Solo Residnecy, Unit 1 Gallery Workshop, London

2017
- Zureta; Awarded by the Head of MA Printmaking Programme Jo Stockham and Finlay Taylo at The Roayal College of Art: Zureta, traveling exhibition heald in Japan, China, Poland and Slovakia

Presse / Veröffentlichungen / Talks

2021
- Talk, University of Fribourg and UNESCO Almaty, KAZ, Adventure of Science: Women and Glaciers in Central Asia

2020
- Innovate Grant Recipient Summer 2020, US
- https://innovateartistgrants.org/bianca-barandun
- https://innovateartistgrants.org/interview-bianca-barandun-shifting-materials
- FLOORR Magazine Issue 24, FLOORR,
- https://www.floorrmagazine.com/issue-24/bianca-barandun
- Interview by Liz Corkery for Print Club Ltd, US,
- https://jointheprintclub.com/journal/2020/7/30/an-interview-with-bianca-barandun

2019
- Talk, Across RCA, Royal College of Art, London, UK

2018
- Review, ‚Line in Sand‘, interview with Boundary Art Magazine, 30 October 2018, http://boundary-online.com/bianca-barandun-line-in-sand/
- Review, ‚Line in Sand‘, S. McCormick, https://unit1gallery-workshop.com/bianca-barandun-line-in-sand ArtMaze Mag Issue 9 - 25th September

2017
- Talk, University of Leeds, UK

2014
- Catalog, Kunst in der Börse, Börsensaal Hamburg, supported by Lions Club Hamburg, Handelskammer Hamburg, D

Anstellungen

2020-21
- Guest Tutor and contributor to the design, delivery for Adventure of Science: Women and Glaciers in Central Asia, University of Fribourg, CH and UNESCO Almaty, KAZ
- Freelance Technician Oil Based Print Room, Werkstattverantwortliche, Tiefdruck, Oil Based Print Room Zurich University of the Arts, Zhdk Zürich, CH
- Technician Oil Based Print Room, Werkstattverantwortliche (Tiefdruck), Zurich University of the Arts, Zhdk Zürich, CH

2019
- Guest Tutor, leading Workshop Across RCA with Ramona Güntert, Royal College of Art, London, UK

2018
- Education & Training, Foundation Certificate, Fellow of The Higher Education Academy, in recognition of attainment against the UK Professional StandardsFramework for teaching and learning support in higher education.

2017-19
- Guest Tutor and contributor to the design, delivery and assessment of FPI BA, Graphic Design BA, MA, Foundation Course and Summer School at UCA Epsom and Creative Enterprise & Development BA / MA at UCA Farnham
- Technician Letterpress & Print, University of Creative Arts Epsom (UCA), UK,

2017
- Guest Tutor, running of crit groups and Artist Talk, University of Leeds, UK

2013-21
- Freelance Illustrator (selection); (Fischer Architekten AG, 2021 Reportagen Magazin (special edition, Stiftung Pestalozzi-Dörfer), 2016 Reportagen Magazin Januar / 2016 #26, Reportagen Magazin (Sonderausgabe (special edition) 2013 #11, Juni 2013 #12, August 2013), 2014 publication, Kunst in der Börse, Börsensaal, Hamburg, D, 2013 ‚Innenleben‘, Woodcut Collective, HAW Hamburg, D, 2012 ‚Fürchte dich nicht‘, Woodcut Collective, HAW Hamburg, D

   

STEPHEN WOZNIAK

Colonial Entry (A Better Door Than a Window), 2022
MDF, Kiefernholz, Lackfarbe
17 x 20,5 x 4,5 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Startschuss: Wir eröffnen unsere 5. ART MATTERS Gruppenausstellung mit dem amerikanischen Künstler Stephen Wozniak (*1971, lebt und arbeitet in Los Angeles) und der Präsentation einer seiner konzeptuellen Wandskulpturen. Mehr zu Stephen Wozniak und seinem Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 19. März bis 2. April eingegangen sind. Bis zum 23. April werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Sonntag 24. April geben wir zum ersten Mal zwei anstatt nur einem/einer Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt: Der/die eine erhält eine Online-Einzelausstellung (Verkündung um 17h), der/die andere wird zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen (Verkündung um 18h).

Über Stephen Wozniak ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Zuhause ist der Ort, an dem sich die Kunst befindet. Es ist ein Ort, an dem viele unserer subjektiven Wahrnehmungen und persönlichen Beziehungen beginnen. Oft spiegelt sich unser häusliches Leben in den Entscheidungen wider, die unser Zuhause durch Objekte, Materialien, Werkzeuge und die Orte, an denen sie im Laufe der Zeit verwendet werden, definieren. Im Kontext meiner Arbeit spielt das Zuhause auch auf den Ort an, an dem unser Innenleben und unsere äußere Identität entstehen, sowie auf die Familien- und Gemeinschaftsdynamik, die sie untrennbar mit sich bringen. Meine minimalistischen Arbeiten bieten einen diskreten Weg durch die persönliche Erinnerung, der sowohl das Selbst als auch den Anderen offenbart und verbirgt. Es ist auch ein Ort der Kontemplation, ein Ausgangspunkt für den Übergang vom unabhängigen Objekt zu einem Kontinuum mit dem Betrachter. Ich verwende in erster Linie gewöhnliche, leicht zugängliche Materialien für die Inneneinrichtung eines Hauses, wie z. B. Schrankholz, Beschläge und feine Oberflächen, um den Betrachter auf eine Weise nach Hause einzuladen, die es ihm ermöglicht, sein Leben und seine Beziehungen zu überprüfen.

„Viele von Wozniaks skulpturalen Wandarbeiten greifen Elemente der vorstädtischen Wohnarchitektur und des Innendesigns der jüngeren Vergangenheit auf und stören die Luxuskultur, die wir oft zum Schutz des unterentwickelten Selbst schaffen. Seine Skulpturen hinterfragen den inhärenten materiellen Wert von Objekten, die unser Zuhause bevölkern, die Klassenidentitäten, die wir annehmen, und die Natur unseres Selbstwerts. Seine Werke bieten oft einen Zufluchtsort, um das Selbst zurückzusetzen und einen Weg für persönliche Rückgewinnung, spirituelle Entwicklung und existenzielles Verständnis zu ebnen."
– Paul Paiement, Kurator

 

LEBENSLAUF

Stephen Wozniak

1971 geboren in Dover, New Hampshire, USA
lebt und arbeitet in Los Angeles, USA

www.stephenwozniakart.com
@stephenwozniakart


Künstler-Biographie

Stephen Wozniak ist ein Konzeptkünstler, der hauptsächlich mit Holz, festen Oberflächen, Beschlägen und feinen Oberflächen arbeitet. In seiner Kunst geht es um persönliche Identität, Wahrnehmung, Glauben, Erinnerung und die Materialien und Objekte, die unser häusliches Leben widerspiegeln und verschleiern. Seine Werke wurden unter anderem im Cameron Art Museum, im Bradbury Art Museum, in der Leo Castelli Gallery der Brenau University, im Cape Cod Museum of Art, in der Ward-Nasse Gallery, im Maryland Art Place und im Moses Lake Museum and Art Center ausgestellt. Er und sein Werk wurden in Publikationen wie Whitehot Magazine of Contemporary Art, Art of the Times und Artiholics Magazine vorgestellt. Seine Werke befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen. Stephen wurde in Dover, New Hampshire, geboren und wuchs im Großraum Washington, D.C., auf. Er ist Mitglied des internationalen Künstlernetzwerks Berlin Collectiv. Er studierte bildende Kunst, Performancekunst und Kunstgeschichte. Er erwarb einen B.F.A. am Maryland Institute College of Art und besuchte die Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland. Er lebt und arbeitet in Los Angeles, Kalifornien, und unterhält eine Atelierpraxis in Wilmington, North Carolina.

Studium

1993
- B.F.A., Maryland Institute College of Art, Baltimore, Maryland

1991
- Undergraduate Studies, Johns Hopkins University, Baltimore, Maryland

Auszeichnungen

2020
- Award Winner for Abstract Only! 10th Anniversary Exhibition, Wailoa Center, curated by Codie King, Hilo, Hawaii

1992
- First Prize Winner and payment award for the National ’92 Small Works Exhibition, Schoharie County Arts Council Gallery, curated by Dan Cameron, Cobleskill, New York

Ausgewählte Ausstellungen

2022
- ART MATTERS 5, Galerie Biesenbach, online, Cologne, Germany, April 9-23
- State of the Art/ Art of the State, Cameron Art Museum, curated by Dr. Maia Nuku, Alejo Benedetti and Michael Rooks, Wilmington, North Carolina, April 2, 2022 – Septmeber 17,2022.
- Landscape: Inside and All Around Me, Il Museo Colle del Duomo, curated by Adelinda Allegretti, Viterbo, Italy, February 19 – March 5, 2022.
- Landscape: Inside and All Around Me, Carlo D’Orta Art Gallery, curated by Adelinda Allegretti, Rome, Italy, January 20 – 30, 2022.

2021
- Illumination, Cameron Art Museum, curated by Bob Unchester, Wilmington, North Carolina, December 3, 2020 – January 9, 2022.
- Contemporary Art Survey, Lincoln Center, curated by Todd Underwood and Joey Frank, Fort Collins, Colorado, November 10, 2021 – January 8, 2022.
- ART MATTERS 4, Galerie Biesenbach, online, Cologne, Germany, October 17-31
- Nerd-Alert, Moses Lake Museum and Art Center, curated by Dollie Boyd, Moses Lake, Washington, August 20 – September 23
- The Fall of Civilization, Louise Hopkins Underwood Center for the Arts, curated by Alicia Eggert and Linda Cullum, Lubbock, Texas, August 6 – September 25
- You Are Here Now, Berlin Collectiv, curated by Nicole Cohen, virtual exhibition and New York, New York, June 6 – August 6
- Insight, Cape Cod Museum of Art, curated by Grace Hopkins, Dennis, Massachusetts, March 18 – June 20
- All Abstract, 311 Gallery, curated by Lakeshia Reid and Kenneth Proseus, Raleigh, North Carolina, March 5-26

2020
- Illumination, Cameron Art Museum, curated by Bob Unchester, Wilmington, North Carolina, November 20, 2020-January 10, 2021
- Abstract Only! 10th Anniversary Exhibition, Wailoa Center, Hawaii Island Art Alliance, curated by Codie King, Hilo, Hawaii, October 2-29
- Authentic Marks’ 3rd International Miniature Printmaking Exhibition, Dubai Design District Building 3, R06, Zayed University, curated by Shaghaf Group, Dubai, UAE, August 27-September 5
- L.A. Stories, Leo Castelli Gallery, Brenau University, curated by Paul Paiement, Gainesville, Georgia, February 13-December 31
- Delta National Small Prints Exhibition, Bradbury Art Museum, curated by Gretchen L. Wagner, Jonesboro, Arkansas, January 23-February 29

2019
- Illumination, Cameron Art Museum, curated by Holly Tripman Fitzgerald, Wilmington, North Carolina, December 7, 2019-January 12, 2020

1993
- So It Is Written, Ward-Nasse Gallery, New York, New York, December 1-23
- Annual Regional Film and Video Makers Showcase, Maryland Institute College of Art, Baltimore, Maryland, May 3-June 3

1992
- National ’92 Small Works Exhibition, Schoharie County Arts Council Gallery, curated by Dan Cameron, Cobleskill, New York, May 29-July 10

1991
- First Annual Hair Ball Exhibition, Maryland Art Place, hosted by John Waters, Baltimore, Maryland, April 27- May 11

Veröffentlichungen

2020
- Quintana, Kelly, “Stephen Wozniak: Remembering Home.” Art of the Times, Winter 2020: 12-13. Print and online
- Wisniewski, John, "Spotlight on Stephen Wozniak: Conceptual Artist and Actor." AMFM Magazine, November 2020
- Mino, Ylenia, "Meet the Los Angeles-based Conceptual Artist Stephen Wozniak." Artiholics Magazine, October 2020
- Parker, Samantha, “Stephen Wozniak: A Simple Place in Life.” Noah Becker’s Whitehot Magazine of Contemporary Art, March 2020
- Wagner, Gretchen L., 2020 Delta National Small Prints Exhibition catalog, Bradbury Art Museum. Print

1992
- Cameron, Dan, National ’92 Small Works Exhibition catalog, Fourteenth Edition Exhibition Directory, The Exhibit Planners, Wellfleet, Massachusetts. Print

Künstler-Präsentationen

2019
- Noon Lecture series on fine art and acting, Maryland Institute College of Art, Fred Lazarus IV Center, Baltimore, Maryland, April 29, 2019

2014
- Lecture on fine art and acting, Albertus Magnus Schule, Vienna, Austria, October 21, 2014

Lehraufträge

2020
- Teacher, Art All Around You, Act Out! and You’ve Got Character courses, Leland Cultural Arts Center, Leland, North Carolina, March 9 – June 20, 2020

2019
- Visiting artist, undergraduate critiques, Maryland Institute College of Art, Baltimore, Maryland, March 4 and 11, 2019

Anstellungen

1991
- The Baltimore Museum of Art, researcher for chief curator Jan Howard, Department of Prints, Drawings and Photographs, Baltimore, Maryland

Sammlungen

- Martha Colburn
- Dr. Patrick T. Vargas
- Terryn and Jon Button
- Brenau University
- Seth Hunter
- Leela Grant
- Dan Cameron
- Paul and Janice Paiement
- Andy Scott Ladson
- Shaghaf Group
- Alan and Leah Verrill Heitz
- Joy Buckels
- Sterling Mire
- Sharon Spencer
- Dr. Christian Lerch

 

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ART MATTERS 4

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinner
Alireza Elahi
(nahm an unserer Gruppenausstellung Where the Rubber Meets the Road im Sommer 2022 teil)

17. – 31.10.2021 ... mehr >


1 neue(r) Künstler*in täglich 18h

exklusiv auf: galerie-biesenbach.de, Instagram und Facebook

FINALE: Montag, 1. November, 18h
Verkündung der Gewinnerin oder des Gewinners unseres 4. ART MATTERS Online-Wettbewerbs

Über ART MATTERS 4 ... mehr >

Auf unseren 4. Open Artist Call folgend haben wir am Sonntag 17. Oktober um 18h unsere neue ART MATTERS 4 Online-Gruppenausstellung gestartet. Aus allen eingegangen Bewerbungen haben wir 15 Finalist*innen ausgewählt, die nacheinander bis zum 31. Oktober mit ihren eingereichten Kunstwerken auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt werden. Jeden Tag um 18h werden ein neuer Name und ein neues Kunstwerk enthüllt, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt. Abgerundet wird die Präsentation unserer Top 15 durch „Honourable Mentions" in unseren täglichen Instagram-Stories, in denen wir die Arbeiten einer ausgewählten Anzahl von Künstlern würdigen, die den Sprung ins Finale knapp verpasst haben (90, um genau zu sein, gepostet vom 18. Oktober bis 1. November, jeweils 6 pro Tag und zwischen 12 und 18h).

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Wir laden Euch herzlich ein, ART MATTERS 4 regelmäßig hier auf unserer Webseite, Instagram und Facebook zu besuchen!

Über unsere ART MATTERS-Reihe:
Wie schon bei unseren ersten drei Open Artist Calls im April und November 2020  und April 2021 war uns bewusst, wie vielseitig und eklektisch diese vierte Online-Ausstellung werden könnte. Aber gerade die Idee eines offenen Aufrufs hat uns gereizt: Künstler aus den unterschiedlichsten Richtungen einzuladen, sich zu bewerben und ihre Arbeiten einzureichen. Aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen erhoffen wir uns eine Ausstellung, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken zeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie der Galerie passt, aber auch etwas Neues in unser Programm bringt.

Ihr könnt Euch unsere ersten drei ART MATTERS Ausstellungen weiter unten oder in unserem Ausstellungsarchiv ansehen.

PS: Unser nächster Open Call findet im März/April 2022 statt...

 

Montag 1. November: Finaltag

ART MATTERS 4: And the winner is… Alireza Elahi (*1991, lebt und arbeitet Teheran) – herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns, zum ersten Mal einen iranischen Künstler in unser Programm aufzunehmen und seine expressiv-abstrakte Malerei in einer unserer kommenden Galerie-Gruppenausstellungen zu präsentieren.

Auch beim 4. ART MATTERS-Durchgang ist es uns nicht leicht gefallen, aus den vielen großartigen Einsendungen, die wir im Rahmen unseres 4. Open Artist Call erhalten haben, nur 15 Künstler*innen für unsere Online-Ausstellung auszuwählen und dann auch noch eine*n einzige*n Gewinner*in zu bestimmen... Es hat uns auf jeden Fall Spaß gemacht, so viele tolle künstlerische Positionen zu entdecken bzw. sie besser kennenzulernen! Es gibt so viel bemerkenswerte Kunst da draußen, wir können nicht alles in unserer Galerie zeigen. Aber die ART MATTERS-Reihe ermöglicht es uns, zweimal im Jahr über etwas mehr als 2 Wochen viele künstlerische Positionen aus der ganzen Welt einem breiteren Publikum online vorzustellen.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt mitverfolgen, einige von Ihnen/Euch schon seit 4 Ausgaben mittlerweile, und vielen Dank auch – vor allem – an alle beteiligten Künstler*innen, insbesondere an unsere Top 15, nämlich (in Reihenfolge ihrer täglichen Posts): Alireza Elahi, Katja Pál, Bislacchi, Amir Chasson, Mariejon de Jong-Buijs, Aaron Kaveh Ossia, Molly Thomson, René Korten, Stephen Wozniak, Peter Evans, Eva Dijkstra, Beverly Rautenberg, Alan Greenberg, Clemens Gritl und last but not least Sharon Haward.



Doch am Ende kann es auch hier nur eine*n geben und wir haben den jungen iranischen Künstler Alireza Elahi in einer äußerst knappen Entscheidung zum ART MATTERS 4 Gewinner gewählt. Mit seiner eingereichten Arbeit „ohne Titel“ (2020, Acryl und Sprühfarbe auf grundierter Leinwand, 150 x 100 cm) und seinem Künstler-Statement sowie seinem gesamten künstlerischen Ansatz/Werk hat er uns komplett überzeugt und wir freuen uns, ihn 2022 zu einer thematischen Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln einzuladen. Wir haben bereits ein tolles Projekt im Kopf und sind uns sicher, dass Alirezas Arbeit wunderbar zu uns passen wird – weitere Informationen folgen in Kürze!

Um mehr über ART MATTERS 4, Alireza Elahi und die Arbeiten der anderen 14 Finalisten zu erfahren, schauen Sie sich unseren Instagram-Feed der letzten zwei Wochen an oder unsere Webseiten-Einträge weiter unten.

Die vorgestellten Werke sind noch bis zum 14. November käuflich zu erwerben – schreiben Sie uns einfach eine E-Mail für weitere Informationen oder besuchen Sie unseren Online-Shop!

Und zu guter Letzt: Unser nächster ART MATTERS Open Call findet im März/April 2022 statt – weitere Details folgen dann!

 

17. – 31. Oktober: die 15 Finalist*innen


 

SHARON HAWARD

Disruption, Antwerp, 2021
Acryl auf Leinwand
110 x 86 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Morgen ist das große Finale unseres 4. ART MATTERS Online-Wettbewerbs und wir werden den Gewinner oder die Gewinnerin um 18h bekannt geben – er oder sie wird eingeladen, an einer kommenden Ausstellung in unseren Räumen in Köln teilzunehmen. Aber werfen wir zunächst einen Blick auf unsere letzte Teilnehmerin, Künstlerin und Finalistin Nr. 15 von 15: Sharon Haward (*1961, lebt und arbeitet in Hastings). Wir zeigen hier ihre textile und zugleich skulpturale Wand-Arbeit „Disruption, Antwerp“ von 2021 (Acryl auf Leinwand, 110 x 86 cm). Mehr über Sharon Haward und ihr Werk – inklusive ihres Künstlerstatements – erfahren Sie weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Sharon Howard ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Ich interessiere mich für die Art und Weise, wie Architektur unsere Raumerfahrung durch ihre Interaktion mit dem Körper prägt. Ich fühle mich von der Art und Weise angezogen, wie die Größe eines Gebäudes, die Materialien, aus denen es besteht, und die Oberflächen, mit denen wir in Berührung kommen, unser physisches und psychologisches Gefühl für einen Ort beeinflussen können.

Meine Praxis konzentriert sich auf die Schaffung von 2D- und skulpturalen Kunstwerken, die von spezifischen architektonischen Strukturen und Merkmalen, ihrer Materialität und ihrer Beziehung zur menschlichen Form geprägt sind. Die jüngsten Entwicklungen zeichnen sich durch eine Anordnung von Gittern, Öffnungen, bedruckten und bemalten Oberflächen aus, die eine Kombination aus harten, rationalen Außenbereichen und weicheren, gefalteten Innenräumen suggerieren. Gebäude, in die man sich vielleicht verwickeln lässt!

Ein wichtiger Teil meiner Praxis ist der Prozess des "Denkens durch Machen", der es mir ermöglicht, meine Ideen wachsen zu lassen und zu entwickeln, während ich instinktiv auf verschiedene Konzepte, Materialien und Räume reagiere. Die jüngsten bemalten Stoffstücke haben sich in einer Art ungeplantem Tanz zwischen bemalten und genähten Fragmenten und der Schaffung größerer improvisierter Felder aus Malerei und Collage entwickelt, wobei ich immer wieder auf städtische Räume und Gebäude zurückgreife. Die Oberfläche des Objekts ist auch ein Ort der Störung, ein Ort, an dem die eher rationalen Formen und Gestalten gestört werden. Mich interessiert auch, wie diese Objekte mit dem Raum interagieren, in dem sie gezeigt werden. Durch eine sorgfältige Platzierung ermögliche ich es ihnen, Schatten zu werfen, so dass sie sowohl mit dem sie umgebenden Raum interagieren als auch in ihn eingebettet werden.

Diese Objekte basieren auf einer umfangreichen Sammlung von Fotografien architektonischer und körperlicher Fragmente, die ich bei Forschungsbesuchen in öffentlichen Gebäuden, architektonischen Ikonen und Städten in Großbritannien und Europa aufgenommen habe.

 

LEBENSLAUF

Sharon Haward

1961 geboren
lebt und arbeitet in Hastings

www.sharonhaward.com
@sharonhaward


Studium

2012
- University of Brighton  MA Digital Media Arts

1981
- Newcastle University   BA Hons Fine Art

Einzelausstellungen

2018
- Fold Rye Creative Centre

2016
- Sense of Space Art Gene, Barrow-in-Furness

2014
- Interruption Curious Project Space, Eastbourne

2010
- An Experiment in Town Planning Monument Gallery, Southampton

2005
- Remains Phoenix Gallery, Brighton

2004
- States of Corruption   Sassoon Gallery, Folkestone; Ramsgate Library Gallery; Cranbrook Library Gallery

Gruppenausstellungen

2021
- ART MATTERS 4  Galerie Biesenbach, Cologne (online)
- Processing Uncertainty  The Dirty Old Gallery, Hastings
- Tracks and Traces [online] AIR Gallery, Altrincham

2020
- We baked All Our Own Bread Photohastings, Zuzushii Gallery, Hastings

2019
- Between Skylight + Dust Hartslane Gallery, London:
- Im/material Bodies Sluice HQ, London and Rye Creative Centre

2018
- Curiouser#9 Gare de Bruxelles Congrès, Belgium;
- Every Story tells a Story OpenHand OpenSpace, Reading

2017
- Decorating Dissidence Mile End Pavilion/Queen Mary University of London

2014
- Whitstable Biennial Satellite  film screening;
- Access Space Sheffield;
- Telling Stories  Kaleidoscope Gallery, Sevenoaks

2013
- Parade  video screening Margate;
- Pneu  Electro Studios Project Space, St.Leonards on Sea

2012
- Instants Vidéo Poétiques video screening, Paris

2011
- Feedback  University of Brighton Gallery

2010
- HopSkip  Hackney Wick

2009
- Circumnavigation  Redoubt Fortress, Eastbourne

2008
- Anonymous Drawing Berlin;
- Signs of Life 1 Liverpool Biennial Fringe

2006
- Karavan Gallery, Reigate;
- Last Breath  Crypt at St Mary in the Castle, Hastings

2003
- Art in Romney Marsh St Mary the Virgin, St Mary in the Marsh

2002
- Experimental Spaces Hastings Museum and Art Gallery, Hastings; Beaux Arts  London

Preise, Auszeichnungen, Ausschreibungen

2016
- East Sussex Open (selectors Jenni Lomax, Melanie Manchot, Brian Cass)

2013
- Barbican Arts Group Trust Open, London

2010
- East Sussex Open

2003
- Sussex Open - recommended

2002
- Artsway Open

Residenzen

2019
- Process Space 29 Plovdiv, Bulgaria

2018
- Identity Dordrecht, Netherlands

2017
- En Place Chateau de Sacy,  France

2015
- Atelier Austmarka,  Norway

2014
- Making Space  Fabrica, Brighton;
- Sharing Space  Eastbourne College, Eastbourne

2009
- Reside:Résider Kent and Côte d’Opale, (Dover Arts Development)
- Runway The Creative Centre, Rye

2002
- Experimental Spaces  Hastings Museum & Art Gallery

Kommissionen

2020
- MuseeLab, Sable-sur-Sarthe, France

2016
- Alternate Legacies  The Bridge, Hastings
- Peek The Space, St.Leonards on Sea

2012
- Seaside Hotel St Mary in the Castle, Hastings,  Coastal Currents, curator Joanna Petkiewicz

2011
- Interface de Brandwoeker, Oudenaarde, Belgium, curator Christine Gist
- Watchtower Romney Marsh Visitor Centre, Romney Marsh

2008
- Eat photo project, Bridge Community Centre, Hastings

2005
- Mortuary windows, Art in Hospitals, Conquest Hospital, Hastings

2004
- Operating theatre area windows, Art in Hospitals, Conquest Hospital, Hastings

Texte, Besprechungen, Veröffentlichungen

2019
- Decorating Dissidence (online journal) on Women Architects
- An Appointment at the End of the World zine, Manchester International Festival

2017
- Road Trip Figure Ground Public Art

2016
- What They didn't Teach You at Art School Ilex Press
- Time, space and heritage: site-specific art invades 19th century fort, Pippa Koszerek (a-n online)

2015
- Mark Waugh Notes and slippages on the schizophrenia of the day

2010
- Owen Hatherley  (BD Online) Experiments in Town Planning

2008
- MailOut  (Dec/Jan) Ghost Town & Socially Engaged Practice

2006
- a-n (March) Artists Projects Four Corners

Sammlungen

- London, Brighton, Brussels, Edinburgh, Oxford

Weitere Projekte

2021
- On Material Reciprocal Space, Artists in Conversation You Tube (British Council)

2015
- Space Interrupted 3 site installation project (GfA) Electro Studios Project Space, St Leonards; Limbo Art Space (electricity substation) Margate; Fort Brockhurst,Gosport

2010
- Facade 2 site installation project (GfA) The Space, St. Leonards; Old Coach Park, Dover;
- Replay town centre interventions, Coastal Currents, Hastings

2009
- Ghost Town outdoor installation (GfA) The Bridge, Hastings

2005
- Four Corners installation in empty flat, (GfA) Farley Bank, Hastings

 

CLEMENS GRITL

N O  0 5 - 0 9 0 1 6 0 - 0 5, 2018
Inkjet Print auf Hahnemühle Photo Rag Baryta, Aluminiumboard, Eichenholz-Rahmen
160 x 90 cm
(Ed. 2 von 5 + 1 AP)

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Tag 14 unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 4 – am Montag ist Finaltag! – und Zeit, den Namen des 14. unserer 15 Finalist*innen zu verraten: Clemens Gritl (*1979, lebt und arbeitet in Berlin). Hier gezeigt wird seine digitale Stadtutopie „N O  0 5 - 0 9 0 1 6 0 - 0 5“ von 2018 aus der Bildserie „A Future City from the Past“ (Inkjet Print auf Hahnemühle Photo Rag Baryta, Aluminiumboard, Eichenholz-Rahmen, 160 x 90 cm, Ed. 2 von 5 + 1 AP). Mehr über Clemens Gritl und seine Kunst – inklusive seines Künstlerstatements – erfahren Sie weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Clemens Gritl ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Clemens Gritl entwirft für seine Bilderserie „A Future City from the Past“ eine endlose Stadtlandschaft, die gänzlich nach den Gestaltungskriterien des Brutalismus entworfen ist.

Seine Faszination an architektonischen Megastrukturen, vor allem der 1960er und 1970er Jahre, liegt neben ihrer schieren Größe an der futuristischen Formensprache und der Verkörperung revolutionärer sozialer Visionen, die auch heute noch spürbar bleiben.

Die Serie zeichnet das Bild einer gealterten, futuristischen Metropolis. Alle Bauten sind aus einem Guss, die Unterschiede zwischen Baustilen und Epochen sind durch das Zusammenspiel von Geometrie, Struktur und absoluter Materialität ersetzt – die superbrutalistische Megastadt voll gigantischer Wohnmaschinen, Bürohochhäuser, und endloser Autobahnnetze, ist geboren.

Dabei liegt das Spannungsfeld im Kontrast zwischen skulpturaler Schönheit der Bauten einerseits und dem Verlust menschlichen Maßstabs andererseits.

Die photorealistische Darstellung der Renderings lehnt sich an den Zeitgeist der Architekturphotographie der 1960er Jahre an, die neben ungebrochenem Optimismus auch die Radikalität von Projekten dieser Zeit eindrucksvoll dokumentiert.

Die Schwarz-Weiß-Darstellung zeigt die Plastizität brutalistischer Architektur in ihrer ausdrucksstärksten Form.

 

LEBENSLAUF

Clemens Gritl

1979 geboren
lebt und arbeitet in Berlin

www.clemensgritl.com
@clemens.gritl


Der Digitalkünstler Clemens Gritl entwirft seit seinem Architekturstudium in München und Rom architektonische Computermodelle, die Stadtutopien des 20.Jahrhunderts reflektieren und erforschen.

Gritls Arbeiten waren bereits Teil großer Ausstellungen, so war seine Videoinstallation über Le Corbusier‘s „Plan Voisin“ im „Museum für angewandte Kunst“ in Frankfurt zu sehen.

Das Museum Contemporary Calgary in Kanada eröffnete 2019 mit einer Einzelausstellung seiner Bilderserie.

2020 erschien das erste Album seit 36 Jahren der Band um Bob Geldof, „The Boomtown Rats“, mit einem seiner Drucke auf dem Albumcover.

Im November 2021 wird seine Arbeit auf der Biennale de l‘Image Tangible in Paris und der Woolwich Contemporary Print Fair zu sehen sein.

 

ALAN GREENBERG

Violet/Brown Block, 2021
pigmentierter Gips auf Holz, Wachs
27 x 12 x 15 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Tag 13 unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 4 – nur noch 3 Tage bis zum Finale! – und Zeit, den Namen des 13. unserer 15 Finalist*innen zu verraten: Alan Greenberg (*1956, lebt und arbeitet in Philadelphia). Seine Arbeit, im Grenzbereich zwischen Skulptur und Malerei, trägt den Titel „Violet/Brown Block“, 2021, pigmentierter Gips auf Holz und Wachs, 27 x 12 x 15 cm. Mehr über Alan Greenberg und seine Kunst – inklusive Künstlerstatement – erfahren Sie weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Alan Greenberg ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Seit vielen Jahren schaffe ich sowohl groß angelegte ortsspezifische Installationen als auch einzelne Objekte, die im Atelier entstehen. Meine aktuellen Arbeiten im Atelier entstehen durch den Aufbau vieler Schichten von pigmentiertem Gips über Holz- und Metallgitterarmaturen. Sie liegen im Grenzbereich zwischen Skulptur und Malerei. Sowohl die Arbeiten auf dem Boden als auch die an der Wand haben einen Sinn für Körperlichkeit, Gewicht und prekäres Gleichgewicht. Sie beschäftigen sich auch mit Wert, Farbe und Oberfläche. Die Beziehungen, die die Werke zur Wand und zum Boden sowie zueinander haben, sind für mich von entscheidender Bedeutung.  Ich möchte, dass der Betrachter zurücktritt und sich die Werke in ihrer Gesamtheit ansieht, aber ich möchte auch, dass der Betrachter nahe herankommt und die Nuancen von Farbe und Textur auf der Oberfläche sieht.

 

LEBENSLAUF

Alan Greenberg

1956 geboren
lebt und arbeitet in Philadelphia

www.alangreenbergartist.com
@alangreenbergartist


Studium

1980
- Master of Arts, Fine Arts; Purdue University, West Lafayette, Indiana

1977
- Bachelor of Fine Arts; Tyler School of Art, Philadelphia, Pennsylvania

Lehraufträge

2003
- Instructor, Drexel University, Philadelphia, PA

1997-2001
- Senior Lecturer, University of the Arts, Philadelphia, PA

1998, 2001
- Instructor, Tyler School of Art, Philadelphia, PA

1990-91
- Lecturer, University of the Arts, Philadelphia, PA

1981
- Assistant Professor, Louisiana State University, Baton Rouge, LA

Stipendien, Auszeichnugen & Kommissionen

2011
- We Remember, Holocaust Memorial Commission, Congregation Mishkan Shalom, Phila., PA

2003
- Pennsylvania Council on the Arts, Fellowship Grant

2002
- Pennsylvania Council on the Arts, Special Opportunity Stipend

2001
- Pollock Krasner Foundation Grant
- Pennsylvania Council on the Arts, Special Opportunity Stipend

1999
- Savannah College of Art and Design, Savannah, Georgia

1993
- Purchase Award and Juror’s Award, Delaware Art Museum

1990
- Pennsylvania Council of the Arts, Fellowship Grant

1987
- Artpark, Lewiston, New Yor

1986
- Oakland Arts Council, Oakland, California

1982
- Oakland Museum, Oakland, California

Einzel-, Duo- & Drei-Personen-Ausstellungen

2021
- Divisible, Dayton, Ohio

2019
- Patricia M. Nugent Gallery, Rosemont College, Rosemont, PA

2017
- Alan Greenberg Recent Work, Abington Art Center, Jenkintown, PA

2015
- liminal, Space Gallery, Pomona, CA

2014
- nothing is everything, Pagus Gallery, Norristown, PA

2000
- Gallery Joe, Bird Park, Philadelphia, PA
- The Shadows of Shoa (Two Person Show), Borowsky Gallery, Philadelphia, PA

1999
- University Gallery, St. Joseph’s University, Philadelphia, PA

1998
- Philadelphia Museum of Judaica, Philadelphia, PA

1996
- Abington Art Center Sculpture Garden, Jenkintown, PA

1994
- Carbon 14, Philadelphia, PA
- Fleisher Art Memorial, Philadelphia, PA

1991
- Foster Goldstrom Gallery, New York, NY

1990
- Zoller Gallery, Pennsylvania State University, State College, PA

1988
- Bank of America World Headquarters Gallery, San Francisco, CA

1986
- Installation on Lake Merritt, Oakland, CA
- Nexus Gallery, Berkeley, CA

1985
- Southern Exposure Gallery, San Francisco, CA

1983
- Creative Art Center, Sunnyvale, CA

1982
- Dobrick Gallery, Chicago, IL
- Installation, Oakland Museum, Oakland, CA

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2021
- ART MATTERS 4, Galerie Biesenbach, Cologne, Germany (online)

2019
- FOUR, Paul Williams Gallery, Ontario, CA

2018
- Random, Paul Williams Gallery, Ontario, CA

2017
- Black Box Cards, Faux Mouvement; Centre d'art Contemporain, Metz, France

2010
- Creations-sur-le-champ-land art Mont–Saint-Hilaire, Saint Hilaire, Quebec

2005
- Contemplations on the Spiritual; Museum of Religious Art, New York, NY

2004
- Lancaster Museum of Art, Lancaster, PA (Travelling Exhibit)

2002
- Contemplations on the Spiritual; Site projects, Cologne, Germany
- Contemplations on the Spiritual; Cathedral of St. John the Devine, New York, NY

2001
- Contemplations on the Spiritual; Site Projects, Glasgow, Scotland
- Contemplations on the Spiritual; Galeria Sala 1, Temple Gallery, Rome, Italy
- Sharjah International Art Biennial, United Arab Emirates (U.S. Representative)

2000
- Black and White, Monique Goldstrom Gallery, New York, NY
- Abstraction 2000, Lambertville, NJ

1999
- Contemplation, Abington Art Center, Jenkintown, PA
- Functional Follies, Savannah College of Art & Design, Savannah, GA

1998
- Space and Surface, Goldstrom Gallery, New York, NY
- Through the Heart of the City, Philadelphia Art Alliance, Philadelphia, PA

1997
- Installation and Video, Philadelphia Art Alliance, Philadelphia, PA

1996
- Defining the Edge, Painted Bride Gallery, Philadelphia, PA

1995
- Cast Iron Gallery, New York, NY
- FFS Gallery, New York, NY

1994
- Foster Goldstrom Gallery, New York, NY
- Philadelphia College of Textiles and Science, Philadelphia, PA

1993
- Biennial ’93, Delaware Art Museum, Wilmington, DE

1992
- Seventeen Sculptors, Philadelphia Art Alliance, Philadelphia, PA

- Three Person Show, Foster Goldstrom Gallery, New York, NY

1991
- Paul Cava Gallery, Philadelphia, PA

1990
- Contemporary Icons and Explorations, Hunter Museum of Art, TN

1989
- Scottsdale Center for the Arts, Scottsdale, AZ

1988
- Fendrick Gallery, Washington, D.C.

1987
- Artpark, Lewiston, NY
- The House in Contemporary Art, California State University, Turlock, CA
- San Francisco Art Institute, San Francisco, CA

1985
- Art Aglow: Nine Artists Using Neon, Santa Ana College, Santa Ana, CA

Ausgewählte öffentliche Sammlungen

- Carnegie Museum of Art, Pittsburgh, Pennsylvania
- Delaware Museum of Art, Wilmington, Delaware
- Indianapolis Museum of Art, Indianapolis, Indiana
- Bank of America, San Francisco, California
- Kemper Life Insurance Company, Long-Grove, Illinois
- Carrington, Coleman, Slogan & Blumenthal, Dallas, Texas

Ausgewählte Artikel und Besprechungen

- Belz, Carl, Thinking about Everything and Nothing, Left Bank Art Blog, March 24, 2014
- Brown, Glen, Contemplating the Spiritual, World Sculpture News, Winter, 2003
- Heartney, Eleanor, Catalog Essay, Contemplations on the Spiritual, Glasgow, Scotland
- Kline, Richard, Catalog Essay, Contemplations on the Spiritual, Rome, Italy
- Sozanski, E., The Shadows of Shoa, Philadelphia Inquirer, May 12, 2000
- Fallon, R., Dark Shadows, Philadelphia Weekly, May 10, 2000
- Sozanski, E., Spiritual Dimensions, Philadelphia Inquirer, October 8, 1999
- Fallon, R., Lost in Space, Philadelphia Weekly, November 5, 1999
- Sokolitz, R., Functional Follies, Sculpture, June 1999
- Blankstein, Commissions, Up House Down, Sculpture, February 1997
- Seidel, M., Alan Greenberg at Fleisher Art Memorial, Art in America, June 1994
- Bohn, D., Alan Greenberg, New Art Examiner, Summer 1994
- Sozanski, E., At Fleisher, Philadelphia Inquirer, February 11, 1994
- Sozanski, E., In Delaware, A Survey of Philadelphia Art, Philadelphia Inquirer, Aug.5, 1993
- Brenson, M., Sculpture Tests Its Muscles Outdoors, New York Times, Sept. 6, 1987
- Shere, C., The Shades of Summer’s End, Oakland Tribune, August 26, 1986
- Pasles, C., Neon Art, Los Angeles Times, November 8, 1985
- French, C., Piazza, Artweek, June 1, 1985

 

BEVERLY RAUTENBERG

TWO [ Old Friends and I Meet Again... ], 2018
Holz, Archivkarton und Emaille auf Platte
20 x 20 x 2,5 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Tag 12 unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 4 und Zeit, den Namen der 12. von 15 Finalist*innen zu verraten: Beverly Rautenberg (*1961, lebt und arbeitet in Chicago). Hier zu sehen ist eine ihrer minimalistischen Arbeiten aus der „TWO“-Serie mit autobiografischen Bezügen (nachzulesen in ihrem untenstehenden Künstler-Statement!): „TWO [ Old Friends and I Meet Again... ]" von 2018, Holz, Archivkarton und Emaille auf Platte, 20 x 20 x 2,5 cm. Mehr über Beverly Rautenberg und ihre Kunst erfahren Sie weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Beverly Rautenberg ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Ich bin eine interdisziplinäre Konzeptkünstlerin. Meine Praxis konzentriert sich hauptsächlich auf die Herstellung von Objekten. Meine Arbeiten sind sehr klein und intim und laden den Betrachter zum genauen Hinsehen ein. Sie sind fast immer quadratisch (oder bestehen aus mehreren quadratischen Formen). Meine Leidenschaft für die quadratische Form ist seit 15 Jahren ungebrochen (und sie wird auch in Zukunft nicht verschwinden!). Meine Arbeiten verbinden den reduzierten Formalismus einer minimalistischen Ästhetik, die von Donald Judd beeinflusst ist, mit autobiografischen Themen.

Obwohl das Material in meiner Arbeit sehr wichtig ist, ist es im Gegensatz zu den ursprünglichen Vertretern des Minimalismus nicht der einzige Zweck des Werks. Material, Farbe und Oberfläche werden als Zeichen verwendet, um eine persönliche Erzählung zu vermitteln. Holz ist das Hauptmaterial, das ich für die meisten meiner Arbeiten verwende. Es ist ‚meine Leinwand'. Ich füge dann andere Materialien wie Emaille, Aluminium, Gummi und verschiedene Beschläge hinzu. Auch wenn ich mich während meines gesamten Prozesses auf persönliche Erfahrungen beziehe, ist es mir wichtig, dass der Betrachter seine eigene Subjektivität in mein Werk einbringt, anstatt meine Interpretation als einzige zu akzeptieren.

„TWO [ Old Friends and I Meet Again...]" ist ein Werk aus meiner fortlaufenden „TWO"-Serie, die 2016 begann. In diesem Werk werden meine beiden „alten (blonden) Freunde" durch die beiden hellen Holzteile dargestellt, während ich durch das glänzende schwarze Material repräsentiert werde (ich trage immer Schwarz). Die vielen Schichten des Werks sollen die vielen Jahre darstellen, die vergangen sind, seit wir uns zum ersten Mal trafen und unsere Freundschaft begann.“

 

LEBENSLAUF

Beverly Rautenberg

1961 geboren
lebt und arbeitet in Chicago

@beverly_rautenberg_art


Studium

- B.F.A., School of the Art Institute of Chicago (studied with Stephanie Brooks and Richard Rezac).

Stipendien

2018
- Illinois Arts Council Agency, IASP (Individual Artist Support Project), Grant Recipient for Solo Exhibition and Catalogue at 57W57ARTS, New York, NY.

2015
- CHANGE, Inc., Grant Recipient, (Robert Rauschenberg Foundation).

Einzelausstellungen

2022
- C2, Florence, Italy, TWO [ Part 2 ], New Work; objects and works on paper. (forthcoming).

2019
- CROSS GALLERY, Bundaberg, Australia, TWO, new work.

2018
- 57W57ARTS, New York, NY., [My] FAVORITES, new work; objects. (Catalogue).

2015
- POP-UP SHOW, Schaumburg, IL., In My Stűktchen [Studio/Kitchen], site-specific installation, new work; objects and works on paper.

2012
- THE ARTIST’S HOME/STUDIO, Schaumburg, IL., In My Living Room [and down the hall…], site-specific installation, objects and works on paper.

2005
- G2, Chicago, IL., [Dis] membering The Family, Installation, objects.

2004
- BASE SPACE, Chicago, IL., 15 Minutes a Day: An Artists Daily Meditation, Installation.

2002
- WILLIAM RAINEY HARPER COLLEGE, Palatine, IL., (Visiting Artist), Illuminations, photographs and objects.

2001
- CONTEMPORARY ART CENTER, Peoria, IL., As One, photographs.

1999
- HEUSER GALLERY, Bradley University, Peoria, IL., (Visiting Artist), Pages, photographic constructions.

1995
- ARC GALLERY, Chicago, IL., Words, photographs.

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2022
- Wings to Freedom, International Expo, Cervantes Institute, Sao Paulo, Brazil. (forthcoming).

2021
- Small But Mighty, Pop-Up Group Show, Small Works. (forthcoming).
- ART MATTERS 4, Galerie Biesenbach, Cologne, Germany, Online. Curated by Stéphane Biesenbach.  
- VIS-CO, Hamburg, Germany. Collaborative International Drawing Project, Curated by Michael Perlbach.

2020
- Grey/Gray (MATTERS), International Postcard Exhibition, Divisible Projects, Dayton, OH., Curated by Jeffrey Cortland Jones.
- ART MATTERS, Galerie Biesenbach, Cologne, Germany. Online, Curated by Stéphane Biesenbach.
- A6 Murals Worldwide, Ten Boer, The Netherlands, Curated by Lydia Wierenga.

2019
- Industrial Panorama, International Group Exhibition, GATAKERS ARTSPACE, Maryborough, Australia, Curated by Clinton Cross.
- O1 BIENNALE of International Reductive and Non-Objective Art, Paramatta, Sydney, Australia.
- Big Circle International Project of Contemporary Non-Objective Art, M17 CONTEMPORARY ART CENTER, Kiev, Ukraine, Curated by Serhiy Popov and Myroslav Vayda.
- RNOP, The Road Paintings, Sydney, Australia.
- Color/Field 2, CROSS GALLERY, Bundaberg, Australia.
- Color/Field 1, CROSS GALLERY, Bundaberg, Australia.
- The World of Icons, KNO International Group Exhibition, ILKO GALLERY, Uzorod, UKRAINE, Curated by Myroslav Vayda and Serhiy Popov.
- MANIAC 6, International Group Exhibition, The Urban Hive, Sacramento, CA.

2018
- RANDOM, (With Mel Dewees, Arvid Boecker, Li Trincere and others), PAUL WILLIAMS GALLERY, Ontario, CA. (full page ad in Artillery Magazine).
- RNOP//Cincinnati, International Group Exhibition of Non-Objective Art, Curated by Jeffrey Cortland Jones and Billy Gruner, (With Don Voisine, Li Trincere and others), Cincinnati, OH.
- KNO: NONOBJECT, Five-Person International Exhibition of Non-Objective Art, Curated by Roland Orepuk, (With Matt Feyld, Shawn Stipling, Ivo Ringe and Dolf Verlinden),
- MUSEUM OF MIKHAIL BULGAKOV, Kyiv, UKRAINE.
- ICONS: W-13, International Group Exhibition, small works inspired by Malevich, (with Li Trincere, Wahida Azhari and others), MUSEUM OF MIKHAIL BULGAKOV,, Kyiv, UKRAINE (Birthplace of Kazimir Malevich).
- Black Box[es], Traveling postcard exhibition (all work postcard size), KUNSTLERHAUS SAAR, Saarbrucken, GERMANY, organized by Boeckercontemporary, Heidelberg, GERMANY.

2017
- Episode 5, International Group Exhibition, ELY CENTER of CONTEMPORARY ART, New Haven, CT.
- Black Box[es], Traveling postcard exhibition (all work postcard size), FAUX MOUVEMENT, CENTRE D’ART CONTEMPORAIN, Metz, FRANCE, organized by Boeckercontemporary, Heidelberg, GERMANY.
- MOROTTI ARTE CONTEMPORANEA, Group Exhibition, Milan, ITALY.
- LUCCA Art Fair, Lucca, ITALY (Morotti Arte Contemporanea).
- MOROTTI ARTE CONTEMPORANEA, Group Exhibition, Varese, ITALY.

2016
- Small, (With Ted Larsen, Christine Taylor Patten and others), 5. GALLERY, Santa Fe, NM.
- 2nd Biennial ONU Regional Exhibition, Brandenburg Art Gallery, Olivet Nazarene University, Bourbonnais, IL.
- Detroit Biennale, MONA (Museum of New Art), Detroit, MI. Guest Host, Jerry Saltz, Art Critic, New York Magazine.

2014
- 8th Berlin Biennale 2014, Berlin Biennale for Contemporary Art. (Invitational).

2012
- 7th Berlin Biennale 2012, Berlin Biennale for Contemporary Art, ArtWiki (digital venue), Artur Zmijewski and Joanna Warsza, Curators.

2011
- An Exchange with Sol LeWitt, MASS MoCA (Massachusetts Museum of Contemporary Art), North Adams, MA., (Catalogue).
- Seven x 11: Art for Art, URBAN INSTITUTE FOR CONTEMPOPRARY ARTS, (Invitational), Grand Rapids, MI.

2010
- Chicago Art Loop Open, W (CITY CENTER), Chicago, IL.

2008
- 8th Annual National Exhibition, KAUFFMAN GALLERY, Shippensburg University, Shippensburg, PA., BEST ARTIST OF SHOW AWARD, Juror, Simone Subal, PETER BLUM GALLERY, New York, NY.

2007
- AAFNYC (G. R. N’Namdi Gallery), New York, NY.
- The Artist Project, (running concurrently with ART CHICAGO 2007), MERCHANDISE MART CHICAGO, Chicago, IL.

2006
- Through Their Eyes, KOEHNLINE MUSEUM OF ART, Des Plaines, IL.
- The Feminist Art Project, Women’s Caucus for Art, collaborative installation work, HIGHWIRE GALLERY, Philadelphia, PA.
- Annual Regional Exhibition, ARC Gallery, Chicago, IL.
- CWCA Midwest Regional Exhibition, ARC Gallery, Chicago, IL.
- Wear-a-Sham, PACKER SCHOPF GALLERY, Chicago, IL.

2005
- Art of the Ornament (Invitational to Benefit Chicago Artist Project), MERCHANDISE MART CHICAGO.
- Chicago Women Artists, WM. A. KOEHNLINE GALLERY OF ART, Des Plaines, IL.
- Looking Back/Leaping Forward, PETER JONES GALLERY, Chicago, IL.
- Snap-to-Grid, LACDA, Los Angeles, CA., International Exhibition.

2004
- Version>04: invisibleNetworks, Chicago, IL.
- AUSTIN WALKING TOUR (Austin Neighborhood Community Project), outdoor site-specific installation.
- hardwork/HINDSIGHT, BASE SPACE, Chicago, IL.

2003
- Women’s Day, Chicago Women’s Caucus for Art, WM. A. KOEHNLINE GALLERY, Des Plaines, IL.
- Group Exhibition, GAHLBERG GALLERY, Glen Ellyn, IL. SECOND PLACE AWARD, site-specific installation.

2002
- Snapshot, Traveling Invitational Exhibition, ALDRICH MUSEUM OF CONTEMPORARY ART, Ridgefield, CT., (Catalogue).
- Group Exhibition, Installation, GAHLBERG GALLERY, Glen Ellyn, IL.

2001
- Twelve Squared, CHRISTOPHER ART GALLERY, Prairie State College, Chicago Hts., IL.
- Snapshot, Traveling Invitational Exhibition, GALLERY OF FINE ART, Beaver College, Glenside, PA., (Catalogue).
- Group Exhibition, GAHLBERG GALLERY, Glen Ellyn, IL.

2000
- Snapshot, Traveling Invitational Exhibition, CONTEMPORARY MUSEUM, Baltimore, MD., (Catalogue).
- 23rd National Exhibition: Small Works, WILLIAM RAINEY HARPER COLLEGE, Palatine, IL., (Catalogue).
- Members Exhibition, Chicago Women’s Caucus for Art, BEVERLY ART CENTER, Chicago, IL.
- Glimmer: Judy Ledgerwood, Kathleen McCarthy, Beverly Rautenberg, GAHLBERG GALLERY, Glen Ellyn, IL.
- Mini Millenium, National Small Works, Women’s Caucus for Art, ARTEMISIA GALLERY, Chicago, IL.

1999
- Transmute, MUSEUM OF CONTEMPORARY ART, Chicago, IL.
- Absolut Vision, FASSBENDER GALLERY, Chicago, IL.
- HEUSER GALLERY, Bradley University, Peoria, IL.

1998
- Contemporary Abstraction Chicago, KLEIN ART WORKS, Chicago, IL., (Catalogue).
- Vicinity 1998, NORRIS CULTURAL ARTS CENTER, St. Charles, IL.
- October National 1998, GALLERY 510, Decatur, IL.

1997
- Urban Edges, BARRINGTON AREA ARTS COUNCIL, Barrington, IL.
- Carving the Forces of Change, Women’s Caucus for Art, National 25th Anniversary Exhibition, ARTEMISIA GALLERY, Chicago, IL.

1996
- Regional ’96, NORRIS CULTURAL ARTS CENTER, St. Charles, IL.

1994
- Alice & Arthur Baer Competition & Exhibition, BEVERLY ART CENTER, Chicago, IL.
- Vicinity ’94, NORRIS CULTURAL ARTS CENTER, St. Charles, IL.
- A Thousand Words, BARRINGTON AREA ARTS COUNCIL, Barrington, IL.
- Women’s Works, WOODSTOCK OLD COURTHOUSE ART CENTER, Woodstock, IL.
- SubURBAN ‘94, SUBURBAN FINE ARTS CENTER, Highland Park, IL.

1993
- Vicinity 1993, NORRIS CULTURAL ARTS CENTER, St. Charles, IL.
- The Reality of Black & White, BARRINGTON AREA ARTS COUNCIL, Barrington, IL.

Artikel und Presse

2018
- Phillip Barcio, “Female Artists in Contemporary Reductive Art Exhibition in Kyiv”, IdeelArt,
(ideelart.com), May 23, 2018.
- “KNOP W-13 Exhibition”, in Kyiv (inkyiv.com.ua), May 19, 2018.
- “13 Artists Will Show Their Work at The International Exhibition in Kiev”, ART UKRAINE, (artukraine.com), May 16, 2018.

2016
- Jordan Eddy, “Change of Address 5.Gallery”, Santa Fe Reporter, November 30, 2016.
- Yvonne Pesquera, “Delight in the Small”, Taos News, December 1, 2016.

2006
- Tara F, “Form over Function”, (Beverly Rautenberg, The Many Faces of George W, at Packer Schopf Gallery), gather, art reviews, March 26, 2006 04:45 PM EST.

2005
- Peter Frank, “Recommended Go”, L. A. Weekly, September, 2005.

2003
- “Exhibit Displays Best Artwork”, Courier, June, 2003.

2002
- Phyllis Benson, “Celebrating Woman as Artist”, (Beverly Rautenberg, Visiting Artist Harper College), Chicago Tribune, February 20, 2002.

2000
- “Recommended”, (Glimmer Exhibition), New Art Examiner, September, 2000.
- WCBU, “Images”, (Glimmer Exhibition), 10/2000.

1999
- Mike Meyer, “Artist Displays Unique Vision”, Peoria Journal Star, 10/10/1999.
- Leslie Cummings, “MCA Exhibition”, Daily Herald, 9/29/1999.
- Adeline Dobbins, “Artist’s Approach”, Daily Herald, 8/26/1999.

1997
- Margaret Hawkins, “Women’s Caucus National Exhibit”, Chicago Sun Times, 1/17/1997.

1995
- Michael Weinstein, “Beverly Rautenberg – Solo Exhibition/ARC Gallery”, Review, New City, 12/14/1995.

Berufliche Vereinigungen

- School of the Art Institute of Chicago Alumni Association

Auszeichnungen

2016
- FINALIST, Chicago CTA Public Art Projects.

2008
- BEST ARTIST OF SHOW AWARD, 8th Annual National Exhibition, KAUFFMAN GALLERY, Shippensburg University, Shippensburg, PA., Juror, Simone Subal, PETER BLUM GALLERY, New York, NY.

2003
- SECOND PLACE AWARD, GAHLBERG GALLERY, Glen Ellyn, IL., site-specific installation.

 

EVA DIJKSTRA

D3.F2 – COVID19 – March 2020, 2021
Komposition geformter Leinwände, synthetische Polymerfarbe, MDF
45 x 51 cm

(Von oben links nach unten rechts: Corona-Fälle +971%, Toilettenpapierverkauf +60%, Arbeitslosigkeit USA +26%, Goldpreis -12%, AUD zu Euro -15%, Dow Jones Industrial Average -30%, Luftverschmutzung -50%, WTI-Rohölpreis -57%, kommerzielle Flüge -65%)


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Es ist bereits der 11. Tag unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 4 und wir freuen uns, die 11. von 15 Finalist*innen zu präsentieren: Eva Dijkstra (*1974 in den Niederlande, lebt und arbeitet zwischen Sydney und Amsterdam) mit ihrem konzeptuellen, aus geformten Leinwänden zusammengesetzten Wandobjekt „D3.F2 – COVID19 – March 2020“ von 2021 (Komposition geformter Leinwände, synthetische Polymerfarbe, MDF, 45 x 51 cm). Basierend auf Daten wie dem Dow Jones oder WTI-Rohölpreis, tragen die einzelnen Teile die Titel (von oben links nach unten rechts): Corona-Fälle +971%, Toilettenpapierverkauf +60%, Arbeitslosigkeit USA +26%, Goldpreis -12%, AUD zu Euro -15%, Dow Jones Industrial Average -30%, Luftverschmutzung -50%, WTI-Rohölpreis -57%, kommerzielle Flüge -65%. Mehr über Eva Dijkstra und ihr Werk – einschließlich ihres Künstlerstatements – erfahren Sie weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Eva Dijkstra ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Eva Dijkstra bedient sich in ihren Werken der Sprache des Minimalismus und der Hard-Edge-Abstraktion. Sie bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Malerei und Skulptur, Kunst und Design.

Auf den ersten Blick ungegenständlich, offenbart sich die wahre Bedeutung des Werks erst bei näherer Betrachtung. Jedes der Werke hat seinen Ursprung in Daten, wie dem World Happiness Index und dem globalen Temperaturanstieg.

Eva seziert diese Zahlen akribisch und übersetzt sie in präzise ausgearbeitete Diagramme. Nach diesem anfänglichen Prozess „entwickelt" sich das Werk scheinbar von selbst zu kühnen und farbenfrohen Kompositionen. Exakt und abstrakt zugleich.

Eva arbeitet vor allem mit geformten Leinwänden und zusammengesetzten Wandobjekten, was Teil ihrer ständigen Suche ist, das 2-D mit dem 3-D zu verbinden. Versteckte Formen unter der Leinwand deuten auf die zugrundeliegenden Diagramme und die verborgene Bedeutung, die jedem Werk zugrunde liegt, hin."

 

LEBENSLAUF

Eva Dijkstra

1974 geboren in den Niederlande
lebt und arbeitet zwischen Sydney und Amsterdam

www.eva-dijkstra.com
@evadijkstra


Studium

- Academy of Fine Arts, St. Joost, Breda, The Netherlands

Ausstellungen (Auswahl)

2021
- ART MATTERS 4, Galerie Biesenbach, Cologne, Germany (online)

2020
- Sanderson Gallery Auckland, New Zealand

2018
- Cult, Chairity Reinventing Design Icons

2010
- Wordplay NYTimes, The New York Times, USA
- Graphic Material, UTS Gallery, Sydney, Australia
- Designer Sushi, Metalab Gallery, Sydney, Australia

2009
- Template 2.0, Millenium Courts Arts Centre, Portadown, Belfast, N. Ireland
- EyeSaw, Omnibus Lane, Ultimo, Sydney, Australia
- Dhub: Celebrate Collect Manifest, Museum Disseny Hub Barcelona, Spain 2008
- Lovely Language, Words divide, Images unite,Centraal Museum Utrecht, The Netherlands

2007
- Super Holland Design, Barcelona, New York

 

PETER EVANS

Scratchcard Painting #126, 2021
Acryl auf Jute, Künstler-Rahmen mit Holzleiste
50 x 45 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Tag 10 unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 4 und wir freuen uns, den 10. von 15 Finalist*innen vorzustellen: Peter Evans (*1979 in London, lebt und arbeitet in Rio de Janeiro). Sein eingereichtes Werk: „Scratchcard Painting #126“ von 2021, Acryl auf Jute, Künstler-Rahmen mit Holzleiste, 50 x 45 cm. Mehr über Peter Evans und seine Kunst – einschließlich seines Künstlerstatements – erfahren Sie weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Peter Evans ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Ich bin ein multidisziplinärer Künstler aus London.

Meine Praxis beginnt mit dem Sammeln von gefundenen Objekten und Materialien, Gegenständen von der Straße oder aus privaten Räumen, die neu bearbeitet und in neuen, oft abstrakten Formen präsentiert werden können.

Inspiriert von den übergangenen Räumen des Alltags, dem routinemäßigen Verhalten und der Vertrautheit des Gewohnten, zelebriert meine Arbeit die Aspekte des Lebens, die sich vielleicht im Verborgenen abspielen: belauschte Gesprächsfetzen, weggeworfene Rubbellose der Nationallotterie und ausgediente Lebensmittelkisten - sie alle wurden genommen und umgewidmet, um dem Betrachter Raum für eine neue Interpretation einer gewöhnlichen Welt zu geben.

Es sind die Dinge, an denen wir jeden Tag unbemerkt vorbeigehen, die unscheinbaren Seiten unserer Existenz, die ich feiere und in einer neuen Konzeption in den Vordergrund rücke; Postkarten werden seziert und in Buchform neu präsentiert; ein zerrissenes Plakat wird in eine abstrakte Collage verwandelt; und ein Gefäß für Lebensmittel wird zu einer Oberfläche für das Minimalistische. Ich lebe und arbeite in Rio de Janeiro, Brasilien."

 

LEBENSLAUF

Peter Evans

1979 geboren in London
lebt und arbeitet in Rio de Janeiro, Brasilien

www.peterevans.uk
@peterevans_____


Studium

- MA Fine Art, Chelsea College of Art, London (2015/16)

Einzelausstellungen

- Scratchcard Paintings, Oliver Spencer - London, July 2019
- No Blank Space, Silverthorne Lofts - London, December 2016
- Collections to Inform Artwork, Chelsea College of Art Library - London, July 2016
- Be The first of Your Friends To Like This, Punctum Gallery, Chelsea College of Art - London, April 2016

Gruppenausstellungen

- ART MATTERS 4, Galerie Biesenbach, Cologne - online, October 2021
- Phylactery, Gallery 46 - London, October 2021
- An Act of Making, Yorkton Workshops - London, September 2021
- 50 Vyner, M.A.H Gallery - London, September 2021
- Transatlantico, Mana Contemporary - New York, October 2020
- Pazzo Palazzo, Palazzo Monto - Brescia, Italy, May 2019
- Recreational Grounds - London, May 2019
- Delphian Gallery Print Show, The Printspace - London, March 2019
- The Spring Auction, The Auction Collective - London, March 2019
- [s] Rhythms in Art Lacuna, Art Lacuna - London, January 2019
- Abstract:Reality, Saatchi Gallery - London, December 2018
- Not Available in Good Book Shop, Sluice Art Fair - London, September 2017
- Raise All Spirits 2p, Finsbury Park Conservative Club - London, April 2017
- MA Fine Art Summer Show, Chelsea College of Art - London, September 2016
- Susak Expo - Susak, Croatia, May 2016
- MA Fine Art Interim Show, Cookhouse, Chelsea College of Art - London, May 2016
- Conversation In Progress, Mills Centre Gallery - London, Jan/Feb 2015
- Fly By The Seat Of Your Pantsuit, Triangle/Cookhouse, Chelsea College of Art - London, 5th Oct 2015
- Imaginary Portraits, Collage Expo, En Face - Paris, Oct 2015
- CHEMCRAFT - For Love of Chemistry: Aesthetic Forms and Their Opposites, Espacio Gallery - London, July 2015
- Flux Art Fair, Grays Art Gallery, The Rag Factory - London, Feb 2015
- Blurred, A-Side B-Side Gallery - London, Sept 2014 Rotterdam International Art Fair - Sept 2014

Künstler-Residenzen

- Palazzo Monti - Italy, March 2019

Auszeichnungen

- Vice Chancellor’s Scholarship Award, Chelsea College of Art, 2015/16

Sammlungen

- Tate Library and Archive, Millbank, London, UK
- Fondazione Berardelli, Brescia, Italy
- Incipio Group – Little Feast, The Prince, London, UK
- Chelsea College of Art Library & Special Collections, London, UK
- Winchester School of Art library, Winchester, UK
- Sam Fox School of Design & Visual Arts Library, Washington University in St.Louis, Missouri, US
- Warner Music UK, London, UK & New York

Texte / Publikationen

- Oliver Spencer - Journal, July, 2019
- Abstract Mag / Artist Run - Short Film, December, 2018
- DATEAGLE ART - Interview, July, 2018
- Novelty Magazine - Issue #7, March, 2017
- Kolaj Magazine – Issue #14, 2015
- Saatchi Gallery, Digital Display Screen, 2nd Floor Saatchi Gallery, London, UK – August, 2015
- Zero Magazine - January, 2015
- Kolaj Magazine Artist Trading Cards & feature – November, 2014
- Convergence Zine - 'Line' October, 2014
- The Patchwork Paper - October, 2014
- SYN – September, 2014
- Le Monde Diplomatique – October, 2014
- Art Asylum - June, 2014

Weitere berufliche Erfahrungen

- Volunteer / Assistant – Cubitt Gallery Community Education Programme (July 2017 - present)
- Volunteer – The Stanley Kubrick Archive, London College of Communication (Nov 2016-Mar 2017)
- Artist Assistant, Hormazd Narielwalla (July 2014 – February 2015

 

STEPHEN WOZNIAK

Assisted Living, 2021
MDF, Acrylfarbe, Lackierung, polierte Chrom-Drahtgriffe, Corian®
27 x 112 x 8,25 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Tag 9 unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 4 und Zeit, den Namen des 9. von 15 Finalisten zu verraten: Stephen Wozniak (*1971 in Dover, New Hampshire, USA, lebt und arbeitet in Los Angeles). Hier zu sehen ist seine konzeptuelle Wandskulptur „Assisted Living“ von 2021 und aus MDF, Acrylfarbe, Lackierung, polierten Chrom-Drahtgriffen, Corian® (Acrylstein) mit einer Größe von 27 x 112 x 8,25 cm. Mehr über Stephen Wozniak und seine Kunst – einschließlich seines Künstlerstatements – erfahren Sie weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Stephen Wozniak ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Zuhause ist der Ort, an dem sich die Kunst befindet. Es ist ein Ort, an dem viele unserer subjektiven Wahrnehmungen und persönlichen Beziehungen beginnen. Oft spiegelt sich unser häusliches Leben in den Entscheidungen wider, die unser Zuhause durch Objekte, Materialien, Werkzeuge und die Orte, an denen sie im Laufe der Zeit verwendet werden, definieren. Im Kontext meiner Arbeit spielt das Zuhause auch auf den Ort an, an dem unser Innenleben und unsere äußere Identität entstehen, sowie auf die Familien- und Gemeinschaftsdynamik, die sie untrennbar mit sich bringen. Meine minimalistischen Arbeiten bieten einen diskreten Weg durch die persönliche Erinnerung, der sowohl das Selbst als auch den Anderen offenbart und verbirgt. Es ist auch ein Ort der Kontemplation, ein Ausgangspunkt für den Übergang vom unabhängigen Objekt zu einem Kontinuum mit dem Betrachter. Ich verwende in erster Linie gewöhnliche, leicht zugängliche Materialien für die Inneneinrichtung eines Hauses, wie z. B. Schrankholz, Beschläge und feine Oberflächen, um den Betrachter auf eine Weise nach Hause einzuladen, die es ihm ermöglicht, sein Leben und seine Beziehungen zu überprüfen.“

„Viele von Wozniaks skulpturalen Wandarbeiten greifen Elemente der vorstädtischen Wohnarchitektur und des Innendesigns der jüngeren Vergangenheit auf und stören die Luxuskultur, die wir oft zum Schutz des unterentwickelten Selbst schaffen. Seine Skulpturen hinterfragen den inhärenten materiellen Wert von Objekten, die unser Zuhause bevölkern, die Klassenidentitäten, die wir annehmen, und die Natur unseres Selbstwerts. Seine Werke bieten oft einen Zufluchtsort, um das Selbst zurückzusetzen und einen Weg für persönliche Rückgewinnung, spirituelle Entwicklung und existenzielles Verständnis zu ebnen."
– Paul Paiement, Kurator

 

LEBENSLAUF

Stephen Wozniak

1971 geboren in Dover, New Hampshire, USA
lebt und arbeitet in Los Angeles, USA

www.stephenwozniakart.com
@stephenwozniakart


Künstler-Biographie

Stephen Wozniak ist ein Konzeptkünstler, der hauptsächlich mit Holz, festen Oberflächen, Beschlägen und feinen Oberflächen arbeitet. In seiner Kunst geht es um persönliche Identität, Wahrnehmung, Glauben, Erinnerung und die Materialien und Objekte, die unser häusliches Leben widerspiegeln und verschleiern. Seine Werke wurden unter anderem im Cameron Art Museum, im Bradbury Art Museum, in der Leo Castelli Gallery der Brenau University, im Cape Cod Museum of Art, in der Ward-Nasse Gallery, im Maryland Art Place und im Moses Lake Museum and Art Center ausgestellt. Er und sein Werk wurden in Publikationen wie Whitehot Magazine of Contemporary Art, Art of the Times und Artiholics Magazine vorgestellt. Seine Werke befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen. Stephen wurde in Dover, New Hampshire, geboren und wuchs im Großraum Washington, D.C., auf. Er ist Mitglied des internationalen Künstlernetzwerks Berlin Collectiv. Er studierte bildende Kunst, Performancekunst und Kunstgeschichte. Er erwarb einen B.F.A. am Maryland Institute College of Art und besuchte die Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland. Er lebt und arbeitet in Los Angeles, Kalifornien, und unterhält eine Atelierpraxis in Wilmington, North Carolina.

Studium

1993
- B.F.A., Maryland Institute College of Art, Baltimore, Maryland

1991
- Undergraduate Studies, Johns Hopkins University, Baltimore, Maryland

Auszeichnungen

2020
- Award Winner for Abstract Only! 10th Anniversary Exhibition, Wailoa Center, curated by Codie King, Hilo, Hawaii

1992
- First Prize Winner and payment award for the National ’92 Small Works Exhibition, Schoharie County Arts Council Gallery, curated by Dan Cameron, Cobleskill, New York

Ausgewählte Ausstellungen

2021
- ART MATTERS 4, Galerie Biesenbach, online, Cologne, Germany, October 17-31
- Nerd-Alert, Moses Lake Museum and Art Center, curated by Dollie Boyd, Moses Lake, Washington, August 20 – September 23
- The Fall of Civilization, Louise Hopkins Underwood Center for the Arts, curated by Alicia Eggert and Linda Cullum, Lubbock, Texas, August 6 – September 25
- You Are Here Now, Berlin Collectiv, curated by Nicole Cohen, virtual exhibition and New York, New York, June 6 – August 6
- Insight, Cape Cod Museum of Art, curated by Grace Hopkins, Dennis, Massachusetts, March 18 – June 20
- All Abstract, 311 Gallery, curated by Lakeshia Reid and Kenneth Proseus, Raleigh, North Carolina, March 5-26

2020
- Illumination, Cameron Art Museum, curated by Bob Unchester, Wilmington, North Carolina, November 20, 2020-January 10, 2021
- Abstract Only! 10th Anniversary Exhibition, Wailoa Center, Hawaii Island Art Alliance, curated by Codie King, Hilo, Hawaii, October 2-29
- Authentic Marks’ 3rd International Miniature Printmaking Exhibition, Dubai Design District Building 3, R06, Zayed University, curated by Shaghaf Group, Dubai, UAE, August 27-September 5
- L.A. Stories, Leo Castelli Gallery, Brenau University, curated by Paul Paiement, Gainesville, Georgia, February 13-December 31
- Delta National Small Prints Exhibition, Bradbury Art Museum, curated by Gretchen L. Wagner, Jonesboro, Arkansas, January 23-February 29

2019
- Illumination, Cameron Art Museum, curated by Holly Tripman Fitzgerald, Wilmington, North Carolina, December 7, 2019-January 12, 2020

1993
- So It Is Written, Ward-Nasse Gallery, New York, New York, December 1-23
- Annual Regional Film and Video Makers Showcase, Maryland Institute College of Art, Baltimore, Maryland, May 3-June 3

1992
- National ’92 Small Works Exhibition, Schoharie County Arts Council Gallery, curated by Dan Cameron, Cobleskill, New York, May 29-July 10

1991
- First Annual Hair Ball Exhibition, Maryland Art Place, hosted by John Waters, Baltimore, Maryland, April 27- May 11

Veröffentlichungen

2020
- Quintana, Kelly, “Stephen Wozniak: Remembering Home.” Art of the Times, Winter 2020: 12-13. Print and online
- Wisniewski, John, "Spotlight on Stephen Wozniak: Conceptual Artist and Actor." AMFM Magazine, November 2020
- Mino, Ylenia, "Meet the Los Angeles-based Conceptual Artist Stephen Wozniak." Artiholics Magazine, October 2020
- Parker, Samantha, “Stephen Wozniak: A Simple Place in Life.” Noah Becker’s Whitehot Magazine of Contemporary Art, March 2020
- Wagner, Gretchen L., 2020 Delta National Small Prints Exhibition catalog, Bradbury Art Museum. Print

1992
- Cameron, Dan, National ’92 Small Works Exhibition catalog, Fourteenth Edition Exhibition Directory, The Exhibit Planners, Wellfleet, Massachusetts. Print

Künstler-Präsentationen

2019
- Noon Lecture series on fine art and acting, Maryland Institute College of Art, Fred Lazarus IV Center, Baltimore, Maryland, April 29, 2019

2014
- Lecture on fine art and acting, Albertus Magnus Schule, Vienna, Austria, October 21, 2014

Lehraufträge

2020
- Teacher, Art All Around You, Act Out! and You’ve Got Character courses, Leland Cultural Arts Center, Leland, North Carolina, March 9 – June 20, 2020

2019
- Visiting artist, undergraduate critiques, Maryland Institute College of Art, Baltimore, Maryland, March 4 and 11, 2019

Anstellungen

1991
- The Baltimore Museum of Art, researcher for chief curator Jan Howard, Department of Prints, Drawings and Photographs, Baltimore, Maryland

Sammlungen

- Martha Colburn
- Dr. Patrick T. Vargas
- Terryn and Jon Button
- Brenau University
- Seth Hunter
- Leela Grant
- Dan Cameron
- Paul and Janice Paiement
- Andy Scott Ladson
- Shaghaf Group
- Alan and Leah Verrill Heitz
- Joy Buckels
- Sterling Mire
- Sharon Spencer
- Dr. Christian Lerch

 

RENÉ KORTEN

Daughter of Time 65, 2021
Acryl auf Leinwand
18 x 24 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Halbzeit: Bis nächste Woche Sonntag noch präsentieren wir hier täglich eine*n unserer Finalist*innen, bevor dann am Montag 1. November der oder die Gewinner*in unserer Online-Wettbewerbs ART MATTERS 4 verkündet wird. Doch zuvor freuen wir uns, an Tag 8 den 8. von 15 Finalist*innen vorzustellen: René Korten (*1957 in Horn, Niederlande, lebt und arbeitet in Tilburg, Niederlande). Abgebildet hier eines seiner abstrakten Gemälde, „Daughter of Time 65“ von 2021 (Acryl auf Leinwand, 18 x 24 cm). Lesen Sie weiter unten mehr über René Korten und sein Werk – einschließlich seines Künstlerstatements.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über René Korten ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Der Mensch hat einen großen Einfluss auf seine Umwelt; die Welt ist ein Gemisch aus Chaos und Schrecken und gleichzeitig aus Schönheit und Genialität als Ergebnis der menschlichen Natur. Kulturelle und natürliche Prozesse sind praktisch nicht voneinander zu unterscheiden.

Das ist es, was mich beschäftigt, davon handeln meine Bilder, und die genannten Prozesse spiegeln sich im Arbeitsprozess des Kunstmachens wider. Hochpräzise Entscheidungen wechseln sich bei mir mit intuitiven Operationen und nur teilweise kontrollierbaren Handlungen ab. Jedes Bild, jedes Objekt, jedes Projekt ist das Ergebnis eines Zusammenspiels von Kräften.

Ich strebe danach, ausgeprägte Werke zu schaffen, aber im Wesentlichen geht es darum, Verbindungen herzustellen. Ich bin der Überzeugung, dass es auch in der heutigen Zeit sinnvoll und notwendig ist, Bilder zu machen, in denen Unterschiede nicht eingeebnet werden, sondern in denen sinnvolle und produktive Begegnungen von scheinbar Widersprüchlichem im Mittelpunkt stehen. Bilder, die komplex sind und gleichzeitig klar wirken. Bilder mit einer Logik, die nicht benannt werden kann. Bilder, die durch die Art und Weise, wie sich die einzelnen Elemente miteinander verbinden und dadurch eine Aussage über die Welt machen, aufregend und relevant sind. Bilder, die ein Paralleluniversum sind, das sich an der Realität reibt, sich aber nicht direkt auf eine figurativ interpretierbare Darstellung oder einen gesellschaftlichen Kommentar reduzieren lässt. Wachsen und Bauen, Fließen und Krachen verbinden sich auf synkretistische Art und Weise.

Die Farbe fließt, die Flüssigkeit wird zum Bild. So wie sich Zellen teilen, so nehmen die Kleckse Gestalt an. Ich probiere Dinge aus und beobachte, was passiert. Es gibt keinen detaillierten Plan, aber eine Absicht ist vorhanden. Das Experimentieren und Variieren führt früher oder später zu einer Kombination von Elementen, die sich als fruchtbar erweist, die neu ist und doch Bestand hat. Eine neue Form der "Eignung". Darwinismus in der Farbe. Die Farbe zeigt sich selbst und zeigt diesen Prozess. Ein Fleck ist sowohl er selbst als auch ein Organismus, der innerhalb eines Ganzen funktioniert. Das Gemälde ist sowohl sein eigener Bereich als auch ein Abbild der (komplexen) Welt, in der es existiert. Es gibt keine Unterscheidung zwischen dem Abstrakten und dem Figürlichen.“

 

LEBENSLAUF

René Korten

1957 geboren in Horn, Niederlande
lebt und arbeitet in Tilburg, Niederlande

www.renekorten.nl
@renekorten


Biographie

1957
- born in Horn (NL)

1969-1975
- VWO Bisschoppelijk College Broekhin, Roermond (NL)

1975-1980
- NLO Tehatex, Tilburg (NL)

1980-1982
- Academie voor Beeldende Vorming, Tilburg (NL)

1998
- Artist in Residence Translacje 98, Piotrków Trybunalski (PL)

1999
- Artist in Residence Translacje 99, Piotrków Trybunalski (PL)

2001
- Artist in Residence Thupelo Cape Town International Workshop, Malmesbury (ZA)

2007
- Artist in Residence Gastateliers, Daglicht / Beeldenstorm, Eindhoven (NL)

2008
- Artist in Residence Stormlicht, Daglicht / Beeldenstorm, Eindhoven (NL) (i.s.m. Jan van den Langenberg) (NL)

2012-
- Docent / Teacher aan Academie voor Beeldende Vorming, Fontys Hogeschool voor de Kunsten, Tilburg (NL)

2013-
- Mede-oprichter en curator / Co-founder and curator PARK-Platform for Visual Arts, Tilburg (NL)

2013-
- Mede-oprichter en curator / Co-founder and curator blog Nothing But Good

2019
- Artist in Residence Curatoren PARK, gastatelier Vincent van GoghHuis, Zundert (NL)

Ausgewählte Einzel- and Duo-Ausstellungen (seit 2000)

2021
- René Korten - Furious Balancing, ECI cultuurfabriek, Roermond (NL)
- René Korten / Simon Oud - Meteorologische Oppervlakken, Villa Erica, De Kijkdoos, Bennekom (NL)
- René Korten - Remembrance, online exhibition, Galerie Helder, Den Haag (NL), Gallery Viewer
- René Korten, online exhibition Punch Exhibition Space

2019
- René Korten - Wipe Into The Now, Hilvaria Studio’s, Hilvarenbeek (NL)
- René Korten - schilderijen | Rolf Mulder - beelden, Galerie Art Forum Antwerpen (BE)
- René Korten - schilderijen | Ton Kalle - beelden, Schlessart, Bergen NH (NL)

2018
- René Korten - Moon Down Here | Mark Kramer - Installatie , Galerie Van den Berge, Goes (NL)
- René Korten | Richard Mackness, Kunsthuis Gallery, Crayke, North Yorkshire (UK)
- René Korten, Kunstrai 2018, Rai, Amsterdam (NL)
- René Korten - Cross Your DNA With Something Reptile, Appels Gallery, Amsterdam (NL)

2017
- René Korten - Spirit Level, Light Cube Art Gallery, Ronse (BE)
- René Korten | Yumiko Yoneda, Galerie Agnes Raben, Vorden (NL)
- René Korten | Jasper van Aarle, Galerie Arti Capelli, 's-Hertogenbosch (NL)

2016
- Kissing The Tar, ruimte P60, Assen (NL)
- Spatial Surfaces, Luycks Gallery, Tilburg (met Frans Franssen) (NL)

2014
- The Painterly and Precise, Appels Gallery, Amsterdam (NL)
- Ocean Of Chance, Luycks Gallery, Tilburg (NL)

2013
- On Purpose, Galerie Lutz, Delft (NL)

2012
- Diver’s Eye, Museum De Pont, projectruimte, Tilburg (NL)
- Terwijl het verandert, Luycks Gallery, Tilburg (NL)

2011
- Muse Atlas, SEA Foundation, projectruimte Gust van Dijk, Tilburg (NL)
- Schrijf mij uit, verdubbel me, Salon 2060, Antwerpen (BE)
- Schilderijen en werken op papier, Wanda Reiff Contemporary Art, Bemelen (NL)

2010
- Sea Bait, De Nederlandsche Cacaofabriek, Helmond (NL)
- Finding Place, Luycks Gallery, Tilburg (met P. van Rijswijk) (NL)
- Four Paintings, RUIMTE-X, Tilburg (met P. van Rijswijk) (NL)
- Feeler, Hilvaria Studio's Foundation, Hilvarenbeek (NL)

2009
- Fountainhead - A Furnished Landscape, Argument - Vertoningsruimte, Tilburg (NL)

2008
- Fantoom, Stormlicht, Daglicht/Beeldenstorm, Meulensteen Art Centre, , Eindhoven (met J. van den Langenberg) (NL)

2007
- Geestcontainer, Gastatelier Daglicht/Beeldenstorm, Meulensteen Art Centre, Eindhoven (NL)

2006
- Parasite: Rotterdam, Willem de Kooning Academie, Rotterdam (met J. van den Langenberg) (NL)

2005
- Urban Dazzle, Bewaerschole, Burgh-Haamstede (met J. van den Langenberg) (NL)
- Gemengde Technieken Op Paneel, Art Transit/Van Munster, Amersfoort (NL)
- De Groene Arena, Een Opstelling, Kanaaldijk, Haghorst (met J. van den Langenberg) (NL)

2001
- Schilderijen, Galerie Van den Berge, Goes (NL)
- Smeltkracht (Het Dier Dat Verhalen Vertelt), Galerij Germinahof, Sterksel (NL) (met J. van den Langenberg)
- Schilderijen En Grafiek, Galerie Lutz, Delft (NL)

2000
- Spots And Animals, Galerie Peninsula Daily, Eindhoven (NL)
- Schilderijen, Grafiek, Galerie 2x de Afstand, Zaltbommel (NL)
- Schilderijen, Privé Domein Pijnenburg, Deurne (met M. de Kok) (NL)

Ausgewählte Gruppenausstellungen (seit 2000)

2021
- ART MATTERS 4, Galerie Biesenbach, Cologne (DE, online)
- Vanwege Vincent, Stedelijk Museum Breda (NL)
- Het Zoete Leven/How Sweet Life Is, Huis van de Fotografie Rotterdam (NL)
- Tekenkabinet IX, Belgisch Paviljoen Amstelpark, Amsterdam (NL)- Group Exhibition, Bogert Gallery, Knokke-Heist (BE)
- Time Zones, online exhibition, Galerie Helder, Den Haag (NL)
- Van Gogh naar nu – aanwinsten, Vincent van GoghHuis, Zundert (NL)
- Unter gewissen Umständen, Die Neuzugänge, IKOB Museum für Zeitgenössische Kunst, Eupen (BE)

2020
- Unter gewissen Umständen, Die Neuzugänge, IKOB Museum für Zeitgenössische Kunst, Eupen (BE)
- Van Gogh naar nu - aanwinsten, Vincent van GoghHuis, Zundert (NL)
- Artist’s Call, Museum Belvédère, Heerenveen (NL)
- Absolute II, Artspace Boeckercontemporary, Heidelberg (DE)
- Grey / Gray (Matter), Divisible Projects, Ohio, Dayton (US)
- Zomerexpo, Ruimte P60, Assen (NL)
- Zwischenräume, Debsaysyes in Berlin, Rosalux, the Berlin based art space, Berlin (DE)
- Benefit for Brabant, PARK-Platform for Visual Arts, Tilburg (NL)
- In & Out, Galerie Helder, Den Haag (NL)
- Boven de Bank, LOGMAN Galerie, Utrecht (NL)
- René Korten & beeldhouwers, Galerie Art Forum – Antwerp Business Suites, Antwerp (BE)

2019
- Artist-in-residence en tentoonstelling Curatoren PARK, Van GoghGalerie, Zundert (NL)
- Winterkabinet, Tekenkabinet Amstelpark, Amsterdam (NL)
- Breathe, Museum St. Wendel, St. Wendel (DE)
- Tekenkabinet, Pop-Up IJburg, Amsterdam (NL)
- Art Project Din A4, Museum M.A.C House, Leusden (NL)
- Debsaysyes Start Party, Kruisruimte, Eindhoven (NL)
- Homerun#1, De Natuur, Willem Twee kunstruimte, ‘s-Hertogenbosch (NL)
- Zomerkabinet, Tekenkabinet Amstelpark, Amsterdam (NL)
- #dekunstvan Marij Pollux-Linssen, Museum van Bommel van Dam online, Venlo (NL)

2018
- Wintershow 2018, Galerie van den Berge, Goes (NL)
- Van Bommel van Dam ontmoet, Museum van Bommel van Dam - Contemporary, Venlo (NL)
- Imago Mundi, Join the Dots, Salone degli Incanti, Ex Pescheria, Trieste (IT)
- Passing Through, Kunstruimte KuuB, Utrecht (NL)
- Join the Reunion, Kunstpodium T, Tilburg (NL)
- Still Life, 102 vases by 99 artists, Bravis Ziekenhuis, Roosendaal (NL)
- Land In Zicht, Atelier Perignem, Beernem (BE)
- Exhibition Overview, Galerie Arti Capelli, 's-Hertogenbosch (NL)
- 4 139 X NOTHING BUT GOOD, PARK-Platform for Visual Arts, Tilburg (NL)
- Black Box – Boeckercontemporary, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken (DE)
- Fiction (With Only Daylight Between Us) v2, Art Academy of Cincinnati, Cincinnati, Ohio (US)

2017
- Fiction (With Only Daylight Between Us) v2, Julian Jackson's, Brooklyn NY (US)
- Landshapes, Dean Clough, Crossley Gallery, Halifax (UK)
- Black Box - Boeckercontemporary, Faux Mouvement, Centre d'art contemporain, Metz (FR)
- Fiction (With Only Daylight Between Us) v2, Ox-Bow School of Art, Saugatuck, Michigan (US)
- Imago Mundi, Benetton Foundation, Treviso (IT)
- Still Life, 102 vases by 99 artists, KunstFort Asperen, Acquoy (NL)
- Fiction (With Only Daylight Between Us) v2, Raygun Projects, - Toowoomba, Queensland, Australia (AU)
- Fiction (With Only Daylight Between Us) v2, NIAD Art Center, Richmond (CA)
- Fiction (With Only Daylight Between Us) v2, University of California Berkeley, Berkeley (CA)
- Collectie-opstelling, Museum Belvédère, Heerenveen (NL)
- Fiction (With Only Daylight Between Us) v2, Volunteer State Community College, Nashville (US)
- Fiction (With Only Daylight Between Us) v2, Apothecary, Chattanooga (US)
- Fiction (With Only Daylight Between Us) v2, CLASS ROOM, Coventry (UK)
- Nothing, if not beautiful, Museum van Bommel van Dam, Venlo (NL)

2016
- Fiction (With Only Daylight Between Us), v2, Angelika Studios, Leigh St High Wycombe (UK)
- Fiction (With Only Daylight Between Us), v2, Community College's Grady Gallery, Eigin, Illinois (US)
- Nothing, if not beautiful, Museum van Bommel van Dam, Venlo (NL)
- Fiction (With Only Daylight Between Us) v2, Boeckercontemporary, Heidelberg (DE)
- Vrij naar Jan Mankes, Museum Belvédère, Heerenveen (NL)
- Fiction (With Only Daylight Between Us) v2, Corridor Projects, Dayton, Ohio (US)
- Gastexposanten-René Korten, Museum Belvédère, Heerenveen (NL)
- So, tell me your story..., Light Cube Art Gallery, Ronse (BE)
- Fort de Vaux 1916-2016, Luycks Gallery, Tilburg (NL)
- Atelierportretten NL - The studio as a mental landscape, De Cacaofabriek, Helmond (NL)
- Danke! Danke!, Galerie von der Milwe, Aachen (DE)
- PaperParis, Art Fair, Paris (with LOOK&LISTEN, Saint-Chamas) (FR)
- Lotte Geeven, René Korten, Theo van Keulen, Van Abbehuis, Eindhoven (NL)
- Grafisch Atelier Daglicht, Highlights from the Archives, Van Abbehuis, Eindhoven (NL)
- Museum =, IKOB Museum für Zeitgenössische Kunst, Eupen (BE)
- Still Life, vases by 51 artists, St. Elizabeth Ziekenhuis, Tilburg (NL) Land, Licht, Lucht & Water #2, Museum van Bommel van Dam, Venlo (NL)

2015
- A Joy Forever, Luycks Gallery, Tilburg (NL)
- Thupelo 30th Anniversary, Greatmore Street Studios, Cape Town (ZA)
- Land, Licht, Lucht & Water, Museum van Bommel van Dam, Venlo (NL)
- The Black&White Project, Sluice Art Fair, London (UK) (with LOOK&LISTEN Gallery, Saint-Chamas FR)
- Omzwervingen - Yves Beaumont, Paul Corvers, René Korten, Galerie Posthuys, Texel (NL)
- Veldwerk, Jubileum 1990-2015, Kunstvereniging Diepenheim, Diepenheim (NL)
- Blaue Stunde, Luycks Gallery, Tilburg (NL)
- Blaue Stunde, Voorkamer De NWE Vorst, Tilburg (NL)
- Er hangt iets in de lucht, Kruithuis, 's-Hertogenbosch (NL)
- Man Man Mann Shi Fang - René Korten, Ton Slits, Michael Krupp, SHI FANG Fine Art, Düsseldorf (DE)
- Noir/Blanc#2, LOOK&LISTEN Gallery, Saint-Chamas (FR)

2014
- A Thing of Beauty, Luycks Gallery, Tilburg (NL)
- Man Man Mann - René Korten, Ton Slits, Michael Krupp, Galerie von der Milwe, Aachen (DE)
- Noir/Blanc, LOOK&LISTEN Gallery, Saint-Chamas (FR)
- 45 Jaar Galerie, Galerie Lutz, Delft (NL)
- The Beauty of Modesty, KAAI salon, Brugge (BE)
- The Last Rose of Summer, Kunstroute Plateau van Margraten, Wanda Reiff Contemporary Art, Bemelen (NL)
- Vaasotheek Project Stilleven, Gemeentehuis Heemskerk (NL)
- Paint It, Witteveen visual art centre, Amsterdam (NL)
- Nothing But Good Live, Park-Platform for Visual Arts, Tilburg (NL)
- Werk in gemengde techniek op papier, Stadhuis Gorinchem (NL) - Nieuw, nieuwer, nieuwst [2], Museum van Bommel van Dam, Venlo (NL)

2013
- TAB@Clement, Galerie Clement, Amsterdam (NL)
- Stilleven, 102 vazen van 99 kunstenaars, Museum De Pont, Tilburg (NL)
- Voorbeeldige nestvlieders, Gemeentehuis Leudal, Heythuysen (NL)
- Tekenkabinet, KunstSalon Assen, Assen (NL)
- Tekenkabinet, Museum Waterland, Purmerend (NL)
- Della Pittura, Luycks Gallery, Tilburg (NL)
- Vindplaatsen & voortgangsberichten, Drawing Centre Diepenheim, Diepenheim (NL)
- IKOB COLLECTION. Bildungsroman einer Sammlung. Die 0-20 Jahre, IKOB Museum für Zeitgenössische Kunst, Eupen (BE)
- KunstRAI 2013, RAI Amsterdam, Timmer Art Books (NL) - Omzwervingen, Yves Beaumont, Paul Corvers, René Korten, EM Galerie, Drachten (NL)

2012
- Art Gent, Gent (BE), Museum van Bommel van Dam, Venlo (NL)
- Art Gent, Gent (BE), Luycks Gallery, Tilburg (NL)
- Uit de verzameling – Landschappen, Museum van Bommel van Dam, Venlo (NL
- Fase2, uit de verzameling Hans Timmer, Stadhuis Gorinchem (NL)
- The London Art Book Fair, Timmer Art Books, Whitechapel Gallery, London (UK)
- Five, works on paper, Galerie 1/52, La Seyne sur Mer (FR)
- Hedendaags Arcadië, Luycks Gallery en Kunsthal Goretti, Tilburg (NL)

2011
- Kunstroute Plateau van Margraten, Wanda Reiff Contemporary Art, Bemelen (NL)
- Verzamelen Mail Art project, Van Abbemuseum, Bibliotheektentoonstelling, Eindhoven (NL)

2010
- Scene/Seen, Leerling/Meester Expositie, Kunstpodium T, Tilburg (NL)
- 5th International Printmaking Biennial of Douro 2010, Museo do Douro, Alijó (PT)
- Nieuwe Opstelling, Hilvaria Studio's Foundation, Hilvarenbeek (NL)

Ausgewählte Kataloge, Artikel und Blogs (seit 2015)

2021
- René Korten - Furious Balancing, monografie ECI cultuurfabriek Roermond, 6 november
- PARK 2018-2020, catalogus PARK, 3 oktober
- Tekenkabinet IX, catalogus Tekenkabinet 2021, augustus
- De rondgang door Tilburg, blog Jegens & Tevens, 20 mei

2020
- Wild at Heart, Art by Nature Magazine, no. 14, oktober
- Uitwisseling kunstwerken Van GoghHuis Zundert en PARK Tilburg, Brabant Cultureel, 25 augustus
- ‘Blokbuster’ in Lockdown, Atelier #207, juli/august
- Logman; Boven de Bank, blog Lost Painters, 11 mei
- Remembrance; Galerie Helder, The Hague, blog Villa Next door 2, 19 maart
- PARK in Zundert, blog Witte Rook, 4 januari

2019
- Bon in De Kunsten - René Korten, podcast, Spotify / Omroep Tilburg, 4 september
- Het vulkaanlandschap van Lanzarote is nog goed herkenbaar, Gerrit van den Hoven, Brabants Dagblad, 22 augustus
- And Skin #73, programmabrochure 2019-2020, MATZER Theaterproducties, juli
- René Korten drie keer te zien tijdens Zondagkunst, Brabants Dagblad, 20 juni
- Vrijblijvende groepsexpositie riond het thema natuur, Brabants Dagblad, 6 juni
- Tekenkabinet, catalogus Tekenkabinet 2019 (Manja van der Storm), mei

2018
- PARK 2016-2018, catalogus PARK, 16 december
- Spiegels van de werkelijkheid, Nico Out, Provinciale Zeeuwse Courant, 3 november
- De Grote Nederlandse Kunstkalender 2019, lancering 2 november
- Bookshelves: #132 René Korten, blog Bookshelves, 20 april
- KunstRai 2018, blog Lost Painters, 5 april
- Ode aan de Doden, Tubelight #106, maart-mei
- Het begin van kunstkritiek, Jegens & Tevens, maart
- 139 X Nothing But Good - René Korten en Reinoud van Vught over blog en tentoonstelling, Metropolis M, 14 februari
- Park in Tilburg toont kunst geïnspireerd door oude meesters, Brabant Cultureel, 13 februari
- PARK, 139 x Nothing But Good, blog Lost Painters, 28 januari

2017
- Gezelligheid, Contemporary Artists from the Netherlands, catalogue Imago Mundi, Luciano Benetton Collection, Italy, april
- MB, magazine Museum Belvédère, jaargang 9, nr 29, maart
- De Grote Brabantse Kunstkalender, art calendar, 22 februari
- Kunst van de Dag, Art of the Day, Loek Grootjans, website Galeries.nl, 21 februari
- Passie Pensioneert Nooit, website Passie Pensioneert Nooit, 13 februari

2016
- Artistiek bloggen, Nothing But Good, Art Magazine Kunstletters, 20 december
- PARK 2013-2015, catalogue PARK, September
- MB, magazine Museum Belvédère, jaargang 8, nr 27, september 9
- Krachtig verzet in heldere houtsneden, Marije Bouman, Friesch Dagblad, 14 september
- Fiction (with Only Daylight Between Us) v.2, blog Curating Contemporary, 12 september
- Working Clothes!, Paul Behnke, blog Structure and Imagery, 18 mei
- Korten en Franssen bij Luycks, Brabants Dagblad, 12 mei
- Interview in 'Tegen de stroom in', Omroep Helmond Radio about exhibition in Van Abbehuis Eindhoven, 29 maart
- René Korten, blog Mockingbird, 1 maart
- Echt en bedacht landschap, Dagblad De Limburger, 11 maart

2015
- Land, licht, lucht & water, Tableau Fine Arts Magazine #5, november
- The Black&White Project, catalogue Look&Listen, 20 september
- Veldwerk, 25 jaar Kunstvereniging Diepenheim, catalogue Kunstvereniging Diepenheim, 5 september
- Landschappelijke Omzwervingen, MCvM, Texelse Courant, 8 september
- Stuff, René Korten studio visit, website Fik van Gestel, 17 maart
- René Korten, website Artist In The World, 20 februari

Stipendien

2020-24
- Werkbijdrage Bewezen Talent, Mondriaan Fund, public fund for visual art and cultural heritage, Amsterdam

2011
- Projectsubsidies voor publicatie monografie ‘Diver’s Eye’, IKA Gemeente Tilburg, Prins Bernhard Cultuurfonds en Stichting Stokroos Utrecht

2010
- Projectsubsidies voor ‘Transition’, BKKC Provincie Noord-Brabant en IKA Gemeente Tilburg

2006-10
- Basisstipendium, Fonds voor Beeldende Kunsten, Vormgeving en Bouwkunst, Amsterdam

2005
- Projectsubsidies voor ‘Spouw’, Provincie Zeeland, VSB Fonds, Gemeente Schouwen-Duiveland, SNS Bank, Stichting Herinneringsfonds Vincent van Gogh en Prins Bernhard Fonds
- Projectsubsidie voor ‘Urban Dazzle’, NBKS, Nieuwe Brabantse Kunst Stichting, Breda

2002-06
- Basisstipendium, Fonds voor Beeldende Kunsten, Vormgeving en Bouwkunst, Amsterdam

1994-2002
- Basisstipendium, Fonds voor Beeldende Kunsten, Vormgeving en Bouwkunst, Amsterdam

2001
- Projectsubsidie voor ‘Thupelo Cape Town International Workshop’, Stichting Noord-Brabants Fonds voor Beeldende Kunstenaars, Breda

2000
- Projectsubsidie voor Smeltkracht, het dier dat verhalen vertelt’, Stichting Noord-Brabants Fonds voor Beeldende Kunstenaars, Breda

1987/91/92
- Diverse subsidies, Stichting Noord-Brabants Fonds voor Beeldende Kunstenaars, Breda

1989-94
- Diverse beroepskostenvergoedingen, Fonds voor Beeldende Kunsten, Vormgeving en Bouwkunst, Amsterdam

1988-89
- Werkbeurs, Fonds voor Beeldende Kunsten, Vormgeving en Bouwkunst, Amsterdam 15

Sammlungen

- Museum Belvédère, Heerenveen (NL)
- Museum van Bommel van Dam, Venlo (NL)
- IKOB Museum für Zeitgenössische Kunst, Eupen (BE)
- Vincent van GoghHuis, Zundert (NL)
- Museum Jan Cunen, Oss (NL)
- Printmaking Museum of Douro, Alijo (PT)
- NN Group collection Nationale-Nederlanden, Den Haag (NL)
- The Ritz-Carlton Half Moon Bay, San Francisco, California (US)
- Collectie LUMC Leids Universitair Medisch Centrum, Leiden (NL)
- Collectie Telfort, Amsterdam (NL)
- Collectie Carlo Magno, Basel (CH)
- Collectie Boecker, Heidelberg (DE)
- Collectie Hilvaria Studio's Foundation, Hilvarenbeek (NL)
- MALCollection, Loppersum (NL)
- Collectie Weijsters & Kooij Vormgevers, Grave (NL)
- Collectie Timmer, Breda (NL)
- Collectie Musagète, Amsterdam (NL)
- Koninklijke Nedschroef Holding BV, Helmond (NL)
- Aap & Os Serving Software, Tilburg (NL)
- Deloitte & Touche Accountants, Helmond (NL)
- Van Asten/Doomen Architecten, Tilburg (NL)
- Art Transit, Hoevelaken (NL)
- Gemeente Tilburg (NL)
- Gemeente Piotrków Trybunalski (Polen)
- Collège Jacques Cartier, Chauny (Frankrijk)
- Marcelland International Art Collection, Miskolc (Hongarije)
- Kunstuitleen Zwolle (NL)
- SM’s ‘s-Hertogenbosch (NL)
- Heden Den Haag (NL)
- Kunstuitleen Bonnefantenmuseum Maastricht (NL)
- CBK Zeeland (NL)
- Particuliere collecties in binnen- en buitenland

 

MOLLY THOMSON

Green Painting with Interior, 2021
Acryl und Spachtelmasse auf Holzplatte
37 x 28 x 4,5 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Bereits der 7. Tag unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 4 und wir freuen uns, die schottische Künstlerin Molly Thomson (*1953 in Perth, Schottland, lebt und arbeitet in der Nähe von Norwich) als 7. unserer 15 Finalist*innen vorzustellen. „Green Painting with Interior” (2021) ist der Titel ihres skulpturalen Gemäldes von 2021 (Acryl und Spachtelmasse auf Holzplatte, 37 x 28 x 4,5 cm). Lesen Sie weiter unten mehr über Molly Thomson und ihr Werk – einschließlich ihres Künstlerstatements.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Molly Thomson ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Ich setze mich mit dem Gegenstand des Gemäldes und mit seinen hybriden Identitäten auseinander. Meistens beginne ich mit der einfachen Tatsache der rechteckigen Bildtafel und versetze mich in die Position des Handelnden und des Beobachters, indem ich jedes Stück durch Schneiden, Zusammensetzen und Gießen neu forme – und darauf reagiere. Ich interessiere mich nicht nur für die vielschichtige Fassade, die sich präsentiert, sondern auch für die Tatsache, dass das Gemälde Schatten wirft und enthält. Es besteht immer ein empfindliches Gleichgewicht zwischen Kontrolle und dem unvorhersehbaren Verhalten der Materialien, und der Prozess schreitet in langsamen Schritten, Fehlschritten und Überarbeitungen voran. Gelegentlich kommt die Arbeit von der Wand herunter und verlangt nach Raum oder sogar nach Mobilität. Es gibt Spiel und manchmal auch Humor.

In dieser jüngsten Werkserie wird das Streben nach Einfachheit und Ordnung mit strukturellen Verschiebungen kombiniert, die Komplikationen und Unsicherheiten im Objekt auslösen. Elemente, die scheinbar exponierte Teile der Unterstruktur des Gemäldes sind, befinden sich nicht an der erwarteten Stelle oder in der erwarteten Ausrichtung, was eine Frage nach dem Gesehenen aufwirft. Manchmal kann das, was auf den ersten Blick die Unterstruktur des Gemäldes zu sein scheint, auch auf eine andere Struktur hindeuten, die hinter der Fläche verläuft. Das Gemälde ist zurückhaltend, aber ich möchte, dass es auf das anspielt, was man nicht sehen kann oder soll."

 

LEBENSLAUF

Molly Thomson

1953 geboren in Perth, Schottland
lebt und arbeitet in der Nähe von Norwich

mollythomson.com
@mollythomson555


Studium

- MA (Painting) – Royal College of Art, London
- Diploma in Post-Graduate studies (Sculpture) – Edinburgh College of Art
- MA Fine Art (Sculpture) – Edinburgh University and College of Art

Ausgewählte Ausstellungen (seit 2000)

Kommende

2023
-  At Cross Purposes, curatorial project with Group 56, Wales. Touring exhibition starting at Oriel Mon, Anglesey

Aktuelle und Vergangene

2021
- ART MATTERS 4, Galerie Biesenbach, Cologne (online)
- Border Crossing, Pineapple Black, Middlesbrough
- Que des femmes. 6th Biennial of Non-Objective Art, Pont de Claix, France
- Perceiving Anomalies, Yellow Archangel, General Practice, Lincoln
- Rock, Paper, Scissors, Houghton Hall, Norfolk
- Orbit, Poimena Gallery, Launceston, Tasmania

2020
- Vitalistic Fantasies, Contemporary British Painting, The Cello Factory, London
- A Fine Balance, Houghton Hall, 19), 2019), Norfolk
- Image_Object, Poimena Gallery, Mona Foma festival, Launceston

2019
- neo:art prize, Bolton Art Gallery, Bolton
- Exeter Contemporary Open, Exeter Phoenix, Exeter
- Creekside Open 2019, APT Gallery, London
- The End of Lines, X Marks the Spot, Great Yarmouth
- Contemporary British Painting, Norwich Cathedral, Norwich
- Made in Britain, Contemporary British Painting, National Museum of Poland, Gdansk
- 4-person exhibition, Gray Contemporary, Houston, Texas

2018
- Artworks Open 2018, Barbican Arts Group Trust, London
- Beep Painting Biennial, Swansea Art School, Swansea

2017
- Contemporary British Painting Prize, Stables Gallery, Orleans House, Richmond Museum London

2016
- Plenty of time to lose your balance, Nunn’s Yard Gallery, Norwich
- PING, The Minories, Colchester

2014
- Of Other Spaces, Sheffield Institute of Arts Gallery, Sheffield Hallam University
- Recent Works, Thirteen A Gallery, Norwich (solo)

2012
- Regrouping, Bend in the River Gallery, Workstation, Sheffield
- x-Church, Gainsborough

2011
- Exeter Contemporary Open, Exeter Phoenix, Exeter

2010
- We Are What We Do, Stew Gallery, Norwich

2009
- Locus, Visions Gallery, Tokyo, Japan (solo)

2008
- Digital Eyes 2008-2009,Los Angeles Municipal Art Gallery

2007
- Siggraph 2007, Global Eyes, San Diego, USA

2006
- Unsern Nachbarn, Haus Metternich, Koblenz, Germany
- Proof, Howard Gardens Gallery, Cardiff

2005
- V9-U9 Project, Print Portfolio, (India/UK)

2002
- On the Edge, Salthouse, Norfolk

2000
- Connections, John Innes Centre, University of East Anglia, Norwich
- Drawing Connections, Beach Museum, Kansas, USA

Künstler-Residenzen

2011
- Orford Ness, Suffolk

2009
- Asabi School of Art, Tokyo

Schriften

2017
- ‘Mary Heilmann: Looking at Pictures’, review in Journal of Contemporary Painting (issue 4.1)
- Joint guest-editor of Journal of Contemporary Painting (issue 3.1&2: Painting as Commitment)

Artikel

2021
- Interview with Contemporary British Painting. October newsletter

Lehraufträge

1991-2010
- Senior Lecturer in Fine Art, Norwich University College of the Arts

 

AARON KAVEH OSSIA

nothing is, nor will it be everything, 2021
Acryl auf Holz
60 x 50 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

An Tag 6 unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 4 freuen wir uns, den jungen iranischen Künstler Aaron Kaveh Ossia (*1983 in Teheran, lebt und arbeitet in London) als 6. unserer 15 Finalist*innen vorzustellen. „nothing is, nor will it be everything” (2021) ist der Titel seines eingereichten Werkes (Acryl auf Holz, 60 x 50 cm). Lesen Sie weiter unten mehr über Aaron Kaveh Ossia und sein Werk – einschließlich seines Künstlerstatements.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Aaron Kaveh Ossia ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Meine Praxis ist eine Studie über die Linie, die Zerbrechlichkeit innerhalb der Macht der Ordnung und die Geometrie als Mittel zur Erfassung von Objekten und Emotionen. In meiner Arbeit interpretiere ich den Raum und die Bewegung im Raum mit Linien, geometrischen Formen und Farben neu. Ich mag es, die Präzision, Perfektion und Stärke zu visualisieren, die Linien, Geometrie und Farbe als Material erzeugen können. Diese Stärke zeigt aber auch eine gewisse Fragilität, Instabilität und Vergeblichkeit. Im Schnittpunkt dieser Dichotomie erwacht meine prozessbasierte Praxis zum Leben. Durch das Auftragen von Farbe und die Verwendung von Holzbalken als physische Linien, die an Stützsysteme oder Barrieren in einem bestimmten Raum erinnern, schaffe ich Form und Architektur.

Ich verwende mehrere Medien, um (öffentliche) Räume mit immersiven, ortsspezifischen Installationen und Performances neu zu interpretieren, und meine Gemälde dienen einem Zweck in meiner ortsspezifischen Arbeit.

Die Verwendung von Farbe als Form ist ein vorherrschender Aspekt meiner Arbeit. Ursprünglich war meine Inspiration, mit Farbe als Material zu experimentieren, die aufgeladene Aussage von Goethes Farbenlehre: "Unzivilisierte Völker, ungebildete Menschen und Kinder, Südeuropäer und Frauen haben eine Vorliebe für Farben in ihrer größten Helligkeit." Meine Arbeit ist ein zweischneidiges Schwert, das eine nympholeptische oder kritische Reaktion auf diese Theorie hervorruft.

Durch die Anwendung einer reduzierten Sprache und eines reduzierten Prozesses distanziere ich mich absichtlich von der Vorstellung meiner eigenen Identität, meines kulturellen und soziopolitischen Hintergrunds. Dennoch ist dieser Prozess an und für sich eine Aussage über die Frage meiner Identität. Ich rekonstruiere Identität durch meine Interpretation der reduktiven Sprache und des Bildverbots in der Kunstgeschichte sowie durch meinen eigenen Zwang und meine Faszination für Ordnung und Sparsamkeit.

In ihrer Formalität könnte man meine Geometrien und Linien als abstrakte Ideen betrachten, aber in Wirklichkeit sind sie Fakten und Spuren meines Geistes, die ich hinterlasse."

 

LEBENSLAUF

Aaron Kaveh Ossia

1983 geboren in Teheran, Iran
lebt und arbeitet in London

www.aaronossia.com
@aaronossia


Studium

2014-15
- Fine Art (MA, Merit) – Chelsea College of Arts, London

2013-14
- Fine Art (BA Hons., 2:i) – Chelsea College of Arts, London

2009-13
- Freie Kunst – Kunsthochschule Berlin Weißensee

Stipendium

2011-15
- Stipendiat der Heinrich-Boell-Stiftung, Deutschland

Ausgewählte Ausstellungen

2021
- ART MATTERS 4, Galerie Biesenbach, Cologne (online)
- The RSA 195th Annual Exhibiton, Royal Scottish Academy, Edinburgh, UK
- BeHappy, Alfa Gallery Miami, USA
- Paradise Air, Matsudo, Japan

2020
- XS, Alfa Gallery Miami
- Annual Exhibition, Royal Scottish Academy, Edinburgh
- London Art Fair
- 3D, Alfa Gallery Miami - Art Basel Week, Miami

2019
- SSA - VSA Open, Royal Scottish Academy, Edinburgh
- Perhaps we should have stayed, Warbling Collective, Hoxton Art Space, London
- Bow Open, Nunnery Gallery London, curated by Carey Young
- Shutters, Arbyte, London

2018
- Tate Biennale, Insidejob,Tate Modern, London

2017
- Hereafter, Bow Arts, London
- eyeball: Position 2, Bow Arts, London
- A Letter in Mind, Gallery @oxo, London

2015
- I want to disappear, Project spaces at Chelsea College of Arts, London

2014
- Breaching into the Unknown, Project spaces at Chelsea College of Arts, London
- A National Brain Appeal, Gallery@oxo, London

2013
- Translation Show, Triangle space, Chelsea College of Arts, London
- Hello-Goodbye, Bauhaus, Dessau
- when i grow up – a life on the move, Schillerpalais, Berlin

2012
- UND DAFUER ZAHLEN WIR STEUERN, KHB, Berlin
- Britwinter, Umea Sweden

2011
- 300 Plakate, KHB Tag Der Offenen Tur, Berlin
- CLASHANDCONVERGEII, Camberwell Space, London

2010
- fine line - fine space, Neonchocolate Gallery, Berlin
- Rundgang Kunsthochschule, Berlin Weissensee, Berlin

2009
- Group Show, Von Erlenbach Art School, Berlins

Projekte und Preise

2018
- Winner: Artist Designed Adverts for Thamesmead Project, London

2015
- Shortlisted (2nd place) for a £15,000 commission to build a permanent sculpture at Park Heights Project in Stockwell, London

Kunst-Residenzen

2020
- Paradise Air, Art Residency Matsudo, Japan

2021
- Valparaiso Art Residency, Chile

Publikationen, Präsentationen und Lehraufträge

2020
- Radio Interview on Art Then and Now, Resonance FM, London

2019
- Presentation at EMERGE Festival | Here-Now-Us, Nunnery Gallery, London
- Guest lecturer at HMKW, Berlin

2018

- Guest tutor Von Erlenbach Art School, Berlin

2009-now
- Multiple Exhibition Catalogues and publications

2013
- Hello-Goodbye, Stiftung Bauhaus Dessau
- Book: Berlin what?: 102 contemporary artists, Die Neue Sachlichkeit 2013

 

MARIEJON DE JONG-BUIJS

REMAINS, 2014-2021
Leinwand, Acryl, Klebeband, Nähgarn, Textfragmente von Markus Stegmann, Industrieklammer
verschiedene Abmessungen (ca. 100 x 50 cm)


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Tag 5 unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 4 und Präsentation der 5. unserer 15 Finalist*innen: Mariejon de Jong-Buijs (*1970 in den Niederlanden, lebt und arbeitet in Basel). Ihre skulptural-malerische Arbeit „REMAINS“ (2014-2021) besteht aus Leinwand, Acryl, Klebeband, Nähgarn und Textfragmenten von Markus Stegmann, alles zusammengehalten von einer Industrieklammer (ca. 100 x 50 cm, Maße können variieren). Lesen Sie weiter unten mehr über Mariejon de Jong-Buijs und ihr Werk – einschließlich ihres Künstlerstatements.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Mariejon de Jong-Buijs ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Ich bin eine Reisende; in meinem Leben bin ich von Ort zu Ort und von Land zu Land gezogen. Immer wieder habe ich mein Hab und Gut gepackt und wieder gepackt, Dinge gefaltet, damit sie kompakt in Kisten oder einen Koffer passen. Dabei ist mir sowohl der Akt des Faltens bewusst geworden: Ein Verschließen oder Verbergen und ein Entfalten.

Meine Arbeiten basieren alle auf der Aufmerksamkeit für den Prozess als eine sich entfaltende Zeit, als ein Verfahren zur Durchführung bestimmter Aktionen, die die Wechselfälle der Farbe sichtbar machen. Die Farbe als Index zu denken, bedeutet, für einen Moment die Farbe selbst zu vergessen, die nur noch die Art und Weise des Auftragens zeigt. Aber Pigment tropft oder spritzt nicht nur, es kann auch bluten, urinieren, sickern und flecken, Markierungen, die für den Index schwieriger zu extrahieren sind. Es ist in der Tat verlockend, diese Spuren als die Aktion der Farbe selbst, des Gemäldes, zu sehen und nicht als gemalt. Ich male Bilder, auf denen ich eine Reihe von Aktionen durchführe: Vom Malen und Übermalen großer Felder oder Flecken gesättigter, fast direkt aus der Tube kommender Farbe bis hin zum Dehnen und Entdehnen, Falten und Entfalten.

Zwischen den Malvorgängen verwende ich schriftliche Notizen, Filme und Fotos, die ich mit meinem Mobiltelefon aufgenommen habe und die ich als eine Erweiterung meiner taktilen und visuellen Sinne betrachte. Meine Arbeit wechselt während des gesamten Prozesses zwischen 2-D an der Wand, auf Keilrahmen, auf dem Boden oder draußen auf dem Land und 3-D, wobei ich das in Arbeit befindliche Gemälde zusammen mit allen Materialien - wie abgestorbenes Gras, Sand, Schlamm und anderes natürliches Material, das auf die flache Oberfläche gefallen sein könnte - fest in ein Rechteck aus Stoff falte. Sobald die Werke das Atelier verlassen, geht diese Performance weiter, da ich die Art der Präsentation jedes Mal ändere, wenn sie in einem neuen Raum ausgestellt werden: Manchmal staple ich viele Bilder zu einer Säule oder drapiere oder dehne sie auf neue Weise.

In ihrer Gefaltetheit laden meine Werke dazu ein, auch auf andere Weise über Zeit und Malerei nachzudenken. Eine Falte unterbricht die Flächigkeit und schließt das Volumen ein, so dass die Oberfläche des Gemäldes als biegsam verstanden wird, in der Tat als etwas, das verpackbar und nicht verpackbar ist, da es in gedehnten und ungedehnten Formaten existiert. Im Mittelpunkt meiner Arbeiten steht die grundsätzliche Frage nach der Existenz, meiner persönlichen Zeitachse. Eine Reflexion über das eigene Leben und den Lauf der Zeit. Meine Absicht ist es, den Betrachter rätseln zu lassen, was er da sieht und was ihm verborgen bleibt. Diese farbenfrohen und raffinierten Behälter kann ich überall hin mitnehmen und ausstellen, unabhängig von Raum und Zeit, unabhängig davon, woher ich komme oder wohin ich gehe."

 

LEBENSLAUF

Mariejon de Jong-Buijs

1970 geboren in den Niederlanden
lebt und arbeitet in Basel, Schweiz

www.mariejondejong-buijs.com
@m.dejong.buijs


Studium

2013-15
- MFA, University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland, FHNW, Basel, Switzerland

1990-94
- BA, Visual Arts, Te-Ha-Tex, HBO Katholieke Leergangen, Tilburg, The Netherlands

Ausgewählte Ausstellungen

Upcoming
- Pictural Pictures, Regionale 22, Kunsthaus Baselland, Muttenz, Switzerland

Current
- HATAK, online project, Attic Space North Willow in Northern New Jersey, USA

2021
- ‘ART MATTERS 4‘, Galerie Biesenbach, Cologne, Germany (online)
- ‘Flatness interrupted‘, PAN-Basel, Basel Switzerland (solo)
- Heute malen wir, Villa Renata, Basel Switzerland
- Transmergence #02 Entre Nous, Regionale 21, FRAC Alsace, Sélestat, France
- SUMME 2021, Oslo trifft Palermo, Bookshop Palermo, Basel, Switzerland
- 10'000 Years Oslo, Salon Mondial, Münchenstein, Switzerland

2020
- “Pandemic Projections”, public video projections in response to current social-distancing efforts in place to stop transmission of COVID-19, Singac NJ, USA
- Quarantaine, Spaceout, Payerne, Switzerland

2019
- Taplin Gallery, Paul Robeson Center for the Arts, Princeton NJ, USA
- Hopewell Tour des Arts, Hopewell NJ, USA
- VAST EXPANSES, Brick + Mortar Gallery, Easton PA, USA (2 person)
- STOOK feel the need, De Steenfabriek, Gilze, The Netherlands
- INDEX, Index Art Center, Newark NJ, USA
- The Clemente Soto Velez Cultural and Educational Center, Guest Artist – Open Studios, New York City NY, USA

2018
- Hunterdon Art Museum, Clinton NJ, USA
- ‘Sav/fe’, Fort Sabina, Heijningen, The Netherlands
- pictura, Galerie plan.d., Düsseldorf, Germany

2017
- ‘Malerei’, Cuisine Atelier Mondial, Basel, Switzerland
- Video-Summe 17 'Videoförmig', Kaskadenkondensator, Basel, Switzerland

2016
- Regionale 17, 'Border-Crossing', FABRIKculture, Hégenheim, France
- Liste Total, LISTE 21 - Art Fair, Dr. Kuckucks Labrador, Basel, Switzerland

2015
- Regionale 16, Städtische Galerie Stapflehus, Weil am Rhein, Germany
- Mx. World. On the Million Genders of the Real, Kunsthalle Basel, Switzerland
- Irma la Douce, REVISITED, Penthouse Gallery, Zürich, Switzerland

2014
- About Painting, Art Gallery HAUS 41, Gipf-Oberfrick, Switzerland (Solo)
- Zwanzig Jahre Kasko, Kaskadenkondensator, Basel, Switzerland

Veröffentlichungen

2021
- Fonds régional d'art contemporain Alsace, Mariejon de Jong-Buijs, Catalog in response to Transmergence #02 Entre nous, FRAC Alsace, Sélestat. Imprimeur / Druckerei: OTT imprimerie, Strasbourg (FR). ISBN 978-2-911963-74-2

Preise und Auszeichnungen

Current
- The New York Foundation for the Arts, Fiscal Sponsorship for Project "iExist", a forthcoming Artist Book/Exhibition, NY USA

2019
- The New York Foundation for the Arts, Immigrant Artist Mentoring Program Newark, NJ USA

 

AMIR CHASSON

duck, 2021
Acryl auf Leinwand
60 x 60 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Am 4. Tag unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 4 präsentieren wir dementsprechend den 4. unserer 15 Finalist*innen: Amir Chasson (*1968 in Israel, lebt und arbeitet in Berlin). „duck“ lautet der Titel seines Gemäldes von 2021 (Acryl auf Leinwand, 60 x 60 cm). Lesen Sie weiter unten mehr über Amir Chasson und sein Werk – einschließlich seines Künstlerstatements.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Amir Chasson ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Dieses Gemälde („duck") handelt von unserem sich schnell nähernden gesellschaftlichen Zusammenbruch. Es geht um unseren Verlust an kultureller Identität und sozioökonomischer Komplexität, den Niedergang unserer Regierungen, den Anstieg der Gewalt und den Rückfall unserer Gesellschaft in einen primitiveren Zustand und das letztendliche Verschwinden des Menschen. Irgendwie landen wir immer wieder an demselben Punkt, an dem wir eine schlechte Regierung akzeptieren, nur weil wir eine Regierung haben, und an dem wir die Ausbeutung als einen ganz normalen Aspekt des Lebens und der sozialen Schichtung betrachten. In der Tat könnten wir alle versuchen, als Einzelne dagegen anzukämpfen, aber wie die jüngsten Weltereignisse deutlich zeigen, könnte das Gesetz der Statistik, angewandt auf vernünftige Einzelpersonen, niemals die Richtung und den Fluss der sinnlosen Massen vorhersagen. Denn während es unglaublich schwierig ist, die Bewegung eines einzelnen Moleküls in einem Gas vorherzusagen, ist es viel einfacher, seine Wirkung in der Masse vorherzusagen, sogar mit hoher Genauigkeit."

 

LEBENSLAUF

Amir Chasson

1968 geboren in Israel
lebt und arbeitet in Berlin

www.amirchasson.com
@amirchasson


Ich glaube, ich mache Kunst, weil ich wie jeder andere auch ständig auf der Suche nach der Erregung bin, die durch Berührung entsteht. Das Gleiche gilt für meine andere Haupttätigkeit: das Sehen. Das Sehen ist ein Ersatz für die Berührung, so wie das Schreiben ein Ersatz für das Sprechen ist. Es heißt, dass das Verweilen im Stadium der Berührung als Perversion gelten kann, wenn der sexuelle Akt auf Dauer nicht vollzogen wird. Ist das Kunstmachen also der Akt, der das Sehen von der Perversion befreit? Ja.


Studium

2008-10
- Goldsmiths University, London – MFA Art Practice (w/ distinction)

2004-07
- Middlesex University, London – MA Design

1994-98
- The Tel Aviv Center for Design Studies – BA Communication Studies

Auszeichnungen etc.

2015
- Est-Nord-Est Residency in Saint-Jean-Port-Joli, Québec, Canada

2012
- The Abbey Award for a fellowship at the British School At Rome
- Shortlisted for The Jerwood Painting Fellowship

2010
- Shortlisted for The Marmite Painting Prize 2010
- 1st prize, Mare Street Biennale 2010
- Selected for Bloomberg New Contemporaries 2010

2009
- Selected for Bloomberg New Contemporaries 2009
- Shortlisted for the Jerwood Drawing Prize 2009

1997
- America-Israel Cultural Foundation Award for excellence in the field of visual arts

Ausgewählte Ausstellungen

2021
- ART MATTERS 4. Galerie Biesenbach, Cologne (online)

2019
- Un_Real Desire, Somos House, Berlin
- Out of Off, Spoiler, Berlin
- Retrospective, Exgirlfriend Berlin

2018
- Therefore, Exgirlfriend, Berlin

2017
- Ex Roma IV, APT Gallery, London

2016
- Film Screening, Saarländische Galerie, Berlin
- Skjerp Deg!, Kristin Hjellegjerde Gallery, London

2015
- Portes ouvertes, Est-Nord-Est Saint-Jean-Port-Joli, Québec
- Bottom Natures, Café Gallery Projects, Southwark Park, London

2014
- Concerning The Bodyguard, The Tetley, Leeds
- Limbo Members’ Show Selected by Bob and Roberta Smith, Limbo, Margate

2013
- New Order: British Art Now, Saatchi Gallery, London
- Days of Oil & Gas, Kristin Hjellegjerde Gallery, London (solo)
- My French Nurse’s Dream, Outpost, Norwich (solo)
- Misery Connoisseur Live, Van Horbourg, Zurich

2012
- I Have Lived, The British School at Rome
- MINITS 4, Peckham Artist Moving Image festival, London
- Creative Cities Collection, Barbican Centre, London
- Manmadegod, ArtEco, London

2011
- Mr. Corner Table Preference, Grosvenor Works, London
- Drawing 2011, The Drawing Room, London
- Salon, Doubtfire Gallery, Edinburgh
- The Marmite Painting Prize, The Nunnery, London and UK tour

2010
- Unfeasibility Study, Mare Street Biennale 2010, London
- Goldsmiths MFA 2010, Goldsmiths University, London
- Pause and Eject 2, Shoreditch Town Hall, London
- Bloomberg New Contemporaries, A Foundation Liverpool, ICA London
- Bloomberg New Contemporaries, Cornerhouse Manchester, A Foundation London
- Drawing Salon, Mews Projects Space, London
- Jerwood Drawing Prize 2009, Jerwood Space, London and UK tour

2009
- Pause and Eject, The Rag Factory, London

Sammlungen

- The Saatchi Gallery, London
- Creative Cities Collection, Beijing
- Goldsmiths College
- internationale Privatsammlungen

 

BISLACCHI

Wall of Canvas Frieze, 2021
Acryl und Pigmente auf Leinwand auf Keilrahmen
55 x 44 x 8 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Tag 3 unserer neuen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 4 und wir freuen uns, den jungen italienischen Künstler Bislacchi (*1995 in Italien, lebt und arbeitet in London) als 3. von 15 Finalist*innen zu präsentieren. Sein hier gezeigtes skulpturales Gemälde "Wall of Canvas Frieze" von 2021 besteht aus von Hand verdrehten Streifen bemalter Leinwand, die anschließend auf einen Keilrahmen gespannt werden (55 x 44 x 8 cm). Mehr über Bislacchi und sein Werk – einschließlich seines Künstlerstatements – erfahren Sie weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Bislacchi ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Die physische Erkundung der Grenzen des Leinwandträgers steht im Mittelpunkt meiner Praxis. In meinen jüngsten Werken beziehe ich mich auf Wandkonstruktionsmotive als Quelle für meinen kreativen Prozess, wobei ich die Leinwand als konstruktives Element für die Herstellung von Werken betrachte.

Meine Gemälde bestehen aus langen Streifen bemalter Leinwand, die ich zunächst von Hand verdrehe und anschließend auf einen Keilrahmen spanne. Jedes einzelne Stück ist nach vertikalen und horizontalen Anordnungen orchestriert, was zu einem üppigen Konstruktionsmuster führt, das stark an eine Wandstruktur erinnert. Auf diese Weise wird der Entstehungsprozess des Werks in ein symbolisches Konstruktionsmodell übersetzt, das ich stark mit einer Wand assoziiere, die mit Leinwand und Farbe statt mit Kalk und Ziegeln errichtet wurde.

Indem ich die Leinwand als solche behandle, versuche ich, sie von ihrer etablierten Funktion als Malunterlage zu befreien und einen Prozess in Gang zu setzen, der es mir ermöglicht, das Gemälde von Grund auf aufzubauen.

Kürzlich habe ich einen ähnlichen Ansatz für eine Reihe von Arbeiten auf Papier angewandt, bei denen ich die Leinwand durch Papier ersetzt habe."

 

LEBENSLAUF

Bislacchi

1995 geboren in Italien
lebt und arbeitet in London

www.bislacchistudio.com
@bislacchi


Studium

2015-18
- BA Fine Art (Hons) City & Guilds of London Art School

2009-14
- Diploma in Graphic Design and Photography // Istituto Statale d’Arte “V. Gerace”

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2021
- ART MATTERS 4 // Galerie Biesenbach // Cologne // Online Exhibition
- Rough Around the Edges (Bislacchi & Megan Rea) // The Artists Contemporary // Online Exhibition
- Yellow Archangel Perceiving Anomalie // General Practice // Lincoln // U

2020
- Art Rights Prize Finalist Exhibition // Online
- After Hours // Bowes-Parris Gallery // London
- Rea Art Fair // Fabbrica del Vapore // Milan
- Artpiq at The Flag // Frankfurt // Germany
- Sitting Room (Bislacchi & Gabriel Carucci) // Artisan Space // London

2019
- Young Talent Contemporary Purchase Prize // The Cello Factory // London
- Woolwich Contemporary Print Fair // London
- The Feeling’s Mutual // The Rectory Projects // London
- The Art of Nature (Residency Exhibition) // Mestna Obcina // Nova Gorica
- PADA Studios End of Residency Show // Barreiro // Portugal
- The Signature Art Prize Finalists Exhibition // Bankside Hotel - Trinity Art Gallery // London

2018
- Woolwich Contemporary Print Fair // London
- Artpiq Summerhouse Vernissage // Dusseldorf
- City & Guilds BA Degree Show // City & Guilds of London Art School // London
- Dimensions // Menier Gallery // London

2017
- City & Guilds Interim Show // Crypt Gallery // London

2016
- City & Guilds Interim Show // Diorama Arts Centre // London

Künstler-Residenzen

2021
- Via Farini // Milan // Italy

2019
-Art of Nature // Cepovan // Slovenia
-PADA Studios // Barreiro // Portugal

2018
- Artpiq Summerhouse // Dusseldorf // Germany

Auszeichnungen

2018
- “The Chadwyck-Healey Prize for Painting”

2016
- “The Fishmongers Company Menu Cover Design Prize"

Ausgewählte Veröffentlichungen

2021
- Superpresent Summer Issue SP3 (adobe.com)
- Made in Bed https://www.madeinbed.co.uk/emerging/bislacchi
- NotiziArte Alla scoperta di giovani artisti Emergenti: l’intervista a Bislacchi (notiziarte.com)

2020
- The Artist Contemporary https://www.theartistscontemporary.com/interview/bislacchi-matteo
- Rea Art Fair Catalogue
- BlueBee Magazine
- ArtHole Magazine
- Chambre Fluide Online Magazine https://www.chambrefluide.com/bislacchi-studio

2019
- Young Talent Contemporary Purchace Prize Catalogue
- Issue 19 Floorr Magazine // London https://www.floorrmagazine.com/issue-19/bislacchi
- Art Verge // London https://art-verge.com/2019/03/18/bislacchi-flowing-bonnard/

2018
- Artpiq “Introducing Bislacchi” // Dusseldorf https://artpiq.net/blogs/news/introducing-bislacchi

 

KATJA PÁL

TTT- 03-22b, 2021
Acryl auf Leinwand über Holz
77 x 93 x 2 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Tag 2 unserer neuen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 4 und Zeit, den Namen der 2. von 15 Finalist*innen zu verraten: Katja Pál (*1979 in Murska Sobota, Slowenien, lebt und arbeitet in Budapest, Ungarn). Hier zu sehen ist ihr geformtes Leinwandbild "TTT- 03-22b" aus dem Jahr 2021 (Acryl auf Leinwand auf Karton aufgezogen, 77 x 93 x 2 cm). Mehr über Katja Pál und ihre Arbeit – einschließlich ihres Künstlerstatements – erfahren Sie weiter unten.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Katja Pál ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Anstatt eine Geschichte durch visuelle Bilder zu erzählen, ist meine Praxis eher introvertiert und konzentriert sich auf die konkrete, physische Realität des verwendeten Mediums. In meiner Forschung spiele ich mit einem Gemälde als Objekt, während ich die Lebendigkeit der Beziehung zwischen dem Kunstwerk und seinem Betrachter erforsche, wobei die Möglichkeiten der Manipulation von großer Bedeutung sind.

Ich baue mein Bild aus grundlegenden geometrischen Elementen auf: einer (monochromen) Form, einer Farbe und einer Linie. Ich versuche, diese Elemente so zusammenzusetzen, dass die Werke, indem sie das Konzept der Perspektive und das Potenzial einer geformten Leinwand in Frage stellen, mit der Illusion von Tiefe und Räumlichkeit spielen, in der Hoffnung, den Betrachter zu verwirren".

Meine weißen, linearen Zeichenkompositionen setzen sich oft an den Seiten der Leinwand fort, verwischen deren Grenzen und sind ein zusätzlicher Auslöser, der den Betrachter dazu auffordert, aktiv zu werden, während er die "Szene" beobachtet; denn das Bild verändert sich mit unserem Fokus und/oder unserem Standpunkt.

Obwohl alle meine Bilder sorgfältig am Computer vorgeplant werden, geschieht dies überwiegend in einer Art umgekehrter Reihenfolge. umgekehrter Reihenfolge: zuerst arbeite ich in einer Holzwerkstatt, schneide intuitiv eine (zufällige) Form aus und erst und erst danach suche ich nach dem besten Bild für die gegebene Form. Ich arbeite auf einer Holzunterlage, die mit fein gesponnener Leinwand, die mit mehreren (geschliffenen) Schichten grundiert ist, um eine glatte, minimalistische Arbeitsfläche zu erhalten.“

 

LEBENSLAUF

Katja Pál

1979 geboren in Murska Sobota, Slowenien
lebt und arbeitet in Budapest, Ungarn

www.katjapal.com
@pakatja


Studium

2010
- MFA degree, Academy of Fine Arts and DeSLOgn, Ljubljana, SL

2005
- graduated from the Academy of Fine Arts and DeSLOgn, Ljubljana, SLO (painting)

2003
- Student exchange at National College of Art and DeSLOgn, Dublin, IRL

Kuratorische Tätigkeit

2017
- INTEAM – Szombathey Képtár, HU
- WHAT WE HAVE IN COMMON? – MÜSZI Budapest, HU

2016
- Best of D’CLINIC - Gonczy Gallery, Zalaegerszeg, HU

2014
- MiXER first 10 – interactive exhibition – Gonczy Gallery, Zalaegerszeg, HU

Ausgewählte Einzelausstellungen + Projekte

2021
- A Remix of Imaginary Interactivity, Karinthy Szalon, Budapest, HU

2020
- VERSUS / duo show with VETŐ Orsolya Lia, Viltin Gallery, Budapest, HU

2019
- CORELLATIO GAMING, Gonczy Gallery, Zalaegerszeg, HU

2014
- »Never say never«, Ante Trstenjak Gallery, Ljutomer, SLO

2012
- Skodelica toplega mleka : Kino šiška / kamera, Ljubljana, SLO

2011
- Short circuit : instinc, Singapore, SG

2009
- REFLECTIONS : instinc, Singapore, SG
- soulstriptease [artIchoke] : Gallery TKG, Trieste, IT
- drawings [artIchoke] : Gallery Lek, Ljubljana, SLO

2008
- »short circuit« : painting exhibition, Gallery Srečišče, Ljubljana, SLO
- soulstriptease [artIchoke] : ega, Vienna, AT

2007
- soulstriptease [artIchoke] : Embassy of the Republic of Slovenia, London, UK
- NAPLAVINE/ALLUVIA : painting exhibition, Gallery Prežihov Voranc, Ljubljana, SLO
- soulstriptease [artIchoke] : Werkbund Gallery, Graz, AT

2003
- cooked milk : drawings, The Front Lounge, Dublin, IRL

2002
- csináltatni kepeket : painting exhibition, Gallery Sinagoga, Lendava, SLO

Ausgewählte Gruppenausstellungen + Projekte

2021
- ART MATTERS 4: Galerie Biesenbach, Cologne, DE (online)
- ART STAYS : Gallery FO.VI., Ptuj, SLO
- MODRO/BLUE : Equrna Gallery, Ljubljana, SLO
- THE PAINTING NOW : Galeija Nova Gorica, SLO

2020
- ART MATTERS 2: Galerie Biesenbach, Cologne, DE (online)

2019
- COLORFIELD – Viltin Gallery, Budapest, HU
- EXPLORERS – Ybl Budai Creative House, Budapest, HU
- SZÜRET : ÚjMűhely Gallery, Szentendre, HU
- 4x NEOBREMENJENO, Equrna Gallery, Ljubljana, SLO

2017
- kint-bent, Grotta, Tata, HU

2016
- inteam, Szombathely keptar, Szombathely, HU
- Naključja IV, Gallery Murska Sobota, Murska Sobota, SLO
- Ogledalo duše, Várnegyed Galéria, Budapest, HU

2015
- V. Ars Pannonica, FLUX Gallery, Budapest, Hungary

2014
- MUZE at month of design Ljubljana, Dunajska 123, Ljubljana, Slovenia

2013
- Recent works : GAlerie sonderwunsh, Nussbaumen, CH

2012
- "és vegyünk rajta egy üveg bort..." : MMIK - Médium Galéria, Szombathely, HU

2011
- Squares invasion : INSTINC, Singapore, SG
- TRANSCOM.hu : Kortárs Magyar Galéria, Dunajská Streda, SK
- Mladi umetniki pomurja : Galerija murska sobota, SLO

2009
- ArtJoke(r)s : instinc (partner program of the Singapore Art Show '09; Art is___?), SG
- 20 years after [artIchoke] : MOYA, Vienna, AT

2008
- premiera17 : Gallery for contemporary art, Celje, SLO
- "goodbye Hiro!" : Galerie Washaus, Berlin, DE
- Fauna [artIchoke] : Workshop gallery, Bialystok, PL
- 6th international comics’ showroom : SKC, Srećna galerija, Beograd, RS
- 2.m (multi-,inter-, neo-, trans-, …) : Gallery Miklova hiša, Ribnica, SLO
- "DRAW IN" [artIchoke]: 00130Gallery, Helsinki, FIN

2007
- MIXED SHOW-CONTEMPORARY BALKAN ART : Gallery SULUV, Novi Sad, RS
- Terminal00 : Westbourne Studios, London, UK

2006
- 7. Slovenian Biennial of Illustration : Gallery CD, Ljubljana, SLO

Internationale Artist-in-Residencies + Symposien

AUG 2017
- Steel Sculptural Symposium of Kecskemét, HU

AUG 2017
- International Art Colony Hegyvidek, Budapest, HU

JUL 2014
- 51st Painters colony Izlake Zagorje, Izlake, SLO

JUL 2013
- 16th International Art Colony Križanke, Ljubljana, SLO

JAN-APR 2011
- A.I.R. @ INSTINC, Singapore

SEP 2009
- A.I.R. @ INSTINC, Singapore

MAY 2008
- VINO-ART 5, Dobrovnik, SLO

JUN 2004
- ARTeden, Lonjer, IT

Ausgewählte Veröffentlichungen

- Tiszta Forma : Pál Katja kiállítása ( text by Vékony Délia) = ujMuveszet.hu / Sep 3., 2021
https://www.ujmuveszet.hu/2021/09/tiszta-forma/
- The Painting Now = exhibition catalogue, page 61 – 65, (text by Andrej Medved) / May 2021
- Katja Pál: Geometric Anomalies (text by Anne Murray) = happening.media / Jan 6, 2021
https://www.happening.media/category/magazine/en/article/5ff5d618d22f9a34ec307294/katja-pl-geometricanomalies?fbclid=IwAR0KMvA1EhNzXHqHmwMW5UQBg1GX642Yw0aALRdakfMniqRvPaTVU6lqNJE

 

ALIREZA ELAHI

ohne Titel, 2020
Acryl und Sprühfarbe auf grundierter Leinwand
150 x 100 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Persönlicher Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Startschuss: Wir eröffnen unsere 4. ART MATTERS-Gruppenausstellung mit dem jungen iranischen Künstler Alireza Elahi (*1991, lebt und arbeitet in Teheran) und der Präsentation eines Gemäldes aus seiner „Buff-tan“-Serie. Mehr zu Alireza Elahi und sein Werk inklusive Künstler-Statement gibt es weiter unten zu lesen.

Insgesamt 15 Finalist*innen haben wir aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 26. September bis 10. Oktober eingegangen sind. Bis zum 31. Oktober werden die 15 Künstler*innen mit ihren eingereichten Kunstwerken nacheinander – ohne wertende Reihenfolge – auf unserer Webseite, Instagram und Facebook vorgestellt. Täglich um 18h enthüllen wir einen weiteren Name und ein neues Kunstwerk, so dass sich die Ausstellung langsam zu einem Ganzen zusammenfügt.

Am Montag 1. November um 18h wird der/die Gewinner*in unseres Online-Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zur Teilnahme an einer Ausstellung im Jahr 2022 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Über Alireza Elahi ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

„Meine Gemälde sind inspiriert durch den Akt des Polierens: das Entfernen von Graffiti von städtischen Wänden. Die abstrakten Formen, die im Kampf zwischen dem Graffiti-Künstler und dem Beseitiger erscheinen, sind Formen zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten. Dies versuche ich, nicht in Form einer bloßen Darstellung und Wiederholung zu erreichen, sondern indem ich diese Methode als persönlichen Ausdruck in meiner abstrakten Malerei übernommen habe.“

 

LEBENSLAUF

Alireza Elahi

1991 geboren in Teheran, Iran
lebt und arbeitet in Teheran

@alirezaeart


Ausbildung

2008-13
- B.A Graphic Design Azad university of Iran

Weiterführende Studienarbeiten

2013-14
- Painting with Bobak Etminani

2016-18
- Art History and Art Theory with Hamid Severi

Ausgewählte Einzelausstellungen

2021
- Solo painting exhibition / Tehran / Etemad Gallery

2018
- Solo photo exhibition / Tehran / Arte Gallery

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2021
- Group online exhibition / Cologne / Biesenbach Gallery
- Group photo exhibition / Kerman / Yadegaran Gallery

2020
- Group photo exhibition / Shiraz / Aban Gallery
- Group painting exhibition / France / La Grange
- Group painting exhibition / Kashan / Hasht Cheshmeh

2019
- Group photo exhibition / Tehran / Silk Road Gallery

2016
- Group photo exhibition / Tehran / O Gallery

2015
- Group photo exhibition / Tehran / Silk Road Gallery

Ausgewählte Lehraufträge

2017-18
- Teaching Graphic Design at the Azad University of Iran

 

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ART MATTERS 3

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinner
Stephen Burke
(nahm an unserer Gruppenausstellung Where the Rubber Meets the Road im Sommer 2022 teil)

11.4. – 25.4.2021 ... mehr >


Um unsere neue Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3 zu organisieren und kuratieren, haben wir vom 14. bis 28. März 2021 per Open Call nach internationalen bildenden Künstlern gesucht. Aus allen eingegangenen Bewerbungen wählte unsere unabhängige Jury, das Reclaim-Kollektiv, schließlich 15 aus.

Alle 15 Finalist*innen werden ab Sonntag, den 11. April, täglich um 18 Uhr MEZ mit ihren eingereichten Arbeiten exklusiv auf galerie-biesenbach.de und unseren Instagram/Facebook-Accounts vorgestellt. Abgerundet wird die Präsentation unserer Top 15 durch „Honourable Mentions" in unseren täglichen Instagram-Stories, in denen wir die Arbeiten einer ausgewählten Anzahl von Künstlern würdigen, die den Sprung ins Finale knapp verpasst haben (90, um genau zu sein, gepostet vom 12. bis 26. April, jeweils 6 pro Tag und zwischen 12 und 18h).

Am Montag, den 26. April um 18 Uhr wird der/die Gewinner*in unseres Wettbewerbs bekannt gegeben: Er oder sie wird zu einer Ausstellung im Jahr 2021 in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen.

Wir laden Euch herzlich ein, unsere ART MATTERS 3 Gruppenausstellung regelmäßig hier auf unserer Webseite, auf Instagram und Facebook zu verfolgen.

Über unsere ART MATTERS-Reihe:
Wie schon bei unseren ersten beiden Open Artist Calls im April und November 2020 war uns bewusst, wie vielseitig und eklektisch diese dritte Online-Ausstellung werden könnte – zumal wir uns dafür entschieden hatten, sie von einer unabhängigen Jury kuratieren zu lassen. Aber gerade die Idee eines offenen Calls hat uns gereizt: Künstler aus den unterschiedlichsten Richtungen einzuladen, sich zu bewerben und ihre Arbeiten einzureichen. Aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen erhoffen wir uns eine Ausstellung, die ein Spannungsfeld, aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken zeigt. Eine Ausstellung, die zur Ausrichtung und Philosophie der Galerie passt, aber auch etwas Neues in unser Programm bringt.

Ihr könnt Euch unsere ersten beiden ART MATTERS Ausstellungen weiter unten oder in unserem Ausstellungsarchiv ansehen.

PS: Unser nächster Open Call findet im September/Oktober 2021 statt...

 

Finaltag

Gruppenfoto mit 15 Finalisten, darunter 1 Gewinner – bitte nach unten scrollen und weiterlesen, um zu erfahren, wer unseren 3. ART MATTERS Online-Wettbewerb gewonnen hat!

Zuallererst möchten wir uns jedoch bei unserer Jury – den Jungs vom Reclaim Kollektiv – bedanken, die mit uns an diesem Projekt zusammengearbeitet und eine so schöne, vielseitige Ausstellung kuratiert haben! Wir wissen, wie schwer es ist, aus allen Einsendungen, die wir im Rahmen unseres offenen Open Calls erhalten haben, eine Auswahl von nur 15 Künstler*innen zu treffen und dann auch noch eine*n Gewinner*in zu bestimmen... Es hat uns auf jeden Fall Spaß gemacht, so viele tolle künstlerische Positionen zu entdecken bzw. sie besser kennenzulernen!

Vielen Dank auch an alle, die dieses Projekt mitverfolgen, einige von Ihnen/Euch schon seit wir vor einem Jahr damit begonnen haben, und vielen Dank – vor allem – an alle beteiligten Künstler*innen, insbesondere an unsere Top 15, nämlich (in Reihenfolge ihrer täglichen Posts): Patia Fa, Isabella Convertino, Jeroen Molenaar, Dorota Goczal, PUTPUT, Vera Saldivar de Lira, Paul Snell, Chris Tille, Stephen Burke, Oliver Cain, Susanne Stähli, Daniel Morata Gressel, Rafael Raposo Pires, Maaike Kramer und last but not least Francisco Valenca Vaz.

Aber am Ende kann es auch hier nur eine*n geben und unsere Jury hat Stephen Burke (*1991 in Dublin, lebt und arbeitet in Dublin) in einer äußerst knappen Entscheidung zum ART MATTERS 3 Gewinner gewählt. Herzlichen Glückwunsch! Mit seiner eingereichten Arbeit Bump aus dem Jahr 2021 (Sprühfarbe, Emulsion und Kaugummi auf taktilen Fliesen, Stahlrahmen, 60 x 45 x 3 cm) und seinem Statement sowie seinem gesamten künstlerischen Ansatz/werk hat er nicht nur unsere Jury überzeugt und wir freuen uns, ihn 2022 zu einer thematischen Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln einzuladen. Wir haben bereits ein tolles Projekt im Kopf – weitere Informationen folgen in Kürze!

Um mehr über ART MATTERS 3, Stephen Burke und die Arbeiten der anderen 14 Finalisten zu erfahren, schauen Sie sich unseren Instagram-Feed der letzten zwei Wochen an oder unsere Webseiten-Einträge weiter unten.

Die vorgestellten Werke sind bis zum 15. Mai käuflich zu erwerben – schreiben Sie uns einfach eine E-Mail für weitere Informationen oder besuchen Sie unseren Online-Shop!

Und zum Schluss: Unser nächster ART MATTERS Open Call findet im September/Oktober 2021 statt – weitere Details folgen in Kürze!

 

Gewinner ART MATTERS 3: Stephen Burke

STEPHEN BURKE
Bump, 2021
Sprühfarbe, Emulsion und Kaugummi auf taktilen Fliesen, Stahlrahmen
60 x 45 x 3 cm

Über Stephen Burke ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Stephens Ambitionen sind es, ein neues visuelles Verständnis innerhalb unserer gebauten Umwelt aufzuzeigen und die kulturelle Kluft zwischen Straße und Galerie zu hinterfragen. Stephens jüngste Arbeiten untersuchen verschiedene Methoden der Kommunikation im öffentlichen Raum, in diesem Fall mit Fokus auf „taktile Fliesen“ und gesprühte Konstruktionsmarkierungen.
Taktile Fliesen sind ein System von texturierten Bodenflächen, die man unter anderem auf Treppen, Fußwegen und Bahnhöfen findet. Diese Fliesen signalisieren Botschaften oder Warnungen für sehbehinderte Fußgänger und werden durch ihre Abstände und Textur interpretiert. Der leuchtend gelbe, strukturierte Belag, den man zum Beispiel auf Bahnhöfen findet, signalisiert einen Stopp-Code, da ein steiler Abhang vor einem liegt. Stephen wurde von diesem Material angezogen, weil es einen hohen Grad an visueller Textur aufweist und um zu zeigen, wie wir durch Berührung kommunizieren, eine Sensibilität, die in letzter Zeit verloren gegangen ist.
1976 schnitten Bauarbeiter in Kalifornien versehentlich in eine Erdölleitung unter dem Bürgersteig, was zu einer großen Explosion führte. Dieser Unfall war der Auslöser für die „Systematisierung von kritischen farbcodierten Versorgungsmarkierungen“. Diese Markierungen werden täglich von Bauarbeitern entziffert und haben verschiedene Bedeutungen. Zum Beispiel: Blaue Markierungen signalisieren Wasserleitungen, gelb steht für Gas, während rote Markierungen Stromkabel anzeigen. Diese gesprühten Markierungen veranschaulichen eine andere Art der Kommunikation, eine, die mit Sprache zu tun hat. Mit diesem neuen Werk legt Burke Zeugnis von diesen beiden visuellen Sprachen ab, indem er taktile Bilder schafft, die von der Aura der Straße durchdrungen sind.

 

LEBENSLAUF

Stephen Burke

1991 geboren in Dublin
lebt und arbeitet in Dublin

stephenburkeart.com

Stephen ist ein bildender Künstler aus Dublin, Irland, mit einem Hintergrund in Malerei (MA, GSA, 2018) und Druckgrafik (B.A NCAD, 2016). Er erhielt einen „first class honour's“/Ehrendoktortitel von der GSA. Burke ist Co-Autor des Buches „Buff“, das die Graffitientfernung als künstlerischen Prozess untersucht. „Buff“ trug wesentlich zum akademischen Diskurs zu diesem Thema bei und wurde 2017 mit einer begleitenden Ausstellung bei The Library Project veröffentlicht. „Buff" wurde später in Zusammenarbeit mit dem irischen Filmemacher Sean Clarke in einen Dokumentarfilm umgewandelt und wurde 2019 in der Royal Hibernian Academy (RHA) mit Unterstützung der Atelier Maser Gallery und des Offset Festivals uraufgeführt. Später im selben Jahr absolvierte Stephen eine Residency bei Atelier Maser und stellte die daraus resultierenden Arbeiten in einer Einzelausstellung in der Galerie aus. Zuletzt absolvierte er einen sechsmonatigen Aufenthalt in Berlin bei Urban Nation. Während dieser Zeit entwickelte er das Projekt „Post-Vandalism“ weiter, das über die sozialen Medien zugänglich ist (@post_vandalism) und sowohl die Wissenschaft als auch die Ästhetik von Graffiti-bezogener zeitgenössischer Kunst erforscht und die Unterstützung einer breiten internationalen Gemeinschaft genießt. Stephens Zeit in Berlin gipfelte in einer Ausstellung, in der er sechs neue Gemälde präsentierte. Burke arbeitet derzeit an der Veröffentlichung seines neuen Buches mit dem Titel „Post-Vandalism“.

Ausbildung

- MLitt in Fine Art Painting (hons), Glasgow School of Art (GSA), Glasgow, UK, 2017-18
- BA in Print-making (hons), National College of Art & Design (NCAD), Dublin, IRE, 2013-16

Einzelausstellungen

- Utility, Atelier Maser, Dublin, IRE, June 2019

Ausgewählte Ausstellungen

- ART MATTERS 3, Galerie Biesenbach, Köln, DE (online), April 2021
- Quarantine Show, Malagacha Gallery, Straßburg, FR, Juni 2020
- Fresh Air, 90 Bulowstrasse, Berlin, DE, März 2020
- Vue, RHA, Dublin, IRE, Nov 2019
- Graduate Degree Show, The Tontine building, Glasgow, UK, Sept 2018
- Chroma, Dornoch St Project Space, Glasgow, UK, Juni 2018
- Close By, 39 Trongate, Glasgow, UK, April 2018
- No Safe Haven, The Pipe Factory, Glasgow, UK, März 2018
- Bua, Mount Florida Gallery & Studios, Glasgow, UK, März 2018
- Skarrach, Crown Point Studios, Glasgow, UK, February 2018
- Collision, The Law Society of Ireland, Dublin, IRE, November 2017
- Buff, The Library Project, Dublin, IRE, August 2017
- New Release, SO Fine Art, Dublin, IRE, Juni 2017
- D24: A User’s Manual, Rua Red, Dublin, IRE, Mai 2017
- The Tara Launch, The Tara Building, Dublin, IRE, April 2017
- Nua, The Fumbally Exchange, Dublin, IRE, Februar 2017
- Young 3, SO Fine art, Dublin, IRE, Februar 2017
- Inplace, 12 Tara St, Dublin, IRE, September 2016
- The End, Soma Waterford, Waterford, IRE, September 2016
- Dia Dhuit, The Mart, Dublin, IRE, August 2016
- NCAD Graduate Showcase, Dublin, IRE, Juni 2016
- Shia LaBeouf, The Box, NCAD, Dublin, IRE, Oktober 2015
- Haptic Press, Pallas Project Studios, Dublin, IRE, Mai 2015
- South, South Studios, Dublin, IRE, April 2015
- Half, The Mart, Dublin, IRE, Januar 2015

Presse

- Review of ‘Utility’ at Atelier Maser by Eli Cazdu, Urban Art Paris, Nov 2020 - https://urbanart-paris.fr/2020/11/de-leffacage-des-graffitis-a-labstraction/
- Review of ‘U-Bahn’ body of work by Dr Kea Wienand, Urban Nation, Aug 2020 - https://www.stiftung-berliner-leben.de/stephen-burke-u-bahnen-2020/
- Atelier Maser ‘Utility’ exhibition catalogue. Juni 2019 - Stephen Burke Exhibition Catalogue by ateliermaser - issuu
- Hendricks, The Irish Times, May 2019 - https://www.irishtimes.com/life-and-style/travel/ireland/inside-dublin-s-hendrick-hotel-big-on-street-art-small-on-space-1.3905663
- Iverna, April 2019 - https://www.iverna.ie/interview/stephen-burke
- Yngspc, Oct 2018 - https://www.yngspc.com/artists/2018/10/stephen-burke/
- SO Fine Art Editions, New Release, June 2017 - http://www.sofinearteditions.com/new-release/
- Two friends document the art of graffiti removal, Gary Ibbotson, The Dublin Inquirer, Mai 2017 - https://www.dublininquirer.com/2017/05/10/two-friends-document-the-art-of-graffiti-removal/
- SO Fine Art Editions, Young III: A New Generation, Feb 2017 - http://www.sofinearteditions.com/young-iii-a-new-generation/
- What Lies Beneath, Niall MacMonagle, The Sunday Inpedendent, Juli 2016 - http://www.independent.ie/entertainment/what-lies-beneath-smithfield-by-stephen-burke-34887582.html
- HeadStuff, Marie Varley, Juli 2016 - http://www.headstuff.org/2016/07/ncad-graduate-design-show/
- Bare Magazine, Artist Spotlight, März 2016 - https://issuu.com/lemou/docs/bare_magazine_issuu

Künstleresidenzen

- Residency at Urban Nation X Stiftung Berliner Leben, Berlin, DE, Oktober - März 2020
- Residency at Atelier Maser, Dublin, IRE, Juni 2019
- Appointed Artist Curator, Creative Campus, RUA RED, Dublin, IRE, Januar - Mai 2017

Verschiedenes

- Founder – Post-vandalism social media archive, Jan 2018 – heute
- Mosaic Workshop, Urban Nation, Berlin, DE, Dezember 2019
- Artist Talk - ‘Buff’, RHA, Dublin, IRE, Juni 2019
- Placement at Open/Close Dundee, UK, März 2018
- Founding member of The Glasgow School of Art's Self publishing Society, Glasgow, UK - Nov 2017
- Curator - D24: A Users Manual, Rua Red, Dublin, IRE, Feb - Mai 2017
- Screen Print Workshop - Deanswrath and Killinarden Community Colleges, Rua Red, Dublin, IRE, Mai 2017
- Co-Director - Tallaght Young Filmakers, Rua Red, Dublin, IRE, Mai 2017
- Artist Talk - 'The Art of Graffiti Removal', Rua Red, Dublin, IRE, Mai 2017
- Mono & Lino Print Workshop - Tallaght Community Arts Centre, Dublin, IRE, Mai 2015

Publikationen

- Bua - Co-published with Lou Rowland under Bua, 2018
- Buff - Project Co-manager, Published by 1815, 2017
- 1815 Magazine Issue 7 - Contributing Artist, Published by 1815, 2017
- IN PLACE Photobook - Contributing Artist, 2016
- Buff precursor zine - co-published with Fiachra Corcoran, 2016

 

 

DIE 15 FINALIST*INNEN:
1 neue(r) Künstler*in täglich 18h

FRANCISCO VALENCA VAZ

Durchvorhang, 2021
Digital-Druck auf 100% Polyester, Gardinenstange
200 x 160 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

 

Tag 15 von 15: Hier ist das letzte von 15 Kunstwerken, die von unserer unabhängigen Jury Reclaim Kollektiv aus allen Bewerbungen ausgewählt wurden, die nach unserem letzten offenen Künstleraufruf eingegangen sind. Verpasst nicht unser großes Finale und schaut morgen am Montag, den 26. April um Punkt 18h wieder vorbei, um zu erfahren, wer die/der Gewinner*in unseres 3. ART MATTERS Online-Wettbewerbs ist. Sie oder er gewinnt eine Einladung zur Teilnahme an einer der kommenden Gruppenausstellungen in unserer Galerie in Köln.

Aber jetzt wollen wir uns erst einmal auf den brasilianischen, in Deutschland lebenden Künstler Francisco Valenca Vaz (*1996 in Recife, Brasilien, lebt und studiert in Bremen) konzentrieren, der unsere ART MATTERS 3 Online-Show abschließt, in der wir zwei Wochen lang jeden Tag um 18h hier und auf Instagram – in nicht wertender Reihenfolge – eine*n Künstler*in vorgestellt haben.

Über Francisco Valenca Vaz ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Diese Arbeit ist nicht zeitlos; sie bezieht sich auf frühere Erfahrungen in einem digitalen Kontext. Zugleich existiert der Vorhang in der Gegenwart, denn seine industriell gefertigte Form und die billigen Materialien können leicht und schnell durch seine Verwendung und die Zugabe von Sonnenlicht verblassen, was eine lange Lebensdauer erschwert. Seine Zukunft ist nicht sicher, mit anderen Worten, es gibt keine klare Richtung für den Vorhang. Formal gesehen, suggeriert die Arbeit, etwas zu verbergen und erinnert mich an die skulpturale Erfahrung des Duschens, bei der man seinen eigenen Körper berührt.
In meiner Arbeit verarbeite ich Diskurse in Bezug auf die Maltradition, Aspekte der Gestaltung von Alltags-Objekten und versuche, eine andere Form der Kommunikation darzustellen. Meistens arbeite ich mit gespannten Oberflächen, indem ich Aktionen an den Objekten durchführe. Sie sehen handgemacht aus und manche sehen aus wie industriell gefertigt. In manchen Fällen sind sie eher autonom oder verweisen auf ein Modell, das nicht bestätigt, was sie sind, sondern präsentiert, was sie sein könnten.
Für mich dient einer der wichtigsten Aspekte meiner Sprache dem Wert zwischen den Beziehungen aus künstlichen Materialien, die ich zu einer Erzählung entwickle, wenn ich sie kontextualisiere. Es ist eine Art Perversität, mit Kunststoffen zu arbeiten. Ein moralischer Widerspruch oder eine stärkere Notwendigkeit, mich von natürlichen Materialien abzugrenzen, als posthumaner Akt, repräsentiert durch den Polyester und seine Eigenschaften. Im Widerspruch zu diesem Kontext ist jedes Werk ein Unikat und wird nicht wiederholt oder in Serien gedruckt.

 

LEBENSLAUF

Francisco Valenca Vaz

1996 geboren in Recife, Brasilien
lebt und studiert in Bremen

@franciscovalencavaz

Ausbildung

2021
- Meisterschüler | Prof. Stephan Baumkötter | HFK Bremen

2019-21
- Praktikum und Mitarbeiter | Radek Krolczyk | Galerie K´ Bremen

2016-20
- Freie Kunst Diplom | Prof. Stephan Baumkötter | HFK Bremen
- Gast-Student bei Rosa Barba, Heike Kati Barath und Asli Serbest

2015
- Freie Kunst Studium | Prof. Jochen Stenschke | HKS Ottersberg

Projekte

2018-20
- Kollektiv-Doppel-Ausstellung „Completely Knocked Down – Recife Bremen Connection“ als Künstler-Kurator mit Wolfgang Hainke, Maria do Carmo Nino, Paulo Bruscky, Christian Haake, Silvio Hansen, Marcio Almeida, Rebekka Kronsteiner und Tobias Heine, für März 2020 im MAMAM Recife, Brasilien mit Mabel Medeiros und Carla Valenca und September 2021, in der Städtischen Galerie Bremen mit Rose Pfister und Ingmar Lähnemann

2020
- Kuratierung & Direktion zusammen mit Rebekka Kronsteiner, von „MMS Offspace – Multi Media Service“. Auswahl von 23 KünstlerInnen aus Bremen und anderen Städten, im Rahmen von 9 Ausstellungen, von Januar bis Dezember 2020. Katalog Veröffentlichung im Juli 2021.

Solo / Duo Ausstellungen

2021
- “Warum gibt es sand hier?“ – Duo PATT mit Rebekka Kronsteiner, Bremen. UPCOMING
- “Typisch“ – PATT, Reinraum, Düsseldorf. UPCOMING
- "5wh1" – Diplomprüfung, Galerie Mitte, Bremen

2020
- "Happy Meal“ Duo mit Sarah Lüdemann Beauham, Galerie CK, Leipzig
- "Wir sind für Sie da" duo mit Rebekka Kronsteiner, Galerie Mitte, Bremen

2019
- "Hausbesuche" mit Ele Hermel | Projekt von der Galerie Mitte, Bremen

2018
- "C. Haake und F. Vaz“ duo mit Christian Haake | Schauburg Kino, Bremen

2017
- “Useful Surfaces“ mit Rebekka Kronsteiner | Galerie Humboldt Schlüter, Bremen

Gruppenausstellungen

2021
- “ART MATTERS 3” – Galerie Biesenbach, Köln ONLINE
- “Completely Knocked Down 2” – Städtische Galerie Bremen UPCOMING
- Projektion von „Semiotics of Us“ bei Filmbüro Bremen UPCOMING

2020
- "Art in Bremen - Frederich Niederberghaus, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
- "Raus.Project 4.0 - Touch me later - don‘t touch me now" Frauke Alina Becker, Kassel
- "Completely Knocked Down 1" - Museu de A. Moderna Aloisio Magalhaes, Recife, Brasil
- “Rundgang“ mit Klasse Prof. Stephan Baumkötter, HfK Bremen

2019
- "Klasse Rosa Barba Ausstellung" | Auditorium, Hochschule für Künste Bremen
- "Remote Patch Bremen" | Sphere, Bremen
- Ausstellung Karl-Heinz Heise Stiftung Kunstpreis 2019, Dessau-Roßlau
- "Westentasche" | Galerie des Westens - GaDeWe, Bremen
- "#9d725b" mit Achim Bertenburg | Tor40 Güterbahnhof, Bremen
- "Montage am Dienstag" | Montagehalle, Hochschule für B. Künste, Braunschweig
- “aRaum” | aGalerie, Bremen
- “Rundgang“ mit Klasse Prof. Stephan Baumkötter, HfK Bremen
- “HOME WORK” mit Klasse Fort (Jenny Kropp) | Verteilt in der Stadt, Bremen

2018
- “Look I´m Right Over There” | Schauburg Kino, Bremen
- “A_Sample” | Schwarzen Meer Galerie, Bremen
- “Das Rätsel der Freiheit” | Focke Museum, Bremen
- “Rundgang“ mit Klasse Prof. Stephan Baumkötter, HfK Bremen

2017
- “Rundgang“ mit Klasse Prof. Stephan Baumkötter, HfK Bremen

2016
- “Rundgang“ mit Jochen Stenzschke, Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg

Sammlungen

- Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Bremen

Auszeichnungen

2021
- Gallery Of Pre-Established Art (GOPEA), Art Grant, Nordhorn

2020
- Nominiert zusammen mit Rebekka Kronsteiner, mit der HfK Bremen für den Bundespreis für Kunststudierende, Bonn
- Stipendium Janusz-Korczak-Stiftung, Bremen

2019
- DAAD Stipendium - Freundeskreis der Hochschule für Künste e.V.

2018
- Arte Mediathek und FFA Hamburg Preis für das Programm “Look I´m Right Over There” mit Sebastian Moske

Publikationen

2021
- Künstlerbuch: Completely Knocked Down – Teil 1 UPCOMING
- Zine / Heft: 5wh1 | Diplomausstellung 2021
- Katalog: MMS OFFSPACE Bremen UPCOMING

2020
- “I´ve got butterfly´s im my stomach” – Essay für The Dynamic Archive

2019
- Katalog: Homework. HfK Ausstellungsprojekt mit Jenny Kropp

2018
- Zine für die Ausstellung: #9d725b mit Achim Bertenburg

Artikel-Archiv

2020

- “Coronafolgen im ärmsten Bundesland – Geld allein reicht nicht: Weil ihre Ateliers in der Hochschule nicht zugänglich waren, haben die beiden ihren Arbeitsplatz kurzerhand in die „Galerie Mitte“ gelegt, nur wenige Meter von ihrem eigenen Ausstellungsraum dem „MMS Offspace“ entfernt.- Felicitas Boeselager, Deutschlandfunk (02.10.2020)
- „Der Kunst eine Bühne - Denn diese Ausstellung des jungen Duos Rebekka Kronsteiner und Francisco Valenca Vaz ist schon von ihrer Entstehung her etwas Besonderes. – Rulf Stein, Kreiszeitung (23.06.2020)
- "Nove artistas de Bremen, na Alemanha, e do Recife estão reunidos na montagem da exposição do projeto "Completely Knocked Down - Recife Bremen Connection", no Museu de Arte Moderna Aloisio Magalhães - MAMAM" - Folha PE (03.03.20)
- “Contêiner com conteúdo de exposição recebe performance coletiva no Recife” - Diario de Pernambuco (12.03.20)
- “MAMAM vira ateliê aberto da exposição “Completely Knocked Down” -- CulturaPe.gov.br (04.03.20)

2018
- “An der Hochschule für Künste in der Überseestadt gibt es Malerinnen und Maler wie Kate Andrews oder Francisco Valenca Vaz, deren Arbeiten eine ungeahnte formale Affinität zu Claus Haensel aufweisen.” - Rein ins Gemetzel - Radek Krolzscky, TAZ (28.07.18)
- “Unterstützung dafür erhält Sifrin seit dem vergangenen Jahr von dem Studenten Francisco Vaz”. - Der Mann für den Überraschungsmoment - Helge Hommers, Weser Kurier (16.07.2018)
- “Die Anspielung auf ein Altarbild, die Ambivalenz zwischen früher und heute, macht dem Künstler Spaß” - „Archäologische Einbettung“: Offener Schwebezustand mit Francisco Valenca Vaz - Ilka Langkowski, Kreis Zeitung (15.06.18)

2016
- „Bremen: „Abi Libitum“, „Atmosphere“ und „Antro“ lauten die Titel der Gemälde. Francisco José Valenca Vaz steht vor Ihnen und erklärt die verschiedenen Techniken, die aer angewandt hat.“ - Bronzeplastik erzielt Spitzenergebnis - Pascal Faltermann, Weser Kurier (04.12.2016)

 

MAAIKE KRAMER

A room, a view / Zuiderzee, 2021
Tusche- und Graphitzeichnung, gegossen in Beton und Durastone
38 x 30 x 3 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 14 von 15: Im Rahmen unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3 stellen wir hier und auf Instagram – in keiner wertenden Reihenfolge – seit dem 11. April jeden Tag um 18h eine*n Künstler*in vor. Heute Abend freuen wir uns, die niederländische Künstlerin Maaike Kramer (*1986, lebt und arbeitet in Zeist) vorzustellen.

Unsere unabhängige Jury Reclaim Kollektiv hat aus den Kunstwerken, die bei unserem dritten Open Call vor einigen Wochen eingereicht wurden, insgesamt 15 Finalist*innen ausgewählt. Am Montag, den 26. April um 18h werden wir den Namen der Gewinnerin oder des Gewinners unseres Online-Wettbewerbs bekannt geben, die/der eine Einladung zur Teilnahme an einer kommenden Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln erhält.

Über Maaike Kramer ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Ich schaffe Werke, die zwischen monumentalen und konzeptionellen Materialien und Techniken existieren. Ich fordere unseren Wunsch heraus, das, was wir sehen, als „Wahrheit" zu akzeptieren und dränge uns zum Zweifel. Die Stücke entstehen aus Situationen heraus, in denen ich eine gewisse Dualität der Erscheinung erlebe. Ich dokumentiere meine Gedanken vor, während und nach dem Entstehungsprozess und verpacke sie oft in den Materialien, die ich verwende.
Ich wähle Materialien, die während des Entstehungsprozesses voneinander entlehnt werden können. Dadurch vermischen und verzerren sich ihre Eigenschaften. Die nasse Farbe oder Zeichnungen werden von nassen Gussmaterialien aufgesaugt und durch die Kombination der beiden werden Skizzen verfestigt, während die skulpturale Basis flüchtiger wird.
Durch diese Arbeiten versuche ich, die Fiktion in einem faktischen Design einzufangen. Die Arbeit fordert den Wunsch heraus, das, was wir sehen, als „Wahrheit" zu akzeptieren und drängt uns dazu, zu zweifeln oder aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

 

LEBENSLAUF

Maaike Kramer

1986 geboren in den Niederlande
lebt und arbeitet in Zeist, Niederlande

maaikekramer.nl

Aktuelle und kommende Ausstellungen

2021
- ART MATTERS 3 | Galerie Biesenbach | Köln (online)
- Works on Paper II | Moving Gallery | 11 maart/april | Utrecht
- This Art Fair | 13-16 mei | Kromhouthal, Amsterdam
- Willem II Artspace - solo | Spiegelzaal | ? | Den Bosch
- Artist in Residence --> Pompgemaal, den Helder in collaboration with Bart Lunenburg | nov/dec | Thanks to the Mondriaan fundingprogramm for inland residencies.

Vergangene Ausstellungen (Auswahl)

2020
- The fourth wall | Gallery O-68 | met Miloushka Bokma en Andrea Radai | 18 okt-24 jan | Velp
- UtrechtDownUnder | 12 nov-21 dec 2020 | Utrecht
- Unfolded/Enfolded | Heuv Art, Circle Gallery | 25-29 nov | Amsterdam
- By Inivtation Only | Logman gallery | 27 nov - 16 jan | Utrecht
- BIG ART | 1-4 okt | Zaandam
- Boven de Bank | Logman gallery | 20 maart - 31 mei | Utrecht
- Hooglicht | Studio Omstand | 7 maart - 19 april | Arnhem
- Josilda da Conceição Gallery | 18 januari- 22 februari | Amsterdam
- K.F. Hein – Vlagontwerp | 1 maart – 30 april | Maliesingel 28, Utrecht
- Hooglicht | 7 maart – 19 april | Studio Omstand, Arnhem
- Boven de Bank | 20 maart – 13 april | Logman | Utrecht
- Parallel Possibilities | Josilda da Conceição Gallery | 18 jan – 22 feb | Amsterdam

2019
- Winterkabinet | 1 dec – 29 dec | Amstelpark, Amsterdam
- Nasty Women | 8 dec – 12 dec | De Balie, Amsterdam
- Indoor Playground | 14 sept - 16 nov | Bergarde Galleries | Heerjansdam
- On the paper screen | 7 sept – 12 okt | Reuten Galerie | Amsterdam
- Vrouwen in de kunst | 2 okt – 6 okt | Art The Hague | LOGMAN in collaboration with Galerie Larik
- Hard - duo expositie met Sebastiaan van Weelden | 30 aug – 13 okt | Logman Gallery | Utrecht
- Uncharted | 15 juni - 7 juli | Har.Art Gallery | Keilewerf, Rotterdam
- Residency Presentation: Edinburgh Sculpture Workshop | 12- 15 juli | Edinburgh, Scotland (UK)
- Tekenkabinet | 5 - 30 juni | Amstelpark | Amsterdam
- Playground | 1 juni- 3 nov | Bergarde Galleries | Heerjansdam
- Lokaal | 18 feb-31 maart | Utrecht
- KeileContemporary | 7-10 feb | Har. Art Gallery - Art Rotterdam Week | Rotterdam

2018
- This Art Fair | 27-30 dec | Beurs van Berlage, Amsterdam
- Kunsttorentje | 1 dec - 1 maart | Almelo
- Licht | 18 nov -20 jan | Galerie Pouloeuff, Naarden-Vesting
- Salon’18 | 12 okt-6 jan | Rietveldpaviljoen, Amersfoort
- Tekenkabinet/Nazomerkabinet | 2 sept-20 nov | Amstelpark, Amsterdam
- Construct | 7-15 april | Territorium,  Zeist
- Tekenkabinet | 1 april – 30 juni | Amstelpark, Amsterdam

2017
- Tekenkabinet | 9 – 13 augustus | Museum Waterland, Purmerend
- Nachtblind 2 | 4 en 11 mei | Territorium | Zeist

2016
- Openingsexpositie Territorium | 21 mei | Zeist

2015
- Territorium | Maart 1-15 | Zeist

2013
- KEES meets BAS | Juni 2-16 | Podium DAK | Geldrop
- Zomerexpo | Juni-sept | Gemeentemuseum | Den Haag

Artist-In-Residence

2019
- Edinburgh Sculpture Workshop | 12 juni – 16 juli | Edinburgh | Scotland (UK)
- Plaatsmaken | Arnhem (NL)
- LOKAAL | 15 feb - 31 maart | Utrecht (NL)

2012 / 2016
- Tripkau Kazerne | Tripkau | Germany (DE)

2011
- Back to Basic | Dwingelderveld Drenthe (NL)

Sammlungen

2019
- NN Group collection
- Isala hospital collection
- Business art service

2018
- Kunstuitleen Utrecht

Studium

2019
- Masterclass Drawing by Alexandra Roozen | Drawing Centre Diepenheim (NL)

2017
- Berlin Summer University: Transitions, drawing and space | Universität der Künste | Berlin (DE)

2004 / 2008
- ArtEZ Academy of the Arts, Bachelor Fine Art and Design in Education

 

RAFAEL RAPOSO PIRES

Minimetrò (Bystanders), 2021
Inkjet-Druck auf Fine Art Cotton-Papier (Edition von 3 + 1 AP)
66 x 100 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 13 von 15: Im Rahmen unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3 stellen wir hier und auf Instagram – in keiner wertenden Reihenfolge – seit dem 11. April jeden Tag um 18h eine*n Künstler*in vor. Heute Abend freuen wir uns, den portugiesischen Multimedia-Künstler Rafael Raposo Pires (*1994, lebt und arbeitet in Lissabon) vorzustellen.

Unsere unabhängige Jury Reclaim Kollektiv hat aus den Kunstwerken, die bei unserem dritten Open Call vor einigen Wochen eingereicht wurden, insgesamt 15 Finalist*innen ausgewählt. Am Montag, den 26. April um 18h werden wir den Namen der Gewinnerin oder des Gewinners unseres Online-Wettbewerbs bekannt geben, die/der eine Einladung zur Teilnahme an einer kommenden Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln erhält.

Über Rafael Raposo Pires ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Rafael Raposo Pires, geb. 1994, Portugiese, absolviert derzeit einen Master in Multimedia-Kunst an der Faculdade de Belas-Artes in Lissabon:
Mein Werk besteht zum größten Teil aus Fotografien, die während der Ausübung von Dérives in verschiedenen städtischen Gebieten entstanden sind. Ich begann meine Projekte mit dem Interesse daran, wie transformativ Architektur sein kann, indem ich improvisierte Elemente beobachtete, die mir die Distanz zwischen Planung und der Art und Weise, wie verschiedene Menschen einen gebauten Raum nutzen, bewusst machten. Später entwickelte sich daraus meine Wertschätzung für die Bewegung eines Körpers in einem bestimmten Raum und ich schuf Video-Performances. Heutzutage zielt meine Arbeit darauf ab, durch Fotografie, Video und andere Medien und Materialien zu hinterfragen, was wir als Grenzen eines urbanen Raums betrachten.
Minimetrò (Schaulustige), 100x66, 2021:
Dieses Kunstwerk gehört zu einer Serie von Fotografien, die in der Region Umbrien in Italien entstanden sind. Während ich in die Außenbereiche einer Stadt gehe, lasse ich mich von dem leiten, was meine Sinne als Grenzen eines Stadtgebiets wahrnehmen. Die Hauptinfrastrukturen, die eine Grenze zu einer fließenden urbanen Erfahrung bilden könnten, sind das, was meine Objekte des Interesses primär begrenzt.

 

LEBENSLAUF

Rafael Raposo Pires

1994 geborn in Portugal
lebt und arbeitet in Lissabon

rafaelraposopires.com

Studium

- Master of Multimedia Art – Faculty of Fine Arts, Lisbon (September 2018 - Heute)
- Post Graduation in Contemporary Photography Speeches – Faculty of Fine Arts, Lissabon (September 2017 - Juli 2018)
- Auslandssemester at BTK – University of Art and Design, Berlin (September 2016 - Februar 2017)
- Bachelor in Photography and Visual Culture – IADE-U, Lissabon (September 2014 - Juli 2017)

Ausstellungen

- Online: ‘ART MATTERS 3’ – Galerie Biesenbach, Köln (April 2021)
- ‘Genesis’ – The Holy Art Virtual Gallery, London (März 2021)
- ‘Auf der Laub’ – Studio Huette, Berlin (April 2020)
- ‘Momentum | InShadow Festival’ – Cisterna FBAUL, Lissabon (November - Dezember 2019)
- Einzelausstellung: ‘Espacialidades de um percurso’ – Bank of Arts Gallery, Leiria (September - November 2019)
- ‘Grau de Semelhança’ – MUTE - Contemporary Art Gallery, Lissabon (Juni - Juli 2019)
- 9th Lisbon’s Photobook Fair – Municipal Archive of Lisbon (November 2018)
- ‘O Longe e as Imagens’ | FBAUL 18 – 5D Creative Hub, Lissabon (September 2018)
- Photography Exhibition X’17 – MUTE - Contemporary Art Gallery, Lissabon (März 2018)

Publikationen

- PEP #3 ‘Public Space’ Magazine – PEP, Berlin (November 2019)
- Contrast Magazine – Scopio Editions, Porto (Mai 2019)
- Ausstellungskatalog: O Longe e as Imagens – FBAUL, Lissabon (Oktober 2018)
- Cisterna Number 4 – AEFBAUL, Lissabon (Juni 2018)
- NOVA Fotografia 2014-2018 – UNL, Lissabon (Juni 2018)
- Cisterna Number 3 – AEFBAUL, Lissabon (Februar 2018)
- Photobuch: Alone Together – Self Publication, Berlin (Januar 2017)

 

DANIEL MORATA GRESSEL

NPN33 (aus der Serie no pinto nada), 2020
Papierklebeband auf ausrangiertem, bemaltem Stoff
54,5 x 49,7 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 12 von 15: Im Rahmen unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3 stellen wir hier und auf Instagram – in keiner wertenden Reihenfolge – 2 Wochen lang jeden Tag um 18h eine*n Künstler*in vor. Heute Abend freuen wir uns, den spanischen Maler Daniel Morata Gressel (*1966 in Barcelona, lebt und arbeitet in El Masnou, Barcelona) vorzustellen.

Unsere unabhängige Jury Reclaim Kollektiv hat aus den Kunstwerken, die bei unserem dritten Open Call vor einigen Wochen eingereicht wurden, insgesamt 15 Finalist*innen ausgewählt. Am Montag, den 26. April um 18h werden wir den Namen der Gewinnerin oder des Gewinners unseres Online-Wettbewerbs bekannt geben, die/der eine Einladung zur Teilnahme an einer kommenden Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln erhält.

Über Daniel Morata Gressel ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Daniel Moratas künstlerische Praxis konzentriert sich auf die Untersuchung der eigenen Sichtbarkeit des Bildes und schlägt eine Reflexion über die Prozesse der Malerei und ihre Sprache vor. Die Hinterfragung der Natur des Bildes und des Dargestellten sowie die Prämissen des Zweifels und der Ungewissheit, um sich der Wahrheit des Gemäldes zu nähern, fokussiert von der konzeptionellen Abstraktion des Blicks, definieren ein Werk, das Aspekte untersucht, die mit seiner Materialität und Produktion, seinem Wesen und seiner Zeitlichkeit zusammenhängen, und sich formal in verschiedenen Ebenen entfaltet, die manchmal aneinander grenzen oder sich gegenüberstehen, manchmal überlappen oder verschwimmen. Immer aus einer skeptischen und selbstkritischen Position heraus, schlägt uns Daniel Morata vor, durch die Malerei einen Kontakt mit dem Ungreifbaren herzustellen. Ausgehend von seiner permanenten Rechtfertigung und Hinterfragung der Bildsprache, geht es ihm darum, sich auf das Inkognito zu beziehen, um das Unsagbare zu benennen.
Wie Jordi Pericot zu Moratas Ausstellung donde habita el olvido schrieb: "Daniel Morata zeigt uns ein Werk, das schwer zu definieren ist, ein Werk, das nicht versucht, die wahrnehmbare Realität darzustellen oder sie zu vermeiden, um sich in die Abstraktion zu flüchten. Es handelt sich um eine wirklich ungegenständliche Malerei, obwohl sie absolut gegenständlich ist, insofern sie eine auf ihre wesentlichen Merkmale reduzierte Realität darstellt (...)"
Daniel Moratas Arbeit kann mit Konzepten wie Subtraktion, Überlagerung, Wiederholung, Auslöschung, Geste, Schrift oder Zufall in Verbindung gebracht werden. Unter diesem Gesichtspunkt können wir unter seinen Referenzautoren so unterschiedliche oder ergänzende Ansätze wie die von Gerhard Richter, Agnes Martin, Sol Lewitt, Paul Klee, Juan Uslé oder Joaquin Chancho und anderen finden.
Um Pericots Worte aufzugreifen, löst dieser referentielle Eklektizismus "eine Dialektik zwischen identisch und verschieden, Identität und Ungleichheit aus, die einen Diskurs formalisiert, der über die Bildoberfläche hinausgeht. Durch diese Widersprüche hindurch kann man einen Raum der reinen Ruhe und Harmonie sehen. Bei Daniel Moratas Stil geht es mehr um den Hintergrund als um die Form.

 

LEBENSLAUF

Daniel Morata Gressel

1966 geboren in Barcelona
lebt und arbeitet in El Masnou, Barcelona

Ausbildung

1986-89
- Studies at Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Barcelona. Universitat Politécnica de Catalunya

1991
- Studies at "CENTRE INTERNACIONAL DE RECERCA GRÀFICA". (Etching and Litography.Calella)

1992
- PENTIMENT workshop at "Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Gestaltung".

1993
- BFA. Facultat de Bellas Artes. Universitat de Barcelona.

Stipendien

1992
- Erasmus scholarship at HOCHSCHULE DER KÜNSTE, Berlín

1993
- International scholarship "Arts Plàstiques per a creadors i agents culturals de la Generalitat de Catalunya" for abroad residency. Hamburg

Einzelausstellungen

2018
- “El color delineado” BarcelonaStudio, Sant Adriá del Besós, Barcelona

2017
- “Donde habita el olvido” Espai Casinet, El Masnou

2010
- “Pixeland revisited” Galería Carmen Sallent. Barcelona

2005
- “Pixeland” Universitat de Lleida

2004
- “Pinturas” Museo de Albarracín. Teruel

2002
- "Stylus" Galería Kalós, Barcelona

2001
- "A trazos" Galería Principal Sombrerers, Barcelona

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2021
- ART MATTERS 3. Galerie Biesenbach. Köln (online)

2020
- XS Online group exhibition. Alfagallerymiami.
- Booth 07, Online Viewing Rooms. Alfagallerymiami

2018
- “Oximoron” a project with Jordi Pericot, Victoria Pujadas and Jose Luis Paz Fo. Sala Espai Casinet. El Masnou

2017
- “Nitroglicerina” Casa de Cultura La Unió. Teiá
- “Impecable” V festival d’art contemporani Llucifest. El Masnou

2016
- “IX Pictorical Research Award. Salou

2015
- “VI Torres-García Ciutat de Mataró Painting Award. Mataró

2011
- “XII Ricard Camí Painting Award

2010
- “Fundació Vilacasas  Painting Award
- “VI Pictorical Research Award. Salou

2008
- “Paisajes privados”  Sala de exposiciones de la Diputación de Huesca.

2007
- MMAC, Contemporary Art Show, Mollerusa
- “Delicartessen 07” Galería Esther Montoriol. Barcelona

2006
- VIII Honda – La Garriga Painting Award (itinerant)
- IV Pictorical Research Award. Salou
- “Delicartessen 06” Galería Esther Montoriol. Barcelona
- “De porta a porta” Galería No+Art. Girona

2005
- Artenavas. Las Navas del Marqués. Ávila
- “Delicartessen 05” Galería Esther Montoriol. Barcelona

2004
- "Dadelos" Casa de los Morlanes. Zaragoza
- "Encuentro" Christoph Mertens / Daniel Morata.
- Galerie Töplitz.Töplitz. Berlin.
- “Delicartessen 04” Galería Esther Montoriol. Barcelona

2003
- “Dadelos" Centro Cultural del Matadero. Huesca
- "Suïcides" Galería Kalós, Barcelona
- "Dadelos" Sala de exposiciones de la UNED. Barbastrto

 

SUSANNE STÄHLI

o.T. (aus der Serie „Neutralgrau"), 2020
Tusche auf Papier
75 x 55 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 11 von 15: Im Rahmen unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3 stellen wir hier und auf Instagram – in keiner wertenden Reihenfolge – 2 Wochen lang jeden Tag um 18h eine*n Künstler*in vor. Heute Abend freuen wir uns, die deutsche Malerin Susanne Stähli (*1959 in München, lebt und arbeitet in Witten/Ruhr) vorzustellen.

Unsere unabhängige Jury Reclaim Kollektiv hat aus den Kunstwerken, die bei unserem dritten Open Call vor einigen Wochen eingereicht wurden, insgesamt 15 Finalist*innen ausgewählt. Am Montag, den 26. April um 18h werden wir den Namen der Gewinnerin oder des Gewinners unseres Online-Wettbewerbs bekannt geben, die/der eine Einladung zur Teilnahme an einer kommenden Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln erhält.

Über Susanne Stähli ... mehr >


STATEMENT

Text zur Ausstellung „Susanne Stähli: „Präzises Fließen – Arbeiten auf Papier“
(Städtische Galerie im Schlosspark Herne 12.3.-5.4.2021)

Der Titel der Ausstellung „Präzises Fließen – Arbeiten auf Papier“ bringt in knapper Form zum Ausdruck, worauf sich die Künstlerin Susanne Stähli seit über zwei Jahren ausschließlich konzentriert hat: in ihrer Arbeit mit Tusche den Qualitäten und Möglichkeiten des Flüssigen auf die Spur zu kommen.
Bis dahin standen die Wahrnehmung und  Wirkung von Farbe im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit. Stark farbige, teils monochrome Leinwandarbeiten, Wandmalerei und raumverändernde Farbfolien-Lichtinstallationen entstanden zum Thema Farbe.
Der Zusammenhang zwischen der materiellen Stofflichkeit einer Farbe und ihrem davon beeinflussten Erscheinen, führte die Künstlerin schließlich zu Fragen, die aus der Arbeit mit flüssiger Tusche entstanden und in unterschiedlichen Werkgruppen bearbeitet wurden.
Die Städtische Galerie im Schlosspark in Herne zeigt knapp 60 dieser Arbeiten erstmals im größeren Umfang und stellt damit einen bisher unbekannten Aspekt im Werk von Susanne Stähli vor.
In der Serie „Neutralgrau“ stehen wir vor sparsam gesetzten räumlich wirkenden Schichtungen aus wenigen Pinselzügen. Farbe spielt hier nahezu keine Rolle mehr.
Ebenso wenig in den Reihen zarter, transparenter Werke, bei denen es eher um das Ausloten zwischen dem fließend- wässrigen Element der leicht grünlichen Tusche und dem Eingriff einer präzisen Pinselführung geht.
Die Serie „one stroke“ veweist im Titel auf die Art ihrer Entstehung: Jede der teilweise an Landschaften erinnernden Arbeiten entstand aus einem einzigen Pinselzug, der mit höchster Konzentration über das Blatt geführt wurde. Der Druck des Pinsels und die Wässrigkeit und Verdünnung der Tusche sind die Elemente, die in einem nicht wiederholbaren Prozess zum jeweiligen Bild führen.
Zum Thema Farbe sind in der Ausstellung ebenso neue Arbeiten der letzten Jahre zu sehen. Auch wenn es um Farbqualitäten und Farbbeziehungen geht, sind Transparenz, sichtbare Prozesse der Farbentstehung und die Gesetzmäßigkeiten des Flüssigen als wesentliche Aspekte erlebbar.
Im letzten Raum wird der Besucher durch die Arbeit „Farbschwarm“, einer losen Installation kleiner farbiger Papierarbeiten, sowohl die Leichtigkeit von Papier, als auch die Qualitäten des Fließenden erleben können.

 

LEBENSLAUF

Susanne Stähli

1959 geboren in München
lebt und arbeitet in Witten/Ruhr

susannestaehli.de

Ausbildung, Preise, Residenzen und Lehraufträge

1982-86
- Studium der Malerei an der FH für Kunst und Kunsttherapie, Ottersberg

1989
- Förderpreis der Stadt Witten

2006
- „artist in residence“, Universität Witten/Herdecke

seit 2007
- Lehrauftrag an der Universität Witten/Herdecke

2011
- Preisträgerin Kunst am Bau, Polizeipräsidium Bochum

Einzelausstellungen (Auswahl)

2021
- Päzises Fließen, Emschertal-Museum/Städt. Galerie, Herne

2019
- Nordlicht, Richard Haizmann Museum, Niebüll
- Rising Colour, Galerie Schürmann, Kamp-Lintfort
- Arbeiten auf Papier, Galerie Braun, Stuttgart

2017
- DUE, Galerie Floss & Schultz, Köln

2016
- Winterfenster, Verein f. aktuelle Kunst, Oberhausen
- Licht_Farbe_Raum, Kunstverein Lemgo

2015
- Color =Link, Farbverschiebungen(in situ) Kunstmuseum Mülheim a. d. Ruhr (K)
- Neue Arbeiten, Galerie Ulf Larsson, Köln

2014
- Durch Farbe gehen, Kunstverein Schwerte (K)

2013
- 4 colours 4 rooms, Städtische Galerie Neunkirchen (K)
- Gegenüber, Kunstverein Linz am Rhein

2012
- GEGENGRAU, Galerie Ulf Larsson, Köln

2010
- Der verwandelte Raum, Clemens-Sels-Museum Neuss (K)

2009
- Colour Line, Galerie Degenhartt, Berlin
- SUN, Galerie Fetzer, Sontheim a. d. Brenz
- Schichtungen, Städtische Galerie “Sohle 1“, Bergkamen (K)

2008
- Schichtungen, Märkisches Museum Witten (K)
- Schichtungen, Stadtmuseum Siegburg (K)
- Schichtungen, Kunstmuseum Gelsenkirchen (K)

2007
- Schichtungen, Galerie Baumgarten i. Morat-Institut f. Kunst u. Kunstwissenschaft, Freiburg (K)
- Schichtungen, Stadtmuseum Beckum (K)

2006
- Wann ist ein Rot ein Rot?, Universität Witten/Herdecke

2005
- farbe., Museum am Ostwall, Dortmund (K)
- kleine welten, Städtische Galerie Schloss Borbeck, Essen (K)
- Kunstverein Paderborn (K)
- farbe., Galerie Baumgarten, Freiburg (K)

2004
- Kunstverein Unna
- who’s afraid of, TZR Galerie, Bochum

2002
- Kunstverein Hattingen (K)

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2021
- ART MATTERS 3, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- pleased to meet you, Märkisches Museum Witten

2020
- Baltic Bridges, watercolour Biennale, Kaunas, Litauen

2019
- Monochrom-Farbe als Bildthema, Kunstmuseum Gelsenkirchen
- Sichtweiten, WKB, Osthaus Museum Hagen
- Gegenüber, Galerie Fetzer, Sontheim

2018
- #FARBE, Galerie Frank Schlag, Essen
- Hazy and pure, Raum für Gäste, Aachen

2017
- konkret! Märkisches Museum Witten
- Westfarbe, Kunstmuseum Gelsenkirchen (K)
- Eins aus  zwei, Dr. Carl Dörken Galerie, Herdecke
- Seitenwechsel, Galerie Fetzer, Sontheim
- Members please, VfAK/R, Oberhausen

2016
- Der zweite Blick, Baukunstarchiv, Dortmund
- klein, aber fein, Dr. Carl Dörken Galerie, Herdecke
- freshtest, Kunstverein Kölnberg, Köln

2015
- Farbdinge-Farbräume, Dr. Carl Dörken Galerie, Herdeck
- Arbeiten auf Papier II, Galerie Ulf Larsson, Köln
- Arbeiten auf Papier, Galerie Klaus Braun, Stuttgart
- 25 Jahre Stadtmuseum Siegburg
- Rheinschiene, Kunstverein Linz am Rhein (K)

2014
- 20 14 Positionen… Malerei/Ruhr von Schwarz bis Weiß, Kunsthalle Recklinghausen (K)

2013
- Wirwiederhier, Westdeutscher Künstlerbund, Kunstmuseum Bochum (K)
- Austragungsort II, Verein für aktuelle Kunst/Ruhrgebiet, Oberhausen (K)

2012
- china/germany, abstract  painting today!
- Caspar-Ludwig Opländer-Stiftung Dortmund und Peking (K)
- 30 Jahre Galerie Fetzer, Sontheim
- Cologne paper art, Galerie Ulf Larsson

2011
- Dr. Carl-Dörken Galerie, Herdecke

2010
- Nonfigurative Malerei, Ruhrgebiet trifft Ungarn, Galerie der Approached Art Association, Pècs, Ungarn (K)
- scene: Ungarn in NRW, Verein für Aktuelle Kunst Ruhrgebiet, Oberhausen (K)
- Landpartie, Westdt. Künstlerbund, Museum Abtei Liesborn
- Große Kunstausstellung NRW, Museum Kunstpalast, Düsseldorf (K)

2008
- Ooh yeah!, Galerie Degenhartt, Berlin (K)
- unter tausend, Galerie Haas, Ingolstadt

2007
- Witten privat, Märkisches Museum Witten
- Köthener Kunstquadrate, Kunstförderverein Anhalt (K)

2006
- DEW 21 Kunstpreis (Auswahlausstellung), Dortmund
- schön Rot, arke Galerie, Dortmund

1991
- 10x10x10, Kunsthaus Wiesbaden (K)

1990
- imteam, Märkisches Museum, Witten (K)

(K) = Katalog

Kunst am Bau

2016
- Lichtes Werk, Kapelle im Schloss Borbeck, Essen

2011
- Alles im grünen Bereich, Polizeipräsidium Bochum

2002
- Die 7 letzten Worte, Kapelle im St. Maria-Hilf Krankenhaus, Bochum-Gerthe

1998
- Raum der Stille, Knappschaftskrankenhaus, Bochum-Langendreer

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen

- Kunstmuseum Mülheim a. d. Ruhr
- Märkisches Museum Witten
- Clemens-Sels-Museum Neuss
- Kunstmuseum Gelsenkirchen
- Emschertal-Museum, Herne
- Werner Richard -Dr. Carl Dörken Stiftung, Herdecke
- Landesbank Baden-Württemberg Stuttgart
- Interchalet, Freiburg
- Sparkasse Dortmund
- Sammlung Thyssen-Krupp, Essen
- Stadtwerke Witten

 

OLIVER CAIN

Fruit Bowl, 2020
weiße Keramik-Bananen in einem weißen Keramik-Urinal
54,5 x 33 x 35 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 10 von 15: Im Rahmen unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3 stellen wir hier und auf Instagram – in keiner wertenden Reihenfolge – 2 Wochen lang jeden Tag um 18h eine*n Künstler*in vor. Heute Abend freuen wir uns, den irischen Künstler Oliver Cain (*1996 in England, lebt und arbeitet in Auckland, Neuseeland) vorzustellen.

Unsere unabhängige Jury Reclaim Kollektiv hat aus den Kunstwerken, die bei unserem dritten Open Call vor einigen Wochen eingereicht wurden, insgesamt 15 Finalist*innen ausgewählt. Am Montag, den 26. April um 18h werden wir den Namen der Gewinnerin oder des Gewinners unseres Online-Wettbewerbs bekannt geben, die/der eine Einladung zur Teilnahme an einer kommenden Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln erhält.

Über Oliver Cain ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Diese spielerische Arbeit lenkt die Aufmerksamkeit auf die vielen Erfahrungen, die homosexuelle Männer machen, und stellt soziale Konstruktionen von Scham, Anonymität und Sexualität offen in Frage, aber auf eine Art und Weise, die als skurril und unbeschwert angesehen werden kann. Und das in einer Kultur, von der man manchmal annimmt, dass sie hochgradig sexualisiert ist; einer Kultur, die als gefährlich und unrein angesehen werden kann. Hinzu kommt, dass viele dieser Begegnungen und Erfahrungen in einem öffentlichen Rahmen stattfinden. Ein Spiegelbild der schwulen Cruising- und Partykultur, gewichtet mit weitreichenden Annahmen, die von Außenstehenden über die Community gestellt werden. Die Arbeit wird auf eine Art und Weise gezeigt, die im Vergleich zur Idee von Sex oder öffentlichen sexuellen Erfahrungen fast reinigend klinisch wirkt. Sie enthüllt Elemente persönlicher Erfahrungen, verweigert aber auch die Angabe von Details und bewahrt die Anonymität jeder Begegnung. Eine unbeschwerte Art und Weise, einen Teil der sexuellen Geschichte vieler Homosexueller zu zeigen, der als negativ, problematisch und konfrontierend angesehen werden kann, während er auf etwas andere Aspekte der schwulen Kultur zurückgreift, aber letztendlich gemeinsame Erfahrungen in eine spielerische Darstellung interpretiert, die Aspekte des queeren Lebens dokumentiert.

 

LEBENSLAUF

Oliver Cain

1996 geboren in England
lebt und arbeitet in Auckland, New Zealand

olivercain.com

Oliver Cain ist ein in England geborener/neuseeländischer Künstler. Sein Werk verändert, entwickelt sich ständig und deckt unter Verwendung einer großen Bandbreite von Materialien eine breite Palette von Themen ab. Seine Kunstwerke, subvertierte sprachliche Gemälde, Keramikskulpturen und Installationen, tragen eine gewisse  Körperlichkeit und verschieben die Grenzen zwischen Konzeptualismus und Post-Pop-Art. Das Wichtigste ist der kreative Prozess hinter Cains Kunstwerken und deshalb können seine Kunstwerke aus allem gemacht sein und jede Form annehmen. Appropriierte Alltagsgegenstände verwandeln Stereotype und berühmte kunsthistorische Referenzen werden verdreht. Als stolzes Mitglied der Queer-Community nutzt Cain seine Arbeit, um die Beziehungen zwischen Gender, (Homo)Sexualität und die falschen Vorstellungen der Gesellschaft über diese Themen zu untersuchen, zu hinterfragen und zu kritisieren. Wie auch immer es für den zeitgenössischen Betrachter aussehen mag, eine rein erotische und queere Lesart des Werks wäre jedoch fehlgeleitet. Es ist eine universelle Tiefe im Spiel, die sich demjenigen, der bereit ist, hinzusehen und zu fühlen, langsam offenbart.

Ausbildung

BoFA – Unitec - 2019

Auszeichnungen

- Highly Commended 2020 - ECC NZ Student Design/Craft Awards
- Craig’s Investment Partners Art 3D Award - 2020 Molly Morpeth Canaday Awards
- Touring finalist for The Wallace Art Awards 2020
- Overall Supreme award - ECC 2019
- Tuatara Ceramic Award - ECC 2019
- Overall winner of the Eden Arts Award 2019
- Touring finalist for The Wallace Art Awards 2019
- Highly Commended 2018 - ECC NZ Student Design/Craft Awards
- Finalist for The Wallace Art Awards 2018
- Merit Award 2018 - Riley Consultant members competition
- Merit Award 2018 - Royal Easter Show

Ausgewählte Ausstellungen

2021
- Galerie Biesenbach– Group show ART MATTERS 3, Köln (online)
- International Ceramic Biennale of Talavera (Spanien)
- Sculpture Onshore 2021
- Studio 1 Solo Exhibition
- Gallery Thirty Three - Ceramic show with Mandy Gargiulo
- Auckland Art Fair
- Föenander Galleries - Solo Show ft.Billy Apple ‘It’s a boy’
- Astor Bristed Gallery – Solo Show – Arrowtown
- Wallace Gallery Morrinsville (WAA)
- Pātaka Art+Museum (WAA)
- Paragon Matter - Owhango Summer Sculpture Show
- Kaipara Coast Sculpture Gardens Exhibition
- Sarjeant Gallery – ‘Corner Dairy’

2020
- Craigs Aspiring Art Show – Wanaka
- The Dowse Art Museum - ECC NZ Student Design/Craft Awards
- Limn Gallery – Group show
- Taranaki National Art Awards
- Kings Collage Art Exhibition
- New Zealand Painting & Printmaking Awards
- Semicolon – Föenander Galleries
- Föenander Galleries – Solo Show ‘Relatively Fruity’
- Par Homestead - Finalist for The Wallace Art Awards
- Parkin Prize – NZ Academy of Fine Arts – Wellington
- Mairangi Arts Centre
- Auckland Art Fair – Virtual
- The Vivian – Matakana
- Corban Estate Arts Centre – ‘Paint etc.’
- Molly Morpeth Canaday Awards – Whakatane
- Academy Galleries (WAA) - Queens Wharf, Wellington
- Föenander Galleries – ‘small work salon’
- Millers O'Brien – ‘Graduation Show’ – Wellington
- Craigs Aspiring Art Show – Wanaka

2019
- Föenander Galleries - Group show - 'Ida Soleil'
- Wallace Gallery Morrinsville (WAA)
- The Dowse Art Museum - ECC NZ Student Design/ Craft Awards
- Par Homestead - Finalist for The Wallace Art Awards
- NKB Gallery
- Parnell Gallery
- Webbs - Eden Arts 2019
- Lake House Arts - Ceramic Showcase

2018
- The Dowse Art Museum - ECC NZ Student Design/Craft Awards
- Sculpture Onshore 2018 - Auckland, NZ
- Lake House Arts - Riley Consultants member exhibition
- MADE - Mt Albert Art + design Exhibition
- Great Art Sale - Lake house Arts
- Par Homestead - Finalist for The Wallace Art Awards
- The James Wallace Arts Trust - Wallace's Art Collection
- No.1 Parnell – Rawene
- VEFA - Exhibition of Fine Art
- Royal Easter Show - ASB Show ground (Awarded a Merit)
- Deport Artspace - Devonport

 

STEPHEN BURKE

Bump, 2021
Sprühfarbe, Emulsion und Kaugummi auf taktilen Fliesen, Stahlrahmen
60 x 45 x 3 cm

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

Tag 9 von 15: Im Rahmen unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3 stellen wir hier und auf Instagram – in keiner wertenden Reihenfolge – 2 Wochen lang jeden Tag um 18h eine*n Künstler*in vor. Heute Abend freuen wir uns, den irischen Künstler Stephen Burke (*1991 in Dublin, lebt und arbeitet in Dublin) vorzustellen.

Unsere unabhängige Jury Reclaim Kollektiv hat aus den Kunstwerken, die bei unserem dritten Open Call vor einigen Wochen eingereicht wurden, insgesamt 15 Finalist*innen ausgewählt. Am Montag, den 26. April um 18h werden wir den Namen der Gewinnerin oder des Gewinners unseres Online-Wettbewerbs bekannt geben, die/der eine Einladung zur Teilnahme an einer kommenden Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln erhält.

Über Stephen Burke ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Stephens Ambitionen sind es, ein neues visuelles Verständnis innerhalb unserer gebauten Umwelt aufzuzeigen und die kulturelle Kluft zwischen Straße und Galerie zu hinterfragen. Stephens jüngste Arbeiten untersuchen verschiedene Methoden der Kommunikation im öffentlichen Raum, in diesem Fall mit Fokus auf „taktile Fliesen“ und gesprühte Konstruktionsmarkierungen.
Taktile Fliesen sind ein System von texturierten Bodenflächen, die man unter anderem auf Treppen, Fußwegen und Bahnhöfen findet. Diese Fliesen signalisieren Botschaften oder Warnungen für sehbehinderte Fußgänger und werden durch ihre Abstände und Textur interpretiert. Der leuchtend gelbe, strukturierte Belag, den man zum Beispiel auf Bahnhöfen findet, signalisiert einen Stopp-Code, da ein steiler Abhang vor einem liegt. Stephen wurde von diesem Material angezogen, weil es einen hohen Grad an visueller Textur aufweist und um zu zeigen, wie wir durch Berührung kommunizieren, eine Sensibilität, die in letzter Zeit verloren gegangen ist.
1976 schnitten Bauarbeiter in Kalifornien versehentlich in eine Erdölleitung unter dem Bürgersteig, was zu einer großen Explosion führte. Dieser Unfall war der Auslöser für die „Systematisierung von kritischen farbcodierten Versorgungsmarkierungen“. Diese Markierungen werden täglich von Bauarbeitern entziffert und haben verschiedene Bedeutungen. Zum Beispiel: Blaue Markierungen signalisieren Wasserleitungen, gelb steht für Gas, während rote Markierungen Stromkabel anzeigen. Diese gesprühten Markierungen veranschaulichen eine andere Art der Kommunikation, eine, die mit Sprache zu tun hat. Mit diesem neuen Werk legt Burke Zeugnis von diesen beiden visuellen Sprachen ab, indem er taktile Bilder schafft, die von der Aura der Straße durchdrungen sind.

 

LEBENSLAUF

Stephen Burke

1991 geboren in Dublin
lebt und arbeitet in Dublin

stephenburkeart.com

Stephen ist ein bildender Künstler aus Dublin, Irland, mit einem Hintergrund in Malerei (MA, GSA, 2018) und Druckgrafik (B.A NCAD, 2016). Er erhielt einen „first class honour's“/Ehrendoktortitel von der GSA. Burke ist Co-Autor des Buches „Buff“, das die Graffitientfernung als künstlerischen Prozess untersucht. „Buff“ trug wesentlich zum akademischen Diskurs zu diesem Thema bei und wurde 2017 mit einer begleitenden Ausstellung bei The Library Project veröffentlicht. „Buff" wurde später in Zusammenarbeit mit dem irischen Filmemacher Sean Clarke in einen Dokumentarfilm umgewandelt und wurde 2019 in der Royal Hibernian Academy (RHA) mit Unterstützung der Atelier Maser Gallery und des Offset Festivals uraufgeführt. Später im selben Jahr absolvierte Stephen eine Residency bei Atelier Maser und stellte die daraus resultierenden Arbeiten in einer Einzelausstellung in der Galerie aus. Zuletzt absolvierte er einen sechsmonatigen Aufenthalt in Berlin bei Urban Nation. Während dieser Zeit entwickelte er das Projekt „Post-Vandalism“ weiter, das über die sozialen Medien zugänglich ist (@post_vandalism) und sowohl die Wissenschaft als auch die Ästhetik von Graffiti-bezogener zeitgenössischer Kunst erforscht und die Unterstützung einer breiten internationalen Gemeinschaft genießt. Stephens Zeit in Berlin gipfelte in einer Ausstellung, in der er sechs neue Gemälde präsentierte. Burke arbeitet derzeit an der Veröffentlichung seines neuen Buches mit dem Titel „Post-Vandalism“.

Ausbildung

- MLitt in Fine Art Painting (hons), Glasgow School of Art (GSA), Glasgow, UK, 2017-18
- BA in Print-making (hons), National College of Art & Design (NCAD), Dublin, IRE, 2013-16

Einzelausstellungen

- Utility, Atelier Maser, Dublin, IRE, June 2019

Ausgewählte Ausstellungen

- ART MATTERS 3, Galerie Biesenbach, Köln, DE (online), April 2021
- Quarantine Show, Malagacha Gallery, Straßburg, FR, Juni 2020
- Fresh Air, 90 Bulowstrasse, Berlin, DE, März 2020
- Vue, RHA, Dublin, IRE, Nov 2019
- Graduate Degree Show, The Tontine building, Glasgow, UK, Sept 2018
- Chroma, Dornoch St Project Space, Glasgow, UK, Juni 2018
- Close By, 39 Trongate, Glasgow, UK, April 2018
- No Safe Haven, The Pipe Factory, Glasgow, UK, März 2018
- Bua, Mount Florida Gallery & Studios, Glasgow, UK, März 2018
- Skarrach, Crown Point Studios, Glasgow, UK, February 2018
- Collision, The Law Society of Ireland, Dublin, IRE, November 2017
- Buff, The Library Project, Dublin, IRE, August 2017
- New Release, SO Fine Art, Dublin, IRE, Juni 2017
- D24: A User’s Manual, Rua Red, Dublin, IRE, Mai 2017
- The Tara Launch, The Tara Building, Dublin, IRE, April 2017
- Nua, The Fumbally Exchange, Dublin, IRE, Februar 2017
- Young 3, SO Fine art, Dublin, IRE, Februar 2017
- Inplace, 12 Tara St, Dublin, IRE, September 2016
- The End, Soma Waterford, Waterford, IRE, September 2016
- Dia Dhuit, The Mart, Dublin, IRE, August 2016
- NCAD Graduate Showcase, Dublin, IRE, Juni 2016
- Shia LaBeouf, The Box, NCAD, Dublin, IRE, Oktober 2015
- Haptic Press, Pallas Project Studios, Dublin, IRE, Mai 2015
- South, South Studios, Dublin, IRE, April 2015
- Half, The Mart, Dublin, IRE, Januar 2015

Presse

- Review of ‘Utility’ at Atelier Maser by Eli Cazdu, Urban Art Paris, Nov 2020 - https://urbanart-paris.fr/2020/11/de-leffacage-des-graffitis-a-labstraction/
- Review of ‘U-Bahn’ body of work by Dr Kea Wienand, Urban Nation, Aug 2020 - https://www.stiftung-berliner-leben.de/stephen-burke-u-bahnen-2020/
- Atelier Maser ‘Utility’ exhibition catalogue. Juni 2019 - Stephen Burke Exhibition Catalogue by ateliermaser - issuu
- Hendricks, The Irish Times, May 2019 - https://www.irishtimes.com/life-and-style/travel/ireland/inside-dublin-s-hendrick-hotel-big-on-street-art-small-on-space-1.3905663
- Iverna, April 2019 - https://www.iverna.ie/interview/stephen-burke
- Yngspc, Oct 2018 - https://www.yngspc.com/artists/2018/10/stephen-burke/
- SO Fine Art Editions, New Release, June 2017 - http://www.sofinearteditions.com/new-release/
- Two friends document the art of graffiti removal, Gary Ibbotson, The Dublin Inquirer, Mai 2017 - https://www.dublininquirer.com/2017/05/10/two-friends-document-the-art-of-graffiti-removal/
- SO Fine Art Editions, Young III: A New Generation, Feb 2017 - http://www.sofinearteditions.com/young-iii-a-new-generation/
- What Lies Beneath, Niall MacMonagle, The Sunday Inpedendent, Juli 2016 - http://www.independent.ie/entertainment/what-lies-beneath-smithfield-by-stephen-burke-34887582.html
- HeadStuff, Marie Varley, Juli 2016 - http://www.headstuff.org/2016/07/ncad-graduate-design-show/
- Bare Magazine, Artist Spotlight, März 2016 - https://issuu.com/lemou/docs/bare_magazine_issuu

Künstleresidenzen

- Residency at Urban Nation X Stiftung Berliner Leben, Berlin, DE, Oktober - März 2020
- Residency at Atelier Maser, Dublin, IRE, Juni 2019
- Appointed Artist Curator, Creative Campus, RUA RED, Dublin, IRE, Januar - Mai 2017

Verschiedenes

- Founder – Post-vandalism social media archive, Jan 2018 – heute
- Mosaic Workshop, Urban Nation, Berlin, DE, Dezember 2019
- Artist Talk - ‘Buff’, RHA, Dublin, IRE, Juni 2019
- Placement at Open/Close Dundee, UK, März 2018
- Founding member of The Glasgow School of Art's Self publishing Society, Glasgow, UK - Nov 2017
- Curator - D24: A Users Manual, Rua Red, Dublin, IRE, Feb - Mai 2017
- Screen Print Workshop - Deanswrath and Killinarden Community Colleges, Rua Red, Dublin, IRE, Mai 2017
- Co-Director - Tallaght Young Filmakers, Rua Red, Dublin, IRE, Mai 2017
- Artist Talk - 'The Art of Graffiti Removal', Rua Red, Dublin, IRE, Mai 2017
- Mono & Lino Print Workshop - Tallaght Community Arts Centre, Dublin, IRE, Mai 2015

Publikationen

- Bua - Co-published with Lou Rowland under Bua, 2018
- Buff - Project Co-manager, Published by 1815, 2017
- 1815 Magazine Issue 7 - Contributing Artist, Published by 1815, 2017
- IN PLACE Photobook - Contributing Artist, 2016
- Buff precursor zine - co-published with Fiachra Corcoran, 2016

 

CHRIS TILLE

Wurmloch, 2021
Fotobelichtung auf Fuji-Papier (Edition von 6 + 2AP)
180 x 120 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

Unsere aktuelle Online-Ausstellung ART MATTERS 3 entfaltet sich nach und nach und heute ist es an der Zeit, den 8. von 15 Namen zu enthüllen: Wir freuen uns, den deutschen Fotokünstler Chris Tille (*1971, lebt und arbeitet in Bad Wiessee) zu präsentieren. Er ist einer von insgesamt 15 Finalist*innen, die von unserer unabhängigen Jury Reclaim Kollektiv im Anschluss an unseren jüngsten 3. Open Artist Call ausgewählt wurden.

Bis zum 25. April stellen wir täglich um 18h eine*n dieser Künstler*innen hier und auf Instagram mit der jeweils eingereichten Arbeit vor. Am Montag, den 26. April um 18h, wird die oder der Gewinner*in unseres dritten ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt gegeben und erhält eine Einladung zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln.

Über Chris Tille ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Projektbeschreibung „Wormhole”

„Wenn ich den mikroskopischen Zustand der Dinge beobachte, verschwindet der Unterschied zwischen Vergangenheit und Zukunft“, schreibt der Physiker Carlo Rovelli. Die lineare Zeit ist keine Tatsache des Universums, sondern eine Eigenart unserer eigenen „verschwommenen Sicht“. Wie können wir uns also eine Zeit vorstellen, die über unsere eigene Wahrnehmung hinausgeht?
In Wormhole schafft Chris Tille eine Brücke der Zeit zu großen Momenten in der Erdgeschichte, indem er das kleinste digitale visuelle Element verwendet - ein Pixel. Tille schöpft aus seinem eigenen umfangreichen Archiv für Astrofotografie, dass er seit 1995 kontinuierlich aufbaut, und wählt Fotografien aus, die während bedeutender Ereignisse oder Epochen aufgenommen wurden. Diese in der Abenddämmerung aufgenommenen Astrofotografien zeigen sowohl die fernen Sterne und Galaxien als auch die Überreste von beleuchteten Objekten hier auf der Erde wie Wolken und Bäume.
Aus jedem Bild wählt er zwei Pixel aus: eines des Abendlichts hier auf der Erde und eines des entfernten Sternenlichts, das Jahre oder sogar Hunderte, Tausende oder Millionen von Jahren gebraucht hat, um uns zu erreichen. Durch die Überlagerung dieser beiden Lichtpixel aus unterschiedlichen Zeiten verringern die Bilder den Zeitraum und schaffen für uns ein Wormhole, mit dem wir die Zeit auf neue Weise betrachten können. Tilles zusammengeführte Pixel, die zu riesigen Zeitlandschaften vergrößert werden, stellen Ereignisse mit einer ähnlichen Schwerkraft gegenüber: die Pest und Covid 19, Napoleon und Trump, die Steinzeit und das digitale Zeitalter. Die Fotoabzüge werden dann mit einer hochglänzenden Acrylschicht versiegelt, so dass für diejenigen, die vor ihnen stehen, auch das Licht der aktuellen Zeit reflektiert wird.
Diese Schichtung der Zeit wird zum Symbol des Perdurantismus, nach der eine Entität während ihrer gesamten Existenz unterschiedliche zeitliche Teile hat, die zusammen eine „Raum-Zeit-Wurm“ bilden. Durch Tilles Bilder begegnen wir diesen Zeitpfeilen unserer gemeinsamen menschlichen Geschichte und können vielleicht für einen Moment Zeit ohne Restriktion wahrnehmen.

 

Über Chris Tille
Die Magie des Ursprungs

Eine unbezwingbare Neugier und die Suche nach der Essenz der Dinge sind der Antrieb des Fotografen und Künstlers Chris Tille. Von jeher faszinieren ihn die Ästhetik der Elemente und die visuelle Magie des Ursprünglichen.
Dabei geht es Chris Tille um mehr als die bloße Schönheit flüchtiger Naturerscheinungen. Seine Inspiration bezieht er aus den großen Menschheitsthemen der Geschichte, Wissenschaft oder Religion.
Sein gegenwärtiges Schaffen ist geprägt von der intensiven Betrachtung astronomischer Phänomene, die er mit immensem Aufwand ins Visuelle transferiert. So gelingt es ihm, im Zyklus „Big Bang“ den Anbeginn der Zeit selbst einzufangen. – Keine „Vision“, sondern eine künstlerisch elegante, wissenschaftlich genaue Umsetzung astro-physikalischer Fakten.
Mittels komplexer Algorithmen erschafft Tille Werke von profunder Allgemeingültigkeit und gewährt uns damit Einblicke in den Maschinenraum des Universums, ja der Schöpfung selbst.
Die hohe Präzision und außergewöhnliche Ästhetik von Tilles Arbeiten, deren Herstellung wie beim Zyklus „10.000 AD“ mitunter 1000 Arbeitsstunden betragen kann, überzeugte selbst das Max-Planck-Institut und die NASA, mit denen Tille eng zusammenarbeitet und von dem er u.a. das Rohdatenmaterial für seine Arbeiten erhält.

 

LEBENSLAUF

Chris Tille

1971 geboren
lebt und arbeiten in Bad Wiessee

christille.de

Der Fotograf und Künstler Chris Tille arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst. Ausgebildet als klassischer Fotograf in Innsbruck, Österreich, nutzt er nun die Fotografie als Mittel zur Visualisierung komplexer Datensätze, um wissenschaftliche Prinzipien und Entdeckungen zugänglicher und aussagekräftiger zu machen. Seine Serien nutzen öffentlich zugängliche Daten von Satelliten und Raumfahrtbehörden als Ausgangspunkt, die er dann interpretiert, als andere sinnliche Erfahrungen neu mischt und akribisch rekonstruiert, um die Informationen in überlebensgroßen Fotodrucken der Öffentlichkeit und der wissenschaftlichen Gemeinschaft zugänglich zu machen.

Sein reichhaltiges Ausstellungsrepertoire umfasst in den Jahren 2021/2020/2019: Galerie Kristine Hamann, Wismar, Museum Villa Rot, Burgrieden, Malta Contemporary Art, Sliema und eine Privatsammlung, Peking. 2018 war er auf dem Art Festival, Peking, in der Galerie Smudajescheck, München, im Museum Villa Rot, Burgrieden, bei Renée Pfister, London und im Max-Planck-Institut für Astrophysik, Garching vertreten. Im Jahr 2017 wurden Tilles Arbeiten bei Art Affairs, Frankfurt, Folly & Muse, London und Malta Contemporary Art, Sliema präsentiert. Außerdem 2016 in der Galerie der Moderne, Stefan Vogdt München, Renée Pfister, London und Galerie Junger, Shanghai. Im Jahr 2015 stellte er im Offizium an den Pinakotheken, Schlawien, MOCA Beijing und Folly & Muse, London aus. Frühere Ausstellungen waren in der Überfahrt, Rottach-Egern, Hyatt Regency, Kalkutta, und der Pinakothek der Moderne, München. Er hat die folgenden Preise gewonnen: Bester Fotograf & Designer, DWC Deutsche Wirtschaftschronik, Sonderteil Fotografie.

 

PAUL SNELL

Bleed 202013, 2020
chromogener Druck auf 3 mm mattem Plexiglas, hinterlegt mit extrudiertem Polystyrol, Beton, Acryl, Emaille und Pigmenten
50 x 40 x 6 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

Tag 7 von 15: Wir freuen uns, heute Abend unsere Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3 fortzusetzen und den australischen Foto-Media-Künstler Paul Snell (*1968 in Australien, lebt und arbeitet in Legana, Tasmanien) zu präsentieren.

Insgesamt 15 Finalisten wurden von unserer Jury Reclaim Kollektiv nach unserem letzten Open Artist Call ausgewählt. Bis zum 25. April stellen wir jeden Tag um 18h eine(n) dieser Künstler*innen hier und auf Instagram mit ihrem/seinem eingereichten Kunstwerk vor. Am Montag, den 26. April um 18h, wird die oder der Gewinner*in unseres dritten ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt gegeben und erhält eine Einladung zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln.

Über Paul Snell ... mehr >


ARTIST STATEMENT

Die Pause, die Lücke und die Auslassung sind in unserer gesättigten, bildgesteuerten Gesellschaft von zunehmender Bedeutung, wobei dem Betrachter eher ein Bild der Reflexion als der Darstellung präsentiert wird. In meiner Praxis untersuche ich die Möglichkeiten der Abstraktion und des Minimalismus in den Fotomedien. Sie erforscht die Transformation fotografischer Produktionsweisen und die Manipulation und Ausnutzung von Daten, um neue visuelle Formen zu erfinden. Jede Arbeit lädt zu Konzentration, Ruhe und sogar Stille ein. Die reduktive Ästhetik in meiner Arbeit ist eine Überschneidung von dezidiert konträren visuellen Elementen, ein Spiel vieler Dualitäten, und ist inspiriert von Natur, Zeit, Raum, Farbe, Klang und Bewegung. Die Abwesenheit von Zeichen oder Objekten lädt den Betrachter dazu ein, sich zwischen ursprünglichen und klanglichen ästhetischen Stoffen treiben zu lassen und schafft eine sinnliche Erfahrung von innerer Kontemplation und Transzenden.

 

LEBENSLAUF

Paul Snell

1968 geboren in Australia
lebt und arbeitet in Legana, Tasmanien

paulsnell.com

Akademische Abschlüsse

2009-11
- MCA, University of Tasmania

1995
- Bachelor of Fine Arts (Hons), University of Tasmania

1990
- Diploma of Education, University of Tasmania

1987-89
- Bachelor of Fine Arts, University of Tasmania

Ausgewählte Einzelausstellungen

2020
- Incidental Contact, Australian Consulate-General, NY

2019
- Untitled TZT038 Bos Fine Art, Den Haag

2018
- Timbre – Colville Gallery, Hobart, Tas
- Vanishing Point - Gallery 9, Sydney, NSW

2017
- Mute - Colville Gallery, Hobart, Tas
- Chromophilia - Gallery 9, Sydney, NSW
- The Liminal Space - Moonah Arts Centre, Hobart, Tas

2016
- The Liminal Space - QVMAG, Launceston, Tas
- Formal, Gallery 9 - Sydney, NSW

2015
- Intersect, Colville Gallery - Hobart, Tas
- Sectant - Gallery 9, NSW
- Decoding Sydney - Gaffa, Sydney, NSW

2014
- Shift - Colville Gallery Hobart, Tas

2013
- Chromophobia - Colville Gallery, Hobart, Tas
- Decoding New York - Edmund Pearce Gallery, Vic
- Chromophobia - Rex Livingston Gallery, Sydney, NSW
- Chromophobia - Jan Manton Gallery, Qld

2012
- Afterimage -Devonport Regional Gallery, Tas
- The Persistence of Vision - The Colour Factory, Melbourne, Vic
- Codes and Convensions - Colville Gallery, Hobart, Tas

2011
- Afterglow - 146 Artspace, Hobart, Tas

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2021
- ART MATTERS 3, Galerie Biesenbach, Köln (online)

2020
- Image_Object – MONA FOMA, Poimena Gallery, Tas

2019
- Formal - MONA FOMA, Poimena Gallery, Tas

2018
- Beyond The Field (Still) - Contemporary Art Tasmania, Tas
- Colville gallery at West End Art Space, Vic

2017
- SPEED: Mobility & Exchange – Academy Galley, Tas
- There is no abstract art – Devenport Regional Gallery

2016
- OP ART – Brenda May Gallery, NSW

2015
- NEO-O-10 - Stephen McLaughlan Gallery, Vic
- Standback – Moonah Arts Centre, Tas

2014
- AT_Salon_2, Anita Treverso Gallery, Vic
- Perceptions of Space - Justin Collection, Glen Eira City Council Gallery, Vic
- The Art of Sound, Burnie Regional Gallery, Tas

2013
- Balck Echo, Stephen Mclaughlan Gallery, Vic
- Abstraction 12, Charles Nodrum Gallery, Vic
- Factory 49 @ Stephen McLachlan Gallery, Stephen Mclaughlan Gallery, Vic

2012
- NONOBJECTIVE_Present, 120 Langford Gallery, Melbourne, Vic

Ausgewählte Kunstpreise

2018
- The Hutchins Art Award – Tas
- The Glover Art Prize – Tas
- The Blake Prize, National Art School, NSW

2017
- Wyndham Art Prize, Vic
- Fisher’s Ghost Art Award, NSW

2016
- Josephine Ulrick & Win Schubert Photography Award, Gold Coast City Gallery, Qld
- The Bay of Fires Art Prize, Tas

2015
- The Whyalla Art Prize, SA
- Hazelhurst Art Award, Hazelhurst Regional Gallery, NSW
- Paramor Art Prize, Casula Powerhouse Arts Centre, NSW
- Josephine Ulrick & Win Schubert Photography Award, Gold Coast City Gallery, Qld

2014
- The Substation Contemporary Art Award, The Substation, Vic
- Tidal Art Prize, Devonport Regional Gallery, Tas

2013
- Sunshine Coast Art Prize, Caloundra Regional Gallery, QLD
- The Bay of Fires Art Prize, Tas
- Muswellbrook Art Prize, Muswellbrook Regional Art Gallery, NSW
- The Glover Art Prize – Tas

2012
- Gold Coast Art Prize, Gold Coast Regional Gallery, Qld
- Tidal Art Prize, Devonport Regional Gallery, Tas

2011
- The Whyalla Art Prize, SA
- The Blake Prize, National Art School, NSW
- Sunshine Coast Art Prize, Caloundra Regional Gallery, QLD

Private & Öffentliche Sammlungen

- Tasmanian Museum and Art Gallery, Tasmanien
- Justin House Museum, Victoria
- Pine Rivers Regional gallery, Brisbane
- Art Bank, Australien
- Devonport Regional Gallery, Tasmanien
- Burnie Regional Gallery, Tasmanien

Auszeichnungen

2015
- Gewinner, Whyalla Art Award, South Australien
- Gewinner, Moreton Bay Art Award, Pine Rivers Gallery Brisbane

2012
- Gewinner, Flanagan Art Prize, Ballarat,Vi
- Gewinner, Tidal Art Prize, Devonport Regional Gallery, Devonport

 

VERA SALDIVAR DE LIRA

Innerspaces[01], 2018
Inkjet-Druck auf Fine Art Paper (Edition 2 von 3)
61 x 91,5 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

Unsere aktuelle Online-Ausstellung ART MATTERS 3 entfaltet sich nach und nach und heute ist es an der Zeit, den 6. von 15 Namen zu enthüllen: Wir freuen uns, die junge amerikanische Fotokünstlerin Vera Saldivar de Lira (*1993 in Aguascalientes, Mexiko, lebt und arbeitet in Brooklyn, New York) vorzustellen. Sie ist eine von insgesamt 15 Finalist*innen, die von unserer unabhängigen Jury Reclaim Kollektiv im Anschluss an unseren jüngsten 3. Open Artist Call ausgewählt wurden.

Bis zum 25. April stellen wir täglich um 18h eine(n) dieser Künstler*innen hier und auf Instagram vor. Am Montag, den 26. April um 18h, wird der oder die Gewinner*in unseres dritten ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt gegeben und erhält eine Einladung zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln.

Über Vera Saldivar de Lira ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Indem ich Blätter aus Kunstdruckpapier auf verschiedene Oberflächen von Orten und Objekten lege, reibe ich die Textur und Geometrie dieser Objekte und Orte ab und fotografiere dann das Papier in diesem Kontext. Mit dieser Geste wird jede Oberfläche zu einer Informationsquelle und stellt die Frage, was eher eine direkte Repräsentation ist: das Papier mit der Oberflächentextur oder die Fotografie des Papiers, nachdem die Textur aufgedruckt wurde. Die Objekte werden zu einem Weg, den Raum zurückzuerobern, ein Weg, sie als meine eigenen zu beanspruchen, eine Erinnerung an meine Erinnerung und ein Memento meiner Anwesenheit an diesem Ort, an dem mein Blick für ein paar Sekunden wandert, jeden Tag auf meinem Weg zur Arbeit. In gewissem Sinne konterkariere ich die Art und Weise, wie Städte funktionieren, durch und trotz der Angst; ebenso fordere ich meine Angst vor offenen Räumen heraus, indem ich meine Dekodierung des Raums mit meiner Anwesenheit in ihnen einrahme und aufzeichne. Diese Abdrücke werden dann durch Berührung als Aufzeichnungsgerät gemacht.

Durch diese Erkundungen schaffe ich eine Allegorie der Fotografie, in der die Abdrücke als Index eines Ortes, einer Handlung und einer Präsenz funktionieren. Wenn ich das Objektiv auf diese Nicht-Orte fokussiere, werden sie zu einem eigenen Raum, und ohne diese Bilder funktionieren sie als Fragmente von Elementen, die eine Stadt ausmachen. Ich hinterfrage den Wert eines Abdrucks und die Besessenheit der Fotografie von Hyperrealismus: Beeinflusst die Erfahrung eines Ortes die Sinneswahrnehmungen der Realität, wenn man direkt auf die Körperlichkeit des Ortes einwirkt oder wenn man ihn dokumentiert?

Über:
Vera Saldivar de Lira (AGS, Mexiko, geb. 1993) ist eine in Brooklyn, New York, lebende und arbeitende bildende Künstlerin. Sie hat einen BA in Architektur vom ITESM Campus Aguascalientes und einen MFA in Advanced Photographic Studies vom International Center of Photography-Bard College, New York.
Vera war Empfängerin des Arnold Newman Stipendiums (2017-2018) und eines Director's Fellowship (2018-2020). Ihre Arbeiten erforschen ihre Beziehung zum architektonischen und physischen Raum, Entfremdung und Dissoziation, sowie die Materialität der Fotografie und die Beziehung zwischen dem Körper im Prozess der Bilderzeugung, indem sie die Kamera als Werkzeug zur Auseinandersetzung mit Agoraphobie und Selbsterkenntnis nutzt. Vera arbeitet hauptsächlich mit Fotografie. Sie verwendet auch Video, Künstlerbücher, Installation, Druckgrafik und Textilien.
Ihre Arbeiten wurden in der Royal Society of American Art (BK,NY), der International Center of Photography School (NY,NY) und dem Museum of the Moving Image (QNS,NY) gezeigt.

 

LEBENSLAUF

Vera Saldivar de Lira

1993 geboren in Aguascalientes, Mexiko
lebt und arbeitet in Brooklyn, New York

verasaldivar.com

Ausbildung/Studium

2020
- MFA, The International Center of Photography – Bard College, New York, NY

2018
- General Studies in Photography One Year Certificate, International Center of Photography, New York, NY

2017
- BA Architecture, ITESM, Aguascalientes, MX

Auszeichnungen & Ehrungen

2020
- ICP Director’s Fellowship, International Center of Photography – Bard College, New York, NY

2018
- ICP Arnold Newman Scholarship, International Center of Photography, New York, NY

Ausstellungen

2021
- Online: ART MATTERS 3 | Group Show | Galerie Biesenbach, Köln, DE
- Upcoming: Date TBA | Black Edition | Group Show | The Glasgow Gallery of Photography | GLA, SCO
- Upcoming: Date TBA | Siilk Gallery x The Publisher | Group Show | The Publisher | BL, DE
- EXP.21 Multiple Exposure and Film Soup Month, Virtual Group Show | Experimental Photo Festival | BCN, ES. Discussion Group Moderator, Multiple Exposure and Film Soup Virtual Meeting
- $200 Flat File Print Sale | Deanna Evans Projects | NY, NY.
- Instagram Takeover: Women's Photo Alliance | NY, NY
- Instagram Feature @inconversationwith__
- Upcoming: “Through The Eyes of a Muse” | Group Show | Black Wall Street Gallery. Curated by Wanda Goudas and Dr. Ricco Wright

2020
- ICP-Bard MFA Studios | About Being in the Light of Time (Virtual Thesis solo show)
- This Time | MFA Group Show | Foley Gallery | NY, NY

2019
- Color in Space, group show at Dweebs. Curated by Carly Zeng, Brooklyn, NY
- Beyond the instant, group show at The Royal Society of American Art. Curated by Ilona Golovina. Brooklyn, NY
- Museum of the Moving Image | GAMEplay/ARTplay GAME NIGHT | Astoria, N.Y. Piece in collaboration with Danny R. Peralta (donated to the dept. of Education)
- Nadie es Profeta en su Tierra, Galería del Centro de Artes Visuales, Aguascalientes, MX. (Collaboration for Enrique López Llamas)
- Blurred Borders Instagram group Show, The International Center of Photography School, New York, NY. (curated by Dane Rhys & Gabriel Munhoz)

2018
- Signal Crossings, The International Center of Photography School, New York, NY (curated by Cynthia Young and Mamie Heldman)

2017
- Women in the Arts collective show, Casa el Naranjo, Aguascalientes, MX (curated by Colectivo Sinhué)

2015
- 6x6 collective show, Barra Libre de Poesía, Aguascalientes, MX

Presse

MUSÉE MAGAZINE
DIGGER
INDIE ROCKS!
BRING MY NOISE
MUSÉE MAGAZINE
AINT-BAD
OBRAS DE ARTE COMENTADAS
ZONE MAGAZINE

 

PUTPUT

Flora, 2019
Fotodruck auf Hahnemühle Photorag Ultra Smooth (Edition von 3 + 2AP)
80 x 60 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

Tag 5 von 15: Wir freuen uns, heute Abend unsere Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3 fortzusetzen und präsentieren das schweizerisch/dänische Künstlerduo PUTPUT (gegründet 2011 von Stephan Friedli, CH und Ulrik Martin Larsen, DK). Vielleicht erinnern Sie sich an sie von unserer ersten Art Matters Ausstellung vor einem Jahr!

Unsere unabhängige Jury, das Reclaim Kollektiv, wählte insgesamt 15 Finalisten aus den Bewerbungen aus, die über unseren letzten Open Artist Call eingegangen waren. Vom 11. bis 25. April stellen wir jeden Tag um 18h einen dieser Künstler hier und auf Instagram vor. Am Montag, den 26. April um 18h, wird der Gewinner unseres dritten ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt gegeben und erhält eine Einladung zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln.

Über PUTPUT ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

PUTPUT wurde 2011 als disziplinübergreifende Zusammenarbeit zwischen Stephan Friedli (CH) und Ulrik Martin Larsen (DK) gegründet. Sie arbeiten hauptsächlich mit konzeptioneller Stillleben-Fotografie, Objekten/Skulpturen und Publikationen.
In ihrer künstlerischen Praxis erforschen PUTPUT unsere unmittelbare Umgebung und die Objekte, die wir im täglichen Leben benutzen, missbrauchen, bewundern und mit denen wir interagieren. Oft treten sie in eine Auseinandersetzung oder Befragung mit spezifischen Objekten ein, um vollständig zu untersuchen, was sie sind und was sie werden könnten. Ideen werden ausgeschöpft, destilliert und verfeinert, um Werke zu schaffen, die selbsterklärend, zweideutig und zutiefst oberflächlich sind.

 

LEBENSLAUF

PUTPUT

2011 gegründet als disziplinübergreifende Zusammenarbeit zwischen Stephan Friedli (CH) und Ulrik Martin Larsen (DK)

Stephan Friedl
BA - Graphic Design, 2008
Schule für Gestaltung Bern, Biel

Ulrik Martin Larsen
MA - Fashion Design, 2008
The Royal Danish Academy of Fine Arts, School of Design, Kopenhagen

putput.dk/

Einzelausstellungen

2022
-Bygning A, Title TBA, Kopenhagen

2021
- Tableau Cavities, Kopenhagen

2019
- Abecita Konst Museum, Dysfunctional Objects, Borås

2017
- Galerie Esther Woerdehoff, Coffee for Oppenheim, Paris

2016
- Copenhagen Photo Festival, Photography On, Kopenhagen
- The Swiss Embassy, Coffee for Oppenheim, Kopenhagen
- Graphic Design Festival Scotland, Enormous Details, Glasgow

2015
- KK Outlet, Cheating Sameness, London
- Finnish Museum of Photography, Photography On, Helsinki

2012
- Galleri Naboløs, Deflected Vision, Kopenhagen
- VESS, Diversion Supply, Kopenhagen

Gruppenausstellungen

2021
- ART MATTERS 3, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Jonald Dudd, New York Design Week, New York
- Fulcrum Press, TBA, Los Angeles

2020
- Art Matters, Galerie Biesenbach, Köln (online)

2019
- Kunstnernes Efterårsudstilling, Den Frie Udstillingsbygning, Kopenhagen
- Photo Phnom Penh, 10th anniversary exhibition, Phnom Penh
- Everyday Play, KK Outlet x Vans, London
- Tabularasa Magazine #5 Performance, Usagi, New York
- Objects Revés, Centre Tignous d’art Contemporain, Montreuil

2018
- Kunstnernes Efterårsudstilling, Den Frie Udstillingsbygning, Kopenhagen
- Comic Citrone, Festival of Arts and Letters, The Round Tower, Kopenhagen
- Jonald Dudd, New York Design Week, New York
- Sveriges Innovationsriksdag, The Swedish School of Textiles, Borås
- Haute Photographie, Fotografiska, Stockholm
- All Our Friends, KK Outlet, London

2017
- Everything and Everybody As Material, Textilemuseet, Borås
- Photoville, Ordinary Magazine, New York
- I Scream, You Scream, Robert Mann Gallery, New York
- Photo Phnom Penh, Festival, Phnom Penh
- Fabulous Failures, Botanique, Bruxelles
- Identify your limitations, acknowledge the periphery, Vitrine Gallery, Basel
- Photo Basel, with Galerie Esther Woerdehoff, Basel

2016
- Ordinary Magazine, KK Outlet, London
- Modern Love, SHEET x KK Outlet, London
- Darmstadter Tage der Fotografie, Merck-Preis, Darmstadt
- Les Rencontres Arles, Fabulous Failures, curated by Erik Kessels, Arles
- Photobook Melbourne, #Memory_Archive Exhibition, Melbourne
- Festival Voies Off, selected for Prix Voies Off, Arles
- Unseen Photo Fair, with Galerie Esther Woerdehoff, Amsterdam

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2012-2015
Wir freuen uns, in zahlreichen Gruppenausstellungen und Fotofestivals gezeigt worden zu sein, darunter Copenhagen Photo Festival, Le Dictateur (Mailand), MART (Trento), Format (Derby), Voies Off (Arles), Circulation(s) (Paris), Modemuseum Hasselt, KK Outlet (London), Paris Photo, London Art Fair, Contact Photo Festival (Toronto), Edinburgh Art Festival, Encontros da Imagem (Braga), Photo Basel, New York Design Week, Art Copenhagen, Dressed Integrity (London & Stockholm) and Fashionclash (Maastricht), um nur einige zu nennen.

Künstleresidenzen

2018

- Sparbankstiftelsens Design Residency, The Swedish School of Textiles, Borås

Vorträge und Lesungen

2019
- RMIT, Lecture, Melbourne
- Transfashional Panel, Symposium, London College of Fashion, London

2017
- Everything and Everybody As Material, Keynote Lecture, Schweden
- Photo Phnom Penh, Artist Talk, Phnom Penh
- 180 Creative Camp, Lecture and 2-day workshop, Abrantes

2016
- Coffee for Oppenheim, Artist talk with Sidsel Marie Søndergaard, Director of Øregaard Museum, Kopenhagen
- Copenhagen Photo Festival, Artist Talk, Copenhagen, Dänemark
- Graphic Design Festival Scotland, Lecture, Glasgow, Schottland

2015
- Beyonderground, Artist Talk, Hasselt

Ausgewählte Publikationen

Unsere Arbeiten wurden in einer Vielzahl von Büchern, Ausstellungskatalogen, Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht, unter anderem: The Still Life (Gestalten), Experimental Eating (Black Dog Publishing), Setting the Scene (Index Book), Food Player (Sandu), Just Kidding (Viction:ary), The Steidz Magazine, Picnic, Rooms, Aint Bad, Some Magazine, Esquire, Wallpaper, L’Express, Blink, Sleek, SZ Magazin, Damn, GUP, Liberation, Der Greif, Causette, Elle (NL), L’ADN, Nido, Volkskrant, Current Obsession, Visuelle.

Förderungen

2017
- Danish Arts Council
  Working Grant

2016
- Pro Helvetia
  Project Support Grant
- Danish Arts Council
  Working Grant
- Danish Arts Council
  Exhibition Production Grant

2014
- Danish Arts Council
  Working grant
- Danish Arts Council
  Exhibition Production Grant

2013
- Danmarks Nationalbanks Jubilæumsfond
  Exhibition Participation Grant

 

DOROTA GOCZAL

wln2, 2020
Öl auf Leinwand
40 x 40 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.

Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

Unsere aktuelle ART MATTERS 3 Online-Ausstellung entfaltet sich nach und nach und heute ist es an der Zeit, den 4. von 15 Namen zu enthüllen: Wir freuen uns, die junge polnische Malerin Dorota Goczal (*1994 in Krakau, Polen, lebt und arbeitet in Krakau, Polen) zu präsentieren. Sie ist eine von insgesamt 15 Finalist*innen, die von unserer unabhängigen Jury Reclaim Kollektiv nach unserem 3. Open Artist Call vom 14. bis 28. März ausgewählt wurden.

Zwei Wochen lang stellen wir jeden Tag um 18h eine(n) dieser Künstler*innen hier und auf Instagram vor. Am Montag, den 26. April um 18h, wird die Gewinnerin oder der Gewinner unseres dritten ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt gegeben und erhält eine Einladung zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln.

Über Dorota Goczal ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Das Quadrat als harmonische, vorhersehbare und statische Figur wurde zu einem der Grundelemente in meiner Kunst. Die Suche nach den kompositorischen Spannungen auf solch einer scheinbar langweiligen Fläche wird viel interessanter und anspruchsvoller. Abstrakte, geometrische Figuren passen perfekt in eine solche Umgebung.
Ich spiele oft mit dem Betrachter, ich irritiere die Sinne mit kaum merklichen Verschiebungen, Abweichungen von Vertikalen und Ebenen, Balancieren auf den Leinwandrändern. Ich schaffe Harmonie und Unbehagen für den Betrachter zugleich, ich tue es absichtlich. Ich konzentriere mich auf die Empfindungen der Menschen.
Ich glaube, dass die Sparsamkeit der verwendeten Elemente die maximale Wirkung erzielen kann. Während meiner künstlerischen Reise habe ich monochromatische, aber lebendige Farben verwendet. Weiße Zwischenräume zwischen den bunten Flächen habe ich als einen luft-autonomen Teil des Werks behandelt. Letztes Jahr, wegen der Pandemie und der geopolitischen Situation, hatte ich das Bedürfnis, zu den Grundlagen zurückzukehren. Ich verspürte das Bedürfnis, die Farben loszuwerden und mich mit Weiß und Schwarz zu konfrontieren. Mit hellem Leinen. Mit dem Kern. Ich reduzierte alles noch mehr als sonst.
Einfachheit und Synthese ist das, was mich am meisten bewegt.

 

LEBENSLAUF

Dorota Goczal

1994 born in Krakau, Polen
lebt und arbeitet in Krakau, Polen

dorotagoczal.pl

Ausbildung/Studium

2018
- Arsutoria School in Mailand
  Footwear Pattern Making and Prototyping
  Footwear Advanced Patter Making

2013-2018
- Jan Matejko Academy of Fine Arts in Krakau
  Akademia Sztuk Pięknych im. Jana Matejki w Krakowie
  Master of Arts, Painting Faculty, Andrzej Bednarczyk’s Painting Studio, Rafał Borcz’s Drawing Studio

2017-2018
- Digital Graphic Design School Globlife in Krakau
  Szkoła Gra‑ki Komputerowej Globlife w Krakowie
  Digital Graphic Design
  User Experience Design
  Maya Autodesk

2014
- Tadeusz Ziajka Footwear Construction in Krakau
  Footwear Construction, Level 1 - 280 hours
  Footwear Construction, Level 2 - 240 hours

Auszeichnungen

2021
- Award Nomination – 1st Painting Biennale Lublin Spring – Meeting of Cultures, Lublin, Polen

2018
- Grand Prix – 8th Young Art Review “Fresh Blood” –  Socato Gallery, Wroclaw, Polen
- Distinction – White on white – Second Floor Gallery, Krakau, Polen

2017
- Distinction – Call4Arts – Foundation4Styles, Dystans Gallery, Krakau, Polen

Ausgewählte Ausstellungen

2021
- ART MATTERS 3, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- 1st Painting Biennale Lublin Spring – group exhibition, Meeting of Cultures, Lublin, Polen

2020
- On the edge – solo exhibition, Cracow Art Week Krakers, Dystans Gallery, Krakau, Polen

2019
- Warsaw Art Fair – Warschau, Polen

2018
- 8th Young Art Review “Fresh Blood” – group exhibition, Socato Gallery, Wroclaw, Polen
- Warsaw Art Fair – Warschau, Polen
- Third Eye’s Optical – group exhibition, Telkom-Telos, Krakau, Polen
- White on white – group exhibition, Second Floor Gallery, Krakau, Polen
- Call4Arst – group exhibition, Foundation4Styles, Dystans Gallery, Krakau, Polen
- Feedback 2.0 – group exhibition, Second Floor Gallery, Krakau, Polen
- Winter Young Art Review – group exhibition, Zofia Weiss Gallery, Krakau, Polen
- Feedback – group exhibition, Obok Gallery, Tychy, Polen
- Warsaw Art Fair – Warschau, Polen

2017
- Some Are Born to Sweet Delight. Some Are Born to Endless Night – group exhibition, Krakau, Polen

2016
- Nuda – group exhibition, Sklad Dluga, Krakau, Polen

Veröffentlichung

2018
- Alternative Academy of Fine Arts News, Almost Straight, Iwona Demko

 

JEROEN MOLENAAR

Fluor, 2021
Acryl und Farbmarker auf Holz
86 x 93 x 4,5 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635

Es ist der dritte Tag unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3 und wir freuen uns, den niederländischen Maler/Bildhauer Jeroen Molenaar (*1979 in Nunspeet, Niederlande, lebt und arbeitet in Zwolle, Niederlande) zu präsentieren und ihn als nächsten Künstler unserer Top 15 vorzustellen. Unsere unabhängige Jury, das Reclaim Kollektiv, hat aus den Bewerbungen, die über unseren Open Artist Call vom 14. bis 28. März eingegangen sind, insgesamt 15 Finalist*innen ausgewählt.

Zwei Wochen lang stellen wir jeden Tag um 18h eine(n) dieser Künstler*innen hier und auf Instagram vor. Am Montag, den 26. April um 18h, wird der Gewinner unseres dritten ART MATTERS Online-Wettbewerbs bekannt gegeben und erhält eine Einladung zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln.

Über Jeroen Molenaar ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Meine Arbeit als Künstler hat sich von meinem Wunsch, Architekt zu werden, dahin gewandelt, den Raum in abstrakten Formen zu erfassen. Ich entwerfe abstrakte Architektur zum Nachdenken und zur Kontemplation. Ohne die Einschränkungen durch konstruktive und funktionale Regeln oder Bauvorschriften habe ich meine Freiheit darin gefunden, Skulpturen und Bilder zu bauen, die die Räume meiner Gedanken und Träume ausdrücken. Deshalb kann ich mit Materialien wie Pappe, Holzlatten, Farbe, Faden, Papier und Eisendraht experimentieren. Das ermöglicht mir, mit Schwerkraft und Perspektive zu spielen.

Die folgenden Zitate über meine Arbeit erklären sehr gut, was ich zu erreichen versuche.

In einem Interview mit Deconarch:
Zu der Zeit meines Studiums wollte ich Architekt werden und las viel über Architektur. Ich war fasziniert von Avantgarde-Architekten wie Zaha Hadid, Daniel Libeskind, UN Studio und Herzog & de Meuron. Diese Architekten, die Gebäude wie Skulpturen gebaut haben. Die Art und Weise, wie sie Raum schaffen, ist faszinierend. Darin liegt auch meine Faszination für dynamische Formen und Linien. Nach meinem Bachelor-Abschluss habe ich mir ein Atelier gemietet und seitdem bin ich süchtig nach der Freiheit eines Künstlers. Ich kann kompromisslos meine eigene Arbeit machen und das ist eine Freiheit, die ein Architekt nie hat. Also mache ich immer noch architekturbezogene Arbeiten. Räume. Aber jetzt mit der Freiheit in Größe, Material und Konstruktion.
(…)
Ich bin fasziniert von Architektur. Sie beeinflusst meine Arbeit in vielerlei Hinsicht. Architektonische Zeichnungen können mit meiner Arbeit in Verbindung gebracht werden und ich mag den konstruktiven Teil der Architektur. Wie Dinge konstruiert sind, wie eine Sache mit einer anderen zusammenhängt. Ich mag es, mit der Schwerkraft und der Konstruktion zu spielen, wie es Architekten tun. Mit der gebauten, konstruierten Welt um mich herum.
Link zum Interview

Architekt und Besitzer der PHK18-Galerie Peter Couwenbergh hat über meine Arbeit geschrieben:
Molenaars Arbeit ist geprägt von Andeutungen von Raum und Perspektive. Alles ist relativ. Die Schräge ist das grundlegende Element in seiner Arbeit und wird verwendet, um die Illusion von Tiefe zu erzeugen. Er versteht es, diese Verwirrung sowohl in seinen Objekten als auch in seinen Gemälden herbeizuführen. Sowohl seine Skulpturen als auch seine Gemälde zeigen eine Komposition aus Linien und Strukturen, in denen er auf die städtische und ländliche Umgebung reagiert, die er abstrahiert und verformt. Mit einfachen Materialien und Techniken - Holzlatten, Farbe und Leinwand - realisiert er ein Maximum an räumlicher Wirkung: Tiefe, Perspektive, Schichtung und Verformung.

 

LEBENSLAUF

Jeroen Molenaar

1979 geboren in Nunspeet, Niederlande
lebt und arbeitet in Zwolle, Niederlande

jeroenmolenaar.com

Ausbildung/Studium

1991-1995
- Mavo-d, RSG ’t Slingerbos, Harderwijk, Niederlande

1995-1996
- Havo 4, RSG ’t Slingerbos, Harderwijk, Niederlande

1996-2000
- CIBAP Zwolle, Zwolle, Niederlande

2000-2004
- CABK-ArtEZ University of the Arts, Architectural design, Kampen, Niederlande

Nominierungen

- Nominiert für Strabag Artaward International, Benelux, 2015
- Nominiert für Frans de Wit prijs, Niederlande, 2013
- Auswahl Young Art Biënnale Moskau, Russland 2012

Sammlungen

- Corporate collection Rabobank Noord Veluwe Nunspeet, Niederlande
- Corporate collection Waterschap Velt en Vecht, Niederlande
- Privatsammlungen in Deutschland, Großbritannien, Kuwait, der Schweiz, den USA und den Niederlande

Ausgewählte Ausstellungen

2021
- ART MATTERRS 3, Galerie Biesenbach, Köln (online)

2020
- Hoe = het nu 2020, Acec Apeldoorn/Kunstgemaal Bronkhorst, Niederlande

2019
- CW12, Zwolle, Niederlande

2018
- CW12, Zwolle, Niederlande

2017
- Artoverijssel Proof, HeArtGallery, Hengelo, Niederlande
- Margin-AM, HongKong, China
- Cityscapes Gallery, Amsterdam, Niederlande
- Art Overijssel, Stedelijk Museum Zwolle, Niederlande
- RHIZOOM BWHS 2.0, Cityscapes Gallery, Amsterdam, Niederlande

2016
- PHK18#Schaal, Galerie PHK18, Rotterdam, Niederlande
- Nylonfabrik, St. Niklaas, Belgien
- Blauwdruck De galerie, Zwolle, Niederlande
- PHK18#8, Galerie PHK18, Rotterdam, Niederlande
- Galerie Joghem / Sanquin, Amsterdam, Niederlande
- Museum Palthehuis, Oldenzaal, Niederlande
- Galerie Het Langhuis, Zwolle, Niederlande
- Rabobank Noord Veluwe, Nunspeet, Niederlande

2015
- ‘Summer in the city 2, Oh brave new world..’, Cityscapes Gallery, Amsterdam, Niederlande

2014
- Jeroen @ Chordify, Groningen, Niederlande
- Exhibition on tour, Global Village, Stichting White Cube
   -Fort bij Abcoude, Abcoude, Niederlande
   -Landshut
   -Brondby Strand, Dänemark
- Zomerexpo Licht, Gemeentemuseum Den Haag, Niederlande
- Summer in the City, Cityscapes Gallery, Amsterdam, Niederlande
- Bleekers Art Land, KiK, Kolderveen, Niederlande

2013
- ‘Talent en Tradition’ Dutch sculpture talent, Beelden in Leiden, Hooglandse Kerkgracht en Museum Boerhaave, Leiden, Niederlande
- ‘Stad in beeld, Beeld van de stad’, Stedelijk Museum Zwolle, Zwolle, Niederlande
- ‘Young and Talented of 2012’, ING Insurance, ING House, Amsterdam, Niederlande
- ‘Young and Talented of 2012’, ING Insurance, Delftse Poort, Rotterdam, Niederlande
- RAW ART FAIR 2013, Cityscape Gallery, Pakhuis Santos, Rotterdam, Niederlande

2012
- III MOSCOW INTERNATIONAL BIENNALE FOR YOUNG ART
   -MMOMA, Moscow Museum of Modern Art, Moskau
- ‘Building Blocks’, Horizonverticaal, Haarlem, Niederlande

2011
- LINES OF CONVERGENCE, Galerie Kulter, Amsterdam, Niederlande
- Reaction & Reflection, KCO (Kunst en Cultuur Overijssel), Zwolle, Niederlande

2010
- Licht, Dutch Design Hotel Artemis, Amsterdam, Niederlande
- Leve het licht, Kunstuitleen Voorburg, Voorburg, Niederlande

2009
- Galerie Duivelseiland, Amsterdam, Niederlande
- 10 jaar Geslaagd Ontwerp, Architectuurcentrum Twente, Hengelo, Niederlande

2007
- New Frontiers, ABC Architectuurcentrum, Haarlem, Niederlande
- City Fragments, NEST16, Nederlands Architectuur Instituut (NAi), Rotterdam, Niederlande
- Zwolse Press Photo, Centrum voor de Kunsten ‘De Muzerie’, Zwolle, Niederlande

2006
- Alhier Vertier, Cultuurwerkplaats R10, Zwolle, Niederlande
- XPO-XPO, Galerie Het Langhuis, Zwolle, Niederlande
- 2005
- R10 festival, Cultuurwerkplaats R10, Zwolle, Niederlande

2004
- R10 festival, Cultuurwerkplaats R10, Zwolle, Niederlande
- Geslaagd ontwerp, Architectuurcentrum Twente, Kunstvereniging Diepenheim, Niederlande
- Eindexamenexpositie, CABK, Kampen, Niederlande

 

ISABELLA CONVERTINO

Belt (aus der Serie to shoot the sun), 2018
Archival Pigment Print (Edition 2 von 10)
38,1 x 38,1 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Tag 2 unserer neuen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3, kuratiert via Open Call von unserer Jury Reclaim Kollektiv: Heute Abend freuen wir uns, den zweiten Namen von 15 ausgewählten Finalist*innen zu enthüllen und präsentieren die junge amerikanische Fotokünstlerin Isabella Convertino (*1998 in New York, lebt und arbeitet in Pennsylvania).

Bis zum 25. April stellen wir jeden Tag um 18h hier und auf Instagram eine(n) unserer Top 15-Künstler*innen vor. Am Montag, den 26. April um 18h, wird die Gewinnerin oder der Gewinner unseres dritten ART MATTERS-Online-Wettbewerbs bekannt gegeben und erhält eine Einladung zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln.

Über Isabella Convertino ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

[Meine Serie mit dem Titel] to shoot the sun ist eine Reflexion über Traumata und Erfahrungen mit männlichen Energien sowie eine Untersuchung der weißen Vorstädte. Ich bin daran interessiert, männliche Macht einzudämmen und zu untersuchen – ihr Wachstum und ihre Erosion zu beobachten, ihre Konstruktion und ihren Abstieg zu ergründen. In diesem Werk erschaffe ich vorstädtische Geografien, für ein Terrarium, in dem ich Gender-Vorstellungen inszenieren und dekonstruieren kann. Ausgebleichtes Licht und gleichförmige Landschaften halten die Subjekte in einer Unbeweglichkeit und Überbelichtung gefangen. Die Körper sind in einem Zustand des Wartens und der Zersetzung gefangen und werden von einem ätzenden Licht angestrahlt.

 

LEBENSLAUF

Isabella Convertino

1998 geboren in New York
lebt und arbeitet in Pennsylvania

isabellaconvertino.com

Studium

2022
- The New School, New York, NY – Certificate in Digital and Graphic Design

2020
- Wesleyan University, Middletown, CT – BA

Auszeichnungen & Residencies

2021
- Residency, Burren College of Art, Irland

2020
- High Honors, Wesleyan University
- Shortlist, Copenhagen Fotofestival, Dänemark
- Shortlist, Palm* Photo Prize, London

Gruppenausstellungen

2021
- ART MATTERS 3, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Field Notes, Samek Art Museum, Lewisburg, PA (bevorstehend)
- Context2021, Filter Photo, Chicago, IL
- SE Center Open, Southeast Center for Photography, Greenville, SC

2020
- Senior Show 2020Light Grey Art Lab (online)
- HOMEWORK, Wesleyan University (online)
- Senior Thesis Showcase, Ezra AND Cecile Zilkha Gallery, Middletown, CT (verschoben wegen COVID-19)
- Fault Line, South Gallery, Middletown, CT (verschoben wegen COVID-19)

2018
- Palm* Photo Prize, THEPRINTSPACE Gallery, London
- Private Document, Analogue Forever (online)

Sammlungen

- Modern Museum of Art Library, New York, NY

Veröffentlichungen

2021

- JRNL 8, Guest Editor Michael Famighetti, Fotofilmic
- Interview, Nowhere Diary
- Interview, In Frame 2020 75 by 75, Booooooom

2020
- Small Victories Book, Booooooom
- Photographer of the Week, Capricious
- Feature, Grandmama’s Print
- Feature, Booooooom
- Interview, i-D Italy
- Feature, PHROOM

2019
- #63 - Portraits of Life, GUP
- Feature, From Here On Out
- We Love, Paper Journal

Bücher

2018
- Pack 72, ROMAN NVMERALS

 

PATIA FA

Life on Earth, 2021
Acryl auf gefärbter Baumwolle
130 x 130 cm


Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich: Hier geht es zu unserem Online-Shop.
Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635


Wir freuen uns, heute Abend unsere neue Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 3 zu eröffnen und den französischen Maler Patia Fa (*1982 in Paris, lebt und arbeitet in Le Pradet, Frankreich) zu präsentieren und als ersten Künstler unserer Top 15 zu enthüllen.

Insgesamt 15 Finalist*innen hat unsere unabhängige Jury, das Reclaim Kollektiv, aus den Bewerbungen ausgewählt, die auf unseren Open Artist Call vom 14.-28. März eingegangen sind.

2 Wochen lang stellen wir täglich um 18h eine(n) dieser Künstler*innen hier und auf Instagram vor. Am Montag, 26. April um 18h wird die Gewinnerin oder der Gewinner unseres dritten ART MATTERS-Online-Wettbewerbs verkündet und erhält die Einladung zur Teilnahme an einer Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln.

Über Patia Fa ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Eine Komposition ist nie geplant, und Formen finden erst durch kreative Prozesse ihr vollständiges figuratives Potenzial. So wie wir Tierfiguren in Wolken sehen oder Zeichen in einer Markierung, glaube ich, dass einige der Künste in diesem gemeinsamen Bereich existieren müssen, in dem jeder, aus jeder Kultur, ein Interpret ist. Und dort arbeite ich, mit all den Geistern von Figuren und weltweiten Mustern, die irgendwie in unserem Geist lebendig bleiben.
Le Pradet, 15. März, 2021

 

LEBENSLAUF

Patia Fa

1982 geboren in Paris
lebt und arbeitet in Le Pradet, Frankreich

www.patiafa.com

Studium

2007
- DNSEP École des Beaux-Arts de Cergy

Ausgewählte Ausstellungen

2021
- ART MATTERS 3, Galerie Biesenbach, Köln (online)

(als Baptiste Gilloz)

2016
- Limited n’ Infinite, Heritage Space, Hanoï, Vietnam
-All about love, Tet Art, Hanoï, Vietnam

2014
- Casual Ghosts with Kaitlin Rees and Nha Thuyên, Manzi, Hanoï, Vietnam

2012
- Prix Jeunes Créateurs, Voyageurs Obstinés, Pontault-Combault, Frankreich

 

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ART MATTERS 2

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinnerin
Patrizia Kränzlein
(nahm an unserer Gruppenausstellung PoP - Painting on Paper im Herbst 2021 teil)

29.11. – 14.12.2020 ... mehr >


Um unsere neue virtuelle Gruppenausstellung ART MATTERS 2 zu kuratieren, haben wir per Open Call vom 8. bis 22.11. internationale bildende Künstler*innen gesucht. Nach unseren Vorgaben konnte jeweils 1 Kunstwerk mit einem Nettoverkaufspreis von bis zu 2.000,- € eingereicht werden. Aus den eingegangenen Bewerbungen wählten wir schließlich 15 aus.

Ab Sonntag, 29.11. stellten wir täglich um Punkt 18h jeweils eine(n) Finalist*in exklusiv hier auf galerie-biesenbach.de und unseren Instagram-/Facebook-Accounts mit dem eingereichten Werk vor. Abgerundet wurde die Präsentation unserer Top 15 durch "Honourable Mentions" in unseren täglichen Instagram-Stories, in denen wir die Arbeiten einer ausgewählten Anzahl von Künstlern würdigten, die den Final Cut knapp verpasst haben.

Am Montag, 14. Dezember um 18h wurde der oder die Gewinner*in unserer Ausschreibung verkündet und eingeladen, in 2021 an einer Ausstellung in unseren Galerieräumen in Köln teilzunehmen.

Wir laden Sie herzlich ein, unsere Gruppenausstellungen ART MATTERS regelmäßig auf unserer Webseite, Instagram und Facebook zu folgen.

Über unsere ART MATTERS-Reihe:
Wie schon im vergangenen April, als wir unseren ersten Open Artist Call veranstalteten, war uns bewusst, wie eklektisch auch diese zweite Online-Ausstellung ausfallen könnte. Doch genau in der Idee einer offenen Ausschreibung lag für uns der Reiz: Künstler*innen der unterschiedlichsten Richtungen aufzufordern, sich zu bewerben und ihre Arbeit einzureichen. Aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen haben wir eine Ausstellung kuratiert, die ein Spannungsfeld aber auch einen symbiotischen Dialog zwischen den einzelnen Kunstwerken aufzeigt. Eine Ausstellung, die zur Richtung und Philosophie der Galerie passt, aber auch Neues in unser Programm bringt.

Montag, 14. Dezember

Um unsere online Gruppenausstellung ART MATTERS 2 zu kuratieren, starteten wir am 8. November unseren zweiten Open Call mit dem Ziel, 15 neue Künstler*innen zu finden. Bis Montag Abend haben wir zwei Wochen lang täglich um 18h die Finalist*innen mit ihren eingereichten Arbeiten einzeln vorgestellt.

Am 14. Dezember verkündeten wir die Gewinnerin. Wir freuen uns, Patrizia Kränzlein (*1987 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Stuttgart) als die Gewinnerin unserer Ausschreibung einzuladen, im Sommer 2021 an einer thematischen Gruppenausstellung in unserer Galerie in Köln teilzunehmen. Ihre sensible Formsprache und Herangehensweise an das Medium Papier haben uns begeistert und bringen neue, interessante Aspekte in unser Galerieprogramm.

Für uns war es extrem schwierig, aus so vielen bemerkenswerten künstlerischen Positionen eine einzige herauszupicken. Deswegen hier ein herzliches Dankeschön an alle Künstler*innen, die ihre Arbeiten eingereicht haben. Es hat uns sehr viel Freude bereitet, diese tollen Künstler*innen zu entdecken oder besser kennenzulernen!

Um mehr über Patrizia Kränzlein und die Arbeiten der weiteren Finalist*innenin – der Reihe ihrer täglichen Präsentation nach: Birte Horn, Armin Mühsam, Laura Jane Scott, Tonneke Sengers, Viktoria Körösi, Sali Muller, Paul Corvers, Stuart Fineman, Katja Pál, Ute Krafft, Evelyn Snoek, Andrew Clausen, Alex De Bruycker & Yoella Razili – zu erfahren, scrollen Sie bitte nach unten oder schauen Sie sich unseren Instagram-Feed an.

Die präsentierten Werke sind käuflich zu erwerben – für weitere Informationen einfach eine E-Mail an art@galerie-biesenbach.com senden – und unser Viewing Room wird ab morgen 18h hier zum Besuch von ART MATTERS 2 zur Verfügung gestellt.

Unser nächster Art Matters Open Call findet Ende März/Anfang April 2021 statt – weitere Details hierzu demnächst!

 

PATRIZIA KRÄNZLEIN

o.T., 2020
Linolfarbe und Graphit auf Papier (auf Platte aufgezogen), 70 x 50 cm

880,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Patrizia Kränzlein ... mehr >


KÜNSTLER-STATEMENT

Patrizia Kränzleins Zeichnungen, eine Kombination aus Graphit und Linolfarbe auf Papier, sind meist auf Schwarz-, Weiß- und Grauwerte reduziert. Bei der Herstellung wird die Farbe mit einer Walze direkt auf das Papier aufgetragen, somit fungiert die Walze als Zeicheninstrument.

Die Arbeiten werden aus variablen geometrischen Grundformen entwickelt und segmental in die Bildfläche integriert. Sie zeigen Bildräume, die durch Linien, Flächen, Schattierungen und Tiefenräume konfiguriert werden. Dabei sucht die Künstlerin stets den Weg in die Tiefe, mit einem Anspruch nach dem Gültigen, hin zum Wesentlichen.

 

LEBENSLAUF

Patrizia Kränzlein

1987 geboren in Stuttgart
lebt und arbeitet in Stuttgart

Studium

2008-2017
- Studium Malerei und Glasgestaltung
- Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
2008-2015
- Studiengang Kunsterziehung
2015-2017
- Studiengang Bildende Kunst
2017
- Diplom Bildende Kunst

Auszeichnungen/Preise

2020
- Preis für junge Kunst 2019/2020, Galerie Kunsthöfle e.V., Bad Cannstatt
2016
- Preisträgerin des Young Art Award <33, Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich, Schweiz
2012
- Akademiepreis für Projektarbeit (Glas und Glück)

Ausstellungen (Auswahl)

2020
- ART MATTERS 2, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Zimmerecken, Museum Villa Flora, Winterthur, Schweiz
- Linie – Fläche – Raum: Harmonie mit Maß und Gesetz, Kunsthaus Fischer, Stuttgart
- Contemporary meets masters, Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich, Schweiz
- Raumgefüge, Kunstverein Ludwigsburg (EA)
- Preis für junge Kunst 2019/2020, Galerie Kunsthöfle e.V. Bad Cannstatt
2019
- Ereignis Freihandzeichnung 2019, Tapetenwerk, Leipzig (K)
- Raumkonfiguration, Galerie der Stiftung S BC pro-arte, Biberach (EA)
- Raumzeichnungen, Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich, Schweiz (EA)
- aufgeSCHLOSSen 2019, junge Kunst aus Baden-Württemberg, KISS-Untergröningen
- Donaueschinger Regionale 2019, Donauhallen, Donaueschingen (K)
2018
- Künstler für den Frieden, Mediathèque, Montbeliard, Frankreich
- Das kleine FormArt, Galerie Interart, Stuttgart
- Spot on 3D, Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich, Schweiz
2017
- Blick Fang 2017, Kunsthaus Kaufbeuren
- 2xK 2xT, Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich, Schweiz
- Schwarz auf Weiß, Galerie Kunsthöfle e.V., Stadtarchiv Stuttgart  (EA)
- Diplomausstellung, Projektraum AKKU, Stuttgart
- Raumkonfiguration, Galerie Wendelinskapelle, Marbach am Neckar (EA)
2016
- Preisträgerin des Young Art Award <33, Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich, Schweiz
- Thomas went to the market- a take away show., Kunstverein Geislingen (Steige)
- Neujahrsempfang 2016, Landratsamt Ludwigsburg
2015
- In Stein, auf Leinwand, auf Papier, Galerie Dorn, Stuttgart
- This moment is all there is, Kunstzentrum Karlskaserne, Ludwigsburg

EA: Einzelausstellung
K: Katalog

 

 

GRUPPENFOTO
TOP 15

 

 

KÜNSTLER/INNEN-AUSWAHL
1 neue(r) Künstler*in täglich 18h

YOELLA RAZILI

Small Blue, 2020
Acryl, Haushaltsfarbe, Holzkitt, gefundenes Holz, 17 x 22 x 4 cm

1.250,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Yoella Razili ... mehr >

Die letzte Künstler-/Kunstwerkspräsentation, bevor wir morgen, Montag, den 14. Dezember um 18h den/die Gewinner/in unseres Online-Wettbewerbs bekannt geben! Doch zunächst gilt unsere Aufmerksamkeit Yoella Razili (*1950 in Israel, lebt und arbeitet in Los Angeles), die heute unsere Top 15 vervollständigt, die wir im Laufe der letzten zwei Wochen vorgestellt haben. Lesen Sie mehr über die Künstlerin, deren Werk der nicht-gegenständlichen Kunst zuzuordnen ist und eine Reihe von Medien wie gefundene Materialien und Farbe umfasst, in ihrem folgenden Künstler-Statement und Lebenslauf.

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Meine Arbeit ist eine Summe der visuellen Erfahrung um mich herum. Ich werde von Architektur, Kunst und Design beeinflusst.

Auf meinem täglichen Spaziergang finde ich Materialien, die mich dazu inspirieren, neue Objekte zu gestalten und umzugestalten. Ich hebe einen alten Stuhl, einen Holzrahmen, Baureste, Pappe, Bodenplatten auf - alles, was eine Vorgeschichte hat. In meinem Atelier schaffe ich neue Strukturen, die die gefundenen Objekte mit neuen Formen und Farben völlig verändern. Dabei bleiben der Charakter und die Geschichte dieser Fundstücke erhalten.

Meine zugrundeliegende Orientierung entnehme ich der Erkenntnis und Wertschätzung der abstrakten Bewegungen, insbesondere des Minimalismus und der Arte Povera.

In meiner Arbeit versuche ich, ein Gleichgewicht der Kräfte zu erreichen. Ich strebe eine Auflösung der Spannung zwischen widersprüchlichen Oberflächen, Gewichten, Skalen und Farben an.

Mein Raum ist eine Erweiterung der vom Menschen geschaffenen architektonischen Strukturen. Es ist eine Landschaft, die um mich herum und in mir ist. Sie ist greifbar, vielleicht wiedererkennbar und bejahend, aber dennoch neu, rein und magisch.

 

LEBENSLAUF

Yoella Razili

1950 geboren in Israel born in Israel
lebt und arbeitet in Los Angeles lives and works in Los Angeles

Studium

1981
- M.F.A.  Painting and Drawing, Otis Art Institute, Los Angeles, CA
1978
- B.F.A.   Painting and Drawing, Otis Art Institute, Los Angeles, CA
1975
- Teaching Certificate in Painting, Oranim Art Institute, Haifa University, Israel

Einzelausstellungen

2017
- Materials and Methods, Gooding room, Brewery, LA Artcore, Los Angeles, CA
2014
- LA Artcore, Los Angeles, CA
2013
- Collection, Beverly Hills Center for PT, Beverly Hills, CA
2008
- LA Artcore, Los Angeles, CA
2005
- LA Artcore, Los Angeles, CA
2002
- LA Artcore Brewery, Los Angeles, CA
1999
- LA Artcore, Los Angeles, CA
1997
- The Art Bank, Los Angeles, CA
1996
- The Art Bank, Los Angeles, CA
1993
- Drawing, Insomnia Café, Sherman Oaks, CA
1983
- Recent Drawing, Center Gallery, California State University, Fullerton, CA

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2020
- ART MATTERS 2, online group exhibition, Galerie Biesenbach, Cologne, Germany
2018
- Color Affinities, Key Project Art Space, Long Island City, NY
- Maniac Episode 6, Urban Hive, Sacramento, CA
- Destill:  A survey of contemporary art, Track One, Nashville, TN
- Group show, Gray Contemporary, Houston, TX
- Introductions 2018, Trestle Gallery, Brooklyn, NY
- Abstract show, Paul Williams Gallery, Ontario, CA
- Que du Cercle, l'Espace de l'Art Concret, Mouans-Sartoux, France
- Black Box, postcards group exhibition, Boeckercontemporary, Heidelberg, Germany
2017
- Outer Limits, the Loft Gallery, San Pedro, CA
2015
- Process/Result, Grand Rapids, MI
- Biennale International d’art Non Objectif  #3, Pont De Claix,, France
2014
- In Collaboration, Yoella Razili and Scott Gordon, LA Artcore, Los Angeles, CA
- Art Installation by seven artists, Art Hotel Gran Paradiso, Sorrento, Italy
- Mail Art, Hang’Art Gallery, Grenoble, France
2013
- Art 70, Back to the Roots, Kfar Blum, Israel
2010
- Latitude 34-40, Art1307, Villa Di Donato, Naples, Italy
- Memory and Transformation, Hebrew Union College, Los Angeles, CA
2007
- Ca Open, Tag Gallery, Santa Monica, CA, 3rd prize, juried by Peter Frank
2005
- LA Artcore Preview 2005 Benefit Gala, Los Angeles, CA
2004
- Jeju Wind the Pacific, Jeju, Korea
- Urban Island, Los Angeles, CA
- Wallworks, Brewery, Los Angeles, CA
2002
- Flat Files, Post, Los Angeles, CA
2001
- The Wagner Show 2, Los Angeles, CA
- 100% Rag, Post, Los Angeles, CA
2000
- LA & Taejeon Exchange Exhibition, Taejeon, Korea
- Wall Space, Miller Durazo, Los Angeles, CA
1999
- Small Works, Thousand Oaks Art Gallery, Thousand Oaks, CA
1998
- The $99 Store, Miller Fine Art, Los Angeles, CA
1997
- 100 Dollar Show, Post, Los Angeles, CA
- The $99 Store, Miller Fine Art, Los Angeles, CA
1996
- 11th Annual Wallworks, The Brewery, Los Angeles, CA (2nd prize)
1995
- Blessings, John N Joe Gallery, Los Angeles, CA
- Totality, LA Artcore, Los Angeles, CA
- Art Bank Showcase, Art Bank, Los Angeles, CA
- U.N. 50th Birthday, Art Bank, Los Angeles, CA
- Jewels in the Heights, Gallery Eden, Rowland Heights, CA
1994
- Body Heat, the Café Gallery, Los Angeles, CA
- The 3rd Taejeon Triennial Exhibition, Taejeon, Korea
- Ark: A Spiritual Place, the Ark of Refuge Church, Los Angeles, CA
- Private Thoughts, Personal Places, the Café Gallery, Los Angles, C
- Intimate Images, Century Gallery, Sylmar, CA
1993
- Group Show, Hartog Fine Art Gallery, Los Angeles, CA
- Images-Inner Meaning, Installation One, Encino, CA
- The Body Eclectic, Installation One Gallery, Encino, CA
1985
- Thousand Oaks Art competition, Thousand Oaks, CA
- Second annual benefit exhibition, Los Angeles Valley College, N.H, CA
1983
- Miles above 19 return to Otis-Parsons, Otis-Parsons Gallery, LA, CA
1981
- Group show, Otis-Parsons Gallery, Los Angeles, CA
1980
- Two Israeli Artists, Otis-Parsons gallery, Los Angeles, CA

Anerkennungen und Auszeichnungen

- 3rd Prize California Open Exhibition
- 2nd Prize 11th Annual Wallworks
- Hans Thordis Burkhardt Award
- Elsie DeWolfe Scholarship Award
- Otis-Parsons Graduate Assistantship
- Otis-Parsons Scholarship
- Recognition from the Art Committee of Kibbutzim Movement

Veröffentlichungen Publications

- Biennale International d’art Non Objectif #3 catalog (2015)
- Laartcore.org  Webzine (2014)
- Yoella Razili LA Artcore catalog (2014)
- Latitude 34-40 exhibit, Naples, Italy catalog (2010)
- Latitude 34-40 exhibit opens in Naples, Napoli Unplugged (2010)
- Artseen/Aid Research catalog, (2008)
- Yoella Razili , LA Artcore, catalog (2005)
- Preview, Artweek, (2005)
- Jeju Symptom of Drawing, Catalog (2004)
- Taejeon Exchange Exhibition, Catalog (2000)
- Review-Yoella Razili/ Mathew Thomas at LA Artcore,  Monthly Journal LA
- Artcore(8.1.99)
- The 3rd Taejeon Triennial Exhibition, Catalog (1994)
- Up close and personal, L.A. Times (2.18.94)
- Expressive exhibition, Yediot America (10.6.93)
- Contradiction, L.A. Hebrew Weekly (9.29.93)
- Miles Above: 19 return to Otis, Catalog (1983)
- People; to be a famous artist, Kol Israel (3.10.83)
- Master of Fine Art, Otis Art institute, Catalog (1981)
- Two Israeli artists, The Beverly Hills Courier (7.11.80)

 

ALEX DE BRUYCKER

No title, composition forest green, 2020
Acryl auf Chiffon, 70 x 60 cm

2.000,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Alex De Bruycker ... mehr >

Samstag, 12. Dezember: Vorletzter Post im Rahmen unserer virtuellen Gruppenausstellung ART MATTERS 2, bevor wir am Montagabend den Gewinner unserer Ausschreibung verkünden. Bereits im April – infolge unseres ersten Open Calls – war Alex De Bruycker (*1968 in Belgien, lebt und arbeitet in Maarkedal, Belgien) mit seinem eingereichten Werk in den ART MATTERS Top 15 vertreten gewesen. Und auch heute freuen wir uns, ihn als Nummer 14 – ohne wertende Reihenfolge – von 15 Finalisten vorzustellen. Lesen Sie mehr über De Bruycker und seine abstrakte Malerei, für die er Materialien unterschiedlicher Opazität und Transluzenz verwendet, in seinem folgenden Künstler-Statement und Lebenslauf.

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Aus dem Drang heraus, seinen Fotografien eine zusätzliche Dimension zu verleihen, begann Alex De Bruycker Ende 2017 mit ersten Experimenten, sie zu übermalen – nicht durch den Einsatz digitaler Techniken, sondern mit Acrylfarbe. Durch das Auftragen von physischen Schichten, bei denen er durch die sorgfältige Auswahl der Materialien unterschiedliche Grade der Opazität und Transluzenz steuert, schafft der Künstler einen "Schleier", der Bereiche des jeweiligen Bildes maskiert und enthüllt. De Bruycker spannt und malt feine Taftbahnen über einen teilweise sichtbaren Holzrahmen-'Korpus' und schafft damit eine erweiterte Dimension in seinem Werk, die sich zwischen Malerei und Skulptur manifestiert.

In seinen frühen Arbeiten, wie z.B. 'Dominant Gelb', ist De Bruyckers Liebe zur minimalistischen Architektur und Komposition deutlich zu erkennen, inspiriert von Claudio Silvestrin und Richard Serra. Er setzt fortgeschrittene technische Fertigkeiten ein, um reduzierte formale Kompositionen zu schaffen, indem er dünne Schichten von Acrylfarbe auf die zarten, gespannten Oberflächen seiner Werke aufträgt und sorgfältig Farbkombinationen entwickelt, um Tiefe und kompositorischen Raum zu suggerieren. Jüngste Experimente mit anderen Medien wie Holzkohle, Sprühfarbe und Sumi-Tinte lassen vermuten, dass De Bruycker in seinen fortlaufenden Erkundungen der sinnlichen und illusionären Möglichkeiten der Malerei das Potenzial hat, multiple Betrachtungsempfindungen hervorzurufen.

 

LEBENSLAUF

Alex De Bruycker

1968 geboren in Gent 1968 in Ghent,
lebt und arbeitet in Maarkedal, Belgien lives and works in Maarkedal, Belgium

Studium

1986-1990
- Master in textiles

Ausgewählte Ausstellungen

2020
- ART MATTERS 2, virtual group show @ Galerie Biesenbach, Cologne(D)
29/11/2020 till 13/12/2020

- Solo @ studio AM Designs, Antwerpen(B)
27/05/2020 till 12/09/2020

- Art Matters, virtual group show @ Galerie Biesenbach, Cologne(D)
12/04/2020 till 26/04/2020

- Geen titel/No title, group show @ Ruimte P60, Assen(NL)
01/03/2020 till 23/03/2020

2019
- Relikwie, duo show with Peggy Wauters @ Galerie Van Caelenberg, Aalst(B)
10/01/2019 till 16/03/2019

2018
- Intimacy, group show @ S&H De Buck, Gent(B)
07/12/2018 till 30/12/2018

- Metamorphose, solo show paintings @ Backtodesign, Knokke (B)
31/03/2018 till 20/07/2018

2017
- Summer expo 'Black to the future' @ C-Mine, Genk (B)
16/06/2017 till 03/09/2017

- Märchenwald @ CC Elckerlyc, Antwerp (B)
06/02/17

2016
- Sentimos - Portretten en landschappen @ Galerie S&H De Buck, Gent (B)
02/09/16 till 09/10/2016

- Exposition @ Nape Arsenale in Venice
19/03 till 02/04

2015
- Stories of Identity @ Galerie S&H De Buck, Gent (B)
12/06/2015 till 30/08/2015

- Beyond architecture’ with Wim Carrein paintings @ De Directeurswoning, Roeselare (B)
06/06 till 28/06

- Momentum’ with Virginie Besengez Ceramist @ Galerie S&H De Buck, Gent (B)
15/05 till 21/06

2014
- Architectuur anders belicht’ – ‘Architecture enlightened’ @ Galerie S&H De Buck, Gent (B)
01/10/2014 – 05/11/2014

Messen

2019
- BAD, Gent(B) 10/10/2019 till 13/10/2019

Editorial

- THE ART COUCH
'Transparante blik of nieuwe ruimtelijkheid'
Release date : 11/08/2019

- THE ART COUCH
'Intimiteit voor even ontsluierd'
Release date : 23/12/2018

- OFTHELANDANDUS
Interview about the series 'The geese are gone'
Release date : May 2017

- NEWDAWNPAPER
Portfolio review 'The geese are gone'
Release date : March 2017

- SABATO MAGAZINE
Onthuld : de Belg achter design- en kunstcollectie die in Parijs onder de hamer gaat.
ISSUE 11.02.2017

- STUDIO MAGAZINE
BEYOND ARCHITECTURE
ISSUE 09
Release date : January 2016
ISSN 2240-4767

 

ANDREW CLAUSEN

Pavilion, 2020
gegossener Beton auf harzgebundener Leinwand, 40,5 x 30,5 x 2,5 cm

1.800,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Andrew Clausen ... mehr >

Schritt für Schritt nähern wir uns unserem Finale am Montag: Jeden Tag um 18 Uhr fügen wir – ohne wertende Reihenfolge – unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 2 ein weiteres Kunstwerk hinzu. Heute freuen wir uns, Künstler Nummer 13 von 15 Finalisten vorzustellen, Andrew Clausen (*1977 in den USA, lebt und arbeitet in Arnheim, Niederlande). Lesen Sie mehr über den abstrakten Künstler und seine Werke aus Gussbeton, die den Einfallsreichtum zeitgenössischer Konstruktions- und Ingenieurtechniken nutzen, in seinem folgenden Künstler-Statement und Lebenslauf.

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Meine aktuellen Arbeiten nutzen den Einfallsreichtum zeitgenössischer Konstruktions- und Ingenieurtechniken, um filigrane Werke zu schaffen, die eine Atmosphäre der Stille und materiellen Ehrlichkeit ausstrahlen. Gegossener Beton dient als Matrix für Kompositionen, die Leinwand, Harze, Graphit und 3D-gedruckte Polymere enthalten. Mein Prozess beginnt im Bereich der zweidimensionalen grafischen Arbeit und wird durch die digitale Herstellung in subtile Reliefs und Silhouetten umgewandelt, die durch den Gießprozess auf der Betonoberfläche widergespiegelt werden. Die Alchemie des aushärtenden Betons spielt ebenfalls eine wichtige Rolle - im Gegensatz zur Vorhersehbarkeit und Präzision der Schalung ist es eine organische Transformation, die die Arbeit für den Zufall und das Unerwartete öffnet. Meine visuelle Sprache schöpft aus den geometrischen Formen, die man in industriellen Umgebungen, Maschinen und in der Architektur findet.

"Für mich ist jede Arbeit eine technische Herausforderung und eine Kombination aus High und Low-Tech. Materialien auf die eigene ästhetische Vision abzustimmen, ist für mich das Handwerk des Künstlers."

 

LEBENSLAUF

Andrew Clausen

geboren 1977 in den USA
lebt und arbeitet in Arnheim

Andrew Clausen (U.S.A., 1977) begann seine künstlerische Ausbildung in den kooperativen Ateliers von Art City in Südkalifornien. Von dort aus reiste er nach Italien, wo er 13 Jahre lang an der Seite von Meisterhandwerkern arbeitete und sein Handwerk zu einer abgestimmten Kombination aus konzeptionellen Ideen und raffiniertem Materialeinsatz entwickelte. Gegossener Beton, Metalle und zusammengesetzte Polymere sind seine primären Medien, die er verwendet, um Werke zu formen, die von minimalistischen, zum Nachdenken anregenden Objekten bis hin zu einnehmenden Fabriken reichen. Er lebt und arbeitet derzeit in der Stadt Arnheim, Niederlande.

Ausbildung

- Art City Sculpture Studios – Ventura, California
apprenticeship 1996-1999

- Ventura City College – Ventura, California
life drawing 1997-1998

- UC Santa Cruz – Santa Cruz, California
life drawing 1998

- Bela Bacsi studio – Santa Barbara, California
apprenticeship 1997-1998

- Centro d'arte Verrochio – Casole d'Elsa, Italy
studio artisan 1999-2000

- Studio SEM – Pietrasanta, Italy
studio artisan 2000-2004

- Studio ARKAD – Seravezza, Italy
studio artisan 2002-2005

Ausgewählte Ausstellungen

- ART MATTERS 2, online group exhibition
Galerie Biesenbach – Cologne, Germany
29/11/2020 – 23/12/2020

- Configurate, group exhibition
& Gallery – Edinburgh, United Kingdom
01/08/2020 – 02/09/2020

- REFLESSI, group exhibition
Galleria della Fondazione ARKAD – Servezza, Italy
08/07/2017 – 10/09/2017

- NOX, group exhibition
Gallery OODE – Amsterdam, Netherlands
26/11/2016 – 26/01/2017

- This Art Fair, group exhibition
Beurs van Berlage – Amsterdam, Netherlands
30/12/2015 – 03/01/2016

- Surface Tension, group exhibition
Singular Art – Den Bosch, Netherlands
06/06/2015 – 05/07/2015

- 24H West: Culture by Artists, group exhibition
Gallery LOKAALWV15 – Amsterdam, Netherlands
06/09/2015 – 21/03/2015

- Art in Redlight, 10th edition, group exhibition
Beurs van Berlage – Amsterdam, Netherlands
27/12/2014 – 30/12/2014

- 30 years TORCH, group exhibition
TORCH Gallery – Amsterdam, Netherlands
06/09/2014 – 11/10/2014

- Summer at TORCH, group exhibition
TORCH Gallery – Amsterdam, Netherlands
20/07/2013 – 17/08/2013

- RAW Expo, group exhibition
Felix hangar – Rotterdam, Netherlands
8/2/2012 – 4/3/2012

- Artspot Amsterdam, group exhibition
represented by Gallery 9 – Amsterdam, Netherlands
11/5/2011 – 15/5/2011

- Seravezza Steel, solo exhibition
Gallery 9 – Amsterdam, Netherlands
5/6/2010 – 3/7/2010

 

PATRIZIA KRÄNZLEIN

o.T., 2020
Linolfarbe und Graphit auf Papier (auf Platte aufgezogen), 70 x 50 cm

880,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Patrizia Kränzlein ... mehr >

Schritt für Schritt nähern wir uns unserem Finale am kommenden Montag: Täglich um 18h fügen wir – ohne wertende Reihenfolge – unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 2 eine weiteres Kunstwerk hinzu. Heute freuen wir uns, Künstlerin Nummer 12 von insgesamt 15 Finalist*innen vorzustellen, Patrizia Kränzlein (*1987 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Stuttgart). Lesen Sie mehr über die abstrakt arbeitende Künstlerin und ihre Arbeiten, die aus variablen geometrischen Grundformen entwickelt und segmental in die Bildfläche integriert werden, in ihrem nachfolgenden Künstler-Statement und Lebenslauf.

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Patrizia Kränzleins Zeichnungen, eine Kombination aus Graphit und Linolfarbe auf Papier, sind meist auf Schwarz-, Weiß- und Grauwerte reduziert. Bei der Herstellung wird die Farbe mit einer Walze direkt auf das Papier aufgetragen, somit fungiert die Walze als Zeicheninstrument.

Die Arbeiten werden aus variablen geometrischen Grundformen entwickelt und segmental in die Bildfläche integriert. Sie zeigen Bildräume, die durch Linien, Flächen, Schattierungen und Tiefenräume konfiguriert werden. Dabei sucht die Künstlerin stets den Weg in die Tiefe, mit einem Anspruch nach dem Gültigen, hin zum Wesentlichen.

 

LEBENSLAUF

Patrizia Kränzlein

1987 geboren in Stuttgart
lebt und arbeitet in Stuttgart

Studium

2008-2017
- Studium Malerei und Glasgestaltung
- Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
2008-2015
- Studiengang Kunsterziehung
2015-2017
- Studiengang Bildende Kunst
2017
- Diplom Bildende Kunst

Auszeichnungen/Preise

2020
- Preis für junge Kunst 2019/2020, Galerie Kunsthöfle e.V., Bad Cannstatt
2016
- Preisträgerin des Young Art Award <33, Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich, Schweiz
2012
- Akademiepreis für Projektarbeit (Glas und Glück)

Ausstellungen (Auswahl)

2020
- ART MATTERS 2, Galerie Biesenbach, Köln (online)
- Zimmerecken, Museum Villa Flora, Winterthur, Schweiz
- Linie – Fläche – Raum: Harmonie mit Maß und Gesetz, Kunsthaus Fischer, Stuttgart
- Contemporary meets masters, Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich, Schweiz
- Raumgefüge, Kunstverein Ludwigsburg (EA)
- Preis für junge Kunst 2019/2020, Galerie Kunsthöfle e.V. Bad Cannstatt
2019
- Ereignis Freihandzeichnung 2019, Tapetenwerk, Leipzig (K)
- Raumkonfiguration, Galerie der Stiftung S BC pro-arte, Biberach (EA)
- Raumzeichnungen, Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich, Schweiz (EA)
- aufgeSCHLOSSen 2019, junge Kunst aus Baden-Württemberg, KISS-Untergröningen
- Donaueschinger Regionale 2019, Donauhallen, Donaueschingen (K)
2018
- Künstler für den Frieden, Mediathèque, Montbeliard, Frankreich
- Das kleine FormArt, Galerie Interart, Stuttgart
- Spot on 3D, Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich, Schweiz
2017
- Blick Fang 2017, Kunsthaus Kaufbeuren
- 2xK 2xT, Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich, Schweiz
- Schwarz auf Weiß, Galerie Kunsthöfle e.V., Stadtarchiv Stuttgart  (EA)
- Diplomausstellung, Projektraum AKKU, Stuttgart
- Raumkonfiguration, Galerie Wendelinskapelle, Marbach am Neckar (EA)
2016
- Preisträgerin des Young Art Award <33, Galerie Art Forum Ute Barth, Zürich, Schweiz
- Thomas went to the market- a take away show., Kunstverein Geislingen (Steige)
- Neujahrsempfang 2016, Landratsamt Ludwigsburg
2015
- In Stein, auf Leinwand, auf Papier, Galerie Dorn, Stuttgart
- This moment is all there is, Kunstzentrum Karlskaserne, Ludwigsburg

EA: Einzelausstellung
K: Katalog

 

EVELYN SNOEK

All_black#1, 2020
Acryl, Gips, Farbmedium und Lack auf Leinwand, 17,5 x 12 x 5,8 cm

650,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Evelyn Snoek ... mehr >

Täglich um 18h fügen wir unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 2 eine weiteres Kunstwerk hinzu. Heute freuen wir uns, Künstlerin Nummer 11 von insgesamt 15 Finalist*innen vorzustellen: Evelyn Snoek (lebt und arbeitet in Den Haag). Lesen Sie mehr über die abstrakt arbeitende Künstlerin und ihre Werke, angesiedelt zwischen Malerei und Skulptur, in ihrem nachfolgenden Künstler-Statement und Lebenslauf.

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Evelyn Snoek ist eine Malerin, die vor allem für ihre farbenfrohen Farbskulpturen bekannt ist. Der Aufbau eines Bildes durch Wiederholung, das Arbeiten in Serien, Schichtung und die Anwendung von Ordnungsprinzipien, das Denken in Textur und Struktur und das Arbeiten mit Stapeleffekten unterstreichen, dass Distanz erst dann wirklich verschwindet, wenn etwas greifbar gemacht wird. Was man sieht, sind Schichten aus Zeit, Raum, Fluidität und Farbe. Denn alle künstlerischen Ausdrucksformen, die Ideen greifbar machen, beseitigen die Distanz zwischen Betrachter und Kunstwerk. Jene Erfahrung der Vereinigung, durch die wir buchstäblich berührt werden können.
Die Kunst von Evelyn Snoek hat nach Jahren der Erfahrung und harter Arbeit eine Apotheose erreicht. Die Suche nach dem Wesen der Malerei führte sie über viele Jahre in vielen Stilen von großformatigen Werken und Serien mit Assoziationen aus Landschaft und chemischen Prozessen – wegen der Faszination für die Alchemie und die physikalischen Eigenschaften der Farbe arbeitete sie in Ölfarbe und als Grafikerin und fertigte Radierungen an – bis zur Zerstörung und Zerschneidung der Leinwände, um nach einer neuen Definition von Raum und Zeit zu suchen. Die intensive Art zu malen und die Suche nach Sinn und Inhalt wandelten sich mit der Zeit zur Suche nach der Malerei selbst. Das Medium ist die Botschaft.
Das Ausgießen von Farbe war schon immer eine Konstante, und wegen der Farbe, die auf dem Boden verloren ging, begann sie, Plastikbehälter zu verwenden, in denen sie die flüssige, inzwischen Acrylfarbe, auffing. Auch das Recycling von Materialien wurde zum Thema. Und wegen der Formen und Gestalten aus den Plastikbehältern, die an sich schon skulptural waren, begann sie, sie als Form zu verwenden. Als Replik für die Herstellung eines skulpturalen Farbwerks. Die Werke wurden auch minimalistischer und konzentrierten sich in Form und Gestalt.
Das Hauptaugenmerk in ihrem Werk lag aber immer schon auf der Farbe selbst als Trägerin von Bedeutung und Inhalt. Farbe, mit oder ohne alle Arten von Zusätzen, kann alle Arten von Empfindungen und ästhetischen Erscheinungen hervorrufen. Auch in diesem Sinne ist Schwarz als Farbe von besonderer Bedeutung. Farbe als realer Teil eines physikalischen Universums. Schwarz ist faszinierend, es ist unendlich und revolutionär.

 

LEBENSLAUF

Evelyn Snoek

geboren in den Den Haag born in Den Haag, The Netherlands
lebt und arbeitet in Den Haag lives and works in Den Haag, The Netherlands

Studium

1989-1993
- Royal Academy of Art, The Hague (diploma)
1983-1984
- Academy of Visual Arts, Arnhem

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2021
- "ART MATTERS 2", Galerie Biesenbach, Cologne, Germany (online)
- "Orbit", Poimena Gallery, Australia
2020
- 1 ½ m Expo, Pulchri Studio, The Hague (NL)
- Duo exhibition TZT043 with Jan Hendriks, Bos Fine Art, The Hague
- Sneak preview duo exhibition, Bos Fine Art, The Hague
2019
- "Industrial Panorama", Gatakers Artspace Maryborough, Australia
- "Cross Gallery 3rd Year Anniversary", Cross Gallery, Bundaberg, Australia
- "Black Box (es)", La 'S' Grand Atelier, Vielsalm Belgium
2018
- “The new etching, mining for images”, Graphic workshop / HOOGTIJ (Haagse Rondgang), The Hague
- “3 meters LOOF”, Gallery LOOF, Jubbega, Friesland (NL)
- “Black Box” (Traveling Exhibition), Künstlerhaus Saar, Saarbrücken, Germany
2017
- “Black Box” (Traveling Exhibition), curated by Boecker Contemporary, Faux Mouvement Center d'Art Contemporain, Metz, France
2016
- "MITTLERWEILE", tête, Berlin (DE), curated by Hans Könings 2014: "THE HAGUE MEETING - BEGEGNUNG LEIPZIG", 10 artists from The Hague exhibit in Tapetenwerk, Leipzig (DE), curated by Pim Voorneman
2012
- "The Evolution of Arts", Pulchri Studio, The Hague
2011
- "Creating the void" with Charl van Ark, Koen Delaere, Stefan Gritsch, Rik van Hazendonk, Aart Houtman, Willy de Sauter, Reinoud van Vught and Rob van de Werdt, Pulchri Studio, The Hague
2010
- Exhibition "Along the boundaries of abstraction", with public conversation conducted by Felix Villanueva in Haagse Kunstkring
2009
- Exhibition "The choice of ...", Haagse Kunstkring
- Private collection, Heusden a / d Maas
2008
- "On the way to TEFAF", Private Collection, Maastricht with Bram Bogart, Lucebert, Marc Mulders, Arnulf Rainer, Carel Visser and others.
2007
- Private collection, Heusden a / d Maas, "Private collection II Preview 2008" with Niklas Anderberg, Anutosh, Han Klinkhamer, Reinoud van Vught and others.
2006
- Gorinchem, Exhibition space De Pastorie, "Anniversary exhibition with 10 artists" Gorinchem, Exhibition space De Pastorie, "Anniversary exhibition with 10 artists" with Niklas Anderberg, Pontus Carle, Ton Kraayeveld, Sjef Henderickx, Marja de Raadt, Klaus Zilla and others.
2001
- South Holland Graphics Manifestation, Grote Kerk, The Hague
2000
- KunstRai, Amsterdam
- Akzo / Nobel, Arnhem (d)
1995
- ART & IMAGE, Grote Kerk, The Hague
- "Haagse Salon", Atrium, The Hague
1994
- "By invitation", Haagse Kunstkring
1993
- "Debut", Pulchri Studio, The Hague

Ausgewählte Einzelausstellungen

2000
- Shell, Rijswijk
1998
- Gallery De Ooievaar (The Hague Tour), The Hague
1996
- Grafiekwinkel Inkt, The Hague
1993
- Exhibition The Hague Boys Grafiekprijs, Grafiekwinkel Inkt, The Hague

Auftragsarbeiten

- Royal Netherlands Art Collection 2002-2003

Auszeichnungen / Preise / Stipendien

2001
- Production scheme, Stroom hcbk, Municipality of The Hague
2000
- Production scheme, Stroom hcbk, Municipality of The Hague
1998
- Production scheme, Stroom hcbk, Municipality of The Hague
1996
- Incentive Grant, A.O.P. Stroom hcbk, municipality of The Hague
1994
- Incentive Grant, A.O.P. Stroom hcbk, municipality of The Hague
1993
- Javanese Boys Graphic Prize (nomination)
- Contribution Graduation Exhibition KABK, Karel Klinkenberg Fund

Ausgewählte Privatsammlungen

2020
Kuwait
Wassenaar (NL)
Germany
Utrecht (NL)
2019
Sweden
2018
The Hague (NL)
2010
Delft
2009
Amsterdam
1997
The Hague

Ausgewählte Öffentliche Sammlungen

2018
- EM Gallery, Kollum (NL)
2012
- House of Representatives, The Hague
2007
- Company collection, Gorinchem
- Collection Château de la Resle, Montigny la Resle, France
2002
- Royal Netherlands Art Collection, Commission
2000
- SHELL Technology Exploration and Production
1996
- Ministry of Foreign Affairs, The Hague

Veröffentlichungen / Presse

2018
- RUW # 2 "Serendipity" artist magazine
- RUW # 1 "Unbekannterweise" artist magazine
2014
- THE HAGUE MEETING - BEGEGNUNG LEIPZIG, special artist edition
2011
- Creating the void, special edition accompanying exhibition, Pulchri Studio, The Hague
2003
- Expo De Raadt, Anderberg and guests, Article Piet Augustijn, Gorcumse Courant
2002
- Royal Netherlands Art Collection 2002-2003, Catalog
2000
- Can you see the artist? SHELL Technology Exploration and Production, Trade Journal

 

UTE KRAFFT

Ein zu Ruß zerfallenes Ego, 2020
Acryl auf Leinwand, 100 x 70 cm

1.200,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Ute Krafft ... mehr >

Bereits im April war Ute Krafft (*1963 in Hermannstadt, Rumänien, lebt und arbeitet in Köln) in unserer ersten virtuellen Ausstellung ART MATTERS vertreten. Und auch heute Abend freuen wir uns, ihr für unseren Open Call eingereichtes Werk im Rahmen unserer Top 15 zu präsentieren. Lesen Sie mehr über die Künstlerin, die 10. unserer 15 ART MATTERS 2-Finalist*innen, und ihre figurative Malerei voller Geheimnisse und Drama im nachfolgenden Statement und Lebenslauf.

 

STATEMENT

Geheimnisvolle Szenen, verdeckte Körper, fragmentarische Einblicke: Ute Kraffts figurative Bildwelten entziehen sich einer eindeutigen Zuschreibung. Sie legen Fährten und hinterlassen ein vages Gefühl des Unbehagens.

Die Arbeiten eröffnen Gegenwarts-Welten, deren Protagonisten uns darum vertraut scheinen. Die Szenen wirken wie aus dem Leben gegriffen: Sie suggerieren dem Betrachter, heimlicher Augenzeuge eines flüchtigen Moments zu werden. Ute Kraffts Gemälde offenbaren das Drama, welches unter der Oberfläche lauert. Die Ereignisse werden in ein scharfes theatralisches Licht gestellt und zeigen Frustration, Obsession, Schmerz, Schuld, Angst oder Unfähigkeit.

Für die in Siebenbürgen geborene Künstlerin sind menschliche Interaktionen – bildlich gesprochen – ein komplexes Ballett der Gefühle. Ihr Augenmerk gilt der Ergründung unserer Eigentümlichkeiten, unserer Beziehungen zueinander: Ihre Gemälde spiegeln psychologische Dramen. Der Betrachter wird in das oft rätselhafte Geschehen hineingezogen und dabei von einem mulmigen Gefühl befallen.

Das Herzstück in Ute Kraffts Malerei sind die Menschen: Ob verloren wirkend, in ihrer eigenen Gedankenwelt versunken, versuchen sie stets, durch ihr Schweigen unsere Aufmerksamkeit zu erlangen.

 

LEBENSLAUF

Ute Krafft

1963 geboren in Hermannstadt, Rumänien
lebt und arbeitet in Köln

Studium

- Absolventin der Werkschule für Malerei Bildhauerei am Ubierring unter Professor der Malerei Karl Marx und Professor der Bildhauerei Karl Burgeff

Ausgewählte Ausstellungen

- Online-Ausstellung “ART MATTERS 2“ Galerie Biesenbach, Köln
- Galerie ,am Niel‘ „Schaumstoffarbeiten“
- Galerie 68/elf „Schaumstoffarbeiten“
- WDR Köln Bocklemünd „Hurra Deutschland“
- Historisches Museum Gotha „Hurra Deutschland“
- Puppenmuseum Hahnau „Hurra Deutschland“
- Haus Der Geschichte Bonn „Karikaturenausstellung“
- Haus der Geschichte Bonn „Very British“
- Online-Ausstellung “Art Matters“ Galerie Biesenbach, Köln
- White Cube Online „Virus Diary“
- Kulturkirche Ost „Frauen-Power“
- Berlin „48 Stunden“ Prachtsaal
- Installation Skulpturenausstellung „Von Händen und Menschen 1“
- Installation Skulpturenausstellung „Von Händen und Menschen 2“
- Open Space Lindenstrasse 34 „Verhüllungen und Aussichten“

Projekte

2007-2019
- freiberufliche Tätigkeit in den Bereichen Puppenbau, Maskottchen, Handabformungen, Körperabformungen, Totenmasken
2003-2007
- Entwurf und Herstellung des Maskottchens „Pille“ der WM 2006 für die FIFA
- Assistenz und Betreuung des WM 2006 Maskottchens „Goleo“ und „Pille“ für die FIFA
1986-2001
- Hurra Deutschland TV Sendeformat

Workshops

- Puppenspiel Workshop von Robert Tygner
- Warmschaum Workshop von Sherman Lab.
- Maskenbau Workshop von Keppler/ Kryolan
- Studium von 3D Computerprogramm 3DStudiomax
- Studium vom 3D Computerprogramm Maya inl. Skannertechnik mit Microscribe
- StudiumTrickfilm Animation an der Filmakademie Köln

 

KATJA PÁL

GZZRT-227, 2020
Acryl, Leinwand, Holz, 68 x 66 cm

1.200,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Katja Pál ... mehr >

Täglich um 18h fügen wir unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 2 eine weiteres Kunstwerk hinzu. Heute freuen wir uns, Künstlerin Nummer 9 von insgesamt 15 Finalist*innen vorzustellen: Katja Pál (*1979 in Murska Sobota, Slowenien, lebt und arbeitet in Budapest, Ungarn). Lesen Sie mehr über die abstrakt-minimalistische Malerin und ihre Werke, die sie aus den grundlegendsten visuellen Elementen aufbaut: Fläche/Form, Farbe und Linie, in ihrem nachfolgenden Künstler-Statement und Lebenslauf.

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Meine Praxis ist eher introvertiert, konzentriert sich auf die konkrete, physische Realität des verwendeten Mediums, d.h. der Malerei. Obwohl Konstruktivität und Verspieltheit wesentliche Bestandteile meines Schaffens sind, lässt sich das Thema meiner neueren Arbeiten am besten innerhalb der Fragestellung verstehen: „Was passiert, wenn wir ein Gemälde betrachten?" und damit die Vitalität der Beziehung zwischen einem Gemälde und seinem Betrachter zu erforschen, wobei Manipulationsmöglichkeiten von großer Bedeutung sind.

Ich baue das Gemälde aus den grundlegendsten visuellen Elementen auf: (ebene) Fläche/Form, Farbe und eine Linie. Ich versuche, diese so zusammenzusetzen, dass die Werke, indem ich das Konzept der Perspektive und die Möglichkeiten einer geformten Leinwand in Frage stelle, mit der Illusion der Tiefe spielen, in der Hoffnung, den Betrachter „zu verwirren“.

All dies unter Beibehaltung oder gar Betonung der Objektivität des einzelnen Gemäldes. Das Bild existiert nicht nur innerhalb seines Rahmens, sondern ist Teil des physischen Raumes, dessen wesentlicher Bestandteil auch der Betrachter ist. Mit anderen Worten, ich strebe danach, dass der Betrachter sich selbst über die Kontemplation wahrnimmt, um eine „intime" Verbindung mit dem betrachteten Objekt herzustellen. Die lineare Zeichnung setzt sich oft an den Seiten der Leinwand fort und ist ein zusätzlicher Auslöser, der den Betrachter dazu auffordert, aktiv zu sein, während er die „Szene" beobachtet, da sich das Bild mit unserem Fokus und/oder Standpunkt verändert.

Der Begriff des Konstruierens und die damit einhergehende Heimwerker-Mentalität gehören zu meinem Alltag, seit ich mich erinnern kann. Das ist kaum eine Überraschung, wenn man bedenkt, dass ich eigentlich in einer Schreinerei aufgewachsen bin. Unter der Aufsicht meines Vaters sammelte ich Holzabfälle, um sie zu polieren und zu einzigartigem Spielzeug zusammenzusetzen.

Wenn man davon ausgeht, dass ein Bild, das sich niemand ansieht, nur ein potentielles Bild ist und dass jeder Dialog zwei Personen erfordert, könnte ich genauso gut sagen, dass meine Bilder eigentlich Metaphern für mich selbst sind. Ich bin derjenige, der sich danach sehnt, sich zu verbinden; mit mir selbst und der Gesellschaft. Deshalb ist es mir wichtig, meine Werke, wenn auch mit etlichen nicht-malerischen Mitteln, mit meinen eigenen Händen zu schaffen.

 

LEBENSLAUF

Katja Pál

1979 geboren in Murska Sobota, Slowenien
lebt und arbeitet in Budapest, Ungarn

(2005-2009: arbeitete im Duo mit Eva Vasari als: artIchoke)

Studium

2010
- MFA degree, Academy of Fine Arts and DeSLOgn, Ljubljana, SL
2005
- graduated from the Academy of Fine Arts and DeSLOgn, Ljubljana, SLO (painting)
2003
- Student exchange at National College of Art and DeSLOgn, Dublin, IRL

Kuratorische Tätigkeit

2017
- INTEAM – Szombathey Képtár, HU
- WHAT WE HAVE IN COMMON? – MÜSZI Budapest, HU
2016
- Best of D’CLINIC - Gonczy Gallery, Zalaegerszeg, HU
2014
- MiXER first 10 – interactive exhibition – Gonczy Gallery, Zalaegerszeg, HU

Ausgewählte Einzelausstellungen + Projekte

2020
- VERSUS / duo show with VETŐ Orsolya Lia, Viltin Gallery, Budapest, HU
2019
- CORELLATIO GAMING, Gonczy Gallery, Zalaegerszeg, HU
2014
- »Never say never«, Ante Trstenjak Gallery, Ljutomer, SLO
2012
- Skodelica toplega mleka : Kino šiška / kamera, Ljubljana, SLO
2011
- Short circuit : instinc, Singapore, SG
2009
- REFLECTIONS : instinc, Singapore, SG
- soulstriptease [artIchoke] : Gallery TKG, Trieste, IT
- drawings [artIchoke] : Gallery Lek, Ljubljana, SLO
2008
- »short circuit« : painting exhibition, Gallery Srečišče, Ljubljana, SLO
- soulstriptease [artIchoke] : ega, Vienna, AT
2007
- soulstriptease [artIchoke] : Embassy of the Republic of Slovenia, London, UK
- NAPLAVINE/ALLUVIA : painting exhibition, Gallery Prežihov Voranc, Ljubljana, SLO
- soulstriptease [artIchoke] : Werkbund Gallery, Graz, AT
2003
- cooked milk : drawings, The Front Lounge, Dublin, IRL
2002
- csináltatni kepeket : painting exhibition, Gallery Sinagoga, Lendava, SLO

Ausgewählte Gruppenausstellungen + Projekte

2020
- ART MATTERS 2 / online group show, Galerie Biesenbach, Cologne, DE
2019
- COLORFIELD – Viltin Gallery, Budapest, HU
- EXPLORERS – Ybl Budai Creative House, Budapest, HU
- SZÜRET : ÚjMűhely Gallery, Szentendre, HU
- 4x NEOBREMENJENO, Equrna Gallery, Ljubljana, SLO
2017
- kint-bent, Grotta, Tata, HU
2016
- inteam, Szombathely keptar, Szombathely, HU
- Naključja IV, Gallery Murska Sobota, Murska Sobota, SLO
- Ogledalo duše, Várnegyed Galéria, Budapest, HU
2015
- V. Ars Pannonica, FLUX Gallery, Budapest, Hungary
2014
- MUZE at month of design Ljubljana, Dunajska 123, Ljubljana, Slovenia
2013
- Recent works : GAlerie sonderwunsh, Nussbaumen, CH
2012
- "és vegyünk rajta egy üveg bort..." : MMIK - Médium Galéria, Szombathely, HU
2011
- Squares invasion : INSTINC, Singapore, SG
- TRANSCOM.hu : Kortárs Magyar Galéria, Dunajská Streda, SK
- Mladi umetniki pomurja : Galerija murska sobota, SLO
2009
- ArtJoke(r)s : instinc (partner program of the Singapore Art Show '09; Art is___?), SG
- 20 years after [artIchoke] : MOYA, Vienna, AT
2008
- premiera17 : Gallery for contemporary art, Celje, SLO
- "goodbye Hiro!" : Galerie Washaus, Berlin, DE
- Fauna [artIchoke] : Workshop gallery, Bialystok, PL
- 6th international comics’ showroom : SKC, Srećna galerija, Beograd, RS
- 2.m (multi-,inter-, neo-, trans-, …) : Gallery Miklova hiša, Ribnica, SLO
- "DRAW IN" [artIchoke]: 00130Gallery, Helsinki, FIN
2007
- MIXED SHOW-CONTEMPORARY BALKAN ART : Gallery SULUV, Novi Sad, RS
- Terminal00 : Westbourne Studios, London, UK
2006
- 7. Slovenian Biennial of Illustration : Gallery CD, Ljubljana, SLO

Internationale Artist-in-Residencies + Symposien

AUG 2017
- International Art Colony Hegyvidek, Budapest, HU
JUL 2014
- 51st Painters colony Izlake Zagorje, Izlake, SLO
JUL 2013
- 16th International Art Colony Križanke, Ljubljana, SLO
JAN-APR 2011
- A.I.R. @ INSTINC, Singapore
SEP 2009
- A.I.R. @ INSTINC, Singapore
MAY 2008
- VINO-ART 5, Dobrovnik, SLO
JUN 2004
- ARTeden, Lonjer, IT

 

STUART FINEMAN

as yet untitled, 2020
Öl auf Leinwand, 111,5 x 86,5 cm

2.000,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Stuart Fineman ... mehr >

Halbzeit: Täglich um 18h fügen wir unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 2 eine weiteres Kunstwerk hinzu. Heute freuen wir uns, Künstler Nummer 8 von insgesamt 15 vorzustellen: Stuart Fineman (*1952 in Philadelphia, Pennsylvania, lebt und arbeitet in Philadelphia). Lesen Sie mehr über den abstrakt-minimalistischen Maler und seine auf nur wenige Farben und Formen reduzierten Arbeiten in seinem nachfolgenden Künstler-Statement und Lebenslauf.

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Gestalterische Belange, Form, Ausgewogenheit, Direktheit und Farbe, bilden den Schwerpunkt dieses Werkes. Die Reduzierung der Palette auf nur wenige Farben und Werte mit vereinfachten Formen hat langsame Entdeckungen während des Prozesses ermöglicht, in der Hoffnung, dass die Wahrnehmung zu einer ähnlichen kontemplativen Erfahrung wird. Frühere Episoden setzen sich in dem Werk fort, die das Wesen der Erinnerung, des Realen und des Imaginierten, heraufbeschwören.
Die Wahrnehmung des Raumes ist für den Betrachter nicht diktiert. Linien- und Formenspiele und einfache Anpassungen von Farbe und Wert schaffen Interpretationsmöglichkeiten. Es ist die Feld- oder Bildebene, die in ein Spiel mit der rätselhaften Realität verwickelt ist. Es gibt keine bildlichen Bedenken bei einer wie auch immer gearteten zielgerichteten Darstellung. Es gibt keine größere Bedeutung, nichts ist verborgen, und das Werk ist vollkommen selbstreferentiell.
Die Ambiguität ist der Ort, an dem das Engagement beginnt. Für den Betrachter hat dieses Engagement mit der Entdeckung von etwas Unbekanntem zu tun. Es ist ein neuer Geschmack; es gibt keine Worte, um ihn zu beschreiben. Aber durch diese Erfahrung der Konfrontation mit etwas Anderem und Unvertrautem gibt es ein Potenzial für die Begegnung mit dem Evokativen.

 

LEBENSLAUF

Stuart Fineman

1952 geboren in Philadelphia, Pennsylvania
lebt und arbeitet in Philadelphia, Pennsylvania

Studium

- M.F.A., Mills  College,  Oakland, California
- B.F.A., Philadelphia  College of Art (now, University of the Arts), Philadelphia,  Pennsylvania

Lehraufträge

1997-2000
- University of the Arts, Philadelphia, PA
2000-2006, 2013-2019
- Drexel University, Philadelphia, PA
2000-2020
- Philadelphia/Jefferson University, 2006-2012, Foundations Department Chair

Ausgewählte Ausstellungen
(seit 2014)

2020
- “ART MATTERS 2”, Group exhibition, Galerie Biesenbach, Cologne, Germany (online)
- “Far Out”, Group exhibition, Rheims, France
2019
- “the call of the drummers at daybreak” Recent work by Stuart Fineman and Alan Greenberg, Patricia M. Nugent Gallery, Rosemont College, Rosemont, PA
- “Coterie to Coterie” International Biennial of Artists practicing reduced Abstraction, Sydney, Australia
- Group exhibition at Five Walls, Melbourne, Australia
- “Color Field 2”, Cross Gallery, group exhibition, Bundenberg Australia
- The Road Paintings, an RNOP Exhibition in Melbourne, Australia
2018
- “Random”, Group Exhibition of reduced Abstraction, Paul Williams Gallery, Ontario, CA
- RNOP Australia, International Group exhibition of artists who practice reduced abstraction, University of Queensland, curated by Dr. Billy Gruner
- RNOP Cincinnati, International Group exhibition of artists who practice reduced abstraction
- Maniac 6, Sacramento, CA, Group exhibition of reduced abstraction curated by Andy Cunningham
2017-18
- Black Box, traveling group exhibition curated by Arvid Boecker
- Daylight Between Us, Traveling group exhibition curated by Jeffrey Cortland Jones
2016
- “bluegreengray” Abington Art Center, solo exhibition
2015
- “liminal”, Space gallery, Pomona, California, Stuart Fineman, Jan Taylor and Alan Greenberg
2014
- “nothing is everything”, Stuart Fineman, Karen Baumeister and Alan Greenberg, Norristown, PA

Ausgewählte Ausstellungen
(vor 2014)

- “Shoah”, Stuart Fineman and Alan Greenberg", Borowfsky Gallery, Philadelphia, Pennsylvania
- Moniqie Goldstrom Gallery, Group, New York, NY
- "Even These Primeval Mountains", Solo, Christopher Grimes Gallery, Santa Monica, California
- Gallery Paule Anglim, Solo, San Francisco, California
- Christopher Grimes Gallery, Solo, Santa Monica, California
- Gwydion Gallery, Solo, San Diego, California
- Christopher Grimes Gallery, Solo, Carmel, California
- Janet Steinberg Gallery, Solo, San Francisco, California
- Southern Exposure Gallery, Solo, San Francisco, California
- Recent Work, Solo, Plaza Gallery, Bank of America World Headquarters, San Francisco, California
- "Pergatoire", Solo, ARCUS, Paris, France
- Academy of Art College, Solo, San Francisco, California
- “Through The Heart of the City”,  Group, The Philadelphia Art Alliance,  Philadelphia, Pennsylvania
- “The Big Picture”, Group, The Abington Art Center, Jenkintown, Pennsylvania
- "Selected Drawings from The Anderson Collection “, Palo Alto Cultural Center, Palo Alto, California
- "The First Ten Years"   San Francisco Museum of Modern Art Rental Gallery, San Francisco, California
- "The Planar Dimension: Geometric Abstract Artists in the Bay Area", Walnut Creek Civic Arts Gallery, Walnut Creek, California
- "Painters: A Survey of New York, Los Angeles and The Bay Area", Sonoma State University Art Gallery, Rohnert Park, California
- "Motor Trends: The Artist and the Automobile", Grapestake Gallery, San Francisco, California
- "Dynamic Equilibrium, Neo Constructivist Artists", A.R.E. Gallery, San Francisco, California
- San Francisco Museum of Modern Art Rental Gallery, San Francisco, California
- Vincent Kling Gallery, Solo, Philadelphia, Pennsylvania

Ausgewählte Sammlungen

- New York Presbyterian Hospital / Cornell Medical School, Commission, New York, New York
- The Anderson Collection, Menlo Park, California
- NTT Data Communications Systems Corporation, Commission, Tokyo, Japan
- Sofitel Corporation, Paris, France
- Skidmore, Owings and Merrill, San Francisco, California
- Bilkay and Illanas, West Palm Beach, Florida
- Saks Fifth Avenue, New York, New York
- Jean–Louis Servan Schreiber Collection, Paris, France
- Brobeck, Phleger and Harrisson, San Francisco, California
- Syntex Laboritories, Incorporated , Palo Alto, California
- The Oracle Corporation, Redwood, California
- Scotts Restaurant, Commission Orange County, California

 

PAUL CORVERS

no title (916), 2020
Acryl auf Leinen, 30 x 40 cm

950,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Paul Corvers ... mehr >

Täglich um 18h fügen wir unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 2 eine weiteres Kunstwerk hinzu. Heute freuen wir uns, Künstler Nummer 7 von insgesamt 15 vorzustellen: Paul Corvers (*1953 in ’s-Hertogenbosch, lebt und arbeitet in ’s-Hertogenbosch). Lesen Sie mehr über den abstrakt-minimalistischen Maler und seine reinen, aus klaren Farbflächen aufgebauten Kompositionen im nachfolgenden Statement und seinem Lebenslauf.

 

STATEMENT

von Hans November, Kurator für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts am Noord-Brabants-Museum in 's-Hertogenbosch

In den neueren Werken von Paul Corvers werden die figurativen Werkzeuge zunehmend aufgegeben, um zu reinen, abstrakten Kompositionen zu gelangen, die aus klaren Farbflächen aufgebaut sind, die durch Unbestimmtheit und Zufall bestimmt werden. Damals schuf Piet Mondrian seine Kompositionen intuitiv, aber harmonisch. Dies erkennen wir auch in den Werken von Corvers.
Während sich die Neuen Wilden uns als ausdrucksstarke Maler präsentierten, die Dogmen abgeneigt waren und in völliger Freiheit arbeiteten, erreicht Corvers dieses Stadium mit einem ganz anderen Werk.
Das Abenteuer der Malerei ist auf ein Minimum reduziert. So verweisen die Farbflächen, die auf der Leinwand erscheinen, nur auf sich selbst. Sie sind völlig in Ruhe und völlig in Frieden miteinander. Das Ergebnis sind Werke, die eine willkommene Stille darstellen. Die kleinen Formate der meisten Werke entfalten eine nie dagewesene Erhabenheit. Das steht im Einklang mit dem, was John Cage einmal sagte: „Es gibt keinen leeren Raum oder eine leere Zeit. Es gibt immer etwas zu sehen, etwas zu hören. In der Tat, wenn wir versuchen, Stille zu erzeugen, können wir das nicht.“ In der Kunst von Paul Corvers führt die Arbeit in großer Freiheit auch zu einer an Bildern und Tönen reichen Leere. Eine komponierte Stille.

 

LEBENSLAUF

Paul Corvers

1953 geboren in ’s-Hertogenbosch
lebt und arbeitet in ’s-Hertogenbosch

Studium

- 1977-1982 painting and monumental design at the Art Academy St. Joost in Breda

Ausgewählte Einzel- und Gruppenausstellungen

2020
- ART MATTERS 2 – Galerie Biesenbach, Cologne Germany, online (G)
- A Composed Silence - Gallery M21, Knokke Belgium (E)
- Urban Artists V - De Nieuwe Kunstruimte, ’s-Hertogenbosch (G)
- Keep up the Good Work! - Willem Twee, ’s-Hertogenbosch (G)
- Grey/Gray (Matters) - Divisible Gallery in Dayton OH (G)
- Zwischenräume - Rosalux – the Berlin-based art space, Berlin (G)
2019
- The Landscape Beyond - ‘TZIEN te Mechelen Belgium (E)
- Homerun #1 - Willem Twee ‘s-Hertogenbosch The Netherlands (G)
2018
- Passing Through - KuuB Utrecht The Netherlands (G)
- 139 x Nothing But Good, (G) - Park, Tilburg The Netherlands (G)
2017
- Imago Mundi (Luciano Benetton World Art Collection) Italy (G)
2016
- Empty Spaces - Ruimte P60, Assen The Netherlands (E)
2015
- Blaue Stunde, Luycks Gallery, Tilburg The Netherlands (G)
2014
- The Beauty of Modesty, Kaai Salon, Bruges Belgium (G)
2013/2014
- PAIR - Proto Gallery, Hoboken New Jersey U.S.A (G)
2013
- Arti Capelli - ‘s-Hertogenbosch The Netherlands (E)

 

SALI MULLER

Die Welt steht Kopf, 2020
VSG Glas, Flaschen, 40 x 20 x 32 cm

1.800,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Sali Muller ... mehr >

Tag 6 unserer aktuellen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 2 und Zeit für den 6. von insgesamt 15 Beiträgen: Wir freuen uns, heute Abend Sali Muller (*1981 in Luxemburg, lebt und arbeitet in Kehlen, Luxemburg) zu präsentieren. Lesen Sie mehr über die Künstlerin und ihre konzeptionellen, skulpturalen Arbeiten im nachfolgenden Statement und Lebenslauf.

 

STATEMENT

Sali Muller verhandelt die Bedeutung von Zeit-Abschnitten neu und pendelt zwischen vorzeitigen, ungeklärten Abläufen und Unendlichkeit. Auf diese Weise erweitert sie die allgemein bekannten allegorischen Bilder europäischer Kunstgeschichte und übersetzt sie in eine Gegenwart aus Brüchen.
Sie bündelt mit konzeptionellen, bildhauerischen Positionen eine Reihe von komplexen Themen, die für ihr ganzes Schaffen von Bedeutung sind.
Sie erforscht mit künstlerischen Mitteln gegenwärtig relevante Fragestellungen, im Besonderen die der Identität, Geschlechterrollen und (Selbst-)Repräsentanz vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen und in Zeiten von Selbstoptimierung.
Ähnlich den individuellen Versuchen sich in einem sozialen Gefüge sichtbar zu machen, markiert Sali Muller mit lichtreflektierenden Installationen, blendenden Objekten und Projektionen die gesamten Ausstellungsorte.
Ihre visuellen „Kommentare“ werden zum Abbild von Zeit, in der Täuschungen zunehmend eine bedeutende Rolle spielen.

 

LEBENSLAUF

Sali Muller

1981 geboren in Luxemburg    
lebt und arbeitet in Kehlen, Luxemburg

Kommende Ausstellungen

2021
- Al-Tiba, MAMA Modern Art Museum of Algiers, Algeria, North Africa
- Wenn die Sterne vom Himmel fallen, Annexe22, Esch-sur-Alzette, Luxembourg
- Paradoxical Objects, peer to space, Berlin, Germany
- Estampa, Reiners Contemporary Art, Madrid, Spain
- Benefiz Auktion, NAK Neuer Aachener Kunstverein, Aachen, Germany
- Postponed Solo show, Galeria Kogan Amaro, Sao Paulo, Brazil
- Postponed Un voyage dans le bonheur, CAW, Luxembourg

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2020
- ART MATTERS 2, Galerie Biesenbach, Cologne, Germany (online)
- Life on Tralfamadore, The Flat - Massimo Carasi, Milan, Italy
- Goldstücke, Kunstmuseum Gelsenkirchen, Gelsenkirchen, Germany
- Art Marbella, Reiners Contemporary Art, Marbella, Spain
- Mouvements, Galerie Cedric Bacqueville, Lille, France
-Art2cure, Galerie Indépendance, Luxembourg City, Luxembourg
-Reclaim Award, Cologne, Germany
- And thence we came forth to see the stars again, The Flat - Massimo Carasi, - Milan, Italy
- Add-on, Künstlerhaus Dortmund, Dortmund, Germany
- Art Rotterdam, The Flat - Massimo Carasi, Rotterdam ,The Netherlands
2019
- Strings, White Noise Gallery, Rome, Italy
- Luxembourg Art Week, Luxembourg City, Luxembourg
- Bienvenue Art Fair, The Flat - Massimo Carasi, Cité Internationale des Arts, Paris, France
- 4/10, IKOB Museum of Contemporary Art, Eupen, Belgium
- Spiegelungen, Gallery Nosbaum Reding, Luxembourg City, Luxembourg
- Art2cure, Galerie Indépendance, Luxembourg City, Luxembourg
- Volta Basel, The Flat - Massimo Carasi, Basel, Switzerland
- Dusk till Dawn, The Flat - Massimo Carasi, Milan, Italy
- Digital, e.artis contemporary, Chemnitz, Germany
2018
- Premio Lissone, MAC Museo d’Arte Contemporanea, Lissone, Italy
- Luxembourg Art Week, Luxembourg City, Luxembourg
- Spiegelungen, Projektraum Alte Feuerwache, Berlin, Germany
- Summer Exhibition, JD Malat Gallery, Mayfair, London, The United Kingdom
- Ein gemachter Mensch – Künstlerische Fragen an Identitäten, Kallmann-Museum, Munich, Germany
- Art2cure, Galerie Indépendance, Luxembourg City, Luxembourg
- Birthmarks / Voglie, The Flat - Massimo Carasi, Milan, Italy
- Black & White, e.artis contemporary, Chemnitz, Germany
2017
- Lo sguardo di Narciso, The Flat - Massimo Carasi, Milan, Italy
- Luxembourg Art Week, Luxembourg City, Luxembourg
- YIA Art Fair, The Flat - Massimo Carasi, Carreau du Temple, Paris, France
- Luxembourg Art Prize, Galerie Hervé Lancelin, Luxembourg City, Luxembourg
- Auto I Mobil: Epoche der Mobilität I Epoche der Kommunikation, Tufa Trier, Trier, Germany
- Aesthetica Art Prize, York, The United Kingdom
2016
- Encoding the Urban, Regionale 17, Kunsthaus Baselland, Basel, Switzerland
- XVIII, Luis Adelantado Gallery, Valencia, Spain
- Ostrale, Int. Ausstellung Zeitgenössischer Künste, Dresden, Germany
- Group Show, Zidoun-Bossuyt Gallery, Luxembourg City, Luxembourg'
- 016 Aesthetica Art Prize, York, The United Kingdom
2015
- Incubarte, 7 International Art Festival, Valencia, Spain
- 8e Biennale d’Art Contemporain, Strassen, Luxembourg
- La Liberté d’Expression, Musée Nationale de la Résistance, Luxembourg
- BlauBlauBlau, Tufa Trier, Trier, Germany
- London Calling, Shoreditch, London, The United Kingdom
- The Project, Galerie Bradtke, Luxembourg City, Luxembourg
2014
- Salon du CAL, Luxembourg City, Luxembourg
2013
- Recall, Kjub Gallery, Luxembourg City, Luxembourg
- Expo Urbaine Art Door, Luxembourg City, Luxembourg
- 7e Biennale d’Art Contemporain, Strassen, Luxembourg

Einzel-/Duo-Ausstellungen

2020
- Inside, Espace d’art Susanne Savary, Thionville, France
- Here and there I Ici et là, Centre d’Art Dominique Lang, Luxembourg
2019
- Kunst im Bau, e.artis lab, Wirkbau, Chemnitz, Germany
2019
- Das Zeitfenster, CeCiL’s Box, Cercle Cité, Luxembourg City, Luxembourg
- Fragil, e.artis contemporary, Chemnitz, Germany
2017
- Museum of Vanities, IKOB, Museum of Contemporary Art, Eupen, Belgium
- Blackout, e.artis contemporary, Chemnitz, Germany
2016
- Ecriture Sans Fin, AICA International Association of Art Critics, Kiosk, Luxembourg
2015
- Shadows, Kiosk Trier, Trier, Germany
- Die Entzauberung der Welt, 21Artstreet, Kehlen, Luxembourg
2014
- Erase Project, Galerie A Spiren, Strassen, Luxembourg

Sammlungen

2020
- Villa Vauban - Musée d’Art de la Ville de Luxembourg
- Royal Caribbean International, Odyssey of the Seas
- Collections d’Art de la Ville de Dudelange
- Private Collection, Lille
- Private Collection, Milan
- Private Collection, Milan
2018
- MAC Museo d’Arte Contemporanea Lissone
- Private collection, Milan
2017
- IKOB Museum of Contemporary Art
- Private collection, Milan
2013
- Municipality of Strassen

Editionen

- IKOB Museum of Contemporary Art
- e.artis contemporary

Auszeichnungen/Nominierungen

2020
- Reclaim Award, Cologne, Germany
2018
- Premio della Critica, MAC Museo d’Arte Contemporanea, Lissone, Italy
2017
- Luxembourg Art Prize, Finalist, Galerie Hervé Lancelin, Luxembourg
- Aesthetica Art Prize, Longlist, York, The United Kingdom
2016
- Aesthetica Art Prize, Longlist, York, The United Kingdom
- Int. Emerging Artist Award, Shortlist, Dubai, United Arab Emirates
- Salon de Montrouge, Shortlist, Paris, France
2015
- Blooom Award, Nomination, Cologne, Germany
- Incubarte Award, 7 International Art Festival, Valencia, Spain
2013
- Prix Jeune Artiste, 7e Biennale d’Art Contemporain, Luxembourg

Studium

2009
- History of Arts, University Trier, Germany
2006
- Master in Visual Arts, UMB University Marc Bloch, Strasbourg, France

Veröffentlichungen in Bibliotheken

- Arken Museum of Modern Art
- Arter Space for Art
- e.artis contemporary
- Galeria Elba Benitez
- IKOB Museum of Contemporary Art
- JD Malat Gallery
- Kallmann-Museum Ismaning
- Kunsthalle zu Kiel
- Kunstmuseum Gelsenkirchen
- Kunstmuseum Krefeld
- Kunst- und Museumsbibliothek Köln
- Künstlerhaus Dortmund
- La Galerie Centre d’Art Contemporain
- Latvian National Museum of Art
- Luis Adelantado Gallery
- MAMAC Nice
- Neues Museum Nürnberg
- Oldenburger Kunstverein
- Pasquart Kunsthaus Biel
- Stedelijk Museum Amsterdam
- The Flat - Massimo Carasi

 

VIKTORIA KÖRÖSI

Ring-Quadrat (silbern), 2020
Öl auf Leinen, Holz, 35 x 35 x 5,5 cm

1.250,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Viktoria Körösi ... mehr >

Bereits im April war Viktoria Körösi (*1977 in Budapest, lebt und arbeitet in Linz) in unserer ersten virtuellen Ausstellung ART MATTERS vertreten. Und auch heute Abend freuen wir uns, ihr für unseren Open Call eingereichtes Werk im Rahmen unserer Top 15 zu präsentieren. Lesen Sie mehr über die Künstlerin, die 5. unserer 15 ART MATTERS 2-Finalist*innen, und ihre monochromen, aus einem einzigen Stück Leinwand gefalteten Objekte im nachfolgenden Künstlerstatement und Lebenslauf.

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Ich habe mich schon immer zu Strukturen und den so genannten weichen Materialien Papier, Textil und bestimmten Holzarten hingezogen gefühlt. Ich brauche ständig Gerüste als Ausgangspunkt, um etwas zu schaffen. Obwohl ich nichts höher schätze als die Freiheit, brauche ich ein mehr oder weniger strenges System, in dem ich meine Ideen entwickeln kann. Diese Grundhaltung veranlasste mich, mich einigen traditionellen Techniken zuzuwenden. Grenzen und Regeln können auch sehr inspirierend sein, wenn man sich gut daran gewöhnt hat, und es ist auch eine große Freude, meine eigenen Prinzipien zu entwerfen. Seit 2013 arbeite ich unter anderem an meinen gefalteten Objekten, die normalerweise aus einem einzigen Stück Leinwand gefaltet werden. Der Stoff und die Ölfarbe sind natürlich eine Referenz, eine Art Hommage an die klassische Malerei, aber meine Werke sollten auf keinen Fall als Gemälde bezeichnet werden. Ich arbeite mit geometrischen Grundformen, die fast trivial, aber gleichzeitig essentiell sind. In letzter Zeit ist im Gegensatz zu meinen früheren fotografischen Arbeiten die Dreidimensionalität in meinem Werk in den Vordergrund gerückt. Mein Hauptanliegen ist es, reine Kunstwerke zu schaffen, die den Betrachter einladen, sie zu entziffern.

In letzter Zeit arbeite ich an so genannten Bodenstücken und geformten Leinwand-Ringobjekten, um einige neue Richtungen in meiner Kunstpraxis zu erreichen und meine Kunstwerke zu skulpturalen, den Raum reflektierenden Objekten zu entwickeln. Diese Werke wurden zum Teil durch eine imaginäre traditionelle japanische Teestube inspiriert, in der es nicht erlaubt ist, Kunstwerke auf traditionelle westliche Weise zu installieren, wie z.B. Bilder an der Wand aufzuhängen, mit Ausnahme von Rollbildern. Meine aktuellen Werke könnten auf den Boden oder eventuell auf einen Sockel gestellt werden. Diese Werke untersuchen den Kontrast zwischen weich und hart, flach und skulptural. Mein Bestreben ist es, weiche, flache Stoffe in dreidimensionale Objekte zu verwandeln, wobei ich hochwertige traditionelle Materialien wie Seide und Moiré verwende. Die Farbpalette meiner Arbeiten ist streng monochrom, hauptsächlich weiß, grau oder silbern.

 

LEBENSLAUF

Viktoria Körösi

1977 geboren in Budapest
lebt und arbeitet in Linz

Studium

2004
- Masterabschluss, Moholy-Nagy-Universität für Kunst und Design, Budapest
19972004
- Moholy-Nagy-Universität für Kunst und Design, Budapest, Visuelle Kommunikation/Fotografie

Stipendien

2001
- Cepus-Programm, Akademia Sztuk Pieknych, Cracow, Poland
2000
- Socrates-Erasmus-Programm, Ecole Superieure d’Arts Graphiques et d’Architecture Interieure, Paris, Frankreich

Kurse, Workshops

2019
- Papierschöpfen mit Beatrix Mapalagama, Wien, Österreich
2016
- Tischlerkurs mit Kirsten Frank-Kiel, Hamburg, Deutschland
2012
- Buchbindekurs mit Kathrin Langenhagen, Buchbinderei Altona, Hamburg, Deutschland

Mitgliedschaft

seit 2017
- Oberösterreichischer Kunstverein, Linz
since 2019
. IG Bildende Kunst, Wien

Ausgewählte Einzelausstellungen

14 Mai13 September 2019
- In Schwebe, Einzelausstellung, im Atrium der ÖBV, Wien, Österreich

Ausgewählte Gruppenausstellungen

29 November–13 Dezember 2020
- Art Matters 2, Online Only Group Exhibition, Galerie Biesenbach, Köln, Deutschland
12–15 November 2020
- Rinko kaku Projekt 2020 mit Linda Carrara, Árpád Forgó, Shuhei Fukuda, Yuka Miyazaki, Rinko kaku Pavillon, Maebashi, Gunma, Japan
09 September–November 2020
- #JapanRevisited202x: then-now-after, online Ausstellung, Österreichisches Kulturforum Tokio
11 August 2020–10 Januar 2021
- Blick-Fang 2020, Kunsthaus Kaufbeuren, Deutschland
26 Juni–13 September 2020
- Sommer-Ausstellung, Schlossmuseum, Linz, Österreich
12–26 April 2020
- Art Matters, Online Only Group Exhibition, Galerie Biesenbach, Köln, Deutschland
08 Juli 2019–15 September 2019
- Fine Matters, mit Atsuo Hukuda und Linda Carrara, Flóris-Rómer-Museum für Kunst und Geschichte, Magyar Ispita, Györ, Ungarn
22 Mai–26 Juni 2019
- Geformte Bilder, mit Ádám Katyi, Oberösterreichischer Kunstverein, Linz, Österreich
21 November–19 Dezember 2018
- Fundus II, Oberösterreichischer Kunstverein, Linz, Österreich
1617 September 2017
- Linzer Kunstsalon, Landesgalerie Linz, Österreich
- Oberösterreichischer Kunstverein/mit Daniela Pesendorfer und Johannes Steininger
05–13 Mai 2017
- Feld/Test, mit Eileen Dreher, Nachtspeicher23 e.V., Hamburg, Deutschland
10–18 Dezember 2016
- Bewegung/Preview 2017, Nachtspeicher23 e.V., Hamburg, Deutschland
16 Juni –19 Juni 2016
- Strich-Linie-Bogen, Altenbürghalle, Karlsdorf-Neuthard, Deutschland

Werke in Sammlungen

Österreichische Beamtenversicherung, Wien, Österreich
Die Kunstsammlung des Landes Oberösterreich

 

TONNEKE SENGERS

UTW#67, 2018
Acryl auf geschnittener Aluminiumplatte, 50 x 50 cm
(Edition 2 von 3)

1.500,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Tonneke Sengers ... mehr >

Wir freuen uns, heute Abend Tonneke Sengers (*1959 in Breda, lebt und arbeitet in Haarlem) und ihre eingereichte Arbeit zu präsentieren. Lesen Sie mehr über die vierte unserer 15 ART MATTERS 2 Open Call Finalist*innen und ihre minimalistisch-geometrischen Wandarbeiten mit starkem Bezug zur Architektur im folgenden Text und Lebenslauf.

 

STATEMENT

Im Dialog mit dem umgebenden Raum

Das Werk von Tonneke Sengers (1959, Breda) hat einen starken Bezug zur Architektur. Und zwar von Anfang an. Sengers studierte Monumentales Design an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam, wo die Verbindung zwischen Kunst und Architektur im Mittelpunkt stand. Ihre Wandmalereien und Wandskulpturen treten in einen Dialog mit dem sie umgebenden Raum. Sengers arbeitet mit minimalen Mitteln: Linien und geometrische Formen, die optimale dreidimensionale Effekte erzeugen. Diese abstrakte geometrische Sprache lässt sich in jedem Maßstab anwenden, ohne ihre Kraft zu verlieren.

Das Design der Wandskulpturen "Up the Wall" wird zunächst am Computer gezeichnet und dann mit einem Laserschneider aus Aluminium geschnitten. Das durchbrochene Aluminium verleiht der dahinter liegenden Wand und dem Raum um sie herum eine wichtige Rolle. Der Schatten ist Teil der Arbeit und bildet ein weiches Gegenstück zu den harten Formen. Komposition und Farbe sind genau definiert, um den beabsichtigten Dialog zwischen Illusion und Realität hervorzuheben.

Die Gegenform wird zu einem Intervall, in dem die Auswirkungen von Sengers Interventionen mitschwingen. Sie bilden indirekt eine neue und oft überraschende Realität. Es scheint, als ob Sengers Werk auf zwei Arten auf den Betrachter zukommt. Man hat die Idee, etwas entschlüsseln zu können, und gleichzeitig kann man mühelos in dem Raum verschwinden, den das Werk einem zeigt.

Renee Borgonjen, Kunsthistorikerin

 

LEBENSLAUF

Tonneke Sengers

1959 geboren in Breda, Niederlande
lebt und arbeitet in Haarlem, Niederlande

Studium

1982-1987
- Gerrit Rietveld Art Academy

Ausgewählte Ausstellungen

2021
- Art the Hague, artfair, The Hague
- SKETS, drawing bienale, Idsegahuizen
- Through the Bathroom Window, Vishal Haarlem
- Von der Linie in der Raum, groupshow Gallery ZSart, Vienna
2020
- ART MATTERS 2, online group show, Galerie Biesenbach, Cologne
- SBK Amsterdam, duo show, Amsterdam
- Rosebud, groupshow Vishal, Haarem
- Vishal Virtueel, online expositie, Vishal Haarlem
- Zselection, groupshow Gallery ZSart, Vienna
2019
- MIXED #8, groupshow BLEND- projects, Hoofdkantoor Haarlem
- SerieIII, groupshow, Gallery ZSart, Vienna
- Wahlverwandtschaften, groupshow De Vishal, Haarlem
- Artfair BIG ART #4, presented by Gallery Franzis Engels, Zaanstad
- Zutphen Konkreet, groupshow, Zutphen
- Compositie Zonder Titel, groupshow BLEND-projects, Gallery Franzis Engels, Amsterdam
- Artfair Berlin, Paper Positions Berlin, Gallery ZSart, Vienna
- KLAAR#2, curated groupshow, De Vishal Haarlem
- Artfair Amsterdam, KunstRAI, Gallery Franzis Engels, Amsterdam
- Parallel, groupshow BLEND-projects, E9a, Freiburg, Germany
- It's a small world after all, groupshow, Gallery Sebastian Fath Contemporary, Mannheim, Germany
- VIP, solo, Philharmonie, Haarlem
- Het Stille Wit, groupshow, Gallery Franzis Engels, Amsterdam
- Alles Struktur, groupshow, ARTpark, Dusseldorf, Germany
- Artpark, groupshow, Sembeck-Gahlen, Germany
2018
- MIXED#7, groupshow BLEND-projects, Haarlem
- Het Witte Gordijn, groupshow, De Vishal, Haarlem
- The Great Wall, groupshow, PHK18, Rotterdam
- The Work as a Space within a Space, groupshow, Gallery ZSart, Vienna, Austria
- What's New, duo show, Gallery Franzis Engels Amsterdam
- Artfair, KunstRai Amsterdam, Gallery Franzis Engels Amsterdam
- AWP Retrospect, groupshow ACEC, Apeldoorn
- Artfair, Art Karsruhe, Gallery Franzis Engels Amsterdam
- Dialogen in Space and Abstraction, groupshow BLEND-projects, Gallery Zavodny, Mikolov, Tsjechie
- BYO 10 years IS-projects, groupshow, Leiden
- Die Collage, groupshow, Gallery ZSart, Vienna, Austria
2017
- Parabool, groupshow, buitenplaats Beeckestijn, Velsen Zuid
- Multiple, Studio Onvervalst, Castellum Aqua, Bloemendaal
- Kunstcentrum Haarlem, groupshow
- Neusje van de zalm, groupshow, Vishal Haalem
- MIXED 6,groupshow BLEND-projects, Hoofdkantoor Haarlem
- True Blue, groupshow Studio Onvervalst, Gallery by Toko, Sidney, Australia
- Artfair Kunstrai Amsterdam, Gallery Franzis Engels, Amsterdam
- Groupshow Kunst is een veelkoppige draak, Museum Kranenburgh, Bergen
- Groupshow 17 visies op geometrische kunst, Gallery T, Middelburg
- Kleinformat, Grosse Kunst auf kleinster Flache, Gallery Mariette Haas Neubaustrasse 2, Ingolstadt Germany
- Artfair, Art Karlsruhe, Gallery Franzis Engels Amsterdam, Karlsruhe, Germany
- Duo show with Edgar Knoop, Shape and Colour, Gallery ZSART, Vienna
2016
- Artfair Keulen, Galerie Franzis Engels, A'dam
- Groupshow LUW jubilee exhibition at artist platform 37 PK, Haarlem
- Groupshow pArtners Gallery, Rotterdam
- Artfair, Art Karlsruhe, Gallery Franzis Engels , Amsterdam
- Groupshow Abstract Wallpaintings II, Artist Platform ACEC , Apeldoorn
- Artfair Kunstrai Amsterdam, Gallery Franzis Engels, Amsterdam
2015
- Groupshow RUIM BAAN, 37PK Haarlem
- Groupshow De vrouwelijke Blik, KCB Bergen
- Artfair Art Breda, Gallery Franzis Engels Amsterdam
- Artfair Rotterdam Art Contemporary, Gallery Franzis Engels Amsterdam
- Groupshow ‘Werken uit de verzameling van Ferdi Koelaga’, IK- eiland, Oost Souburg, Zeeland
- Groupshow ‘Contrasts’ Buitenplaats Beeckestijn, Velsen
- Artfair Rotterdam Contemporary, Gallery Franzis Engels, Art Fair, Rotterdam
- Groupshow Reductiv Nl, traveling exhibition, Poland, Czech Republic, Slovakia and Hungary
2014
- Solo wall painting S.I.O. #2, Kleine Zaal Vishal, Haarlem
- Groupshow ‘Razzle Dazzle’ mural S.I.O. #1, Electron, Breda
- Groupshow ‘Formes’ Artemis Art Hotel, Amsterdam
- Groupshow Reductiv Nl, traveling exhibition, Poland, Czech Republic, Slovakia and Hungary
- Groupshow KLAAR!, Vishal and St.Bavochurch, Haarlem
- Groupshow Galery De Kapberg, Egmond aan den Hoef
- Groupshow Month of Architecture, Museum Kranenburgh, Bergen
- Groupshow ‘Visafslag II’ auction, Vishal, Haarlem
- Groupshow ‘Ruimtelijke Ordening’ Provincial House, Haarlem
- ART Rotterdam, We Like Art, Art Fair Rotterdam
- RAW Artfair, Galery Franzis Engels, Art Fair Rotterdam
2013
- Groupshow , jubilee exhibition Galery Franzis Engels, Amsterdam
- Solo ‘White Lines on Black Hexagons’ Boterhal, Hoorn
- Groupshow ‘sequences, series and infinite limits’ ACEC, Apeldoorn
- Groupshow Gallery Franzis Engels, Amsterdam
- Groupshow ‘Post Concret II’Paris Concret, Paris
- Groupshow ‘Among Members’ Museum Kranenburgh, Bergen
- Groupshow ‘Dutch Treat’ ,DADA POST, Berlin
- Art2013, Gallery Franzis Engels, Artfair Jaarbeurs Utrecht
- Groupshow ‘Visafslag I’ auction, Vishal Haarlem
- RAW Artfair, Gallery Franzis Engels, Art Fair Rotterdam
2012
- Groupshow, Mixed II, Hoofdkantoor, Haarlem
- Groupshow, Maskerade, museum de Hallen, Haarlem
- Groupshow, Oog van de Storm II, Vishal Haarlem
- Groupshow, Genesis van de vorm St.Yellow Fellow Leidschendam
2011
- Groupshow, Mixed I, Hoofdkantoor, Haarlem
- Groupshow Zwart e/o Wit Gallery Rob de Vries Projects, Haarlem
- Groupshow, Diverse Kunstenaars, Gemeente Haarlem
- Groupshow, "Post Concret", Paris Concret, Parijs, Frankrijk.
- Groupshow, Zomer, Projekt 72, Alkmaar
- Groupshow, De Wand De Ruimte, Mondrianhouse, Amersfoort
- Groupshow, In Abstracto, Artipoli Art Gallery, Noorden

Auftragsarbeiten

2020
- Mural, D.Everts, private assignment ,Haarlem
- Sketch assignment, mural for parking garage, assignment of the Municipal of Haarlem
2015
- Facade design Leonard Spieringlaan, Haarlem with Klous & Brantjes Architects
2014
- Design privacy foil, De Greiner, Haarlem
2013
- Façade design, Galerie Franzis Engels, Amsterdam
2012
- Mulder.Sengers Don Boscoschool, Haarlem
2010
- Art assignment, Nieuwe Bergense School, Bergen with ZEEP Architects, Amersfoort
2008
- Sketch assignment, recreation area Saplaza, Created in NH
2006
- Design playground, orphanage Nepal (with Laurien en Jip Mulder )
2005
- Mural, Scholen met Succes, Haarlem
- Design schoolyard Bos en Vaartschool, assignment of the City of Haarlem
2003
- Design playground, Kopstraat, assignment of the City of Haarlem
- Design tile wall, Mulder.Sengers, primary school De Sterrenkijker, Haarlem
2002
- Design playground Klarenbeekstraat, assignment of the Municipal of Haarlem

Lehraufträge und weitere Tätigkeiten

2020
- curator Kleine Zaal, Vishal, Haarlem
2019
- curator expositie KLAAR#2, Vishal, Haarlem
- Art teachert Vishal, Haarlem
2018
- board member, Vishal Haarlem
- secretary Stichting Vishal, Haarlem
2016
- museum teacher Teylers Museum,Haarlem
2014
- curator show KLAAR!, Vishal, Haarlem
2011
- visual arts advisory committee, Municipal of Bergen
2007
- extern advisor, Hogeschool voor de Kunsten, Utrecht
2002–2018
- PAC, program board, Architecture Center, Haarlem
2000–2005
- project artist Haarlem zuid west, the Municipal of Haarlem
1998–1991
- artistic coordinator Vishal, Haarlem
1991
- guest teacher, Gerrit Rietveld Academie, Amsterdam of Arts, London

 

LAURA JANE SCOTT

Perspective Study 005, 2019
Holz und Haushaltsfarbe, 14 x 14 x 4 cm

950,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Laura Jane Scott ... mehr >

Nummer 3 unserer 15 ART MATTERS 2 Open Call Finalist*innen: Wir freuen uns, heute Abend Laura Jane Scott (*1981, lebt und arbeitet in London) und ihre eingereichte Arbeit näher vorzustellen. Lesen Sie mehr über die Künstlerin und ihre minimalistischen Wand-Skulpturen – eine Mischung aus Malerei und Skulptur; ein verfeinertes visuelles Vokabular aus Form und Farbe – im folgenden Künstlerstatement und Lebenslauf.

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Laura Jane Scott ist eine Künstlerin, die in minimalistischer, geometrischer Abstraktion arbeitet. Ihr Wunsch nach formaler Einfachheit durch die geometrische Form und ihre auffallende Verwendung von Farbe ermöglicht es ihr, Arbeiten zu schaffen, in denen die Malerei ein Modell der architektonischen Form erforscht und in denen die Farbe buchstäblich eine physische Struktur verkörpert. Das daraus resultierende Werk ist eine Mischung aus Malerei und Skulptur; ein verfeinertes visuelles Vokabular von Form und Farbe.

Der elegante Minimalismus ihrer Arbeit täuscht über die systematische Strenge dahinter hinweg. Indem sie in Serien arbeitet, erforscht sie die Idee der "Möglichkeiten innerhalb von Grenzen". Indem sie von einer geometrischen Form ausgeht und Prinzipien aus der minimalistischen Architektur, der Hard-Edge-Abstraktion und der Konzeptkunst aufgreift, nimmt sie eine Grundform und zeichnet alle möglichen Anordnungen auf, die durch Übereinanderlegen einer Form möglich sind. Nachdem jede Iteration erforscht worden ist, werden die endgültigen Kompositionen instinktiv ausgewählt, basierend auf ihrem Gefühl für Gleichgewicht und Form.

"Mein Ziel ist es immer, eine Idee so einfach und elegant wie möglich auszudrücken. Ich will alles auf das reduzieren, was notwendig ist, um diese Idee zu vermitteln. Meine Arbeit ist in erster Linie eine Erforschung des Gleichgewichts, des positiven und negativen Raumes, der An- und Abwesenheit.“

Laura studierte am Camberwell College of Arts und an der Ravensbourne Universität London. Ihre Arbeit wurde in der Sommerausstellung der Royal Academy of Arts, in einer Einzelausstellung in der The Foundry Gallery, London, sowie in vielen Gruppenausstellungen gezeigt und befindet sich im Besitz von Privatsammlern aus aller Welt. Gegenwärtig hat sie eine Einzelpräsentation im Hauptsitz von Aviva in London. Die in Auftrag gegebenen Werke wurden jetzt von Aviva erworben und werden nach der Ausstellung in ihre permanente Sammlung aufgenommen.

Laura lebt und arbeitet mit ihrem Partner und zwei kleinen Kindern im Südosten Londons.

 

LEBENSLAUF

Laura Jane Scott

1981 geboren in London
lebt und arbeitet in London

Studium

- Ravensbourne University, London: BA Hons Degree in Graphic Design
- Camberwell College of Arts: Foundation Studies in Art and Design

Ausgewählte Einzelausstellungen

- Jan 2020: Studied Simplicity, AVIVA St Helen’s Building, London
- Nov 2017 - Jan 2018: Take One Shape, The Foundry Gallery, London

Ausgewählte Gruppenausstellungen

- Nov – Dec 2020: ART MATTERS 2, Galerie Biesenbach, Cologne (online)
- Nov 2020: Affordable Art Fair UK with Kittoe Contemporary
- Aug – Sep 2020: Configurate, &Gallery, Edinburgh
- Jan 2020: Connect Art Fair with Kittoe Contemporary
- Dec 2019 – Jan 2020: SSA and VAS Open 2019, Royal Scottish Academy, Edinburgh
- Aug – Sep 2019: Air Open 2019, Air Gallery, Altrincham
- Dec 2018: Painting Open 2018, No Format Gallery, London
- Nov 2018: Affordable Art Fair Hamburg with One Church Street Gallery
- Sep 2018: Affordable Art Fair New York with One Church Street Gallery
- Jun 2018 – Jul 2018: Perfectly Small, The Foundry Gallery, London
- Dec 2017: Painting Open 2017, No Format Gallery, London
- Jun 2017: Creekside Open, APT Gallery, London
- Jun – Aug 2016: Summer Exhibition, Royal Academy of Arts, London

 

ARMIN MÜHSAM

Performative Schematization, 2019
Öl auf Leinwand, 36 x 45 cm

2.000,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Armin Mühsam ... mehr >

2. Tag unserer neuen Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 2 und 2. Beitrag: Wir freuen uns, Armin Mühsam (*1968 in Klausenburg/Siebenbürgen, Rumänien, lebt und arbeitet in Kansas City und Maryville, MO, USA) und sein in unserem letzten Open Call eingereichtes und von uns ausgewähltes Werk zu präsentieren. Lesen Sie mehr über den Maler und seine bis ins Detail durchkomponierten und strukturierten Räume im folgenden Künstlerstatement und Lebenslauf.

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Fast zwei Jahrzehnte lang habe ich in meiner Arbeit Strukturen dargestellt, die auf und in den Boden gebaut sind und die den Abdruck von etwas Hartem in der formbaren Erde hinterlassen haben. Diese vom Menschen geschaffenen Formen waren emblematisch für unsere Beziehung zur nicht-menschlichen Umwelt: physische Manifestationen der Weltanschauung, die sie hervorbringt.
Eine jüngste persönliche Krise veranlasste mich, nach einer abstrakteren Möglichkeit zu suchen, die Konfrontation zwischen menschlicher Geometrie und Natur zu visualisieren. Dieser Prozess führte mich dazu, nicht-gegenständliche Formen zu konstruieren, deren Oberflächen oft der einzige Hinweis auf die Gebäude sind, die einst ein herausragendes Merkmal meiner Landschaften waren.
Ich vergleiche meine heutige Praxis mit der eines Architekten, der sich selbst beauftragt, selbst entworfene Formen zu bauen. Im Gegensatz zum eigentlichen Architekten ist meine Planung und mein Entwurf jedoch nicht vorläufig, sondern die aufgelöste Wirklichkeit selbst, eingebettet in den virtuellen Raum, der das Gemälde ist, das gleichzeitig ein Objekt im Raum ist. Diese Dynamik zwischen Idee und Wirklichkeit in der gegenständlichen Malerei hat mich schon immer fasziniert, aber sie hat nun eine Dominanz angenommen, die sie zum alleinigen Inhalt meiner Kunst gemacht hat.

 

LEBENSLAUF

Armin Mühsam

1968 geboren in Klausenburg/Siebenbürgen, Rumänien
lebt und arbeitet in Kansas City und Maryville, MO, USA

Studium

1997
- MFA-Painting. Montana State University - Bozeman, MT
1994
- BFA-Illustration. University of Applied Sciences, München, Germany

Aktueller Lehrauftrag

- Professor of Painting, Northwest Missouri State University, Maryville, MO

Artist in Residence

2017
- 100W Residency, Corsicana, TX
2015
- Ucross Foundation, Claremont, WY
2001
- Naturlandschaft/Werklandschaft – Internationales Malersymposium, Beratzhausen, Germany

Auszeichnungen

2014
- Pollock-Krasner Foundation artist grant
2002
- Ernst-Habermann-Preis

Ausgewählte öffentlichen Sammlungen

- Stadtgemeinde Germering, Germering, Germany
- Haus des Deutschen Ostens, München, Germany
- Muzeul National de Arta, Cluj, Romania
- Marktgemeinde Beratzhausen/BMW Regensburg, Germany
- The Kington Foundation, Alexandria, VA
- Sprint Art Collection, Overland Park, KS
- Del Mar College, Corpus Christi, TX
- RomArt Foundation, Budapest, Hungary
- State Street Investment Group, Kansas City, MO
- Missouri Bank, Kansas City, MO
- Northwest Missouri State University, Maryville, MO
- McNeese National Works on Paper Permanent Collection, Lake Charles, LA
- Eastern Oregon University, La Grande, OR
- Markert Gruppe, Hamburg, Germany
- Museum Angerlehner, Wels, Austria

Ausgewählte Einzelausstellungen

2019
- Ambacher Contemporary, München, Germany
- Goethe Pop Up, Kansas City, MO
- Chapman Gallery, Kansas State University, Manhattan, KS
- The Volland Store, Alma, KS
2018
- Haw Contemporary, Kansas City, MO
- Albrecht-Kemper Museum of Art, St. Joseph, MO
2017
- Ambacher Contemporary, Paris, France
- Haw Contemporary, Kansas City, MO
2016
- Thompson Gallery, Furman University, Greenville, SC
2015
- Derryberry Gallery, Tennessee Tech University, Cookeville, TN
- Clara M. Eagle Gallery, Murray State University, Murray, KY
2014
- Ambacher Contemporary, München, Germany
- St. Edward’s University, Austin, TX
2013
- Stadtgalerie Barmstedt, Barmstedt, Germany
- Charleston Heights Art Center, Las Vegas, NV
- Yeiser Art Center, Paducah, KY
2012
- Kunstforum Markert, Hamburg, Germany
- Ambacher Contemporary, München, Germany
- Albright Art, Concord, MA
- New Harmony Gallery of Contemporary Art, New Harmony, IN
- TSU Gallery, Truman State University, Kirksville, MO
2011
- Ambacher Contemporary, München, Germany
2010
- Ambacher Contemporary, München, Germany
- Albright Art, Concord, MA
2009
- Georgetown University, Washington, DC
- Contemporay Art Gallery of the Brukenthal Museum, Sibiu, Romania
- Lightwell Gallery, University of Oklahoma, Norman, OK
2008
- Ambacher Contemporary, München, Germany
- Quad City Arts Center, Rock Island, IL
- University of Central Missouri, Warrensburg, MO
2007
- MetroLex Gallery, Lexington, KY
- Mallin Gallery, Artists Coalition, Kansas City, MO
2006 Zeitgeist Gallery, Nashville, TN
- Manhattan Arts Center, Manhattan, KS
2005
- Scheffer Gallery, Budapest, Hungary
- Atkinson Gallery, Santa Barbara City College, Santa Barbara, CA
2004
- Clark House Gallery, Bangor, ME
- Spiva Gallery, Missouri Southern State University, Joplin, MO
- Arts Incubator Gallery, Kansas City, MO
2003
- Olin Gallery, Roanoke College, Salem, VA
2002
- The Arts Center, Orange, VA
2001
- Leedy-Voulkos Art Center, Kansas City, MO
- Cloyde Snook Gallery, Adams State College, Alamosa, CO
2000
- Kunstverein Ottobrunn, München, Germany
1999
- Muzeul National de Arta, Cluj, Romania
- Haus des Deutschen Ostens, München, Germany
1998
- Kunstforum Arabellapark, München, Germany
- Stadtmuseum München, Germany
1997
- Helen E. Copeland Gallery, Bozeman, MT (thesis)
1996
- Exit Gallery, Bozeman, MT

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2020
- ART MATTERS 2, Galerie Biesenbach, Cologne, Germany (online)
2019
- Rise Over Run – Monaco, St. Louis, MO
- PAINTED – Manifest Gallery, Cincinnati, OH
2018
- Aici Acolo – Cotroceni National Museum, Bucharest, Romania
- National Juried Exhibition – First Street Gallery, New York, NY
2017
- Art Paris – Paris, France
- Open Wide, Pollock Gallery, Southern Methodist University, Dallas, TX
- Summer Show – Haw Contemporary, Kansas City, MO
2016
- New American Paintings: Midwest Edition – Elmhurst Art Museum, Elmhurst, IL
- Friendly Footage – Herbert-Gerisch-Stiftung, Neumünster, Germany
- Les Dessous des Récits – Galerie Gourvennec Ogor, Marseille, France
- Service Compris – Lehr Zeitgenössische Kunst, Berlin, Germany
- Liquidation Totale – Ambacher Contemporary, Paris, France
2015
- Art Paris – Paris, France
- You People – Haw Contemporary, Kansas City, MO
- Viennacontemporary Art Fair – Vienna, Austria
- X Contemporary Art Fair – Miami, FL
- AD Bodensee Art Fair 15 – Dornbirn, Austria
2014
- Positions Art Fair – Berlin, Germany
- Nine – Haw Contemporary, Kansas City, MO
- AD Bodensee Art Fair 14 – Dornbirn, Austria
- Works on Paper – Albright Art, Concord, MA
- Landscape at the Edge – Hera Gallery, Wakefield, RI
2013
- AD Bodensee Art Fair 13 – Dornbirn, Austria
- 23rd Drawing Connections – Boston Center for the Arts, Boston, MA
- Wheaton Biennial: Drawing Out of Bounds – Wheaton College, Norton, MA
- Not Just Landscapes – Sebastopol Center for the Arts, Sebastopol, CA
2012
- Natural/Constructed Spaces – The Painting Center, New York, NY
- Strange Glue: Collage at 100 - Thompson Gallery, Cambridge School, Weston, MA
- Right Here Over There – Lexington Art League, Lexington, KY
- National Small Oil Painting Show – Wichita Center for the Arts, Wichita, KS
2011
- TAPPED – Manifest Gallery, Cincinnati, OH
- Grenzen, die verbinden – Galerie RaduArt, Fürstenfeldbruck, Germany
- 33rd Bradley International – Heuser Art Center, Bradley University, Peoria, IL
- American Landscapes 2011 – MFA Circle Gallery, Annapolis, MD
- 4th National Juried Exhibition – Prince Street Gallery, New York, NY
2010
- Bel Etage – Ambacher Contemporary, München, Germany
- 2010 National Juried Competition – Phoenix Gallery, New York, NY
- 25th Tallahassee International – FSU Museum of Fine Arts, Tallahassee, FL
- 18th National Juried Exhibition – Bowery Gallery, New York, NY
- National Small Oil Painting Show – Wichita Center for the Arts, Wichita, KS
- A Sense of Place – Gertrude Herbert Institute of Art, Augusta, GA
- 5th National Juried Exhibition – Axis Gallery, Sacramento, CA
- Place – Lawrence Art Center, Lawrence, KS
- PAGES – Paragraph Gallery, Kansas City, MO
2009
- Painting Metabolism – William Havu Gallery, Denver, CO
- Contemporary Painting – Eastern Michigan University, Ypsilanti, MI
- 52nd Chautauqua Annual Exhibition – Strohl Art Center, Chautauqua, NY
- Architectural Spaces – The LoDi Project, Raleigh, NC
2008
- The Artist’s Choice – Atlantic Gallery, New York, NY
- A Sense of Place – Sherry Leedy Contemporary Art, Kansas City, MO
- Missouri Art Professors Show – Columbia Art League, Columbia, MO
- Painting as Presence – Creative Arts Workshop, New Haven, CT
- On, Of, About Paper – Orange County Center for Contemporary Art, Santa Ana, CA
2007
- ART FAIR 21, Köln, Germany
- Beyond Mimesis – Strecker-Nelson Gallery, Manhattan, KS
- Ten Views – William Havu Gallery, Denver, CO
- New-Scapes – Art Academy of Cincinnati, Cincinnati, OH
- 31st Bradley International – Heuser Art Center, Bradley University, Peoria, IL
- ANA 35 National Exhibit – Holter Museum of Art, Helena, MT
- Discoveries – George Segal Gallery, Montclair University, Montclair, NJ
2006
- Urban Landscapes – Strecker-Nelson Gallery, Manhattan, KS
- 13th Realism Invitational – Klaudia Marr Gallery, Santa Fe, NM
- Changing Landscapes – Lincoln Center, Ft. Collins, CO
- Cul-de-Sac – Radford Art Museum, Radford, VA
- Works on Paper – LBI Foundation, Loveladies, NJ
- City as Nature – Afif Gallery, Philadelphia, PA
- American Landscapes – Washington Gallery of Photography, Bethesda, MD
2005
- Texas National – Stephen F. Austin University, Nacogdoches, TX
- Town and Country – Morehead State University, Morehead, KY
- Border to Border 10 – Austin Peay University, Clarksville, TN
- 10th Annual National Art Exhibition – St. John’s University, Jamaica, NY
- Face Value – Associated Artists Gallery, Winston-Salem, NC
2004
- Mois de l’Art Contemporain – Pont Audemer, France
- City & Industry – De Vrijplaats Gallery, Amsterdam, Netherlands
- Biennial Juried Exhibition – Brad Cooper Gallery, Tampa, FL
- 10th Great Plains National – Moss-Thorns Gallery, Hays, KS
- 38th Annual National Drawing and Small Sculpture Show, Corpus Christi, TX
- 19th Greater Midwest International – Art Center Gallery, Warrensburg, MO
2003
- Print Exchange – Bozeman, MT, Salt Lake City, UT, London, UK, Bristol, UK
- New Art ’03 – Kingston Gallery, Boston, MA
- Rethinking Landscape – Pennsylvania School of Art & Design, Lancaster, PA
- Under Cover: Book Arts – St. Louis Artists’ Guild, St. Louis, MO
- 37th Annual National Drawing and Small Sculpture Show, Corpus Christi, TX
2002
- Switchyard – Zeitgeist Gallery, Nashville, TN
- Small Works Landscape Painting – Clark House Gallery, Bangor, ME
- Missouri River: Untamed - Bismarck Art Association, Bismarck, ND
- On/Of Paper 2 – Cloyde Snook Gallery, Adams State College, Alamosa, CO
2001
- Fine Art Through Technology – Loyola University, Chicago, IL
- Naturlandschaft/Werklandschaft - Internationales Malersymposium, Beratzhausen, Germany
- Works on Paper 2001 – San Jacinto College South, Houston, TX
- ArtCultureNature – Cococino Center for the Arts, Flagstaff, AZ
- Denison University Art Gallery – Denison University, Granville, OH
- American Landscapes 2001 – MFA Circle Gallery, Annapolis, MD
2000
- MOAK - Springfield Art Museum, Springfield, MO
1999
- Jugendkunstpreis, Künstlergilde, Ulm, Germany
1998
- Bilder und Skulpturen - Stadthalle Germering, Germering, Germany
- Kunstverein Ebersberg, Ebersberg, Germany
- Kunstforum Arabellapark, München, Germany
1997
- Larson Biennial - Austin Peay State University, Clarksville, TN
- Survey of Contemporary American Prints - Lankershim Arts Center, North Hollywood, CA
- North American Printmaking Exhibition - Richmond Art Center, Richmond, CA
1996
- National Small Works Show - Chuck Levitan Gallery, New York, NY
- National Art Exhibition - Colorado State University, Fort Collins, CO
- ANA 25 National Exhibit - Holter Museum of Art, Helena, MT
1995
- The Art of the Book - University of Colorado, Boulder, CO

 

BIRTE HORN

papercut_17, 2019
Farbkarten geschnitten und collagiert, 17 x 12 cm

850,- €
zzgl. 16% MwSt. + Transport
(Kunstwerk auf Anfrage gerahmt)

Das Werk ist über unsere Galerie erhältlich – Kontakt für weitere Informationen: art@galerie-biesenbach.com oder +49-174-4909635.

Über Birte Horn ... mehr >

Wir freuen uns, heute Abend unsere neue Online-Gruppenausstellung ART MATTERS 2 zu eröffnen und Birte Horn (*1972 in Düsseldorf, lebt und arbeitet in Blaubeuren) vorzustellen, eine von 15 Finalisten*innen, die wir nach unserem vor einer Woche zu Ende gegangenen Open Call ausgewählt haben. Lesen Sie mehr über die Künstlerin und ihre papercuts – überlagerte Bildräume aus Leerkartons vorzugsweise aus den 70er Jahren – im folgenden Künstlerstatement und Lebenslauf.

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Birte Horn ist Malerin.

Was, wenn die sich immer schneller verändernden Situationen eine totalitäre Wahrnehmung der Wirklichkeit nicht mehr zulassen? Die Aufmerksamkeit meines Werkes basiert auf dem Prinzip der Dekonstruktion und Konstruktion. Die Dissolution von Strukturen und die Übertragung in das jeweilig zusammengesetzte Teil-Ganze ist ein Prozess in meiner Arbeit, der die Zerlegung und die Fusion allgemeiner Realitäten meint.

Eine komplexe Kombinatorik ganz verschiedener Raumsichten wie Raumschichten zeichnet mein Werk in den vergangenen Jahren insgesamt aus. All jene Schichtungen – sowohl das Layering verschiedener Farbschichten, als auch dasjenige materialer Fragmente selbst – vollziehe ich auf ganz verschiedene Art und Weise: Aus vorhandenen Malereien auf Papier, Pappe und vor allem auf Leinwandstoffen schneide ich Stücke heraus, um sie mit anderen Malstücken in ein neues Bildgefüge zu übertragen, aus dem ungewöhnliche Raumwelten entstehen. Sie bewegen sich an den Nahtstellen zwischen Wirklichkeit und Möglichkeit. Über verschiedene Zeitebenen hinweg fusioniert die Vergangenheit der einmal gefundenen Formulierung mit dem Zukünftigen der erst im Entstehen befindlichen Arbeit unauflösbar miteinander. Die so entstehenden Verschichtungen ergeben in der Folge ein fast haptisch erfahrbares Bildrelief, suggerieren Raum und persiflieren diesen zugleich doch wieder nur in seiner relativen Flächigkeit.

„An den Scheidewegen und Kreuzungspunkten des Sichtbaren und des Unsichtbaren zeigt Birte Horn zwar einerseits ganz klar die Kante, beugt dem Betrachten andererseits dennoch an keiner Stelle vor, genauso beständig auch Sehrichtungen und Zeiten wechseln zu müssen, nach vorne und gleichzeitig zurück zu treten, in Einem fort oben und unten zu vertauschen, um für sich das Drehmoment der Wirklichkeit immer wieder neu justieren zu können.An einer etwa dokumentarischen Sichtung und Sicherung einzelner Artefakte, konkreter topografischer Details oder eines nur persönlichen Erlebens ist ihr dabei in keinem Fall gelegen. Das Vorgefundene sind nur Anlässe zum Sehen.“
(Clemens Ottnad, Stuttgart 2019)

Die sogenannten papercuts, die seit Anfang 2018 als andauerndes Projekt entstehen sind für mich eine neue, das Gesamtwerk ergänzende Werkserie. Diese im Material entstehenden überlagerten Bildräume spiegeln die Relation von Bild zu Wirklichkeit, von Wirklichkeit zu Möglichkeit und von Betrachter zum Bild in der Wahrnehmung wieder. Die kleinen Arbeiten, die als Collagen aus Leerkartons vorzugsweise aus den 70er Jahren entstehen, werden von allen Informationen befreit und auf die reine Farbfläche und eine sich daraus ergebende Form reduziert. Aus dem räumlichen Karton wird ein flaches Gebilde, das sich aus wiederkehrenden Modulen zusammensetzt. Von hier aus entwickle ich das Projekt cut edge, für das diese Arbeiten in große reliefartige Wandarbeiten transformiert werden, die sich ebenfalls modulhaft zusammensetzen lassen und damit veränderbar sind und bleiben. Hier komme ich zurück an den Anfang meiner Erläuterung: „Was, wenn... “.

 

LEBENSLAUF

Birte Horn

1972 geboren in Düsseldorf
lebt und arbeitet in Blaubeuren

Studium I Lehraufträge

1993-1998
- Universität Folkwang Hochschule Essen, Klasse Prof. László Lakner
1992-1998
- Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Germanistik bei Prof. Anton

2017
- Arbeitsaufenthalt Venedig, Lido, Ospedale al Mare
2014
- Arbeitsaufenthalt Erkelenz, Borschemich und Immerath Garzweiler Gebiet NRW
2012
- Arbeitsaufenthalt Baia Mare, Rumänien

2014-2015
- Lehrauftrag, Bayrische Akademie für Jugendliche Kloster Roggenburg
seit 2013
- Lehrauftrag, Aicher–Scholl–Studienkolleg an der HFG Ulm
2000-2016
- Lehrauftrag, Kunstschule für Jugendliche, Ulm
1995-2000
- Lehrauftrag, Schule für Kunst und Theater, Neuss

Stipendien I Kunstpreise

2020
- Ankauf für die Sammlung des Ministerium für Forschung Wissenschaft und Kunst
2018
- Projektförderung Ministerium NRW, Kulturraum Niederrhein
2017
- Katalogförderung Marli Hoppe-Ritter Stiftung, Landesbank BW, ART-regio
2016
- Artist in Residence Fotorecherche Borschemich und Immerath, Erkelenz
2016
- Projektförderung Stadt Ulm, suspisious objects
2015
- Projektförderung Verein der Freunde des Ulmer Museums
2015
- Realisation Kunst am Bau, Uzin Utz AG Ulm
2014
- Projektförderung Künstlerhaus Ulm, Ausstellungsprojekt von hier aus mit Janina Schmid, Johannes Kithil und Angela Ender, Kuratorin Birte Horn
2013
- Katalogförderung der Landesbank Baden-Württemberg
2011
- Jahresgabe Kunstverein Ulm
2009
- Realisation Kunst am Bau, Amtsgericht Ulm
2005
- Kunstpreis, Kunstverein Neu-Ulm
2004
- Realisation Kunst am Bau, Universitätsklinikum Ulm
2003
- International Artist in Residence, Muzeul de Arta Maramures Baia Mare, Rumänien
2003-2007
- Atelierförderung der Stadt Ulm
2002-2004
- Atelier- und Arbeitsstipendium, pro arte ulmer kunststiftung
1998
- Projektförderung Klasse Lakner, Essen Zeche Zollverein, Debutanten
1995
- Förderung Junge Kunst, Stadt Willich

Ausgewählte Einzelausstellungen

2021
- Nürnberg, Galeriehaus Nord mit Matthias Stuchtey
- Engen, Museum Engen, keep it going, Kuratiert von Velten Wagner
2020
- Stuttgart, Galerienhaus 3.0, Schacher Raum für Kunst, the dark side oft he room, mit Mark Thompson
- Nürtingen, Kunstverein, cut edge
2019
- Reutlingen, TTR, am Stück oder geschnitten, kuratiert von Clemens Ottnad
- Linz, Kunstverein, Der Rest kann weg
2018
- Biberach, Stiftung pro arte, Lost place, mit Ute Robitschko  
- Böblingen, Kunstverein, Aus jedem Dorf ein Hund, kuratiert von Dr. Günter Baumann
- Ulm, Galerie Tobias Schrade, mit Hartmut Landauer
- Willich/ Neuss, Städtische Galerie, Volumina, kuratiert von Jutta Saum
2017
- Stuttgart, Schacher Raum für Kunst, Ortsfremde, mit Johanna Jakowlev
- Venedig, Ospedale al Mare Lido, space fabric
2016
- Ulm, Projektraum, Cote d‘ Azur, mit Esther Hagenmaier, Nike Arnold, Jörn Plaß, kuratiert von Janina Schmid
2015
- Pforzheim, Galerie Brötzinger, Das was es ist
- Erkelenz, Haus Nazareth, Raumgebilde
- Ulm, pro arte ulmer kunststiftung, restzeichen, mit Dirk Hupe
- Stuttgart, Galerie Keim, Heimspiel, mit Thomas Heger
2013
- Ulm, Galerie Tobias Schrade, doppelraum
- Leutkirch im Allgäu, Städtische Galerie, Zimmer frei
- Filderstadt, Städtische Galerie, Neue Arbeiten
2012
- Konstanz, Galerie Geiger, freiräume
- Baia Mare, Rumänien, Künstlerkolonie, back again
2011
- Herrenberg, Galerie der Volksbank, Wo ich bin ist es am schönsten, kuratiert von Dr. Walter Springer
2009
- Konstanz, Galerie Geiger, zwischendrin

Ausgewählte Gruppenausstellungen

2021
- Burgrieden, Villa Rot, SHAPED CANVASES, kuratiert von Marco Hompes
- Ehingen, Städtische Galerie, Abstract
2020
- Lörrach, Galerie 143, open gallery
- Köln, ART MATTERS 2, Galerie Biesenbach (online)
2019
- Ulm, Kunstverein, Jahresgaben, mit Tom Anholt, Willi Siber, Andrey Klassen, Francis Zeischegg u.a., kuratiert von Katharina Ritter
- Ehingen/ Burgrieden, Städtische Galerie und Museum Villa Rot, interim mit Jörg Bach, - Jeanette Zippel, Edgar Braig u.a., kuratiert von Marco Hompes
- Neu-Ulm, Museum Oberfahlheim, alle!
- Stuttgart, Galerienhaus 3.0, Projektraum Schacher, Speicherplätze
2018
- Kaufbeuren, Kunsthaus, Blickfang, mit Barbara Herold, Karen Irmer, Kathrin Ganser,
- Raik Gupin, David Borgmann u.a., kuratiert von Jan T. Wilms
- Karlsruhe, Galerie Schacher – Raum für Kunst, art Karlsruhe Messe für zeitgenössische Kunst
- Freiburg, modo Verlag, kunstBUCH, mit Alfonso Hüppi, Friedemann Grieshaber, Sati Zech, Werner Pokorny, Timm Ulrichs u.a.
- Hagen, Museum Osthaus, kunstBuch, mit Alfonso Hüppi, Friedemann Grieshaber, Sati Zech, Werner Pokorny, Timm Ulrichs u.a.
- Neu-Ulm, Putte Projektraum, the making of the unrealised, in Kooperation mit Kreuzberg Pavillon Berlin
- Ulm, Museum, Warum Kunst?
2017
- Bad Säckingen, Kunstverein Hochrhein, Zeichnung heute, mit Frauke Schlitz, Alf Setzer u.a.
- Herrenberg, Galerie der Volksbank, Meisterwerke aus der Sammlung
2016
- Ulm, Münsterplatz, suspicious objects, mit Janina Schmid, Angela Ender und Fred Kochbeck
- Wertingen, Städtische Galerie, Wege
2015
- Roggenburg, Haus für Kunst und Kultur, Kunst! mit Lisa Miller, Esther Hagenmeyer, Bianca Kennedy
- Stuttgart, Galerie Keim, quergedacht, mit Thomas Heger, Rolf Kilian u.a.
- Essen, Forum Kunst und Architektur, konnexion, kuratiert von Tim Cierpiszewski und BDA, mit Karsten Gliese u.a.
- Ulm, Kunsthalle Weishaupt, on top Triennale
- Ulm, Museum Ulm, aufgeteilt
- Krumbach, Museum Schwaben, Mittelschwäbische Kunst
2014
- Karlsruhe, Galerie Tobias Schrade, art Karlsruhe Messe für zeitgenössische Kunst

 

 

____________________

 

 

_______________________________

 

 

ART MATTERS 1

Online Gruppen-Ausstellung

Gewinner
Jussi Niva
(nahm an unserer Gruppenausstellung Sculptural.Painting. Anfang 2021 teil)

12.4. – 26.4.2020 ... mehr >

ART MATTERS

12.4. – 26.4.2020

1 neue(r) KünstlerIn täglich 18h!

Aus der Corona-/Lockdown-Situation im März/April heraus – Ausstellung verschoben, Galerie für Publikumsverkehr geschlossen – ist unsere erste virtuelle Gruppenausstellung ART MATTERS entstanden, die nur online auf www.galerie-biesenbach.de und unseren Instagram und Facebook-Accounts besichtigt werden konnte. Ungewöhnliche Zeiten, neue Wege!

Mit einem auf Instagram gestarteten Open Call haben wir zwei Wochen lang neue KünstlerInnen gesucht und schließlich 15 TeilnehmerInnen für unsere Gruppenausstellung ausgewählt.

Uns war bewusst, wie eklektisch diese Online Only-Ausstellung ausfallen könnte. Doch genau in der Idee des Open Call lag für uns der Reiz: Künstler der unterschiedlichsten Richtungen aufzufordern, sich zu bewerben und ihre Arbeit einzureichen. Aus dieser Vielzahl von Perspektiven und Positionen haben wir eine Ausstellung kuratiert, die ein Spannungsfeld aber auch einen symbiotischer Dialog zwischen den einzelnen KünstlerInnen und Kunstwerken aufzeigt. Eine Ausstellung, die zur Richtung und Philosophie der Galerie passt, aber auch Neues in unser Programm gebracht hat.

Ab Sonntag, 12. April wurden täglich um 18 Uhr jeweils ein(e) KünstlerIn mit dem eingereichten Werk vorgestellt. Am 26.4. wurde der oder die GewinnerIn unserer Ausschreibung verkündet und zur Teilnahme an einer später stattfindenden Ausstellung in unseren Galerieräumen in Köln eingeladen. Unsere Wahl war auf Jussi Niva gefallen, der mit einer Auswahl seiner Arbeiten in der Gruppenausstellung "Sculptural.Painting." im Januar/Februar 2021 präsentiert wird.

Mit Arbeiten von: Christina Augustesen, Carlos Balbás, Bram Braam, Michael Craik, Alex De Bruycker, Viktoria Körösi, Ute Krafft, Vincent Lo Brutto, Daniel Müller-Jansen, Jussi Niva, PUTPUT, Beverly Rautenberg, Michael Samuels, Jon Thomas & Michael Weißköppel

 

GRUPPENFOTO
TOP 15

 

 

KÜNSTLER/INNEN-AUSWAHL:

 

Christina Augustesen ... mehr >


SONNTAG, 12. APRIL

Wir freuen uns, heute Abend unsere erste Online Only-Gruppenausstellung zu eröffnen und Christina Augustesen (*1975, lebt und arbeitet in Kopenhagen) vorzustellen, eine von 15 Finalistinnen, die wir nach unserem offenen Wettbewerb ART MATTERS ausgewählt haben. Lesen Sie mehr über die Künstlerin und ihre Skulpturen, die sich um die Dynamik des Lichts drehen, in ihrem Künstlerstatement und Lebenslauf weiter unten.

Folgendes Werk ist über die Galerie erhältlich (s. auch Abb. weiter unten) – für weitere Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail:

Christina Augustesen
„Colour Spaces – Coral/Grey", 2019
Acryl, LED, Filter, 44 x 37 x 17 cm
3.300,- €

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Lichtskulpturen, "Farbräume", Christina Augustesen

Meine Skulpturen drehen sich um die Dynamik des Lichts. Aus der Beobachtung von Farben, Schattierungen und Verschiebungen erfasse und archiviere ich das, was man als "Lichttestament" bezeichnen könnte. Stadtlandschaften, Waldbäume, das Meer und jede Art von topografischer Landschaft spielen eine Rolle dabei, wie Licht reflektiert und beeinflusst wird. Auch die Jahreszeiten, die geographische Lage und der Fluss des Lichts innerhalb architektonischer Strukturen sind ständige Inspirationsquellen.

Meine Inspiration für die Arbeit mit Licht und Farben entspringt dem Verständnis von Licht als dynamisches Phänomen, einschließlich des Verständnisses, wie Farben in der Lichtbrechung entstehen. Ebenso bin ich inspiriert von der Art und Weise, wie Licht und Farben dazu beitragen, verschiedene Räume zu akzentuieren und unterschiedliche Atmosphären zu schaffen. Mein Hauptinteresse gilt den Wechselwirkungen zwischen der Immaterialität des Lichts und der Materialität von Oberflächen, einschließlich der Art und Weise, wie diese beiden voneinander abhängig sind und demzufolge Menschen in die Lage versetzen, Oberflächen und Räume auf sinnvolle und inspirierende Weise wahrzunehmen.

Sowohl Tageslicht als auch programmiertes elektrisches Licht wird in verschiedenen Kastenformen gerahmt und strukturiert, die von kleinen Kästen bis hin zu großflächigen zylindrischen Installationen im Freien reichen. Indem ich lichtdurchlässige Acrylplatten als Leinwände verwende, beleuchte ich die Oberflächen von hinten in einer festen zeitlichen Dauer. Wenn das Licht durch den Raum und durch die transparenten und farbigen Flächen dringt, erzeugt es Tiefe und neue Farbkreationen.

Je nach Lichtmenge, Raumschichten und ausgewählten Farben entstehen unterschiedliche Farbkombinationen, die von zarten Schattierungen bis zu tiefer gesättigten Tönen reichen. Durch die Hinzufügung des diffusen Lichtes werden verschiedene Töne und Modulationen zwischen den sich verschiebenden Farben eingesetzt, wodurch eine noch größere Palette unterschiedlicher Farbgebung entsteht. Die Farbverschiebungen werden in zeitlichen Abständen harmonisiert, wodurch ein weicher, natürlicher Eindruck entsteht, da das Tempo langsam ist und der Veränderlichkeit des Tageslichts ähneln soll.

 

LEBENSLAUF

Christina Augustesen

born 1975

lives and works in Copenhagen
Member of BKF - Danish Visual Artists
Member of The Board of Charlottenborg Fonden (2018-2021)

Education

2018-2014 Art School Spektrum, Summer Course, Copenhagen, DK
2017 Art School Spektrum, Copenhagen, DK
2016 Edinburgh Printmakers, Screen printing, Summer Course, Scotland, UK
2010 Central St. Martins Art School, Summer Course, London, UK
2009-2010 Master in Light & Lighting (MSc.), The Bartlett, UCL, London, UK
1998-2006 Bachelor and Master in Architecture, KADK, The Royal Danish Academy of Fine Arts, Schools of Architecture, Design and Conservation, Copenhagen, DK

Represented

2018 The Cross Family Collection, London, UK
2017 VIA University College, Aarhus, DK (Donation from the Danish Arts Foundation)
2016 Aalborg University, Aalborg, DK (Supported by the Danish Arts Foundation)

In Situ Project

2018 “Gate of Colours”, Damhustorvet, Rødovre, DK

Grants

2019 Residency at Can Lis, Mallorca. (Danish Arts Foundation)
2017 Working Grant, The Danish Arts Foundation
2016 Travel Grant, Margot and Thorvald Dreyers Foundation

Awards

2018 (shortlisted) The Darc Award, Best Light Art Project, "Gate of Colours", Damhustorvet, DK
2014 The Danish Lighting Award, Lighting Design at the Novo Nordic HQ in cooperation with Sweco and Henning Larsen Architects

Exhibitions (selected)

2020 "ART MATTERS", Online Only Group Exhibition, Galerie Biesenbach, Cologne, D
2019 "Appetizers”, Group Exhibition, Gallery Lene Bilgrav, Aarhus, DK
2019 “REMIX#5”, Group Exhibition, Gallery Kunstmix, Copenhagen, DK
2018 “Defining Structure”, Group Exhibition, The Cello Factory, London, UK
2018 “Ree-fleeks”, Group Exhibition, Kunstpakhuset Ikast, DK
2018 "RA 250th Summer Exhibition", Royal Academy of Arts, London, UK
2018 "Cirklens Kvadrat", Group Exhibition, The Antique Museum, Aarhus, DK
2017 "Seeing the Unseen", Group Exhibition, Sophienholm, Lyngby, DK
2017 "VIEW 17", Spektrum, Copenhagen, DK
2017 "7sind", Pop-up Exhibition, Christianshavn, DK
2016 "Reflektor Light Art Festival, Mindehøjen, Frederiksberg, DK
2016 NK16, Nordkraft Exhibition, Aalborg, DK
2016 Charlottenborg Spring Exhibition, Kunsthal Charlottenborg, Copenhagen, DK
2015 KE 15, Artists’ Autumn Exhibition, Den Frie Centre of Contemporary Art, Copenhagen, DK
2013 “One Beam of Light”, The Institute of Contemporary Art, London, UK

Artist talk/Lectures (selected)

2018 “Gate of Colours and the Twilight”, Damhustorvet, Copenhagen, DK
2018 “Ree-fleeks”, Kunstpakhuset Ikast, DK
2016 ”Colour Spaces II”, KE15, Den Frie Centre of Contemporary Art, Copenhagen, DK
2015 “Architecture for the senses”, Velux Daylight Symposium, London, UK
2015 “Architectural Lighting - Layers of Light”, KADK Lightlecture, Copenhagen, DK
2013 “How do we use coloured light in architectural lighting, PLDC, Copenhagen, DK

Publications

2018 Catalog: ”Ree-fleks”, Group Exhibition,  Kunstpakhuset Ikast, DK
2018 Catalog: "Cirklens Kvadrat",, Group Exhibition, The Antique Museum, Aarhus, DK
2017 Catalog: ”Seeing the Unseen”, Group Exhibition, Sophienholm, Lyngby, DK

Bibliography

”Colour Spaces: Horisontal Fields”, VIA Campus N, Aarhus, DK, Text by Michael Roloff, 2017

Curatorial activities

2018
”Copenhagen Lightfestival”, Jesper Kongshau, Kirsten Dehlholm, Jakob Oredsson

 

Bram Braam ... mehr >


MONTAG, 13. APRIL

Wir stellen heute den zweiten von 15 Künstlern vor, die wir nach unserem Open Call ART MATTERS ausgewählt haben: Bram Braam (*1980 in Sittard, Niederlande, lebt und arbeitet in Berlin). Lesen Sie mehr über den Künstler und seine skulpturalen Gemälde, die von Architektur und urbanen Landschaften inspiriert sind, im Künstlerstatement und Lebenslauf weiter unten.

Folgendes Werk ist über die Galerie erhältlich (s. auch Abb. weiter unten) – für weitere Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail:

Bram Braam
"Quarantine", 2020
Holz, Sprühfarbe, Stahl, Beton, 60 x 43 x 2 cm
2.800,- €

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Der bildende Künstler Bram Braam (NL, 1980) beschäftigt sich mit Architektur und der ständigen Entwicklung unserer täglichen Umgebung. Er lässt sich von der rauen Umgebung Berlins, utopischen Überzeugungen und der niederländischen Landschaft inspirieren. Indem er den öffentlichen Raum durch das Auge einer Skulptur betrachtet, hat der Künstler eine innige Verbindung zur Stadt und ihrer Architektur hergestellt. Die Stadt Berlin ist bekannt für ihre vielen Kontraste in Arm und Reich, glatt und rau. Es sind diese Gegensätze, mit denen der Künstler spielt und die er in seinem Werk zusammenführt, indem er das Interesse an der Herstellbarkeit einer Stadt reflektiert.

Braams Arbeit bleibt zwar nahe an ihrer Umgebung, bietet jedoch eine persönliche Zusammenstellung architektonischer Referenzen zu Straßengebäuden, Konstruktionen und Lebensumgebungen, die für unsere Wahrnehmung von Stadt und Land wesentlich sind. Durch die Kontextualisierung der aufgelösten Materialien eröffnet das Werk neue Erzählungen, die sich auf die rasante und ungebremste Entwicklung Berlins beziehen, und stellt letztlich einen zeitgenössischen Ausdruck des heutigen urbanen Stadtbildes dar.

 

LEBENSLAUF

Bram Braam

Personal

B.C.E. Braam
Born | 14-03-1980, Sittard The Netherlands
Living | Berlin, Germany

Education

2005-2009 | AKV St. Joost, Royal Academy of Fine Arts (Bachelor) Den Bosch
1998-2003 | Sint Lucas, Communication and Design, Boxtel

Prizes, grants, Residences

2019 | Rising star residency, Till Richter Museum (Germany)
2016 | Working grant for proven talent 2016/ 2020 Mondriaan Fonds (Netherlands)
2014 | Arbeitsstipendien Kulturverwaltung des Berlin Senat, Berlin (Germany)
2014 | Artist in residence Sea foundation, Tilburg (Netherlands)
2013 | HomeBase Project, Berlin (Germany)
2013 | BBK studio programm
2013 | Working budget, Mondriaan funds, (Netherlands)
2011 | Winner Jung Art Prize (together with Chris Bierl), Berlin, (Germany)
2010 | Artist in residence Culturia Berlin, (Germany)
2009 | Starterstipendium Fund BKVB, (Netherlands)
2009 | Nomination Lucas Prize, Den Bosch, (Netherlands)

Solo/ duo exhibitions

2020 | Upcoming Solo Exhibition, Traces, Galerie Burster, Karlsruhe (Germany)
2019 | Solo Exhibition, Metro, Galerie Burster, Berlin (Germany)
2019 | Solo exhibition, What Becomes and What Remains, Till Richter Museum, (Germany)
2018 | Duo exhibition, Influence : Dag & Bram Braam, LFN gallery, Spinnerei Leipzig (Germany)
2017 | Solo exhibition, Cacoafabriek, Helmond (Netherlands)
2017 | Solo presentation, AMSTERDAM ARTFAIR, Amsterdam (Netherlands)
2017 | Duo presentation, ART ROTTERDAM art fair, Frank Taal galerie, Rotterdam (Netherlands)
2016 | Solo Exhibition, Welcome to the real world, Frank Taal galerie, Rotterdam (Netherlands)
2016 | Solo Presentation, ART 16, London’s global art fair, London (Great Britain)
2016 | Solo Exhibition, Modern Mutants, Galerie Burster, Berlin (Germany)
2015 | Solo presentation ,Booth 95, ART Rotterdam, ART FAIR by Frank Taal galerie, Rotterdam (Netherlands)
2015 | Duo Exhibition, Bram Braam & Ines Doleschal Galerie Schwartzsche Villa, Berlin (Germany)
2014 | Solo Exhibition, IMPORT PROJECTS, Curated by Anja Henckel & Nadim Saman, Berlin (Germany)
2014 | Solo Exhibition, De Aanschouw, Rotterdam (Netherlands)
2014 | Solo Exhibition, City of tomorrow, Frank Taal galerie, Rotterdam (Netherlands)
2014 | Duo Exhibition, Bram Braam & Alex Baams, SEA Foundation, Tilburg (Netherlands)
2013 | Duo exhibition, Kreuzbergpavillon “From 0 To 0” Bram Braam & Radu Oreian, Berlin (Germany)
2012 | Duo exhibition, Next Visit, with Natalia Stachon, Berlin (Germany)
2012 | Duo exhibition, Jung Art, Freies Museum, Berlin (Germany)
2012 | Solo exhibition: Next Nature: Kaleidoskop gallery, Berlin (Germany)
2011 | Duo exhibition “Euro Land Art”, landgoed Velden (Netherlands)
2009 | Solo exhibition, Louis Hartloper Complex Utrecht (Netherlands)

Group exhibitions

2020 | ART MATTERS, Online Only Group Exhibition, Galerie Biesenbach, Cologne, (Germany)
2019 | L’artiste et les commissaires, Lage Egal curational projects, Berlin, (Germany)
2019 | JULE, LFN gallery, Spinnerei Leipzig (Germany)
2019 | Glass, rubber, stone, Lage Egal curational projects, Berlin, (Germany)                                                                    
2019 | How to fix a broken line, Künstlerhaus Bethanien, Berlin, (Germany)                                                                
2019 | Architecture of Art, Frank Taal gallery, Rotterdam (Netherlands)                                                                             
2019 | Architecture of Art, Frank Taal gallery, Rotterdam (Netherlands)                                                                               
2019 | ACECCC5,  ACEC Apeldoorn (Netherlands)                                                                                                                 
2019 | KUNST BAU, Galerie Peter Borchardt, Hamburg (Germany)                                                                            
2019 | Torrence Art Museum, DXIX Projects, Los Angeles (United states of America)                                                    
2019 | On destruction and preservation, Balzer Projects, Basel (Switserland)                                                         
2019 | CC, PHK18 #17, Rotterdam (Netherlands)                                                                                                              
2019 |KUNST BAU, Galerie Peter Borchardt, Hamburg (Germany)                                                                                         
2019 | Rhizome, Frank Taal gallery, Rotterdam (Netherlands)
2018 | Wonders, MPV gallery,  Den Bosch (Netherlands)
2018 | Delicious dissaray, Berlin weekly project space, Berlin (Germany)
2018 | Ufer Open, Berlin art week, Uferhallen,  Berlin (Germany)
2018 | BOTTOM UP, Berlin art week, Kuehlhaus,  Berlin (Germany)
2018 | Contemporary Contemplations, Kunsthaus Erfurt
2018 | Contemporary Contemplations, GLUE,  Künstlerhaus Bethanien, Berlin (Germany)
2018 | POTLUCK — curated by Hagen Schümann & Pierre Granoux, Berlin (Germany)
2018 | Kegelclub, galerie Anja Knoes, Köln (Germany)
2018 | Neue Heimat, Willem2, Den Bosch (Netherlands)
2018 | Botschaft, Wir nennen es Arbeit, Berlin (Germany)
2018 | Toy bitches fuck you, galerie Kai Erdmann, Hamburg (Germany)
2018 | Brothers from another mother, MPV galerie, Knokke (Belgium)
2017 | Winter / X-mas show, Roger Katwijk galerie, Amsterdam (Netherlands)
2017 | Spectrum 3 / kleben, schneiden, bohren, sägen / Collage, Galerie Eigenheim, Berlin (Germany)
2017 | Ende Neu / Lage Egal , Berlin (Germany)
2017 | Wir nennen es arbeit, Galleria Opere Scelte, Torino, (Italy)
2017 | Nieuw Amsterdam, Marisa Newman projects, New York (USA)
2017 | Bender Schwinn project, München (Germany)
2017 | GLUE, gallery weekend, Berlin (Germany)
2017 | Orakel der abstracten, Majke Husstege Projects, MPV gallery Den Bosch (Netherlands)
2017 | Black / White, Gallery Burster, Berlin (Germany)
2017 | Homecoming project space, luis leu, Karlsruhe (Germany)
2017 | Imago Mundi Dutch Collection, Benetton Foundation, Treviso, (Italy)
2016 | The end, let´s start again, Donau83, Berlin (Germany)
2016 | BERLIN ART WEEK, (Berlin is) under (de) construction, Kuhlhaus Gleisdreieck, Berlin (Germany)
2016 | BERLIN ART WEEK, a bad and story, Berlin (Germany)
2016 | TABS2, Lage Egal off side, Berlin (Germany)
2016 | POWER – PLAY, Schau Fenster, Berlin (Germany)
2016 | 2te 11te INTERVENTIONALE, IG Metall/Haus am Lützowplatz, Berlin (Germany)
2015 | Amusing ourselves to death, De Rotterdam (OMA) – Rotterdam, (Netherlands)
2015 | Kindred Spirits, Summer Show, Frank Taal gallery, Rotterdam (Netherlands)
2015 | Lage Egal, off space – Berlin Art Week, Berlin (Germany)
2015 | Self storage – Another Space, Copenhagen Art Week, Copenhagen (Denmark)
2015 | Project Marzahner Promenade, Galerie M, Berlin (Germany)
2015 | language & art, KUNSTHAL, Rotterdam (Netherlands)
2015 | History Is a Warm Gun, (N.B.K.) Neue Berliner Kunstverein Curated by Dr. Britta Schmitz, Berlin (Germany)
2014 | If paradise is half as nice 3, Leipzig (Germany)
2014 | Ampelhaus, Oranienbaum (Germany)
2014 | Figure that, Frank Taal galerie, Rotterdam (Netherlands)
2014 | VU Art collection EXPOSORIUM, IN TRANSIT, Amsterdam (Netherlands)
2014 | Update, Wiebengahal, Maastricht (Netherlands)
2014 | Insitu invited by Another Space, Art space festival, Copenhagen (Denmark)
2014 | Kopstukken, House with the heads, Amsterdam (Netherlands)
2014 | Lost Space, Joao Cocteau, Berlin, (Germany)
2014 | Ruins with Aldo van den Broek and Ties Ten Bosch, Donau83, Berlin, (Germany)
2014 | If Paradise is half as nice, Frank Taal galerie, Rotterdam (Netherlands)
2013 | If Paradise is half as nice’ Part 2, Berlin (Germany)
2013 | If Paradise is half as nice’ Part 2, Leipzig (Germany)
2013 | The Beginning of Something, Westside gallery ‘s-Hertogenbosch (Netherlands)
2013 | P/ART Producers Art Fair, Hamburg (Germany)
2013 | HomeBase Festival – Das Unmögliche Haus, Berlin (Germany)
2013 | Saatchi Screen | Saatchi Gallery | London
2013 | 48 Stunden Neukölln festival, Changing Perspectives, Berlin (Germany)
2013 | I dont see this happening again, HomebaseLab, month of performance art, Berlin (Germany)
2013 | Kunsthalle Deutsche Bank, Macht Kunst, Berlin (Germany)
2012 | Point de Vue SM-‘s Stedelijk museum, Den Bosch (Netherlands)
2012 | Kreuzberg Pavillion Kassel 100 Days Documenta, Kassel (Germany)
2012 | KAUM III, Raum, Berlin (Germany)
2012 | Architecture as Human Nature, Supermarkt, Berlin (Germany)
2012 | De Salon, BKKC, Tilburg (Netherlands)
2012 | Inside-out, Front-stage gallery Shanghai, (China)
2012 | Tape modern, Berlin (Germany)'
2012 | “You can tell me!” FACTORY-ART gallery, Berlin (germany)
2011 | “Jung Art Prize, Alten Münze, Berlin (Germany)
2011 | “Open Ateliers”, European Creative Center (ECC), Berlin (Germany)
2011 | “Open source expo”, Incubate Festival, Tilburg (Netherlands)
2011 | Urlaub in Berlin, Berlin (Germany)
2011 | Tape Modern Berlin (Germany)
2010 | “Human Nature” B-art Den Bosch (Netherlands)
2010 | Culturia As if, Juno Gallery, Berlin (Germany)
2010 | Human Nature, Seelevel gallery Amsterdam (Netherlands)
2010 | Ecosyntheses” Como (Italy)
2010 | BYTS, Young Talent Show Den Bosch (Netherlands)
2010 | Kunsttour, Rijkswaterstaat Maastricht (Netherlands)
2009 | “Geography of Progress” Minimal Gallery Chiang Mai (Thailand)
2009 | “Boost” Kruithuis Den Bosch (Netherlands)
2009 | Graduation Show, Art academy Den Bosch (Netherlands)
2009 | “maybe it would be better if we worked in groups of three” DMT loods Den-Bosch (Netherlands)
2009 | De Salon, Museum Het Domein Sittard (Netherlands)

Art fair presentations (selection)

2019 | Solo presentation 2019 | ART KARLSRUHE, Karlsruhe  (Germany)                                                                        
2019 | Solo presentation 2019 | ART BERLIN CONTEMPORARY  Berlin (Germany)                                                        
2019 | Solo presentation 2019 |  Enter ARTFAIR, Copenhagen (Denmark)                                                                    
2018 | CODE ARTFAIR, Copenhagen (Denmark)                                                                                                                      
2017 | Solo presentation, AMSTERDAM ARTFAIR, Amsterdam (Netherlands)                                                                           
2017 | ART KARLSRUHE, Karlsruhe (Germany)                                                                                                                            
2017 | Duo presentation, ART ROTTERDAM, Rotterdam (Netherlands)                                                                                           
2016 | Kunst16, Zürich (Switzerland)                                                                                                                                                    
2016 | Solo Presentation, ART 16,  London (Great Britain)                                                                                                          
2015 | Solo presentation , ART ROTTERDAM,  Rotterdam (Netherlands)                                                                                       
2015 | Art Market Budapest, Budapest, (Hungary)kob Oredsson

 

Jon Thomas ... mehr >


DIENSTAG, 14. APRIL

Tag 3 unserer virtuellen Gruppenausstellung ART MATTERS und der Moment, den dritten von 15 Künstlern zu enthüllen, die wir nach einem offenen Künstleraufruf vor einigen Wochen ausgewählt haben: Jon Thomas (lebt und arbeitet in Swansea, Südwales). Lesen Sie mehr über den Künstler und seine wandbasierten Polystyrol-Skulpturen in seinem Künstler-Statement und Lebenslauf weiter unten.

Folgendes Werk ist über die Galerie erhältlich (s. auch Abb. weiter unten) – für weitere Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail:

Jon Thomas
„Six by four", 2020
EPS, Acryl, Farbe, Sperrholz, 60 x 45 x 17 cm
2.750,- €

 

KÜNSTLER-STATEMENT

In meiner Arbeit untersuche ich die Beziehung zwischen dem Menschen und den Strukturen, die er konstruiert. Mit so unterschiedlichen Einflüssen wie dem Bauhaus oder der Steinarchitektur antiker Zivilisationen.
Ich konstruiere dreidimensionale Skulpturen mit einer Kombination aus traditionellen und zeitgenössischen Materialien. Vom Gießen mit Gips aus Paris bis zum Thermoformen mit industriellen Materialien wie Acrylplatten und EPS (Polystyrol).
In den letzten drei Jahren habe ich mich darauf konzentriert, einen Prozess zu entwickeln, der es mir erlaubt, intuitiv zu arbeiten.
Meine jüngsten (2020) wandgebundenen Skulpturen werden in einem subtraktiven Verfahren hergestellt.
Dabei schneide ich Dutzende von geometrischen Formen regelmäßiger Größe aus EPS-Platten aus. Ich mache keine vorbereitenden Zeichnungen, bevor ich mit einem neuen Stück beginne. Ich konstruiere nur mit den Formen vor mir, es gibt keinen Plan oder kein Muster. Diese geometrischen 'Bausteine' werden dann ausbalanciert an meiner Atelierwand unter Verwendung eines zeitbasierten Systems.

 

LEBENSLAUF

Jon Thomas

Education

1997 - Sheffield Hallam University - B.A (Hons) 3-Dimensional design

Exhibitions

2020 – Galerie Biesenbach, Cologne, April 2020 – Online only group exhibition
2020 - andGallery, Edinburgh, April/May 2020 – Group exhibition
2020 - ‘Mirabilia’ exhibition @casacava, Matera (Italy). Antilia gallery
2019 - ‘Mirabilia’ exhibition @Spazio Solido - Treviso, (Italy). Antilia gallery
2018 - Mirabillia Exhibition (Italy) - Exhibition based on Interpretations from the book ‘Invisible cities’ by Italo Calvino
2018 - Glynn Vivian Gallery, Swansea - Shortlisted for open competition
2017 - Firstsite gallery, Colchester. WE: YOU, ME - ‘Altered Environments’

Contemporary artist & sculptor based in Swansea, South Wales (UK). Originating from a small Welsh mining community in the black mountains. I originally studied 3-dimensional design at Sheffield Hallam University in 1997 before a career in design and travel led to my art some twenty years later in 2017.

 

Beverly Rautenberg ... mehr >


MITTWOCH, 15. APRIL

Tag 4 unserer virtuellen Gruppenausstellung ART MATTERS, und wir freuen uns, Beverly Rautenberg (lebt und arbeitet in Chicago) zu präsentieren, eine unserer 15 FinalistInnen, die wir nach einem offenen Aufrufwettbewerb vor einigen Wochen ausgewählt haben. Lesen Sie mehr über die Künstlerin und ihre minimalistischen Wand-Skulpturen in ihrem Künstler-Statement und Lebenslauf weiter unten.

Folgendes Werk ist über die Galerie erhältlich (s. auch Abb. weiter unten) – für weitere Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail:

Beverly Rautenberg
„END [of a Very Long Story...]”, 2017
Holz, Emaille und Gummifolie, 15,5 x 3,5 x 15,5 cm
1.300,- €

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Mein Werk ist sehr klein, intim und fast immer quadratisch (ich habe seit über 10 Jahren eine anhaltende Leidenschaft für die quadratische Form, und sie wird nicht vergehen!). Es verbindet den reduktiven Formalismus einer minimalistischen Ästhetik (beeinflusst durch das Werk von Donald Judds Markenzeichen "Stacks" aus den 1960er Jahren) mit autobiografischen Themen.
Obwohl das Material für mein Werk sehr wichtig ist, ist es im Gegensatz zu den ursprünglichen Praktikern des Minimalismus nicht die einzige Intention des Werkes. Material, Farbe und Oberfläche werden als Signifikanten verwendet, um eine persönliche Erzählung zu vermitteln. Holz ist das Hauptmaterial, das ich für die meisten meiner Arbeiten verwende. Es ist meine 'Leinwand'. Dann füge ich andere Materialien hinzu, wie Aluminium, Emaille, Gummi und verschiedene Beschläge.
In diesem Werk, „END [of a Very Long Story...]", bedeutet die glänzend rote Emaille-Oberfläche 'Leben' und die mattschwarze Gummi-Oberfläche 'Tod' (oder "END" der Beziehung). Dieses Werk soll das Aussehen eines Buches suggerieren. Der autobiographische Inhalt ist der einer sehr langen persönlichen Beziehung, die schließlich zu einem Ende kam; ähnlich wie das Ende einer Geschichte in einem Buch.

 

LEBENSLAUF

Beverly Rautenberg

Education

B.F.A., School of the Art Institute of Chicago (studied with Stephanie Brooks and Richard Rezac).

Grants

2018
Illinois Arts Council Agency, IASP (Individual Artist Support Project), Grant Recipient for Solo Exhibition and Catalogue at 57W57ARTS, New York, NY.
2015
CHANGE, Inc., Grant Recipient, (Robert Rauschenberg Foundation).

Solo Exhibitions

2020
C2, Florence, Italy, TWO [ Part 2 ], new work; objects and works on paper. (forthcoming)
2019
CROSS GALLERY, Bundaberg, Australia, TWO, new work.
2018
57W57ARTS, New York, NY., [My] FAVORITES, new work; objects. (Catalogue).
2015
POP-UP SHOW, Schaumburg, IL., In My Stűktchen [Studio/Kitchen], site-specific installation, new work; objects and works on paper.
2012
THE ARTIST’S HOME/STUDIO, Schaumburg, IL., In My Living Room [and down the hall…], site-specific installation, objects and works on paper.
2005
G2, Chicago, IL., [Dis] membering The Family, Installation, objects.
SAIC, Chicago, IL., An uninvited strangulation attempt by several Republicans, outdoor site-specific  installation.
2004
BASE SPACE, Chicago, IL., 15 Minutes a Day: An Artists Daily Meditation, Installation.
2002
WILLIAM RAINEY HARPER COLLEGE, Palatine, IL., (Visiting Artist), Illuminations, photographs and objects.
2001
CONTEMPORARY ART CENTER, Peoria, IL., As One, photographs.
1999
HEUSER GALLERY, Bradley University, Peoria, IL., (Visiting Artist), Pages, photographic constructions.
1995
ARC GALLERY, Chicago, IL., Words, photographs.

Selected Group Exhibitions
2020
ART MATTERS, Online Only Group Exhibition, Galerie Biesenbach, Cologne, Germany.
A6 murals worldwide, Ten Boer, The Netherlands, Curated by Lydia Wierenga.
2019
Industrial Panorama, International Group Exhibition, GATAKERS ARTSPACE, Maryborough, Australia, Curated by Clinton Cross.
O1 BIENNALE of International Reductive and Non-Objective Art, Paramatta, Sydney, Australia.
Big Circle International Project of Contemporary Non-Objective Art, M17 CONTEMPORARY ART CENTER, Kiev, Ukraine, Curated by Serhiy Popov and Myroslav Vayda.
RNOP, The Road Paintings, Sydney, Australia.
Color/Field 2, CROSS GALLERY, Bundaberg, Australia.
Color/Field 1, CROSS GALLERY, Bundaberg, Australia.
The World of Icons, KNO International Group Exhibition, ILKO GALLERY, Uzorod, UKRAINE, Curated by Myroslav Vayda and Serhiy Popov.
MANIAC 6, International Group Exhibition, The Urban Hive, Sacramento, CA.
2018
RANDOM, (With Mel Dewees, Arvid Boecker, Li Trincere and others), PAUL WILLIAMS GALLERY, Ontario, CA. (full page ad in Artillery Magazine).
RNOP//Cincinnati, International Group Exhibition of Non-Objective Art, Curated by Jeffrey Cortland Jones and Billy Gruner, (With Don Voisine, Li Trincere and others), Cincinnati, OH.
KNO: NONOBJECT, Five-Person International Exhibition of Non-Objective Art, Curated by Roland Orepuk, (With Matt Feyld, Shawn Stipling, Ivo Ringe and Dolf Verlinden),
MUSEUM OF MIKHAIL BULGAKOV, Kyiv, UKRAINE.
ICONS: W-13, International Group Exhibition, small works inspired by Malevich, (with Li Trincere, Wahida Azhari and others), MUSEUM OF MIKHAIL BULGAKOV, Kyiv, UKRAINE (Birthplace of Kazimir Malevich).
Black Box[es], Traveling postcard exhibition (all work postcard size), KUNSTLERHAUS SAAR, Saarbrucken, GERMANY, organized by Boeckercontemporary, Heidelberg, GERMANY.
2017
Episode 5, International Group Exhibition, ELY CENTER of CONTEMPORARY ART, New Haven, CT.
Black Box[es], Traveling postcard exhibition (all work postcard size), FAUX MOUVEMENT, CENTRE
D’ART CONTEMPORAIN, Metz, FRANCE, organized by Boeckercontemporary, Heidelberg, GERMANY.
MOROTTI ARTE CONTEMPORANEA, Group Exhibition, Milan, ITALY.
LUCCA Art Fair, Lucca, ITALY (Morotti Arte Contemporanea).
MOROTTI ARTE CONTEMPORANEA, Group Exhibition, Varese, ITALY.
2016
Small, (With Ted Larsen, Christine Taylor Patten and others), 5. GALLERY, Santa Fe, NM.
2nd Biennial ONU Regional Exhibition, Brandenburg Art Gallery, Olivet Nazarene University, Bourbonnais, IL.
Detroit Biennale, MONA (Museum of New Art), Detroit, MI. Guest Host, Jerry Saltz, Art Critic, New York Magazine.
2014
8th Berlin Biennale 2014, Berlin Biennale for Contemporary Art. (Invitational).
2012
7th Berlin Biennale 2012, Berlin Biennale for Contemporary Art, ArtWiki (digital venue), Artur Zmijewski and Joanna Warsza, Curators.
2011
An Exchange with Sol LeWitt, MASS MoCA (Massachusetts Museum of Contemporary Art), North Adams, MA., (Catalogue).
Seven x 11: Art for Art, URBAN INSTITUTE FOR CONTEMPOPRARY ARTS, (Invitational), Grand Rapids, MI.
2010
Chicago Art Loop Open, W (CITY CENTER), Chicago, IL.
2008
8th Annual National Exhibition, KAUFFMAN GALLERY, Shippensburg University, Shippensburg, PA., BEST ARTIST OF SHOW AWARD, Juror, Simone Subal, PETER BLUM GALLERY, New York, NY.
2007
AAFNYC (G. R. N’Namdi Gallery), New York, NY.
The Artist Project, (running concurrently with ART CHICAGO 2007), MERCHANDISE MART CHICAGO, Chicago, IL.
2006
Through Their Eyes, KOEHNLINE MUSEUM OF ART, Des Plaines, IL.
The Feminist Art Project, Women’s Caucus for Art, collaborative installation work, HIGHWIRE GALLERY, Philadelphia, PA.
Annual Regional Exhibition, ARC Gallery, Chicago, IL.
CWCA Midwest Regional Exhibition, ARC Gallery, Chicago, IL.
Wear-a-Sham, PACKER SCHOPF GALLERY, Chicago, IL.
2005
Art of the Ornament (Invitational to Benefit Chicago Artist Project), MERCHANDISE MART CHICAGO.
Chicago Women Artists, WM. A. KOEHNLINE GALLERY OF ART, Des Plaines, IL.
Looking Back/Leaping Forward, PETER JONES GALLERY, Chicago, IL.
Snap-to-Grid, LACDA, Los Angeles, CA., International Exhibition.
2004
Version>04: invisibleNetworks, Chicago, IL.,
AUSTIN WALKING TOUR (Austin Neighborhood Community Project), outdoor site-specific installation.
hardwork/HINDSIGHT, BASE SPACE, Chicago, IL.
2003
Women’s Day, Chicago Women’s Caucus for Art, WM. A. KOEHNLINE GALLERY, Des Plaines, IL.
Group Exhibition, GAHLBERG GALLERY, Glen Ellyn, IL. SECOND PLACE AWARD, site-specific installation.
2002
Snapshot, Traveling Invitational Exhibition, ALDRICH MUSEUM OF CONTEMPORARY ART, Ridgefield, CT., (Catalogue).
Group Exhibition, Installation, GAHLBERG GALLERY, Glen Ellyn, IL.
2001
Twelve Squared, CHRISTOPHER ART GALLERY, Prairie State College, Chicago Hts., IL.
Snapshot, Traveling Invitational Exhibition, GALLERY OF FINE ART, Beaver College, Glenside, PA., (Catalogue).
Group Exhibition, GAHLBERG GALLERY, Glen Ellyn, IL.
2000
Snapshot, Traveling Invitational Exhibition, CONTEMPORARY MUSEUM, Baltimore, MD., (Catalogue).
23rd National Exhibition: Small Works, WILLIAM RAINEY HARPER COLLEGE, Palatine, IL., (Catalogue).
Members Exhibition, Chicago Women’s Caucus for Art, BEVERLY ART CENTER, Chicago, IL.
Glimmer: Judy Ledgerwood, Kathleen McCarthy, Beverly Rautenberg, GAHLBERG GALLERY, Glen Ellyn, IL.
Mini Millenium, National Small Works, Women’s Caucus for Art, ARTEMISIA GALLERY, Chicago, IL.
1999
Transmute, MUSEUM OF CONTEMPORARY ART, Chicago, IL.
Absolut Vision, FASSBENDER GALLERY, Chicago, IL.
HEUSER GALLERY, Bradley University, Peoria, IL.
1998
Contemporary Abstraction Chicago, KLEIN ART WORKS, Chicago, IL., (Catalogue).
Vicinity 1998, NORRIS CULTURAL ARTS CENTER, St. Charles, IL.
October National 1998, GALLERY 510, Decatur, IL.
1997
Urban Edges, BARRINGTON AREA ARTS COUNCIL, Barrington, IL.
Carving the Forces of Change, Women’s Caucus for Art, National 25th Anniversary Exhibition, ARTEMISIA GALLERY, Chicago, IL.
1996
Regional ’96, NORRIS CULTURAL ARTS CENTER, St. Charles, IL.
1994
Alice & Arthur Baer Competition & Exhibition, BEVERLY ART CENTER, Chicago, IL.
Vicinity ’94, NORRIS CULTURAL ARTS CENTER, St. Charles, IL.
A Thousand Words, BARRINGTON AREA ARTS COUNCIL, Barrington, IL.
Women’s Works, WOODSTOCK OLD COURTHOUSE ART CENTER, Woodstock, IL.
SubURBAN ‘94, SUBURBAN FINE ARTS CENTER, Highland Park, IL.
1993
Vicinity 1993, NORRIS CULTURAL ARTS CENTER, St. Charles, IL.
The Reality of Black & White, BARRINGTON AREA ARTS COUNCIL, Barrington, IL.

Articles, Reviews & Mentions

2018
Phillip Barcio, “Female Artists in Contemporary Reductive Art Exhibition in Kyiv”, IdeelArt,
(ideelart.com), May 23, 2018.
“KNOP W-13 Exhibition”, in Kyiv (inkyiv.com.ua), May 19, 2018.
“13 Artists Will Show Their Work at The International Exhibition in Kiev”, ART UKRAINE, (artukraine.com), May 16, 2018.
2016
Jordan Eddy, “Change of Address 5.Gallery”, Santa Fe Reporter, November 30, 2016.
Yvonne Pesquera, “Delight in the Small”, Taos News, December 1, 2016.
2006
Tara F, “Form over Function”, (Beverly Rautenberg, The Many Faces of George W, at Packer Schopf Gallery), gather, art reviews, March 26, 2006 04:45 PM EST.
2005
Peter Frank, “Recommended Go”, L. A. Weekly, September, 2005.
2003
“Exhibit Displays Best Artwork”, Courier, June, 2003.
2002
Phyllis Benson, “Celebrating Woman as Artist”, (Beverly Rautenberg, Visiting Artist Harper College), Chicago Tribune, February 20, 2002.
2000
“Recommended”, (Glimmer Exhibition), New Art Examiner, September, 2000.
WCBU, “Images”, (Glimmer Exhibition), 10/2000.
1999
Mike Meyer, “Artist Displays Unique Vision”, Peoria Journal Star, 10/10/1999.
Leslie Cummings, “MCA Exhibition”, Daily Herald, 9/29/1999.
Adeline Dobbins, “Artist’s Approach”, Daily Herald, 8/26/1999.
1997
Margaret Hawkins, “Women’s Caucus National Exhibit”, Chicago Sun Times, 1/17/1997.
1995
Michael Weinstein, “Beverly Rautenberg – Solo Exhibition/ARC Gallery”, Review, New City, 12/14/1995.

Professional Affiliations

School of the Art Institute of Chicago Alumni Association

Awards

2016
FINALIST, Chicago CTA Public Art Projects.
2008
BEST ARTIST OF SHOW AWARD, 8th Annual National Exhibition, KAUFFMAN GALLERY,
Shippensburg University, Shippensburg, PA., Juror, Simone Subal, PETER BLUM GALLERY, New York, NY.
2003
SECOND PLACE AWARD, GAHLBERG GALLERY, Glen Ellyn, IL., site-specific installation.

 

Ute Krafft ... mehr >


DONNERSTAG, 16. APRIL

Der heutige Abend markiert unseren 5. ART MATTERS-Post, und wir freuen uns, Ute Krafft (*1963 in Hermannstadt, Rumänien, lebt und arbeitet in Köln) vorzustellen, eine unserer 15 FinalistInnen, die wir nach unserem kürzlich durchgeführten offenen Wettbewerb ausgewählt haben. Lesen Sie mehr über die Künstlerin und ihre mysteriös-zweideutigen Gemälde in ihrem Statement und Lebenslauf weiter unten.

Folgendes Werk ist über die Galerie erhältlich (s. auch Abb. unten) – für weitere Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail:

Ute Krafft
„Die Antwort”, 2020
Acryl auf Leinwand, 50 x 40 cm
1.500,- €

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Vor 10 Jahre habe ich mit der Serie „Verhüllungen" begonnen, in der ich menschliche Körper in ganz oder nur partiell verdecktem Zustand gemalt habe. Die zum Teil surrealen Figurationen wirken schräg oder geheimnisvoll, transportieren aber trotz ihrer Uneindeutigkeit ein vages Gefühl von Angst, Isolation oder Rückzug aus der Welt.  Meine neuste Arbeit „Die Antwort" setzt diese Reihe fort. Die Fokussierung auf das menschliche Auge, das aus der verhüllten Gestalt ängstlich, aber vielleicht auch mit einem Schimmer Hoffnung hervorlugt, ist ein Symbol für unsere gegenwärtige Situation.

 

LEBENSLAUF

Ute Krafft

23.05.63 Hermannstadt/Rumänien

Beruflicher Werdegang
2007-2019 freiberufliche Tätigkeit in den Bereichen Puppenbau, Maskottchen, Handabformungen, Körperabformungen, Totenmasken,
2003-2007 Entwurf und Herstellung des Maskottchens „Pille“ der WM 2006 für die FIFA
Assistenz und Betreuung des WM 2006 Maskottchens „Goleo“ und „Pille“ für die FIFA
1986-2001 Hurra Deutschland TV Sendeformat
1986-heute mehrere Ausstellungen von Skulpturen und Gemälden in Köln und Berlin

Ausbildung
1980-1982 Abitur in Geilenkirchen
1982-1985 Studium Fach Herrenmodedesign an der FH Mönchengladbach
1985-1988 Studium der Malerei und Bildhauerei FH am Ubierring Köln
1986-2001 Entwurf, Modeling und Produktion der Puppen für das Sendeformat „Hurra Deutschland“ für Firma Gum Studios in Köln

Weiterbildung

Puppenspiel Workshop von Robert Tygner
Warmschaum Workshop von Sherman Lab.
Maskenbau Workshop von Keppler/ Kryolan
Studium von 3D Computerprogramm 3DStudiomax
Studium vom 3D Computerprogramm Maya inl. Skannertechnik mit Microscribe
StudiumTrickfilm Animation an der Filmakademie Köln

Schwerpunkte beruflicher Tätigkeit

Bildhauerei
Malerei
Charakterdesign
Dummies & Special Effects für Film und Fernsehen,
Künstlerische Beratung für Virtuelle Charaktere
Kostümbau

 

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FREITAG, 17. APRIL

Tag 6 unserer Online Only-Ausstellung ART MATTERS, und wir freuen uns, den 6. Künstler zu präsentieren, den wir nach unserem kürzlich durchgeführten offenen Wettbewerb ausgewählt haben: Carlos Balbás (*1958 in Madrid, lebt und arbeitet in Madrid). Lesen Sie mehr über den Künstler und seine komplexen Stahlskulpturen in seinem Künstler-Statement und Lebenslauf weiter unten.

Folgendes Werk ist über die Galerie erhältlich (s. auch Abb. weiter unten) – für weitere Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail:

Carlos Balbás
„Trinitarian Structure I”, 2019
lackierter Stahl, 84 x 22 x 20 cm
4.750,- €

 

KÜNSTLER-STATEMENT

ORT

Die zentrale Leere,

schattig,

zukunftsträchtig,

pulsierend,

umgestaltend.

Der Ort der Erinnerung.

Durch diese neue Serie von Skulpturen mit dem Namen „Trinitarian Structures" versuche ich, einen leeren Innenraum zu bestimmen, der kaum sichtbar ist, weil er von der Struktur des Vordergrundes verdeckt wird: Der Betrachter kann ihn in der Stille durch ein aufmerksames inneres Zuhören neu zusammensetzen und sich spirituell in ihm situieren, in einer imaginären Reise in das leere Innere der Skulptur.

 

LEBENSLAUF

Carlos Balbás

Madrid, 1958

1978
– Group exhibition II Painting Biennial, Barcelona
– Group exhibition V “Blanco y Negro” Painting Contest, Madrid

1980
– Solo exhibition at Valdecilla Foundation, Madrid
– Group exhibition VI “Blanco y Negro” Painting Contest, Madrid

1982
– Painting Competition RNE, Madrid (Awarded)
– Painting Contest of San Lorenzo de El Escorial, Madrid (Second prize)

1986
– Collective exhibition Kreisler Dos Gallery, Madrid
– Solo exhibition Ynguanzo Gallery, Madrid

1992
– Solo exhibition, Alejandro Sales Gallery, Barcelona
– Group exhibition, College of Civil Engineering, Madrid
– Biennial of Painting and Sculpture of Almería (Awarded)
– Group Exhibition XI Adaja Paint Award, Ávila
– Group exhibition XI Painting Zamora Biennial, Zamora
– Group exhibition XVI Caja Madrid National Sculpture Contest, Madrid

1993
– Group exhibition Testimoni Collection, La Caixa, Barcelona
– Group exhibition, Egam Gallery, Madrid

1994
– Group exhibition “Outdoor Sculpture.” Cuartel del Conde Duque Cultural Center, Madrid
– Group exhibition College of Civil Engineering, Madrid (Honorable Mention)
– Group exhibition XVIII Caja Madrid National Sculpture Contest (Second prize), Madrid
– Solo exhibition, Artescorial Gallery, San Lorenzo de El Escorial, Madrid

1995
– Group exhibition, College of Civil Engineering, Madrid (Honorable Mention)
– Group exhibition XIX Caja Madrid National Sculpture Contest, Madrid
– Group Exhibition Awards Villa de Madrid. Conde Duque Cultural Center, Madrid

1996
– Awards Group exhibition of sculpture Villa de Madrid. Cuartel del Conde Duque Cultural Center, Madrid
– Individual exhibition (with Juan Asensio), Elvira González Gallery, Madrid
– XV Alcobendas National Exhibition of Fine Arts, Madrid (Awarded)
– Collective exhibition of Sculpture National Contest Caja Madrid, Madrid

1997

– Group exhibition “Five Artists Studio”, Free Education Institution, Madrid
– Group exhibition XV Penagos Drawing Prize, Madrid
– Group exhibition IV Cultural Contest Professional Football Foundation, Madrid
– Group exhibition XVI National Contest City Alcorcón, Madrid

1999
– Group exhibition XVIII National Contest City Alcorcón, Madrid (Awarded)

2000
– Group exhibition VII Cultural Contest Pro Football Foundation, Madrid (Awarded)

2004
– Participates in the exhibition “Casa Decor 2004”, Madrid
– Exhibition “5 Sculptors of Estudio” Free Education Institution, Madrid

2007
– Solo exhibition, Luis Gurriarán Gallery, Madrid

2009
– Group exhibition “Pareados” Alejandro Sales Gallery, Barcelona
– Solo exhibition, Alejandro Sales Gallery, Barcelona

2010
– Group exhibition “Utopia”, Alejandro Sales Gallery, Barcelona
– Solo exhibition, Luis Gurriarán Gallery, Madrid
– Group exhibition “The forest of steel. Contemporary sculpture “, Cuenca.

2011
– Group exhibition, Luis Gurriarán Gallery, Madrid.

2012
– Group exhibition, Luis Gurriarán Gallery, Madrid.

2014
– Solo exhibition, Edurne Gallery, El Escorial, Madrid

2015
– “Monocromos” Group exhibition, Edurne Gallery, El Escorial, Madrid

2017
– Solo exhibition, Luis Gurriarán Gallery, Madrid

2019
– Parallax Art Fair, Gaudí Gallery, London
– Group exhibition Brick Lane Gallery, London
– Art Marbella, Gaudí Gallery, Marbella, Málaga

2020
– “MI CASA”, Online group exhibition, Álvaro Alcázar Gallery, Madrid, Spain
– “ART MATTERS”, Online Only Group Exhibition, Galerie Biesenbach, Cologne, Germany

PUBLIC COLLECTIONS

– Complutense University, Madrid
– Testimoni collection, La Caixa, Barcelona
– Town Hall of Almería, Almería
– Caja Cantabria
– UBS, Madrid
– Town Hall of Alcobendas, Madrid
– Town Hall of Alcorcón, Madrid
– Profesional Football Foundation, Madrid

+ numerous private collections

Combines his work with graphic design activity, making logos for various companies, Uriel Inversiones, Think Tank Civismo, Revista de Occidente, Miranda y Cía.

Also performs various furniture Corten Steel design.

Made several sets of sterling silver jewelry based on his own sculptures.

 

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SAMSTAG, 18. APRIL

Tag 7 unserer virtuellen Gruppenausstellung ART MATTERS, und wir freuen uns, den 7. Künstler zu präsentieren, den wir nach unserem kürzlich durchgeführten offenen Wettbewerb ausgewählt haben: Daniel Müller Jansen (*1978 in Düren, lebt und arbeitet in Berlin). Lesen Sie mehr über den Künstler und seine Fotoserie über Architekturensembles in Südafrika im unten stehenden Statement/Interview und Lebenslauf.

Folgendes Werk ist über die Galerie erhältlich (s. auch Abb. weiter unten) – für weitere Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail::

Daniel Müller Jansen
Serie: „there is me & there is you”, Titel: „there no. 6”, 2008
Pigment-Druck, gerahmt, 53 x 43 cm
Edition von 8 + 2 AP, signiert und nummeriert
650,- €

 

KÜNSTLER-STATEMENT
INTERVIEW

Architektonische Ensembles in Südafrika fünfzehn Jahre nach dem Ende der Apartheid. Daniel Müller Jansen stellt die Gated Communities der wohlhabenden, vorwiegend weißen Bevölkerung den Sozialwohnungsprojekten der schwarzen Bevölkerung gegenüber. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Milieus wurden durch ein einheitliches Verfahren der Überbelichtung und Nachbearbeitung neutralisiert.

Lesen Sie das folgende Interview zwischen der Galeristin Esther Niebel und Daniel Müller Jansen über Südafrika und seine beiden Serien „there is me & there is you" und „Overexposed" (Horand Knaup, Der Spiegel, 29. Dezember 2008):

Esther Niebel:
Was waren deine Beobachtungen 2008 als du die ersten Aufnahmen zu deiner Serie „there is me & there is you“ gemacht hast? Was war dein Ansatz, dich dieser Beobachtung fotografisch zu nähern?

Daniel Müller Jansen:
Bereits auf dem Weg vom Flughafen in die City von Kapstadt eröffnete sich mir eine zweigeteilte Welt: Auf der einen Seite entlang der Autobahn reihten sich Gated Communites wie pastellfarbene Perlen an einer Kette, auf der anderen Seite befand sich dagegen eine Mischung aus Townships und sozialem Wohnungsbau. Der Kontrast war verstörend und hätte größer nicht sein können! Wenn es eine Schere zwischen Reich und Arm gibt, so dachte ich, dann entspricht diese Straße genau diesem Sinnbild.
In meiner ersten Südafrika Serie namens „there is me & there is you“ stelle ich genau diese beiden Enden einer Ghettoisierung gegenüber – die Gated Communities der wohlhabenden, vorwiegend weißen Bevölkerungsschicht auf der einen Seite und die Sozialbauten der Schwarzen in den Housing Projects auf der anderen. Mein Ziel war es reine Architektur-Bilder zu erschaffen, die das beobachtete Phänomen soziologisch, politisch und auch ästhetisch erfassen. Meine wichtigste Erkenntnis bei dieser Arbeit: Architekturen sind Verpackungen einer Gesellschaft und ihrer Haltung. Und als solche habe ich diese Siedlungen in meinen Fotografien herausgearbeitet. Die Serie ist demnach ein Gesellschaftsportrait, das keine Einzelschicksale zeigt, sondern lediglich die Orte und Architekturen, die von Menschen für Menschen erdacht und erbaut wurden.

Esther Niebel:
Du hast deine Serie bis heute weitergeführt, was hat sich deiner Meinung nach in Bezug auf das Phänomen Gated Communities verändert?

Daniel Müller Jansen:
Gated Communities stellen für die Wohlhabenden den kaufbaren Traum einer geordneten und sicheren Lebenswelt dar. Aber sie sind auch als Parallelwelten zu bezeichnen, in denen sich eine neue Form der Segregation manifestiert. Längst sind Gated Communities in Südafrika ein Massenphänomen, weshalb ich diese in meiner zweiten Serie „Overexposed“ erneut in den Fokus rücke.
„Overexposed“ zeigt die Gated Communities als vermeintliche Paradiese und Orte der Realitätsflucht im Inneren, die jedoch von außen betrachtet eher einer modernen Trotzburg ähneln. Bis zu drei Meter hohe Mauern, Elektrodraht, Kameras, Schranken und bewachte Zugänge schützen einen Teil der Gesellschaft, der sich im Inneren der Communities jedoch diversen Vorschriften und Regeln unterwirft. Die Serie „Overexposed“ spielt mit diesem Innen und Außen – und zeigt Orte von Gemeinschaft und zeitgleicher Abgrenzung. Es ist doch so: Je mehr ein Teil der Gesellschaft versucht sich durch hohe Mauern und Zäune zu schützen, desto augenscheinlicher werden die Bedürfnisse und Ängste dieser Menschen – der Titel „Overexposed“ und die übertriebene Ästhetik meiner Arbeiten sind eine Anspielung auf diesen Zustand und beleuchten im doppelten Sinne die gezeigten Architekturen sowie die Haltung ihrer Bewohner.

Esther Niebel:
Lange Belichtung spielt in deinen Südafrika Serien „there is me & there is you“ und „Overexposed“ als künstlerisches Mittel eine große Rolle, worauf der Titel ja auch hindeutet. Die Aufnahmen bekommen dadurch etwas Malerisch-Surreales. Worauf spielst du damit an?

Daniel Müller Jansen:
Als Inspiration für meine Südafrika-Serien diente die Malerei des Manierismus. Die Leuchtkraft und Farbigkeit manieristischer Gemälde, sowie die übertriebenen Gesten und Manieren in diesen Bildern haben mich seit meinem Studium fasziniert. In meinen Südafrika-Serien nutze ich die Möglichkeiten einer gezielten Überbelichtung anlogen Filmmaterials, um eine vergleichbare Leuchtkraft und Farbigkeit zu erreichen. Hierdurch werden sowohl die Künstlichkeit und Modellhaftigkeit der gezeigten Architekturen betont, als auch die Haltung und Manieren ihrer Bewohner. Auch meine Bilder haben etwas Manieristisches und zeigen eine Gesellschaft, in der Manieren nicht nur etwas mit Anstand und Sitte zu tun haben, sondern auch mit Abgrenzung.

Esther Niebel:
Siehst du deine Arbeiten rein künstlerisch oder haben sie auch eine politische Dimension?

Daniel Müller Jansen:
Meine Fotografien haben eine malerische Qualität und visuelle Kraft gepaart mit einer sozialkritischen Ebene. Durch diesen Wiederspruch werden meine Fotografien als anziehend und abstoßend zugleich empfunden. Zunächst wird der Betrachter durch die besondere Ästhetik und die pastellige Farbigkeit angezogen – auf den zweiten Blick werfen die Fotografien jedoch Fragen über die Hintergründe der gezeigten Architekturen auf. Und so verhält es sich auch mit den Architekturen in der südafrikanischen Realität. Auch diese können auf den ersten Blick als schön wahrgenommen werden und suggerieren eine verbesserte Lebensqualität. Aber zu welchem Preis? In welche Richtung entwickelt sich die südafrikanische Gesellschaft? In welcher Welt wollen wir eigentlich leben?

Esther Niebel:
Meinst du, dass deine vor mittlerweile acht Jahren begonnen Serien über Gated Communities in Südafrika Vorboten eines sich weltweit zunehmend manifestierenden Phänomens sind? Warum?

Daniel Müller Jansen:
Gated Communities gibt es bereits überall auf der Welt. Häufiger in Ländern und Städten, in denen die Ungleichverteilung zwischen Reich und Arm besonders ausgeprägt ist. Von Mexico City bis Rio de Janeiro und von Moskau bis Dubai. Je weiter die Globalisierung voranschreitet, desto stärker wird das Bedürfnis nach kleineren sowie ordnenden Strukturen und Gemeinschaften – Gated Communities stellen eine Art von Mikrokosmos dar, der genau diesem Bedürfnis entspricht.
Aber, und das macht das Thema in Bezug auf Südafrika besonders heikel, Gated Communities können als eine neue Form der Trennung verstanden werden: Wo früher, zur Zeit der Apartheid, Schwarz und Weiß getrennt wurden, sind es heute Arm und Reich. Auf Hilfe angewiesen sind vorwiegend die Schwarzen in den Townships und Housing Projects, der Reichtum verteilt sich dagegen vorwiegend bei der weißen Bevölkerungsschicht. Möglicherweise ist dieser Zustand eine Zeitbombe! Trotz gemeinsamer Zukunftswünsche in der südafrikanischen Gesellschaft, stellt die Verbesserung der tatsächlichen Verhältnisse, sowie der Unabhängigkeit und Chancengleichheit eine gewaltige gesellschaftliche und politische Herausforderung dar!

Esther Niebel:
Wirst du weiter an den Serien arbeiten? Haben die Serien eine prozessuale Komponente, wenn ja wo liegen diese?

Daniel Müller Jansen:
Die Serie „Overexposed“ ist für mich noch nicht abgeschlossen und eine weitere Serie über neue Siedlungsformen in Südafrika ist in Planung. In diesem Sinne gibt es eine prozessuale Komponente, da mich das Themengebiet seit 2008 einfach nicht mehr los lässt. Das war übrigens das gleiche Jahr, in dem das sehr politische Album „there's Me and there's You“ des Elektromusikers Matthew Herbert erschien, das mich durch seine Stimmung und Konzeption stark beeinflusste. „there is me & there is you“, nannte ich daher leicht abgewandelt auch meine erste Südafrika Serie, um auf direkte und unelegante Weise auf eine Distanz bzw. Trennlinie hinzuweisen. So lange es diese Trennlinie in der südafrikanischen Gesellschaft gibt, solange kann ich mich an diesem Thema abarbeiten. Voraussichtlich ein langer Prozess, denn auch bis 2015 haben sich folgende Punkte in Südafrika nicht verbessert:
Kaum irgendwo auf der Welt ist der Unterschied zwischen Arm und Reich größer als in Südafrika. Mehr als 18.000 Morde jährlich sichern in den entsprechenden Rankings einen zuverlässigen Spitzenplatz. »Killing field« nennt sogar der Sicherheitsminister sein Land. Die inoffizielle Arbeitslosigkeit rangiert bei über 30 Prozent, die Lebenserwartung liegt bei 49 Jahren, deutlich unter dem gesamtafrikanischen Durchschnitt. Die HIV-Verbreitung liegt weit darüber.

 

LEBENSLAUF

Daniel Müller Jansen

1978 born in Düren, Germany
lives and works in Berlin, Germany

2004 – 2009 | Studies of Photography with Prof. Peter Bialobrzeski, Wolfgang Zurborn and Prof. Michael Glasmeier at University of the Arts Bremen, Germany
2007 | Internship at GEO Magazine, Gruner&Jahr, Hamburg, Germany
2009 | Degree in Photography with Prof. Peter Bialobrzeski at University of the Arts Bremen, Germany
2009 – 2010 | Professionals in the Arts founder lab at University of the Arts Bremen, Germany

Awards and Grants

2019 | European Architectural Photography Prize
Highly Recommended
2017 | European Architectural Photography Prize
Commendation
2013 | European Architectural Photography Prize
Commendation
2012 | The second International Street Photography Award London
Selected Finalist | London Festival of Photography
2011 | Pixelprojekt Ruhrgebiet
Included in the collection and exhibition
2011 | Senator für Kultur Bremen
Grant for the exhibition and book project Kill Your Darlings
2010 | House of Photography | Deichtorhallen Hamburg
First Prize | Best Portfolio
2010 | Bridges Fotoproject Emscher Future
Award winner

Collections

Art Collection German Factoring Bank
Bridges Fotoproject Emscher Future – Art Collection Emschergenossenschaft
DAM – Deutsches Architekturmuseum Frankfurt
Focke Museum Bremen
Städtische Galerie Bremen
Universitätsbibliothek Bremen
Private Collections in Germany, Italy, Sweden

Solo and Two Person Exhibitions

2018 | Still Hideous | The Grass Is Greener Gallery | Leipzig
2016 | Schau_Platz_Stadt (with Susanne Lauer) | Galerie Geyso20 | Braunschweig
2015 | Cospeda – South Africa (with Sebastian Jung) | The Grass Is Greener Gallery | Leipzig
2014 | Realities (with Georg Brückmann) | Gallery Queen Anne | Leipzig
2010 | there is me & there is you | Galerie Kulturreich | Hamburg
2009 | there is me & there is you | Galerie der Dechanatstraße | Bremen

Group Exhibitions (Selection)

2020 | ART MATTERS | Online Only | Galerie Biesenbach | Cologne
2020 | Joyful Architecture | Kunstraum Potsdam | Konvent der Baukultur 2020 | Potsdam
2020 | EU | The Grass Is Greener Gallery | Leipzig
2019 | Walls Come Tumbling Down! | Gallery Chaussee 36 Photography | Berlin
2019 | Grenzgang Fotokunst | Wiesbadener Fototage 2019 | Kunsthaus Wiesbaden | Wiesbaden
2019 | PALAS | Architektursommer Hamburg 2019 | Kraftwerk Bille | Hamburg
2019 | Joyful Architecture | DAM – Deutsches Architekturmuseum | Frankfurt
2018 | Borders | Kunstraum Potsdam | Potsdam
2017 | Faces | The Grass Is Greener Gallery | Leipzig
2017 | Borders | DAM – Deutsches Architekturmuseum | Frankfurt
2016 | Photographie | The Grass Is Greener Gallery | Leipzig
2015 | PIN UP! | Pavlov´s Dog Gallery | Berlin
2015 | Gallery opening – Die Bilder, die ich rief | The Grass Is Greener Gallery | Leipzig
2014 | Focus of Attention | Museum of Estonian Architecture | Tallinn
2014 | Focus of Attention | Wissenschaftspark | Gelsenkirchen
2013 | Afterimages | Gallery Queen Anne | Leipzig
2013 | Concrete Poetry – The Bridges Collection | Kunstmuseum Bochum | Bochum
2013 | Focus of Attention | DAM – Deutsches Architekturmuseum | Frankfurt
2012 | Kill Your Darlings | Neues Kunstforum | Cologne
2012 | The second International Street Photography Award | London Festival of Photography | London
2012 | Visual Traces in the restless past | Darmstädter Tage der Fotografie | Darmstadt
2011 | Kill Your Darlings | Städtische Galerie Bremen | Bremen
2010 | In the hidden | F/STOP | Leipzig
2009 | Manieren, Geschichten von Anstand und Sitte aus sieben Jahrh. | Focke Museum | Bremen

 

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SONNTAG, 19. APRIL

Seit einer Woche enthüllen wir jeden Tag um 18h einen der 15 Finalisten, die wir nach unserem Open Call ART MATTERS ausgewählt haben. Heute Abend freuen wir uns, den 8. Künstler, Michael Samuels (lebt und arbeitet in London), vorzustellen. Erfahren Sie mehr über den Künstler und seine skulpturale Arbeit mit industriell gefertigten modernistischen Objekten und gegossenem Beton aus seinem Künstler-Statement und Lebenslauf weiter unten.

Folgendes Werk ist über die Galerie erhältlich (s. auch Abb. weiter unten) – für weitere Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail:

Michael Samuels
„Cold Cuts 3”, 2019
in Beton gegossene Kurve, amerikanische Cafeteria-Tabletts aus den 1960ern, 60 x 55 x 12 cm
6.200,- €

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Meine Praxis kann als eine Form der zeitgenössischen Bricolage charakterisiert werden, die industriell gefertigte modernistische Möbel, skandinavische Glasvasen aus den 1960er Jahren, alltägliche Gebrauchsgegenstände für den Haushalt und gegossenen Beton verwendet: Materialien, die als starke visuelle Markenzeichen der Moderne fungieren. Ich möchte, dass meine Medien so aussehen, als kämen sie von außerhalb des Ateliers, aus der Alltagswelt, und nicht aus Materialien, die man nur im Atelier eines Künstlers findet. Ich interessiere mich für die formalen Qualitäten und das Vermächtnis der Skulptur. Elemente wie Schränke, Tische, Sideboards und Tabletts werden von ihrer traditionellen Rolle befreit, zerschnitten und zu Strukturen umgestaltet, die nicht mehr einen utilitaristischen Zweck haben. Durch ihre Verschiebung und Rekonfiguration wird jede funktionale Lesart der Elemente gestört. Ich mache das Funktionale nicht-funktional. Durch das Verschieben und Zerreißen dieser Alltagsgegenstände erhöht es die Spannung zwischen dem funktionalen Aspekt der verwendeten Objekte und ihrem immateriellen Wert. Indem ich meine Arbeit in Richtung Abstraktion dränge, wird die Vorstellung bekräftigt, dass Abstraktion immer nur in Bezug auf die Funktion möglich ist. Die Werke sind mit Unmittelbarkeit und wenig oder keiner Planung konstruiert, ich zeichne oder skizziere nie im Voraus. Das verleiht dem Werk eine Energie und Spannung, die sich auf zeitgenössische Konzepte des Zusammenbruchs, des Ruins, der Reformierung und des Recyclings stützt. In Übereinstimmung mit dem konstruktivistischen Denken und den konstruktivistischen Bahnen untersuche ich die Verbindung von Relief, Skulptur und Architektur. Ich versuche ständig, die von mir verwendeten Materialien zu verändern, um der Versuchung zu entgehen, mich zu wiederholen.

 

LEBENSLAUF

Michael Samuels

I graduated from the Royal College of Art in 2000 and have exhibited in both public and private gallery spaces. Solo exhibitions include The Architectural Association London, Rokeby, London, Klara Wallner, Berlin, Taché-Levy, Brussels, Spacex, Exeter.
International group shows include Idyllio at the Domus Artium Salamanca, Spain, The Falckenberg Collection, Hamburg. Sueño y Materia, LABoral Centro de Arte y Creación Industrial, Spain, Ville du Parc Centre d’art Contemporain Geneva, Poldi Pezzoli Museum, Milan Kunsthal KAdE, Amersfoort, The Netherlands, BIENNALE für Internationale Lichtkunst, Germany.
Selected collections include Claudine et Jean-Marc Salomon, France, David Roberts, London, The Zabludowicz Collection, London.

Education

1998 – 2000 MA Sculpture, Royal College of Art, London

Solo Exhibitions

2015
PARLOUR, ROKEBY, London
2013
SPINNEREI, Leipzig (with ROKEBY)
Art Cologne (with ROKEBY)
2012
THIS WAS TOMORROW, Spacex, Exeter
TRAGEDY OF THE COMMONS, ROKEBY, London
2010
CLUSTERFUCK, Rokeby, London
2010
Solo Presentation, The Armory, NYC
2009-2010
THE MORNING AFTER THE BIG FIRE, with Sara Barker, Villa du Parc Centre d’Art Contemporain, Annemasse, France
2009
OPTIONAL PARALYSIS, Taché-Levy, Brussels
2008
SCHADENFREUDE, Klara Wallner, Berlin
2008
CHILDSTAR, ROKEBY, London
2006
LOST AND SAFE, ROKEBY, London
2004
INDOOR TYPE, Architectural Association, London

Commissions

2012
Dover Street Market/Comme des Garçons, London
Dover Street Market/Comme des Garçons, Tokyo
2011
Dover Street Market /Comme des Garçons, London

Selected Group Exhibitions

2020
ART MATTERS, Online Only, Galerie Biesenbach, Cologne
ZWANG, Spring Break Art Fair, LA
ZWANG, C G Boerner, New York
ELF, Schaufenster, Berlin
2018
NGORONGORO, Berlin
NEW RELICS, Thames Side Studios, London
2017
MAKE_SHIFT, Collyer Bristow Gallery, London
2016
QUASI SEGRETI, Poldi Pezzoli Museum, Milan, Italy
THE FLAT PACK SESSIONS, Best Practice at Delta House, London
2015
OFFICIELLE, Paris, with ROKEBY
THE DREAM OF MODERN LIVING? Warrington Museum and Art Gallery
NGORONGORO, Lehderstrasse 34, Berlin
IN SCHÖNHEIT AUFERSTEHEN, Galerie Patrick Ebensperger, Berlin
ABSTRACT APARTMENT, Deborah House, London
2014
MORPHISISATION, APT Gallery London
2013
THIS MESS IS A PLACE, London
2012
LONDONTWELVE, Contemporary British Art Prague City Gallery
GRID, Vigo Gallery, London
2011
MARKLINWORLD, Kunsthal KAdE, Amersfoort, The Netherlands
PULSED, ASC Gallery, London
ARTHK11, with Rokeby
THE DRAWING ROOM BIENNIAL, London
2010
BIENNALE FÜR Internationale Lichtkunst, Germany
THE LIBRARY OF BABEL, 176, Zabludowicz Collection, London
COLLECTION3, work from the Claudine & Jean-Marc Solomon
SELECT, 20 Hoxton Square Projects, London#
2009
DAS UNHEIMLICHE, Berlin
AUTO. SUEÑO Y MATERIA, LABoral Centro de Arte y Creación Industrial, Spain
2008
AND EVERYTHING STANDS STILL Zuiderzee Museum, The Netherlands
JERWOOD CONTEMPORARY PAINTERS, Jerwood Space, London
FROM ACANTHUS TO ZEBRAWOOD, Cooper Gallery, Dundee
2007
HOPE AND DESPAIR, Cell Project Space, London
IDYLLIO, Domus Artium Salamanca, Spain
GALERIE FREDERIC DESIMPEL, Brussels
2006
REPATRIATING THE ARK, Museum of Garden History, London
IDYLLE, Phoenix-Hall Hamburg,
DA 2 Domus Artium 2002 Salamanca and the National Gallery Prague curated by Dr. Oliver Zybok
2005
MAKING JOURNEYS, Djanogly Art Gallery, Nottingham, with Ori Gersht

Selected Collections

Claudine et Jean-Marc Salomon, France
David Roberts, London
The Zabludowicz Collection, London
Klara Hsu Vouchot, Asian Art Archive
Hon Ronald Arculli OBE
Soho House Collection

 

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MONTAG, 20. APRIL

Tag 9 und Zeit, den neunten von 15 Künstlern zu enthüllen, die wir nach unserem Open Call ART MATTERS ausgewählt haben: Alex De Bruycker (*1968 in Gent, lebt und arbeitet in Maarkedal, Belgien). Lesen Sie mehr über den Künstler und sein Werk, das sich zwischen Malerei und Skulptur manifestiert, im unten stehenden Statement und seinem Lebenslauf.

Folgendes Werk ist über die Galerie erhältlich (s. auch Abb. weiter unten) – für weitere Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail:

Alex De Bruycker
„Untitled", 2019
acrylic on chiffon over wooden construction, 100 x 100 x 4 cm
3.450,- €

 

KÜNSTLER-STATEMENT

Durch das Aufbringen physischer Schichten in meiner Arbeit, bei der ich durch sorgfältige Materialauswahl unterschiedliche Ausmaße von Opazität und Transluzenz kontrolliere, entsteht ein „Schleier“, der Bereiche jedes Gemäldes maskiert und offenbart.
Ich spanne und bemale einen „Korpus“ aus feinem Taft über einen Holzrahmen und schaffe so eine erweiterte Dimension in meiner Arbeit, die sich zwischen Malerei und Skulptur manifestiert.
Ich setze fortgeschrittene technische Fertigkeiten ein, um reduktive formale Kompositionen zu schaffen, indem ich dünne Schichten von Acrylfarbe auf die zarten gespannten Oberflächen auftrage und sorgfältig Farbkombinationen entwickle, um Tiefe und kompositorischen Raum weiter anzudeuten.

 

LEBENSLAUF

Alex De Bruycker

born 1968, Ghent - Belgium

Studies

1986-1990 Master in textiles

Exhibitions

2020
ART MATTERS, Online Only, Galerie Biesenbach, Cologne, 12/04/2020 till 26/04/2020
Geen titel/No title, group show @ Ruimte P60, Assen(NL) 01/03/2020 till 23/03/2020
​2019
Relikwie, duo show with Peggy Wauters @ Galerie Van Caelenberg, Aalst(B) 10/01/2019 till 16/03/2019
2018
Intimacy, group show @ S&H De Buck, Gent (B) 07/12/2018 till 30/12/2018
2018
Metamorphose, solo show paintings @ Backtodesign, Knokke (B) 31/03/2018 till 20/07/2018#
2017
Summer expo 'Black to the future' @ C-Mine, Genk (B) 16/06/2017 till 03/09/2017
2017
Märchenwald @ CC Elckerlyc, Antwerp (B) 06/02/17
2016
Sentimos - Portretten en landschappen @ Galerie S&H De Buck, Gent (B) 02/09/16 till 09/10/2016
Exposition @ Nape Arsenale in Venice 19/03 till 02/04
2015
Stories of Identity @ Galerie S&H De Buck, Gent (B) 12/06/2015 till 30/08/2015
Beyond architecture’ with Wim Carrein paintings @ De Directeurswoning, Roeselare (B), 06/06 till 28/06
‘Momentum’ with Virginie Besengez Ceramist @ Galerie S&H De Buck, Gent (B), 15/05 till 21/06
2014
‘Architectuur anders belicht’ – ‘Architecture enlightened’ @ Galerie S&H De Buck, Gent (B), 01/10/2014 – 05/11/2014

Fairs

2019
BAD, Ghent (B) 10/10/2019 till 13/10/2019

 

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DIENSTAG, 21. APRIL

Tag 10 von 15 und Zeit, den zehnten von 15 Künstlern zu enthüllen, die wir nach unserem Open Call ART MATTERS ausgewählt haben: Vincent Lo Brutto (*1995, lebt und arbeitet in Mülhausen, Frankreich). Lesen Sie mehr über den Künstler und sein skulpturales Werk im unten stehenden Statement und Lebenslauf.

Folgendes Werk ist über die Galerie erhältlich (s. auch Abb. weiter unten) – für weitere Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail:

Vincent Lo Brutto
„Untitled (RC2)”, 2019
Beton, PMMA, 10 x 30 x 5 cm
4.200,- €

 

ARTIST STATEMENT

Jede künstlerische Tätigkeit ist ein Kampf gegen die Zeit. Eine Geste gegen die Endlichkeit und gegen Ewigkeit."
Sich dessen bewusst zu sein, dass das Kunstwerk nicht nur während, sondern auch vor und nach seiner Ausstellungszeit existiert, impliziert eine Reflexion über Schutz, Immunität, Transport und Konservierung. Neben dem Museum und seiner Pflicht zur Bewahrung liegt es auf der Hand, das Kunstwerk von der Zeit und seiner Prägung zu befreien. Diese Ambition des Unsterblichen Kunstwerks ergibt sich aus einer Logik der Optimierung und der totalen Kontrolle über das hergestellte Werk und seine Umgebung.
Diese Suche nach der unendlichen Skulptur, ausgedrückt durch formale Erfahrungen, an den Grenzen unserer physischen Vorstellungen, erforscht die Realität und die vermeintlichen Wahrheiten unserer Welt, wo unsere Wahrnehmung unsere Logik stören würde.
Die Besessenheit von Perfektion sowie die Beziehung zwischen der Verwendung von festen und stabilen Materialien und geometrischen Körpern unter Verwendung von Verpackungscodes stellen eine radikale Opposition zur Entropie dar.

 

CV

Vincent Lo Brutto

Born 1995
Lives and works in Bruebach, FR

Education

2019 to 2020 - MASTER OF ARTS (Space and Installation)
Haute École des Arts du Rhin (HEAR), Mulhouse, FR
2019 - BACHELOR OF ARTS (Sculpture)
Haute École des Arts du Rhin (HEAR), Mulhouse, FR
2015 to 2018 - BACHELOR OF ARTS (Space and Installation)
Haute École des Arts du Rhin (HEAR), Mulhouse, FR
2014 to 2015 - MISE À NIVEAU EN ARTS APPLIQUÉS (MANAA)
ORT, Strasbourg, FR
2013 to 2014 - LEGAL STUDIES
Law School, Strasbourg, FR
2010 to 2013 – SCIENTIFIC BACCALAURÉAT DEGREE – Physics and chemistry options
Lycée Michel de Montaigne, Mulhouse, FR

Exhibitions and Experiences

2015
ARTISTIC DIRECTOR & CO-PRESIDENT - Les Constructivistes Association, Mulhouse, FR
2016
WORKSHOP (with artist Stéphane Vigny) – HEAR, Mulhouse, FR
‘INTRODUCTION’, LES CONSTRUCTIVISTES – Motoco, Mulhouse, FR
2017
WORKSHOP (with designer Véronique Pêcheux) – HEAR, Mulhouse, FR
‘DE PROFUNDIS!’- Group Show – Car park of the Musée d’Art Contemporain, Strasbourg, FR
2018
WORKSHOP (with artist Alice Gauthier) – HEAR, Mulhouse, FR
INTERNSHIP - Sede Vacante Association, Mulhouse, FR
‘FOLLOWERS’ Group Show - La Kunsthalle, Mulhouse, FR
‘PARTITION’ Group Show - Espace Multimédia, Bourogne, FR
WORKSHOP (with artist Richard Monnier) – HEAR, Mulhouse, FR
GRADUATION SHOW - Haute École des Arts du Rhin (HEAR), Mulhouse, FR
‘MORITURI TE SALUANT !’ Group Show - Car Park of Opéra-Broglie, Strasbourg, FR
2019
STUDENT EXCHANGE - Camberwell College of Arts (UAL), London, UK
‘LIVE LOCATION SHARING’ Group Show - Curator and artist, London, UK
GRADUATION SHOW - Camberwell College of Arts (UAL), London, UK
‘DISCIPLINE’ Group Show - Curator and artist, Mulhouse, FR
‘COBALT’ Group Show - Artist, Mulhouse, FR
2020
‘ART MATTERS’ Online Only Group Show - Galerie Biesenbach, Cologne, D

 

PUTPUT ... mehr >


MITTWOCH, 22. APRIL

ART MATTERS: Tag 11 unserer virtuellen Gruppenausstellung und wir freuen uns, Nr. 11 von 15 per Open Call  ausgesuchten Künstlern vorzustellen: PUTPUT (schweizerisch/dänisches Künstler-Duo: Stephan Friedli und Ulrik Martin Larsen leben und arbeiten in Kopenhagen). Lesen Sie mehr über die Künstler und ihr ironisches Werk im unten stehenden Statement und Lebenslauf.

Folgendes Werk ist über die Galerie erhältlich (s. auch Abb. weiter unten) – für weitere Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail:

PUTPUT
„Jesus on Holiday", 2020
PVC, aufblasbare Skulptur, 170 x 116 x 14 cm
Edition von 20
725,- €

 

KÜNSTLER-STATEMENT

PUTPUT wurde 2011 von Stephan Friedli (CH) und Ulrik Martin Larsen (DK) gegründet, um die Bedeutung, Materialität und Beziehungen zu erforschen, die wir als Menschen mit Alltagsgegenständen haben; eine akribische Befragung und Erforschung unserer unmittelbaren Umgebung durch Ideen und Konzepte, um bewusst Verbindungen zwischen Bedeutung, Ausdruck und Artefakt herzustellen. Die Neuerfindung und Neukonfiguration des Kontexts und Ausdrucks von Objekten steht im Zentrum der künstlerischen Praxis von PUTPUT.
„Jesus on Holiday“ ist eine augenzwinkernde Darstellung eines christlichen Kreuzes, das als aufblasbares Pool-Spielzeug hergestellt wurde; alle Vorsichtsmaßnahmen über Bord werfend tritt PUTPUT in einen Dialog über Symbolik, Glauben und Tradition ein.

 

LEBENSLAUF

PUTPUT

Stephan Friedl

050187-3349
BA - Graphic Design, 2008
Schule für Gestaltung Bern, Biel

Ulrik Martin Larsen

260275-3223
MA - Fashion Design, 2008
The Royal Danish Academy of Fine Arts, School of Design, Copenhagen

Solo Exhibitions

2019
- Abecita Konst Museum, Dysfunctional Objects, Borås
www.abecitakonst.se
2017
- Galerie Esther Woerdehoff, Coffee for Oppenheim, Paris
www.ewgalerie.com
2016
- Copenhagen Photo Festival, Photography On, Copenhagen
www.copenhagenphotofestival.com
- The Swiss Embassy, Coffee for Oppenheim, Copenhagen
www.eda.admin.ch/copenhagen
- Graphic Design Festival Scotland, Enormous Details, Glasgow
www.graphicdesignfestivalscotland.com
2015
- KK Outlet, Cheating Sameness, London
www.kkoutlet.com
- Finnish Museum of Photography, Photography On, Helsinki
www.valokuvataiteenmuseo.fi

Group Exhibitions

2020
- Galerie Biesenbach, Online Only, Cologne
www.galerie-biesenbach.de
2019
- Tabularasa Magazine #5 Performance, Usagi, New York
www.tabularasamagazine.com
- Objects Reimagined, 116 Contemporary Art Center, Montreuil
www.montreuil.fr
2018
- Kunstnernes Efterårsudstilling, Den Frie Udstillingsbygning, Copenhagen
www.ke-udstilling.dk
- Comic Citrone, Festival of Arts and Letters, The Round Tower, Copenhagen
www.comiccitrone.com2020
- Jonald Dudd, New York Design Week, New York
www.jonalddudd.com
- Sveriges Innovationsriksdag, The Swedish School of Textiles, Borås
www.sverigesinnovationsriksdag.se
-Haute Photographie, Fotografiska, Stockholm
www.haute-photographie.com
- All Our Friends, KK Outlet, London
www.kkoutlet.com
2017
- Everything and Everybody As Material, Textilemuseet, Borås
www.everythingeverybodyasmaterial.com
- Photoville, Ordinary Magazine, New York
www.photoville.com
- I Scream, You Scream, Robert Mann Gallery, New York
www.robertmann.com
- Photo Phnom Penh, Festival, Phnom Penh
www.institutfrancais.com
- Fabulous Failures, Botanique, Bruxelles
www.botanique.be
- Identify your limitations, acknowledge the periphery, Vitrine Gallery, Basel
www.vitrinegallery.com
- Photo Basel, with Galerie Esther Woerdehoff, Basel
www.photo-basel.com
2016
- Ordinary Magazine, KK Outlet, London
www.kkoutlet.com
- Modern Love, SHEET x KK Outlet, London
www.kkoutlet.com
- Darmstadter Tage der Fotografie, Merck-Preis, Darmstadt
www.dtdf.de
- Les Rencontres Arles, Fabulous Failures, curated by Erik Kessels, Arles
www.rencontres-arles.com
- Photobook Melbourne, #Memory_Archive Exhibition, Melbourne
www.photobookmelbourne.org
- Festival Voies Off, selected for Prix Voies Off, Arles
www.voies-off.com
- Unseen Photo Fair, with Galerie Esther Woerdehoff, Amsterdam
www.unseenamsterdam.com

Group Exhibitions 2012, 2013, 2014, 2015 (abbreviated)

We have had the great pleasure of being included in numerous group exhibitions and photography festivals including Copenhagen Photo Festival, Le Dictateur (Milan), MART (Trento), Format (Derby), Voies Off (Arles), Circulation(s) (Paris), Modemuseum Hasselt, KK Outlet (London), Paris Photo, London Art Fair, Contact Photo Festival (Toronto), Edinburgh Art Festival, Encontros da Imagem (Braga), Photo Basel, New York Design Week, Art Copenhagen, Dressed Integrity (London & Stockholm) and Fashionclash (Maastricht) to name a few.

Artist Residencies

2018
- Sparbankstiftelsens Design Residency, The Swedish School of Textiles, Borås
www.hb.se

Lectures and Presentations

2019
- RMIT, Lecture, Melbourne
www.rmit.edu.au
- Transfashional Panel, Symposium, London College of Fashion, London
www.transfashional.com
2017
- Everything and Everybody As Material, Keynote Lecture, Sweden
www.everythingeverybodyasmaterial.com
- Photo Phnom Penh, Artist Talk, Phnom Penh
www.institutfrancais.com
- 180 Creative Camp, Lecture and 2-day workshop, Abrantes
www.180.camp
2016
- Coffee for Oppenheim, Artist talk with Sidsel Marie Søndergaard, Director of Øregaard Museum, Copenhagen
www.oregaard.dk
- Copenhagen Photo Festival, Artist Talk, Copenhagen, Denmark
www.copenhagenphotofestival.com
- Graphic Design Festival Scotland, Lecture, Glasgow, Scotland
www.graphicdesignfestivalscotland.com
2015
- Beyonderground, Artist Talk, Hasselt
www.beyonderground.com

Publications (abbreviated version)

Our work has been featured in a wide range of books, exhibition catalogues, magazines and newspapers amongst others: The Still Life (Gestalten), Experimental Eating (Black Dog Publishing), Setting the Scene (Index Book), Food Player (Sandu), Just Kidding (Viction:ary), The Steidz Magazine, Picnic, Rooms, Aint Bad, Some Magazine, Esquire, Wallpaper, L’Express, Blink, Sleek, SZ Magazin, Damn, GUP, Liberation, Der Greif, Causette, Elle (NL), L’ADN, Nido, Volkskrant, Current Obsession, Visuelle.

Grants

2017
- Danish Arts Council
Working Grant
2016
- Pro Helvetia
Project Support Grant
- Danish Arts Council
Working Grant
- Danish Arts Council
Exhibition Production Grant
2014
- Danish Arts Council
Working grant
- Danish Arts Council
Exhibition Production Grant
2013
- Danmarks Nationalbanks Jubilæumsfond
Exhibition Participation Grant